Go ogle
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Cutbers
nad) seiner ßandsAiift zum ersten FHale herausgegeben
und mit Jfnmerkungen verseben
von
ernst CbieU,
Prcdfscr Iii TDagdeliHrfl.
OleiMiar
1)ermann B$b1au$ nad)fo1ger
1900.
I
I
j
I
I
$pricbw$rter$aminluiid.
nad) seiner UandsAn'ft zum ersten Hlale herausgegeben
und mit JInmerkungen verseben
von
€r«$t Cbiele»
Prcdlgfr In mafldcburfl.
Oleitttar
Uermann B5b1au$ nad)fo1ger
tooo.
IBeimat. — 4of>9u4t>ni{tnri.
1)erm D. Dr. JUlittS K^Stlfll
Oberkonsistorialrat und Professor der Cbeologie in ßalle
in dankbarer üerebrung
zugeeignet
jpo((|tierel&tter DBcrfanfiftorinImtl
S^eBcn 3^ren anberen großen SGerbienften um bie ßs:fot^
fd^ung tion D. Suttjcr^ Seben unb Si^riften barf a\xd^ ba§
nid^t bergefien Voerbcn, ba^ bteieittge Suttjet^aiibfi^irift, bic l^ter
jum crften bcr Öffenttid^teit üficrgeben njitb, ^auptfäc^ilid^
buri^ 3^re TOi^e ber SierBorgen^dt, in bie bcr ^öerfaxtf nad^
bem ^u§Ianbf! fie ücrfenfte, tüicber ctttttfjen Inurbe. Sie maiS^ten
mir bamit eine gvofec Q-rcube, büfe Sie mir betgönntcn ber
erfkn ÄtönentliiJiung ber gflW^anbfd^rift 2uU)era aiiä ber
SÖaticana nun quc^ bic feiner G^jrtti^ttibrtcri'Qmmfung aus bcr
SBobleianifti^en SBiHiöt^et folgen laffen.
^IJ^it einiger Üngebulb l^aben ©ie unb mancher, bcr borum
tonnte, bem @r((^cinen biefeei Sd^iriftd^mö entgea£^3t^f<^^i^T»' ^^^^
bod§ gcfin Sa^re feit ^tebercntberfuug bcr öanb)c^rtft öergongen,
äöenn tdj nur ^eutc, too id) aCö Dom Söerleger toflfjl au0^
geftütteteä äJud^ in ^t^xt ^anb lege, qui!& fcejüglici^ bc^ 3nfialt^
ba^ ©pric&tüiirt töa^|r mad^ien fönnte: äßa^ lange mäf)rt, toiib
gut! — 31bcr bic ©rünbe bcr ^ierjöcierung finb 3f|ncu ja te^
fanni. ©rftens ^at in biefcn 3a()ren bie 3Jtttarbeit an ber
äöcimarer fritifcj&en ©efnmmtau^gabe Don £ut()Ciä aBerten meine
ücrfügbare ^dt unb £rüft tricber^oU fo in ^nfpru(i() genommtn.
ha% füt bicfc %thdi oft imt ein ttefcc^JoIIcS ©rinnern ühtig
Ukh. 2)ünn aber ift nic^t o^ne 3^r SBiffen unb SOßoCen
acfc^c^m, bag auy bcm ctn^ac^cu ^IbbrucE htt .§Qnbfd)rift ein
äiemü^ umfängliches 3?n^ tDui;be, tocrbe gern bnron ge*
benfen, toie mir faft recjetmüfiig, luenn 3i^t 5lmt Sie nad^
^Jlagbeburg führte, in troulid^em ^IbEnbgeftjräd^ mit einem ober
bcm Qnbcrti Sfjret greuttbc ^ufamtnenfü^cn iinb un§ an bcn
öon ßut^er getotenen Sprobcn bcnt|d^en 33Dtt3f)umor^ crgö^tcn.
llnb immer tnar eä allen eine befonberc tJi'^^ube, toenn einer
neue Seiträge ju feinem Serftänbniä gel&cn !onnte, tiö ©ie
fd^lie^Iic^ erllartcn, baä fo ©emonncne biirfe auä) ben Ecfern
bicfer ©pxic^KiöTteTlanimlung ni(f|t torcntfialten toerben. ©igene
^icigun^ (am biefet ^^lufforbenrnQ entf^cgetL 3d^ bin in SBitten^
becg aufgelna^i^fen, nub ou^ bcr 3}olf§j(fjute unb bem ^Hiunbe
meiner Pflegemutter tDur mir mont^^e Änbung geläufig, ü6ec
bcren Sinn @elcl)rte fid^ öergeBIic^ bie -Stopfe ^erbrec^en fönnen.
S)ie Siebe 311 ber frdftigen Slu^brurf^Jueife bc0 ^olU ift mir
oud| bis f)eutc gebUeficn. ©ie ^Befd)äftigung mit £utf|er$
6i^riften Jjattc mir aber bod^ aud§ gezeigt, baß o&nc befonberel
^tubium ein SSerflänbntg ber 5Rebenäartcn tiergangener ^dt
unb QRbcrer IBolUaxt nic£|t möglidi ift. 9tl# nun ber Scbactor
bct äßeimarer JCntt)erauiiga6e, ^Tofeffor Br. gß, ^Hetfc|, ben
föcbünfcn anregte, eä möge in bicfem Sud^e eine ©runbloge
ober boi^ ein Slnfang geic^afjen tuerben ju einet fpra<§Udjeu
unb fad^lid^en @rtlärnng ber im engexen Sinne tolfstümlid[;en
^uäbrüdc £iut!^er^. unb mir fiierju feine Unterftü^ung anbot,
ging \^ an§ Söert Sor ollem bemühte it^ mid^, au^ ßuttjers
Sd^iriftcn felbft ä^elegc f]erbei]uf(^|affcn für bte bon i^m ju^
lammen getragenen Spric^toörter. ®clang baä, fo Xoüx bamit
meift fc^ou bie bcfte ErClärung gege&en, iÖcbauert ^aSe id&.
ba|t ^uöcrldffige Sickte, tüic fie bie SBeimaitr ^luggafcc fiietct^
namentHd} 311 beginn mcincv Arbeit mit nut fpärlic^ Vortagen.
mu^te mit!) in bcx Ificgct mit her (Silongcr ^uyga&e be-
gnügen. ©elegcntlicEj finb autfi ältere ?Iusga6en bcnu^t. g^^rncr
hjurbe gninbfciglic^ unb beinahe überaß bn§ beutf(tje SBörterbucfj
hon förimm unb ba^ beittfrf)c SpridjJüöxtedejitou SSanbEiry um
Kot gefragt. Sonft tuat mir btfonbcrij Bd fc^lüierigcn unb
fdtcncu 3(uäbtüifen aUcö lütECommcn, Idqs eine .^anbljobe jum
SBerftänbniS ju Ibieten fd^ien; nalürtidfj fjattc ^ici6ei bie ßittcro^
tur aus! ber Sicforntationöäcit bcn SSor^ug. ßinigca ^jerbaufe icf»
Qucfi ber ^it^ülfc öon g-T^iinbcn unb iöcfannten, tüast id^ an
feinem £ric in bct Ofeget bemerk f)ci6e, Unb ^ter mu^ ic^
.^ecrn ^4-^rofcffot Dr. ^, ^^ictfc^ noi^ einen bcfonbcrm 3jan!
bafüt auijfprci^en, baß er unter ber Soft feiner anbercn ^r6eit
immer S^^^ erübrigte, um Mc ÄDrreftur ber ^inmcrfungcn Don
Stnfong U& ju 6nbc mit^ulcfen unb mic^ mit feinem 3tat rei^=
iid) 3u untcrftilljcn. Söeranttuni"t(ic^ freili(!ti Bin irf) für ba^
©cbütcne um jo mef)r, aU id) an einigen ©teilen glauMe eine
aBtücic^cnbc ^litffaffung geltenb müd}en ju foEen; "^ie unb ba
ift auc^ bicfc I^ifferena ciuebrürflit^ ^erüorge^oficn.
2}af[ iä) für ttd^tig ^ielt, um baö SJilb ber .^lanbfc^rift
nic!f)t ,^u nertDirren, fic t»on ben immer mct)r anft^mcUenben
^Jtnmer£ungen gejonbert 511 geBcn unb 3um Bequemen (SeBroucfi
ein 2Öortt>CEäeirf)mä anjufügen, »üirb fieser bcn Seifall aller
Scfcr l^aBcn,
SBon ber UnboEtommcnficit biefeä erften SBcrfud^^ auf biefem
©efeittc §c&e mir felBft ein ^^"Qt^i^ ben tuär)renb be^
S)rmfcö nötig getüorbenen ißerti^tigungcii unb ^Jiad^trägen.
©oöten frennblic^c Sefcr in ber 2age fctu jur SBcanttuortung
ber no(f| immer offen gebliebenen fragen etrna^ bieten ju tonnen,
fo hiih fic, tnit mtt^uteiten, bamit eä »ielteid^t ort onbc*
xcx Stcüc jum SBctftänbni^ facr ©d^tiftcn ßut^erä öcrtoenbet
totxbm tonn,
@ern ^ättc ic^ bm ©prid^lDötterftüff , bm fiutl^er in jetner
fianbfd^riftUd&en Sammlung bietet, um bie rddEilid^ breitaufenb
9tummctii tjctme^rt, bie ano feinen Schriften unh Xif<3&Teben
au^gejogcn (jate, afiet i^i fü^ fiatb ein, bü6 bicjc %xidi
loctt füt)rctt lüuvbe unb and^ bann erft reif lüirb, tuenn ba§
ganje ßutljetttjort Eritiji^ geftd^tet unb erjrf|üf)fenb äufümmen-
getragcn DorUcgt.
Ginem i^enner ber ^tcfotmatton^jcit gfgeTtüier, Vok Bit c§
finb, mein [>p(i^l)erE^rter ^reunb, braud/te iä} min fein äßort
3u beicUeren u6ei; bie mancherlei unferer heutigen gcMbeten
Umgangs = unb 8d)riftftirQd)e anp^igen SEöenbungen, bie un4
^ier begegnen unb auc^ üefproc^ien ttjetbcn. %ui^ für ben ©pra(|=
torfd)ei; bebatf c§ feiner tücitercn Srörterung. giir ben mcntger
Äunbigen nBer begnüge ic^ mtc^ mit bem bloßen *tjinmctä
Duf bie trefflichen ^u^fütjrungen in ber Einleitung
3U feinen Analecta Lutherana et Melaiiclitlianiarm (@ot^a,
Sßcrtl^eg 1892), unb bemetfc %kx nur, baß biefe ©ammlung, fo
h)ic fie une t»orltegt, t>m l'utljer feinen gaHä 3ur S3ct5ff£nt=
lid^ung teftimmt tooc unb Iro^bem freihält t)ün ,3oten=
^üftem unb oHern, iua# bem mcibHc^en @cf;^lect)t ^u Unehren
gefügt loirb, ein S!ob, baä ähnlichen Sammlungen aug feinet
3eit jelten 3uerteitt nicrben fann.
Diöge e§ 3^nen, bem t)ereJirtcn Bleilot unfeter £ut^er=
fotfd^ung, nod^ longe betgönnt fein, an biefem geringen 3^5^^^^
kr SL*eret)iung. ba§ 3l)nen gcbraif)t Uiirb, fic^ ^ju erfreuen!
^Jlagbebutg, im Dttobcr 1900.
3N»alt$lber$ic»t
Seite
StteiflHHIg III
Cittleimiig XI
1. £!ie ^anbfd^Tifi @. XL — 2. 6ntftet)ung unb StotA bet
©ammtung Sut^evS ®. XIV. — 3. i^ertoanbte Gammlunsen
au8 £ut^8 @^rifien XIX. — 93e^anblmig beS 2e|te3
®.XX.
QcneicDiiii acr nbkirsuiiflCB xxi
DU HaKOKkrift i
JlK«nkii«fl(« 25
BericDtigmgeM und nacbtrigc 423
Wönerverselci^Nfi 430
€inleitund*
1, Die Ijdttdscbrift.
Jföftlin (m. fiiitl^et. ©cm 2zbtn imb feine ^^xi^hrt, ^ U
444 unb 073) gebenft einer öon JCuttier angelegten ©ammlung üon
beutft^icn ©pn^iüörieni, toevetit in ber gamüie ßinstc, bic pd)
Iiis auf bie ÖScgennjart in feinet eigenen ^anbjc^tifl ei^ialten ^ahe,
leibet o^nt bcn SG&eg aum öffentlichen OJctitcmcti p finbcn, 3m
3al^Te 1862 fei fie butcfi ©futfcf), bcn 3n^abei- ber ©t^letterfd^en
S9udE)t}anbIun9 in ^reälaii, pni ^aiif auS{(et^Dten unb bann an bie
^wdjtiQnbluns Uon ^eigJitön, Seil unb Somp. in ßatnbribge
üetfauft motben. @t fiabe fie tjor^^er felBft einciefcfien. Über i^r
UjeitercS ©djidffal tjabe er auf eine im 3Q^rc 1881 an btefe ginna
fleri(|t£te SJnfragc leinen ?tnffi$Iii^ erfinitcn lönnen, ba ba^ tie«
3üfllid)e ©efdjftftsBurf) S>erbrannt wüx, ^udj Sßanber In ftinm
beutfci^en ©pri^toörterlefilßn I XXXIX unb an anbeten
©teilen flebenft biefer Sut^iet^anbff^nft unb ititer 6(^ii(ffare hi^ aum
Söerfaiif nadj Önftlanb,
SBä^Tcnb JCöfttin feine ^ftad^forfi^ungcn fottfe^tc, fam eine
fc^rift %ügtt btc eine ^amc na($ bem Original toot bcm ^öet^
tauf angefertigt tjatte, unb atuar kfanb fie fii^ 1889 im ©efi^
eineä ß^emiferS ^acobfon, bei bem D. 3. Jf. ÄnaaEe fie ah*
fc^rict. es ftetlte [\d) fpatet ^^erauS, bog fie nur etlua bie ^älfte
bei Utfc^nft umfaßte unb üiete iCücfen unb Segler auftoies. 91ad&
iflt citiert ^^anber, m er ,,ßuthcrS Tl]/' aU £:üeUz angieBt.
Snt Cftübet 1889 erfuhr itDftlin infolge einer butc§ i^n
öecanEa^ten n>ieberl^oIten öffentlichen Anfrage beö i^m Befreunbeten
— xn —
^aflDtä Dr. Bd^bil in Sonbon, ba^ bU Dcrfd^oEene ^anbii^tift in
ber Bibliotheca Bodleiana p Dfforb oufberoa^tt loerbe, üjü-
l^in fle feiner 3«H für 900 ißlarf Derfauft niorbeit mar. 9?ergefeli($
bemühte nun bie Hommiffion ^ur Verausgabe "oan ^nff^tx^
SSQerfen, [\t für einige 3^it ^ur ^enu^ung na^ S)eutf(^ranb be«
(ommcit; nur eine p^otograp^ifc^c ^adjbitbung zii)idt bie ^önig=
lic^e SibUot^el Sirlin unb 5liiai: eine lec^t mangelhafte, ^iefe
tourbe mir jux Bearbeitung übergeben. S)a eS nidtt mdatid^ toar
nadi tl^r einen lüifenJofcn Xe^t tter^ufteUcn , anbeterfcitS aber bie
fd^on erwähnte ^bfc^itft Sat^obfonS bie l^eäbarCeit beS DnQtnalS
an einigen ber Unflaten stellen behjieä, jo reifte mit UntetfiÜ^ung
bcT ptenlifd^en SSegierung ^xd\. Dr <l. ©ietterS, bomalS an her
nnitterfitat ^tatte, im ©eptcmber 18t>l nat^ r^xforb nnb ftellte
bort unter 5&erglci^ung ber meinigen biejenige ^bf^rift ^lec, tpeld^e
mit Hctücn, genau bezeichneten ^Ibtreic^üngen hm folgenben S)tudt
3U ©rurtbe liegt.
^ giebt ton bcm Driginat folgenbe Befc^retbung:
„tDer Cod,Ädd. A.Q2 bct Bodleiana ift 14 cm feo4, 10,5 cm
breit, befteb^nb aui 1 Ouatemio, befii^tiebeti mit fd^ioar^et hinter unb
2 jternionen» mit bünflerer uiib b^Ueter Sinte abtued^feinb befcf^rieben;
©eitc 35—40 Icec, in einem 5pappbanb,*)
JBeifleteflt |lnb ber ^anbfc^rift in einer fEapfel:
1, @ine ^Ibfc^rift beä Slnfangä ber ©ammlung ttuß bem Slnfang
befi 18. aobr^unbertä, umfaffcnb bie 5h, 1—118 '3ii ^JJfingpen Qujf
bem e^ö/ — Se^Ier^aft.
2. ein ©rief beß ftü&eren S&efl^era, mgifterS SEDÜ^. ^Bed^er
)u Ü)re&bcn:
jBefc^eiiiigttng.
2ofi Slutograp^on üon Dr. aJlartin Sitlljetä cigetict §anb unb
fotJieT ^licr befannt, gut Stii no^ unßebrurft, auf 34 ©eilen €pti(i&*
•) ^flt^ ber ^Pb<J*oflf^Pb« if* <»nJ ^nt"? ber Seite 1 ganj beutlii^ tin
bon ßut^irt %t\öixhUn^ Ä, SciU 17 cm C ctfcnncii; 8. 9 imb 29, uji>
man B unb D Dcrtnuten fönnt«, ifl bie ^tiotograptjif nerlc^lDommeti, auc^
fc^etnrn bte betitfffnbm ^tdtter unten ^eft^nttien )u fdm %^\tU,
gingen bcm am 10. ^Ipttl 1801 311 ^^orgQu erfolgten 3!obe bc^
SJoTgauer ^iiperintenbenieii M» Sodann 5!^ei>bor Singfe, bcr oud^
3Jtefirere3 fifiet Dr. ßut^er gef^riefem ^Qt , auf beffcii Si>|n , ben 311
23r€^bcn am 4. ?lpril 1838 im e^elofcn ©tartbe, edrenbott entecitiett
üetfiorbtnen ^a\tot ^Jluguft S^cobox Singfe atS (Svtie üb^t, tute fxs,
fDüiet betanntj ant^ au^ benSutjeimietibent i^ingfe lion befieii 33atcr,
bcm SRcul-ßammer-Uleifter bc§ ßoßegiatftiftfi i^' 3^(6 »eretbt
rootbEti toarcn , F'^b öati ben ftü^eten Söefi&etn , loic ttitt^ tnjit Unter«
^etiijtietem , bem Sc^raeftetfp^ti bcä ^aftot« Slugufi ^IjeoboT öingfe,
competenten 5lutogTa|>t)enfamtiirerti , ?llieTt^iiini^freunben iinb (resp.)
^QtfibexftQiibigeii ipoigeäetgt imb üon einem Sebeu bcrjelbcn Dl)nc ben
leifeften groeifel füt %iitDgtap^a bei fflätet unferer cDongeltl^^tul^e-
tifc^ett ßtrd^c anetfannt raotben, fomie beim aüt^ itfj fic in biefet feficn
ÜbCT,^ciigiing^ bcfe fie cdfit fmb, »lai^ beni 31obe be§ mütteclidjm C^eim3
Qu§ helfen 31ücEitafle bafüt auf^ unb angenommen ^abe. ©olc^eä be-
scheinige ^terburiJi mit meincÄ 3lamctiä Uiiteif^xift uiib Seibrüifuuft
mein«^ qjetfc^aftS.
Sreeben am 18»^SKära 1862
ajlaßiftet aUif^elm Söe^ei,
(L. S.) S)Dctor bet Sp^ilpfop^iie.
dm JBrtef faeft ©eneralfupcnnteubenten Dr. Sl. ^a^n in
^ceätati:
i&a§ ic^ meinexfeif^ an bcr äd^t^eit ber mn bem ^ertn
Dr. Pliil. SBed&et SrcSben in feiner SÖefcfieintguna tum 18* 9JläT^
1862 beJet^^|^ete^ bcm ^crxn SBuc^^önblet Sfutf(% fjierfelbfl fduffi^
fibertnf(enen, Slutogropi^en
1) ©J>niftmött€r Dr. tUtariin Sut^rrö (erfle ^äit: ^%x\ ge^et
übet Üunft" Ufete 3eile pag. 34 N. 118 ,,iu »Pfingften
Quff bem e^ifl)
2) ein Sricf ^Jlctantfft^onS (in gutteral)
nitdt smciflc, fpxec^e unter äUtJcrfK^JÜifiei: ©ccufung auf bas ürt^eit
fadEitunbtget ©de^deii nat^ bcm SOöiinf^e beS ^emltauferä ftierbutifi
gern mi^.
IBrcSlau ben 24. ^ERäij 1862
Dr llußllfi 5>a6n
©eneral^uperintenbent bet Sl^robini
Sctilepcn unb ^profeffDi ber ^E^EolDflic.
— XIV —
[S)ie falfd^e fSe^ti^nung beS ©d^IuffeS ift nad^ bet unter 9h. 1
itufgefül^rten SlBfc^tift gemad^i].
4. (Sin 93Iatt aus bem antiquarifd^en 93üc6er<93er}ei<i6ni8 89 Don
^. @httfd^, Breslau 1865, tooiin unter 9h. 1412 unfere ^anbfd^rift
für 300 3:§ater ^um Staudt aufgeboten mirb. ^te tiorftel^enben betben
S3rtefe finb bafelbß abgebrud t , augerbem voith auf ein ©utad^ten t)on
^ßert über bie Sd^tl^ett SBejug genommen.
^er l^anbfd^riftlid^ Katalog über bie Ädditional Mss. ber
Sdobletana betätigt bie Eingabe, ba^ bie ©ammlung für £ 95 (=
300 a;§aler) Don ©futfd^ crfauft toorbcn ift.
2)er 93rief HJleland^tl^onS liegt nid^t me^r bei. '
r Entstebuiifl nni ZwecR der Sanittliiiifl £iitDer$.
^uS bem 9Bed§feI ber Xinte unb einzelnen SS^ieber^oIungen er«
fc'^t man, toaS ja nod^ ber !Ratur ber ©ad^c ju crtoarten ift, ba^
bie @antmtung in ^bfd^nitten entftanb, ^toifd^en benen 5fter geraume
Seit tjerfKog. SRanbbemerhingen, 2)urd§fh:eid^ungen unb ülad^träge
mit anberer £inte aeigen, ba^ Sutl^er baS @ef($rieBene fpäier ge^
legentlid^ burd^IaS unb au beffem fud^te. 3n ben furzen Stanb-
gtoffen, bie balb beutfd^, balb lateinifd^ f^nb, benfttl^ ftd^ beS
©dJrcibcrS (Smppnbung oft in fc'^r naiöcr SBcifc.
Selber trägt bie ^anbfd^rift feine 9totia über il^re Gntflel^ung^
3eti. ^aS SBafferaeid^en in bem !ßapier ift, fot)teI eine aud Dj^orb
mir außefflnbtc S)urd^aeid^nunfl crfennen läjt, ein Slblcr. ^Cicfer
finbct ftd§ fo ebenfaÄ8 in ber ©d^rift SBiber ©anä Söorfl 1541;»)
aud§ bie $a))iergrö|e ftimmt bei beiben fiberein, toenn man
in 9led^nung ^k^t, ba| bei ben ©prid^teörtem bie €)Itat)blätter
in ber ^ö^e flarl befd^nitten crfd^einen. £)agcgen ift i^xt boppcltc
Streite genau gleid^ ber ^öl^e etned Duartblatted jener Sd^rift. 9lu3
biefer Überein^immung einen ©(^Iu| auf @Ieid^aeitig!eit beiber
*) fflgt. Seitfd^t. f. SBüd^erfteunbe 1899/1900 S. 70.
©c^tiflen ju jieVn wage id§ <tUx folaitgc nliftt, alS gsnauere llntcr=
Jud^ungcn übet baö oon fiut^cr gebraui^te Rapier noc^ nii^t tJor=
liegen. 9lec^t|d&tettnina wnb ©i^riftd^iaTalter fiiib biird^ bic gan^c
©ammlung ^linburc^ ein^eitUt^, t»Dn geringen Sd^icantungcn at)=
geje^en, bie fii^ bei Cutter immer ftnbcn, [ofcdb m(in eB mit einet
S^irift au ^at, bie iT|n länflere gett l^inburrfj Beld^äfiigte unb
nid^t in einem 3«ge ^ingefd^ttefeen iDurbe. ^u^ ber Di(!(ä^tf(5Tei6uiiö
cTfliebt fic^ mit Sic^ec^cit, baß btc ^ifberjc^rift nid^t m 1521
entfloTib. %k 9ld, toie in ber ^«mething 5k. 219 ber rustid
sedlLiosi unb ber mores nobilium ^ebac^t tüiib, löftt erfennen, ba^
bie Stfaljningcn beS SSaueinttieQeä ^intet bcm ©d^tciber Hegen,
^Jttofl^nung ber religiosi unb herelici ^Jlr. 325 unb 478
geigt etmaS öon ben Sngrimm, mit bcm ber ältere ßuttjer tfwa
na^ 1527 (eine unb feiner ^fiti^c ©egncr Mampfte.
Sonft fel^lt bei SatJjei unb feinen S^itflenüfftn, fo iJiet i*^
fc^e, jcbc 9Jnbcutung aud£) «ut üdu bem 3öürl|ünbcnfein bicfer Sprid^-
toürtürfommtung. ^atljefiuö, ber ein lebhafte! 3ittmfle ait ft^n-
litten Xingen l^at unb 3, SB, bü^ ^anbfd)ttftli(^e Sirudjftüd ber
5aM6earbeilung etwöl^nt, !^at fte ntc^t grfannt, [onfl ptie er fic
in ber pölften feiner ^Jrebigten üon ber ^jiftorie fiut^crä ct^
n?ä^inen müffeiL fct^rciM bort (©. 296 f, in ber Slu^gobe bon
Jß&fd^e): .M'i^ tooÜen bifimaU tiefi^tieflen, ®€tt lüitb ein md
einen enüetleu, bet btfe f^curen 3Jlanncä flJn'iE^, gleii^mi^, fpti^»
tvurter, reim, ^iftorien, t>nb anbere ^ufcU tij^ guten berieft jufammen-
lefe, njie eS für bie ^eutf^en ein fet)r f{^on ^iid^ n?ere, n^enn ^umat
tonfer üel^fer, -ffonige, gfurficit bnb ^txui föe^Je ünnb toetnunf[tige
tprud^e barp fernen." SorT)et l^at er einer Sammlung ßutfierä
gebficfit, bie ^mat mit ber öottiegenben in einigen SBe^ie^^ungen tiev-
tüanbt, ober nti^ft ju nermcdjfcin ift, S. 295 : „®t faget qu^ ßern gute
i)eutfd)e reim öte Xifc^e unb auft ber Sandel, wit tc6 üu^ feinem
*Pfeltertcin tth^t au^gefc^Tieben : SBciftu xoa^, fo fd^meig^' u, f. tv,
XiefeS „^pfrifcrtein" i'ji mal^rf^^f^nUi^ ibentifc^ mit bem ^onbjjfatter
Sntl^erä, au§ bem ^eibeniauu eine tön J^umer ntgcfc^riebeue 6teüc
ttiitteilt, bie iE tattinifd^er 6^>rac^c bie Unterft^iebe bei .&auptööl!Er
Europas bel^anbelt. (^gl. Saulexbaci^ä 3;agetiuct» ©. 146 Slnm.) 5üt
biefc Sammlung luat jcbEnfaH^ am^ l&efltmmt, toaS ßut!)er in bem
SricfE tjom 20. 3}Jära 1535*) Don SBenaet ßittf ctfiittei 35e SBctte,
Cutt^erä ißricfe IV 681 : „^d) tuill beutjdf rebeu, mein gnübigci ^etr
SSen^eL Söo eä aut^ nidjl jw fctiiüet, nodi) p t^kt, pbex ^it lang,
ober au tueit, ober Ijod^i, ober tief unb berglei^^en toaxt, fo
bitte xä^ mä^, t^t tooEet itc^enb einen ^naBcn laffen jammim aHe
beutfcfjen SBilbet, Oicimen, ßicber, 5ÖÜdjet, ÜJleifktgefäng, Jd 6ei; cui^
bipfe 3o^|t finb gemalet, gebidjtct, gemacht, gebrurft butd) eure
teutftl^c Ipüctirn unb görmfdjiietbet ober SJrudex; benn id} Ut|cidj
^ahc, njarum td^ fie gerne ^fttte. S?Qteim(^c ©üt|et lönnen mir
l^ic felbp: mac^icTi; an beuljc^eti Söildjern jit fc^rciben lernen luir
l^ie fleißig unb ^oflc, ba& toirS fdjier fo gut lüoUten nmdjen, too
TOitd nit^t bemt getrau, bcife nicmanb gefallen }dUU/' Süüt^fct
l^ielt beEannlüc^ fonp für not^ttjenbig bcn Acuten auf bcn Sfflimb
3U feigen, um gut beittfd^ ^u f^iei&en. .^ter fielet man, baft i^m
axiä) hk lOitteratur für biejen S^td \\\d}i belanglos ft^eint. Unfere
©jjnc^mötter'^anbfi^nft Jdjeint Dor^ugimeife baS CTtt^alten, tuaS
et auä her iicutc ^lunb gebammelt ^at. ^lusJgefc^loffen ift aber auc^
^ier feint^toege, ba§ er ©elefencS mit aufnahm, m e« i^ni jufagte*
Collie einen ^hdunet^ Itefetn ju fönnen m5(^te idj eine ©ntle^mmg
für nja^rfc^cmltc^ ^tm 58. bei ^h. 129-132; 140-143
imb aSJenbungen, bte fpnfl bei i^m fi^ nt<f|t iijiebeifiuben,
Söic tiel ©inn ßul^ier für ©pricfiroörter ^atte, fttbet fi4 in
.ffDfilin^ £utTjer**) toieberfiolt itadjgetoiefen. Rafl oEe feine Jdjrtft»
litten iinb münbltc^en äufecningm geben 3E"Sni^ bofitr. S8e^
fonbcr^ ^erljorgc^obcn jii rocrben öerbicnen in biejer ^infid^t feine
3JDrlefungen über bcn ^prebiger ©ctlomo 1526 unb feine ^uS=
Icgimg bcS 101. V^\aim^ 1534. $lnd) bcrtditct Sautcrbad^^ %aq^-
buc^ (^g. b, ©eibemann, ©. 205 f.) unterm 3uli 1543, ba& ^nt^<rc
an bie Söanb neben ben Ofen mit JFreibe eine qjany 'Stdfy tion
©fnd^ttj&rtem gefi^riebcn l^atle. SÜafe et bie iSammSungen anbcter
mit ijrftfenbem Wugc laä, bejcngcn feine ^ifdigenoffcn. So lobt er
**) ' I 30. 582. 5&i. t>10f, II, 267. 299, m 300, «22. 444,
517. 553,
— XVII —
neben bei ^Copia" bcä ^raSmuä bie ^Adagia' üU feine tciben
cinjigfn (äc^Tiften, bie nid^t uitteTgeTjcri tDÜrbeii (Sögt, £Öfc^e, Anal
LuLIj* 91t. 43). Sie Adagia bieten in ber mir üorücgeiibcn Sialeter
3tuäQabe öon 1559 nic^t luemgcr alS 4151 ©in:idjto5rtcr, JÜcbenS-
aitcn unb geflügelte ISButte ber ?flten, toeli^ic ja ßut^er auc^ fef|r
liebte (SÜgL ©(fitiubt, Snt^r^ ^efanntj^icft mit ben alten .Rlal|ifern).
@inc i^rer 3cit fctjr ücrbieitete mh «iid& ^eutc nocfi üon gotfd&cm
gefc^ä^te Sammtung bcut^d^cr (S^irit^mörter, bicSIgrtcola 1529 nnb
in toennel^rter ^hiftoge 1532 ^erauägafc, Deranlalt Öutl&er folgenber
'äu^cTung: „6s ift ein fein £>ing mnb proverbia gennanica unbt
jinb ftaitfl^c betoeifjnng; unnbt toere fein, jo fie einer aufommen
gclcflen Ivette. ®nM ^ot nur poflen nnnbt fluc^ ^lufauimeu
geteffen, boniit er ein geted^ter maifft; ntan mii& bie l&cften nenien,
bie ein flnfc'^cn '^obcn* S)er Xcnffel ifi ben ©pridportten feinbt
(ßöf<^c, Anal. Liith. ?lt. 31).') *fteben ber 5f6neigung gegen ben
:i?crfaffer fprtc^t in biefen iffiorten Sut^ierg ßiebe 3U ben S^in^-
tD&ttcrn Eräfltg auÄ, äl^nli^ öerpit eä pc§ mit fetner Shitit ber
bcutf^en ©prii^tööüeTfammlung Sebaflian Sranifä, bie unter bcm
3inmen beä ^crfaffcc^ 1541 jucrft crfdjiEn unb eine fetjr ßrofet
^JJertrcitnng erlangte, 5D?QHjefiu& berichtet barübet: „?htffn ©ebaflion
grandeu, ben et auc^ in feinen fri^rifften eine Sateinifdje funfitjunimel
nennet, njar et fc^ir ^orntg, baö et bcm ©l^eftanb tonb a33et)blic^eit
gefcf)lc(5t tjne^ren, bit [t^enbtlit^icr fpttd^wötlcr l^at briirfen
löffcn'' (XII. 5keb. ©. 288), ^ölt man neben fotd^c hritifc^c än^e-
rungen nnn bass, n?a& Sutliet in ber ^Jonebc au feinen ^Q^ctn übet
bie Sammlungen anbercr fagt, nnb bcmerft man. wie et ^icr fo-
gletc^ ^anb anlegt um eS Beffet 3U mai^en, fo Cann man ben ÜJc^
banftn nii$t ßbtpcifen, bafe bie topn S2ut^cr angelegte €tiricf)n>öttet-
fammlung mä) ber Infang eine§ 33erfuc6s ift, biejeniaen Samm=
langen, bic feine Unaufriebcn'^eit erregt fiotten, butd^ eine befferc
3U erfe^en, 3n jener 33ortebe !tagt SJnt^ier tjeinafic in benfelben
Söenbungen toic J^ter übet ?lgticotü üt>cr lofe ®nBen, bie in baS feine,
•) ^isle "äufercung ßeftött tn bic 3ot|xe 1529 -lSa5 (2afd|C ©. 02).
ßul^iS eigene €amm[utig fd^eiiit titemd) alfo tot 1529 xto^ nttS^i begonnen
niiMbcii fein.
l^Qttcu, um bantit ben Scutcn ein Äuv^wdt uiib @eldd]t£i: tnQc£)eii.
äußert bell SBunfc^i : „2öie i^t in 3)eubjd)er (ptad^ etlidjc nioi^tcii
bic gfl^'El ünb ©Jpru^e, fo bct) ijnÄ im braaic^i fmb, Jamlen ünb
baruai^ jcmanb crbcnllid^ in cm SBu^ faffen." (Äut^erS SaMii,
5ieubTU(fe, ^aUt 1888. 1)
?ictien ben Jatietn Be^eid^nEt ^ier Sut^er aurfi eine ©ammtuna
,,ber ©^jrüt^e, fD bei unä im ^örout^ finb/' für njunftfieitämett*
©U^t iiiGti liun^ niic Et tn feiner SJeatbeitung ftott bcr üblirfjcn
^otal jeber gabel eine ä^ril^e bon ©t'^td^teßrtetn anfängt, {o {i^cini
eä, atä ^abc er beibeä tiereinigen tooKen. ^ier^u toat aber «iitc
eigene ©ammlung biefer legieren il^m nncntbel^tÜt^, mörfjtc
bal^cr am licbfiEU bie Grntfiel^ung^jeit bet ©pnc^|tt)öTtet^Qiibjd)rift
gteii^ ^nttx bie ber gaMn anfeilen, b. 1§. in bßä 3a&^ 1530.
Siet^tfc^ireibung, Sc^iriftsüge unb fonftige llmpänbc fpre^en ni^t
bflgcgcn. Safüt aber fi^einen mir no^ [olgenbc ©rünbe 311 fprei^tn-
S)te ben ^beln anijel^ängten 6prtc^)ü&tter finb bielfac^ aud^ in
unfcrcr Sammlung tot^anben. litffüEtg ift in bciben bi« ^eran«
jid}ung ^r. ^ogen^oferä; bgl. bcyaiiberg ^atiel 11 mit ben brei
bin:d)pric^encn itiUn 'oox ber 31eben^ort *Rr. 396, 3n ber Samni=
tmig ber (Sprii^mörter bemerft man ba^J ©cfltcbcn ^rup^ieu ju
bilbeti, bie üon einem ein!)eifcLt^eu (S3rbanfen ^ntanimenge'^aUen
finb, tele bad ja am SdEituffe jeber %ahd au^ ber "Süti ifl. Smtei
fxnb eine gaitje Bftei^e Don iHebenSarten Sjor^anbcn, btc cn fxd^ m\=
tjerftänblit^, nur baranf martcn jd^cinen, ba^ fic in bcrjelben
SßJeife eutinidelt tüciben toic bic Säbeln; ^. f&. 9Ir. 12, 44, 53, 55,
79, 80, 98, 122, 133, 136, 202, 304, 369, 370, 373, 374, 478,
3ebenfan§ ttürbc ber Umflanb, bo6 bic (Spric^niörteTjaninitung
nur einen ^ebcn^n^eel UerfDlgt unb jii fetbßflänbigem ^rfd^einen
nic^t bcftimmt ift, ouc§ ßutl^erS Sürüd^atturtg Bchep i^rcr unb
ö&Kigc ©c^njcigen feiner S^tcunbe übet fie einigermaßen crflären,
3)oct} l^atCc ein beflimmteä UrletC gurücF in ber ^g)Dfjnung,
ba6 bie burd^ biefe ^u«»ga!be erm&glti^te tvettere ^rftfung tiiel^t
£i(^t in baä JJunCel bringt.
k Uttmniu Sammiundcn aus Ciitbers Seltrintn.
SSut^er^ U&txk finb fo xüä^ au bctf^^tilmlid^en urtb etgenartigea
Sßenbunscn, ba6 fie fpäteten ©cfiriftftelfeni oft t^mh^xnhz
bimlen. tüirb man 3. 39. "bei 3j3^. Sif^^^tt, beffen 93c[cfent)cil"
ja befannt auf ©^ritt unb Ixiii an £ut!)er eitnnert unb firfjcT
l^at et einen gtogen 3!eil Fetneä 6)]rid^n?6rtct|(^Qt|eä aud l^ut^et
entnommen. SüaS sPolfSbui^ Don Dr. tJauft Bietet im 65, ^at)Ue[
35 ©^jnc^mötter, bic faft ausino^mStoS auS l'ut^er nadirueigbar finb
iinb bei bet 9lbf)dngigfcit birfeS SSudjä toun ßutfierä 6dotiftcit aiit^
tütrftit^ il^m entlehnt ]m fönnrn. ^anbfc^njiltc^e ©animfiingen für
bcn ^prit)atg£traud& ftnb bietfai$ angeCegt Worbm. Eöaä SeffinQ
[ammelte finbtt W S9b. 11, 686 bcr Sat^mflunfti^cn Wuägobc.
SSan anbcrn mir befannt geworbenen emäl^nc iä) nur bie ©amnu
lung beS l>erpüt6etien 3pvä(atcu 511 ai 6 er, je^t im Sefi^c bcr Jfönißt.
iBiMiDtf)ef in Söeclin, bie aUcvbmgä met)r lefifQUt<$en Qn'^alU ift.
ßintgcä barouS, toaä fid) mit ben ©tnii^irörtcnt berührt, l^at er
\. 3* anarbeitet mh in bex Seitfc^rift für bcutfc^e ^p£)i[ülüök 5Öb. 26
mi^gcteitt,
SBon gebrntft torliegenben f\nh mir folgenbe belannt:
Snl^itiatin, Singularia LutUeri, giaumburg 1664. £eil n
entl^ätt auf 125 Sütiofcttcn ,,<&Duberbarc 2öorte, mit^t entlueber
bcraltei ober neu erbid^tct, ober fanften ein feine* Ühc^finncu bcr»
urjactieTi" aiiS ßuf§er§ Sdjriften 3ufammetigetraQen, alp^abctifdj
gcorbnet unb mit 9Zad5lDeiIuiiß bcr gunbflcHe anS bcr Senaer,
©iötcbeucr 9(uBgabe unb ben ^ifi^teben üerfetien.
®ie ^Itetiburgct StnSgabc tjon Sntl)er§ fBnUn 1664 bringt
im X. SBanb 968-972 218 beutfd^e unb lateimfdje ©^irid^toDttet
mit ben ^runbarten.
% ^tn\tltt, JGutl^er§ ©prii^to&rtcr au§ feinen ©i^iiften
fammelt, Seitijig 1S24. ßr fütfrt 478 fafl nur bentfd^e S^jric^.
Wörter im Sufammen^aug ber Sunbficöe bor. ^iefe bejctdjnet er
ni^t immei genaii; bcnu^it ift meiPenS bie Hltenburgcr HusSgabe.
ÄBcgeii bet in itjnen enthaltenen JRctmjprildic ftnb folgenbe
Sammlungen neuerer Herausgeber an^ufü^ren:
Jtarl ©übcfc, beuiWc :^id6tcr bcS 16. 3ü!ii'f|. 5Bb. 18, Seip^
Aig 1883 feiltet im 2. SpTÜd}c iiub £iebev, im 3, ^aMn,
ipatabeln iinb 8(^ciic. ©tiiißcß baUou tiifjtt tiid)t üpu SJut^et !)er,
fonbcnt tP but«^ i^n tnttuebeT nitiiibn^ct über Ittleratifd^er Über*
liefern ng eniiiDnimEn.
bunbcnet 9iebe, Sötttenbctg 1892 unb flctf^er, S/nt^crS bculft^e
©^jrüdje in i^TDnolDgili^ct ?Reit|eufoIgß , ^Itentittß 189ö. Seä
tcfelercn ^ifpruc^ tim tJoUftönbigc Slu^gak bct fiitt^ictfprüi^e
unter burc^auß rcinti[i|er ©d&tibung bcS ^jld^tcn unb Un=
ä[f)ten gcgebrn ju f)atienj ift ni[i^t ücreii^tigf.
I)ie^, Börterbii^ Suttjerä bcütfd&cn 6i$riftcn, Sieipsig
1870 gtebt aiic^ bf.iilgltctj ber <Sprid)iuürteT tjor^^uglid^e*! ^Dtaletial;
Iciber ift ein 2;or(t> iinb ctiünrtEt feinen Vlbfcfilii^ bc,|tu. feine
erneufi'imQ Don ber 5öoUeubiing bcr äöeituarer ^rüijdjcu <ye(aunnt=
ausgäbe toon !t!Ht^er& ©c^tiften.
4. Behandlung ae$ texten,
SBicbcrgabc btc C>nnbfd)iifl I)abe ic!^ midf) ber Sleseln be»
bicni, bic für bie SBeimover ^'ittijcl)c @efamiittaii«i@abc üdh Sutljer^
SBetfen 33anb XIV 4DG aufgefMt finb: in { ) ftfljcn geftiic^ene
Moxk über ^öut^ftaben; c in (auS) — conigicrt in (au^); o —
oben, über bct ^^tilt fle^cnb; /■ ^ am Stanbc; rh — am Sjnnbe
mit .^intDciä auf eine beftimnite ÜextftcIIe; u = umgefttQt, too=
bei bie wrlprünalic^e SSSortfoIge imter bcm ^cjt mitgeteilt toirb.
fjrcrncr l)abe idfe mit S bie Äfe^arl ddh ?Jrof, SieDcr§ bc^eii^net,
tüenn id) auf ®runb ber ^j^^iotogrartic glaubte eine aitbere fallen
3U miiffctu
3ii bcn ^ilnmerhingen gtbc ic^ btc 6Dri(^Vü5rter in bcr t^anb^
f(^riftlid)cu S^reibiiug jeboc^ mit SluftÖfuns ber Vlbfür^inigcn iinb
^iii.^ujüflunö bet u&tiflften ©r^Qn^nugen in [ ].
Uerxeichnis der Jlbkürzungen.
A^iüüla. 15ii4,
bon SEO. 53üT(i]rtTbt. 4. 'JliifL nctibcntbiitüt bon 9yiiftiiirirm.
SBurf^fttbt— ffir. Hl. SJuHicxä 59riefme(^|jcl, D. «urfliarbi. ütip^i^. 1866.
«aß = aa^«ti[(^ie§ aB&rtev&ut^, f. ii. ©c^m*U«.
Cörp. Ref. — Corj>nü ReforiTiatomtii.
X'eSS = ^t. 9K. ßut()«ä Sticjc, ti. iföette unb Scibfmonii.
^ aBüTtcibui]^ 3u Dr, Tl. !L'ut^ecä bmtfdjcn Si^iifttn b. Siek
S3b. 1 Edpaifl 1870.
^. 3nt)t^i. ^ ©mtfrfjc IRi^tljologie bon ©riirim (4, 'äufl.) iöctltn 1875.
XatÖb = i:ciitfc^cä SEßadetbuc^ bon ^. unb SU. ©tinim.
iSflfiiolf = StJucfim&ttet, 8^Sne, Wn\t Älugttbeiin. , , gtonffutl. ©ei
6fjr. %noIfä Stbeti 1555.
@ü£ti[tgEii 1»54.
^bfc§r. = §onb(rf(Tift.
^cufeler = ßutJeiS ©^iTt^lüÖTtEx au3 fetuen ©t!^tificn gefaininett bon
3. a. Jjeufelci;. eeip.j'S 1824.
-^jöfer ^ aßic baä SBoÜ ft)rit^t. 6pn(^it"DtHic^P !>ltbcrt§ftvtcn, iÜon
t&,^b\tt. (7.?liifl.) Stuttgatt !»73,
Sicjer = OJlittel^oc^bcutii^cÄ aüörtcrbucfi. b. 30. gEEet.
ßüfcöe — Analecrta LutUeraua et Melanchthoiiiaua ^q. bun ®. Sb|c^.
©ottio 1892.
SRrtt^efiuä = SutljerS fi^bcii in ^ßtebigten, toon ®. B((^f. *pt(iß 189&.
9leul>t. = Sleubrutfe beuHAer Vitletaluttoetfe be3 XVI. unb XVU. ^a^r-
- XXII —
9t® = 2)ad 9latrenfd^iff Uon @eb. S9tanbt, t>on @abefe. Setttaig 1872.
Otto = Die ©pric^toöttet bet SRdmet, gefaimneU unb etll&rt bon Otto.
Seipsig 1890.
Sbtlanber = (KefiAte SbilanbevS bon Sittentoalb, baS ifl ®ttaf»®£tiften
©. aWoftetoW bon SBJilfiatt 1677.
$Teger = S^if^^reben Sut^etd nad^ b.Sufjetfi^nungen bon3.®d^Iagin^ufen,
^g. bon SB. ^teget, Sei)}3tg 1888.
tRoQtDagenb. = 3ötg SBicfram'B 9toI£toagenbüd^lein, ^g. bon ^. Aurj,
£ei)>3ig 1865.
Sleinete S3od — Sietnete 9)o8 ^. bon $ofmann bon gaaerMeben. Breslau 1852.
Sc^iQeT'Sübben = SRittelniebetbeuif^ed aBatterbud^, bon Bä^iUn unb Siibben.
©d^meOer = SoQectfd^d Sßöitetbud^ bon 31. ©d^meUet. 2. ^u3g. b. gfrom-
nuinn. 1872.
@eibcmann — Sautetba<i^S 2:agebuc§ l^g. bon @etbemann. Diedben 1872.
@inq)liciuS = bon Srimmetd^aujen ®inq}ticiantfd^e @4rtften, ^. bon
^. ftutj. Sei^aig 186^.
@tiTto. = €pxi(j|tDOit, @))TÜ{|to5Ttet.
€3 S)et SdKlmen ^unft bon S:]^ma8 aRuvner 1512. 3fn p^to*
Ittl^gx. 9lacbotlbung, l|g. bon Qd^ntt, Berlin 1881.
Xop)»iud = Germanicorum Adagiorum cum Latinis et Graecis colla-
torum, Centuriae septem . . per Eberhardum Tappium
Lunensem. Argentorati 1545.
SBa = Deutf^eS @)iTii^ßttctle£t!on 1^. bon SBanber.
SßalbiS = SfopuS bon 9. SBaXbi», ^g. bon ^. £ittmann. !Beipaig 1882.
äßtampelme^eT = 3:agebu(^ Dt. 971. Sut^etö gefül^Tt bon SotbaiuS, ^g. bon
SBtampelme^er. f)atte 1885.
3fb$^ = Seitfc^rift für beutf^e $^tlologie. ^aOe a. e.
3ingerlc = Die beutf(!^en ©btid^todrtet im 9]tttielaltet, gefammelt bon
^, 3ingetU. SS^ien 184i4.
DU l)ana$cl)rift.
6. 1-] I, JIrt gehet vber künst
2> Da stcckts, i'agittfi Tcj pfecte lactö
3. Ist lange nkh\ zum bad gewcst
4. 6u(e s(i>uiyiiier ersaüffcn gcm
» 5. hlymmer faMen gerne
<>. 6s sind GUort :::::::
7. Die gelerfen die uerkereten ::::::
5. €s ist ym yns maül komen ::::::
J. de ; : : ; : b9 nö fiiuet.]b9
10 9. CUer weis wer des andern
scbwager ist
10. Der weg gehe) für der thur
II tHandjcr vbel von weibern redet
Weis nitftt Was sein muJter tbet
11 12. Tesd) mir den reym aiis
13. Berg ab seuberlid) Berg an
Icret sid)s selbs
■ 14, 6r ist ein tiund wenn er zagel hctt
©.2.] 15. €r fi(rd>l sid> für seinen eigen staren
2 l(c§ Biigitüt ,st:iHc(?t peHecte jacla s mit fclafferer üitte
nac^gett eigen, ifi ^mEtfetfioft, oh nic^t gulc ^ox klymmer gcflonbeii Ijat
ßiopijie cthm Itjtn . . de doctia , , . 7 mit tilflflcttt %mic nac^gcitngen*
9 mit blüfjcin Sinte noi^igeirflgcn; Utä id eat de doeilibus[?] non
favcntibue is mand)*? red«! vbel von weibern u n am ^ufee htx Seite
(nai^ bft ^Jfifltogtopliie) A i9 eigen o 1^/2, i jtoitt^cti bfiben 3ct[fti
ynn aü^fn butc^fhti^cit
16. Der bymel wird auf! did) falten
17. er Reyt
1$. üuff den esel setzen
3a frcy 19. Ein guter anbeber ist aller ebren
e!i*on9 2*^- 2wey sorgen mebr denn eins s
inceptor 21. üiel bende mad)en leid)t erbeil
22. Zinern bilfft nid)t für den tod
23. Crew erbeiter, beten zwifeitig
24. ßerm gnade, Jlpril wetter
Jrawen gonst lo
25. (Uer was eigens bat greiff drein
wie eine saltzmeste
26. Ein böser rts ynn ein gut tud)
€. 3.] 27. finster kird)en* lied)te bertzen
ßelle kird)en. mndcel bertzen i»
2$. Ein offenbar lugen ist keiner antwort
29. (Uer vber sid) bewet dem werd
fallen die span ynn die äugen
30. Es ligt an den wolffen nid)t das
die pferde bunde sterben so
31. Der bund bat iedder fressen ic)
(Uenn man eine) zu wil
32. Ein sad)e von eim alten zäun breAen
33. CUem das kleine verscbmabt wird das
grosser nicht
34. Spiel wil äugen haben
35. Der katzen spiel, ist der meuse tod
1 ift unietfttic^en 4—7 in ber 9lattbf(^itft tfl h' jtoetfel^aft, tarnt
Dietlei^t fj = acilicet fein; h' est bong inceptor tfl mit blafferet %inic
nadfflettagen ; lieg hie (bocV) est bonus inceptor u kirdicn' htx $unft ift
lloeifel^aft le €in offenbar ift untetftiid^en i» €$ ligt an den wolffen
nid)l ift untexfttid^n 21 fc5 [liti scilicet) ift mit blaffetet itinte gef^riebett
V Der katzen spiel ist der meuse ift untecftrit^en
5 —
36. Ulere mirs am rode, so wolt icbs
wol. abu)a$$d)en
Gin man kein nian
€inem zu enge dreyen zu weit
Zweyen gered)t
(Uenn der stridc am bertisten bellt
so brid)t er,
Gin mal ebre
Zwey mal zu seere
10 Dritte mal bezale
mag sadyte, was do bilfft
.i. modica ne cötene puerfQ e
Gs ist besser id)t$ denn nid)ts et(paerfü
nid)t ist ynn die äugen gut
1» ™J,^V"^ f ^ ex quo Göftat aliqn magna
mag sad)te was ein man zieret res
puerla cä pediculo
Gerat wol korn pfeiffe
(Der fleud)t den lagt man
20 47. (Uer den anden lagt, wir aud) mud^
$aür mad)t essen
Huff rosen geben
@. 4.1
37.
3$.
39,
40.
na mo
41.
dic( cOtenta
.1. ne de
42.
fpera In
43.
magnia
voluirTe Iat(
44.
45.
©. 5.]
46.
47.
48.
49.
7 baruntct ei« Strich 9 Zwey r (flnder) lo batuntct ein Bixi<S)
11—12 bie Äonbfc^tift UnU ift mit bloffetet liute nad^getraflen; barin liep S
bad ctfte 9Boxt nä, bie $^otDgTapt)ie aeigt beutUd^ na,} Ued litiCä natura
modicis contenta 12 .i. mtS) S unbeutltc^; in bet $]^togtapl|te jtoeifel«
tod. pnerfd S (lieS perversuni est) fc^eint nod^ ber ^P^otogtapl^te oud^
mit anbetet %init nac^gettagen ju fein 13— le bie Sianbfc^rift linfö unb
13 te(^tä ifl mit btafferet !Xinie nadigetragen. Sied tinfS ideet ne despera
In magnis volnisse satis; xed)t% etiam perversum 15 tft mit btafferet
linte bajtoif^en gefc^obcn. Sieä ex quo constat aliquando magna res
17 Iteä perveraa cum pediculo 1» korn 0; mit blafferet 3:inte ^0 anden
[fo] wir [fo]; bicßeid^t ift d nur jufäßig fo toeit abgetüdt, bog a in aud)
ttie aud d Eortigitt etfc^eint lie« mude
— 6 —
50. /narren sind auch leute aber
\nid)t wie ander leute
51. Jbenest des berges sind aud) leute
52. Curt ist aud) bose
53. Td) aud), sprad) der bund fcj »
ad poitione
54. ßenge ymer bin
55. ßut did), mein pferd sd)1ebt did)
56. €ros$e narren, grosse $d)e]1en
Ep9 Magd. 10
3a 57. Jllber bat geftddelt
@. 6.] 5$. 6r ist albet, Batt in bösen
59. €s bornt Horn
60. Die besd)iede bündlin fressen die
wolff gernv i»
61. Der wolff frisset kein zil
62. Der wolff frisset die gezalte sd)aff aud)
63. Jllte sd)ult rüstet nid)t
64. Dem bier ist red)t gegeben
65. Jung gewon alt getban so
66. Sorgest für vngelegte eyer
67. €ine krabe bade der ander kein
auge aus
6$./Der woit gerne sd)eissen wenn
\er dredc ym baud)e bet n
69. /$d)eis ynn die brud) vnd benge
\sie an den bals
70. Sein dredt stindtt aud)
®. 7.] 71. €s wil dredc regen
72. mein brod ist gebadten w
1 (Qoeft) Hamn aud) o a/e lieS sciticet ad portionem lo IteS
Episcopus Magdeburgensis u fressen) Die Sigatur sc ifl mit hm n ^ufammem
gefloffcn ober gebogen so jung getban alt gewon u ss hadt [fo] ander [fo]
73.
Glo herrn sind^ da sind dedclaken
Ironie
S. R Und
pulcher
74.;
CUcrs kan d«m kompts
75.
Biber fest ic
*
7t.
€s ist Vieh vnd stal
77.
0ros gesd^rey vnd wenig wolle
7S.
Zeug maij)! meister
7Q.
01eid) vnd gleich geseifet sieb
gerne > zum kolcr
to
$0.
Gott ehre das hand werg <3ixit
lietor ad Jürillram
£s regne aus, £o wirds sd)on wetter
CUer nyrn ist, der wird nymer sat
S3.
Die ^eiligen zeichen gerne
Ii S. 8,]
S4.
6r gebe allen heiligen nicht ein locht
Uersenge mir die ruhen nicht
8ö.
er nympt kein blai fürs maul
S7.
Et lessi kein spinweb für dem maul
$1
Es gehet vntcr dem !>utlin zu
S^.
€s gillt vber redens
90.
Reud)r meüse
91.
Reücht den bralen
92.
Stindct yhtn sdiwert eiit ohr
•i. contemptQ e Et tä valet
93.
Du heitest sdiier ein wolff erlauft l
s/t hit Statt bf(£)tiften letfitS unb Cinfi finb mit btaffetet %\nk
^ettagen ImU Ironia pulcberrinie 3 iredjt^ Üt^ pervet^a omuia a diabolo
4 feist S lü llnlec dirjt ein Shid} 12 weUer u al iiad^ S
^4 imct^ bet ^^oti]^Tapf|ie mtfd^tinenb mit bLafferer £tntc; batnntti Utttt
Äüum füt cttoa eine 3*1^^- ^'i^ idpst cootemptus est Et tumen valet
— 8 —
94.
1d) tnus ban als bette mid) ein
S. 9.]
Q5.
96.
97.
bund gebissen
€s scbmedtt nad) dem fasse
Gr bat den sAnuppen
ßeiltge leute müssen viel leiS
Td) mag ybr nid)t Sie sind <
&
99.
100.
Jfiz ist mube vnd erbett verlorn
In sold)em wasser febt man
10
sold)e fisst
101.
102.
5ur dem bamen fissd)en
In grossem wasser febet man grosse
Im kleinen kleine fissd)e
103. €in loser fissd)er
104. Bleib dabeymen mit deinen faulen ft$sd)en
105. Stille wasser tieff
106. Sias die alten tbun, das lernen die iungen
107. ün den läppen lern der bund ledder fressen so
lOS. OUer gern tantzt mag man 1eid)t pfeiffen
109. €t bat fynn yn der nasen
110. Er bat bumel ym arse
11 1. €r bat gryllen ym kopff
lO.j 112. Cange sied)en der gewisse tod »
113. Cang ist nid)t ewig
114. Zwissd)en zweyen stulen nidd> sitzen
1 ban] nacE) S unbeuttic^; nüä) bet $^togtap]^ie ^tueifeilod 6/? Sic
sind < Id) mag yhi nid)l m 12 lieS lisjdje n ti$$d>en o
w die iungen 20 lern [fo] fre$$en] en tft jufammenßeaogen 21 pfeiflen
niUetgefc^riebfn 24 mit btaffeter %mit nac^geiiagm 25 $ied)cn] baS ie
ettoaS unbeutltt^, ba^c too^l ein atoeited sied)en mit btaf{ctet Xinte baTübet^
gefd^tteben 27 IteS niddcr
— 9 —
115.
Jin hymel halten
116.
$d)eme1 auff die bendt steilen
117.
Buner den sd)wantz auff b\ni
11$.
fersen gellt geben
119.
ßasen panier
120.
CUie der hase bey seinen iungen
121.
Uogel singt wie der sd)nabel ge
122.
nymer mehr
dixit krebet ein küe wie ein ban
10
123.
JIrmut webe tbut
124.
Die glodc ist gegossen
125.
Samle did) glodtspeise der teuffei
wil ein morsel giesen
126.
Das redlin treiben
127.
Das spiel wil sid) mad)en
128.
Zu Pfingsten auff dem eys
.1. Kalendas gcas
5.11.] 129.
Rindten giessen
130.
Blewel sd)leiffen
SO
131.
Tnt Sd)a1d{s berge bawen
132.
Den boltzen liddern
133.
€r bat, wie ibener die amseln
134.
Den abl beym sd)wantz
135.
Brey ym maul argentano ma
2S
136.
Kalt vnd warm blasen
4 geben mit Haffetev Zinit e (Uic der basc bey seinen iungen rk;
quetgeft^tieben fi Dymer mthr (botuntet ein ©ttiiä^} (kreben die kue wie
ein ban) 12/13 bie Slanbfd^tift rechts na^ bet ^P^otogta^'^te onf^einenb
mit blaffetet 3:tnte su] ein - ift über bem ü nid^t etfennbav; ettoa sa[?]
17 .i. fe]^r mhXaii i» am Äopfe bcr Seite (Blewel x'^^jj^jj") 20 Im r;
mit blaf{eveT Xinte 21 Tiddcrn den bollzen u ss Den abl beym
sd)wantz rh, xt^ti quetgefd^tieben
— 10 —
137. Jlus bolem topffen reden
13$. Sid) losen Er bat sid) geloset
139. $id) ausdrehen ent$d)uldiden
140. fedderleser 141. oren klauber
142. obren bleser »
143. obren melÄer
144. ßund für dem lawen scblaben
145. CUers gludt bat füret die braiit beym
146. (Her ebe kompt der melet ebe
147. Uler es rettd)t, aus dem es kreüd)t lo
@. 12.] 14$. ^rawen sol man loben es sey war odder gelogen
149. (Der die nasen ynn alle windtel
stedtt, der klemmet sid) gerne
150. Guter rat, kam nie zu spat
151. €r bornct sid) "
belle
152. Cr bat sid) verbrant
153. €ben beis, bornet nid)t
154. Cr bat sid) besd)issen
155. €r feilt vber den bünd so
keizen 156, Ran Widder gctzen nod) eyer legen
157. (Uer nid)t singen kan der wil ym'
158. Der esel bebt zu bod) an
159. ßinaüs singen
160. I)astu eingebrod(t, du müsts aussessen n
161. Er taug für alle bünde nid)t
@. 13.] 162. Rüme did) rüplin dein Uater ist ein kolwflrm
163. CUie du wilt vogelin, wiltu nid)t essen
i bolem [fo] 3 Sid) ausdrehen ifl unterftrid^cn 4—6 oren
klauber obren bleser obren meldcer ift unterftxtd^en n odder gelogen o
>i ketzcn mit blaffet 3:mtc am Staube; getzen mit Maffei Sinte übet but((-
fhtc^enem ketzken 2s Ued ymer 27 ein kolwUrm o
— 11 —
164. Caus «$ hat nicht
U$ Zinck gib nicht
Quatcrdrey halten uns Irey
165. J!us den aiigen, aus dem hertzen
166. Stos dich nicbt
167. IHan kennet den fogcl bcy den fcddcrn
F)ünde hincken
Jrawen wind<cn
Hauff man schweren
tt da si>l niemand an keren
169. Uier hellt wenn er hat
Der ffndet wenn er darff
U.] 170, Rüt dich für kait nid>l
171. ßüt dich UJcnn der blöde kun wird
n MI. Uüenn die alten hunde bellen sol
man hinaus sehen
173. Ulo die hunde hellen, ists dorff nid^t wust
174. Jlus lerer tas£d>en ist bose gellt zelen
175. reuff niid) Tn der hand
» 176. Uienn man das ferkel heiil, sol man
den sad< zu hallen
177. ßu[ did) für den kat^en
Jörnen ledien, binden kraizen
17$. ßui dich für dem vogeK der den
» $d)nabel auff dem rudien tregt
I7Q. Jewr bey mir holen
ISO. Bunde secr bellen die berssen nicht
131. Du wirst den wirt dort aud) da
[hcym finden
a gib [fo] lü da r; an o\ Icibeä mit btaffci linte i'* grtit
bo» if- ist o tv» In der band reuff mid) u ^ ßuf did) für den
hauen ^ F>unde sccr bell eh die belesen nidft tft tson 17^3» li^U
qufr on ben Siaiib geft^rifkn; mitx ctn Gtttc^
— 12 —
l$2. (Uer nid)t brot essen
mag der wandere
1$3. Huff nadlen geben
S. 15.] ,84. es ist ein [[f^
185. Arn , ^ «nd ä««*»"**"
gespannen tud) ansd)legen
gebet viel.abe
1$6. 6ot gebe faulen benden das falUbel
187. lüdiet did) die bawt lo
ISS. €in messer bebellt das ander ynn der sd)eiden
Die laus ist ynn grind komen
190. Inn baürn gebort babber stro
191. (Uenn man den baürn vnter die
bandt stedct, so ragen dod) die bein erfur i»
192. Der man ist an das sd)werd gebunS
193. Klein ieuten ligt der dredt nabe
194. Du mad)$ts so vneesse
195. Cin arm man sol nid)t reid) sein
196. nad)t frist, iar trist m
197. Gin willig pferd nid)t zu seer reiten
I9S. Olenig mit liebe teilen
®. 16.] 199. Blind man arm man
200. Ist besser teydingen ausser denn
ym stodt ss
201. Das stund wol ym brieffe
202. Das laUt
203. 6s gieng ybm bey dem köpf bin
I gespannen tud) ift uiUevfttit^en, um ju be^etddnen, bog nic^t ju
9{r. 186 ge^ött u sdieiden o n Inn ift unterftricden u (de) man;
(f) man S is die bein erfur mit blaffcr tinte n Trawen [J unfit^et]
mit blaffer Xinte am Aopfe bcc Btite 2»!l\, t (Hier in die höbe bewet dem
faUen ü die spaen in die äugen ;i Ein böser ris ynn ein gut tud)} btet but^«
fitric^eite 3<iten
— IS —
204. niütlin küclen
205. 6r ist ein Sevd)cr C !^!^^^,^ ^ Schelm
' bumpl«T
206. fln armen hoffart wissdK der teufcl
[den ars
ä 207. Id) muste süsse singen
20$, Ich miisie lange bamn
20Q. €in ander her, ders besser kan
210. Kuckuc Tufft sein eigen namen aus
211, Ein lochcri(*)t Sachen
10 17,] 2\2, £s wi[ yhm ntcbl zawen
213. ünrecbl gut Driihei iiicbl
214. Koinpst wie der bagel ynn die Stoppel
215. Im lüinter bat ein arm man so wol ein
frisseben (ründc odder kalten heller als der reiche
MylVit-e tt' poUtici- pi^ilchriuu
21t». Kan nicht drcy zclcn
217. Kart nicht ein bünd aus dem ofen lodten
218. €r beisst des fiichses nidjl
21^. Die saw bat ein pafiizer an Amphibolou
in mores uobiliü iiel iniultädo ineptis ut
mftids feditiofis Saw sol ym Stall vnd
' ' kot sein rüftio9 in ;jgro &- lub lege pmiTus,
ftüa ^ ; : : dioent : :
V 220. Chü dich zün leüten so geschieht dir guis
221. [Uenn ich das nidit hundte were id) ein
schlymmer sd)ükncd>i
222, nian kundt yhm das beubt ym niorser nicht treffen
so klu^ ist er
18.] 223. ßehcslu aüff dem beubt?
n (Bose) Unrecht n reiche «ntergcfc^rickri wj>2 linf^ .jnm
I^etl untefetUttfc 9tanb(ci)rijt 'ji $dI o sein o (Es ist der [dit7|
ne [i^--]) "^^lii; ba^ l^citQcnbc i\t imn I^til unU^erlid^ st ircElrn ift
20 US
puer
n
— 14 —
224.
Gebstu auff den oren?
225.
Er gehet auff eyerii
226.
Ulie der krebs gang
in.
QUer des feürs darff sud)ts ynn der assd)en
22$.
€s ist ein guter zünder
229.
Uler nicht zu reiten hat der mag gehen
230.
Dir ist gut gram zu sein, ßast nid)t$
231.
€s ist nid)t not die sd)affe sengen
die wolle gilt wol gellt
232.
Kutzel did) nid)t selbs du 1ad)est did> zu tod
10
233.
€$ ist nicht rat, Es ist vnrat
234.
man boygets so lange bis es brid)t
235.
Er hat einen sparren verloren
236 <
^Jllte hunde sind nid)t gut bendig zu mad)en
kCoUa caDü veterü Dolünt admittere lora
15
237.
Sd)ud) drucken [tropfen
23S.
Es mus ein mager brate sein da nid)ts von ab
239.
Ein gute griebe auff meinen kol
240.
Das kam recht ynn die kud)e
19.] 241.
(Ues die küe ist, der neme sie bey dem sd)wätz
90
242.
(Uo tauben sind, da fliegen tauben zu
243,
CUem das wenige versd)maht wird h
244.
(Uer einen Pfennig nid)t ad)t, wird
keines gul3 hen
245.
(Uer den sd)aden hat, darff für spott nid)
S5
246.
mar mir liebet, das leydet mir niemäd
247.
Ein freündlid) angesid)t, dedits alles
24S.
3-reundlid) wirft, das beste gerid)t
249.
Cangsam sitzt vbel
250.
?rue aus vnd ynn die berberge
30
17 da(1) [= barf?] Iropfen [fo] w @eite 19 ifk toie €eite20
bid 92r. 266 mit biin{(eret Xintt gefd^rteben aU Seite 18 unb 19 sie bey] t c
aud d; b c aui k nid)] mibeuttic^eä \\; ryittLtiäti auS bt beqettt
» CUar [fo]; r m%i berfd^tieben für s
profo
6. 20.]
©. 21.]
25 t.
252.
253.
254.
255,
256,
257.
25S.
250.
260.
261.
262,
263.
264.
265.
266.
267.
26$.
26^^.
270,
271,
272,
273.
274,
275.
276.
277.
fiat frisscbe beinc, aber stehen ym maiil
THcin synn der beste
1d) ibet das beste
UIas woI reüdit, bin jcl>
Das maul sd>mier^n
Die Reridc sd>niicren
Sind wir dod) aud) mit ym &d»itf
1d) wil dir den teufel bralen
Ulm eTharrei) künde, €r wurd alles gut
Ulcr ym röhr sitzt, scbneit die beste pfeiffe
Dred< lesscbi aud) feür, Be$d)eissr aber
[die brende
Jfuff ein affen$d)wätz
leb sehe dirs an dein aügen an
€r hat nie kein wasser betrübt
ÜJk der bünd on flobe ünib s. ]ob.
ClJenu man den baüni flehet, wed}st
yhm der baudi
Codten sdieissen tragen
rieft ein reisscn
Smd< vmb studc
€iiis vmbs ander» J's keins Umbsonst
Jluff dem brett bezalen
Barüber bezalen
(Hasser vber den korb geben
¥aüle merd^t werden die besten
Kleine ^ , ^ Kleine^
> Kinder < ^ - sorge
Grosse Grosse
teffel aüffbeben Scbussel zu (retlen
fkcie
ÜJer zürnet, wird sd)war<z
faüore
1 Bat (löj) 9 Et [jol; f tooljt ücrfd^riftien für % i9— so ttaf(e ä;inte
andre S Ts (not^ bcr ^^Dtoftrap^ie) feljtt S 33 biet S sö ^Ha^ S
))ueifeC!)(ift i>b be&ien ober boskn
— 16 —
27$. Das ist bie ein gemein essen
27Q. (Do bencken recht ist, da ist steupen kinnesse
280. ümbkeren das beste am täntze
281. Ein saiir, sd)arff, wind ist das,
282. ßie batts scbarff gewebt »
283. £s gebt ybm saür ynn die nasen
284. Der nasen ymer nad)
285. €r wil ymer den boUz weg
286. Bleibt nid)t auff der ban
4 t' 287. 1d) bab meine kleider alle an lo
€.22.] 288. Du wilt mid) lieb baben
28Q. milt mid) gebeyen
290. f)ast mir ynn ars geseben, sibe widd*
291. Gegen dem baOm sol man sid) neygen
dauon man $d)atten bat
292. Jluff dem kropd)en sitzen lassen
293. $d)inpfd)en lege did)
294. $d)impff wil sid) mad)en
295. Du $d)impffest wie .1). mit seiner matter
sties ybr sd)cit ynn ars, »
296. $d)ertzest wie ein beer
297. jünge bunde müssen talmen
298. f)at das gemein gebet verloren
299. 1d) wil ybm bose briete nad) sd)reiben
300. ßat das gemein ge$d)rey verloren a»
301. Stebet mit allen sd)anden
302. €r darff der mübe nid)t
23.] 303. £ad)en verbeissen
304. ein lieb sud)t das ander. D. Iup9 ouile rumpens
10 (K) 1d) u iiti Widder i4 man über butc^fttid^enem tnad)
17 $d)inptd)cn [fo] $d)iinpff] m aui n unb ^nfa^ jum p cortigint
S9 rumpens o lie« Dixit lupus orile ruiupenji
— 17 -
305.
306.
307.
303.
30$,
310,
311
312.
313.
314.
315.
316,
317,
31«,
31 Q.
320.
32h
322,
323.
324.
325.
Diel ist chFli*
Wenig ist ^otdicb
Hopp und tevl
Sd>opff vnd Sdjujantz
Inn einen saürapffel beissen
Bissen über macbt essen
ücrbeysscn
0otl ist der narren furmünde
Durch den Norb fallen
€in pflodelin dafiir stecken
Ein Tiegel dafür zihen, schieben
lUisd}t das maul und gebt daüon
^ie hompt das zu marckt
€r karts nicbt zu marckl bringen
Es ist nid)t essens schuld sondern der grossen (rück
nö Gomedit mala morrellü^ qtles
caiilam falfa^ vera eonuinci9
Die allten narren die besten
Hlder hilfit nid)t für lorbeit
Z£1C (uö labor) mad)t bew. fip Sni faciüt canii
Zeit bat ehre -i- res Jlio tpe gesta laudabilia
Das futier stiebt did)
Es ist ybm zu Vtfol [j. fürs caput
UJen der .C sfbenden wil, benget er den mätel vmb
iic religiolbs lallit fpecie pietxitt
hei-etieos
e tfi unterfkidien ^ lallen] baS n mit blaffeiet Hinte lo bon
%\tx biS jum Sdt)lu9 tttil bci^elben li[a^fe«ii %\\\it u zihen, sd)iebenj
baö Äümma ifl 3toeifclf^oft i:^ grossen trück miterflelc^ttcktt^ c ift nn=
gejdjxtfben; liel aic anni facinnt canum si ItLiadabiUe unktgeji^ttrlirn ;
Ucä idest res sdo tempore gesta Uudabilia u vmb untcTg*^(§ri<ben
— 18 —
326. (Uar umb schlug der teufel seine mutter
327. Gute meister feylen aud)
32$. bellet dod) ein ros auff vier fussen
Ver 329. €in CUort ist an kein keten gebunden
330. €in (Uort ist kein pfeil patu &
331. €r kan verboren wil weise wer3
332. Hus an galgen
333. Jlus an bartz nad) stutzen lauacris vafis
334. Da wil ebre aus werden
335. Dem sad( ist der boden aus lo
336. Das gebt von bertzen vel Did)!
337. €s afiet mir
33$. mein bertz sagt mirs
339. €s ligt myr auff dem bertzen
@. 25.] 340. €r frisset sid) drumb »
341. Sie beissen sid) mit einander
342. 1d) habs ym synn, bett id)s ym beutet
343. €s gebet mir yns bertz
344. Das $d)med(t
345. Das bertz empfellet ybm m
346. €r bat bertz
347. Ulas were dred( wenn er nid>t stttndte
348. €r leüget das stindtt
349. €r stindcet
350. Das ist das ende vom liede »
351. Kopff auff setzen
352. fjomer auff setzen
353. Katze das beste vihe 1 deiecta oia
4 €in r h ifl unterjhid^en; bie 9tanbf(j^riffc xt^ii lit% paUatar
[patientia?] u mir S i& sid) über bur^firic^enemjnid) 38 S deiecta
unfid^T; aQ S; nad^ htx ^^otograp^ie fafl jtoetfellod oia; Ue9 idest deiecta
omnia
— 19 —
26.]
10
1$
354.
355.
356.
357.
358.
35g.
360.
361,
362,
363.
364,
365.
366.
367.
36S,
36^.
370,
371.
372,
373.
374.
375,
376.
377,
37$,
Spitz ziifiglm
S(f)wad> gespaiinen
y an die wand ^ itialcn
Den C / vbcr die tbur ^
\zu gefatter bitten
(Uas die tauben erlesen betten
Dich wird nach der sannen frieren
€s ist aus das man speck auff holen bret
Ist nid)t not sped{ aulf kofen braten, das fett
ÖUcr mit etilen bcitzt lebet meüse [treuff in die
CUer nicbt kalch bat mauret mit dreck [assd)e
5is$*cn auff trcügem lande
JTus dem stegreiff sid) neeren
UJer viel feret müs viel wagen haben
?ar bin wirfft nidit wmb. In rebelies dicit*
tantz iglicber auff seinen fussen stosst et
sid), wtrds wol fulen
Cüed)sel ist kein raub d. für pediculo pofito id
[loeü eqüi farto ablati
lui keiner den andern d.
Gallus iub eqüo
nieuse dredt vnter pfcffer [die sew
^er sid) vnter die trebern menget, den fressen
Culex de Camelo
Müica in Cumi
Kurtz angebunden
Kurtz vcrbawcn
Das maul damit wassd7en
Die karten mengen
9 treuff lio] 13 unteifttid)fii n tie3 dicitur isfn UnlS
3Um iljeiL imlefeilicffe i]ßanb|<§rtft la mh so d.] tieS — diiifc %i in
üUx buri^ftridjenem de
— 20 —
379, Das spiel verderben
3$0. Ins spiel komen
@. 27.] 3$]. ld) sünge dir nid)t vom babber sadt
3$2. Kud)e vber den zafln, kud)e berwidder
bellt gute < Ö*'?r * I
^ nad)barsd)afft
383. Triebe nid)t eine gans vber den weg
3S4. Jluff einen trund{ treten
385. üiel zu lange gesd)1affen
386. €$ ist so bin i»
387. I)in ist ßin
388. Sonn yn den ars $d)einen
389. €t ist nase weise
390. ßoret das gras wad)sen
391. Besd)eisst sid) ynn der weisbeit i6>
392. Eine kappe sd)neiten
393. Im maule mebren lassen
1) 394. Bey der nasen füren
395. Kurtz vnd gut
396. $d)indcn vnd sd)aben bis auff , ^
auff den grat
@. 28.] 397. l)ord)st wie ein saw die ynns wasser seid)t, pferd)t
398. Du soltest nid)t ebr rede die kQe fiste denn
denn soltesm spred)en liebe gros mutter
399. ]a ein dredt auffs maul »
400. 3a es war ein dred<
401. Ist dod) wol ebe so krum boltz zur beyen worB
402. €s krttmpt sid) bald, was ein badcen mxS wil
18 ifl untnflrt(^en i9/80 bajloifd^en in jtvet S^iUn buT^fhtc^
9tr.395» $ud)cn [Sucher S] trunÄ II Berne gast vi boruntet in btet 3"^^
tmxdjlftnä^ No[?] hic D mogenhofer II Lictor |l 0ott cbre da$ bandwerdi;
mogcnbofcr] : : : : : or 8 22 seid)t, pferd)t o ss rede [fo] sft wil
iß uttietgef^rieben
— 21 —
403. Cr ist Deftisci) ptmar
404. €r bat ein zehe baut
405. €r ksst die liitger gern ankleben
406. €r ist mit der svibcrn bucbsen 9esd)os$en
407. €r neme gelli vnd liesse holtz autf ybm bawen
40S. Gr durfft ein land verraten
409. Uler bey den wolffen sein wil, mus m'n yhn beulen
410. Gelt ist sein berr
411. Pfennig sol mein Herr niftt sein ynn :::
412. Das ist sein bertz
413. man muste dirs furhewen
414. Ulan muste dirs einstreidjen
€.29.) 415. Olirdt sid) fiir leide bescbcissen
416, €in sdjwcrer vogel
n 417, Odjscn am berge stehen
41$. Grosser vogel mus ein gros nest haben
419. £as die Sporen vertrie^fen
420. £in Dreck Sd)eis kelhe
421. Jeur ym arse
Ä 422. Sped< ym nad<en
423- Du bist der redeten klugclint zcümcst das
[pferd yn, arse
424. Ransts an der vwigen scben wenn std) das
kind besAissen bat
n 425. Du bist so klug als polter mW den ars wissdjen
vnd brach den daumen zwey
426. Gs 2awet dir wie das pissen widder den wind
427. Sd)Teibstp wie der weg gen Rom gebet
i (ie* pertinai 7 yhn [fol 9 \nn denai?] w werieuffen] *
unb tu Lttt{ic^et vertrieffen ift nndj bet ^j^^otogTafs^te jtctifeUoä is ä)ar
sey22, i bititoiid^cn buTdjfttidJien ?h. 42$ Klinget wie ein foriz ym bade
429. €s will hund oss malen malere qS canis
edit
Klingel ah mtm man dredc mit peyi£Sd)en
hewet
0ewis wie ein fortz vnn der reussen
30,] 432, 5cuc}>t wie ein Bade ym b $ ( f
CUeis nid)t wo er dabeym iit
Oüie ein katze vmb den brey
Das kurize mit yhni spielen
Der peltz ist wol verkeuffi
€r schiebt ybn ynn den nadieti
€r bal ybn hinder den obren
Bat ein stbeilt vtti rucken
Ein mmr man ibut kein kleine lorbeit
Es ligl an eym pten ausleger
CoTbeft macbt crbci»
toTlid) wort bringen lorlid) werdf
Geduld bcbetll vnscbuld qi tuta eft
eonfciä nö I^IiITg lüx illud Melig
e iniuriä fen*e ^ inferre
Patieutia fine coniciä
Crewme sind lugen (Der yns betle sd>eis5l
das ist die warbeii
446. Er hals am griff wie ein fiddeler
31.] 447. Gin benne s*arret mehr weg denn 4
banen erzu sd)arren
hübe
430.
431.
432,
433.
434.
435.
436.
437,
43S.
439.
440,
441.
442,
443.
444.
445.
44S. Alle
zigen
ledeen gerne saltz
1 «Ii] bad uiibftilft^; titpnrtd|t a S lit^ tuolere quod cania edit
« b s 1 1] Uti btn im ^Ip^bft tJoibtt^c^eiibeti ^ud|Ft<ibm i^— si Ixti
qvia. t^ita est ][ coDscientiam non luesisBe luxU illud MeUue || est
iiuoriam ferte quam iDferre [| Patientia dse cooBcientia i& lux]
— 23 —
1»
320
449.
450.
451
452.
455.
454.
455.
456.
457.
45$.
459.
m,
461
462.
463,
464.
465.
466.
467.
46S.
46Q.
470.
471.
472.
473.
474.
475.
Ritter on muhe
Kalbikisä) on gtel brubc
nymcT ynn einem stall ^\ehm
(üas die klnder sehen das wollen sie han
Besser die iun^en weinen denn die alten
besten der beste kauff
f)eis für dem kopff
ßal ein Geisse stirn
Gr ist vntcT den hünern gesessen
€y isi kluger denn die benne
gut ding wil weil haben
Uerraten vnd verkauHt
mens ende gut ist» so Isis alles gut
THand^er geneiisst selnef mutter
vnd nicht seines Uaters
ttlas sol narren das gdit Sie legens
ynn die kad)eln vnd uerbornens
Zween harte stein malen nid)1
Im sacke keuHen
Tm sadte verkeuflen
€r weis wie eym sdialcfe vmbs heriz ist
(Denn das kindlin sein willen hat so weinets
Tlidit vnler die bände Stedten [m^t
Kein blat für das maul nemen
Kein spinnweb für dem maul wadisen
6r kan seiner ohren nid)t erharren
Bart gegen hart [werffen
Sd)weren stein kan man md)t weit
Zween hunde beissen einen
€r hat Sief) ynn der Weisheit besd)issen
s KalbtUisdil ha% t ifi öutc^ einen Sflecfm tetbctft
fe^U 3 Iß gell S
— 24 —
476. Ein bube auffm ros .t. tyr^nt)
6n bubin auffm scblos
Gm laus ym grind
Sind drey stoltze ding
®. 33.] 477. Eeffel auffbeben $d)u$sel zubrechen &
Hoc @ wer ein ding nid)t bessern kan
der las das bose stehen
478. Übel erger niad)en Exm Heretici
mutant mala Ecce ma]orib9 malis
Sepe malä puü ferre noluQ & m&\g lo
prouocamg Sic Vitare charibdim
Et ille cü cürrü
479. Senffte wort harte straffe
4S0. Kunst gehet nad) brod
481. Stredten nad) der dedte u
482. Rewkauff Ciebkauff q3 ITndtauff
483. Bistu da zu rissen
4^^- « . « , Teit did)
485. ist dir ynn baren
486. Collerstü _ »
Satan laruä induit ßc hoies
cle9 abfcondit faciem
@. 34.] 487. €r hat das liebe brot semmel geheissen
488. Olas nid)t dein ist, das las ligen
489. (Das did) nid)t bornet das les$d)e »
[nid)t
i/8 b €in bubin auffm $d)lo$ .i. tvräno i ^ _ .
Exemplum Heretici || mutant mala Ecclesie maioribus malia j Sepe malam
parvum ferre nolnmos et maiu8{| provocamus Sicut Vitare charibdim || Et
ille cum curm ii (ille) Vitare charibdim] i unb m finb )U einem
toagere^ten Gttidft betrogen le Rewkauff Ciebkauff unterfhic^
3i/m Iie9 Satan larvam induit sicut hominea I| deus abscondit faciem
^^^^^^
Jdimerkutidem
r, Art gehet ober kunst
SEBa V 825 SIrt 44. ^Jgt. 43 flrt gebe* für alle gcwonhcit.
I I4S jTt I — 10 Art lässt nidjl von m unb 55ananten bief«t
iJorm b£& C-prtp. — Sla^j^iiitä Hr. 5 Natumm exj>e1]as furca
tarnen usque recurrit C^iDmj, ep. I, 10, 24). Die Ilatur gellet
für die lehre, Jirt lesst von ait nW, die katz lesst jrs mausens
nit 3i^nliiij %noIf ©.II»; 80^- 265^ unb aiflxtcola 131, —
art der läst von arte nit
Unkraut will ausz dein garten tiit.
3n bcr ^nbfcE)Tif tUc^en fjorm lann icf) boS ©pm. fonft unb
fetbft bei ßutf^er nit^t nnci)it)ci(en ; audft et t|üt in bet SJcgct Jlrt
läs&t nidK von Btt Einmal fpieU ev qii4 qii auf ben üblii^cii
^1*1^1^ Die Katze lässt das mausen nidit, nämtirf) 39, 28a denn
wenn es zum Treffen und zur ilot kommt, so findet sid) dod) die
EU, dasz sie nid)ts lügen. Und lässt die Kalze das Cicbt fallen und
lauft der Ttlaus na** Slgncola 131 er^äp augfü^ilic^ bie t^e^
fiJfTc^tc, mel^c SJutTjcr ^ier im ©innc ^at. Marcülf ^ahe mit ©qIo^
mon geftvitten unb grgcn bicteii bctjauptei:, bafe SIrt unb nütüt(td^c dti:^
gepflanitc ^leißuitg me^r fei aU ©eWDlrn^ett unb S)rc[fur. ©otomon
l§atlc eine ifa^e, bie gcmi^fint Jporben iMt, iljm baä ßi^t galten,
2)a brad)te ITlarcolpbus etlid>e meuse zu wegen vnd kam des abenls
zu Salomon vnd liesz erstlid) eine mausz lauffen, und als bald die
katz der mausz gewar ward, tapt sie ein wenig mit der pfaten vnd
liesz do^ das ]led)t niä)t fallen. Da aber die ander vnd dritte maus
fürüber lieffen, \mz sie das lied)l fallen und lieff den meüsen nad).
Darausz hernach TDarcolphus bcweysctc, JJrt sieng für alle gewon-
hcit. Sieg 1, 118 hjcip ba§ Spm. nur einmal nac^ in Üut^erä
SJortebe jti her Sd^irift: Ston ^^Irieftcre^e (1528) %ny: t% Wit dod)
art üon an nicbi lassen, — ^^[u^crbcm ö^l Q'ä 41, 56 d€nn sie
müssen fingen, wie ihnen der Sdjnabef gewad)sen ist plriai];
En lässl von Art iiid)t. 47, 127 Denn J!ri lässt von Art nidJU
so wird niemand aud) di« Haiur ändern. 46, 84 {^lo^t
^Pfolm 58,4 von ^iittetldb) Das isl, Bu ist nid)t gut und lässt
von Bu nid)l- — »^ier^ei: Qefiövt fiuct) bie Stelle qüö bet lat* U.ior=
rebe ju t'ut^er^ (Ec^riften: Quam verum est proverbium *Diffi-
cile est coDSueta relinqaere*. Et 'consuetudo est altera natura'
[Cic. de fin. 5, 25, 74].
2. Da %umt.
ffia IV 788 fietfen 5 o()ne anbete ^Jia^lüeife al^ Qiiä Suf^erS
Sülpt* l'uttjcr ftc^ beÄ nvittvünglidjen Sinneä ber 3ta noc6
fe^i genau ktou|t tuat, Uwn^i folgcnbe ^tetle eOmfp bcuttif^ aU
htt ^itt gtma^it ^\x\ü^ sagttla , scilicet perfecte iacla.
30, 190f. es gemahnet mid) dod) des Geists eben, als wenn
ein loller ITlensd) ein Armbrust hätte und mi( grossem 6escbret
und tüesen die ttlinden nähme und die jFIrmbrusi spannei, dräuet
mit treff1id)en Worten, den eisern (läge) im Blati zu spalten» und
vor grosser Gite und keinen Pfeil drauf legt und also loS'
drüdiet, und wenn er die Sehnen Mappen höret, das jflrmbrusl
berumbwürfe und sprädie: Da sted^ts, der Hagel ist entzwei, und
wo die Andern ladeten und sagten, es wäre kein Pleil da gewesl,
er sie $d)olte, dasz sie es nid>t für Pfeil wollten ansebcn, 39, 320
Da sied<ls nu, der Zwedt |b. i- ber '•Ra^zl im ^littetpuitfl ber
©djeibcj ist getroffen. — Stnjpictungcn; 55c SOS 4, 383 %\t werden
dod) den Zwedi nid>t spalten, ist aud) nid)t noih, sondern genug,
dasz man nahe hmzu sd)cusst, Ml -39, 275 Docf) in solchem
JäW, well dcf miticl Kern nic[>( woM zu treKen ist, so ist das
zum nähcstcn zum Zwcdt geschossen, 281 wenn er [Sabian
bon5n(iy eine Sache börete; rietb er hinzu und traf den Zwedt,
da sonst wohl etwa ein Docror hätte sollen tausend Blätter umb«
sud)en und dennoch vielleicht das Blatt kaum treffen. -^^^3 Darumb
hat David hicmii gleichwohl gar nahe geschossen, und das für*
nehmest Caster und Übel zu f)ole fast getroffen. ^1, 51 denn da
sled^^ das Ziel: der berr hilft mir. 44, 175 Er ist nahe 2um Kern
gangen oder zum Zwedien gesdiossen, — 30,106; 88,57 Da
steckts, ol, 204 Bie liegts, stedtts, baftets. 32, 123 das isfs, da
liegts, da stedtts. =^7,3 denn da siedcts, da liegts, da bleibts.
47, 252 Olas id> sonst in meinem Ceibe tbue» das fühle id) und
sehe id), und kann sagen , da liegls, da stidits, 49, 182 da
Siebeis, da stedits. 52, 313 da slidtts.
3m Sinne Oon ©91 25, 66 u. 166 Da ticfit ba i?tiDten, ba§
ifl bie ^Quptfcfimierisfett ügl. 50,420 ^ahr ists, ein jeder ßbrist
soll darüber kämpfen und kriegen, dasz er der Obersie und lüu
nehmstc sei in Christus und der Hposiel Amt, aber da stedits»
dasz man recht deute und verstehe, was Christus und der Apostel
J\mi sei. — fStnnmmtinbtc *^«äbrüefe: 24, 101 hat den rechten Blut*
sd)Wärcn troffen. 27, 2ö2 hie liegt aber der fias. 28,186 Me
ist nu der grösste Knote. 30,201 aufwarten auf den rechten
Knoten der sie drückt* 31, 20 sind nod) njd)i die red)ten Knoten.
52,338 Aber da liegts, - 93gL Quä Cic. de off, 3, 33, 117 hic
haeret aqua.
I* T$t lange nicht zum bad gewest
%mh 2, 1069. — 30ÖaV89O ©ab 61, - (Sine eraürnng
gifbt ^IgckolQ *Jlr. 177 Du borest übel, id> müs did) ein mal zürn
bade füren. J?lso straffen die herrcn jbre dicner, wann sie wnfleissig
seind zti boren was jn befolhen wirdt. Zum bade füren heissei
straffen vnd züditigen, Dann gleid) wie das bade hinweg nimpt
den kodi vnd sct>wcysz, also nimpt die straff hinweg den vn*
uersiand vnd ünfleis. — Sappiu^ 3lr. 85 Boootica auris. Du borst
ubcl, idj musz did> ein mal zum badet füren. 184^ Purgatis
anribiis. Er bat dünne obren.
3n btefem Sinn? fonimt boä SSÖort 5Sab, l&abcn, ti^afc^en Ui
i^ut^ei öffcr tjor, ivennglncft fic^ feine ber D&tgcri UDttfomnu'n ent*
fptec^etibc 3iQ nai^meifen Eie§. Einige bet ^teEen cjiebt ^tet 1 200
(61(130,169) Oiobian icb verstehe fein wohl, dasz ein Ort den
andern erkläret; so bin ich aucJ> neulieb im Bade gewesen und
bab die Obren gewaschen, dasz ich wohl höre, ^^J^ebigt
(1585): lasz sie beisz gemicj aufgiessen, wer weisz wer nod) in
diesem Bade schwitzen wird. SBeTlesuitg bc<^ llforan (1542): was
ist das Uir eine Seligkeit, da man ewiglidi alle Stunde obn Huf'
böten sd}W[tzcn, sebwensien und siinkcn musz wie in einem
Bade. — ^lufeerbem Sie m Ii 70 Das Bad in der Roll wohl bc*
reiien. JV 663 i(b werde dies Bad müssen ausgiessen, 6n er
wollt eud) gern in ein Bad bringen, ß77 So sollt 6. Bad
und Caiige kriegen. V3t>s Die Kinder können wohl unrein sein,
aber das Bad musz rein und fein bleiben. 417 Das Bad wird
ausgehen über sie. ^05 Eebrgeld nehmen und sie ungewasd)en
lehren. — 621 21, 305 Den romisd)en Bann mit Siegel und
Briefen zum kallen Bade führen. -^1, 209 ob sie wiederkämen, id)
weiter sie zwagen und baden mügc, 282 Scblauraffenland und
3ün9elbad. 36,341 Das Bad ausgiessen. 38, 19S Da lindei der
Ceufel das Bad bereit. 44, 30 Die ]ugend weis^ davon nidiis zu
sagen, aber wir flUc» Wissens» die wir in dem Bade haben ge-
badel und ziemlid) wohl geschwitzt 44, 305 Das Bad möchte
über sie ausgegossen werden. 325 d. h. den Pelz wohl gcwasd)en.
40, 105 den menschen . . in ein Bad führen, da er liegt, wie in
einem glühenden Ofen, dasz ihm das Rerz zersdimclzen möchte.
48, 202 Sie haben das Bad und den Sehweisz nicht ausgestanden.
darinnen idi und andere im Papsttum gesteht sind. 42,132tins
die mx in dem Bade Tiid>t gewesen sind, bewegen s&ld)e lUort
nid)t, 46, 80 Derbalben sollet ihr jungen Geselfen, so in diesem
Sdiweiszbad noch nid)t gewesen und gar m einer seligen Zeit
geboren, ja wobl diesen Unterschied tTlosi und Christi lernen.
306 Siebe nu lieber Hloses, du hast uns aus^efübret und in das
Schwefszbad gcbra<i>t. 64,178 (©loj^e ©imd^ 22,15 Sd^njei^)
gut gesellen und Ireunde führen manchen in ein Bad. 65,209
Gier diesem Buben und ßud)e folget, dem gesegne der Ceufel das
Bad im Jlbgrund der ßölkn.
4. 6ute schwymer ersäuften serti.
s. [äute] klvmmer fallen gerne.
aQJaIV479 ©djtüimntex' 10 gute Sd)wimmer ertrinken gern.
33a ju tuirb angemetrt: 3fgncola 205 . . JL'utfjerö %i\^x, (ßei^jjig
1577) 397* , . 3n ßiit^crä gjtaniiicript (€. 2) lautet bieS ©fric^^
TDorf „@nte jc^ir^mm [!] ctjaujfen sem". — Sßa l^ot a. C, ütel
dl^nticf)E ©pm. ; bfäf^l. II 1394 .Stimmer 1 ff. ^8f ibt nebeiteinanber
tote bei ßutl^er Bringt er IV 479 S^roimmeic 4 Die besten Schwim-
mer ertrinken und die besten Hümmer brechen oJt den tjals. 12 Cicfe
Schwimmer, hohe Rllmmcr sterben auf den Betten nimmer. II 1394
aScibc ©pnd^iDörter toetft ®ie^ i 598 bei fiut^ct na^ in 9luS-
Tegung ber @p, unb nmi bcr ^lett. brei iT&nige Stft bis auf
Oftern (1525) n üj (eini, 117): Oler lust hat zur fahr, der
wird druber vmbhomen, denn darnach man ringet, darnad) es
gelinget: gute schwymmei eririncicen gerne vnd gule sleyger fallen
gerne.
b. & $m ai«rt.
SBq V 409 moii 248. SJJ^I. 906 Es Sind \mt üüörte, 908 es
sind Uü öfter und keine Sd)wertcr. — Slsncola 43 £% ist dir vt^n
worUn, wie niandjcm ym synne. 44 grosse w?OTt unnd nichts da*
hinden. 45 €s ist nidxs, allein das er die wort mcb( lassen
kan. — ^genolf 24S^ niilt mit wortcn. tüort unnd uferdc seind
zmy dm%. mit dem mund ist maiid)er mild, mit leiben, sdiendten,
geben und zusagen, aber mit der tbat fehlt es weit. — ^öfer
gjt. 18'I6 e$ setn mortc, sprad) der Ceufcl, kam er über ein
rHessbud), 91t. IS-M Ycrba sunt! sagt' der Ceufcl, warf den
Psalter die Stiege Mnefn*
SSei fiuttier in bcr aiegcl mit einem (feinen ctEIärenben 3u1a|
toic m 38,133 Gute CUorl, wenig dahinter. 39,355. 52,165
u. 28:i 64,111 ßutc Ulort, nichts dabimer. 15,459 CUörllcin
sinds, dami( man die Ceute umführet, aüeim. 3luSg. XX, 120, 20
Sed sunt mera verba et manent verba, ad quae niliil sequittir.
3)cSEB r 102 Verbft eunt, vi-rba nmnebunt. 9luc^ 2. ^et. 2, 18
Sie reden stcke morie, da nichts hinier ist,
3In[pietungen mit beütUdjer $iertior!)etiu:T3 bcä SinneSa.^,5)€3B
IV &3 £s heissel per multäj^ trlbulatlaDes etc. Das Sind nu nicht
mehr lüort, sondern isl ins KJerk kommen* $trgcv 87 Maxima
quidem verba loqiiitiir [Erasmus], sed revera sunt irigidissima,
in mordendo habet fipiritum et sunt verba. i&% 49, 347 die
sich des Glaubens rühmen mit trefflichen ^Jorten und grossem
Schein und doch nichts dahinter sein würde, 25, 28 für welchen
CUorten die unsern sollten ersd>recken. Jlber weil nid)I dabei
geredt ward 'ob iSm will' blieben es üiort .und vergingen mit
dem ßall; da der aus war, da furcht sid) aud) niemand. —
dagegen 47, 391 Da ist denn das Cüort nid)t blosser Sdjall.
7. Wt gtkmn die oerkerettn.
®ae Bptü), hxMi bie tjolfStünitic^ic ^ßetac^tung ber unfie^^ülf»
liefen unb bünlelfiaftcn ©tubengcle^rfamfeit ouä. 3o||(tEi(%E !Rad|=^
tueife fliebt SüBqI 1534 ©cle^rter 21 auc^ auä ftemben ©prat^ien. —
©flenolf 97*; et bemcrft 350*: Künstler 5cind die ersten im
nanensdiilf, ^^gt. 1: üon unnutzen bucbern.
Den vordanz bat man mir getan,
dan id> m miz vil hüä)tr han,
die id) nit Iis und nit verstau.
22 (Der vil studirt \uür( em fantasL
SJlutncx TO 5 edertc narren sdjindcn beginnt:
6ott geb, gott griesz, ich sa^s fürwar,
Hül sct)edlid)ers dann ein gelertcr narr.
©implictuö (^g. ö. ^uta) IV 356, 19 je gelehrter, je uerkebrier,
S)ie Umfe^tung SGÖq I IbiiS ©ele^rlct 4 Der gelehrte » der
werthe. 10 Die belehrten, die beehrten.
iöei ßut!)er Mon SJiefe II 6;} nur einmal nacEffletoufcn, abcc aient=
lief) pufig. 3. S)e SD 11 98 doch mag ichs wohl leiden, der
Qlahrbeit zu gur, dasz dem Spn'cftwort genug gesdiehe, das da
nit ferne uom Evangelium lautet; Die gelehrten, die Uerkehrten
(339t- ^at. 11, 25; mm, 1, 22; 1. ^or. 3, 18). Q% 289 denn
was hilft grosse, hohe tüeisheil? * . Cs sind dod> eitel Seil-
gedanlten und vergebliche FDeinung^ ja aud) wohl schädlid)e und
verderbliche. Darum ists sehr wohl geredt: Die ßelehrlen, die
Uerkehrien. Item ein weiser VDann ihut keine kleine Chorheit
[3ir. 440]. Und zeugen alle Historien, aud) die ßeiden, dasz die
GUeisen und gut meinende Ceule haben Cand und Ceute verderbet.
40, 15 mim, musg. I 696, 22) Und eben wie man spridjt
'die gclerlen die vcrkerten'. Das ist warlicb war, yc hod)gelerler,
ye tielfer schuler; ye tieffer schülcr, ye bod>9efeeTter. 45, 274
SSJeim. 9(iESg. Vll 591,5) Daher kumpts, das man mit redrtcr
warheit sagt: *Die aelerteti die voTker«tcnn\ 9tnberc ©tcüen %%
64,127. ^7, 79 ü. ii97.
äJgt. aud^ baä M}ort(piet ^4, 184 Die grossen ?lad}gekbrUn
von Paris.
€s i$t ym yns nifiüf Umtn .
©SBfe 6, 1790 ^au( f) bic aj&otte tuerbEii inä ^kul gegebni;
man rebct, wie einem iu* SJtoul tommL - SCßa III -:»21 *})lau£ 520
Hcp: €s ist ym ins maul kom, SÖfll. III 1570 reben 422 €t redt,
was ym in das maul kumbt, — ^ci Siuttier in bet Dteßel ins
maul fallen, 3- in bcn 2 ©teöen bei I 628 faKen A Ib
im 27, 121) u)as nur vnsz maul feilet, das musz erausz. (^". 295)
(Das soltistu prtis $d)reiben, wenn du szo unvleyssig, unbededitig
ausser speyesi, mas dvr V"^^ Tnaull fellel und hewbist did) all-
tzev* V^iii dein cygen backen? - STuIcibcju 25, 42 Clüe die
narren, was ihn ins niaul fället, speien sie Ilugs heraus, '^0, 20
flb webe und aber webe allen unsern Cebrern und Bud>stJ>reibernp
die also sid)er daher fahren und speien eraus alles, was ihn ins
THaui fället, und sehen nld)t zuvor einen bedanken auch zehenmal
an, ob er auch red>i sei für 6oit. ^^0, 171 münzer war ein dumm*
kühner Seist; aber dieser ist ja so dummkiihne» speiet eraus, was
ihm ins tüaul fället, denkt nicht einmal, was er dod) sage. 134. 124
£in trunken Richter speiet ein ürteil heraus, wie es ihm ins Hlaul
fället, — SUflt. mit i>erjöntic^em ©ubjett ^cfcf. 36, 3 [Ihr] seid
den Ceuten ins FHaul kommen und ein bös Gesd>rei worden, SSSa*
in ber if»anb(ctirift ba^ untcrgefdjricbenc idest de docili[?)bus iion
fuventibu.s tfeijen [oü, fann i^ nid)t öcrftctiei^» ^ic 5p^otDßrapl)ie
ift ?e§t unbeutlii^i, SSJenn faveatibus nc^tig ift, fönntr man an
hm ^oraaifd^e favete linguia benfen, (o bafi toiettei^t ÜutVi: ^^cl^e
erflärcn mi>IIen, baS ©picw, gcUe öon benjetiigcn, bie ntt^t fc^mci'
gen C&nnen,
4. mer mit, wtt de$ andern scAwager l$t.
des andern vatter oder scbwager ist, da ein k\\^ vol kut isL —
^ine Ötftäruna gtebt ^ancola 346 nian kann sid> zu weyt nicJjt
befreiinden. Dun ni in allen Stenden keyn freünisdiaft die weiiter
geet denn Sd^wagersctiaft, denn es kumpt wol, dasz einer mit
einer scbwcstcr uil Scbweger mad>t, er musz aber den reymen
nid*t auszwisdicn : mer hüren unnd bitbcn nidit in seinem ges(bled)t
hati IC. [bgL 3lx. 12]. — «Bq IV 411 ©^niager 26 tieft (der uieis, wer
des andern swager ist. 12 u. l;i gs will kein Schwager
wissen, wer (dasz ein ander) sein SAwager ist. 1^ TRan kann
viel Sd)wägeT mit €iner Sd)wester niad)en. I aSefle (ba^) 12
Das Beste ist, dasz niemand wdsz, wer sein Schwager Ht.
SÖci Sut^cr Ue6 pd^ bic Ifta fonft nic^t nadjn^eifen.
10. Der weg gebet für der thur [hin, über]*
aUa IV 184r( 78. — S)em ©inne md) entjprec^mb bei
UTsricDta 372 Du feelesl der thürc. Das ist, du erlangest es
nid)t vnnd kumpst aitcb nicbt darzu. Du must fürüber gehen. . , .
der ibör leelen heysst, keyn glüd« zu ettwas haben. Die thür
aber treflcn vnd zur Tcd)ten ibur eingeben, gluck vnnd bcyl haben.—
<jQcnoIf 294* Der tbür verfehlen. €)nn feblsd)usz ihun. Du
stichst darneben. Du gehest nicht recht » fehlest des wegs- . .
€r zaumi^t das pferd beim bindern auff.
5Bei 2ui1^nQ% 2ö,S7S fd) halt fumahr, ihrer Klugheit nad)
müsste kein tllann eine jungfrau nehmen oder klinnte nadf ihrem
Ted nicht Priester bei ihnen werden. Denn wer kann ihm Bürge
werden oder gut dafür sein, dass er gewisz eine Jungfrau kriege?
Derüüeg gehet für der Chür über (wie man spridit). -17,;)26
3*
— 36 —
CUilU du nid)l also vergebens, obne ücrdienst kiden, so magstu
es lassen und Christum also veilcugnen. Der üJeg gehet vor
der tbür bin; allein das musstu wissen, wenn du nicht leiden
wilU, dasz du auch nid)t ßbristus Fjofgesind mn\ sein. — ^i^inU^
49, 315 f. Uiel getban und gearbeitet, und dodi Dicbls uberall aus*
fierid)ie(: viel gebetet, gesud)i und geklopft, und doch Tlidits er-
langet, nod) gefunden oder gcsdialfct. Denn sie tcihlen der rechten
Cl)ür. ^gl. oucf) ^Oorrcbc 13:3:
tHeint iemant, das id) in nit rür
der gang zum wisen fOr die lür.
IL mancher Obel oon weibern redet,
mels tiichn iüa$ sein muner then
%ricD!a 159 erja^lt bem ^ptm. UJer do rede!, was ybn
gelüstet, der musz offt boren, das er nid}! gern boret, eine ?Incfbote
(ou^ in ^Joiili, Schimpf unb ©rnft), bie ben ©inn üon ßuttierS
©pttD. jü treffen fi^eint, iffaifer SluguftuS ^ctbe ©inen, ber i^ni
nad^ aller ^affe unb ©eberbe beä fieibeö ft^nlidfi getoefen, gefragt,
üh feine ^uttet etiuü oft 3U $ofe gelueFen fei. Sex l^abe aber
gtantttjoriel unb gejagt, feine 'Stutler ^a6e et p $)oft nie gefeiten,
n?o^l über njäre fein iÖater oft ba geipefen.
M1;tx mar, toie Hnat^eftu^, ^>tftorien (*Ptcbigt XII) ©,288
rid^tct, auf ©ebafttan granif fetir zornig, bo6 et bem ®f|eftanb unb
Weiblichen i51cfc^Ucf)t Untieren ötel fc^änblid&e Sptit^roörtcr fiabe
brucfm laffen. Qx äugcvte fic^ barüber: tücr von Srawen, Jung-
frawen, Obrigkeyt und PriesteTsd)aflt vbel vnd garstig redet, der ist
nici)t ebrcn werd, — 3n folc^em Sinne tüirb auc^ baä obige ©t>rtD,
bei gut^cx gebraudjt: m 2'i, lU Darumb lobe id) dieses Sprid).
worr wider sold>es Ceufelsgesdjäfi [baö ^Berläumbcn], da man
sprid)t: man soll Irauen loben, es sei wahr oder gelogen, sie be«
dörfens wohl. Und abermal: mancher von frauen ubel redt, der
dod) nidyt mlsz, was sein Hlutter tt>Kt. Denn unter dem 5rTaucn*
Volk sind unser aller Mütter, Sdjwesier, Leiber, Cöditcr, fHuhmen
und Sreundin aud) begriffen, welcher Ehre unser Ehre und ihre
Sdiande unser Sdiandc ist. — aucij ä2,30 ^ler Weiber sdjän-
det, den wird ßotl sd)änden, oder wie man sagt, nidyt wohl gehen.
Söalll 1557 Uthtn 90 lieft niand)er redet wbel v&n weibern,
weis nid>t, was sein muüer that. V 36 fBtih 802 mand>er von
Cüeibern übel redt, und ujcisz nid)t, was seine Hlutter ibät.
I 1129 grau 509 toeift äSa bas Spm. bei ^^5etri, ^lenifd^, Äut^cr
unb Stbttt not^- — ©ine Unifotmung a u gen ({fi einlief neueren
ffiatumS 157 €in jeder sprid)t schled>t von den brauen ^ aber
man kann auch gute drunter sd)auen.
12. tmi mir den u^m aus.
3)te ^fTarung gicb* ^eIjtie SDJffiö S, 667. '3ii Mmbetg ftanb
ein 9ieim, ber ben Sefer aufforberfcc, il^n auS^ulnifcticn, Xütnn et
unter feinem ©efdjlei^t feine ^uren nnb SBuben l^abe. S)ie|a JReim
öDn TOmberg tnar in fpric^mörtltc^en aBcnbungen roeit befannt:
also sagt man wie uf ein zeit Kaiser niaximilianus gen nurnberg
fcommen, do bab er dem reimen, darvon er darvor gcbert, nad)=
gefragt, und als er darzu gefurt und den gelesen, bab er geled)elt
and gesprodien: nun» nun, der reim soll von mir nit uszibon
werden, ^in^n^^^^*"^ G^ronif 3, 484, 14.*
3)tcfe erTlärnng roivb Don Älaiber micbet^Dtt ^fb^P^. XXVI
37 unb boju nrEcben 2 ^Koc^roeife auä ffuttfex gegeben. Q.% 32, 17
Cüas kann der Kaiser, König und alle CUelt dazu, dasz zuweilen
aus einem löblidien €[esd)led)te ein ungeratben Kind und ein ver-
lorner Sohlt kompt. Es bleibt das Spnd>wort wahr: lösche den
Reim Kaiser ^riedrfcbs aus. Und wie itzl gesagt, ist das ge^
meine Ulort nicbt von Jansen oder vergebens erdacht: Clerlorn Sobn^
ungeratben Kind. €s ist der UnUW einer, dasz aus frommen €1terii
Burn und Buben kommen. — ifut^er fr^rcibt ^ier q[(o bem Sfai\tv
3tiebti(^ ju, mag fon^ bon ^a^imitian eifjä^Ct tuurbc. Cl^ne
bepimmtER ^lamEn anjufü^nit ]pTld)t Siutl^ct tion bem faijerlid^en
fftcim 2)eSä5 V 35 So !Si noch k«in Stamm so gut, es trägt zu-
weilen einer ein ungcrathen Kinl Und müssen den haiserlidicn
[SeSlöettc lieft: lT^fteti*m!] Reim unvertilget lassen ic. —
Stuf bcn aöprtlau* beä ^RcimeS [pielt 2u*^ct an m 34, 263 Oarumb
wollen wir auch reditch bekennen, dasz sie beide fSuba unb
2;^ümQr] grob genarret haben, wiewohl es ihnen Gott geschenkt
hat, dazu dasz man sehe, wie Christus kommen sei umb der
Sunder willen ihnen zu helfen und sich gar nid>i sd>ämet, da$z
er FJtirn und Buben in seinem 0eschled)t haf und den
Reim nicht aus]äsd)en will, so müssen wir ihn aud> wohl stehen
lassen» Mttenb. 9luög. Tom, lat. V 2" (1554) Ipse enim in euik
geaealogia non uontemDit illum versum Germanicuni : CUer nicht
l)urn und Buben in seinem gesd)led>t hat ic. 15, 320 , , Cr-
fahrung, dasz viel Buben in Kappen -Platten gefunden werden,
wenn es aber Seist wäre, so müsste kein Bube darunter sein.
426 Denn wir sind alle aus dem Ceigc gebacken da Buren
und Buben aus sind. — (Jine ^Infpidung auf bte ^^Q finbe id^
aMM8, 291 Gr |3efuäJ hat keine Sünde geihan und nie kein
falsch (jUort geredl und führet den Reim mit allen Ghren also»
dasz er des Studis im üater Qnser nicht bedurft hal: Üergieb un&
unsere Schuld. 33, 201 üjer sich für einen menschen hält, mag
den Reimen wohl lassen stehen [baö SJic^tfuw.lrat^ten u.J.iü.],
15,319 . . was vom fleisch geboren ist, das ist 7leisd). Di
stehet nun unser Reim, den wir alle führen, ©an^ maU^
flemcincTt ifl bie Staffel 40,109 Darumb wer da will bleiben für
der (Uelr Schrecken und Brauen, . . der mag sid) an diesen Uers
hallen und den itzigen Jeinden des Evangelii trotz bieten, dass
sie sich dran versuchen, ob sie die ersten seien, die ihn aus-
p
r loschen werden. ^ 18, 370 [bie Ißopifleii] waren so si<hcT und
slolz, das2 id) schier Sorg hatte, unser F>err 0otl würde drüber
2um Eü^ner werden, der so stark verheissen bat, er wolle atiein
der Beiland sein und so hoch vermahnet und gesagt Psalm Ht
(93. 3), man solle sich nicht verlassen auf Fürsten, denn sie können
dod) nicht helfen. QUcil sie so die Hopf zusammen steckten, rath-
schlugen und beschlossen, wie sie uns wollten angreifen, als
hätten sie es sd)on gewisz und trotzen mit Schrecken und Dräuen,
als wollten sie diesen Reim rein auslöschen. Slltenb. ^luäg,
V 1188 i 1192; 1198 (3uft Sonoö' tiberf. üon Spreb. ©qL) der
tilge (lösche) Salomo diesen Keimen aus und verwerfe dieses
Bucb^ 1232 Kein König^ Kichtcr noch ßewalligcr bat nodi öoit
diesen titel ausgelös(het, da er sid) nennet .. einen hoch'
sten Richter.
2Bft bringt biefci €prto. in 3rolge [cinci (e^ler^aften ^Ibft^rijt
an gana faIfcJ)et Steße HI 1634 ^«Reil^eti 11 Eescb mir den reyen
aus. Sod& ügl. III 1635 9teim 1 €s siebet der Reyme zu nürn-
berg noch ohn ausgeles^et, dann sich keiner noch zur Zeit dran
wagen därflen (^ietrtc^ 370), — ^en JHeim fe^t aU beCannt üor=
üui ^Jlgricola 346 er musz aber den reymen nidjl auszwisd)cn:
CUer huren wnd hüben nicht in seinem geschledit hat ic. ^oM-
ftänbig bringt i^n 3Ba I +96 33ubc 70 Ißa nicht buben und buren
in seinem gesd)led)t hat, der l<$s(b ausz, was da gescbriben stabi
{^enifc^ 544),
Berg an lern $icb$
aBaV 960 39ergab 6 tieft: lernts sidis selbs. — 33gt. I 317
SSergcib 1 Bergab leite mich, bergaut schone mich, in der Gbcne
brau(hc mich, sagt das flcissige Pferd, ^cvgouf 3 Bergauf sad)te;
bergab adjte; geradeaus trachte. 4 Bergauf treib' mich nid)l, berg-
ab jag' mld) nid>t, auf der €bene sd)«n' mid) nid)t und im Slalf
ueigisz mid» nicht, sagi das Pferd zu seinem f>crrn,
S5em Smnc tiQt^^ üciruaiibt <j4, 108 £t|e brad) den Rais.
Cangsam gehet man aud) ferne. €i1e wird milde, und lässi balde
ab. M\ müsse und Jfnballen bringt maus zu €nde. Festioa
lente (Sufitüu, Seben bei Sluguftuä, Äap. 25). — ®ie 3Ja fc^eint
foaft bei Sutffer uid^t ge&taud^t ,;u fein.
II. €r ist ein Dtind, wenn er zagel hett.
aaall 889 4iunb 1582 Iteft Zaggel hat. — ^l*gt. II 891 ^unb
1631 = SlgdcoEo 403 B ist eyn hundt, wann er nur ^yn sdiwantz
belt* . . . Darumb nennet man eynen eygennützigen, der niemand
guts günnei, denn yhm selbs, beisst vmb sidi, besdietsst und betreQgl
yederman unnd lest ylim niemandl zulieb sein, vnnd niemandt
gencüsst sein, eynen bund, also dasz er ein Tcd)(er bund sey,
allein er bati keyn sdiwaniz, dabey man ybn kenneu mod)l vnd
ist nid>ts an ybm, denn dasz er eyns mensd^en gestalt bat, sonst
wo er cyneni mensd)cn nit chnlidi wcre vnd hette eynen sd>wanu,
so were es redxsdiaffen eyn bund. '1 ^unb 168
Der F)und bleibt ein l)und, wenn man ihm aud) den Sdiwanz
abhaut* 1^*32 ^in Rund» aber ohne Sd)wanz-
93ei Äut^cr tig^- 164 J]\s9 mm man uc>n einem
hargen Dann sprid>t: Er ist ein fiund; hie beissi Rund den kargen
?ilz, und ist aus dem alten CUort ein neu OUort geworden.
mtim. 9luSg. XII 594, 18 Davon kumbt es aud), das man ein
kargen ein bundt haisst, das ist ein hündtisdier man.
1$. Er furcht sich für sdnen eigen Staren
[ynn üHflen, ytn äuge].
a&a 1 1279 fürchten 74 foiib ba^ Ie|te SBoct slaren unteferti^
bic üon a03a ebenba 26 nngcfül^rte ^}ta THanchcr förchl sid) vor
seinem Sd)atten, vnnd hat ein Cöwenmaul vnd ein ßasen l^erti;
(fiefimann 226, 12) ift Sut^ft qi[i^ nid^t ^■cmb in ber Süfjung:
40, 224 Tnach$i did) sclb$i dir zum Bötzen und betest dein
Bcrz an und furchst didi für dir selbst, wie man sagt: der furd)t
sid) fuT seinem $d)emcn. ^ÜtenB, toft.V 1238 (3uft. 3ona§'
Übetfcjjiina b. ^xch. BaUmo) £m soldjer aber für(})f sid) für seinem
eigen Sd)atten und in allen Büsdien fürd>l er liege ein Ulolf. —
t&icT aber ^anbell es fic^ um eine anbcre ?Fia, bic mir fetsil^er nur
gelungen ifl bei l^ut^er itub jlcar in folgcnbeit stellen nad^ptoeifen:
mtim. aiugg. VII 407,22ff, m 24, 118) fluszaenummen der
Bapst und sein kirdie, die furchten sich billidi für yfiren evgcn
Staren ymi auge, wye geschrieben siel: 'die undirisilid)cn szundcr
furd>ten sid), und niemanl lagt sie\ 3Öetm,3lus*g.VIlI 170,25ff.
63127, 359) unnd gesd)icbl dyr eben (wie man sagO» das du did>
furd)tist für dcynem eygen augennstern, denn wo du fest
glewblst, der wolff sev hynder dem offen, ob er 5d)on nit da ist,
szo ist er dod) dyr da, der du nit änderst thust und ferisi, alsz sey
er da. Sihe seid) $d)ewd)fer und spugnis ist allis, was der Bapst
ynn der wellt mad)l, und betreugt nur Cbrisilid) gewissen mit seynen
nidjtigen e(fisd)en gepotlen. 26, 183 (= = 26, 205) nm dasz
sie es für ÜJabrbcit halten, sie Wissens sehr wohl änderst, sondern
gern wollten, dasz unter die Eeute käme und alle ttlelt für Ulabr*
hcit hielte, damit die Kaiser und Könige böse Gewissen kriegten,
dasz sie ihre Kcinigretdie wider Gott und Kedyi besässen . , , obs
einmal gerathen wollt, dasz die Könige sid) für dem gemaleien
Ceufel oder ihrem eigen Star oder für des Papsts Sorz fürA«
len wollten und den Papst bitten, dasz er wollt ihr Reid) an=
neftmcn. ©"äl '^S, 128 oifn er eoti ni^t fürchten, mhUn so
fürcbte er sid) für seinem eigenen Staren im Huge.
3)ev Sinn ift flat unb etitlpricfjt Slgncok 120 (= e^genot^ öl*)
Der füichtct sid) uor yhm sclbs. Es kompi forcfit mebr von ynnen
berausz, denn von aussen hyncin. Denn wie eyner sid> sclbs wcysz
inn seinem bertzen, aUo furdxet er sich au(b oder ist gtitter dinge.
Salomon sag! (Spr. 28, 1]; Der wngcred}! iUu^t, wenn yhn aud)
gleid) niemand tagt . . .
J^ür bie 5rüge mä^ htm Ikf^jnmg unb eigentlidjen Sinn bet
^(x fommt in ^etrac^t, 1. ba§ iLfutffet ^^ugeiiftcin glet<^bebeutenb
fefet mit ftaren auge, 2. ba^ in alkn fce.iügüc^en StcKcn
eigen uot ftaren unb 9litgenftetn f(e(|t nnb (jter in bet -fianbfc^nft
gefliffenUic^ noctj tjon i^im tiindncorrigirt roorben ift. %axait^ gctit
^ertJOi;, bd§ bft tüc^ertic^cn unb unbcgriinbeten ?5urc^t uor bcm
eigenen aiugcnftan bie für begrünbct etad^tete Juvc^t üor bem
fremben gegenüktgeftcÜt n?etbm fpU, — 9iad& ®nmm, beutfc^e
^^l^lDtogie 864. 903. 920 etfannte man .§ejen unb ^Q^^^i^".
bie burd) ben böfen ^\id Schaben ^ufügm fönnen, bamn, ba| baS
in b« ^u^iQe [ii^ abfijiegelnbE 93ilb bcä SBeld^aucrä, baä ^ännlein,
Äinbicin, 30tägblein, mtc man cd nannte, Bei i^ncn öErfct)Tt flanb.
Slacft einet Don ©rimm nngefüljrten ©tcüc befil ^^tininä f|aÜen fte
ba^ söilb dne^ ^pfcibc^ in bem einen Singe, 3m ?Jüge bee norbifc^tn
^tlbtn fa^ man eine ©djtnnge, üot ber ber 5eiitb itlterte. — ©er
^enfct tievbanb feinen O^jfctn bie 'Jtugen, mit et huxd^ fte behext
Iciifjt einen tJCTfiängni^boIfen 5eE)(f)ieb fiättc tljnn tonnen. 3)aä
aiugE ift UJcrräti)er bcä Bo^fiaften .f^eqen^. ll^lanb, SÖDtföt. 9k. 297
ß ü. 1^3 id{ se it an jnwen ogen wol
gl sint ein düvelinne.
G tj. 4 die jüngsie lotfyter die wil i<f) nid,
sie treit der (eufel in ire,
fd) g$e$ an ir brun äugen an
wie er in ire tut brinnen.
Sefonbei-ä flcfä^tltdö ift narfj ber Baqc her S3riif bei SBartltS!cii.
SBill man i!»n töttn, fo umMU man t^n mit ©picgeln, bann muB
er ftiff fclbft fc^cn unb ftirbt an feinem eigenen ^^üd. SUal. ßuvj,
ainnt. au ©impL III 12. — S)ag SUtert^unt fabelte öon bcm
fdjrerftirfjen 33lid ber ©orgo, ber in Stein iiettpanbeUe. — SBiete
5pm]. fdjilbern bte Wa^t beä ^lugeä 3Sa I 171 Sluge 51
Das Jluge ist ein Gewehr Kein böses Jiuge sollte das
sd)öne Kind ansehen. 252 Uier böse Jfugen ansieht, dem hängen
sie ihre Krankheit an. 'iö4 £s ist ein böses fluge darübergegangeti.
V 849 5liigc 527 ßaar i* Ogcn as min Broder Slang, stck idi
dörcb Isen un dörcb Slang tüixh bm SSImbJd^tcicfcen ijom ^olt in
ben ^unb gelegt. 65 a Ginen mit den flugen vergiften. 695 Td)
weiss nicht, was für ein böss aug darzu kommen ist (^»enifc^
661, 10). — ©ein eigene^ ?luge aber fann 9liemaiib (c^cn narifj bcm
iS^jrtü, I 176 gjuge 197 n. V 849 Singe 5ä8 Rein jRuge siehl sich
selbst. — ^itf biefc iicil!^tf|ümUcf)e guxc^t t>or bem hb^tn SBlid
nimmt Sut^er Se^ng bei ber ^rEIärung tvon @at. 3, 1, SBetm.
Wuäg. II 505, 25 m Op. es. 26, 25) E«t autem fascinare
aspectu maltjfico ledere, ut Virgilius [Ecl. III 103]: NeBclo qiüa
teneroß ociilus mihi fascicat hngiios. Hoc utnim verum sit nee
ne, dens viderit, inquit Hieronjuiiig . . . Ego credo litmc esse
morhuni infantiilonim, quem muHerculae nostrae vulgo die elbe
eeü das hertzgespan vocant . . , Creditum est enim, ab invidis
illis et maleiiciä vetulisj si ciiJ formosulum lufantulam matn
iDvideant^ talia lierS.
.giermiÄ ge^t ^^erüor, bafe 5urcf)t üdv bem böfcn ißUrf U^x
Dcrbveitet loav nnb bcgTiinbct fc^ien ; 5uc(^t toor ben eigenen Singen
ift hingegen lä^edid^, bcnn man fann fii$ ja felbft nic^t in bie
^ugen fe^en.
3nncTflc be^ 9tugeÄ, bie ^upillc, bic ^cf|c, ber ^JlugenPein,
erfditcn aber, tuie ^rtmm geigt, ate bet eigentttdt^e Si^ ber böfen
Sßüt^t, baiier benn and^ üon it'ut^cE nad^ bem Bpm. unbegtünbete
5urd£|t atS eine [otc^e )}ox hm d^mm ^2(ugenflern , bem ©tot iit
bent 'Stiigc ober ben eigenen ©taren in ben 5Iugen bejcitfinct tuirb.
©ine tefonbrn (prad^Uc^c 33cQc£ilung totdangt bic 9ia bcä^alb,
weil l^ier meines SBiffenä ]üm^ büä aBott 3luftenftern alä (Slar
in bciT 9Iugen jwm ctften ^Rctl im liReulÖDc6feeut((^eTi belegt mirb.
Sßgl. bo^u bie ?liiäfül^i;ungen üon *|irDf. 5ptetf(^ in bet ^tnmerfiing
aajeim.^u^g.Vll 407, 23. (Sr fagt hoxt, ba6 bev Stat baSfelbe SÖort
fei, baä ^eutc jut SÖejeid^nung ber Ülugentranf^eit oHgemein üblich
ift. Mieles SubftantiD [ri tx\t in jüngerer Sliradjenttutcflting quS
bem altüberlieferten ftatbliiit gcbitbet unb J4cinc jucrft bei l'uttjet
Xpbiaä 6, 10; 11, 14 belegt. S)aneben l^abe eine auf ftarn«
blint 3UtüdEge^cnbe Sorm ber Starn gegeben unb ha^u fei bann
©tern [autlid^e Utcbenfornt ober llmbcutimg. Star olä ^lebenfonn
beä 3öorte§ "Etetn, bie in nieberl. itnb engt* star auftrete, fei
in i,'iitt)erö 2ßuube unbenfbav.
S)ie Srage Rad§ bem Uriprung unb ber *43cbeutung beS ftar in
flat!b[inb ift eine bielumftrittenc. ^Ibgefe^en ijm bcn beutfc^en
äDörtcrbild)erti^ in benen fie bemäntelt h>irb, üertpeije auf bie etn=
gc^cnbe Unterfudjung üon ^ad^er in ben ßtini[iifEn ^ülonat^tlütteTU
für ?lugcnf)eitfunbe XII. So^Tfl. (1874) ©. 277ff.; ^lagnn^,
fcfjicöte bes grauen ©taoteS, Mp^iq 1876 99f. ; C. ®cdCct, im
^anbbuc^ ber gcfammten SlugenVilfwnbe, Öeip^ig 1S77, S8b.
gac^EC äußert im ©egenio^ ju ßSrinm unb bcn meinen
neuern Sprad^forjt^eni feine Jöcbenfen gegen bie TOeitung Dom
aSerbuiri ftarrni unb fu(^t für bic UlMeitung öon Staat (bem
^^D%ti) t)erfi$iebcnf @rünbi' ^ettenb ,\n mai^ien, bte te^te ^nifc^eibung
bcn !D}ebictnern übertaffEnb. ^icfe gelten aber auSetnanber: ^>vn hin
beiben ^ict genannten be^eiiffuet ^edEer atd {)au)>t|^mpton ber
ßran%it bcn ftar reu iölid unb ^ätt bamit bie ^)etteitung Don
ftarren für fclbftücrfiänbticfj, njä^renb ^agnuä unter Berufung
auf anbete ?lutoTitäten feinet lyad^eä beftreitet, baf; Stanljeit beä
SlugeÄ ein befonbetefl J?ennäeid^en ber ©taatlranft^eit fei unb —
b«S ©taargefiebeTS eine getuifle ^^nlic^ifcit mit her ßraueti ipu^jiHot'
färbung beS hänfen SlugeS äuet!cnnt.
Sluä ben Sluptlten bet ^ebicinet bie ©ntfc^eibung gelüiimen,
ijt ^iernac^ getuagt, fjfilr mic^ muf icf> aud^ barauf berjid^ten,
jprac^ltcfl eine \old}t ju heffcit, miH aber ^ietfc^ gcgenEbcx bie
©(Jllüierigfciten, roeti^e mir ber einfadf)en SJnnal^me jeiner ©rflärung
gcgenübcr^itfteljcn jrfjeinen, ^ertortiebctt unb bicje felbft erflönjen.
1. ^dcutmm bcgeflnet baä Subfi ©tor fc&pn bie
1!JIitte beS 15. 3^§. in ber SBcbeutnnQ ber Slugmhanf^cit. SBgL
©c^iÜer.^ü6ben, mtelnieberb. SCÖflrterbndE) IV ;165 Ulultu dat Star
steken, so nvm eynen griffe) van suluere, de scbal vore sdiarp
wcs€n. so los^ dat star in der oghen bi der netzen ersten, —
ünde oh is se (de batbonfe^ üm ^citpflanje) ghud vor dal stan
Slusä bem ffiocabnlQi ^ngel!)u^ 144,j staer vel blini, obtalmia< —
StlS ^a^culinum {c^eint baS ^ort bagegm guetft bei 2uif)tx ht*
fegbat fein.
2. 3)a| Sutffer neben ber gfttJÖl^ntic^en ^oxm Stern in gemiffen
iöetbinbungen unb 3wfaminenfe|ungen ein munbcirtlic^eä 6tar(n)
brauchte, tuirb, l&ie mir brieflich auc^ ^Jrof. ^ietfc^ einräumte,
burc^ jolgcnbc Stellen tnatjrfc^einEit^: @3I 28, 420f. so haben Wir
doch ]e die redite lauiere Cehre des Cuangelfi als einen hellen
Oditstar, mitten unter diesem verltehreten und unscblachtigen 6e^
sd)lecl)t der Finsternis* 64, 265 Darumb wollen wir das liebe
£id)l erhalten unter dem argen, verkehrten Beschlecht wie die Campeti
und Cid) t Star, 43,^325 Das weisz icb, nid>t na* meinem Cid>t oder
Slarn, dasz es mid) gut oder böse dünkt, aiu^cv bcn beiben cvften
©tciten au^ 2nii)tt gibt iJ^öb 6,892 nod^ 2 mtiim Belege : anö
©e&. Statt Wbtn atc^' (1538) lcud)ten die frommen als ein
Ued)lstaT in der finstcmus; iti 9lb. ^Petriä ©loffor ju önt^et^
bleuem 3:eftament (1532) tuitb aiic^ Ite^tpar aujgefit^rt unb
butc^ tcuii^terii, fu^ein erftärt. SBie mir ^^tof. ^pietfd^ mit»
t^ettt, Itanb liei^itftar in bcit %u^a'btn b*ä ^tf^ament« tig
^um 3afirc 1527 2, 15. m flu%r fpdtct lucf)tcv fe^tc,
G[^lie&Iic§ ift auij noc^ angefütivt lüc^teflerne lucibulum,
5E)iefenb, ©L 337 ^ - ^ad) ber Wnfic^t bcä $tDf. ^pid(c!& (unb
anbETcr ©ennanitlen} ift jtuat minbeflcn^ ^iDeifel^aft, ob in Itec^^t=
ftar eine -äufammenfc^ujtg auä liedt|t unb ftern tjorltc^t, Immert
l^in ft^cincn i^m abet bie angefü^rlen ©teilen p bcmcifcn, ba|
man baä SBort Sntf^crä Seit unb in (einer @egenb aU eine
]olä)c auffalte, unb baß fol^e IJCuffaffung mö^ttc^ war, tücit bic
Mitteiibergcx !^plfgfpracl)e f(^on bamatä täte ^euie ftarn fjbren tie^.
!Gii]§t ohtx Stabil {%%4'd,32^} mürbe bieö gan^ jic^ei; ktoeifen,
tütm bie SteKe einer unntittElbnren äut§er|(ifrift entftammte; ba
fie aber einer tioii "älnberen befolgten SluSgabe 2nt^er[ctfct ^rfbigteii
angeprt, bleibt bie Mdgtid^fett befU^en, ba| ^Idit ober (^tarn
auä Ött^tfiatn entftcUt tfL
3. SJarf man fointt eine munbQtUi<^e Sonn ftar(n) füt fUrn
für SSittcrtbecg annehmen, fo fte^t ntc^t^ im ^cgc bcn eigen
ftaren ^un äugen, mic ia oiic^ i^ut^ier felbft t^ut, für ben
eigenen ^ugcnfiern au ne^imcn, um [d me^r, alfi nur \o bec
6inn ber Stta öerflanbtid^ »wirb. 3dE| luenigflensi fann ni^t cin=
fe^en, Icie ^ier Star atä ^^higenEranlfjett l^ecftnnbcn mexben fi^nnte.
Solange flbrigenst bie Dia nic^t anber)peit nacf^gelDiefcu ift,
barf man mf^l annehmen, bag pe auf Wittenberg unb feine Um«
gegettb befd^räuft xoat,
S)ic weitere Srage nad6 bem Ui:f^>tuuge beB ®fbrflii(ii§ oon
Stern für ^ugo^ifel oUx ^ut^iHe, tuofüt ^ai^er a, a. C> auf
€laubiang sleUa segnis (Phoen. 37) UeOPeift unb toofür man auc^
ben ölten bii^teri((^en ^ebrauc^ Ijetan^ie^en müfete, ift ^ier nt^t
erbdern; fie Ijdngt aber mit ben Dbigen Erörterungen m5gtic^eT=
meile .iufammcn.
16. Der hymt\ wird auff dict» fatlen.
müh 655 C>itnmel 211. ^gl. 214; 229; 231; 235; 242;
251. 52 Der Rimmel wird nicht einfallen. 124—144 9ta mit
bcm SBorbetfa^; Cüenn der ?)itnniel einfällt . . . 3m atDÜtwagenb.
LXVII unh lonfi öftec in ber SBerfeinbimg [fo ^cfiig tiiib (aftcrltd^]
schweren, es möcbf der himmel herabfallen, Wgncolö436 (=<SfleiiDlf
202^) Ich hetf mich ehe des hymcllals wseben.
iÖei S?ut^eT tronift^ öon Slngft beä t&fcn ©eiuiffenä unb t^öric^ter
gurc^t SS, 171 sie sagten ^oa%] \ Du bist ein grosser, alter
Harr» hast Sorge, der Bimmel falle auf dich. 27,297 Ihr
Geistlichen seid gewöhnet, dasz man eur Bingk nur lobe, ehre
und 6eld dafür gebe, und wa man euch nur ein wenig trifft, habt
ihr Sorg der himmel fall auf euch. — ^gt. 24,96 fch bätt
auch ehe gläubl, dass der f)inimel fiele, ehe solche ding sollten
vom Papst ausgehen, -31,404 ja, mid) wundert, wie solche
kluge 5eiligen unter dem Bimmel auf Erden mügen bleiben, tüfe
wenn die €rden sunke und der Gimmel einfiele? 9Bcun.
^u^g. 1^92, 23 der hymell wirt noch heute fallen und wirt
keyn aller topff morgen gan£ seyn. ^^6, 24 es hätt ein Hn-
sehn, als wollt 1)immel und €rden in einen f)auf fallen, also,
dasz sie meinten . . dasz sie alle auf dasselb ftlal sollten unter-
gehen. — einitocmoubt ift (53(^i2, 57f. DUohlan slehels lange,
so gehets vielleicht auch lange; mid^ dUnht als eine 6ans^ die
Übersd)welle wolle sich senken.
17. €r Reyt
©innöettoaubt mit bet folgenben iÄa. — Sd^imeÜcr, 5Ö9S II
179 reiten 5 = in 3oin geraltjER ober (ein (l^oE. ttibcn. ügl. tit^b.
Vfilen = brünftig fein; nieberb, im ^Kicb fein — betnmfen fein). —
3Dgäi6 8, 777 reiten 4 ^ coire, befpiingeri; ftil^rt fonp ein 33etfptet
ÜbeTtragcnci SBebeutung nitfii (tiu — SftgricDla 449 tüer all ZU
gäct) isi zu vnzeflen, dmelbig soll etiel esel reinen. Die lcyd)t-
Hd) zürnen, die reytten aud)» aber nU fern. — ©genotf 67» £r
ist bald Im harnlsd) * « Der leicht seudt vnnd zu bewegen isi in
zorn . . €t ist gar ausz der nusz. Er reitet. J^usz dein sanel
gt\}tbt — äBa III 1G51 Üieiten 57 nad& Stand II 74* Er reit einn
bösen cseK 93tcücid)t ift tJenpanbl 62 £1 reitet ein tolles Plerd.
^EÖar bei Suttiet mcfit nac^julceifen. — ^üt hie übctttagenc SSe-
beutung toflt. 631 28,162 hiibsdie ficngsl und feine frculin reiten.
lt. JIufT den esel setzen.
ajSEÖbS, 1146 =^ erjürrtenj Greift bic 9ta bei i^ulljcr SÜfc^r. 246»
nac^: mjt guten Oüorten fein betrogen und red>i auf den €sel
gesetzt. — ^Blan ^jflegte toibetf^jenpigc Uiitetgcbene jum Sd^impf
auf ben @fel 3U fc^cn, eine Strafe, bie noc^ fpät In ©^uten unb
bei ©otbcitcn gcbtau^^t trurbe, — Cc^meUer, 5820 I 159 nac^ bem
^ocabular ItJtS: fluffm 6ssl sitzen = imm iu promptu gerere.
fluffn Gssl setzen = erjörnen. - Bimplk. I 145,12 Den dollen
lähnrid). weither mein ärgster leind war, zöge ich gleidi herüber
und setzte ihn auf den EseL IV160,13 DoiJ) weil mercurius
vor den s^hlauesten Oocatiuum unter aHen 65ttern gehalten wird,
wollte er ihn nicht gleich gar in die Schind- 6rub werffen oder
aulf den Eset setzen^ sondern damit er ihn in Caun behielte . .
fragte er ihn. — 3äS<t I 874 efel 515 lieft: Jfufl den esel sitzen,
^ic 3ta Auf den 6sel setzen finbe id^ bei nicf^t.
19. €in guter anheber ist aller ebren [werrh].
Wit bei &^atlbbcmcrCuIla ]a freylith lioc est boüus iuceptor
{c^eiiit ^iuit)£x einen felbftgeiiiac^tcii &iiitDatib toteberlegeit ^u moEen,
Ivic n dma auä folgenbm Stellen jtc^ eigebcn tDÜtbe: !IBeim.
?Iug9' 135, 1 €s Icyl m*t am anheben, sed am bin ausfurcn.
Multo melius est attigiatie finem quam principinm, 691 39, 304
Darumb ists nicbt gtiug wohl anbeben und recbt tbun, sondern
gebart dazu beständig bleiben und sid) davon nid)t Tci$$cn nod)
reizen lassen, — tcürbc bann pter unb bonus betonen
niüflcn.
SJa^ ^pm. fcl^tt ^gt. V 764 ^nfänfterö €m guler
Jinfänger ist alles rübmens wertb. 7 €s Ist vmb einen guten
anfenger vnd vmb em guten deuter zu Ibun.
33ei Süt^ct nüd^d^ctotefen toon £fie^ I 86 ^ €^ 42, 188 es
ligt {$prid)l man) an cv"* 9"**^ anbeber wnd ein guter anbebcr
ist aller ebrcn werd. — 6tnnbcmanbt iP e?!C50, n2f. €s ist
aber das Sfbwersle und (mie man spritbt) der grösste Berg, ebe
man über die Sd)wcllcn tritt, und die ersten CUort 'Uater ünser^
über das Berz bringt,
STwÖ bcm Anfang fut^te bet Slberglaubc auf ben ^u^gong ju
ben Eingang.
20. Zwev sorgen mehr denn eins.
SGÖa V 6Ö8 S6 ; Qu^erbem cknba öielc taettoanbte. —
Sgl. lap^iiiÄSQi 2ween vermögen mehr dann eyner. (Sgenolf 362^
Zween wissen mebr dann einer. Uli bend beben viL Uier äugen
sehen mebr dann zwey.
aSei ßutfier flnbe id^ nur baS SinnöerUJQubtc: m 15,282 Die
CUelt siehets ujobl dafür an, als sei es zu sd)wer und unerträglid),
aber es ist nid)t; denn es bat einer einen gufen Sompan, der
ihm bilft tragen, wie man sprid)f: THil einem guten ßompan ist
gut singen, Ihr zween kennen leiditlid) eine East tragen, obgleid)
er eine md)t ivobl trägt.
it^lfUt CwrfifT* epriäjraüitfrlflniniliinfl,
4
II. UKI betide miicheii leicbt erbeit
S9Sq II 309 ^anb 3ti9 tieft: Uiel bände machen kidjt arbeit
3)fll, 363-380 unbV14a2 ^anb 967, - ^^Emanbtc 9ta au^
$>aBb4^, 342. — loppiug 456 Mul^ manuä onus levius red-
diuit Uli hende madten «in 1eid)te bürde,
©i^eint in Sut^et^ ©c^tiften ju fehlen.
12. zmtrti hitm nicht für äen tod*
aJa V &95 Sittein 7, SUgt 1 Zittern biift md)t für den
flalgcn, 2 vors ?ieber, <> gegen den frosl, S vor t)encken. —
%tx %t>h i\i uncrbttHidj unb untoibetflE^Üii^. 3n jenen 3"ten,
too bie ^e|l Stdbtc unb Dörfer cnMIEexte, entftanbcn bie %oitw=
tünae, bitblid^e ^arftellungen bie|et äQ[}a^[!)cit in Jftri^en, @Dttei^
Ädcni; 33üc^crn, unb ©ebit^te n>u Xie X ailter (^4.*. ©engtnbac^, ^g.
UDn (SocbeCe. ©. 45G). - üß^ilanbet (4 ^efid&tj 8, 189 (äfet beit Xob
fagfTt: da hast du ein Mandatiim suie clausula cum Executoriali-
biiB arctioribus et arctissimis und wird dir unverborgen sein, dasz
meine ßefebl ohn einige Ein^ und llfider'red . . müssen vollzogen
werden. (6 ©efi^t) 450 Oler dem Codt entfliehen will, dessen
niübe ist umbsonsL €t tbul vergebene Arbeit. Er scbärel einen
Esel €r beropfft eine Sackpfeiff. u. [. to. m> foH aber bie iobc^
gemil^eit bcn Ulenfdien nid^t tn fteter Xobeäfutc^t »Italien.
> bie[cm Sinne mi 29,249 eieid) als wenn i* einen wollt
bereden, der ein blosz $d)wert über mich zudtu dasz er glauben
solU, es wäre ein Strohhalm, auf dasz er mid) schlüge. €s hilft
aber nid)t zittern für dem Cod. ~ ^flL 21,197 Darumb
maa aud) kein Heiden oder bedräng oder Cod überwunden werden
mit Ungeduld, Ilud)t und Dost sud^en, sondern allein darmii, so
man fest still stehet und beharret, ja dem üngtüdc und Tod frisch
entgegengehet. Dann wahr ist das Sprid>woTt: wer sid) fürAi
vor der Qöll, der fährt hinein, ülso, wer srd> lürdii vor dem tod,
iJen umd>lindct der Cod ewigklidi. 50, 125 $d>alkslictye, wie ein
Dieb, so sid> fürm Balgen fürdyt, den RiAter und f)enker Hebet
und gebet s&fdjcm wie das SpriAwort sagt: Wer si* für der
Ijöllen fürcbter der musz hinein. 51, 133 Die ßciden haben
wetslid) gesagt : Qui mortem metuit, quod vtvit perdit idipsum.
Der ist ein Darr, wer sich für dem Cod furchtet, denn damit ver*
leuTt er sein eigen Ceben. — %L Gurt. 4, 14, 25 Effugit raorteni,
quiaquis contempaerit, timidiasimum queinque consequitur (Dtio,
®px, b, n., ©. 229).
2J. Ztw erbdter htm zwffeitfg.
Ühtx bie[c£ fBoxi ^anbdt JOut^er auäfü^iLii^ iu bex €d^nft:
€ine einfeUigc Söeife au Mtn 1535. <£3t 2;J, 215 Und Wie-
wohl etliche merk furfallen können, die so gut oder besser denn
das gebet sind, sonderlich wenn sie die Tlot fordert; also gebet
ein Sprud) unter St, ßleronymi Hamen: alle tUerk der Gläubigen
ist Sebet; und ein Sprid)wort: wer treulid) erbeitet, der
betet zwiefältfg; weldres musz aus diesem Srunde geredt sein,
dasz ein gläubiger ftlensd) in seiner Arbeit 6olt furchtet und ehrt
und an sein ßebot denkt . . solche Bedanken und ölaubc mad)en
ohn Zweifel aus seinem (jUerk ein Sehet und Üobopfer dazu.
Oüiederumb ... wer untreulich erbeitel, der fluchet zwiefältlg.
V 802 ^xbtiitx 57 lieft Crew arbetter beten zwifaltig.
u* Rerrn gti4de April mttzi
SBa II 582 ^emngnabe 6, Slußeibem giefct er unter Herren»
gunp nit^t toenigcT als 33 ä^nlid^e ^pm. S^gt. QUd^ l 113 Wßul
12; [ 115 9(pnItDcttcT; I 1141 graiiengunft unb gfrauenliebc.
Einige bei Varianten biefcS epcud^eÄ mögen ^ter ^pia^ finfcen.
SlflricolQ 281 (= ^nolj 168*) OJeibcr gcmuct, herrcn gunst,
flpril€n mmr und fcderspiei vcrkcren sieb ftfft, wer es merckcn vwil,
ögcnotf 93" Remi pnsl, fraw«n lieb und Rosenbletlcr ver-
kmn sid> wie flpnllcn weiter; 2'i8' (e^t er noä) i)iniu: mürficl.
glüdt vnnd federspil verkercn sid), wers mcTCfaen wil
3n bet (1.) ^oc^beutjt^en Stüögak toon lÄduedfe Suc^S (SronN
fuTt a. an. IS^iS) in einet SRanbgloffe «l. l^ci6t e§:
f)emi gutis(, Bprillen wetler
^rawenlieb vnd Kosen bletier,
würffei, karten, Jeddcrspil
verhert sid) «h, wers glauben will
3ingcrte 66 ffil^tt auä «DlDne, 9tna. VII 507 eine tat, Übet^
fc^ung an:
Rideuti domiuo qcc coelo crede sereno.
Er faciU causa dominus mutatur et aura.
5lu« 33iutifica ! 324: ijcrren butt enerbet nibt
i:appiuä 411 ^at ein älfiitic^eS ^ptm. 0rae rodt reysz tiit^
berrn buld erbt nit, SJgl. unten 6^ 39, ;i08.
*BDm Wpntwettft rebet 2ü\^n (5^ :35, 353 isl umb dies.
zeitlid>e Eeben eines Christen gethan gleid)wie umb das Jlpril*
Wetter; denn im Jlpril das Detter nicbt stetig ist und nid)t für
und für die Sonne sdieinet, sondern itzt ist der F>imme1 hell und
klar; balde so regnels, scbnefets, sdilosseis und bagelts wieder
drauf; flugs vergebet Spichs trübe und nasz Uletter wieder und
(tcfmmet drauf ein Sonnensd)eiit
5)en iljin fe'^r gefäufigen iReim füfirt Cutter boi^ niemülä ln>U'
fiänbtg an^, ®tc^ 1 111 ^icbt brei 9tQ(^n»Ei|e. .gjauÄpoft. 3ena
1559 iöt, 476** ßcrrn gunst und apTillenweitcr vcrkeren sid) bald.
38, 397 f. OJenn gleid) 1Tiensd)en gonst allenthalben im Cande
beständig wäre (wilcbs dod) aucb niä?t ist, denn beule ireund,
morgen ^eind, und wie man insonderbeit von lürsien sagtL
Türstengnad, JTpn'lwetter), so ist dod) ihr Ceben keine Stund?
gewisz. . , Denn morgen sollt sid>s öüeiter wh\ umbkebrent
4asz er mid} vcrfolgete» (wie denn aud) geschah, dasz David zu-
erst der liebsle Diener Sauls war, darnach der allerfeindseligste
und musste audi erfahren, dasz Türstenhuldc Hprilwetter
wäre.) — '39, 308 [|)oJedicner] werfen denn mit Drcdi und Kot
auf den fjcrrnr speien ihn an: Pfu dich, wer soll soldjcm Fjerrn
dienen, an dem alle treu und Dienst verloren ist? rnad)en dann
Sprld)wort und Reimen, die sie an die U^ände sd?reiben: Eieber
Kittel rcisz md)t, ßerren dienst erbet nid>t liem: flpril'
Wetter SCOeim, %n%q, 19, 301, 3 Hodie habet benignum prin-
cip€m, Proverbium 'lürstengnad aprillcn wettcr\ 691
36,271 £s ist ein wahres UJorl, das man pfleget zu sagen:
^ürstengnade ist wie Jlprilenwetter, das währet nid)t
lange.
25. (Uer wäi eiaens hit,
greiff drein [in] eint $mmt$u.
©aßt 8, 1719 gifbt feine ^lad^lunje. \ 772 itgeneS 6
lieft eygens unb ein.
3)em ©tnne biefer üon mir fonji ttitftt nad^roei^baren burfte
ettna entf^jtec^^en SBo 1 771 tSigen 12 tücr ein €igen kauft, tbut
damit, was er will (föigen = emorknet ^itunbbefife im ©egenfajj jum
Erbgut), bicfe tßa erinnert ©91 40,277 wollt ihr geben, so gebt
redlid), greift drein, als wollt ihrs ausstreuen; gleid) wie die arme
CPitwe thät mit ihren zwei f)ellem; die streuets frei gar aus.
Jfber die Keid^en greifen nid)t so drein, sondern zauseten und
lauseten sid) mit dem, was sie übrig hatten. €s soll heissen:
Sirawe aus. greif drein» ein fröhlidyen Seher liebt Sott* 45,22
greift hinein bis Uber die €llenbogen und tbeitet aus.
26. Etti böser ri$ ytin ein gut nicD.
fBa III 1694 mi H Itefi in.
2utt|cr ögL eim Gl 25, 2m £t [toguPmuä] ihut aud>
«inen wcidlid)en Risz darein [in bie ^iömiii^c Se^re t)on hm
27. finster Rlrthen, liecMe ftertxen;
f)elle Kirchen, tunckel Aertxen.
23q5 ©vm?. in bcränbcrtcT gorm Eoinntt Oot X55fc^E, Sltial.
£ut^. ^r. 140. Proverbium, itz hall man gultc buedjer unndt
b$$e 5d)uekr; vorzeiten bosse bucber unndt gutte sd>ue1er; guldtne
Prisler^ buellzerne kellid), finstere hertzen unndt lieble
kircben.
3Jian bacf jtüEifeln, ob t^icr ßutf^etä 9Iuäf|)tui^ ric^tifl ü6cr«
tiefeirt ift, benn pffenbar mollte er bic alte ^tii lüBcn, bU teffcre
tDlenfc^en bc(ö6 alS bie neue mit ollen i:^Teu 5Tulhirfortf{firittEn-
Dem entfpric^t bic üon Söfc^c in bcr Slnm, angeführte ©teEc
au$ Flacius, Catal. lest. \(tnL ed. Francof, 1672, 4^ p. 824,.
nr. 394. . illud Bavaricum qiiod Aventinus Boribit esse
vaJde vetustutD, oUtn habuisse Christiano» obscura templa»
sed lucida corda^ nunc contra habere hicida templa,
ßed obecura corda.
S;em Sinne cntfpnt^t SEftricola 734 Im anfang der ßbri$tli<J)Ctt
RirAcn seind wenig Stiffte, €losier vnd ßlausen gewesen vnd vil
£brisien. Veiz seind Vit Kird)en, Kloster, Stiffte vnd Clausen, ja
alle windtel voll, wnd seind wenig ßbrisien, ^Jin bte o6iae
äufeerung Sul^et* ftinflt an @senülf 6*^il5' unter bet Überfd^rift
mit balbem kosten baU mann aud) bausz: Uorzeiten waren finster
hirdien, aber iiecbte bertzen, fjültzin keld>» aber guldin pfalfen.
aöanbei: gifet unier ©pOü. 11 Äirdje tJl nacti bcr $tbfc^r ,
in bet ^nm. baju oufi Slüentin, CCGVI' Das gemein Sprid>wcrt
ist: Di« alten bab«n finstere Kird){n und lichte ßertien gehabt,
jetzt haben wir schön, %mz Cicht, gemahlte Kirchen, aber finstere
ßertzeti^ _ G2 g(eidjt ber ©teile aus (Sgenolf unb ]dfi\t%t mit
einet et^t Sanbct|(^en ^^Inmerfung : „S), t|. irt finfieren ©ebäubcn
her Öffentlichen ©Dtteätierefjnincij aber eine finftm Äir^e (^Retigion^^
flemcinfc^flft mit intern föfaubenSf^ftEm) bürffe (ic^ too^I faum titet
Hc^iter *^crjen erfreuen l^übcn". SgL auc^ cbenba 65 Goldene
Kirchen, hölzerne Fierzen; 6S ©rosse Kirchen kleine fSeiligen; H 609
^era 183 Jinstere Berzen, leere Kirchen.
21. €iti omnbar lugen i$t Keiner Antwort werd.
ma III 255 i^üge 56 lieft kein. @geiiolf MQ" ^ai ha^n aU
^araUdc Kein aniwort, ist auch ein antwort. — Söei fiutl^cr m.
30,224 Denn wie man spricht: Ein öffentlidje Eügcn ist
keiner Jfntwort werth; also ist anch der als ein öffentlicher
Hetzer zu meiden, der einen (»ffenilichen iTrIikel des Glaubens
leugel. -^0, 376 Cüohlan, lasz lügen und (rügen, man sa^i
im Sprid>woTt: Offenbiirliä)e Cügen ist keiner J^ntwort
Werth. 63, Bei den Deutsdjen ist ein Sprid)wort: €inc
offenbarliche Cügeit ist keiner Bntwort werth. CUeil denn
das unversd)ämt Tilaul und (>erz des CUitzeh wider sein ei^en
Gewissen so ^ar offenbarlid) in seinem Eästerbüchlein lUgt, dasz
aud) seine Papisten selbst wohl greifen müssen, wenn sie gleidi
blind wären, habe id) den leid>tfeTtigen Buben nid)t werth gead)tet
auf seine Eugen zu antworten, denn sold)cr Büd)er habe id) viele
mit Sd)weigen verantwortet und als ein Cfanspfeifen lassen vor-
über rausd)en>
29. Uler vb^f sich html
dem fallen die ipan yttti die äugen*
Ma n 388 l^autn U fermgt toiete ^lad^metfc biefeä alten
unb au(^ fcei atibcctt Sß&l!ern belannten ©^jüd. ©clegc an% ber
aUenn beittfc^en J^tttttatur fietje 6et ginaerle 64, j.^B. ^IB 19,76:
* , . Herren bant gar lange bend.
wer Uber sich vi! houen wil,
dem fallen spän in die ougen uil;
und wer sin mund in t>ini«l set^r,
der würt oFt mit sim sdvad geletzt.
S)aä ©pm. iDomt Uor Slngriffen gegen ^ötferpc^enbe unb
aMäd^ttgete. So bei ^ni^cx, 58. ©ie^ 1 15:^ Sluflen 6Ju. I 628
faUen A Ih {= ©3127,212) ßawe mir nit zu seber über dich;
die span werden dir mit bauffen ynn die äugen fallen, ©onfl
m 22, 257 Rie stebe( das Recht und sprid^tp dasi niemand solle
wider seinen Oberberrn fed)len nod> streiten, denn der Oeberkeil
ist man 6eb(^rsani, €hfe und ^urd^t sd>ü1dig. Denn wer über
$id) häue(, dem fallen die Span in die Jlugcn und wie
Salome spridjt [Spt. ©aL 26, 27]: Wer Steine in die fyoht wirft,
dem fallen sie auf den Kopf.
SBgl. aud^ eiC48, 174 Ihr Prediger, Ceviten und Priester,
euer Citcl bcissi, tbr wisset nidils von 8ott und seinen Sadien,
Das ist nid)t zu leiden, es ist zu hodv gebauen. dasz die
Spien einem in die J^ugen fallen: Hleister wollen sein, im
flmpt sitzen, Andere ftibren und sollen dennod) nid)ls wissen.
24,300 nun sie aber gesdjlagen werden und der Stein auf
ibren Kopf fällt, den sie gen Bimmel würfen, soll niemand
von Red)t sa^en, sottdcrn alleine von Barmberzigkeit.
— 57 —
30. 6$ ligt än den wolffen nicht»
ii% die Pferde, hunde sterben.
Sß>aV361 aöolf 249 |j«gt an den woiffen nidjt. das die
Pferde — 2]xiW^^K ^.3"- S^ie feetbeti Sri^tufimoTtc
feien im 3Jlanutcnt)t unlefertii^i ; fi« fallen au^ tote vondc sterben.
3!jm fei akr !etn Spric^tüPtt begegnet, aus bem fi(% bei €(^tii&
ergänjen tie&e, Soc^i tjgr. 250, Cs ligt nithl am OJolf. dasz
das Sdjaf bustcL ßine Sln^a^t ä^inlicfier ©pm. vebeti aber Dom
^unbc, nii^t öDin Bolfe, j. ^B. V I45S ^mnb 1800 Die l)uiide
Sind nid)! sdjuld am Sterben der Pferde. H 819 $unb 32 fln
den Bunden liegts niAt, wenn die Pferde sterben, ^•l Dat kummt
bi de F)iln er [üünsken mit lo pasz, dal de Kalwer starwen,
2U u. 590 Der fiund ist md>f sdiuld, dasz die Sd>afe und Kälber
sterben. 568 u. 1031 6$ hängl ntcbl vom Bunde ab, dasz der
Sd>inder das Pferd bekommt. 604 B lieg( nid)t allerwegen an
den Bunden» dasü die Basen (Pferde) sterben. Stnm. Christen
sollen sid> des (rösten, dasz es mcbl an dem Bund liegt, das:!
die Pferde sterben (BW^. $fatter 55, y). Es ligi nm an
Bunden, dasz die Pferd sierben, sonst milsten sie jbres gcitzes
balben alle auff ein mal dran (Theatrum diabolomm 557*).
Lat. Imputari mihi non debet, quod per roe non stat quo minus
fiat (Seybold 233).
^Ile biefe ©ptw. entl^alien itonifif^e (SnifdEjutbigungm boäl^aftet
ÜJletifc^en tocgen 3Jliffctl^aten, bie [xt gtisar im befonberen Saüe nid^t
Iiegangett ^aben, bie t^nen aber tool^t ^jUjutrauen toaxtn.
S)aS Bptto. fc^ilt, tDiE t% fc^eint, in Sut|etä ©c^iriften. SSgl.
aber (M 51, 4ä3 Der (Uolf kann wobl leiden, dasz die Sebaf gute
tUeide haben, er hal sie deste lieber, dasz sie feist sind: aber
das kann er ntd)t leiden, dasz die Bund feindlidi bellen.
I
31. Der bund hat ledder fressen;
scilieet u^etiti man einem zu wil.
3)Sb 4:'\ 1914 S)cr ^lunb ifi lounifc^et SBeftanblung auägejc^t;
ba^ei bie 3ta. f&lutm ^ukDDUen = einem JücibCp an bftt Jhragen
iDDHen, a03allS84 .^unb 1483. %L V 1455 |mnb 1852 (Dean
man sd^la^en will den 1>und, so fehlt t% nie an einem 6rund.
3!appiui^ 351 Occasione dimtaxat opus est improbitati. UJann
man den hund slagen will, so bat ct ledder gesscn. — 3infl*^t^
73 f, nnb ©. 197 fliefct aM bct üLteten ^iitterahir reic^lid^e
Der bunt hät leder gezzen.
So man dienstcs wil vtj%«um (Srcibanf 1:38, 17. Carm.
bur, GCIV
J\h man den bunt henken wil, so hat er leder gezzen
$wen man den bunt wil henken,
man spricht, er si ein lederuräz (3raneTijud&t 308).
€in ansprach predjen sie vom zawn
der fromm musz leder gcssen han
so lang Ms er fenmpl aus dem rat C3Jlor6^eim 497).
^o^u ögl. 91:© 15, 1 €m sad)en ab dem zun brechen,
Uler das nit gloubi, der sols erfahren
Das alzyf dry machen ein zum narren.
Jlls man dem armen hündlin thal,
Do er das leder fressen bat.
Als man den hund fing nyden an
Ttlust er das leder fressen han,
31 Der hundl der das leder frasz be^onbelt bie Ua a\i^^xl\ä^.
ßut^et finbet in bem Spm, bit ^e^c ber 5abel 2 (9ltübT. 76
16): Der wellt lauft isl: Wer frum sein wiK der musz leiden,
— 59 —
soTt matt «in sad)e vom alten Zaun brechen. Denn 6ewaU gehet
fuT Rcd)t. tüenn man dem Runde zu u^il, $o hat er das
leddcr gefressen. Elcnn der ÜJoitf yjjl, so ist das lamb
vnred>t* 3n bemjelbm ©inne ftnbet fid^ ha% Spm. t>on 2ui'^tt
angcmenbei auf ^Imflabtet Söürflcr, beren ©ittf^rift für i^ten üEt=
triebenen *pfaneT, obtoo^I nad» t'utljerÄ Urteil bcmütig, Xton her
CbTiflfeit für oufrü^tcn[c^ gehalten totrb. SB. V 623, ^ Sögt,
9h:. 32 unb 107 unb Piiblil. Syr. 336 Male facere qui viüt, num-
quam dod causam invenit (OHo 206).
it 6iii lache 991t t\m alten tmn timbett.
aSa III 1802 Sa^c 353 lieft ejti. - 3ft mit btr ^jongen ^Ha
Ueimanbi unb fornrnt mit i^x gemeinfam üor j. it^. bei ^uinfi ^flS 15
unb bei 2ut^n in bcr 2, grabet. Sonff bei Sut^ct 1591 18, S42 [S)ic
SQÖElt] bann mcMs anders denn fromme Ceule verfolgen, stän-
den und lästern« da sie kein Clrsad) bat und eiwas erdenken musz,
das sie können tadeln, sollt sie es aud) von einem alten
Zaun brechen. 30, 24 S)tefe 1 342 brechen II 15) Da martern
sie etwa ein UJort ohngelähr gesd)rieben und klauben eine Klage
ertus iiber Ihr Ceiden, wie man eine Sad>e von eim ^aun
hrieht. 27, 290 £y es musz auf den IHundj gelogen und ge*
schollen sein, sollt id)s gleidr von einem alten Zaun bred)en.
ä^nlid^ ift S)c M IV 669 Casset euch meine ÜJeise gefallen (wie
ihr sie wisset); denn ich bin dod) sogar hart und grob, grosz,
grau, grün, überladen, übermengt, überfallen mit Sad>en, dasz idi
musz zur Keitung des armen cadaveris zuweilen sold) ein Cust«
freudlein von einem Zaun bre(t>en. — 5Jcrtranbt ift aucf) <ä^
27,285 Qasz du aber etlid>er Uäter Sprüch mit den paaren zeugist
[ni^t zeigislj auf deine Cräume . . .
13. Ulem das kleine verscbmaM,
wird das grester nitm«
SBa II 1390 mtint^ 35 lieft das kleine vcrsdjmcbt. dem
wird das grosse nidjt. — ift für Sutl^eid S)enlart tejct^tifnb,
ba6 er nid^t nur biejeä iSprto., fonbcm eint gan^c ütei^e flleic^Eit
3nl}a(tfi; mit iheib« an jeine S^'ti^^crtüaiib neben btm Cfcn ge*
fc^rieben fjotte. Sgl. Seibemaitn ©. 205f, Ouli 1543) ttler ym
geringsten trew ist, der ist aud) im grossen irew. UJer ym ^t'
ringstcn vntrcuj ist, der ist aud» im grossen ungeredjL Ursad) ist:
Jin den läppen lernen die f)undt leder fressen. Bho aud) mr
ym geringsten vicissig is(, der ist aud) ym grossen vieissjg. —
ttler den Pfennig nit ad>tet, der wirdt lieines gülden Ijcrr. — ttJer
eine stundt uerseumet, der verseumct awd) m\ einen tag. —
CUer das geringe versdjmebet, dcmwirt dasgrossc nit,—
DUer den kbopff vcrsd»mebet, dem wiit das Run nit. — Jesus
Syrad): U)er ein geringes nit 2U) radt belt, der verterbei immer
fori. — Prouer. 18. ttler lasz ist in seinem tbun, der ist ein bru-
der des, der sid) selber verderbet, - Sera ParsitDonia in fuudo
[Dtto @. 149] Sparen ist zw lang gebart, wenn nid)ts mebr da
ist. — Parsimonia magniim vectigal [Dtto ©. 266] der Spar»
Pfennig ist reid)er, dan der Zinspfenning. — tt)er dte ßudjsiaben
gering ad)tet, der wirl nimer mebr etwas grosz lernen. — ttJer
sid) mit 100 f1 nit neren ml der neret sid) mit tausent audi nit. —
Prunttj capillata post est occasio calva [Otto 249]. — Vlii
befonbmr ^örliebe fü^irt fiutl^er bie 5abcl uom ^mhs an, tpelc^«
mit einem ^tüde S^eiff^ im ^aiite über ein äBaffnr ge^t (j. i&,
m27, 186; SJe SE3 V 437 f. u. 515. iBeim. ^äwäg. XX 72, 30 u.
117, 24), bereu ge^te (^tubrude 76, @, 17) ebenfoHä unfer Sprtt>.
entf^ait: trian sol sidr benugen lassen an dem, das Sott gibt. IXIem
das wenige versd)mahet. dem wird das grosser nidtt.
ttfer zu viel haben wil, der beheU zuletzt nidits. inand)er verleuret
das Q€wissc vbcT dem Ungewissen- SßJ IV 382 wird uns
gcb<n nad> dem Sprud) Salomon [8pr. 30, ^33]: Ujti zu bart
sdjneuzct, der zwingt Blut heraus, und wem das geringe ver*
s<})mat)et, dem wird das grösser nicht.
SDa^u tjgl. Mtm, ^[u%VII 566, 28 m 45,242) Drumb
sein sie werd, das ybn das viele und grosz nit wird, weil yhn
das klcyne und wenige vorsdimahet. @3t48,344f. £%
gehel sonst in der ^elt also tu, dasz wer das Hteine nid)t
mag und verad)(et£, dem wird das Orosse aud> nid)t.
a3emanbte Mo 5. ^3. SGÖetm. Sluög. XX 160, 11 'Quoniani
caniB vivus melior est leone mortuo*. , . Hoc nas sie dicimus:
Melius est in ruanibiis passer quam eub dubio grus. Item
Germanice: TT)an sol das kindt nid)t mit dem bad ausgiessen,
gSaai, 325 wie Sanct Jfugustinus spridlt: Teue eertum, dimitte
ineertum; spiel du des gewissen« und Ias2 das Ungewisse fahren.
Übet ben Jpric^iröttUc^en ©cbraud^ bei ftfopifd^en Säbel toom
igiunbe bei ben %ittxi bgl. Ctto ©.81.
14. Spiel wtl äugen Dalsen.
Sa IV 699 ©pid 138. - Sfll. ^ffgricola 119 Spiel wil auff-
sehen haben. Wt braudiens aud> zu allen hendeten, dasz, der
sid) eines bandeis vnterstehn wil, eben zusehe, wie er yhn treyb>
dasz er nid)t sd)aden davon neme. ^genotf 354*» gs hcyssl: QJarts
sptels, es gilt auffsebens. Uberseben ist aud) verspilt. Das gfüdc
unnd red)t ist der wadrendcn.
^ut^er (tnbe ic^ nur bie ftnnt^extvanbte SBeim. ^u^g.
XX 47, 9 ^ 28 ^^eu\ekx 270) Oculos habere in capite
Hebraieraus estj quem nos GerinaDiee et vulgo sie exprimimus:
QUer auff dem sdiacb wil spielen, der sol die äugen
nid)t inn beulel Sted«en, quo significamus, eum non modo
oportere eius ludi esse guarum^ sed edam ^igUem et diligentem
lueorem. m 26. 312 Rabt da$ Spiel in guter Jld)!» und siedtt
die Hugen nid)t in den Beutel, damit ni6t so1d>e Prediger
bei eud) sein noä) zu eud> kommen; der Ceufel ist ein Sdialk.
30, 150 ihr lieben Raibsberrn zu Basel, Straszburg und alle die,
so Jbr solche Sakramentsrottcn bei euch habt, mügt euA soldie
ihre Rede wobl warnen lassen, dasz ihr die Pugen nidri in
den Beutel siedtr, sondern des Spiels wohl fldjt habt,
Sßfll. (S9l2(i, 16 tller flugen bat, stecke sie ni*t in
den Beutel; wer Ohren bat, sdjidtc sie nicht über Feld, 47. 18&f.
Aber luir mögen klug sein und die Sd>anze [= chance] nid)l
versebeiu
15. Der katxen $pid ist der meu$e
3)er ©inn ifl iu crfe^en ans her einzigen ajelegfieHe, bie idg
für baä BpxXo. ki Sut^et pnben tonnte. S)e SB IV 592 (= ^tix\tln
346) Aber das scv S<*)erzcns eine Hlasze. mir wissen fast uiobl
dasz des Ceufels Scherz uns Christen einen €rnsi gilt, wie man
spricht: Der Katzen Spiel ist der tlläuse Cod.
S)icfc BttUt gifct au^ SBa II U70 ita|c 53 Der katzen sdiertz
(Spiel) ist der meusz todi. ^E^tefe gorm entf|>ricl)i bet fSfaffung
©genolfä 344 ^ u»el[^er feine ^rftätung ^in^ufügl.
16* KPere mir$ am rock,
so wollt icbs wol abwasscDeii.
äBalll 1704 IRüd m. — ^erbieitetec aber l^ciat folgenbe &OTin
getoefen fein 11 445 ^aui 190 (=* iV 788 ftecfen 19) €s ist
[steckt] jm in der baut; were es Inn kleydern so mochte mans
herab waschen. — JotJ^iiuä 124. — @tne öuäfil^Tlit^e ©rndrung
pnbel man bei lÄgcicoIa 171 (= tSgenoIf SG"*) CÜenn id> den fodt
schütte» so felUt es alles abe. Disz wori ist ein zeugnis der
vii$d)ulde. Bose thaten, vnehrtidie bandlung vnd sundc kommen
ausz dem hertzen berausz vnd bleiben ynn der haut, ynn f1ei$d}
vnnd blut Stedten, man han yhr auch nidit los werden, dieweil
man sdiuldig daran isl . . . was am rode banget, das feilet ab*
wenn man den rodt scbuttelt. UJas aber cyngeiuurtzeK und ym
bertztn oddcr ynn der haut ist, das lesst $id) nid)f so leiAtlid)
abuia$d)en »dder absd)utte1n,
Sutl^et fc^eint baä ©prtD. im ©inn& ^oben ^ 20, I 429
Td) soll dir das 5d>enken, das md)t mein ist? tüenns dod)
meinen Finger antraf oder ginge den Ceib an^ do wollten wir
uns balde finden lassen, über es gilt nfd)t mefnen Kode
aud) nid)t meinen Eeib, sondern dasz wir in Rottes Sad>en sollen
nadilassen. 36,127 Und diese Scud)c hänget uns ni<ftt an
wie ein rother Rode, dasz wirs kunnlen aussd)lagcn oder wedc-
legen, sondern wir babens aus dem mutterleibe gebracht«
61it rnäu kein man.
aBani392 ^ann 701j er merlt an: „3)a^ Seugnife Gmeä
IDlanneS i{l jui ^üEnrung eineS geriii^tUd^en iBetueifeS un^ureti^eKb.
Sat. Audiatur et altera pars. Dictum unius, dictum nullius.''
egenolf 61^ £in man kein man, Umis vir nullus vir, Eines
mans red ist ein halbe red. TDann so! die part verhören bed.
Das findl mann in vnnd an den Kalbheusern gemalt vnnd ge-
sd)rieben: Audiatur altein pars. €in man kan nit uil erheben
Tiod) auszrid)ten. €in man kans nit alles sehen. — ^gl. 92, 21
So dod> zu straszburg gesd>riben stat
mit guldin bud)staben in dem rat
Audiatur altera pars.
3;aj3piui 267 Unus vir, nulliiB vir. Sensus est : nihil
egregium praestari posse ab uno homiue omni auxilio deati-
tutD, — ^inefe 3460 Audi alteram partem.
^ci ÖutEier ftnbe ic^ baö Spxto. uttb jmt im rein iutifii|d|en
Sinne ongctoenbct nur 31, 326 Denn 6ölt hal gcbolen in
weltlid>en Sachen, da man zwischen nien5d>€n bandelt , dasz auf
eines Hlannes THund ni<i)ts soll geurtheilt werden, wie wir denn
aud) sagen auf Deutsch: £in IHann^kein ttlann, — ^fäuftgct finb
bie dcrtoanbten lEöenbungcn. 6^1 32^ 25 Audiatur et altera pars.
29 Darum soll man dem Kardinal al$ Ginem Part nid)ts glüuben,
wie Öoties Unheil da stehet: Nemo moriatur uno k. Gins Hlanns
Rede ist keine Rede* 30 Uuius testituonium nulUitn. 33, 239
Solchem zu wehren hat Sott dies Exempel lassen sd)reiben, dasz
man sich fürsebe» Dremand verurtheile, sondern zuvor das ander
Cheil auch höre. 36,162 wie man im Sprichwort sagt: Eines
FHanns Rede, eine balbe Rede. . , Darumb s(ehet im fllten
Cestament fein geschrieben: Hlan soll eines ITlanns Qüort allein
nicht hören, 50, 352 Die Datur und aller U€lher Redit giebt,
dasz man das ander Part au* höre, wie man saget: Audiatur
altera pars, ünd Hloscs lehret: Nemo morietiir uno adversns
se dicente teBtimonium. flum. 35 (35. 30). — 21, 83 J\\\t Sad)e
bestehe auf zweier oder dreier Zeugen IDutide. 20,267 Zwei
Zeugen soll man glauben.
$*. Einem zu enge, dreven zu w^tn
Zm^tn gerecht
ma I 783 einet 28. Sl^gl. I 093 Srei 62|. I 819 tngc 5f.
SSci ^nt^et: fiöfd^e 306 Illius [Erphordiae] tribunitia potestas
est pestilentissiDia et aocldit secuudum proverbium: €inem
ZU fngr zweien geredjl, dreien zu weil. Jüan soll einen
bauren md)t insz regiment lassen. Per tria movetur terra,
quartum siiatinere noü poteBtt lUenn der baur herr Wirt; wenn
der narr voll wirt; wen die fflagdl fraue wiit unndt die traue
ften (©^JT. 30, 21f.}, ^cT ©inn fd^emt p feiti, bat «ncm
©tabtregiment toie Arfurt nic^t gitt ift, wm (Sincr eÄ allein
in her $>anb ^at, fo trenig alä raenn öielc brin fi|en.
eacnolf 298* aitt bem ©ptto. eine ©eithing auf hoS Sc-
ipa^ircTi tJDTi eJc^ieimniffen Das dritt Baupt Utqi schw«r. lüenn ein
ding bisz anti dritten man kompr, so bkibts selten versdiwigcn.
Das etm zu eng, isl dreien zu weit vnd allein ^weyen
geredit; das ist» was über zwev htxtz kmpi, das kompt ausz.
«Bgl, manUx Ii 6U ^icrj 327 Oler in das zwevt f)cr(z komp^
kompt au(i) ins dritte. 167 einem hertzcn zu enge, zweven
gerecht, dreyen zu weit; ti?irb öon rechter gteunbfc^oft gefaßt.
afgL ^inftcrU 102 minne sol sin under zwein (SJlantet).
IDenn der $trkk atn hertlstett hellt,
$0 bricM er,
SBa IV 911 Stri<f 39 Uermutl^et vomsten Patt beS un.
lefedfc^en bcrtisten, — ^TsTuola 236 üUenn man die sennen am
arm brüst zu l>art spannet, sc reysset sie gem.
^qS S^rtü., ba£ bem citten quid nimis entfptidEit, erfäl^rt
öiete ^bünbeningen, beten fid^ einige aut^i bei J^utljcr nad()lüei(en
loffen. 09142,12 S)te^lS41 bred^en 11) Denn es sei 0o(tes
merk und JTrt also, dasz er belfe, uienn es notb thu und komme
mitten in der rcdjtcn Zeit . . wie man spri<})t, wenn der Strick
am härtesten M(i so bridit er, 42,98 . . aud» mitten in
der Dotb, wenn der Stridt am t)äriisten hält, dasz das
Zittern und Zagen am grössten ist» als denn denkst du an Barm-
herzigkeit, dasz du belfesi* 41, 383f. €ben da id) am tiefsten
im tüd war, da kämest du mit deiner IHacbt und dJunderwerk
und fübretest mein Eeben aus dem tod und Uerderben. Biso
wenn der Stri* am härtesten hält so bricht er. ^eSÖ
III 492 rogavi tit fortts «^saet fereodis daemouam et homiDum
□eqiiitiis. UJenn der Srrick am härtsreit hält, so bricht
er ^trn.
g?l39,249f. Denn es ist zu bod) kommen , m macbens
zuviel, dasz der Sa<k zerreissen und der Siridc brechen muiz.
S)eaBllI 495 Zuviel zerrdsst den Sadc. e^t35, 40 Denn wenn
die Saite aufs höchste gespannet ist, so zerspringet sie
gerne, und ujenn das Uletier am härtesten und kältesten ist, so
bricht es. 46 M dieser Erlösung bat er nicht gezweifelt, sondern
gehofft, dieujell im Sprichwort gesagt wird: [Uenn die Satte
aufs l)cibesie gespannet wird, so zerspringet sie gerne*
35,26Sf. 6s musz zuvor alles zu Irilmmern geben, und die Od>sen
am Berge sieben und die Saiten aufs höchste gezogen sein,
dasz sie itzt zerspringen will, das Nasser musz über Berge und
Chat geben, ehe denn sie von den Ägyptern erlöset werden.
40. €in ni4l thH,
Zwey mal zu mtt.
Dritte mil bm\t
SESctV1213 dJ^u 367. JBSar hti 2ui^n fonft nic^t unb bei
anbem wi^i in biefer Sorm nftd^ijumeifen. 3)em ©inne nad^ ift
e# tool^r mit ^Jii. 38 39 tJerJuaubt. ^Bgl. SlgrkolQ 341 (= ßgenolf
184*) Gyn mal gehet hyn, kum aber zum andern mal nid)l wider,
Disz ist eyn Warnung, denn allzuuil zerreisset den niasz
ist zu allen dingen gui. %nplf ll^ [Dann der gast am liebsten
ist, soll er wandern . . . (Hann der sd)impff am besten ist, soll
mann auffborcn. Das alt klapperte das new klingelt. Dreitägiger
gast, Ist ein last. 320'> Zum'l ist ungesundt. Einmal geht
bin. Zwey mal ist der lodt. X(H)piuä 211 Venia primura ex-
jierienti ... Es ist sein erst, man musz es jm verzeihen. Eyn
mal gehet hin.
Daä Bpm. gel^t üteUeid^t auf bcrt @a^, ber nad^ alter 6ttte
(tjgl. dtrimm, Üict^itöalt. 400) nitiit Ü6er btet läge bw @afU
frcunbf[^aft in ^nf^tuc^ nctimen burfte. ^a^u )>Qt. baS anget=
]äc$fif(^e S^ted^Ufi^tic^TuDit 1 1355 @ap 164 ZweinädXiger 0ast.
dritte Hadjf [Icibjeiflcner fiausdiener. fem ä^inlid^eS loitb bei fintier
nac^getoielen ^eufcler 426 Post tree saepe dies piscis vilescit et
hospea, ^tcrp üjl, Otto ©. 168 hospes unb ©.281 Piscis
nequam nisi recene, — @3 tP Qudft eine Se^ie^ung Tn&ßttd^ ju
i^irad^ 23,21 Das andere mal sündigen, das ist zu viel, das
dritte mal bringt die Strafe mtt sid»^
malU 1806 Sat^tS mit bec iöcmerfung: „?0lit unöctfldnbU^",
Sen ©inn tjat ßut^et aber ctEart: idest modica ue coDtemne (=
Titan foU ba^ @eringe nid^t berac^ten), ^cr attbexe S^U^f per-
vereum est (— baS ift beite^tt), k^ie^t fic^ Wo%l auf eine uon
iSut^er nid^t gebtEtgtc ^ntDcnbung btefeä äßorteS, bie in bex am
linfen 39anbe jugcffigten ^emertutig angebeutet [dE^etnt natura modicia
ooQtenta (= bie ^ahit ift mit Geringem aufrieben). äO^aS l^iermit
tiefagt (ein ]oU, ge^it auä Igticola 362 ^ettjoc: €s mag leid)t das
da bilfft. Hoc verbum, quia obscenum est, religio est mihi Ger^
maniee dicere^ nam sonat de muliere admittente puerum plus
minm sex aDuorum. Wir braueben es zum spott, als wenn
man sagt, es hab etwas geholffen vnnd sey doch gering gewesen:
£y es mag leichl das da hilffei. On spott wirdi es aud}
also gebraud)t: Der ynn wassers notten ist, dem mag kyd>i etwas
helffen. Denn wo er ein strobalm ergreifft, so ist yhm geholffen,
id) geschweig ein boltz oder etwas der g1eid>en. Item, wer lust
zu einem ding hat, dem mag man leidet helffen, das er darzu
kommet ^itm öflL SBa III 13 JÖei^t 7—14. ^mh B, 1608
6 im ©iitne t>on facile : dat mag sad)t€ ^ bQ^ ^^"c^t
ßcf^e^cn. ^SS6 0,2457 (eS) moft let^t, erg. 'flefdgetieii' ober
*(cin'; Ijodfb. unb nicberb.
4L e$ ist ferner ichf$ den» nicl»t$*
®an957 3rf|tä (f. dtwaS) 6; Dftt. 1 unb 1331 Scff« 220.
©onfi fii^tt aSSa baS ©^jm. immer mit 3u!ö|En on äfjnltj^^ mit
eaenütfa41* es ist besser einäugig denn gar blmdt. Es ist
besser eluias dann nid)1s sprad) der UJoHf, da ver-
sdjland er cinn sdjnadten, ßber ^>Öfer 1798 Es ist besser
id)is denn nidjis, sagt' der CUolf» sdinappet nad) einem Sd>af und
kriegte eine fTlüdic (^teanber),
SluÄ ßut^cr fiinn ju biefem bem ©inne nad^ mit bem
iJDrigcn unb beu beiben folgcnbcn öcTtuonbtEn ^B^m. feinen SBclcft
bringen, ßr fc^eint au(3^ tjier mentgftEiiö a^ßen bie unbefd^ränfte
^ntcenbung ^ebenfen gehabt fiaben, benn er fügt ^tn^u etiaiu
perversum. 9Iuf ber linfen ©eite fletit eine MnmerFung JCut^erei^
bie fif^ 3U{(fetc^ auf bte betben folgcnben SStorte begießen fc^etnt
Ideat, ne despera. In uaagnis voliiisae eatis.
3u bie|er legten 6entenj auS ^rDpertiuS 2, 10, 6 (DttD
©.362) gicbt ©(ffmibt, Cutl^erä SScfanntfi^aft mit bcn alten
Älafftfem 36 einen ^lac^toeiä auö 3:ifil)r. IV 561. ©eibe.
mann 192.
©innöerroanbt ift esc 44. 56; £s ist besser lotb« Jlugen denn
kdige ßruben,
43. nicht Ut ynit die auflen gut.
SEÖa III 1016 9li[^(e29; et bermutl^et, bog ba^ crftt ÜBort
ISd)ts Reiften Jofie; eä fc^e aber aus tok Dad)!. Snbeffen fte^t
unatoetfel^aft nid)l (— 5l^t&) ba. Sögt, 37 nid)ts ist gut IQr dit
— m —
Jlugetu nurtiid>t für den Hla^en (ober; a^^er bös für Beutel, Itlaut
und magen)- SlBa bemerft baj«: ,,3n Bommern: Dröge Hidit
(^ä^ncrt, 328 Dlid^itä ift gut für bie Sugen, fam mmh toiHS
aber ntt taugen (@fiao3 646). ^er cSinn beS Bpxto. berul^t auf
einem SSortf^iiel. S)qö fteinftc ©täuBi^en toexurfa^t ben lugen
f^on Unbequcmltc^Ieü; fie ertragen mdE|t^ grembcS, Der Etagen
bogcßcn forbert Speifc unb Itxani; er iwiH aufncJ^men, bie lugen
nid^t. 3ii bem erflcti Xf^til beä ©prto. tohb buri^ Ülic^t^ ein
Slrjncimittel gemeint, nihilum album, beutfc^; SCÖei^eä ^ugcnnidjft^.
^§ ijl ein ^^nffatf unb mirb alä auStxoänenbeS Mittet angetoanbt.
®a cä nun ^Ile geben fann, lüo fold^e 3JlitteI erfDiberlit^ ftnb^
lann man Hon biefem ?ti(^tä fagen, bag eS gut für bie ^ugcn
ifl. 3n feiner anbern SBebeutung iftS aber beflo übter für ben
mutagen. — 3)SEBb 7, 727 ^Ttid^t^ 1,809 Slugennid^t: ^a»
tft ein meiner, metaUifd^er 9tit6. ber fid^ über ßfen anfc^t, m
meldten Tupfer, SDteffing ober ©focfenfpeifc gefd^melat lüirb unb gut
für bie ^ugen fein foE. — i)aä €prto. enthält «in 3Bortf^)iel mit
Dlit^tä (nihil). — ^. €d^raber, SfuS b. ^öhmbergartcn ber beut*
ft^en ©^»rat^e (1896) 3tr 26 ntac^t ben ©|)tid)tüürterfammUrn unb
fd)liEiLi^ auc^ bem 3)3506 ben ^ortourf, ba^ fie ntd^tä ^ur ©rfldrung
beä iDunberlirfien ©prud^eä ober ^amenS brüii^ten. TOt roelc^cnt
9?cd^t, tnöge man au^ bem 3(ngefül^rten etfe^cn, ©einer cingel^enbcTt
Unterfud^ung entneffme id^, ba| ostibierteS ^inl, ha c& ftc^ a(ä eitt
gan^ leic^te^ toü^e^, fto^tgeä, in ber £^uft um'^erfCiegenbeä $uber
barfteüt, tion ben llc^^miften isix alba genannt tuorben fei.
@ine l^ierauS berettete SinTfalbe fei atS ^ugenfalbe benu^t toorben.
Nix alba fei aU weisses llid)ts (munbartlii^ nix) ilberfc^t unb
fdf)Iicglid^ t?on ben Wfiot^efem toieber in ba@ latetnifd^e Nihilum
album üemjanbett rootben. S)ag 3i"^oj^b fct tnnetticfi genommen
giftig mh «Irbred^en enegcnb, ©^melier I 1720 ^at: der DiAts,
oQycbitis^ Balmeyflug, ^d^b. nicbL S)iefe ^rQdrung toeift @$ra*
ber ab.
Sfn aSSittetiberg |abe idEf bic ?fta oft aI8 fd^etatfafte ^ntgegnuns
^t^bü, mm man auf bie S^^oge: lEDaä "^aft bu befommen? ^Ba%
^aft bu gegeffcn? bic %ntiüDxt cx^iidt; Uliij^tÄ. 3n Sut^itrg ^dEfriftcn
flnbe id^ pc nur in bem 2. fiommentar 3. ©atatfrbrkte, nai^^ ^vu
lefungen ßut^erS lat. Hon ^ürer 60^]. 5, 9: Minutigsima
festuca in oculo ofiTeDdit ocTilum. Hinc Germani dicunt de reme-
diifi oculorum: ni<f)ts is( in die äugen gut {Tom. lat. Vileb.
V410»). — 3u bicfem ©prh3, atiCT tu feiner ®oppctfinnia!eit Weint
ein üTtbcreS altfg, bon ßitll^et roiebct^olt gebrauchtes ©prto. SBer=
anlftfTung gegeben i)aben: Non patitur lusum fama, fides*
oculue (Tom. laU Vileb. V 410^). m 38, 155 Denn in der
ganzen UJelt nid)ts Zarteres ist als das Gewissen, wie im Sprid>*
wort gesagt wird: Zud)t, €tire, Glaube und JTuge kein
Seherzen letdel. — 9Iuc^ bei emjcr (tobr. 32, 16): Dann es
eyn alt spTid)wort ist, das der glaub vnnd das oug heyn
sdjimpff oder sdxrtz erleiden möge, — ©implicJll 340, 31
so ist das alte Sprid)wort melir als genugsam wabr, dasz der
6laub, dasJTug und die Jungfrausdfafft dengeringsUn
ScJyertz ohne Sdjaden nid)l verlragen könne. — ^liettier
ge^bnn aui$ Bptw., bie attein auf bad ^uge ge^cn. ^c^meQer 1 50
Äuge: ez ist nid)(s so klain, cz tuo in den äugen w^* Sßa 1 174
Äuge 150 Kranke Jlugen darf man nur mit dem einbogen reiben. —
^ne bo^l^aftc ^J3etbtcl^ung bcS Sprt». fdicint ju fein ©tmplic.
n 72,27: Den SAneidern ibut nid>ts ßcstoblenes im Aug wehe.
übet ben Suf^b Ex quo constat k. tgl. 9lt, 44.
44. mag uttiU ivas ein man zimt
JEutl^etS hierunter gemachter gufa^ perversa cum pedieiilo (=
Oetfc^rt ift bic (Scfd^it^te mit bei ßau6), iwirb üerftanbltt^ ou8
m 32, 29 f. aöaV 1549 Sfeid^t 29) (gegen .Tfarbinol mhxtä)t
in bem ©d^öni^fc^en ^anbel) Sie bezeugen damit wider stA selbs.
dasz sie *in verlöTne, utircchle Sad)c baben, weil sie soliJ)« faule,
zurissen und stinkende Cumpen fürbringen $id> zu scbmüdcent
daran beide Ceufel und n)ensd)en billig ibren Lintern wissen,
Doeb mag leicht, was einen mann sAmückt, wie {enef
sagt, und setzet eine Caiis auf den Ärmel: also ist der
Bänseprediger aud) heins bessern Scbmudts wen, denn dasz er
sieb mit solchen lausigten tumpen und stinkenden paddeln an
den Tag gebe, ^an mit| auf ifut^erä heftige Erregung beim %h=
faffen biejer ©(^tift fc^lü^en, Wjenn ei ^tei ftc^ über jeine eigene
Wli^billigung bei SpTlD. ^intoegfell* ^»icrju bgt bei Sttgrküla 370
(= ma III 614 ^Rcufc^i 521) 6s mag leycbt das ein mensdjcn
zieret, ein rotz auff einem ermel . . . lUenn nun eyn weih oder
etwas widerferet oder was newes aufbringe!, vnd wir spotten sein,
sagen wir, es mag leycbt das ein menseben zieret, ia eyn rotz vff
einem ermel Unflat schmückt md)l. a3fll. |icrp m 48, 222
sie sind Junker (infiatb und Rotz aufm JlermeK ja der Dreck
sind sie,
©er ?In<^tDeiä befi obigen 6pnr. ausi MlierS fe^ilt 3öa.
Ü^ut^erg ^ coDstat aliquando magna res
fBoxau^ mand^mal eine gro^c 6a(^c befte^t) "^itt ober bei bem
öotlferge^^Enben 8pTte. befogen lüotie, ifl mir nit^t gon^ ttar. SBitl
er fagen: 9hd^t i^ ein fUtne^ i)ing unb befte^t boc^ barauS
ein Kroges, bte ©e^froft beä ^Jlugeä. Dbet: Set @d§Ttmd etne$
Cannes obei äBeibeä ift ein Iteineä liing unb (fängt boc^ ein
@Toge<ä baliDn ab, nätntii^ il^T ^Infe^en bd ben beuten. Sonft
ftcilit^ Reifet bei Ä>ut^et S?e SEB VI 280 oienn der FDann wobl
stehet, so siebet das Kleid aud> wobl*
45. eerar ml Mm pf«im.
Korn tft toon Üuttiet mit anbetet ^tinte ufiet9e[c^Tic6en, unb
a^eifet^üft, ob mit pfeife ein pjammeiiflefeyUd SBorl
gebfiit füH, ettca im ^tnn bon ^almpfeife, bic auä eiitcm ©ho^*
l^alm [Äoni^atm] gemai^t irtrb (^W&h i\ 242). Snbcjjen ift
QKd^ nJD5( mögJic^ jebeä für ftdf) Oerfte|en. Wan !§at bann
mit einem ^ornfegen unb ettiem ^Jaftlöfmtm ju tl^un. 3u etfterem
l^ate üUeibings^ bitefte iBelege nidfjt gcfütibcn. S)oti^ barf man
aus Ä5"ltiSsn Jd]üe|en, ba^ eö au(i^ (olc^cn gab. 5Bgt. baju ©nmm
fDl^t^oI. Aap. XXXVirt u. ^Jiadfeh. ©. :}7L ebcitbprt finbeti
ftd^ atic^ SÖaftEöteteimE, tuctd^ic bie il:inber fptec^en oUx fingen, loettn
fte einen SEÖeibmätueig auf bem Änie mil bem ^JlejferfÜel taHmäftig
flopfen, bamit ber ^aft ^j^feife fi(^ unberle^t aUb^t. ^otc^e
'^eims: finb: Oerath wobl pfefffiibolz^ id) pfeif dir ja wol darzu
oder du wirst zum bol£ ((^arg. 2VS^), ^\]\ das holz nil zun
pfeifen geraren, id) pfeif im dan ml so will id) singen, so ^erats
zum bolz (e&enbaf.), W)nii^t hti ma 1 562 ©erat^en 20 ff. II T5d
^>olj 261,
fßti fiut^et flnbc i^ fotift feine sgetege.
46. Uler fleucbt» d«n la^t man*
ma I 1072 Stiegen 24ff. - Sögt. <lgenotj 48' Oler da ligt,
über den laufft jederman, 224' 71üd)t]g man, sd)uldid man. . *
Der f1eud>t, gibt sid) sd)uldig.
33ct ßut^et ^Jl, 24 Güefi sie denn mit mir wollen spielen
des Spridyworts [Der da fleudit, den jagt man, und deuten
meine Dcmul eine lla^i, so müsste id) wiederumb mit gbrjsto
aufermbeiu 45,4df. Das ist nun dieUrsad)ep dasz es unser ßerr
6ott nadilässt und verbänget, das was do fleud)t, dem jagt
man na*. 3[JqL 36, 7 Ujcicbcr nun f)eud>t, der wird in die fjöll
gejAgi und ist des Ceufcis (Uildpret. 20 Da flohen sie selber,
wie sie der Ceufel jagte.
47* mer 4^11 andern idgt, wird auch mude.
ma II 979 3döen 89ff. unb I 77 %nhtxe 18. — S&ei Sut^ex:
S&fd^e 394 (= SaJrampermeier t6S5) mein kunst ist, das ich stehe
in statu; davon bandlen wir, gielts treffens; id> lauff ihnen nid)t
nach; weld)er den andern jageU wirdt mude.
Saur macht
Sögt, aöa IV 25 ©«ueres 3 Das sauere macht mich essen,
sagte der molff, frasz einen Gsel aus einem Hesselbusd}. IV 24
Baun 8 Sauer macbl Appetit ober 9 Sauer madjl lustig.
a3gL Ui Üut^er ^% 35,221 Denn es schmeckt wobl wenn ein
wenig €ssig dabei ist. 11 442 f. Darumb bat 8ott aud) uns
diesen süssen, lieblid?en Schatz ein wenig gewürzt und mit €ss!g
und myrrhcn scharf5d)mad{ig gemacht, dasz wir sein nit über'
drüssig würden. Denn sauer machet essen, spridjt man, also
macb( auch Ungema* auf €rden, dasz unser Berz desic fröhli(J)cr,
frischer und immer diirstiger wird nach diesem Schatz, ^^l IV406
Seyd getrosu lieben Jreunde, es musz saur vorher geben, ehe
das Cachen kommt. Dulcia non meminit, qiu non gustavit
amara (»gl. Ctto B. 217). mi 46, 157 Denn es gehet der ßhrisicn-
heit sonst in der Cüelt, wie es ihrem ßäupt Christo gangen ist, dasz
sie sich viel leiden müssen, und ihnen viel Saures zu essen giebt
ä'^nliifiem Sinne braucht ßut^er m 51, 382 unb 52, 67
Die schmedtens am besten, die in Codesnöiben liegen ^ oder die
das b<$s Gewissen dru<kl: da tst junger ein guUT Höd).
wie man sprid)t, der madit, däsi die Speis wohl sd>mecket.
34,199x1.48,202 J\n%%i kbri rcd>l beten. Der ßunger h\
ein guter Hod), der Durst ein guter Kellner*
49. Butt m^n g<l>(ti.
aÖQ III 1729 SRofe 115; er crinnett an bcn ^cbrauc^ ber
S^ofen bei bcn üt)pigeu Belagen hex ^iten, ^fid^tiger mürbe e$
fein baran p erinnern, ba| ^Sofe für SBCwnte [cfelec^tfjin flehen fonn
(3fb5* XXIV 281 427), bafe fie jcbcnfaüö unter ifitien bie beoor-
pgtcftc ift, Mtm ber Sufi über 931umen toanbett btim ^oc^flcit^
gang ober übet blumige JBQiefen im Srüfjling^ l^flegt bcr ^enfc^
glüiflti^ p lein.
2ni^a liebt bie[e unb bie bectpanbte im Rosengarten sein
teljr. ©ein SffiappenflJTUc^ toat befotintlicf^ (bgl. J(eifc^et, IDl. ßu»
t:^CTö beutfc^e ©prikt^e 5tr. 3 u. ©djUiiSnct, 3). Cutter*
S)id^tunflen ?Rr, 42)
Des Christen ßerz auf Kosen gebt,
CUenns mitten unterm Kreuze steht.
3)iefer Spntcfi barf mä^ B^Uu^nn Entfier felfeft jucicfc^tteben toer»
beu, tüeil er not^ bei (einen fifbjeiten roieber^ült mtt ^tnnjei^ auf
feine (ii^t^eit in£ Sateinifc^e unb @riec^i|die überfc^it tvoiben ifi.
Mm 8. 3uti 1530 erflärt fiut^et in einem Briefe (®c SEÖ IV 79) bem
So^aruä Sfiengler au^fÜ^rUc^ fein ^ßetfc^aft, tDclcffcel t^m nad| einem
iBriefe beS 3Dna§ toom 29, [?]3uni 1530 (Corp. Ref. II 156) ^rina
3o^ann griebrtc^ in ©tetn ft^nctben unb ^u einem ^pctfcfeaft in
€iolb faffen liefe. (5S ift aber hiermit nicht ernjiejen, bafi, tote
Äetidjev annimmt, bieftr SQäappcnfptuc^ auä bem Sa^te 1530
ftammt. Xa* Söoppen Ijal ^Sut^cr iebcnfattS fction im 3a^re 152S
im tpdli^aft gefü!)rt. @in Stbbtucf baban befinbet fidr auf einem
— 75 -
angefiegdten ^Blüttificn bei .gianbf^nft beS (großen) SBelcnntniffE*
öDm Äeiibmafit, hit jc^t im Muleum ju ^Jtagbttiutg liegt. ^J^I,
lleölog. ©tub. ü- Stxit 1882 147. Über baö ätteftc ?jDt=
!ommeii biefeS äBapliend mad^t mir ^rof. ^i^tfi^ fotaeitbe ^it^
t^dtung: „^ie lmo1)l ältefte ^uägabe beS anbern Ztil% beä
alten ^e^amentg [o. ^al^reäangabc, 1524 toor ^pril frft^icnen]
^Qt am ©d)liif(c jnjet Schübe, ^er ItnEe (üom SBeft^auer) enthält
boä Samm mit ber ©icgeSf al^nc , auä beffen ^Brufl baS Stut in
einen J^elc^ ftiömt, bct rcdfftc bic tRöfe mit |)ftj unb Ärcu^ in bcr
^itte, übet bcm tet^tüi: ML Unict bcm ©anjen: Dis zcidjen
sev zeuge, das solche bucber durch meine band gangen sind, den
des falsche drudtes vnd budter Verderbens, vleyssi^en sid) ytzt
viel eednidtt zu üuittcmbcrg. -^iei ift jtoeifeaoS bie Kofc mit
^tx^ unb .ffreuj alä iierfönlic^eS ^ßatir^eid^En fiut^etä, alfü al5
Söajjpen gebraucfft". — 3)ie 3ia Braudel öut^er bei ber SBejie^und
auf M letbft hum Z^nl ironifd^ ©51 30, Uf. Ja, dasz sie nl*ts
vergessen, preisen sie sid) selbs, ivie grosse TTlärtyrer sie sind
und viel leiden müssen, auch vom Cuther. Der Cutber aber
leide gar nid)is, habe aud) den ^etst verloren und gebet auf
eilel Rosen, 30,148 flodi leiden wir nidjts, sondern gehen
auf eitel Rosen und sind Sdielter und Beisser* 36,177 Das
kämmt die Regenten nid)t leicht nod> süsse an; sie sitzen nicht
auf einem sammelen PHlhle oder Hissen; sie gehen nid)t auf
Kosen, sondern müssen mandven Sdiuieisz darüi>er lassen. 43,22
Hudi itzt künnl id) wohl €xettipel anzeigen von grossen Ceuien . ,
ob sie gleid) auch auswendig wohl gelebt und fürstlidi in Seiden
und 6old sich gekleidet und anzusehen gewesU als die auf eitel
Kosen gingen^ aber tägtid) unter eitel giftigen Sdilangen müs-
sen sein. IV. Sßtebigt einleben getrau XLVl Ulenn jr aud> auff
feurigen Kohlen gienget, $o sols eud) dündcen als gi enget jr
auff Rosen (3en. aiuSg. VIII a08'j. S)ie ©teUe aöeim. ^uög. XX
126, 31 vult vivere m gaudüs sine cruce giebt bie Überlegung
lt% 3.30110$: will immer in Ruhe und mohlkben sein und auf
Rosen geben ohne Rreuz*
aigL fluc^ m ^ 17, 328 ander Eeure baben aud) ihr tinglück
und Rreuz, wiewohl sie eine Zeitlang im Rosengarten sitzen
und sid) des ßlüdcs und 6uts nad> allem ihren tUillen braud)cn.
=*19, 100 (Die es denn in dem Pap$tthum ergangen, da sind
sie im Rasengarten, das ist rn aller Rüge und Tülle gesessen.
51, 270 f. das2 wir müssen sagen (wie S. Bernhard von sid) sagt):
Id) meint, ich sasse im Rosengarten und wcisz nid)l. dasz
ich mitten unter mördern sitze. — t^t 35,318 lässi sid) dünken,
der Ehestand sei nur ein Rosengarten. 50,152 ihr Plagen,
martern und Ungst, das soll euer 5reud und tust und Rosen-
garten sein, 'älltenb. Slusg.V 1248 (Überf. bct 31nm. ^rcb.
€at. i>i>n 3. Sonoöj fühlet er nodj keine böse tüeK, da sein
lauter Rosengarten, Freude und CusL
50. liitm sind auch leute,
aber nicht wie ander leute.
ma m 912 giorc 806. 5ßgt. 804 Darren seyn aud> lewt.
aber nicht so klug als ander lewt. Hl 49 !öeutc 3 Biberne Cüe
sind odt Cüe, „^öcanfpiucfjt bitttgc Üiüdtfti^t gegen 'Bientd&m mit
bcfiijriinftm ©eifte^häften." 503 Einfältige Ceute sind aud) Ceufe.
839 u, 840 Ri^ine Ccute sind aiid> teute, — aber nid>t so grosa;
am Regen und Jlnwat^sen bats gefehlt.
5c^U fünft bei £u%r S)cm Sinne nad& get^Ört TOo^t liiert)«
bei Sutber m 25, 87 über Harren sind Darren, und können nichts
denn narren iW- Sprüche 27,22). mtim, 9lnäg. XV 296,21
est 22/204) Cbu wie ander Eeute, so narrestu nicbL 36,246
Cbue wie die flnde^n^ so irrest du, oder narrest du nicbt. 36, 23
Jidam aber Hoah, £nod)« Jtbrabam, Isaac, jacob tc. waren nid)t
s&ldte 06tzen und niaulaffen, sondern lebten wie ander Ceut^
asseti und tranken wie ander Ceut, Huden Kleider an wie ander
£eui. 44,60 {Der do ihut al$ ander Ceute, der irret
nid)t, sagt man im Sprici>wort.
5K 3benc$t d<$ berges $in(l mch Icuu.
gSo y 958 SBeiß 50 lieft Ibcnese. 44 jfTud) hinler den
Bergen wohnen teut, geuiandf im Reden und gesd)eidt. I ^14
S5et9 42— 45; 50; 68. Xapi)iu&21 fteflt baä Spm. ^ufammen
mit Quaevis terra patria* €ins bidermans erb ligt in allen
landen. In andern landen ist audj gut wohnen. |)iemoc^i mftte
benen jurn SErojic gercbet, tnctd^c bcr ^^eim^lt fern fein ntülfen,
3n ber Siegel aber toenbet firf) gegen furjftc^tige, fpicPürgerlic^e
ilierfd^ä^ung be€ eigenen .(EönnenS unb ÜBiHenS.
©0 bei ßutffcr ®9I 22,274 Den selbigen [Itieg^tuftisen Sürflen)
wehret nu ßott damit, dasz andere auch Huste haben, und jensit
des Berges auch Ceute sind; und behält also ein Sd)wert das
ander in der Speiden [bflL 9lr. 188]. mdm. luäg.VJ 138,35
(= 37, 81) 6s verdmsset midi, das solAe leuth wollen Widder
bemisdicn yrthumb schreiben und dcndten nit, das jhenest des
berge s au<h leuih sein. 31, 24 Itlan weisz fast wohK
dasz ihr die UJelt nidjt so rohe fressen werdet als ihrs gedenkt.
€5 sind jenseit des Bergs auch C«ute; so ist Christus aud>
nod) König und Rerr auf €rdent ob er sid) gleid) sdjwad) stellet.
31, 258 Und ob sie [bie Setnbe] es mit der Chat nidit vermiigcn
[bic M^erifc^en au murben]; (denn sie besorgen das $prid)wortr
gunrad ist aud) böse [hqL 9lr. 52]; und: Jzn%H des Berges
sind aud) Ceute), so feihelets dod) am gulen tUillen nid)l.
36, 331 da ist keine Demuth ^ ^ . sondern allein auf sein 1t}ad)t
und Bewail poci^et und trotzet er; gleid) als wären jenseit des
Hassers und jenseit des Berges nid)t auch viel Ceute und
viele 5äuste. 41,163 man spricht: Es ward nie Keiner so böse, es
kam nod) ein Böser über ihn. Und abermal: Kurt ist aud> böse
l^x. 52] und: jensit des Berges sind aud> £eute.
@ana ä^id^ tft Beim. ^uäe> I 378, 23 Und befinde nu aller
erst, das war sey, das ellid) bod>9clchrt€n uon uns Ulittenbergischen
tbeologen sdiimpflid) reden, also wolten wir um ding furnbemen^
gleych alsz weren nit vorbyn und anderwo avd> leut
gcwcszen. VII 625, 30 m 27,227) das i* nit anders
kan dcncketi, es scy yhm [@mfer] widerfarcn, was id> lengist be-
sorgt habe, der untreglid) basz bab ybn rasend und unsynnig
gemad)t, das er keyn witz nod) synn mebr batt, kan nit dendten,
das nod) leut auff erden seynn.
52. €urt ut mh bm.
Ba II 1498 MonxQh 1 Kunrad ist aud) b^sz {^m]^ 620,1^
unb $etrt LI 428).
mit üüä hm unter 9ir, 51 angefü^Ttm ©telleTt m 31,258
nnb 41, 103 I^crüorge|t, braitdjt 2ut^a bie im ©innc einer
3)rolffung, £iqö au($ beutet an, baß in ber ^Reget Äurt obcT
Äunrab für Eiatmtoä au galten jci. ftimmt ju Sprid^toörtern
tüie 11 1724 Äunj 10 unb 12 Kunz ohne Sorgen. 11 Den
Hunzen mit einem spielen, ciuä Sini^jlk. II ß = ^ünfcln. II 14&8
Jlontüb 4 nein, das thut Konrad nid>l. 5)er9iamc entj^jrtt^t fcltm
ber Xl)at, toic fd)on ^^grkofa 87 btmerlt ^onradt begreyffet kün-
heyt vnd weisen radt, weldie ywey gar selren, ia nymmer bey
einander sind, ^or iQui^erS ^'^tii mar her '^atm ^onvab, Aunj,
H^uit fo gebiöuc^tii^ gelDorben, bag man bdmit ben gemeinen ^lann
{(^led)t^in bejeid^nen tonnte. Bo nannten Tt^ bic ^ufftünbtfd^en
in ben ^aucrnfriegeu ber arme Soniab. %et Sutl^et t)et|t
6^1 35,102 €s ist Hiebt Kunz Sdjusler; obec er rebet e2C23,141
von sol*en groben Kunzen. 2öa III 410 mann 1093 €s steht
gut, wenn ein artner FHann Honrad heisst (b. |. .(tüffn^eit unb
9iat^ ^eft§t), beutet efecnfoUä «uf l^äuftge ^nroenbung bcä ^IflmenS
Bei arrnfti ßeutcn l^in, ^ieltcic^l flammt auS bm Sfitf'i bcr
^auernaufflänbe bie ^rotguiig, ba| ^uttj, bct arme, geplagte
Sauer, bem matt gtctuHc aÜeä bieten fbtitien, auc§ einmal
böle toerben tönnte.
©timtn, beut^c^e ^Dlt).t^ioIogie 761 t^citt in bet ?(nmerEung
eine l^eJfifcEje Sloirsfagc mit, loel^e btc Sntftc^img ber IRa für ^ef^en
unb bünadibarte @ebietf aiicfi auf eine anbere SBeife erflären !5nnCe.
„i?UTt, ein Späc^ter ^u §ai^bom, tnid^ aud^ na^ feinem S^obc nic^t
tjon bem ©efi&fte itnb mif<^te ftdfi ttls guter @eip in bie 5etb=
arbeiten. 3n bcr ©^eune l^alf ec bem ^ned^t bie ®arben öom
©erü|le toerfen^ tuentt bet flnei^t eine gcnsorfen ^atte, njarf Äurt
bie anbete, ^llä einmal ein frember ihtec^t ^inoufgeftiegen luai,
!^alf er jeboi^i nidjt unb auf ben tftuf 'Jfurt mtrf" etgtiff et ben
Änec^t unb tuacf i^u bie Zenne ^exab, baS et feine Seine brat^."
Tch mch, sprach der hund.
SciH<ret ad portioiiem, itämltci^ ^um 33tffen fügt ßut^et
etflärenb ^lin^u. dt braudEft baÄ 6pno. ££öeirn. ^uäg.VIJl 695
©512 24, 173) in einet l^tloffe gu fotgcnber ^tette bet Bulla
cena doniini c. II Szo folgen wir dem alten und gewonlicbem
braud) und vorbannen und uormalcdeyen von wegen des almetb*
tigcn goftis des vaters und des szonsz und des bcyligen geystcs
unnd ausz gewalt der kyligen Jlpostel Petri und Pauli und aud>
unser, tnbem er ^u ben te^tfti SIBorten anmeiit: Und id), spracJ)
der hund, ob gottis gewalt zu sct>wad> were ym abenlfressen,
3)er Sßovft ujirb fiier bem ^unbe uergUc^en, ber bei ^ijert^ieUung
beä ^effenS ju fur^ p foittmen glaubt, totnn er fid^ ttic^t nttt
Mftigem iSeÖm ^eTttorbiängt.
SBanber unb aiid^ fonft fonitte ic^ bie äta ni«^t finben.
ä^ulidtje bei Wer 1415 Und i(b, sagt der Harr. 1501 Hu kum
ik, scgt de Pcijatz. Da bin id>, sagt SAucf)*
$4. lienge vnt^t bin.
5ÜT biefc emcr ^ßemünfdtiunä af|nUd§c tßa fc^tt mit jebet
tpeitm ^acfjtDeiS. ^nn vergleid^e ütoa unten 832 uttb
j£a^ptuä 311 Mitte iü aquam . . hoc est aufer e medio. I>ici-
tur in hominem exitio digDutn. Id Germani vuJgo sie «fferunt:
Ijcnck wz%, ehe das holtz vergebet ^Igiküta ai7. 55Ja U 348
Rängen 3). Cber eutfpndyt ei Uklletcfit bem 8t>ttD. ber Sllten
Suspende te, bu fannp btd^ aufhängen (Dttov 337)?
58ei ßut^er ftnbet pc^ anflingenb 48, 193 fatire immer
bin; wohlan wir sind gewarnt worden. 51,130 du nid>1
glauben, so fahre immer hin und erfahre es.
5S. ftut dkl), mein pftti icbleht dich.
ma 11 941* ^ütcn 65. %nm, JJber icb acbte mi* solches
fjeiligen nid)t mehr, denn treue und Glauben m@dite zu einem
Sd>e1men werden. Darum heisst es: ßüte did) mein Pferd sd)lägt
did) {'ix tJon eifftoeiTitd)en 1 77). III 1319 *$fcrb 918 mein Pferd
sd)lägt (Jid5, hüte didi, Sine ^xflätung gibt Siaipjjiuä 565 Procul
a pedibus equinis - , Ünder dem perde henn. Item: flusz den
füssen, Kursus t ijoede dy , dat perdt sleyt adjter vyth. Hac
uoce monere consueueruntj ut quisque sibi caueret in cer-
taminibus equestribus . . Das pferdt sd)lechi, gehe jm nit zunähe»
Item: THan müsz sid) für jm hüfen» als füreynem sd)]agenden pferdt.
S)cr obigen fRa flütij ü^nlic^, tieHeicfjt i^t nad^gc&tlbei bet
Bpxnd), hcn ^ierontimuä &tii|er ncbm fdn SSa^jpen, einen ^^itingcn*
ben 93Dif, auf ben 2ilel einer @trntfd)Tift gegen ßutljcr fe^te: ljut
Did) dei bock stoszt did> (SGOeim. auij. VII 260). 3n btt gr--
ltiiberunßS[d^rtft l*ut^erä ftef)t unter bem Xxttl: £icber Bock stosÄ
mich nit (SÖJeim. StuSg. Vli 621. 5).
$6« 6rd$se narren, grosse schtlUn.
3)^r 3üfn^ £ut5n* Episcopus Magdeburgensis jcigt, bog et
bei bem «Sprro. oit Äütbmat Stlbre^t, (Stjbijc^of bon ^fflagbebutg
unb ^Kaina gebat^it ©einer gebenft ßutl^et mit einer bet-
tüanbten SODfitbung SEÖtint. lu% XX 180,13 Tale est regnum^
tibi tales principes et Rex. Sic MoguDtioensis epieco-
patus, RatiBponeDBiB, Sic fiet Dostris civibuB^ obaerati penitiis
sunt. 3)Qä ^ptm. felbfi finbet ftt^ 33c 2ö V 328 Casz fahren was
nid)t bkibctt will. Cur noB Ulorum causa roaceremur aut soUiciti
simuSj qui nolunt sibi consuli? Qualie est princepa, talis est
eius eacerdos. örosse Harren müssen grosse $d)ellen
haben. ConveniuDt mores et ingenia, ut hacteous saepe sum
expertuB,
aBaV 1585 ^ülann 20Ü9 grösser der mann, je grösser
die Schelle erflärt baS BpxtD. aus ber ©itte, .^ofnanen mit Schellen
ju jc^mücfen, tüDbei man ben ©runbfa^ befotgtc *3e arß^er, je
beffer\ — ^ßaS SBcl^ängen mit ©(fetten bebeutet 2tcmanben jiim
?laTKit ertlton. Söst, ^eincfe ajoä 2991
nod)tan wan ik tn wil bedoren,
wil ik me anhengcn klodcen mit orcn.
Ötoßc TJarten ift atoeibeutig; Sflarren bomeiinier fieute ob«
öome^me Seute, ttctc^e n&rtifct^ finb. 3m testeten SaHe loHten
bic ^d^eHen obet iStotfen itinen angel^än^t tvetben, unb dtOQi rec^t
gto|e, ^r. 440. Olinc jQueQenangal6e tx^A^i SBanber
btefem ©^jtid. einen ttcffltt^cn aSJi| III 903 ^Jlatr 573 Grosse narren
müssen grosse SAelkn haben» sagte Pb. rneland)thon, als man
von einer berühmten Stadt sprad), in der es grosse und herrlid)e
Blochen gebe. — Sft bamU ötellciri^t Wain^ ober ^Utagbebur^ fle»
meint ßetoefen?
$7. nntr hät gtfidddt.
5liT biffe Sfta "^abt ic^ feineti Sete^ pnben fönneit. ©ic muß
wollt eine gan^ lofate ^cranlaffunf; gehabt l^aben, an n^eld^e ^niJ^tt
badete, at^ et Ja ba^u an ben ^anb fd^tieb, unb auf !äeute üott
alt«xnem Schagen flctien toie bie Sc^ilbbÜtget, bencn ein TOtmct
anfflefptett, b. 1^. feinen OEatl^ gea^t'*'t erinnert
tnti^ an bie obige eine ton mir in fSßittenbetg gehörte Ua\
,,^att^ie3 l^at angefpannt". (&% ift ein Martfpiel, um ju fagen:
Bin (er ift) matt, ^[b et ift ja aui^ ein auä £utl^er$ 3^i^
fonnter (Eigmname, mit hem ein äl&odfpiet ä^nli{^et ^tt na^e lag.
5>. Er ist ämu Bart in hmn.
3uT (Mläning tjgL (Sgenolf 19* Du darffest keiner brillen,
du sibest wol durd) die finget. . . Braudys» so du will sagen:
€s stell sid) einer ein ding nit wissen noch seh^n, das er dod)
sibet vnd wevsz. tUir sagen: €r laufet, €r sd)tälfT wie ein has2.
€r sd)wcrl darfür vnnd geltet erst daruon. Jluff die an sagen
wir and): Gr ad)t kcins glantz, trtndtl w»l mst eim balen. €r
ist einleitig, badet Inn |>c>sen, — SJBa 1 22ö ©aben 13 Gr
badet m\ — in Bosen, tu 912 ^lartsoe Harren sind aud) Icute.
aber nidx wie ander Cent, 51nm, „3)te ^Juffen iinterld)eibcn amifc^cn
beiben fo: Kluge tcute baden nadit, tlarren in Kleidern. " 'Ä^n-
ii^ V SdO ^aben 19 (Der baden wtIK musz die Kleider ablegen.
— 83 —
3Cnm. ,,S)iE ütufleti (aflen: Hadttheit gilt bei den Badenden als kein
^Jerstosz wid«T den JlnsUnd." V 890 Sab 63 (üenn sie ins Bad
gingen, sie könnten Rosen und Schub anbebaltcn (Bolbiä IV 90),
^ieUeic^t enthält m 31, 404 eine ^nfpielung flber die
Papisten sind dennod) aud) närrisd), dasz sie ßosen an-
ziehen. Cüie wenn sie sid) uollsoffen und tbäten drein?
59. €$ b^mt Aorti«
5lac^tt)eife festen mir gdnalic^. IRan benft an ben (SeftanC,
ben BrennenbeS (Bornen mittctb, gorm für Tb rennen, ttgt. unten
Ißr, 151. 153. 489} §om tjerutfa^t, ettoa beim Auflegen ber 0lül5en=
ben (Sifen auf ben ^pfetbel^uf, 3n ber ^rtläruug beg ©prid^worts
Der teuffei lasst stets einen gestand« hinder vhm iii^eint STgricota
382 ä^ntid^eS im ©innt au ^aben: TTlan nennet ein bösen geruÄ
ein stincfcen[d] Gummi, Ceuffelsdrcdc» zum zeidjent als sey
des teuffels auszfari vnd absd)evden mt gÜL
^en @cftanf, ben ber i:eufel leintet fti^ tä|t, ettoäl^nt S^ut^er
öfter, i m 30, 171; 42, 1S5; 49, 13.
6«. Die bescbied« bflndliti fre$$en die wolff gerne*
2ÖQ II 904 ^unb 5 lieft Die betssenden Fiündlein strafft der
molH gern. $gt. 8 0esd)eide bilndlcin tragen die wolff aud) gben
f)o1tz. 3 0esd)eide hündlein werden gemeiniglidr von wölffen ,
gefressen (^Ratl^ertu^. ^BoftiHa I, LIM). - mat^cfiiiä \d}tixii ha^
©prto. geliebt p "^aben, tjgt. 6ei tl^m out^ VII. ^Ptebigt, ©. 152.
^er alte ©?)erttng in bet belannten tfabel crnia'^nt feinen ©o^n;
dad> sibe didi mb vnd auff, die CUolffe fressen aud> offt-
maU die gcsd)evden hundlein. ^. 154 Die Kinder dfser
{Uelt sind ja in [rer arl ktuger vnnd versd^mitzter, denn die ktnder
6*
des tied)te5. D&(b rri&si der lUolff of!( atid> die g^^d^^id^n
hundlein, vnd 0ott ergreiffi die versdimitzten in jrer schalöthcyi,
vnd alle listige Tüd>s kommen endlid) beim Kur&diner fn der
beisse zusammen.
anflefiibttm €teHen aeigen, ba§ besthiedc im Sinne öon
cinpE^tig, toetflänbiQ, gefc^eit nehmen ift, ni^it in bem anbem
©inne uon augctütcjen, juget^eilt (tjgl. 55ie^ I 265 SÖejc^eibcn).
3n fiuttjerä ©d&riften finbe id^ baS ©lim. ntcSt. - SögL 51t, 62.
61. Der wolff fri$$et kein x\l
ma V 35^ aöolf 74. IV 10Ö6 Xeufcl 185 Der teuf«?
boll keinen Zabllag. 3?aa ^ipxm. rictftet pcft gegen fäumige
©i^itlbnfT; 3ict ift bei- Sal^Uag. So 31S 25
UJer vil zu borg ufnemen wil,
dem cssem wöM dod) nit sin zll,
der esel schled)t in underwil,
Uon zuo borg iif nemen
53. 1 Der isl me dan ein ander narr,
wer siäts ufnimt uf borg und barr
und in im nir bctrad)ten m\,
das man spricht: mli essen kein z\h
6gcm>lf erfiäd eä atoeimal: 105** CHtius ueura quam Heracli
tue currit» unb Cs neme manAer den pfaffen 2ur klrcben
auff borge, auff gut glQdi, der hoffnung^ es werde ein mal ein
güldiner sd)nee fallen, da werd mann gold vnd gelt mit sd>aufleii
zu samen scheuflen. Die weil sd>leid)t das zil berzü, ehe der
gülden regen kompt, vnnd kompi still der donnerknal; Redde quod
debe«, Zai was du schuldig bisl. (üider die haben die BWin
disz Sprid»wort braud)!: gselt es frisst kein wolfl kein ziL D
darlf^sl md)t dendten, ehe dise ztii kompt. s& babeits die weifte
gefressen. Die zeii fiissi wol wolff, leut vnnd alles, aber niemand
die zeit
SBelege auS ßultietä ©c^nfUn fe^ilen mir.
62* Der wolff m$$et die gezatte schaff auch.
qjgt. ma IV 55 Sc^af 45 De geteflten S*ape frct de Olull
ak. ^nnt. ,,^ie am |DrgfäUtg^en aufgehobenen unb am genaueften
gejätrlten Sachen merbcn oft a\x^ geftoi^len/' 62 Die gezäbUen
Sd)ale werden audi gestoMen. V 352 SBolf 68 Der Wolf friss«
aud) die gezeichneten Scbafe. 75 Der (Uolf frisst woM ge^äblte
Sd)ale, aber keine vcrsprod)enen. ^^appiug 72 Non curat nume-
ruiQ hipus [Otto 199]. Recte <3icetiir in hominem impu-
denter furacem, Extat hodieque vulgo iactAtum ad^gium. Der
ujolff isst aud) w&l ein gczali sdiaafl. ©gcnolfS*^ Der wolff
frisst aud) von gezelten sdiaffen. . . €s hilft nid)is für dieb, fTlann
han vor keinem dieb auf beben.
©(^cint in Sut^eri Schriften feilten.
is. mu schult rüstet nicht«
SO&alV 364 ©c^ulbi Hell: EU« Sd)iild roslet niAt ©o^u
giebt er *Rad§n?Eife au^ anbem ©prid^mötUttammlungen unb metCt
batunter an: ,,^ieä ©prid^toott bcfinbet fic^ auf ©, 6 toon Öut^er^
aber buntcl." S)q über bte S^ejuug fein Stoeifel ifl,
ebenfütoenig über bcn ©inn bcö bcEannten unb gebräud^lii^en SBorteä,
ift mit biefe ^tnmerfirng untierftanblic^,
Sei fiutf^er finbe ic^ ha% ©ptiü. nur in ber bon ^urifabcr
nad^ TOter^ ^Jiacbfci^rifteu herausgegebenen '?luäJegung etlicher
Äobitel beä 5, ^uc^ö ^fiofe^ m 36, 175 J^lte Sd)uld rost [= roftct]
nicht; mh Ui .^eufeter 434 (nad£| 9(Uenfc. ^uSg, IX 1164, in einer
ÜbexfeSutig tjon iGut^erä SBotlef, üb« ba« I, ®uc§ 3Rofe burd& 3d:^,
©ubenuä) flu« Schuld roste* nid)t
S^aä rü^ft bei ^anbfd^rift fcH tüol^l Ifter fo icentg a(3 m
anbern Stellen berfelben, in benen ü fie^t, UmlautSttejett^nung ent*^
ijalten unb ba^tx ruftet p tefen, fflgl. (S^ 40, 284 asz einen
rüstigen Bennfl dafUr. 5lac^ estt 36, 175 ft^eint Sut^mi tm
^ptto. flatt beä nieberb. ruftet quc§ bic fiod^b. Sotm ropet ge=
läufig ^etDefen fein, S)iefe tpixb bctett^ im W^h. nad^gemiefen
Ijoti 3inflertc 1?34
€in alt &prid)urorl gibt:
alt sd)uU lit und roste« nibt (^one 18836).
ßector liez an im werden scbin,
Daz sd>uldc lit und rosUt nibt (3:roi. Äricg 36588).
3)Qneben gieBt cä auc^ eine onbere gorm, Siwßfi^Ic 134
Do wart diu warbeit wol sd}in
de$ spridiworles, daz da ^ibt,
da£ scbuldc ligen und vulen nibl (3:riftan 138,22),
SGOa IV 365 ©c^ulb 18 (neben einem ^ad^tneiä auS St^aff-
^Qulcn: De Sd)ulde lieget und fuled nid) fütjrt an: Die sAulde
magen niht rozen, so wir s<hie [pe?] niht büezen (Scrtoaitus, ^»aupt
3582), — SJad neben xoftet l>Drfommenbe bulen (faulen) ^eigt
ebenfo xoit htL$ 6ttat ^anbetä, ivenn genau ift, bag e@ urf^rüTtg*
Iic| im Sinne tjon rocjet, tojet (= fault) gemeint geipefen fei.
64. Dem biir ist ntht gegeben.
ma V 994 Sßtet 136. ajgt. 1 377 ®ier 66 u. 72 Dem Biere
sind {Jie liefen gegeben worden mit bcr SJnmetfung: „SBirb flefagt^
menn eine Sai^e gut ein{(eleitet obet ein ^nma^enber, Ünüerfc^äinter
gtl^ätig abgefil!^rt njirb."^
©ei Sut^itT wxxb bie »on I 302 iBicr einmal nad6^
ÖEtciHc« C=^ 25,32) 0. dem bicr isl rcd)t gegeben, dar-
umb giehrt vnd scheumet es so m\ (wie judas sagt) alle Sd)ande
und Easter heraus. — 691 31, 242 [^er^ofl ©corg] zwingt dazu
die Ceuie mit emem Gide daMn, dasz sie solche Eästercr sollen
helfen $d)üUen, die Cehre, so wieder solche flufrührer und täsierer
streit, verfolgen. Dem Bfer ist Ted)t gegeben, wäre Schade,
dasz ers besser haben sollt, well ers so haben will
65. Jung gewdn, alt getDan.
aBall 1054 3uns 2-t tieft jung gctban. all gewan mib filiert
autet Sut^crä «ud^ OSu^foto III S, 874 alä Selegftelte an.
lOfll, abet 25 unb 26 ]ung gewohnt, alt gethan. — loppiuä 323
Jung gcwehnci, vnd alt gelhan. äiitgette 54 (©etpo^int) gtebt
hm 2RitteI^od^beutj(%cn meistere finutjettuanfate 6t»nc^itüörtcr.
iBei Sutl^ex m 64, 107 unb 109 Jung gewohnt, alt gethan.
^ietbutd^ ttjitb üud^ bie ä&DrtpeHung im %t^l, bie butc^ ha^ Um*
fe^ungS^eti^en nitfft ganj loTreft gEgeben ift, ger£d§tfettigt. 3tie
finttücrmanbt bgl. ^t. 107; 236 unb m 39,361 man sprid)t:
den Baum soll man beugen, weil er jung ist. UJM er alt, so
will er ungebogen sein oder bnd)t.
66. Sorgest für ongekgK t^ih
S3gl aSJal 756 gi 125; IV 640 fütgen 37 Kümmere did>
(sorge) nicht um ungelegte eier. — bie erflätung: Ungelegte
dier bebilrfen leinet befonberen ©c^u|c?, ba ftc gut aufgehoben flnb.
Sil 327 S\ä) um ungelegte öer bekümmern giebt er bie pcifellog
tteflcnbere Srnätung: Sit^ Sorge mai^cn über ^inge, bie füum
erp in einer entfernten ÜRöftlic|i(eit ba pnb unb tn ungemtlfet,
iTOeifel^after t^nm Uegm. ^lefe SJeutung loirb bcftätigt buri^ bie
€t>rtc4npbrtei: 12 fluff ungelegte cyer ist uiigewisz helfen. 163
Ungelegte £v«t sind Ungewisse Riinlein (Küdilcin),
^7. €ine krähe back[f] der mitr{n] kein auge au$*
Sffla U 1564 Jtrit^e 47 rntt einer 9lnmetfung au§ SflauraanUp
^atürgctii}tct)te ber 33ögel II 59: beute baö ©pxic^ilüDct auf bit
©efeQigfcit biejer ^Sbgel. — ^geiiolf 2rt* 6s beissf kein Hrawc der
andern die flugtn ausz. 311* es beisst seilen ein krähe der
andern die äugen ausz, Dod) gesdiicbls aud), dasz ein 3"d den
andern unnd ein pfaff oder weib das ander treugt, dann $prid)t
man, Cad) 6oU im bimcl.
asei 2ut5cr (S^i 20, I 107 sonst treibet ein teufel den andern
ntd>l aus, wie denn aud) eine Krcu der andern nid)t «in
J^ugc aushadtet. 36,132 Jfber die soldies strafen sollten, sind
bierinnen selbs srräflidj, darumb kratzet kein Krab der andern
ein fliig aus, 48,118 es bälts ein Sdialh mit dem andern;
da kratzt ein Krau der andern kein Hug aus. So müssts
audt ein kalter UJinier sein, dasz ein Ulolf den andern fresse.
6t. Der wolt gerne $chei$$eii,
wenn er dreck ym bauche Nt.
Die m SäJa, iBgt. etma III 512 8)kul 270 Das maul
hat er immer yolU aber nicbls im Baud). 1305 tnifeeu 32 €r
wolH sdion betssen^ es feblen ibm nur die Zähne.
ijutber tjraui^t bie *Jtfl üon bleuten, beren ii^D^^ctt ober ^0(^-
mut gtöSer tft aU if^xe ^ac^t; babei unterbrüdt er aber ba% un*
onftünbiflE SBort. 3)e B V 529 Summa, es ist (eunisd)e Biiterkeil,
et ut Cicoro dicitt malevolentia ipsa etc. mollie gerne . . .
und bat nidjts im BaiK})e. VI a7;J ScJ)cispJaffr der da gerne wollt
gut thun und bat dod> nidjis im Baud)^ 31^ 23 ttlcnn id)
dieselbigen [bie ©i^riften ber ©egnex] lese, madien sie mich stark
und Freuden voll, weil fd) sehe, dasz der teufe! mit solcbem
Ernst wider 0&ttcs (Don tobet, und Sott ibm dod) nid)t mehr
zulässt denn eitel lahme, sd)ale, faule Zoten geifern, dasz idi
musz spredien: Du wolllest gerne, kannst aber iiid)t.
39,344 [Sttnter Äeute §offQf}rt] ob sie uiohl fast drüdier, so kann
sie dod) nid)ts mad)en, denn sie hat nichts im Baud>e.
69. Schtii ynn die bmh
ond ^ens« $ie an den UH.
©icfctJia fefilt Sa cfcenfall^, i^nltcfic gicbt et II 325 ^anb 813
u. 814 In die Band sdjeisscn und daran sd>medten (uud's 0esid)t
damit wasd^en) q(& ^Intott aufbiefjiage: \vüi foll id^ anfangend
^ut1)tx braud)t bie ^rta niiJ)t fetten jur Ijöl^mjc^en ^Ibfettipug
toerÜdjtlicffEi: unb iDtbertoaTtiger ^perfoncn, aud^ beä jEcufetä in üep
fc^iebenen SlBenbungcn, ttobei ci aber in ernfttreti SFEeben unb in
ben Schriften bcn anftö^igm ^luSbrurf umfd^teibt. 3" ben
rebcn ift er tücffid^teEofer, ,v 35, %i\^x, (aturiTaber, 1566) 292»
Ulenn man aber nu den Ceufel kennet, so han man leid)llid) zu
im sagen: Eedi mid) im B. Oder sd)metsz ins Bembde und
hengs an Bals ic. f reger 323 Bramtielmeier ^r. 124)
Deiude quaudo noD cessat nie vexare obtrudeua nulü peccata
mea, respotideo: Cieber leull, id) habs register gebert, aber id)
hab nod) mehr sund getban, die stehen nid)t in deim register,
sd)reibs aud) an» i(h hab in die hosen unnd brud) ge'
sdiissenn, hengs an hals unnd wisdi maul dran. 24
Id) spred)e dod>, wenn sie aufs hobest lurnen: Cfeben Berrn,
zürnet Ihr» so gehet von der UJand, thut in euer ßadekleid
und Ijäftgets an den T)als, 26,4 Jlb«r meinet, was ihr wollt,
so Ibut in die Brud) und hänget sie an den ßals und
niad)et davon eud> ein ßallreten und fresset, ibr groben €sel und
Säue. 26,127 Und wenn sie zornig sind, mügcn sie in die
Brudf tbun und an f>a1s heulten; das wäre ein tbesemapfel
und Pacem für sold>e zarte Beillgcn, 30,68 üUollen drein fbun
und den ßintern dran wiscben, 31,154 Olollen sie nicht
dispensieren und erlauben , dasz sie es lassen, der leidige Ceufel
bide sie drumb an meiner Siatt; er thu in seine Dispensation
und bange sie an den ßals. 49, U6 er [btr Teufel]
nid)t aufboren zu zörnen und scbredtcn (sprcd>c id)) so gebe er
von der Uland oder ibue in sein fliederwad und hänge
es an den ßals. AnnoL in aliquol cap. Matth« (11,17) So
spred>en wir: Ciebe Ulelt, thu ins niderkleid vnd beugt es
an den bals. Du wilt nid>i hernad), so bleib dabfnden* Umb
deinen willen wil id> sie nid)t bleiben (Tom. lat. Viieb. V 28*»).
70. Still dreck stlnckf auch.
geeilt 5EDa. - 3)Er Sinn biefer Sfta Uxüf^xi fti^ eng mit bem
tion *Är. 252—254 unb lucnbet fic^ gegen Selbftüber^ebung. ^pi^il»
anbet, 7. @cfi(^t, SJorrebc jur .^loffc^ule, ©. 515 giebt ironi({^ ben
0{atf| Du musst dafür ballen, dein Dredt stindce nun mehr a1$
zuvor und dasz du au(b ein Berr seiest 5Bei Sutber ögt. ^%
44,180 Dieser Dredc slinkt nod), dasz lHand>e haben viel
mehr guter UJerhe than, denn sonst efn gemeiner Christ tbue.
26,61 Er [^tm »on aBütjtnbüttel] stinket wie ein Ceufels
dredt in Dcutsd)land gcsdtmisscn: wollt er vielleid)t gern, dasz
er nid)t alleine für andern so sd)eusslid> stünke, sondern aud)
andere löbliche Fürsten bestänkern, ob man seines $tanks damit
ein wenig vergessen mödit» oder dod) nid)t sein Stank allein alle
Hasen füllen mQsste*
71. €$ wil dmh regen.
a)ie fe|tt Ba. - ^Söb 2,1359 crKürt Dtedregcti alS
fD((^en, bcr bie ^ege fot^ig mac^t.
S^i^tx brauet bU 9{a ülä ^nfünbigung g&ttlii^er Stiaf^eriElte
3. €148,325 üJcnn wii d«n Papst warnen und sagen: Rütet
eud), es wird Dredc regnen, so isis ihnen l<td)erlid) und
spo(tisd). 3ni Solare 1541 ^c§teibt fiu^ier fdncr grau {3)e SSß V
400): Uerhäufc und bestelle, was du kannst und k^mme beim.
Denn als mi*s ansiebet, so wills Dreck regen, und unsere
Sünde will ^ott heimsuchen durch seines Zornes Ruthen; 1543
f<|tet&t n an ^mdbütf, nad^bem er Aber bie Sünb^aftigfeit fetm
3cit getlagt l^ai (®eSB3 V 584): 6s will Dreck regen; dies iUe
redemptionis urget adventura suura. Amen. — Sinubennanbt
ift m 2 17, 418 ]a, es wäre nicht Clünder, dasz öolt beide, Cbür
und 3^enster, in der bellen auftbät und Hesse unter uns eitel Ceufel
s^neien und schlacken, oder Hesse vom ßimmel regen
Schwefel und höllisd) ?euer und versenkt uns allesampt in
Abgrund der Rollen wie Sodom und Öomorrba. —
3n ü^ettragener Sebeittung braud^t Sut^ei; f ebneten unb
regnen fonft öfter, j.^B. SBurl^arbt 331 Rarrcn regnen lassen.
m 31, 49 €s schneiet Schüler, 31, 190 Olenns eitel Beiligen
Exempel scbneiete und regnele. 38, 334 6s regne! Caub und öras.
72* mein brod ist gebacheti.
ma 1 47G Sßtot 198 lieft: Brot. — ISbenba 395 erFIärt IEBq
bie Sein Brot ist gebadccn: „^t W m le^c". feep^t ^etradgett,
n^itb i^m ntc^t^ fr^ten. ^^ran^, 11 a du pain cuil/' dagegen
397 Sein Bröl isl ihm gebadtcn: p,©ein Htt^eil ip gcfÜttL gron^.
II est d^jä. condamnä." — 3^ biefem @inne fagen tüir getD^finlid^
<aöa400): Sem leUtes Brot ist ihm gebadien, 35ßl. baju aut^
bicerftätimg SDSffib 1, lö6t> unb 2,400: e§ rft um bidj affdje^en.
S>a mir löclecje quä 2ntfyx fet)[en, ift bie S)cutung ^ier un-
pc^er. — Sür bie ^Dlagtii^feU bie JRa auf baä U^tc 331^0* «"b
auf lai ©terten bejie^en üertueife auf baS ^öolfäüeb '^aS
Iflungernbe Stinh' (Ufilattb Oh,
iftnb (tagt: Rlutter, mutitr es hungert miä),
gib mir hm, sonst sterb id).
S)i£ Butter tiöftef: OJart« nur, mein liebes Hind,
morgen wollen wir badcen* '
3)er ©d^t«^ ift: fl|s es nun gebacken wart
lag das kind auf der totenbar.
aUielletc^t pugt tiiermit audj eine anbere tian Üutfiet l^äuflg,
l ®. ©1 31, 15Ö gebroudjte ^^ia ^ufamrnen : Ja verlasse dicb drauf
und backe nid)t, ^inn ift: äÖer barauf roarten toiU, biö
anbm für i^n barfen, ber muS ber^ungern. ^orge jeber filt fic^.
7J. ttld berrn sind, da sind decklaken*
iEÖQ ü 577 |)m 950 lieft: lüo ßerrn sind^ da scind Dedtlahen.
Sllei ^rflärung fügt er au^ 4)eni!db, t>ö8, 61 tiinju: d. \, berrlid)'
keil an lapcten» ktaidern vnd andern schmuck gezieret. — ßflfnolf
19^ cdläct baä ©pm).: Das ist ein bcstetigung des Regimenls
vnd der herrscbaff*, die 0öU auff erden wil geehrel haben; ja er
segnet sie mit herrligkeyl vnd macht, dasz jn das brangcn wol
ansteht. Die herrligkeyt an Tapeten, Kley dem wnnd anderm
sd)muck gezimet unnd geboret jn.
3n bicfem einup finbet bei S?ut^er Q'il 31,270 üüohlan»
es beisst: ßenen wollen üorteil haben und sollens auch haben.
€prm. leibft fann tf!^ bei t^m fonft ntt^t na^mti]m.
®eT Url^jning beS ©pno, ütclleicl6t in einem alten Ut^H=
gebraut^ Indien, ^ac^ Ültimm, 3tec%£äaltertpmer 255 I)at bie
^errjdfiaft obet il^t SBotf. uienn fie jut !33efifertat]nie ober pm ®e=
rid^t^aUen tnS ßanb einmteti, unter anbem forbern: ein Söett
mit fcted&enben ober Irad^enben SeKac^en unb bei il^rcr Süla^taeit
einen iifci| tuet^gebetfl ohtx ein Jd^&n Xiti^ batauf. 33ie Medialen
tpaten qIId eine Sliiä^eif^nung für bie getreu, — Settep einer
ironif(^en Süntuenbüng beö ©prid^rnDtt^, auf ml^t Qutf^n^ ^Qnb=
gloflen ju beuten f^einen, bgl. bte folgenbe ^Rt,
74. USm kan dem kompts.
aSa II 1496 fönnen 116f. - STgticola 373 erftört baS ©pno.
Dcut$d>e sprach isr volkr spots, viid seytid schier die meisten
werter dabin geriditel, als denn disz aud) ist. €s isi, wie man
iuqU dises sprid)wort au$2 der tbat erwad)ssen. €inem sdtneyder,
der sein handtvuerdt nit vuol kündi hat, ist in einem gantzen iare
heyn arbeyt geben worden; allein vff den Osterabcnd ward ybm
eyn parbosen zuflidicn bradjt, da sagt er: lUers kan dem kompts.
lüem nun eyn glüde auffstebei on alles ^efer» des er sid) nii ver*
sehen hat, der sagt von yhm selbs, sonderlid) wenn sichs andere
verwundern: Ey lasst es eud) nid)t seltzam seyn, tüer es kan,
dem kompt es. — ^nUd^t Bä^tm giebt ^>öfer 39. 819, 1408.
1650 ff. -
Stuä Sut^etä Sc^iriften tarn ic| leine ^lac^HPeiTc flel&en.
75- Jllber fe$i jc.
iJep ma. SJodI ugl. I 42 aihem 1 Jllhem und fest ist
besser als sd5Ön und kraus, ffio^u merft *!Sa an: „Sob betÄinb-
liri^trit unb finblic^en ßinfült". — SSiefe ftrl[ärung gicbt jeboc^ ni<^t
gunj ben iSinn beä Bpm, bei Ä^ut^er toieber. -
- 94 -
ßut^Et to&t bte tugenben Ux %Mtn nnh f&^tt fort m 31, 113
[üa$ hntr denn sold) schön Ding, so es ausser und wider Christum
ist? Da magst du wobl sagen das Sprid)wort: €$ ist sd)^n
b9»e, aber bei uns ist alber feste. Denn es tsl besser m
£t>ri5to massig GUein trinken und frdMid) sein, denn ausser £brf$to
s<>ld) frefilid) saur Ding furgeben. - <line Stnfpiflung enthält
m 38. 195 ma IV 318 iS^önb&je) Gs ist nid)t schön böse,
wie man sagt im Sprichwort.
ftOr baS ^erflänbniS be^ <&)JttD. bicitt Sä5a IV 315 ©c|ön 21
Je sdjöner, je ärger, 30 Sd)ön bat der Ceufel lieb, — ©et ©init
todre bemnac^ ettva fo faf|en: @ä ifC beffer albern unb feft, b. ^.
einfältig unb gefunb lein, als ft^öit (bot ben Ü^euten) unb böfe
(tm ^er^fn).
£)ie ßeäart fest fcfjeint mir bur^ 9öa I 42 Htbern 1 unb
61131,113 gegen UHi^ nJtt ©ieöetä Heft unb wa^ nac^ bct
^bf(^r. aud^ tnöflüc^ n?ärc, geftc^ett. 3)ct €inn roirb inbeffen ba«
bur^ nidjt geänbert, ha joiiiDT|I fcfl al$ feift in ber ©cbeutung
gefunb, ftorf, träftig »otlDmmen.
7^. €s ist ^Uh
ma IV 1629 5ßie§ 5 Das üieb ist wie der Stall 9 Es^ist
eben das vich als der stal. 10 Es ist eben (Jfeb als Stall sagte
der Ceufel u^d jagte seiner FHutter Sd>naken und THüdcen in den
F)inlern ($)i^fet). 11 6s ist eben (Jieh wie Stall, 6urT wie 6aul
Tflann wie Rosz, Oedtel wie ßafen, Hlaul wie Salat, ^^gt HI 91
2mie 1100. IV 768 ©tatt 20. 21. ßgcnolf 103« Cs ist vibe
als stall Bignum pat^Ila eooperculum*
Sei Sut^cr m 26,38 3)ie^ I 680 Stiege; ^>öfer 1835)
ttlöllen sie weiter boren wer sie sind, so mögen sie ihren Reinzen
weiter lassen von der Sachen säireiben, weil sie keinen bessern
wissen; denn er ist ein irefflidier mann, in der heiligen Sdirift
fertig, bebende und läuftjg, wie eine Kuhe auf dem Russbaum
oder eine Sau auf der !)arfen, der so1d)e grosse Sad)en u)ob1
führen kann, wie ihr denken könnt, wenn es Cügens und
Eästerns und 5lud)en$ sollt gelten! Sind audi zwar nicht wertb,
dasz sie einen bessern haben solllen, Es fst Uiehc und Stall,
sprad) der Ceufel und neib seiner rtlutter eine Iiiegen fn den
Rindern,
^aä ©^jnc^tDDtt i(l nur ein 33etfpic( fflr üMe anbete, wd^t
ba§ SBoIf in enblofet diti^t njeiter gebilkt f^ai, unb bie in trcffen-
ben SBctgleit^unsen fagen JooEen; htx ÜJlenJ^ taugt cbm ]d biet
obet fo loenig feine ©efettfi^^aft, feine Sa^trif feine X^aten unb
umgele^tt. (Sgenolf 103» |f. bietet eine gute 3ufammcnttenung
fülc^er SO&orte, tote fie aud^ Sutfiei enttoebet felbfl gebitbet l^at ober
bem ä^iotlSmunbe entnahm.
Einige ^eifpiete bafQt finb:
m * 20, I 62 Ulie die Person ist, so ist aud) die flnfcdjtung,
24, 19 so Wird das Copfen sein wie die Suppen,
24, 298 Zu solchen Sd)ülern gehört sold)e Ruthe.
25, 23 Uiic die Uerjcgung, so ist der flusschusi aud).
26, 250 red)t, sprad) der Ceufel, wie das 0ebet ist, so ist
aud) der Oleihraud).
28^ 385 Speise wie der Hlagen, et labris sua lactuca, SJgt.
Ctto, 182: 9tls ein ejet Diftetn fogfe Semanb Similem
babent labra laotucam. i)ai:übex ^at nac§ ^tcron. ep. 7. 5 ^raffuä
baä Einzige ÜRal in feinem ßeben gela[^t,
29, 12 Sold) 6ras mmz sold) Kalb essen.
30, 138 toie der Baum ist, so trägt er Trüdjte.
30, 234 Berr und Kned)i sind ein Kud)e.
31, 133 sold>en Beiligen gebort soldtcr Bimmel
31, ^02 Zu sold)em Sud) gebort sold)er nietster.
39, 297 Zu sold)em tUild geboret sold)er UJeidmann,
39.318 Der Ccufel musi solche ßciljgcn haben.
39,310 üJie der Regen* ist, sprich* Siracb, so sind auch
seine JTmptleiile.
39.319 oiie der Rat ist so sind auch die Bürger.
aUcini. Slulg. XX 114, 2 Qualie est persona, talis est perizoma.
Darnach der Hlensd) i$t, darnad) hat er ein brud) an. €tn tizlicber
hat fiir $iä). da mit er zu schaffen bat.
132, 16 kupfern gell» kupfern seelmes.
160^ 13 Tale est reg:nuiu, ubi tales principes et Rex.
321 ein solch Brief soll ein solch Siegel haben.
IV 592 üJic die Beichte is(, so ist auch die Absolutio.
Ulie das Gebete so ist aud> das Räud)werht sprach
der Ceufel selbs, da ein Pfaff im Bette Complet betet, und $id)
betböret.
V 328 Qaalts est prineeps, talis sacerdos,
©tief an Safpat miütx, öont 18.3. 1535: Und was soften
solche sewe anders essen, denn solche muscaten? fresst lieben
sewe. 5rcsst, €s ist eine speise für euct). Zu solchen gcsten
gehöret solcher kuchen meister.
fflgl. Qud& ^x. 56. 79. 100. 190. 219. 418.
77* 6ro$ geschKv wi wtni% wolle.
W&a I 1601 dSelt^TCt 35. Sögt, bei Sinßcrlc 179
0esd)Teics vil und lötzel wolle gap ein sö (Golm. 14, 26%
üil gesdirey, wenig (Doli, sprach der Ceutfel,
bescbor er ein saw (^iaf. 71).
^ä^nlidic, jum X^tiX betb toi^iße, !fia ftnben hti SQ&anbeT
Q. a. D., ^öfet 1817 1984, eflcnolf ^0S^ 334*, 359^ Xappiu«
439 bringt fie alä ipataUcIe ju Aureos pollioeri monte; Sd)one
wort vnd nichts dahinden. Wl^i^ber (1. Oer^t) ©. 10 ]e mehr
worl, je minder tUerck; je mehr gesebrey je minder CUoll;
je mehr ßcschwätz, je minder Berz; je mehr sd)ein, je bindet
öoldt. W- WcTitiaftE »fpieluitg (3. ©eftc^t) 6, 141 Da sie
dod) alle drey viertel ]ahr ihr Kind ohne fehl in der wiege fanden:
Und das 6esd)rev ohne (Holle hören musten.
SBei Sut^cr SKBeim. Stuäg. XX 133,10 gros 9es(l>fei, wenig
wol. Putatur tantum viriimi, qnantura est flamrnavum. Söram^eU
mcicT 980 flilcgoria, üiel gesd)er [= <^A<S^m, ßäim; DgL
^mb4\ 3855], wenig woll
Siic 3fta ertnnert on baä ^oTO^ifd^e, Ep. 1 18, 15
Älter risatas de laDa saepe eaprina (Ct(o S. 73),
S)ielen Serö beutet iiiui?iet ®e£[iölI1483 2anh um ein nid)-
tjges Ding, gerade als ob zwey zankten Uber ein SeisfelU obs
aiolle oder Raare sei.
einnöemanbt ift (£St ^ 18,310 Cs heisst aber, hüt did) für
grossem ßeschrei. Ulenn das 5^asz zu sehr tonet und hlinget» so
uiird nicht viel drinnen sein. Cedigc lässer hlingen wohl,
aber sie tränken und geben nichts.
7t. Zeug macht meisttr
aOBa V 567 Seug 27. - %L 13 gulcr Zeug, guter meisler.
III 583 afteiftct 11?S Olic der IHeister so das Zeug. — 3m ^
^anbmerfaeug. — 3)eT ^inn beS Bpxva. toitb qu<5 butdf bie
^tuSno^^men Bon bet Sftegel heflätigt utib ctttärt, 33. biirc^ ben
lllii^fptuc^ 6enecaS, De beneficüs iV 21 Artifex est etkna, cui
ad exeii^endam artem inatrumfinta noü suppetimt (^ßd^mann,
fflepügelte Borte, 17.3IufI. ©.99).
3n i^ulfrert» Si^cifien ftnbe iäf nur eine tünft^ielung auf baö
S^jm. in bet Wn^Irg. toon «Preb. ©oI. 10, 10; mtim. SHiög. XX
174, 24 Ergo artifex sit oportet, qui fermm vetuata rubigine
oonsumptum sie exacuat, ut utounque uti possit
7
— 98 —
79. fliekh wi gleich gesellet sich gerne,
[sprach der Ceufel] tm koler.
ma I 17U @tei^ 68; et fü^rt b«n in ber ^anbfiifTift an-
gcbeuteten 3uftt| aüei; nltiit l|ier qh, fonbern 71, 9In te^tecer
©tcUe 6eruft er fidi auf ^leujeler 314, Bei bicjem fc^iU jebo^^ bcc
3ufcit- ©oüiel ic^ fe^e, ift tx Don Sut^ct nie «nfletoenbet lootbeit.
5)aä ©pciD. finbet fit^ bei i^m ß^t 68, 316 f. td) gönne ihnen
wohl, dasz m%m falschen Brüder und gif (igen Rröien zu ihnen
sidi schlagen, denn in solche Kirchen gehören solche F)ei)igen.
61cid) und gleich gesellet sich gerne, 31,134 (= £iie|
II 182) D«nn gleidiwie seine Schlüssel eine erdichte menschen»
glosse ist, so aud) die Kirdje» die er damit bindet bleich und
gleich gesellet sich gem. 45,334 Römml dann irgends ein
Koltengeist mit einer neuen Eehrc, die kein Dd)!, sondern fUenschen-
lehre und Finsternis ist Denn gleich und gleid? geseHet
sich gerne, mtnh. 9Iuäg. (Slnöleg. K 1. S8. Mof. 5?ap. 11 überf.
Don 39-Sabcr) 9,371'' Denn wo man einerley Sprache hat, ists
erstlich ein siardte Ijülffe und Forderung darzu, dasz sid) die
Ceute zusammenhalten und rn Einigkeit bey einander leben» und
zeucht sich hieher auch das Sprichwort, darinnen man sagt, ßleicb
und gleid) gesellet sich gerne. Denn ein Deutscher fedet
und gehet gerne umb mii einem, der seiner Cand'JTrt und
Sprache ist.
IJltt bem Sufct^ finbet fit^ bip ^Ra fcbon bei ©eb, ^xand mb
ggenolf 58» unb 98"*; tDiebet^öU au^ int ©tmpltduö {^.''B^ III
12, 6 n, 122, 17), flurfe fül^tt alS Setege ba.^u an: ein $*oCfteinU
fc^cä ^pm. gleich sud)t sich» findet sich, seed de Düvel un kam
tom Kohlenbrenner; unb au^ (S^afefpeate: Like will to Itke^ a&
ihe Dcvil said to coUier, Dr. 3- ^titx in ^aHe mai^t mid^ auc^
aufmerf^am auf €l^r, Spangenberg, Sßtbet bie böfe ©iben in%
XeuffeU Aarnüffelfpiel (1562i63 Ofranffurt) 2 2": Gletd) vnd gleich
— 9Ö —
gesellet sid> gern, spradi der Ceufel, vnd fand steh zum Köler»
uieil «r denselben scbwartz vnd reud)eri9 im m\i befand unb
auf ÄuhP Über otte StU^t, ^ß. öon 9t, Jföfjtet (1864), 6. XXXIi
9lod^ ber SBolISDorflcUimg ift ber teufel fd^mrä, tigl. €lrimm.
^.^l^tlolD^ie 829. 851. S)eutfd^e ©agen 79. JHnbET:= unb ^(a««=
märd^en 100 S)fS ^eufctä ru[[iger trüber. 9, 2304,
©itnpliciuä III 134, 17. S)tefc SÖJjTfUÜitng fiiibcn n?ii; awd^ bei
ßutl^er, a-Sä- SlÖeim. 3luäfl. XII 654,21 Videbimus den pbarisäer,
ein öTaulicben, sAwartzcn teuffei k. 655,37 coram deo ut
schwätze tcuffel. ®H 46, 156 jd) meinte, es wäre ein sdi^ner
Cngel und wäre dod) ein k^hlsdjwarzer teufel tiWt.
<^urifübeT) 29S"; Der Ceufel kan sidi in einen sdlönen weissen
€ng^l verheren, da er dodv ein Ted)ter schwarzer teufe) tsL
@me ^nfpielung auf baä ©^^rtn^ ^edt anft^ctnenb auä} in einm
33eTäc§En mir unkfanntet »gfcrhinft unb ^öe^ie^ng ©9t 23, 117
indesz uiöllen wir ja so frei bleiben als jene sind und singen:
mir ist wie dir
mem ade1id)s J\.
tasz immer traben
Du findest nodi wohl deinesgleid>en ic.
Das Bpxnj, tp fcl^r alt unb finbet pt^ 39. Dbl;ffcc 17,218;
!piftto, ©^m|>, 195**; Cicero, Cato M. tS, 7 pares cum paribus facil-
June coDgregaotur (^üt^mann, ®ep, äBDtte, S. 256).
»0. fion ehre handwerg,
dlxlt lletor ad luristam.
fiut^ft f^ai biefeä SSort nod| einmal ^intci 9lr. 396 ^jetra^t,
eä bann aber butc^ftrid^pn. ^ie ©ebanfeHöerbinbung mit bem tiüt-
icrge^enben ^ptm. log i^m atfo ^iet wie bort auaenfc^eintidlj na^|c.
7*
^ie ^nelbote, meiere bm SQßoxie ^lunbe liegt, tz^ä^U
2ui^ex Säbel 11 (Dleubr. 76 ©. 13) unb fpielt baranf an Xtf^tebcn
(^9- görfiemann utib i^tnbfcil) JV 512. — Lictor ift bcr ge*^
bTaudilidfic 3[u*ibtud filr S<f|tnbcr unb Stbbfrfer, ein Sctuf, ber
toom SÖcrteift mit el^tU^en £euien ou^ft^ilot. lurisla, bei plfcerne
3ütift bei 3:if<^Tebeii, ift bet in ber ga&et unb fftnter ?Rr. 396 9e=
nannt« Dr. So^iann llRogen^ofer; öeimütU(^i berfetbc, ber int Mbuni
bft SEßittenktgei Untbcrfität (^fl. görftemann) p. 25 utriusque
Iuris doctor, praepoBitiis et in iure pontificio ordinariue Vittem-
bei^Dsis unb im ^opiar 69 beS B^L '8taQtSarc^it)£ "iDlagbe^
Biiig fol. 222 im ^aftrc 1403 ^an^Ux beä ä)omfap!telÄ
HJlogbeburg ettüäf)nt n>irb unb al* S^orgänger ^ennitigS mn CiSöbe
in ber qjtopftd p 3BiHcnbcrg 1510 ftarb, - 3n SM 11 ^at
)Gutt|er bie ^nefboie bon ÜRogenfiofer an ©teile ber Säbel bom (^fet
unb (fber gefEtjt (^Jtomuluä, tig. Dfterkl) 1 11, 9.44), in mei[|er
ber fffel ben <E6et mü SaJve frater! begrü6t. 2utf|crö WoraC:
Grobe , unvernunfftigf leute soll man veraditen vnd yhn nicht
antworlen entfl^rif^t ber bei Üiontuluä: Monet h^c fabuU insipien-
tibus parci debere^ stiiJtas autein defendere, qiii io&ullure audeiit
melionbus. ben Üiji^rebtn IV 512 aber ift bou ber IRäuberet
unb ^lacferei bie ^ebe, baburc^ bie Srute ausgesogen unb bie
SIboocaten gemafiet roerben. SHÖir bemerten alfo in biejen beiben
©teßen (dtod!)I, mit in ber t)bld)r. ©ammlung bie ^öglic^lctt:
bopijelter SSe^iefiung ber Stnefbote. ISinetjett* giebt f\t eine ^^tx^'
^aft^tronifc^e l^ldutening bed Bpm. '&iti^ unb gleid^ gefeilt fic^
getne^ anbrerfett* enthält fie einen ^inujeiä barauf, ba^ Sc^iinbcn
unb ©dja&en etu .^anbiüerC fei, auf baä Sutiften fic^ eben fo gut
berpeCjen bie aibbecffi,
W&a 11 18 @Dtt 868 IS^t ben ktrmifdren 3ufa^ u?eg, btingt
ii^n aber beutjc^ 369 , , , sprad) der Sd^indcr zum Ridjter. SögL
Quc^ IV 187 ©djinben :^ Sdiinden ist ein altes Randwerk. IV 18».
©d^inber 8. 10 Sd)ind«f und Sdjaber sind Ucnern.
tu €i m^i aus, $o wirds schdn mtttt.
JS&a V 8Ö6 luSregnen. — ^iefei ©pm, !ann in boppeltem
^Stnne gel&Taud^t werben. §nttüeber nta^nt e§ jtim gebulbigen
^anen wie a. SB. JEÖa IH 1592 Oiegnm 8 €s bat nod) nie so lange
geregnet, es ba* endlid) einmal wieder aufgebort. U^ilanb, ^otföl.
198 3J, 5
Ulims gleidi lan^ regenwetter ist^
so scheint darnach die sunne.
Ober eS ifl ein Spott auf bie ^atenbetnxac^er unb Söettetprop^eten^
raie SEBfl III 1598 !ttcgiien 133 Olenn s regnet, so wird's nasz, i^nb
ä^nttc()e. aSgl, aitc^ Sifc^art, StUct ^xatüt ©rogmutter unb btc
^nmerEungcn ba^u Oon pöbele, 5p. ©enflenbadi @. 627,
35aS !&pnp. fetbp lonn id^ 6et Sut^ier nit^t nat!&to«t(en, bodj
<IteBt eä met^me Stellen, in bcnen er aSeträbte mit bem SSec^fel
beä iJ^etterä troftet unb m ©ebulb ma^nt, ©. Sö IV 397
Ists dod) nocb nidit aller tage Bbtnd, so sind nocb zwölf Stunde
des tages, es kann ja nid>t immer ivolkig seyn und
Hegen. So müssen wir ja aud} etwas leiden und 0eduld lernen.
III 277 Die Pfarre zum H. liesz id) nod> ein tUeil so steben, bis
das Uletter anders urürde. Ulie kann man anders tbun?
Die Eeute müssen ein UIcil Geduld (ragen. ©St 15, 98 Zulelzt
fObret er$ aiid> aus und lässt es wieder sd)ön UJeiter werden,
dasz wir das ?eld behalten.
Umgctc^irt fann baS 2öettei: fie^ tarn ®uten aum 33öfett
n^enben unb bient atä SBamung für bie l^lütffic^en, 35,35$ wie
man im Sprid)wort sagt: Jluf einen Sonnensd)ein folget
gemeiniglid) gerne ein Platzregen, 40,259 wie aud) ein
deutsd) $prid)wort ist, wenn ein Unglüdi kämpt, dasz man sprid>t;
es ist ein grosz Cüetier fürbanden. Und wenn das Ungiüdc
vergangen ist, sprid)t man: Das (Uetter ist hinüber. 49,10
Summa, weil fried ist, so denket sie nidjt weller* ob sid)s ein-
— 102 —
mal modyt wenden, wie sie sidi wollt dagegen stellen; sondern
niripts also an, ah künnts nimmer anders werden. tjUiederumb^
wenn sid) das CUetter wendet» und beginnet Kranhheit nad)
gesundem £eib» Krieg, Unglüdt nad> dem 3^riede, F)unger aus der
Hlle zu werden, so ist kein €nde des Crauerns . . .
£^te ^cttetprop]^et£n );?etf|)ott£t Sutl^et Annot. in aliquot cap.
Matth. 'Cap. XVr. mUknh. SluSg. Tom. ]aLV59^ Sic enira
noBtrae Ilnguae proverbium Imbett Jlbcnl TOt, morgen sd>on.
Et itenim:
morgen röt leugel nid)(,
Didie TTlagd treugel nid)t.
Isis nidit regen, so isls wind,
Tsi die tnagd nid)i fet, so isis ein Kind. —
3Benn td) aucft hu 3Ra m biefcm ©tnne in Sut^etä ©(firiften
bitcft ni^i nad^TOeifcn (onntc, fo f^etnt bo^ bie ©ebanlentierbin^
bung mit ^Ix, 82 borauf Ijinpbeuten, baß fie ^ier aU SJcrfpottung
triljiQtei IQücid^eit aufgefaßt n^erben fann.
«2. Wer hm i%U der vpird nymer s^it
fjfl^lt Sffla unb ifl mir audEi fonft bei fiiiü^ft nidfjt begegnet.
!Da§ ©pn<^tt?ort fc^cint bet t^aUl bom €jel rntftammen, bct
tterld^icbencn 33rübeTTi abtociiifetnbem ®ebroudEt üetcrbt tturrbc
unb fein Ofuttcr Itiam, mil jeber glaubte, bet anbete mibt i^n
|tf)on gefüttert ^laben. ÜHttc^getoiefcn ^ixb bie ©übel burc^ ©öbefe
bei iBflnet 89; ^auli 375; Äiri^^üf 7, 125; SBemarbino 25; ßüt^erö
Xifc^reben 16 ju ?Ri£ 18 Uon dienst zweier berren, wo eä am
Sd(^lu| ^eiit:
Der esel starb und wart nie satt,
der all tag nue berren batl.
th Die heiligen zeichen gerne.
SBgl. SSÖa t] 467 t^ciliger 03 mil den fjciligcn isi nid»! qui
sdjemn, sie zei*ncn gerne. — ©inn itnb Slntnenbung btä Spmj.
aeigl (Jsenoff 180" Du glaubest ni<bt ehe. die l>cyligcn zeyAncn
dann, mann halt nur auff die marter heiligen, als Sanci Ueltin»
Sanc! ßürin, Sanct JInthonius k. da einer brennet, der ander
sdiendt vnd plagt, sonst opffern jncn die bauren nichts. Sie geben
vil mehr auff Sand Jlnthonlus kur, dann auff Sanct J^^^phs bösen
oder S. Annen kamp. UJenn wir jemand etwas verbieten, dasz
er lassen soll und er lassf es nid)!» sonder laret fort, sagen u)ir:
Du glaubest nicbl, Msz id) mit der faust zugreiff und straffe djd>
darumb. Das ist, die heiligen zeydien denn, du seiltest did) an
meine wort keren, aber du glaubest nid)t, id) musz zeyd^en, id}
musz zusd>lagen. — ^^cid^cn, aeitfinen Reifet Seiten ober
aShinber t^un. bei Sutl^cr a. 38, 170 Du zeidjnest also,
dasz std> alle CUelt musz fürcbien.
S}Q^ %pxw. pnbet fJ<f| m 42, 71 €s sdireiben audi die
Ijistorienj dasz gcmeiniglid) aller Jrevcl, an heiligen Dingen ge-
tf»an, sei Ilugs und bald gerod)en. Daher das Sf)rid)wort kommt:
Cs ist mit den ficiligen nidjt gut sd>erzen, sie zeid>nen
gerne. Item: Du gläubest den ßeiligen nidit, sie zeid^nen denn.
42, 72 Jitso hab id) gesagt, dasz dies Sprid)wort daher komme:
die ßeiligen zeid)en gerne.
man fagt and^ ma V 1420 ^»eiliger 192 €s tbun nid>t alle
Reiligen ÜJunder. darauf ]pitU ßut^ier an m -38, 147 Andere
^eiligen können sid) nid)( der Cause erwehren in der Kappen» id)
gesd)tt^eige denn, dasz sie munderwerk thun sollen.
«4. 6r gm aiKtt htiMqtn mm ein rocht
aSa II 470 '^eilise 156 tieft gibt, — ®en ^eiligen mu^ man
Xüi^tc ober ßicfitE o^^txn, htm e8 ^etfit JSJo V 1420 .^eiftge 189
Die ßeiligen, wenn sie umb Ibr wad^ss kommen, reden nicM,
rcd)cn sidi aber, mu6 allo einet (e^r gei^ici fein, rtienn et
tfiueit nic^t opfert. ^gL %nölf 105*' €r ist seins weins so
inilt^ als sanct Ceonhari seines eisens, der gibts fceinem, mann
stel jtns dann. . . €r neme es Bort vom Jfltar. €r gebe 6ort
und all sein heiligen nil einn heller. ^P^ilanber (6. ®ef.) (£.474
Und sähe unfern die F)eud)el- und mau) 'Christen, welche, wan
sie betten, in der Kirdien sind, oder mit Rottes wort umbgehen.
$ich heilig stellen, unterdessen mit den ßedancken im ßeritenfetd
berumbfahTen: dem Belügen ein Keriz verbeissen, dod» md)t ein
fäd)tlin geben. (7, ©tfuift) S. 65ti rebet ber ßonfequena « Teufel ;
1d) gebe allen ßetligen nicht ein Död>leU darum sind mir die
0atholjscbe zu wider,
SBei £utt)et Cann it^ fDnft btefe Uta ni^i nac^toelfen.
$5. Uersenge mir die rubeti nicht
ma III 1750 tüben 70; er gi^bt 47 folflenbe ^rflänuig ber
Ma Einem die Rüben anzünden (versengen, verbrennen): »StlÄ
©|iütt über toirCungÄtofc ober Idt^etlid^e ©roftiingcn" mit
folgenben SBeifpielm: Desz musz i(t> Iad>cn, dasz ihr mir dte
Rüben verbrennen wollt (M^ex 42, 15). ist ttlolfenbüttet hart
bedrengt? Babcn sie sAier die rüben umher versengt? (S<Sabe
I 58, 142). €r wird mir die Rüben nid)t verbrennen, denn id)
habe sie in das Olasser geseet i^^iW^^r '4^fatter 116, 2). — ä^n»
Ui^e IRQ bei (Sgenolf 2ü- üUas geht das grafl €30 an? . * .
Braud)$ so du will ein ding über ein hausz werften, als gang es
dich m* an: Sott geb was der pfalf sage. UJir sagen au^: Unser
wciszbcii fragt nit darnach* 6rsd)r«dit mir die buner nit. Üer-
brennt mir nur keinen uiciber.
S^iefem ©inne ctitl^^tec^cn folgenbe Stellen bei fiutfiet
15,79 His sollte er sagen: nicber Cod und BÖHe, ihr seid
wohl eine kleine Zeit da, aber md>t lange . . zornig seid ihr,
aber Cieber, beisst mich nidjt, versenget uns die Rüben nicht;
id) fühle eudi wohl, aber id) fürchte mid) nid)l vor eud), denn
ihr könnet nidit mehr und müsser dazu bald an den galgen und
zu nid)te werden. 29, 233 Harlstadt soll unser Hein mit helfem
Sprud) aus dem text strafen und sein 3^ besiäfigen , . Ulenn
er uns den Ccxt legt, soll er gewonnen haben, ÜUir bilten aber,
dasz er uns gnädig sei und versenge uns die Rüben nicht.
36, 361 £s waren alle Berge voll Engeld die auf des 1)elisäi
Seiten stunden, die Jeinde von der Sladt abzutreiben, damit dem
Profeten l)elisäo hein Ceid widerführe und sie ihm (nad) gemeinem
Spridjwort) die Rüben unversenget Hessen,
$6. & nympt kein hUt fur$ mml
Hein mt Tur das maul nmtn.
6,1739 (üflL 2, 74) erftört, hk fei na^ bec Graalflung
L 9)bf. 3 frei l^etQU^geb übet, enthalte otfo eine ^nf|[)ielung auf bie
^Feigenblätter, mit benen ^Hham unb Stia i^re ^löfte bebecften.
3lnbere ©rtlätunflen fü^rt SBanber an 1 395 Sötatt 35 (ögl. V 1009),
tDOTin ebenfalls auf bie gtigenblättct ober auf bie htx
sub rosa dicere unb iarvate (mii einer 3Jlüäfe bebetft) perorare
ißepa genommen wirb, Jöorc^arbt * £fir. 157 erinnert baron, bafe
toet tetfe ft^rec^m npilX, tuo^t ein ^ufäHig bor^anbeneg ^ipa;)ierbktt
bot ben 3)lunb ^ält, — ®ec ©inn bet ift bcrjelbe n?te in 5lr. 87
intb 470: Dl^iu Sdfeeu unb (im tabelnben Sinnt) oljne ©t^om
rthtn, S)ie l^vflätHng mürbe icfr nic^t \o tocit ^m^olen in
bem ^nQtfüfitteit gef^iie^t. ift leichter ü[ä baä 6latt, nic^tö
ifi bünner aU baö S^jitinrocbe. SJicfe Söergleic^e finb »on bm
alteften feilen ^et tijrtc^ttj&itlic^ getocfen (ögl. Ott» @. 130 folium
unb ;U aranea) unb (inb noc^. ^ein Slatl ober tein ©pinn-
webe iJOT ben ^unb nel^men l^eigt hcmnad^: ber Siebe aui^i nic^t
ben lei^teftcn ober gerinflften ättJ^ng ant^un,
S!tc Ota mirb hm^ ^It^ 1 312 Statt 6 breimnt bei ^ut^et
iia%etDie!«n: aber Dauld kret heraus vnd nimpt kein blat iur
das tnaulp mad}ts grob vnd vnuernunflig gnug, vnd wil nichts
Werbeissen (2?er 101. ^^Jfalm. 1534 = 39, 360); so nimpl
£brisfus kein blad Jur den mund (^auSpoft., aöittemb. 1545,
gefittieil 76»); ich mein« S.Paulus ha* alhic kein blai für den
mund genomcn (@iSt, 1, 57«"). Stufecxbcm bgl (J^l 43, 9
Söll CT {her ^[Sr^faifler] audi frei reden und Niemand sd)euen, ob
er gleid) mancherlei Eeute und Kopfe siebet, und kein Blatt fürs
niaul nehmen* • Ißimmt bei bem SSJcd^Jcl uon ^RquI unb
*Kunb Sut^iet md[\äii auf bie SOBürbe bcr bc^oubelten ^erfomn?
Qim ^(nfpictung auf baä Sf^tgetibtott finbe t<^ bei 2ut^ec
m 39,317 Sic Wissen, dasz ihre Eügen sind wider Rottes lüort, . ,
und ist hie kein Blellin der Unwissenheit, das sie dedten
m3d)t, Wte jene, fie^t^ ba^ ber ütebiauc^ biefeg ^ilbeä bon
bem in her obigen 9ia fetjr Derfc^ieben ift.
S7^ €r Inst kein spinireb für dem mauK
470. H^iti ipinitweb für dem maul wachsen [lassen],
aajQ IV 723 8|)inntDebe 7 (»qI, 4 llj fanb mau[ in ''Jtx. 87
unk|frlii^ unb trctmuttiete bofüi ^unb. (Er belegt bie 9ia mit
Baibig I! 57, 13
— 107
CUollt id) keins sd)weigen$ mfch anmaszen,
fürm maul kein spinnweb wachsen U$$en.
auii) Bq III 520 *maül 482 Ö44.
^Bei 2xX%n »sl. fiH 42, 238 Summa, sie wissen ihr Ding zu
treiben und sind nid)i faul; sie scblaben ihre Tlügel nimmer
nieder und lassen kein Spinnweb für ihrem IHaul wachsen,
da$£ sie ihr Ding weit und breit ausbringen.
t«. 6$ gebet unter dem hutlin zu*
Slöa n 953 Rütteln 4. *BflL 7 Unlcr dem Bütlein stechen.
8 Unter dem bütlin spilen. — Ich bin bebender als ein IHann,
der unterm Bute gaukeln kann (Suc^enmirt). — ^306 4^1991
erflätt bie 9ta : ©nufler bcbienten fic^ emeä ^utS, mit cgiilfe bcfjen
fi* x%xi ^m\i}iMt aufführten. SQgl. ^nl^x aui^ ©rimm, %. ^tit^o^
logie 867,
3n bitjem Sinne braucht offenbar "flluTn« bie 9la ^ftS 55
Under dem bieilin spilen,
tUiltu mit herren hon zu sc})affen,
Sid) für didi! lasz dyn vmbber gaffen!
Sy kynnent vnder dem hutlin spilen,
nüt bezalen vnd vil zilen.
Da^ !©ilb jcigt ben ^iatten am lijd^ imt bcm ©oulel^ut, ben bie
eine ^lonb ouffiebt. —
©gl. aucfi 5133 67, 17
Und kvnnents mil eim butlin dedten
Das nit die wudier zen erblcdten* —
(Sxtmm, S^edfetäaUert, 151 weift auf bie Scbeutung bcd $uteä bei
luftaHen unb Übetna^ime Bon «Gütern l^in unb toennut^et ba^ baä
Steifen ^ aut^ tupfen inn .^ut fic^ ^ufammen beTfc^tobren)
früfi« eine auSgebe^ntete (Üeltung getiabt ^abe. Sie in ben ^ut
mtteinanbei; fltiffeti l^ätten jujatnmen öcrfc^tooten; er üemeift auf
gxif(^ 1 479** unter dem ßütlein spielen ^ conspirare tnler se.
£)ft etinnett bei ^ebraut^ ber aud^ an ba$ unftt^tbar
madtjmbe Sßünfcftel^ütlcin, itntet bem man an einen fernen Ctt
Dcrfc^itüinbcn fann. ©rimni, S). ^^t^ologie 725. ©et Sinn ift
imntn: fieintttt^, uerborgen, mit fiift ^anbeln. — aigL
©engenta* ©. 67 SB. 511
[Dann sie ein klain uiil mögen sd>wigen
Dsadi heimlid) underm hutli tiibcn,
^ugobe p ©engenbat^ 8,405 95.81? bie gemeinen tfrauen
(lagen über bie Ätoflerfraucn:
[Dann sy aderlassen vnd baden
CT)und SV lunckberr Elementen laden
Der bat mit jn ain haimlichs mutlin
^as sy dann spilen vnderm butHn
Das kan nyemandt auszspehen gor
Bisz das mans in der wieg wirt gwar.
©. 407 £B. 175
Der sdjuldig clagt übern Rid)ter
lüan in der arm vorm recht sol nutzen
Und er jm m\ bülff treülid) binüber
So stürtz er jm ajn butlin darüber.
SBei ßut^ier ftcl^t bie IRa nur einmal in bet 3orm, bie bie
;pbfc^t. bietet, Mtim. StuiSg, V ^41, 1 Ex bis occultm germaDlc« e
proverbio dicitur Es gebt vnter dem budlin zu, Bon^ ogt,
87 auf dasz mir ein sold» Spiel unter dem P>ütlin ge-
spielet würde. 26,299 F)ie sollte man ihm sagen^ was Brof
und (Dein sei im Sacrament und ihn njd)t so im Sadte Verkäufen,
denn es gili hie nicht so unter dem ßüiHn spielen und im
Jinslern mausen. 26,304 CUfr baben md)t muni, mum gesagt
no(b unler dem fiijtlin bespielet, sondern da stebtn unser
belle, dürre, freie SIerk ohn alles Dunkeln und ITlausen. 21, 88
Denn es ist eine heimliche, meuAlingc $d)alkeit und, wie man
spricbt, unter dem Bütlin gespielei, dasz mans nicht merken
solL 31, rj€ Die Päpste . , brauchten des Ciirhisdien Krieges
zum ßUtlln, darunter sie spielelen. 31,'S21 l)je aber sind
keine Zeugen, sondern eine einzelne Person, UJeld)c im Dunkeln
munkelt und unter dem l>ütlin spielt und spricht darnach,
sie habe es so und so gemacht, 44, 138 wie hat man allbier
unter dem Besetze als unter einem fiiitlein gespielet, —
ffiinc ^itfpielung giebt m 45,32 Das alles gestiebt unter
dem Schein und l)ütlin des gön]fd)en Hamens.
$9. €s giltt 9bcr rodens.
f^^t aSSa, tim III 187 (legen 18 unb IV 1397 üter-
leben 2 Es liegt viel am überreden. Sei tImK Slugf^^u, q.
b. SReformation^jctt JX ©. 205 Ey nayna, du falscher sopbist, es
gilt nit vberredens vnnd lässt sid> nit arguirn & <liuisis ad
coniuncta. — ©ei Jtiult(Er nut in einer ^nfpietung 63t 3ß, 175
Die Ceut können so viel Überredens, dasz sie einen gar irr
machen.
90* ReucM mtUt
^mh 6,1818 erflärt bie 3ta: ^JluSflüctite ober gintm bur^*
]^amn; Unrat mcrfen, itittern. ^ SSa Ifl 1681 3lic(^en 78; III 546
nau^ 300; 314; 316; H26; 340. - (Sntftanben tft bic ^Ra m^l
aug bem ©cbo^rtn ber ^a^m ober .t)unbe, roenn (le bie noc^ »er«
borgenc Waxx^ butcl ben @etuc^ ipa|tne^inen.
Sfi ßut^er nur ®faB VI 235 ^ CT 65, 1 00 «r reud)et
Itllusc und schmecitr dtn Braten wohl* — SBort ticc^ett
ober [(fimccfcn bxauä)t ßutl^et für SScTborgened merfcn,
A. ^91 39,350 [tlic idi nu sold)ei ülort Uersland von ferne
ried)«, den Sdimadc und ßriff werden andere fühlen, ^0, 86
Das bcissl ja gerochen, wo es nit gesd^mackt ist, dasz ein
ßott seL 48, 144 CUoblan, ein Christ rcud)t bald von ferne»
wo Gottes lüon ist, oder wo mcns^cniebrc ist, 64,365 Der
gute Sürst rod>, dasz die Pfaffen böse Sad)en hätten. ^t.91.
9K Reücm den braten.
aSalH 1681 ^fttedfeen 77. II 825 $unh U6 Der f>ang4
[= ^)unb] ridft de Broten (riebmt>.-fä#W). IV 260 fc^mecfen
80 er sdjmedtt den Bralen. ©ie 9ta er«Qi:t DBfe 2, 309 ,Mdi
ein ^tatengtruc^ aus ber Mi^e burd^ baä gan^e ^auä bringt, \o
l^eifet ben Siatm riechen, Id^metfen, mcrfeit: einen tSnft^Lag
mcrfcn".
^ac^meife au% Sutl^er %icht Mt^ l ^rote: der teutfel
rod) den braten wol, wo die sprad)en erfür kemen, würde seytt
reid) eyn fad? ^ewynnen, das er nidil künde leidtt wider zustopffen
(9?n bie rtiabl^emn etc, 1&24. ^Biiip); er mus frellid) keinen
sd)nuppen haben [^r. 96], der sold)en braten riedien kan
(iSserapet einen xtä^im d^riftl. bi!(^&ff p hJei^en. 1542, (Siüi*^);
das höret der bapst gern, das id) sage, er solle sein was er wil,
das er aber das euangelium seiner pf]id>t nad) solle frey vnd
rem lassen gehen t dazu aud) fordern, das höret er nid>t gerne,
denn er reudiet meuse [^r. 90] vnd sdimedtl den braten wo),
sorget, er künde damit nidil bapst bleiben (Jen. 6, ;155^). ^u|er=i
bcm fgl, m\ 21,81 B lieber, reudjsi du den Braten? trauest
du md)t für geordneten Personen zu stehen und verantworten, so
halte aud) dein tHaul 22, 53 Dci teufcl bat sid) lange 2cit für
diesen Jahren gefurd>t und den Braten von ferne geiotben.
51, 383 Wenn es [ha% ^cr^] sein Jammer fühlt, da ist es be-
gierig darnach und reud)i den Braten fern, und kann nit satt
werden. S;eäöll542 mas ist das für ein 0ast, der si(b vor
2ujeyen oder dreyen fürd)tet und ein gefährliche Gemeinde niä)t
leiden kann? Ich will dirs sagen: Er reud>t den Braten; er
3Jlün^eTj ist einmal oder zwei vor mir zu lüiltenberg in
meinem Kloster auf die Häsen gesd)lagen, drumb grauet ihm vor
der Suppen, a^al^ ö"«^ unter 3tr. 96 m 26,94; 26, 230.
92. Stittckti vhin scAwerl ein ohr.
fiut^Cf etftärt fe(6ft idest conteoiptus est et tarnen valetj
b. 15. et ifl Oerac^itet unb befinbet tto^bem wot^L
'^a^miU fehlten mix foup fitr bic Oia gan^ttc^. Ötto S. 47 meint,
bafe bie tat* 3la ferre oleum in auricula f^art. 5,77) pc^ ticU
leidet auf einen mit xeic^lii^en Ctitüu^fct^eibunsen ©efegneten be=
aicl^e. 3n btcfem gaüe tönnte man an einen 3ufantnienl|ang mit
ber obigen benfen.
Du hemst uhux an mm ttmmn.
Söo V 378 Bolf 594. ^aju ügt, Sugabe m f\ ©engciibat^
(üon ^. @öbe!e), Älag ettid^er ©tdnbe 404, 30, tup bie e^cftau
über i^jren trunfcnen, licberlicfjen ^ann ftagt:
Dann teüd) er wider haim zum hausz
Und sd)lad} sy, wann sy etwas sagt,
Und maint, er hab ain wolff enagt,
Cr spred) aud), gee von mir hindan.
Das ist die dag von jrem man.
Sonfttge *RQcfjti)cife feilten mir. ((fjeint nac^ bcr angefüllten
^UUt, feraucf)e man bie ^Ra im ^poti mn 3cmanb, bei ba
giaubt, er ^abc eine %xo^t tg^elbcntt^at berrtc^tet. 3^ ä^ntic^ein
Sinnf ift gebraudfit 'Slö 79, 65
Oud) teilent sy das gantze landt,
6c das sy das gcwunnen handt,
Und bondl die beren bül uerkoufft,
das ir «tner in erloufft.
Simpltciu^ iL 142,23 £j sd)nauffte wie ein Mj, oder als wenn
er einen i)asen erloffen halle.
94* Ich mu$ Dilti, als Dene mich ein hund fleDincti.
Jffio IV 1188 ^^un 54t> lieft: Ich mues thun uf>ü- ^otft »gl.
11 242 ^alfn 290 €r musz es haben, als hätt* ihn ein Bund
gebissen (Stfeletn 328), 11 888 ^mh 1574 & hat's, ats hätt*
ihn ein Bund gebissen ((Inrnpc Ii 801''}. älnm, ,,(It mu^ un-
geaf^nbet ^ingefien tajfen". ^tefelbe S)euhing ({iebt nad^ "Stbelung
DSGBb 4^ 1916 mit ^ad^JociS aii$ 6critoS ^ectcnfcfiQ^ 2,90;
musz ihre Sdjmad) hinnehmen, als halte mid) ein Rund gebissen.
l'utl)er tultb bie 'Sia einmal imifjgmtefen ^ic^ II 197
!)aben 6 [Ujas soll td) thun? lüie kann Id) der Sad)en rathen?]
1d> mus haben, als hette mId) ein hund gebissen (Dcft
bie(i tüort 1527. giiii' = $51 SO, 148), ^oait »gl, ^cSBl316
Denn da idi Berr ^äsar Pflug als fürslltd>en UerweseT anrief, hat
er mit den Doclaribus nad) €nde der Disputation . . . sid) be-
ralhsd)lagi und mir das zur Jiniwort gegeben: D. €d{ sprid)t«
was er ^esagi babe, wolle er beweisen. Bho mussl id) den
Sdjlappcn haben, als haue mid) ein Bund gebissen*
Xie m\\i Cito E, 70 nad^: ©nniu^ bti ®eU. 6, 9,2
Mejm non e^t, ao ai me gadis meroorderit mit ber ^nm.
— 113 ^
„f(|etnt einen ^^)ri^^)tDflrtli(^eÄ 33eTjiIei(^i ctit^altcn (bei ^uitb
l&ei|t ben, bex pc^ an ftembem @itte öetgtcift)". Qür bic ottn
gegebenen beutfc^en ^ac^toeije gtebt biefe Grflänina feinen redeten
Sinn, SBiellciri^t liegt bcr Jfta ein utalier 3teri^t^braui^ 3U ^ntnbc,
bei JRBmeni unb Xeutfi^(en gcmeinlom ift. Mmltd^ nac^ Orimnt,
Olcd^lSütt, S. 669 fonb berjenige, ber uon einem frembm §unbc
ßebiffen mnrbe, bafür bar ©eric^t leine Hjtrflic^ie ©ntfc^äbigun^.
^enn ein alteä Mtäjii au^ borfi^neb, bog man ben $iinb am
Sc^tDon^e ünf^ängen unb fo mit ^ei^en b^fd^ütten foEte, ba^ man
nichts öon bem ^unbe (etien fönne, unb ^unb unb ^Eßei^en geböte
bQnad^ bem iBetd^äbiflten , (d bcmeift bod^ @rtmm bap: „©in
leBenbiger ^iinb irütbe frd^ itic^t fo befi^ütten laffen, unb bic ^n»
no^me, bafe man i^n tior^et: getötet, bann befi^ttttct unb fammt
bem betreibe bem SBe^c^äbigJen pget^eilt l^afee, ift »öWig unnsa^r-
fi^einli^, weil fUt ben M |>nnbeS biefe Strafe Ijiel l|od|
toUxe". ®ie ^ucrZannte $ufie tnac alfo illufoiifi^ nnb ber
biffene mochte enitceber felien, toic et mit bem ^unbe fclBp fertig
toutbe ober, tote eS meiftenä gef(3§a|, ben Sctiaben ungeo^nbet auf
fti^ nel§men, aud^ IläSolbiä UI 33 S^bel »on bem 3Rünn, ben
ein ^unb gcbifien.
9$. £$ icbmeckt nacD dem fa$$e.
SSgl. SßJa IV 258 [d^metfen 18 (u. 86) €s sAmeckt alles na*
seinem 5asz. Ggenolf 239 erfiart biefe Dta; Cs kompt alks in
sein an» vnd scfjmedit nad> seinem Ursprung. SSlßb 3, 1360 ftt^rt
an ^critjer, Seclenfd^. 2, 737: alle andere lebren sdimedcen nad)
dem uasz.
IBet ISutl^et Hgl. ©eibemann, 2a\iiu'hü^^ ^ugebnc^, S,201
Ulen man will freyen, soll man nid)* fragen nad) dem uatler, son-
dern nach der ]ungfraw mutter gcrudit. Ratio i Den das Bier
rcidjt [= teud^t?] gemeingltlid) nad) dem wasz.
8
er bat den tcbnupDen.
BdIV308 ©c^niqjfcn 10, ijgL 1. 2, 5. 12, unb lU 1680
9Hed|En 20. 79, 90. fBtx ben Sd&nupfm ^al Conn ]ä^Uä)t xit^m,
|örett, |at einen benommenen S'topf; ba^et bie ^ebeutung bet
et ip f(^iDci bon SBcQrijfcn, er tft üertüit ohn et toill
etti^aä nic^t Derfte^en. ^ie ^^Iten (agten in bicjem ^inne
(Ctto 27) Naviget Antievram, „35er Crt tnar berül^mt burc^
ben bort tDn(^fcnbcn ^^cIIfbotuÄ plteÄmnrj], bet gegen aSa^nftnn
gcbraui^t mutbe." Unb (©. 124) Elleborum biscp homiüibus oj>iis
est 3Jlon bente aud^ an bic Säbel bom ß&n>en, ber (I(eI unb
aßolf fragt, mte eä in Jeiner ^^it röcfie. S5er efel fagt bie SBaftr-
^teit, ber JEÖolf offenbare Untüo^rl&eit , unb betbe loerben Acrriffcn.
S)er Sutf;ä ^tetft fid^ au^ ber ^terlegen^eil, tnbem et fagi: 3«^
;§abe ben Schnupfen, fo bn^ tdfi gar ni^t^ riet^e.
J^ul^ex brautet bie ^Ita quc^ in ber 9>erbinbung unb flleic^bebfü=
ienb mit ^Meämur^el ncjjmcn iinb ba§ ©el^irn reinige«.
Sßgl. 22, 84 FHan würde gewisziid) Hieseworz den ßebiciern
zu Dank scbenhen, dasz si« das ßirn fegten und den Schnuppen
büsseten. 25,90 Td) wills aud) nidit wissen, sondern will auf
dies mal den Sd^nuppen haben und den Bacd)anten nid>i
ricdien. 26,42 flber da habt ihr und euer Sott, der Ceutel,
n)d)t den Sd>n Uppen. 26, 94 €r musz freilid) keinen Sd)nup-
pen haben» der sold)en Biaten riedien kann [^Ir 91]. 26, H7f.
$old)s rod) der Papst mii seiner höllisd)en Grundsuppe sehr wohl
und hatte den Sd)nuppen nidit, aber er nahm tliesewurzel
und madjt ihm den Sdinuppen, 26. 236 Jlud> niüssle Gott scibs
sanipt allen 6ngeln mit Gewalt den $d?nuppen haben, und
sold)en Braten nid)t nedien, . . da hatte er zuvor nieseworzel
genommen und das Tjirn gereinigt und Itesz sid) gröblid) merken,
der Sd)nuppe wäre ihm vergangen und verstünde wohU wa$
Dcfensionbund hiesse. 51, 121 zu einem JIrzi weisen, der ihm
das Bim fege. 51,385 Mnt ihn Brillen aufsetzen dasz er
sehen kunnte und Hiesivurz nehmen, damrl er das Gehirn
lege. 64,162 (^u Slmoä 5,21) euer Reud)opIer gefällt mir
nid)t; id) bab die Sdinuppen. 3)eJ® V 35 mein Schreiben
wird wenig Dcues bringen, obn dasz ihm gedenke die Rasen
aufzuspunden, die er so fesl zugespundet bat, und nicbl
riechen will wie er stinkt [flr. 349], auf dasz crs riechen
müsse. Beim, lii^g. I 393,0 m 27, 25) Sag id), idi darfl
keyner niessen wortz, bab aud) nit $zo grosse sd)nup'
pcn, das id) nit lidje. Vii 680,29 (= m 27,298) tobet und
rasset, das er freyfid) keyner niesse wurtzell darff, son*
dem nott were, das man yhn zu Sani gyriacus mit keten füret
97. I)eilifle kute inu$$ctt qIcI Uidcii.
ma III 77 fieute 731. *^nltc^ 778 u. 779 ]e heiliger Ceut,
je grösser flnfed)tun9t je grösser l^ahr vom Ceufel. ®aä ^Spttt^-
tpoct tüQt fc^on ben Sitten belannt, l>g(. Dttö ©. 57 Multae la-
sidiae euut bouis.
^ei 2u\f}tr finbet ha% €pm. in etmaä Ueidnberter Qform
a. SB. g^bel 2 (^cubr. 76 ©. 7) frum leut müssen leiden, (©. 16)
Der wellt Uuff Ist, Uler frum sein wil der mus leiden, soll man
ein sadic vom alten Zaun bredien* "S^l 40, 266 Sprid)wori: Die
^eiligen müssen viel J)nfed)tung haben. $gt< 34, 20 Der
^eredite musz viel leiden.
8*
TcA mag ybr nicbt Sfe $ind
aQ&flIV426 ©c^toaij 85 tieft Sic Sind sd)waTtz mag sie
nid)l. 3ut erfläning bet 9ia ^ai fintier felbft ^inaugcfüst Ex
fabuia de uvie, piris, teeticulis Costoris. 3" betannten
3aM (Romulus b. ßpetlel? IV 1 79) faßt bet gfu^S iur Traube,
bie i^m f^od^ ^mg: Nolo te acerbam et immaturaiU' ^at^
®B6 ß, 1861 fe^t Batbiä 3, 73 ftatt ber SEraube 33itncti ein:
Gr sprad): Itirwar» id) jr nit
sein nod) ntt reiff, ja harl und sawr.
©üd^ ifi fi^on ben bie :öieb]|abeT£i beä 5uc()fe* fflr iöitnen
fptitijtDörtlic^ gemeFen. SBgt. Ctto S. 379 Tarn facile vinces
quam pijum volpes comeet Süfll. fenter SE&a IV 1284 Irau&e 2_
8. 21. I 381 seltne 6. 7. 53. III 690 ÜJtögen 2. IV 24 fam 5.
Sei Sut^er finbe bte nur m 28, 880 Cüie bitter ist
Ihnen dasStUdek? (Die gern wollen sie es beissen. Aber keiner
ist über Honig ßeinzen Klugheil, der hat sid) öffentlict) bedinget;
er wolle mir diesen 6rund unberührt lassen. Id) weisz \hm aber
kein Dank. Id) mag ibr nid>l (sprad) der ?^udis), sie £ind
sdjwarz. — Sc^war^e Stauben fc^dnen = unanieffuHc^c,
faule fein au foEen, SBa IV 1285 Iraubc 34 (35) Sd)uiarze
traubcn geben so guten Ulein (sind so süsz) als die weissen.
S)od^ fann id} bie SBenbung *\U finb fi^tuar^^ fonft nitgenbö
belegen, 2öetm nic^t bie eben angcfütftte ©leßc quS 3L*ut^er auf
ItQuben (Sirnfn?) »icfe, n)Ütbc man fic auf Testicula Casloris,
Sibargeifen, brjiet)cn. S)tefeT in bei frül^mn Slrjnetfunft fiod^«^
gefiffä^te Stoff mu^te üpn btituntif^er Saibe fein, fd^ivaqet galt
^ür flcfölfcfit unb minberttjed^tg. üöon entfprc{^enben fabeln Fenne
ic^ ober nur eine auS ber ^abelfammluug, bie iöraune in bei ^ot-
xrbc p ^eubr. 104 ®. XXX emft^nt: Tabularum quae hoc libro-
conlinentur interpretes , . . bie mix t)on Dr. Sol^T QU# tiitti
%U^%aU bct ff. S^iiil. 5U ^txün, Argentinae 1525, fSL 75* mh
91^ mitget^intt tourbc. ©ie trägt bie ÜBerfdirift De Gastore unfa
ei^ä'^lt, ber SÖibei rei|e [i^, totnn er berfotst toerbe unb tiic^t ent*
Tinnen tönne, um fid^ ju xetten, bie ©fiten ab unb tnerfe ben
Sägern f)tn, tuo^I lüiffenh, bog man nur um i^retTDidcti iljm nad^^
Mc. 3)icfclbe Sabel 6et aSßalbi^ III 34 SBon bcm mhtx. - ©ottte
gutffer an dnc ä^nlid^e gabcl gcbad&t l^a^cn, fo inü|te freilid^
3Um 6(3^tu6 ber ^öger bie SÖerfolgung aU au^^d^t^U^ aufgegebett
unb fic^ bamit getr&ftet l^abcn ; mag bie SBiÖetgeilen nit^t, bctin
toaren fc^koatje, mtnbertoert^ige.
99* mt Ut muhe ptid erbeft verlorn*
»111751 3nü5e63 tun ßicr. Sögl. 58-61. 3fl(, au(§
5139 86, 60; 93, 124: ßbrisam, touff ist als verloren. Ctto ©. 253
Oleum et operam perdidi,
S3ei S>ut^€r ®e 2ö V 299 es ist mi( dem Reidjstage zu
ßagenow ein Dredi, ist mube und Arbeit verloren und UH'
host vergeblich, 6^ 15,449 so wird er verloren haben alle
seine Kost, alle seine Hlübe und Zuversjd)t 25,232 Da wäre
mühe und Arbeit verloren und übe! ärger fiemad)l [Dh. 478],
40, 244f, man findet viel die darumb studircn, dasz sie grosse
Dociores werden und an der Fürsten l)äfe kommen vuolkn und
grosz und gead)t sein, wil^s denn unter zehen kmm einem
gerät; so ist denn die mühe und Erbeit verloren, die er
und der Schulmeister mit Ihm gehabt hat. 46, 198 sie sehen,
dasz ihre getreue Sorge, mühe und TIrbeil umb sonst ist.
51,35 Denn sie müssen halten, das nlAt zuhalten ist und dazu
umbsonsl halten und alle sold)e saure mühe verlieren, ^tx^
toanbte Ua ftnb: 40, 102 und sind zwar bereil der Sd)uster
viel gewesen, so sichs unterstanden, aber aud) umbsonst geärbeitet
— 118 —
und beid«, Drabt und Stieb verloren. 45,136 wie wir denn
von bösen Buben sagen: Es ist tauf und Cbresem an ihnen
verloren. 65,206 Schade um Zeit und mobe.
IM. In solcbem mmt Uht man solche nmht.
ma IV 1808 mJaffer 200 lieft In schleditem wasser fischt
man sdjiecbtc ^isdie. ^oc^ 204 In solid>eni wasser fabet
Tnan soldi fisd) ($rand ] 8P). 547 ^ie die KJasser, danad) sctnd
aud) die fisd), unb biele äl^nlic^e. 3'>i9^1^^ %itht eint lat. llbet=
je^ung 33 In tali talcs capiuntur flumine pisces (ÜJlone^
Mnj. VIII 505).
2ui1)tx tamx id) ba@ ©ptm, fonft in bet obigen OrOTm
nii^i nacEitoeifen; boti^ bgl ^t. 102.
101* f»r dem bjimen füsmn.
W&mh^x bqeic^net II 290 ^mcn 5 TTIil güldin V)amen fisd)eti
üL^ auÄ 2üi^tx^ l^ertü^rcnb ; gemeint tfi 6. S)ie "Sta ifl bei
ßutl^er tiüuftg unb ^ei|t na^ S)ic| 1 671 (Ufil, 3)SBb 3, 1683) üer.
feljrtcä, ungcTcimtc^ untemcl^men. gtcbt folgenbe brci Tlot^tneilf :
Oarumb aä)t idiSt es sev vor dem garn gefisscbi, $o man umh
Verteidigung willen des euangelj sid) wider die oberkeit legt (len.
(1568) 6, 3^^ ^ 35c 23 III 562); dasz s. f. g. md)t zu sebr eik
und soldje gottüdie mittel nid)t verjcucbe [tctjedie?] und zurstreue,
wie man pflegt für dem üamen 2u fisd)cn (i)e 3® lü 335) ; da
mügen wir wol zusehen, sonst fisd)en wir für dem ßamen (^t|s^T.
228'), - anbete Sten^n fmb 48, 178 f. ]a, sagen sie. was
gebet uns das Stilndlin an? wir wolUns dennoch tbun und für
dem F>amen fisdien. Ja, so wirst du audi nid)t liscbe, son-
dern Kröten faben. Das beisst durdi den feiger bindurd) gerumpett
64,^07 UJer aber tnebr auf das Ungewü&e d^tin auf das Gewiss«,
metrr auf das JTndere denn auf dies f)äuptstücfae seben will, der
lisdjet für dem ßamen, ©«30 III 321 = v 250 beböt
6oit für dem 6räuel: das hiesse freylich redyt für dem 1)amen
fischen und 0ewali für Re(ht gebraudjL lV219j. Summa, wir
wollen beten und hoffen, bis v»ollend ganz ^ut werde und nicht
für den i)amen fisd)en, nod) bey ßuy sprecben, ehe wir red)t
gnindlid) eins werden. V 54 Denn sollten wir obn not so eilen
und ßoit für dem IJamen fisdven, möd)ten wir umbsonst
arbeften. VI 113 nti non üecessc ^iit ante hamam piscari<
%a^ü bgl. 5t£B 90 tlor dem berren [= flcine* gungne^] visd)en.
mer vogel wil im lufll erwisd)en
Und all zyl vor dem berren viscbeHr
Der sol mirs nft für übel ban.
Ob er offi kein ergrevffen kan.
SdimeßcT, SBIB I 261 (Uer vor dem pern fiscben wil, der
mag sein arbeit uerliesen. 3n bfmlelben ©inne SSa II 290
Jörnen 3 fld)ter den l>amcn fishen, l 1040 Qif^ien 6 6s ist
bös fiscben binterm Heiz, ©flenolf 295* ertlart bic Ma: (Uann
sid) einer will schon madicn, ehe er beklagt wirdi, , , Ju sAreien,
eh mann übern graben kompt
102* In timm mmt Uhit mm itm^f
Im kfeinen kklne fisscbt.
llöaIV 1807 gGßaRerl92; ügL 1 1032 gifd) 113 nnb biete
ä^nüc^f, 3ingerle a3 Td) ban das didie wol vernomen,
daz uz den grozen wazzem sint
die grözen visd)e komen (3itinm. 20,4).
In grossen wassern micbel visd>
waed>t man mit garen strecken (SÖoIfenßein VI 193).
ggcnotf 21*- erCIdrt Bei Königen, Keysern vnd grossen beim ver»
dient mann land vnd \m, ehr vnd gut, dasz aud) ausz leuun
geringes Stands Pursten vnd heirn werden jrer gcscbidtlid>eit vnd
der grossen fürderung halben; das seind die grossen fisd>. In
kleinen wassern aber fahet mann guie fisd); darbei ist aud) gut
sein, mri weniger fahr vnd geringer mube; nod* Quäfüfitlic^ier,
unb in äl^nlic^cm Sinne 287*.
aSei Sut^Et f^^ttegt Saftet 13 0hnhx. 76 15): Tn grossem
Wasser fehet man grosse fi$$d)e Jlber v^^n kleinem wasser febet
man gute fissd)e. UJer reid) ist bat viel nevder» sorge, fahr.
Sögt, auc^ mtitn. ^u^g, XVI 25, 6 (<ä% 35. 44) ^n weit-
mensd) bette das [t^aä ^ofeä t^ctt, ba et baö $Dpet»en opferte,
um fein üBolE retten] nid)t getban» sondern gesagt: €s soll sitb
einer eben so mehr zum ßeubte als (mit züd)ten zu reden) zum
Ijindern oder rudten ballen- Oder ge5prod)en: In grossen assern,
da fehet man grosse lisd)e.
loj* ein ]o$er fi$$cher.
aSa 1 1042 gifrf^et 32. — Scr ^luäbturf i^ ein ©t^imljftDort
füT einen plumpen, groben, imgef(^i(ften ^JlenfcfjEn. @d bei l^DKexi-
^agen, gtofc^meufeler ftg. 0. Jf. @öbc!e) III 9, 206 (33b. II S, 160)
S)ct SBoIf ftagt über bie ^Diigtjanbtüng burd^ ben Cc^fen unb ©fei:
Da kam id> erst zum bösen sd)wager.
Der plumper, tölpsd>er, loser fisd)er,
der grobiansdjer sliegelwisd^er
in dem blinden krman unfug
zu mir mit der kratzbürsi einscblug. , .
SSieber^üIt fommt ber ^uSbrudE lofe bifft^er in einem Siehe
ha% U^lanb, 'SBoiUL mr. 283 33, nac^ einem ^nttcer)?. Sieber«
^uc^e mitt^cilt. 93gL aud^ baS SlUmärtcr unb ^tenbSburger ©ptid^.
Wort m<t l 1042 gifdfier 18 u. 20 5isd>er sind PlümpV, un wenn
se nicks kreg'n (nix fank), sünd arm Stümpr (arme Stinkers).
SJut^cr braud&t ben ^u^bnidC t)Pn ben ?tpofleln m. » 19, 376
Da gewinnet dieser loser J^i scher, Perms, dem Kaiser und dem
Ceufel die Stadt ab, dasz sie an Christum glauben. -^^3
TTleinst du, das2 unser l>erT Gott das Keid) luerde umbstossen
und euch losen lisdier berfürzfeben? . . Du Darr (sagen sie)
meinst du, dasz dies alles müsse zu sd^eitem gehen, und dies
ist von geringen Personen, von losen ?isd)ern angefangen, und
denen sollte man glauben? — 50,49 [bie aipoftel
mxm] ni^l bohe, gewaltige, gelehrte oder sonst treffliche Eeute,
sondern arme, geringe, unbekannte, verachte fiscber und
solche Leute, so Jedermann für Bettler und Candlaufer ball.
50,241 arme» alberne 5isd)er.
104. Bleil) daheyitten mit deinen faulen fisscben*
aöal 1037 Stfc^ 235 üeft daheym. Säule fjrld^e finb im
©ptto. fe^r l^dupfl für Stiften, Sfläufm, giunfetci, 5öetrltfle«ien.
SSal. ^236 3, 1680 wer mit renken und faulen tischen umbgebct,
der musz dod) mit der Zeit zu stände werden (3[Jiat£)efiuä 21^),
egenolf 19* €s seind faul fisch^ €s ist EoroL Eam zorten reissen.
ßrosz poppen sagen, üon grossen streyAen sagen «. f-
3)en Slüäbnid faule gifc^e !|flbc foit^ bei Sutl^er mä^t
gefunben, !|äufiger bie SBenbung ba^etm bteiben, mit unb o^ne
cntfprec^enben Sufafe, ^. Sic^ I 387 id) wolt du bliebst da-
beymen mit dcynen trewmen vnd eygen tundle (SlÖeim. Stuäg.
VU 642,9); bleib dflbeimen mit dieser ausrede (691 23,285).
^ugetbem Müm. tog, VH 629, 13 €niser het wol daheymen
blieben mit soldiem seynem blinden griffen. VII 626, 25 gotl , .
hcyssit mid) mit meynen kriedien nur da heym bleybenn.
m 29, 282 mein lieber D, Karlsiadr. da ihr diesen Jfrtikel
nicftt wolltet oder kunniet anfed)ien denn afso, warum bliebt
ihr doch nicht daheimen? 36,281 flott . . würde auch dieser
Zell Prediger und Seelsorger wohl heissen daheim bleiben.
105. Stille m$Hr [iind] tiet
2Bü IV 1814 afiaffcr 321; bgt. 311ff. aöalbiä, U 36, 17 in
hft gäbet 5PDn einem Sauren fagt:
Sichrei ists, sieb zu begeben
!n rauschend wasser, die feindiliEJ) leben,
Denn in den stillen, tiefen pfulcn.
Da man nit baldt den ^rundt kan fulen.
Set £utf)ET m Sl, 24 so ist Christus auch nod) König und
ßen auf Erden, ob er sid) gleid) sd)wacl) stelleL Jlber bUt did)
für ihm, denn es beisst warlicb: f>ül did) für kann nid)t (Dgt-
?tT. 170], und: Stille OJasser sind tiel, die rausd^ende
Ulasser sind nidit grausam.
©cm Sinne na^ gefiört fiiei^et ^Dtotl^eruiä VlL^ptebigt 141):
Item, da man eines erwebnel, der sich sehr heucblisd) wnd glimpf-
lid> stellet, gedadit er [t'ulEjcr] disz sd>onen Spri*woris, so ausz
dem mehrlein von der alten Hlausz vnd jren Codjterlein gesponnen
ist, weld)e ein rausd>enden Fjan und sd)leid)ende Katze sahen»
vnnd sid) vber dem leysetritt hart verwundenen, f>ut did), sa^t
die TDuttermausz, furn sd)leid)ernf die rausd)er thun du
lang nid)ts.
lUas A\z alttn thun, das lernen die jungen.
mtL V 742 bic mtm 126. Sgl. Smgcrle 12
niati mac in dar zm bringen,
daz er singe den selben klanc,
den oud) sin aller vatcr sanc (Bolf in bct ©djule).
©3 SBorxebe aij*; Uon eltren lernen das die kind.
Ich bab des Sprichworts did< gelabt
Das keyn kreg cyn dullen [^oiß.c] mad)t.
Wb 5, 185 Der all krebs lernt syn kind den strlA,
Das $y nod) hüt gondt hinler sid).
(Sgenolf 142^- yjie die alten sungen, so zwitzern die jungen.
bcr obigen goirm genau cnti^jred^cnbe* Bpxxo. tarn icfj
nic^t nac^n^eifcn, ätfjnUc^e ©cntenjcn aus» 2ni1^tx giett $>eiiie(er 165
6in Cbor zeugt den andern; 170 tüo die ÜUurzcl nidjt gut ist,
da kann weder Stamm noch gute 5rud)t folgen; 429 [mit SÖejug
auf fiaban] patrena seqiütur proles.
167. An den läppen lern der bund ledder fressen.
S©a II 1791 Sappen 1 lieft die bund. - S)a^ Spctt), ift fefir
<äi. 5Bgl. Ctto 71 Ut canis a corio iiuraquarn absterrebitiir
uncto (Horat, sat. 2, b, 83). timb 4 \ 1917 fone deme limble
so beginnit ter bunt leder czzcn (^Dtüücnl^off u. ©c^reber 41, 13).
S^apptuS 275 Perioulosum e8t eanem intestina guataese. fln
den leplin oder riemen leren die bund leder essen.
ßnt^er §atte btefeS SQSott mit anbem an feine ©tubenroanb
m6cn ben Ofen gefctictEben (togl. ^x. 33). (Sr lie&t ond^ fonft e&
anauiüenhen, j. S. Sie^ 1 708 f reffen S: also besorge id) midi hie
audi), der bund mod)te an den lepplin lernen ledder fressen {^^^
23,94}, - <£SI25, 113 (üeldjcr Bund die Täpplein frissl, der
frisst gewisslidt aud> düs Eeder, wenn er da^u kommen könnte,
31^258 [S3oti ^crjDQ ©eovg unb bcu deinen] wie gerne sie das
Eeder fressen wollten (wenn sie konnten), zeigen sie öffentlid)
damit an, dasz sie die Cäpplein so gierig versdfMngeD.
5)eäÖV55S [9)on einem newening^füd^tigen ^Jarrcr] Cässt man
ibm das Cäppltnr s<> wird er fortan lernen das Eedder
fressen; da musz man zusehen, ©eibemann, eauterfcat^^ T^h,
21 Ob man aud) die ßonventuales vnibstiesse, tunc regalee et
pnncipales conveatiis, die fursten closter, rnox simul evaDescuut
per turbaä populi, Den wen man den hund an läppen
lest keuenn, frist er baldt das 5leisd) aud).
m. ÜJer gern rantzt, mag man leicht pfelffen.
aSalV 1030 tanjen52, (SgeTiolf 191" crflftrt bie Ifta (ücr
lust zu einem ding l>at> den hat mann leidjllidv zu überreden,
Bd md^ bei ßuttfcr Q'ä 30, 57f. C»eufeleT 47 «. 154) Und
weil ihr sc> gerne an diesem Reigen tanzt, dunkt eudi der Bimmel
hänge voll Beigen: und wie man sprid)t: (Der gerne tanzt,
dem mag man leid)tlicf) pfeifen. ?lnfptelungen finbm fw^
m 22, 259 man darf dem Pölel nitbl wiel pfeifen, er tollet sonst
gerne. 2Beim. ^u% VI 287, 2y {m 27, 89) wolt vi}lei*t aud) gerne
tantzen, wer ybm ein pfeiffcn keuffte. 28,266 Da kann id) sie dann
nit weiter zwingen, sunder musz meine Pfeifen wieder in die Casd>en
Stedten. 29, 242t Dasz er [(iatlftabtj nu viel spöttisdter und höbni*
sdier CUort daher lästert, wie man müge Christum ins Brod und
Güein bringen, ob er müsse uns auf pfeifen, wenn wir wSDen ii.s.vp*
LV 558 ünd wie jener 6bemann thät, wenn seine Ehefrau an«
fing zu nagen und beissen, nahm er die Pfeifen unter dem öürtel
berfür und pfiff getrost, da ward sie zuletzt so müde, dasz sie ihn
zufrieden Hesse, IV 678 eK56 lasse die Tüsse zum Canze wobt
juÄcn, id) will dei Pfeikr sein. V 505 GtlcMan» lustet sie zu
pfeifen, so luslel mid) zu tanzen und will mil der Braut zu fHainz
(so id) lebe) nod) einen Reigen umher spnngen, der soll gut sein
zur Cetzt.
109. €r hat rvtin der MUn.
HOeikre ?lad§toet(e fehlen; boc^ joE hqc^ einer Btieflic^cn ^\i=
t^eitung hie in ©traiyunb bclatint jciii im ©innc tion: (Et
nid^t le^t tid^ttg im Äopfe, — ©if^iHcr-ßüb&en V 258 lüeift
Vinn«, vinnidicit nai^ tn ber Sebeutung ddh garfiigei SSefen,
gorn. ©inne beä ©pm. trürbc it^ qui^ Derlen baS ßitat
S)SB^ 3, 1665
mand)er, wenn er trinken sitzt,
so überk^mpt er Tnand)c finn
und wird gar klug in seinem Sinn (Simm, l toa^rlj. 73).
Süudj Id^eint mir Sii^ne in biefci ^Ra nit^t in bet ^cbeutung ®e»
fiii}täbIatteT, ©efc^tDÜT @iunbe Üegen, fonbcm al^
5inn«tDüint beim ©tfitoein. Ult. 110 unb III*
110. er bat btimel ym arse.
%t. SEOa II 817 Rummel 14 Sie Irat Bummeln im Öesässe^
unxu^ift, ^at fein ©i^eifd). 4 ^ 1904 tüfiift biefe fla
nad^ gifd^fltt, ©arg. 137^ - t^nüc^ ©impliciuä iV 63, 16 sie
Tudcte mit dem Jirsz hin und wieder, als wenn sie UUespen drin
gehabt, ©otifl fagt man auc^ ä^a It 817 $umme[ 11 £r bat
hummcin Mnder ohren. 13 Re befft vylc bummelen im koppe*
boc^ rommt biefe ?Ra nit^t (tpie SSü angiebt) in Sutl^etö 5Jls., 9 öor.
3(n|pictuitgen auf bte jule^t auS fS&a angeführte fKa !ann
man finben i&% 22, 268 Die Bummeln lasz id) sd)nurren und für-
über fahren, BO, 82 sausen dem Zwingel sold)e Rummeln
um den Kopf- 3ö9 Die allcrlcsesten ßummeln, das faulfressig
llngcEi€f«T, die sd^arren» sausen, sumsen, iöiettei^t ge^t auf bit
obige SRa auc^ ^ie^ I 117 der schcispoet Cemd)en, der audi ein
solche arsbummel gewcst ist» wofür DicJ eine anberc Srrtörung f^at
III. er Ut gryllen ym k«pff.
aöail 137 mUtn 15 ttiit aUflt aiiä gtofd^m. F III*' Ulie
man sagt, derselb hab drillen, dem es nid)t gebt nach seinem
Olillen. - II 1526 mp\em e hai den Kopf voll ßrillen.
Stuif^n ^at bie 9Ja mit blaffecer Zink am iSiibc ber ©eite
nad^gettagen, öETtnut!)lic^ bodj, toeil et n^t nur ä^nlic^fctt bcr
5ötm, ^DTibcrn aut^ be«i ©innc^ mit beix ijüranftc^enben JSü fanb.
OiEbraud^t l^at er, jotJid \^ [e^e, [onft nidjt. 33a§ SBort ©riüe
toeift 3)ie|i II 168 nnt im cigentL Sinne bei i^m na^.
Süic \^ fc^t bftbtcttet unb in fielen ^Uerbinbimgen tJon
SBa nac^getüiefen. Schiller =ßü6Bcn, II 146 tüeiR ©nlle tinmai na^
= ^^qS' 3d^*i- toirb Quc^ gebraucfjt U^knb, ?JolfÄl.
*Jtt. 249, ü. 2, too bom 33auet fl^ütttoeifc ge[agt wirb:
Zu fed)ten bet er willen,
lu tanzen bet er tust,
im birn da bet er grillen;
er stfesz ain in sein brüst. . ,
3n biefet 33cbeutung toürbe bie Ü2a pa^tnh an ^t. 109 fic%
(tn[c^Iie§en; hod) ifl ©rillen [pätei mcifl ^annlufet gebraucht tpor-
ben für jeltfame uiib KjabriEglic^c dinfüüe, ©orgeit, bie im ^opft
UnrutiE machen tüie hie ©riUen auf bem Jtlbe. ©3 9, 28
mid> judtlen sere der sdielmen grillen, ©impliciua II 311,1
Also dasz der Palient den Damen trüge * . eines Darren, def
den Kopf so voller CUürm, ITtudien, Grillen, Dauben und
anderer tausendfältiger Pbantasey und Cborbetl Stedten hätte, dasz
man ihn einer woblgeba6iten Oerings- Conn uerg]cid)en möd)te.
11113,15 so vermcbreten sid) meine Grillen und Dauben, dfe
der Jürwirz in meinem Birn ausbediie. ^.^^ilanbet (2, öi«fi(^t>
— 127 —
S. 97 weil dir jene tborbtit besser ingeflogen, als dieser [b«
S{§Dlnftifcir] subtilieationes, gespitzt« ßrillcn oder 6rill«n-
spitzen. (7. ölefic^t) ©.546 Dann ais ;iuff ein zeit der Eöw
(als König und Ben der andern thiere) Brillen im Hopf! hatte,
dcrowegen Ursad) sudele, wie er seinen Zorn ausilassen mÖd)te,
bat er zu 6ast den €$et, den tUolff und ;ud>$en.
112. Cange siechen der gewisse
SBflI. aOÖa IV 556 Stedden 2 Cang sidien ist gewisser tod (-giof»
mann 37, 146). ©ie^t^m 2 Eanges Sied)tbum bringt den stärk-
sten rHann um.
Set Sut^er fonft ntc^t nad^/jwioeilcn. 33gL baS üemanbtc
©pritj. M ^jcufelcr 78 €s ist besser kurz gesund, denn lange
ungesund leben,
III. Cang ist nkbt ewig*
mall 1735 langes lieft nid). %nolf 214^ }11l ding ein
weil. Eang ist nit ewig. Cang geborgt, nit ges<t>end{t. (Uas
beut win entftefft] musz morgen dran. —
Söct yut^et ^tm IV 594 Das ist Freuden» Crosis. Croizes
genug, bis mein Sd)eb]imini kome; es gebe indesz darüber, wie
ßoft will« es sei Spott oder Cod. Eang ist nidit ewig, Obn
Zweifel, ewig wird aud) nidit kurz sein. €^38,97 Gr stellet
sid) wobl, als sabe er uns nidjt, aber es wird nid>( gar also
hinausgeben. Eang ist nid)t ewig. Der €lende bleibt wohl
aber niAi ewig, so soll aud) sein Boffen nicht umbsonst sein. —
©innuermanbl 15, 144 (Uas zcillid) ist, lasset sfd> wohl zählen
von Stund zu Stund* was du aber zählen kannst, Ist nid)t
ewig. 45,324 = 49,23 Wz lang leben wir, wenn wir lang
bie sind? €s währet einen tanz zur Bodiniesse, darnad)
wirds anders werden.
114* Zwi$$(hen iweyen stulcn niddcr ümn.
ma IV 940 ©tu^l 69 lifft niddsitzin. ©3 0"i zwisthten
styelen nidcr sirzen alä ilPflpitelüfeerJiijTtft mit 33Ub,
39n fiiitl&er ntcf)t (e!ten, S&. " 17,241 [baS bcr
XtiutTip^ bes Dftcrfcftf^] dasz der Ceufel zwischen zweien
Stüblen niedersilzl und musz wieder gebeti, was er je ge-
fressen bat. 25, 228 Denn sollten wir also von unser Arbeit
geben . - , möcbten wir unser scbwacf)e Beiligkeii verlassen
und dod) ihre höbe starke Bciligkeit nicbl erlangen und also
zwisdjen zweien Siüblen niedersetzen, 27, 317f. $ie
Solln aud> noch wiedergeben . . den namen ßlcrns. und Caien,
ja weniger denn Caien bleiben, dasz sie zwisdien zween
Stublen sitzen, gleicbwie sie wider geistlid) nocb welllich sind.
29,259 JlisOf dasz wer D, £arls(adts TTleinung lolgt, der musz
zwfsd)en zweien Stübten nieder sitzen und zwisdten
fjimmcl und £rden sdiwcben und ganz nidjts vom SaCTamcnt
ballen. 40, 247 , . Das er bat, kann er nidit braud)en und das
er nicht hat, kann Ibm nid)t werden. Bho sitzt er zwis<hen
zweien Siüblen nieder, dasz er Heins krieget. So geschiebt
ihm wie dem fjunde dort im flsopo, der ein Slüdt fleisd) Qt-
stöhlen hatte und lief durd) ein CUasser u. s. w. 44,371 [^in
^elbe] wenn er nun in unser Christentum tritt und soldies sieht,
so ärgert er sid) dran und spricht: wenn ich sollt bleiben zwischen
Geizhälsen, CUucherern« Fyurern und Uollsäufem, so wäre id? wob)
dort im Beidentiimb geblieben und sltzl dann zwisd)en
zweien Stuhlen nieder, SSenranbt finb bic 9ta ^c3ölI344
u. IV 503, (19129,316; 64,80 (den Baum) auf beiden fldjseln
(ragen; unb %t m IV 228. Q% 39, 167. 35, 389. 45, 79 u. 124
Huf der Sdjudtcl sitzen. Hl, 427 die ]udcn sitzen immer
aul der Sd)ud<el und (Uorlschaufe). 41, 245 Zwisd)en Chür und
Jfngel Stedten.
115. jfln hvinel baltem
ma U 654 ^iTTitnel 185; t»fll. 32 D€r ßimmd ist bod). man
kann $id) njd>l dran häUm S)^&4^1S3e wer mac sid? an
den bimcl babcn (= ^dlcn] (SimgS* 13)7 Wtt biefci; 9io mU
fc^ulbigt man eine Im tDlotoI, ^, SB, SBalbiö, ticrL .4ß6
IHannid) gudt geselle <iordi de lande ferlb;
(Dann obm de suhe bosieydt szo bolde,
Kan he sfdc nfd^t amm heniniel boldenn.
©rot^, CüitfboTin SDollSau^fl. ©.39,3 „ßol dl an Cun"
wcer sin ÖJort, ,.de Bimmel is dodi nid) (o redten [meiiJjfii]]"
So au^ bei ^ut^cr m dasz man den Gbcstand will
verad)len und davon reizen zur H^usd)beit, dasz er voll 3amniers
und Unkist ist, das hilft und gilt nid)t und isl närrridit und bos*
Hd) ge(ban. Denn damit liegt immer die Hol im Kfege und
spnd)i: B kann nid)t sein, es will nidit sein, man kann sid)
an den Gimmel nidit halten.
11^. Schemil auff die Denck stellen.
SGÖa IV 130 ©cfimd 7 lieft : der Bank. SPgl. IV 937 Stul^l 13
man musz nid)t Siüble auf die Bänke setzen, mit ber falf^m
erflätun^: „güi bic, tDcld^e auf bie ®anC gel^Önn^', 16 mann
die Slule auff die Benke sieigen, %o wirdts nidK gut. S^a^j^jtuö 443
Die stnl vff die bendi setzen, Quadrabit in eos, qui praeter
meritum evehuntur ad »umoiog honores. 3(39 27 5fttt ent»
fpire^enbcm ^ilb Stiel vff die bendi setzen
3ctz sag id> üd) von gutten sd)uiendten,
UJic die sliel stond vfl den bendtcn
Und jung lül yetz regieren lat.
Das kein aller kompt in ral.
mjianb. ^oimehtx ^x. 349 (ÜJhimer ftagt ßutfier an, ba|
er atte^ tttxh^xi f^aht)
7 (Ufr sein all pfaffen worden,
baid waiber und die man,
wie wo] wir hont kam Ofden,
kain weihe gnomen an;
die stiel st»n auf den benken
der wagen vor dem rosz,
der ^laub wil gar versenhen
der grund ist bodenlos.
UötT ©djtüeinid^en (^g. SÖDl,^ogen) (oflt 193
menn es an Ceuien gebrid)!, so müssen, wie das SprÜcbwort uqu
Stühle auf die Bänke gesetzt werden.
39ti 2ui^tx (551 44, 328 f. £m üaier musz ja über den
Sohn sitzen, ein Bürgermeister über den Burger, ein alter mann
über einen jungern. UJenn die Stubel auf dem Cisd> stehen, so
wirds nid)t fein sein* 45,411 So musz auch in der CUeU der
Untersdteid der Personen bleiben, auf dasz sid) die unterstände
wider die obern Stände ntd)t erheben und die Stühle nid)t auf
die Bänke steigen, aud) die Kinder den €ltern nidit über die
Kopfe wad)sen.
ein ä^nIt(^jcÄ ©prro. Ratten audEf hu ^tten, tfll. Otto 148
Fulmenta lectum Bcandimt = quod subes&e debet, praees.se vult.
117. ßuner den $chw4nu auff bindern
saSa 11 807 §u^n237 Du will den hüneren den sd)wan(z
auffbinden; ogt. 129 nian darff den r>ünern den Sdjwantz nid>l
auffbinden, denn sie rid)tcn jbn selbst wol auff, V 1473
Sunge (JTnabe) 37 Jong, binn' de f)öhner 'n Sd)wanz up, dat sc
beter Jt lefl'n köänen, — ^« 41 5, 120)
Den hienern die sd>wenu vFf binden.
Qlann man s<bon kein narren findi
der den hunern die sd)wenlz vffblndt,
$0 ist es in dod) all natürlid)
das sy den sd)wantz tbund übersid).
S)ic| I 123 fü^rt aus Sutl^er an: Darumb dendten sie vollend
leuse ]nn den pelt^ m setzen und den hünern den sd>wartt2 auff tu
binden (Sin 6def an bic au Sran!fort. 153^3 = Q% 26, 312).
4>äufiget pnbe id^ M Sutl^er bie bertoonbte 9ta dSl 22, 335 Solcher
Scherz, als wenn man jemands zur SMkhcit Cause in Pelz oder
fliegen in die Smben setzt. 24,336 [üanzhen und Cause in
ihren Pelz setzen. ^eSQäVeäl man darl nid)t Cause in
den Pelz setzen, nod) den Kindern erläuben oder sie lehren
ungehorsam sein, sie tbun es ohnedas mehr, denn es 0otl und
uns lieb ist. %I. aud^ 6^ 45,235 Oiasser in den Brunn tragen.
11$. fersen oelll geben.
äBa I 984 ^ferfengelb 2. ?littn. „^Jiadj bem alemannifd^en
Siedet mu|te ber, iwlc^er feine ^itfäm^jfet in ©efal^t üetlie^ unb
bablttx^ in Sebenägefa^T Braute, 160 ©otibuä als ©träfe Bejahten,
toctl er bem iUeinht bie tJetfen gejetgt ^atte". ^^appiuä 144 Volam
pedis ostendis. — tion Dr, gauft (Sltubr. 7) 8, 26 D, laustUS
gab fersengelt die Stiegen Mnab. ^3 7, 23
Do der wirt wolt haben gelt
Do draff id)s lod) wevt vbers feldt
niit meynen ferssen bzalt id? das
Cüas an der {(erben zeid)net was.
3m anfd^tn! hieran crftdrt ^mh 3,1544 bie fd^on m|b, 9la:
„SJabon laufen, auf bie aBeine mai^en, ftatt ^u ^ü1;Uxi", 3, 1546
tDtrb ^tugetükfen auf ^.üerinepenninfle" bic nac^ ©fp. bie SÖßenben
aalten inu|tcn, tcena fie i^re JÖSeibet ücdie^en. 5paut 3)3ö6 139
eTfldtt: @^ liegt babei noc^ hn ältere aUgemdnne Sinn von ©elb
p ©rutibtr unb Öerfengclb ift eigentUd^ „SÖcraeltung (ber ^trei^e
beä ©ejnerfl) mit ben gerten''.
^J^ad^tDcife auä !äutl|ex giebt Xie^ 1 657: da fleisd), tod \fnd
ttufd fliehen vrid fersentjeld geben müssen {®e III 388); die
Ceutscben haben die Bebemen elltd) mal mil fersengell geschlagen
[%\]^x, 317% — ^^L^x. 119, belDitbetS „ffetfentitta".
119. ftim panier.
ben bcr ^>afe Mm tftietien in bie .^^t tecft". SEßa 11 381 t£>afcn*
tJQnierö Gr ergreift das fiasenpanicr; tjgt. 11 367 Ciafc 10 {118.
178) Dem ßascn musz man nid)t das Fähnlein anvertrauen.
Sei Sut^er bgL 151 26,49 nach der Sd)lad3t, darin Beitu
das Hasenpanier ergriffen nnd mit den Wersen hinter sid)
gehauen halte. ®c3[Öll 79 ^enn sie aber sollten auf den Plan
treten, und so1d)s beweisen, so erwisdien sie das fjasen«
panier und hallen sid) zu der ITleuse Wagenburg. H 87 Denn
das ist die Ursadte, dasz sie so fest am l^asenpanier halten.
V 273 Oer grosse fcrscnritier [^o^l^afe] ergriff das fjascn*
panier gar bald. ^Ibßeteitcl ift 30, 127 bic ^öeanc^nuitg
ßasenmänner ^vn bielei ob« ber fgb, 9tr.
120* Qi\t der hm bey seinen iungen*
ma II 37S ^a\t 259; bgl. I 399 Bleiben 35 6r bleibt dabei
UJie der Ijase beim Bunde, IV 795 fte^cn 47. 48 £t stehet wie
ein Base bei den Pauken (^erbctgcT, ^tx^p. I 374). V 433 SSort
850 = la^j^iuä 255 (Aliud stans, alind sedens) 6r bleibt bei
seinen werten wie eyn base bei seinen jungen, SSöeitere ^at^meifc
bittet XSffib 4 ^ 537. - egenolf 60*' giebt 311 biefct Üla als ^orallele
€r stehel auff seinen werten, wie ein beltz auff den ermein.
SDtelet gjetgteitS ift Ui ßutticr nit^t feiten, a- ^. 24, 309.
27, 81, 27,340. S)oc^ bie obifte 9ta j^eint in feinen ©c^riften
fehlen. 3^ 3onaä ttktfe^t bie Stell* 2öeim. %u^g. XX 130, 27
abiciunt animos et fugiunt ex acie: (Ulenn es wohl geliH, so
J)(i1ten sie fest; wenn es sid) etwas wendet) so zagen und Hieben
sie und halten wie der 1)ase bei seinen Jnngen.
12K Uogel singt, ivie der $cDnabel s<[wacb(en ist].
BaIV 1663 ^ogd 404 Heft sing. i^ffiB 9, 1143 fü^rt u.
<iuä Sa^ä, 5aftnad&tgf(>ieU 2,36,318 an:
€in ider fogel sing all frtst
wie im sein schnahel gewad^sen Ist.
Srnfer (Slugfc^r. aiit ^fteffl. IX 213) fagt über 2\ii^tx: Aber wie
soll er änderst singen, dann im der sd)nabel gewad)sen isL
Sei ßuti^er 0^1. *^cufclet 164 Der üogel singl nid)t anders
denn ihm der sd)nabel gewadjsen ist, 41, 56 Denn sie müssen
singen, wie ihnen der sd)nabel 9ewad)S€n ist, Jlrt lässt von Art
nid)t Sgl. 5h, 1,
112. nvmer mehr,
dixit, krebet ein Rüe wie ein Un.
aöall 1569 M^m 2 lieft krähet ein km nnb etItM in ber
^nm. J?ur = ^mt^al^R. Sut^er f^retbt aber beudld^ Eue, au($
in bem SDurd^^id^eneii. SBanbfrä 2i^axi ift übrtgenä aud^ beä^olb
unm5{(lid^, tueit nac^ feiner eigenen Eingabe bei ^rut^an ei^ 1530
nad^ (änropa gebracht ipurbe,
SQÖettcTc SBetcge l^aU tc^ nii^ft gefunben. ®ie Srta enthält Iüj>|C
eine por!e SJcmeitiuug d^nlid^ wie 9lr. 128.
m. Hrmui wehe tbut*
aGöa 1 143 %mnt U6. - egctiolf 217* flntiut wee
thül. De? arme gebort altemhalben bmd^r die Mt. JIrmut all
Ihiir zulbuL Der arm beysst, das 0ott erbarm. Jirmüt (but
selten güL flntiüt kein sdiam bat . . - üfll. 314^ u, 339^ —
SingcrJe ©. 14
Swem daz armui ujanet bi
der u^irt seidin sorgen tri.
di lute sprechen nocb ein wort.
daz ban wir dicke wol gebort:
dir armute
du basi vil lutzel pie
und nod) mitiner eren (^arienlefl. 247).
©ei ßutl^er einmal ntK^isemtefEn toon SJie^ l 116, SHßeim.
auäfl. XIX 372, 26
6ul mad>t mut,
niui madit bobmut,
Qobmul niad)t armut,
Ttrmut aber u^eh tbut,
weblbun sucbi widder gut
AÜtjet m 35, ai7i 43, 240; 64, 103
6ut mad}t FDutb
flrmuib webe tbut.
gjmoanbt ift mi 36, 295 Über das so gibts aud> die €r*
fabrung, dasz
Gut mad)t THuib.
niutb macbl ttbertnutb.
Übermutb tbut nfmTner gut.
Das beisst gute Cage nid)t hönnen ertragen.
36, 8U Denn Gut macbt TTlutb, und dieser Tnutb mad)t ein Hb-
gotf. S)e 20 III 549; €31 38, 408; aöeim. ^luSfl. IX 250, 30^
XX 138, 30 gut macfjl niut, SDgl. Bixa^U,2S gcM und ßut
madjet niut 3, 30 l)od>mutl> thut nimmer gul und kann nid)ts
denn flffles daraus crwadjsen, €tio 352 Ubi über ibi tuber.
^)iet]^er ge^&tt auc^i TcSSJV$5; €41 35,249; 64,105 wie
wir Deutsdjen im Sprichwort sagen: ßuter Vüuih ist halber Ceib.
124* Die glock ist gegossen.
Ba J 1728 modt 91. ^BgL V1355 Steife 134ff. - ®cnaen=
l&at^i <^!Jon brien ß^tipcn) 218,2 Do msi die g!od< gegossen,
Do brad)tcn die münd) vnd pfaHen zu wegen durdj die byd)l was
SV wollten. ^ftoEmngenb. (l^g. r>, ^ur^) XL ©.65 Der gül bräder
üeit meinet, die glodt werc sd)on gelormM. XLIV ©. 75 Der gut
sd)]ud{er meiner, die glodi wer jelzund scfion baib gegossen, £)fter
im ©impliciu^ II 94, 5 fliso ward die 6lcdt gegossen; Ul
100, 10 nad) langem Oiskurs wurde die ^lodt gegossen und be*
sd)lossen, dasz Springinsfeti den Sd)alz sud)en sollte; 254, 2 S
Als nun diese Ölodt dergestalt gegossen, eilten wir in ihr Uater-
land. 33er Sinn ifl: bie ©acfiE ifl abftcmad^t, bcr ^lan
ge|c^miebet.
SSßt II 124 id) wolt on Eweluel ni*t, das du mir
glodten gössest (W- 1528, 13^); ii 138 (toflt. (19131,231)
Soll fd) die Speise alle zusammen sdimelzen, so will id) ihm
eine T o d( e n g i e s s e n , da ers boren soll , es sei keine
sd)ledile ßymbel nod) Sdyelle. ^liifefirbem togl m 26, 188 Dieser
Bonifacius erlangt beim Kaisermörder Pbocas, dasz er sollte sein
Papsi oder der Öbcrst über alle Bisd)offc in der ganzen melt.
Da ward die 6lod{e gegossen und der romisä)e Greuel nahm
soldjs mit Jreuden an. ö4, 289 üUenn id) aud) meine Jlugen
dahin wenden soll, so ists mit mir aus; die 0lod< ist sdion
gegossen und das ürtbeil getällel.
— 136 ~
12$. %mk dlcD gidckspeise,
der teumi wll ein mor$el fliesen.
3ür biefe iRa \ttiÜ mir jeber luettete ^tadjmetä, ®aä perversum
am ytanbe ber §bf(%r. fd&ctnt ein S^ic^eJi ^^on ßut^erä ^t|biEipttg
ju (ein. S)ic 9ia, wenn ftc ntc^it einen obfcönen ©itin ^at, be»
beutet ijklUic^t, ha^ au* ctwaä (iJutem, toic ©lotfettj^jeife ift. ber
Xcufet etroaä '45&feä, em 3)brbinftrumenl mad)t. *Rad& ^D3B6 6,
2593 ijl (eit bem ir).3^ibt. ^btfcc, ^&rfel ^iame elucS Otefc^ü^eä
126. 9a$ redlin treiben*
©SBb 8,52 erfldrt ^tftblem: 1, tlünt^ Uah an einem gu^r-,
ßutl^cr brandet bieje Biebcnätttt
1. a) in bem aEgemetncn Sinne bie tteibenbe jfvaft bei
einem SÖerfe (ein SB. I5ä 22,53 £$ ist obn mein Bedenken
und Kafbscblagen so ferne gekommen, e$ soll aud) ohn meinen
Rath wohl hinausgehen und die Pforten der F^öllen sollens n\\
hindern. Gin ander mann isls, der das Hädle treibt; den
sehen die Papisten nil und gebens uns sd)uld; sie sollens aber
gar scbicr innen werden. — ®ö ift bie 9Eebe bon ber tcformaton-
jdi^m SJeroegung. —
b) in bem befonbertn ©innc böfe ®ingc betreiben ,3. S9.
Q% 22, 325 ttOR ber ^eftati^ecFutig: Und Will mhl gläubcn, dasi
der Ceufel sold)e$ tbu und helfe also das Kädlein (reiben, dasz
es also gehe und gesd)ebe. 31,259 ld> habe oft gesagt, da ich
zu mormbs und bisher gesehen habe, wie die Sisdiüfe mit l^erzog
Georgen und er mit ihnen das Rädlin trieben, ®eaöll 167
Die jet2t also toben und uerstodtt sind, haben es dazumal also
vmd)uldiget. da sie das Rädlein trieben und die dliirfel in
der 5and hatten.
— 137 ™
2. 3m ©innc tooii fi^mctd^cU m 64, 348
m«r sich nimpt an
Unds Rädleiti kantt
f)übsch auf der Bahn
Can umhcrgahn
Und sd)meid)cln schon,
^ind jedermann
Ein lehl und ^ahn,
Ist jetzt im Horb der redite mann,
3, 3n ber öedüanbten ^oxm baä ^rtabtctn urafe^tcn ^ ben
Spic^ umbTettEit, 3.58. ^tfBUSl sie hören uns und wir
müssen ihn beid>Een; sallt man das RädUin umbkehren« wie
billig mrt, dasz sie uns aud) mussten beidjien. ^ 50, 190
Jluf dasz CT aber bei €bren bleibe . . musz er uns utieder heraus-
helfen und das Radiin umbl<chrcn, dasz die mcK musz ün-
red)t haben, wir aber zur böAsten Gbre und Seligkeit kommen,
SögL aud^ QU ^ 18, 29 ßbristus hmz seine jünger wegtrollen
und mussten aus ^^^usalem fliehen. Darnad) ging das Räd^
lein umb.
p ©tunbc liegenbe iöüt)lellung jju ben Stetten unter 1 a
unb b ip bie ijom Xie^en eincä SExctbrabeä in einei ^laj(^ine ober
an einem Söagen. ^% 64, 348 etinntrt an baS ^Teibcn beä fftabeä
auf bem ©pie^jtaf; htt flinbet ober an Dtäblein = Xan^. 35ie
©teilen unter 3 laffen an baä fic^ brel^enbe t^lüdärab benfen, eine
SÖorftetCung, hie auc£| bcn Stilen gelöupg mat (tjflL Otto ^. 142).
Stuf bte 33orPeIIung »om ^teibrabe mit bem ^Rebenbegtiff
l()e(mU(|en, boshaften ^etteibeni führten aud^ bic beiben Stellen
20, 39 3r trybt das redlin wmb so sclizen
das der gloub schier gat vff steltzen.
71, 7 Und weiszt uf allem randc ein list
vnd kan das redlin vmbber wenden.
— 138 —
ä^nlid^ ©3 9, 26. ^kx ]pxi^i bct ©d^elm r>on Äned^t, alS
er nac^ ))ielen ©d^anbtl^aten feinen S)ienft fteitoiUig ber{A|t
nod) kort id)$ redly selber vmb.
Sin Sana fann man benfen U^Ianb, ^oim. 9lr. 249, 5
.kumi an alsan,
wer fed)ten kait,
lats redlin gan!
e er $id) dan lat zetzen
fad)t er ein jamer an.
SBeHoanbte SBenbungen bei Sutl^et ftnb Sötam))elmeier 983
calcographia, smnmum et postremum donum dei, per quod er
die $ad)e treibt, ^reget 191 Unser lieber ßengott bat das
spill so trieben. (£91 23,327 unb dftex: Das Oliderspiel
treiben. (£9( 24,125 Das Olort melken und treiben. —
SBa III 1458 9lftblein 5 etflätt bie 9fa al3 ein SBortfpiel \>on
%ab unb 9lebe, knaM^^tnlid^ in ben @ptnn^uben entfianben, m
beim fSx^üL^ltn fld^ bie Stdbtetn am munterßen belegen. S)aS
Spinnrab ifl aber erfi 1530 erfunben.
127. Das spiel wil sieb inaeDeii*
ma IV 702 ©piel 207. SOßa bringt 276 Äa mit Bpitl
2ni^zt l^at in feiner ©ammlung nur fünf; tiiet ^a^xti^tt ftnb fte
in feinen ©d^riftcn. ©picl Pc^t bei il§m für ©ad^c, ©efd^dft,
lüngelegenl^ett, unb ber ^ugbrudC, ber in ben ■ mannigfad^flen
gfarben f^iUert, ift bei i^m ebenfo beliebt alS a. IB. im Sleinele
SBoS. — ^u^cr einigen Ißad^toeifen aur obigen 9ta gebe td^ eine Ileine
Sdlumenlefe bon bem^anbten auS Sutl^er.
©gl. U^lanb, IBolfSl. (186) n. 5
ir püd)$en wurden krad)en
das spil wil sid) mad)en.
SDc 333 1 208 Darum, so das erst mittel mi für si* geht,
wird 5fd? das Spiel madren, das2 der Papst Cext wird tnachtn
und id> fhn glossiren. 35, 43 nu flehei die erlösung an und
will sid) das Spiel madjen.
Slnbere SBeitbutigen.
1. Spiel, nftt|ct be^etc^inet
m 36,23; 39,286 flffenspicl
Se^ir tjäufig \ft Öauhelspiel, lüid*rspieL
ace V 135 wollt kein gut Spiel daraus wtrden. 39,342
Das wäre ein bös« Spiel, da eiiel Schellen und nimmermebr kern
ßerz flewäblet würde. 29,362 i)at gewonnen SpicL 15,200
ein neu Spi'eL
2. ^tt Serben.
a) Buhltet mi 49, 161 Das Spiel crhebl sid) über ihn.
49, 131 so würde sid) das Spiel heben, -^9, 179 da wendt sid>
das Spiel gar um; öflt^ 51,147. 5(\ lö. 31, 91 Das Spiel
wird sid) wenden. -59, 226 Das $piel licbrt sid) um; %l 15,461.
aSrampelmeier 839 Da bub sid) das spiel an; ^1 QM2S,2M,
50,153 u, 14G Das Spiel ist schon gewonnen. S3raBl 237 Das
Spiel solli ein €nde haben.
^eget 18 Das spil anfangen; »gl, 176 ist dis spill in
einem namen angefangen, der heissi Jesus Christus. 15, 200
ein neu Spiel anfangen. 35, 281 6in Spiel anriditen, dauon ihr
singen und sagen solU. 3)6© II 113, 119, 165, 167 ein Spiel
anfahem ^^i 23, 109 das Spiel wagen. 44, 103 Spiel in die
Band bringen. 23,260 Das Spiel treiben. ®e 30 II 113 Das
Spiel dabin führen, II 166 Spiel zured>i bringen. 63127,220
Spiel aushalten. -34, 62 jiiso treibt es 0ot( mit den Seinen und
kartet das Spiel so seltsam, dasz es sd)eint, als sollte nur das
Düiderspiel ge$*cben. 15, 424 Ok Ciebe kcbm das Spiel um.
30,377 Das Spiel umbgckehK haben, 50,197; 2f^,362 gewonnen
Spiel haben.
c) 3m (SJenetiö.
%tm 1 519 Des Spiels warten, wo es hinfälll. G9t 49, 47
u. 236 so gehet er des Spiels abe. 23, 262 ^ 50,208 u. 3)eaB
II 565 Des Spiels ein Gnde machen.
m 45, 10; 49, 3^4 Dem Spiel ein Ende mad)en.
3. mit ^^Jtä^jofttioneti.
Q% 306 da isi denn unscrs eigen ^leisdjs Scf)wad>heit
und der alte Jidam audi mit im Spiel SeSS} II 483 mein Dame
ist mit im Spiel. 30, 18 Ulie maus anläbel. so ist er [bct
Teufel] nieister und junker im Spiel 50, 289 in dem Spiel
wollen dei Beste sein. 51,13; 31, 64 mli im Spiel sein (wolkn).
Q% 48, 244 so kijmmt etwa ein Dicodemus oder ßbusai ins
Spiel der wendets. 48, 126 greift ins Spiel hinein.
SSaju DflL einige SBenbungen mit SEBibctfpiel.
m 23, 327 Das Oliderspicl treiben. SDeSB I 328 — halten.
I 506 — singen. ^% 50, 72 Jbnen das {Üidcrspiel geben.
gfetner Ogl. 9fEr. 34; Sb; 379; 380 nnb 435,
u$. Zu pfinflsteit duff dem cys.
ßutlier fügt fiflätenb ftin^u ba^ altHafpit^e ©pm. [ad] Kalen-
das graecae. %l Ctto, ©.65: ,,üm fagen, bag ßeute nie
bejÄ^iten toürben, %atit flaifer ^uguftwe ba* SiiebtingÄHoort ad
calendas gmecas soluturos." Söa III 1324 ^^ifingfteu 28; tigl, 29.
84, 19 Der bzalt lu plingsten vff dem ysz, Iliflanb, mmi.
(ßüfltnUebn) 240 31 (t?gl. 240 SB, 3}. 9)
®. 2 n frai ein poggc ein gloicnd sdjart
to pingsten iip dein isc.
d&ento im Sictnititfifc^Eii Sügenmäidjen , @vimm, Ifinbcr-
unb .^auämdrc^en ?lr. 159 ein Jrosd) sasz und fiasz eine Pflug*
sdiar zu Pfingsten auf dem €is, 2;Qppiii# 569 Ad Gr&ecas
caJendas. ci)o Pinxlen wp dem yse. Item: Cho mimmermysse.
aGtele licTtDQnbte 9ia giebt ©ßenolf 311 nimmer, Nunquam.
mann die bennen lür sid> scharren. Zu Pfingsten auff dem eisz.
Zu Uleihenadii in der ernd. Zu S. TDartin, wann die störck
kommen, ^ann ein fTlautesel jungen hal. Ulann die Sonn slill
steht, mann der reich herbst Plalonis hompt. UJann es gülden
regnet mann S. Claus widerkompt.
Cutter ^]a^ 631 25, 174 ad Calerdas Graecas. ©onfi ügl.
ein wemonbten 3ia 5. 33. mi 2h, 156 ujcnn dei Ceufel gen Bimmel
fährt 25, 182 fünfzehn üleile nad> St. ßbristoffels tag, gerade
fünf jAhr nad> dem jüngsten tag. 25, 205 vier Ulodicn unier
der IjÖllen. 27, 235 [üenn der €scl Börner gewinnt und der
Bodt ein Sdiaf wird. 30,110 mcnn will ers beweisen? lüenn
der Kukuk ein Hacbtigall wird. 30, 187 flufs Ceufcls l)immel-
fahrtstag. 39,15 mann es muglid) ist, dasz man einen €sel
lesen lehr.
IZ9. Ritick^n siesscn.
5BgI. SBq III 1691 rnnitn ;i. 5. 6. — SBet iSut'^er nur im
cigenllic^ien Sinne 2. 9?lDf. 25, 12 ügl. II 124 vnd gcus vier
gülden rincbcn. 3n fpridjiD. Söcrbinbung gebrüUf^t ci rtnfen
M, 16 ]^ würde ihm die Sporen anders gerinkl und ihn ge-
lerm haben, wie er sollt nad> fremden Brieten grobcin und darauf
trotzen. 46, 264 Die Sünden lösen einem die Sporenrinken auf.
igcnolf 35* Etflärt Rindten giessen: Rindcen seind krumm,
vnnd mann bleibt offi drinnen behangen. Jllso giessen Kindcen,
die mit aller buberey vmbgebeiir andere leuth damit zubetriegeiip
vmb [res genisz willen.
Degens, triegens, £d)alckbalfter
Oer Mm id) mid> zu aller frist.
Und meyn dasselb grosz zugeniessen
Dan id) kan sebr wohl Kincken giessen.
SBei Hgricok 35* ber 3)3036 8, 1017 alä Quctte für tiefe
flätung cüiert toitb, fonntc fte nic^t finben; e3 fd^eitit ^lier eine
3?emec!)fetung mtt Hgenolf ijutjulregen, ßmge^enb bejt^äfttgt fi(^
mit bex 9ta ä^ii^i^tfe ]\Vi '■JtS ödti ^arntfE) 19, 6S
Uler Vüol redt, der redt dick zu vi!
ttnd musz auch scbiessen zu dem zil,
werfen den schVegel verr vnd wii
vnd rincken giessen zu widersirit
3aTncfe bringt anhtxt bircfte 9lac^tt)eifc nid^t; er ßiebt nur
^?ettoanbte ffta loic TO 16, 6
Sy kynnendi sieb so dückiscb weren
Den sy uil rinckens ranckens wissen
Und utällendt sitzen vff ein kissen.
Unb ©rofe. ßuti mm u,
Sie sagen dir kein götilicb won
$ie rfndtlen es dan uff siben mort. —
Daau ugt. an^ SS. Dem sindt die heiligen (uglid) ttlr
Oer den lüfel nympt zu stür,
So sid) syn sad> nit rindclel zamen,
Das er sy 5d>td{t ins tüfels namen.
Ul^tanb, SorralicbeT 9lr. 349 12
Id) kan m\ä)% nil beklagen
ja über gotes wort,
allain dasz stes vertragen
lind rinklen auf ain mort.
Rendtens vnd klendcens, wie sie wölln. —
Diinf ten l^etgt nai^ S)B&8,1018 cttuaS buTi^ aÜerlei Dtdnfe
pluege bringen; ei fc^eint gleii^bebeutenb mit r eitlen fein.
%\t 3ia berul^t noc^ SJSÖfe 8, 1017 auf ä^nU(^er Wnfd^auung
tDie nb, rinfcfilcn unb ^RönFe fd^micben, loelc^e k^itxt dia
übriftenä 3)3öb q. a. D, ^rft bei Söielanb nadfitreift, Si« öcrbanCt
t^ten Urlprung eirtem SSortfpiel t>pn siJtng unb 3t an! (&tänle),
fiegtewä SäJort nadfe Äluge, eti^im. !&b 263 au§ in^b. ranc(fc),
prti^nellc SäJenbüng, ^Betucgnng" abauleiteit, enllpitc^it cngclf. wrenc
„Änkmmting, !L'i|\ Mnfe". 272 9lmleii = „^(^naüe, 'Spange"*
3)aju t>ßL aud^ "Jiiö 67, 10 isl ein glösslin, ein nnmt
rantk- ^JiS 71, 6 (üeisst vff allem randt ein li$t. öfengcn«
bcc^ S. 295,94 Die weit ist listig jetzt mit rcncke. ©genolf
94* $d)]ed)t ist bald gescblilfen. Die warhcyt darff nit vi)
Tendis, TOobd bei @egenfa$ tjon Mant, J^rütiimung p fc^let^i
gerobe beuHtc^ l^emortTitL 9luf baä Söerbuni gtegen (f^inie«
bcn) ift fd^tocxlidEj be(onbere^ ©eJüid&t ju tegen; ift nur
ber (prtD* concrete Wuäbrudf für bcn allgemeineren OJiinge, '}i:änfe)
machen. ^<^if^ a. a.D. ^^iDcfen gießen in ä^nlic^ei 33e-
bfütung nad^» Man borj abet aui| batan erinnern, bafe bie
©c^miebc abergtÄubifdfie Sßröui^ie ^aben, bie jur 2Bq^1 biefeS 9fuÄ=
brud^ mit beigetragen l^ahtn fönnen. ©d citwä^nt ,j. 3?. iKofegger,
^o(^ tiDm 5Dac^^dn, 148 ha% bie ©enfen[d[imtebe nod) einen
teeren ©^lag auf ben ^Imboß mad^en, tDenu hie Senfe (<5on tceg^
ge^pgen tft, um bamit bie 5!ette fefter fc^mieben, mit ipelc^er
bet ^ölliic^e S)rac^ie gefcpt ift. Unb StmpUctuä IV 194 erjd^U
tjon ben St^mieben, ha% (te am j(arfreitag t^re ifframpf=9{inge
ganj nadenb auä einer (Salgenfette ft^miebeten.
Ser ^imd ift nad) e^meüei, ^Sßb I 321 ein breitet .§ota,
IDomit matt bie aöäfc^E ausElDjjft. Raffet hie i^a aiöa III 1360
^Umi unb IV 1795 Sffiafc^bläitel 2 Den Pkud (ttlascfebläuel)
herum geben Unm S'^re ^ebeutung ifl nac() 3. ^JlatljefiuS, ©ijcadj
(beti äßa anfül^tt) I 122^ ,,p(aubeTii, TOaft^^cit, tölpeln, fc^cnbcn,
lefieni, biipittiten, rü!)men tmiiier iitö Hinbc Selb l^inehi"; 135^
„Sßofd^^afftig, fcfjnäptitfc^i unb flaffettfd) ]ün'\
entipri«$l bn £üt§ei- mim. 3Iuäg. VI 140,8 m
27,82) Also tut »nein Izcdddcr, der v&n mir mW uilcn seiner
gkidjcnn bcgerct, id> szolle klar, ri<})tige. dcutlid)c wonh schreiben,
des id) mid) auch beflissen, und in vill tzu hiar gewesen, aber
sie haben die freihcif, wasd) blewel izu sdileHfen und mü
mcuchlcn die vorgifff honigk tzu machen. 312 Die über«
treter oder falschen T>ei1igen können sich nieisterltd) zu den ßern
und ^^ürsten eindringen, dasz sie aud) einen auserwählten David
verfuhren möd)len, wissen denßTäuel gar fein zuwenden und
zu sd)leifen. öe^tcre SlBenbuug ftanb oiicf) iu bct fjbfc^ir. Samm=
lung am Ä'ü()fc ber betreffenben ©ette nad^getragen , aber SJut^et
l^ot fic toiebet burc^geftric^en, njoburc^ bie ^Innal^ine, ba| il^m beibe
3to glc!{f|bebcutenb mren, gefiebert whh. Bit berul^m in a^nlii^iet
Sßcifc U>ie ^Jlt. 129 unb 131 auf einem 3BDrtfptd unb gtoar mit
bcm SäJorle luafc^eu obei: bläuen. 33Iäiien roeift SDie^ 1 316 im
©inne tton oblundere, repelere tpiebet^olt in Jt?ntl^erä ©^riften
noc!^, ©bmfo begegnet ^äufg bei ^uftfn ber Vfu^bnidf toafd^)cn
für iztxt, betiügUdfc MJpite tnad^en, ^äicgex 87 too
tfütt erosmuS gefogt lüirb: Er khan wol wasdtcnn, ^ed illa verba
seind geniad)t, nid)l gewad?sen.
3n bic t>ia jpicU aber aud) mii fiinein bev ^uäbiutf fci^Ieifcn
unb njcnben, ber ancfj atteiti fprnj. gcbiaud^t itfttb, ^.33, Utduele
3JoS 4207 Slypenunwenden is notarius. ^33 16,37 Jederkluber,
sdjlyffcr, wender, C^enQciifcai*. m\3EUa ^.£84, 5?. 842 fr
können scblylfen vnd wenden. ^ßS i^q, t}. Samdfe) XXXVlll
]br Künden sdjiyffen, dartzu wenden. %nhm Söetfpiele Bietet
S)SEBti 9, 597. SSa IV 234 Schleifen 3. 14. 16. Sm legten ©tetTe
fügt SÜBanbei eine ßrflännift äfgrtcßlaä, II 84 D. L liegen, tricgen
vnd vcrschlahen, das es leicht abgeht vnd ni( saur wir», denn
sdjlciflen vnd wenden wil für sid> ain yellidies ainen aignen
mensdien ban> ^Igncola fdjcint ^ietmit an btc Slitieit am Sdjtdf=
fteine benfen, ^Mh 9, 596 "^ält tTo|t bicfcr erftärung für
ni($t gana fic^iev, ob man in biejer f^on in ntlerer Sprache Dot*
ComnuKbcn mxi hm ftQt!cn SBetfeum fcfileifen p^ungetDö^ntidfi ge=
iDflnbt Jein" utitEi ^eiüor'^etiung ber fc^neiknben (fet^dije t^un
^abe, unb tDitt eS frcici- gcfaBt totffen, ti^te ©3 22 gjatte ÜJÖrter
sd)Ieilen; „atte^ gtait unb gtäTtjfnb machen", ba^ e§ betrügltc^ lüitft.
So lange eine flarfc ^lerbalfütm nidjt nadfjgctutefen ift, tuürbe id^
^lier fi^Ieifeit ^= labi ..gleiten laffen" (innentfptec^enber Italien.
SJlan bcnft an baö 8d&tnfen (l^inunbfierjie^en) unb IKßenben eineä
©ebanfen^, US ber ©inn tjettoivrt unb bei; <Jin[ciltige betrogen lüirb,
iDic au^ ber iötanel beim SQSäfc^ieflDpfen )}in unb l^cr genügen unb
getoenbet mirb. 3En ettüa% Qubetem Einne, bielleidljt toom %an\
iDätc bte StcKc au% 2uifyx ju terftc^en, roeCc^c T>Mh 9, 596 (nad^
3en, SfuSg, III a^*)) üngefül^tt njirb: wie kann er [bet 3:eufet] sid> da
drelien, s(i)lejfen, lenken und wenden auf alle Seiten,
^Öttmatä abbtifon ©.42 fü^rt (uqc^ Semtiu^) an:
um der edlen zeit willen, die ein sold) sdileiffen blawel sein
leben lang unnutz zubrcngt. ^on einem unnü^cn ©c^nja^er cber
SSJÄic^er ift ber lu^bmcf ©i^IetfenMfluel noc^ bem obigen lüf^i
öerftetien unb id^ ftimme l^terin mit ^loiber in Sfbp 26, 39 (am
Ct|tu6) übetein. ©agegen jc^eint mii bie @r!(ärung ^ri^mannä
Sjüu einem ,,ber ben 581 ei alt (?fftantel) gar fein p n?enben unb
ju fct)Ieifeii wijjc" (ebenba 27, 57) nid§t gentigenb belegt.
10
nu Im $cl>(i1ck$ berge Mmn.
aSü IV 87 ©d&alC§berg „flin sdjaldtsberge (au^: in den
Sdjalksberg) bawen. S). 5. ein Schalt fein (ö^t- ÖtTimm, *33l^tt|.,
Ö45; HB. madtxna^zi in @Ermania, V 313)." ®ie 3ta iweift ©33)5
8, 2083 bei ^anS ©adj^ 10 mal unb au3 ©cL Söilbt^ Äomöbien
(1566) Imal nac^, ^'m toixh l^auett = eilen, laufen crftätt itnb
bie 3fügnng mit hm iJotio olä nnbercc^tifit abgenjicfcn. 9*an ben
11 angcfül^rten ©teßen b<iben obet 4 im (in hm), 3 in, 4 in ben,
iDobutdEi biefe (hrtftTung jlpeifeL^iajt itjtrb. 9(üf bU tidjtigc Deutung
fü^itt II 411 „Sd)ambti^ ift ein* MJeinrage bei 3Bür,ibutfl"
«nb S).3Jiijtti.567, m angemetft ipirb: ,,in gft<iitlen mädf^ft (Bt^atf*-
bevger aOJetn. Henricus diclus de Scalkesberglu S^jilfet 2, 148
(a. 1268)." (£g giebt alfo einen mirnidfen Sc^alläbttg unb ber
^ftümbergcT Sa^% \ä)clx\i barau6 in dfiididlcT SBetfc btc 3ta ge*
|>rägt über bo^ Ittterarifc^ üetmertt^et ^abcn, mt man fonfl
tooTtfpielenb fagt: ©ie finb Dom ©tamntc üiljm, <5r ifl i>on SlntjalL
(Ex ift üon ^'augenfatja unb nii^i bon ISiCenburg, dine t»et'
njanbtc qu^ ©eb, Srancf giebt JSÖa IV 87 ©c^^alCä^aufcn: Du
musst von schal ks ha uss«n sein, ffür i^rcn localen (^^larafter
fprid^t i^t beinahe aue^ft^lie^Iic^cä ^lorEommen bd Sat^S; l'ut^er,
bet fte fonft ni($t bmuc^t, Cönnte mie ber Stug^ibuuga äBilbt
Quä t^nt Entleljnt ^a&en. — gfür bie Srom bet jlta unb ißja^l be§
SÖerbumä (i^eint mttbeftimmcnb gemcfen gu fein: im iiBergtocrf^ im
©tcinbtui^, im SöeinbcTg !|Qucn = arbeiten (togt. ^Mh 4^ 576)*
SJgl. au(^ SEÖa I 317 SBergnjerf 9 3ne SSergmcrf gudcn = betrügen,
333enn«aBblI411; S)3Öb 118^3; S3. ^^t^ologie 5ö7; mMt,
in bet ^nm. ju 9i© 28 ben ©djatfätcrg mit bem 3lffnibei:g, ^totren-
berg, ^audiäBerg, ^enuSkrg jufaminenfteEen, fü isitb man bort
d^nüt^e @rt[örungen fuc^en mUffen mie ^kx. vso eine nitrlHi^
tjotl^anbcnc ßrtU(^!eit ju einem SEBortfpiel mit ber ben
©(fjaU bergen ^eranlaffung gegeben ^at. SOJanbcrä Deutung ifl
infofern rii^tig, alö bcTjenige eiit ©c^all, b. ^, fflettüciet, tfl, ber
i^n bergen fitc^t.
Ua. ben Sc^alE bergen iinb toernjanbte loffcn fiä^ auä
ßut^icr xüäjfri^ tiQiSrtietfen , 3, 5Ö. ©9121,85 woHen nod) dazu
fromm sein, können uns aufs feinste schmucken und den Sd>alk
bergen, sud^en und dichten so bebende lündlein und schwinde
Griffe ah aus den Rechten gezogen. 46, 221 Denn da kann man
den Sd^alk meisterlich bergen, gute lüorie geben und andere
im fierzen haben, 51,299 ob er gleid) den Sd)alk ein Zeitlang
aus Zwang und lurchi bergen kann. 66,126 unter diesem
Schein und Deckel den Sd)alk bergen und kein redete Meinung
haben, ^ifc^t. (toifaber) 293*» Da ein Besessener das Sacramcnt
des Altars, des wahren Ccibes Christi hatte genommen^ sprad) er^
Cs kan wol ein Sd>ald{ unter der Creppen sitzen und einen
fromen ttlan lassen furubcT gchn, 43, 335 wie der Ceufcl
and) ein Spridiwort gemadit und seiner f)eiligen selbst spottet als
e!n$d>a1k, der seine ßuberei iiidii bergen kann, dasz man
sagt, die Bolle sei gepflastert mit lauter Platten. 43, lo?^ u. 139
den Schalk dedten. 46.260 u. 271 €me Kappe dedtt man-
d)en $d}alk, sie madit aber keinen frumm. 44, 210 u. 49, 282
einen Sd?alksdcdtel maä)en; togl. l^iciju auc^ 45,45; 48,248;
Sdjanddedtel. 48, ii7f. Crotz, dasz sie dem Papst
ein ^ort sagen, das er nid)l gerne hört, namlid) dasz er ein
$d)alk sei: sie schmüdten und dedien nod> ihr Sdialkbeit.
39, 295 [bie ^üfiuntet unb 9tmpilnite) können dazu ihre Sd)ceU
äugen und Sd)al hsgesid)! fein eine Zeitlang bergen. 32,43
Der Kardinal zu Vil'inz mmpl viel Tuchs zum Rodt, aber er nehme
wie viel er will, so raget dod) ern Sd)alk unten und oben
aus, 24, 127 Du gudtet der Sdialk erfur. 48,89 den
Sd)a1k gudten lassen. 23,28^ dem Sthalk die Carven
abziehen. 43,271 greif In deinen eigen Bosen, willst du
Sdialk sud)en.
10"
m. Den boltzen fldderti.
iEÖa I 429 SSol^cn 16 txliaxi: ,j3cmant> (einem ^Sottiniben
fitflülfltd» fein, iftm Wüid unb aBcgc baju an bic 4>onb geben/'
%t 4 Der die bollzcn fledcrl und der sie ab&cbcusl, sind beid
in gleicher sc})uld, (l) €incr macht die bollzcn, der ander ver*
sd)eust sie. 1'^ JWks zu Bolzen drcbn ^ Sllle^ übel auäleg^n.
IV 1032 SBofjcn t2. 24. ^SSJb 2, 235.
©3 7, 12 Den ich des frnmmen adels byn
Der fil verheisst an cyn kerb bollz
Zu kist dir fidrei cynen boHz
Und schneid dirs an eyn herbholrz an. . .
3m eigentlirfjen Sinne hti 9Jlat^efiu§ (VII. ^i^Tebigt) 147 ßbur-
fürst Jrideridi zu Sad)sen halte sein Drchczeug vnd schifftel und
ftderl B6hze, die offlmals ander leni verschossen.
33ei fiut^er nuT ^Infpiclutigen ©St 82,41 Mondacem oportet
memorem esse. (JJer lügen will, der solls nicht so krumm drehen,
damit er& auch fiddern könnte. 51, 89 Drehet und fiedert 6otte$
OUoii mit blossen.
3)cr Sinn bcr 9ta ifl alfo ctgciittt*^ ber: einen ober
©ebanfen fo jured^t bretjen nnb mi! (bctrügli^en) SBoticn fluSftattcn,
ba| man bamit ben MdEjften treffen unb übertuoltiam fann, voie
mit einem n^o^lttebtr^etm unb mit Gebern beftcdften Pütjen.
m. €r bat, wie \hmt di« dm$eim
OFf!)ü SÜBa, Xfe ftflärt «utljer §91 39, 802 flisö im ßaus-
halten, wenn Knechte und niägde ihun, was sie gm dünkt, lassen
aber anstehen, was man sie heissl, wällen dennoch wohl gethan
haben. Dieselben zieren ein f}aus fein und ist ganz ein nützlid)
boldselig 6e$inde. ja, wie der Kned)i mit den dreien Jimsein,
davon man sagt, wie sein ßerr ihn aussendet, die verlorene Kuhe
zu suchen, und er so lange aussen bleib ^ dasz sein F>crr ibm
nachläuft zu sehen, v^o er bkibL Jfls er fast nahe zu ihm kompt,
fragt er den Kned>t: Ijast du die Kube funden? Hein, sprad>
der Rncd)t, sondern 1* habe ein Besseres funden- ÜJas hasi du
denn fundcn? Der Kncd?t sprach: Drei Amseln. Cüo hast du
sie denn? Der Knecht sprath: €lne sehe id>, die ander höre Idi,
die dritte jage id). — Ist das nid)i ein kluger fleissiger Kned>t?
Sollt ein ßausherr mit solt^em Besinde nid)l reid) werden?
^gl. i5Jnmm, Mn)>n- unb .£ictviämärc|en, 9lr. 162 %tx Etugc
Äned^t. — Duette toixh 33b, III bie onsefü^rte ©teHe aTi=
gegeben unb bte ^ermuliiitg auigef^^ioc^en, ba^ Sutt^er bai ^ärd^en
ou^ münbU(5er Üfeerlicfecung fnnntc.
m. Bin m beym schwante
%l mall %QlQ Der hat den flai nidit ganz, der ihn
hat beim Sd)wanz. 15.16 Oler einen flal nimmt beim Schwanz
und eine Jrau beim lüort, der bringt wenig fort, 21. 27. 31»
V 436 aOÖDtt 940 man kann ihn beim Cüorte halten wie einen
Jlal I 1665 iSeiDife 18 €s ist so gewisz. als betien wir den Bai
beim sd5WantZ, — 3:appiuä 44. — ^iutnierfc^e ßl^ronit III 422, 31fl.
6ine (tl^inlid)^ üla fannte ba§ Hlütt^um Plaut. Pseud, 747 Anguilla
est: elabitur (Otto S. 25).
S)ie| 1 1 ^ol gie&t 4 ©teilen: es ist nur vmb eynen bud)staben
zu thun, das man das d yns b vnd das b vns d uerwandele^ so
wird aus dem wort leyd das wort leyb vnd widdcrumb; so
hastu es wie den al bey dem sdiwantz (= 63129,346),
es ist der teuffei, der also geudtelt vnd würfe! spielet mit der
sdirifft vnd sie drehet wie er wil, das, wo man [n angreifet» soll;
man den ael bey dem sdiwantz gefasset haben (6^
49, 121), er Iber tobinat Kajetan] dad)te, er bette mld> in der
klappen» so bat er den abl bev dem sd>wan1ze t>4,364).
Aber idj besorgt, id> werde zuletzt den abl bcy dem sdiuianlzc
nfd;t hatten, so ringei und dringet er sid? aus zudrehen (^uiltr.
ßui^crg S3ncfc ©. 293j. aiufeerbcm tagt, m 65, 184 ]a WOhl» da
hab td) den Jlal beim Si^wanz. 39,327 Crauen, bie sollt
id) mi&i wobl selbs in die Badten gehauen haben, dazu gefangen
und gesd>lagen sein mit meinen eigen Korten, s&nderlid) m die
&d)arfen Jlntilogisten Aber das Bud) kämen, die mid) wie den
3\ä\ beim Sd)u»anz hätten.
US. Brey ntüul.
SBxei im ^aule ^abcn, ein Särcimaul fein ^eil* unbeutli^
tebcn toegen einci ©pracfjfe^terS, au§ ^ngft, ^ummf^dt ober in
bet bettüglt^en Slb|i(i)t fdne t^ebanfcn nid^t preiszugeben, $gl.
S)aBb 2,354 u. 855; 6, 1790. Ba I 456 ©tei 3. 60. III 507
9JtQül 124. III 1572 Teben 469. H 610 $6x3 233, ^Mui^ t^genolf
95* Du blasest sehr, aber du beheltest das mebi im maul.
Unb *IRatt|C|iuö (Vill. Sprebigt) 168 griebrid) ber ÄÖeife (agt 3U
&caSmuä: uiasd) mir den beltz vnd mach mfrn nicht nasz. Id)
lobe nod) die von miitenberg, die behalten dod) kein mehl
im mau], sondern sagen frey vnd redlid) herausz, was jre
meinung sey. I^f^tlanbcr (1, ©cp^t) S. 11 Urmmcrmebr aber
kans was redliches sein, w man $0 gar hinder dem Berg hallel»
wenn man Brey im TTlund hat und dem Kind nid)l will den
red)tcn Hamen geben. — ®eni ©inne nac^ entf)>tit^t bei ben Gilten
neqiie mu faeere audent (DgJ. Ctto 280).
5lu[^ fiut^cr öctbinbft öfter bie ?Ro SBrei im 3RauI ^ben wnb
mummeln, mum mum fogen, ^ic^ 1 34^3 SB«i: v^ie gehl der
gcysl [äioingit] Me auft eyem, wie hat er brey ym maul vnd
mummelt als ein halb lodter, verzagter THensd) (69129,280),
bie gilts nidit den brev mdiVt] weltzen vnd tnum mum
sag eilt sondern den brey ausspeien und das mummen lassen
[m 26, 299). — aiuSfitbem m 2b, 71 Das driite Stüch ist vom
freien Willen; da mummeln sie uon als hätten sie beissen Brei
Im maule, ohn das2 sie ibr 6ift dennodi müssen heraus speien.
24,277 Und derjenige, so eue; Hrtikel gcstellet bat, ist kein frumm,
redlich mann. Denn er bal viel gapifel aus der Sdirift an den
Rand gezeiebnet, als da die Brlihel sollten gegründet sein, und
behält dod) den Brei im tlldiile und lässt die Sprüd)e aussen,
damit er seiner Bosheit und euerem liirnebmen einen Sdiein
mad)e. 2Betm. SJu^g. V][ 276, 12 (= @9t 27, 212) Du bekennest
der stend laster unnd untugent unnd bellist dennod) den brey
ym maul unnd will dennoch frum und feynd der untugent ge-
rumet sein. 691 41, lOO Ausputzen, frei erfur streidjen, niemand
sdieuen» als die Brei im Itlaul haben,
^yeittjanbtc Stclleii Söeim. '^u^g. VI 235,16 mummeln mit
dem mund* <£?t 29,177f. der heilige ßeisl kann fein helle,
ordenlid) und deuliicb reden; der Satan mummelt und kauet
die UUort im THaul und wirft das hundertst ins lausend, dasz
IHübe kost, ehe man uernehme, was er meinet. 25, 72 darumb
müssen wir soldi ihr Urteil messen nacb ihrem ßerzen und nicbi
na* ihrem Brcimaui Ihr Berz aber ist uns feind, darumb
wird freilich ihr Brei maul unser [ehre meinen, 27,135 sie
haben den trunken Deu(sd)en damit gepredigel, die nit merken
sollen, uJiesiedcr heisse Brei im Hlaul brennet. S)e2BVl:Jll
man mus zuweilen einem tollen hnnde den lus aus dem wege
rudtcn und dem teuffei zwo kertzen anstedten oder dem Ccrbero
(wie die Poeten sagen) einen Brey yns ITlaul werffem
3[Üa§ ber Sufafe aigeiitauus nia noagieter?] foÜ, tutii
mdft Sinbet ficf) batin ttelletd^t eine $rjie{)ung auf ba^
*SSrfimüur ben eotbinallegafen ^ampcgiuS ClSt 25, 52 u, 71 fj
— 152 —
m. W vnd Wim bltisen.
©0 »trb bon SJo^ljeljüngigert gefagt (5)Sb 6, 1791). SQJa II
1119 Äalt 34; »gl. 2, 13, 15, 18, 33, ! 393 iSlafen 30. III 511
maul 243,
3)eJi Utfpfung kr 3ta fil^rt ^aticola ?lr. 156 auf bie ^nhel
»om Sati)r unb |)o!j^auetr pvlltf, ^iequ ngl, braune, bic ffabetn
bfä Ura*mu6 3(l6cruÄ, {^ubtudfc 'Üt, 104—107) ©. L. De Satvro
et A^iatore , . , Aviani labiila Erasmo (jiioqae ititerprete, S)cr
(Sat^r, tuelf^er &emetft, ha% fein ©afifceunb in bie ;pänbe bläft,
um pe enodrincit unb in bie ©peift, um fie a&juCül^tfn, t?cr-
lä§t biejeit mit bcn SEÖorten: eotlein ex ore pariter et calidura
et frigidum efflas?
18, 17 CUer tun wil, das eim jeden gfalt
d^r mijsz ban otetn warm und kalt.
SBei öu%t roitb bic 3ta einmal na^gcmtefen SUie^j I 311
das bcisst auff deudsch kalt vnd warm aus einem maul blasen
{m 25, 22). ^lulctbem ögl m 26, 297 Das beisst warm
und kalt aus einem IHaul blasen, wenn idt sage: der Ölaube
madit gcredjl und ist dod> obn ÜJcrk nidils. 27,247 \^t%tn
©rnfer] Kannstu aus einem Hlaul kalt und warm blasen? Tsi nu
die Schrift zugleid) ein finster Rcbel und bellis Cid>t in deinem
Kopf? 30,410 Aber in der uberchrisdidicn Rird)cn ists redjl.
dasE man zweizüngig sei, kalt und warm aus einem maul bUse,
Hein und ja ein Ding sei, Cügen und [tJabrheit übereinkommen.
43,231 . . zweien ungleidjen ficrrcn zugleid) dienen; wie woM
es die ÜJell meisterlid) kann und beisst auf deutsdi, den Baum
auf beiden Hdtseln tragen und kalt und warm aus einem ftlund
blasen. 48, 397 wollen also den Baum auf beiden J?d)seln
tragen und zugleid) warm und kalt aus einem TTlaul blasen.
137. Mi bolem tdpffen reden*
33a IV 1274 %op\ 17ü; tj^l U 258 ^lafen 72. 74, 86. 1 933
5a6 104. — 3m cigcntlidicn (Stnne bebeutet bie 3ta mit l^ol^let,
öerfteEEteT ©timnic fpred)cn, j, ©impHdul I 253,7 Hbtr
Springinsfeld kollerte wie aus einem holen Ijafen heraus und
sagte 1[270, 20 ich hatte aber kaum drey Cüor* gleid) als
aus einer holen HluHt aus meinem niunde prellen lassen^ da lieffe
alles von mir. ^^ilcinbeT (7. (Sef.) B. 583 mm sie reden, em
geihbn mad)cn, als ob sie ausz einem holen Bafen brummeJem
3n öfccrtraflenem Sinm ^ ücrgetlidj, in ben Sffiinb reben.
Bin^pl IV 180, 16f. Und dieser mein ßausz^OUirtt} hat aud) disz=
fal]s2 ausz keinem lareit ßafen geredet.
So auc£^ ?ÜÖ 73 ösz einem holen baten reden,
SÖ. 5 6s brückt vernunfft und witzigs sinnen
Usz boten hafen reden hinnen.
Der hat vsz holem hafen geredt,
Der vil me verbeissen bett,
Dann leisten möd^ten all syn fründt.
©3 10 t)ai unter bi;rfi?lbcn Überjdjrift eine äl^nUc^c iStRärung.
^8ei ßutfier finbet ftt^ bieje 3ta fonft Juofjl nur in einer %n=
]pidm% m 28, 166 glaub sidierliA, Sl. Peter redet hie p.^Jet.
2, IS] aus keinem Copfe.
m. Sich losen. Er Ut $icb geloset
ma III 236 Soien 3.
3)ie einzige ©teßc bei fiut^er, bie fiierl^er gefiören ft^etnt,
ift, tobicl ic^ fe^E, Ipreger 138 Cast Davidem ein grosz excmpcl
sein divmae misericoT-diae, der hat[ ein lauen zerrissen, erun
ein teufl do er Goliath ersd)1ug. unnd heil gotles z(
fclt darnadi über zwcnn zopf, Pfu didi mall an! ujird darzu ein
morder und bofferiig, id) mein er hati sid) wol gelosi, Er
ist $d>ier der gro&sest gewesen, Joannes baptista, der ist der
heiligst, qiiia habet testimoniiim Christi, darnadi IHoscs, darnadi
ist David, 1)elias. fd) mein, tHoses Jlaron und seine sdiwester
haben sie [= M] aud) wol gelosl. ^^Tcgct eiflaxt lotm „[ic^
Ici(jE|tfErtig, alä ©(^all geigen".
SBgL ^ietäu 2i9Sb 6, 1190 lofen 4: tülen bebeutd ra^b. atg*
liflig fein, auc^ ff^meic^Ietiit^ fein, ^ekutungeu^ bn an
m^b. io%, ba^ jpatere lofe Qtijr^en, im 3i]^b. aber etftotben finb.—
6s tDÜtbc ülfo in biefer tfta bei ^tui^n nod^ eine ©pur bcS
alten (Sibtauc^ä getcttei ^laben.
m. Sich aus drehen, entschuldigen.
iögt. aöa 1! 84r> .jiimb ö-3;J 5urd>{same Bund sdilagen den
SdiwaniE wnter die Bein wnd drehen sid> aus. Wgrieota "Kr. 453
€s gefiel mir nidii, JTIso pllegi man zu aniwortten, ujenn yemam
von eynem ort bald widerkumpt wnd wirt gefragt: CUie kumpstu
so bald wider? 6y, es gefiel mir nit, darumb dreet id) mid)
bald uJider ausz. — ^äupa ift, bet ^(uäbciicE im ©impltciuä tnt
einnc mi *fi(f) auä bem Glaube itiad^cn*, IB. III 20,5; 331, 19.
Sri Butler nad^acluiefcn SJie^ i 163: vnd hat sid) [ber pabflj
also selbs ausgedrehel aus der kird)cn C^St 25, 224), aud) ists
mt gnug, das du wollest did) ausdrehen mit wonien vnd sagen,
ob das bapsium uiol unter dem leuffel etwan ist, szo sein doch
vnter yhm frum d)risien altzeit blieben 27, 12S). Darumb
mustu did) nid)t so ausdrehen vnd sagen» die ganize well tbut
also -'l '^^5). Aber das gili nid>t, das sie also wollen den
lext des abendmals vngewis madien vnd sid) als die Diebe beim-
m ausdreben t©! 30, 162). — Slufectbem tgl. ^9132,342
BbcT doch wollen sie sid) dahm aus drehen, dasz der Prophel
habe in seinem Alter ein jung tnaidlin genommeTi. . . ^1,256
werden sid) mit heiner Cntscbüldigung berauswickeln. ^utl=
^arbt S8r. ©.293 flber ich besorge, tcf> werde zuletzl den abl
bey dem schwantze mcbt halten, so ringet und dringei er sid)
auszudrehen. SEBramijdmdeT t>73 Das heissi auf hoffisd) :
sd>rawen gedrect» öermanicc ausdreen. aud^ ^eSaäV640
bat sid) mit aller Scbatkbeil durd> die £ande gedrehet.
bon £uttjei evflüvenb fiinjugefügt ift, ^od) liegt in einigen bex
angeführten ^Belege aii^ ber uif;>ntnglic^c Sinn |tc^ |erau^»
njinben, cntfc^lii^ifen lügl. SlSBb 1 845) Dar.
140. fedaerleser*
^Sb S, 1404 Bfeberlcfen: „S)er um fiiebc übet ©unfl ttJerbcnbe
lieft bom ©maiibe ber Stau ober beS öorne^men |»erm bic tJlodcn
<il6; bi[blid[j: fud^t bcren 2!etge1)en €nt|cf|ülbigen", "iögt. ^orc^arbt
5iT. 329.
3Ba I 953 gebet 109 er kann wohl federn lesen. @Uic^=
bebcütenb ift 119 Gedern klauben. II 1711 Äunft 37
€in edel Kunst ist Jeder lesen;
wer die braud>en kan,
der nem ein Jud)ssAwantz für ein Besen,
die tüelt wils jetzt so ban (^ctri II 174).
3)ie 3ia ift fvü^ct fe^t t)&uftg gebraucht toorbcn im Sinne lam
fi^mei^etn, ®. 100,8
der ein kl übt fädern, der stridjt kriden,
der liebkost, der runt in die oren,
das er ufkum in kurzen joren.
— 156 —
16, 33 Sd)clmcn sindt, die sieb erneren
mit scbcfmen werck by fürslcn, berrett, . .
lederklubcr, scblyffer, wendcr.
5alten$tryd)er, wyber sehender,
Scblegcl wcrffcr, orenblaser. . .
e^cnaenBa^ S. 61 (bie X Hilter) ^. 2<K>
f)oppo hau das ist mein wäsen,
1d) kan dir mit [nit^] vyl fader tasen.
©, 120 (^ie ©Dud^mat) Sß. 110
Den bat sie [?ienu§] aflen dapffer gscboient
Die goud)feder inen glat abglcscit
^ei Sut^er nadjaetoiefcn 1 642 ein «berlTCtier und scbalcks-
heiiige hat solche fahr nicbi, sondern kan fedder lesen vnd
obren kiawen, reden vnd ibun, mas man gern böret. S)ct
101. ^:p[ütm €9139,312) szo m\kn sie nur die feddern
geleszen baben vnd mit fud)ssd)wentzen vbtrweddett seyn. ^P-
ü. fit», toom ßl^itfttaß (1522) nnnüii^. aiu^cibcm ögL (5^ 40,268
wenn aber die Pcrs&n grosz ist, ein Berr und gewaltig oder mein
freund, musz besorgen ein Unglimpf oder Schaden, fürcht. er
mödjte dornen, da sd)nitze icb die QUort dünne, madis glimpfig,
kann wobl feder lesen und mit der UUabrheit unter die Bank* —
ßine ^Infpieiung entl^ält 45, 2 bat nicht getragen einen zerrissen
Rodt, sondern seiden Ccinwalt. so rein gckchrett dasz nicht
(ine 5eder drauf gchafiet hätte.
SliE yta i(i finntJcmanbt mit "Är. 141-143.
I4K Um klauber.
SSOäb fe^lt baä JEÖort. SßgE. aber 7, 1256 D^nnfiauen =
fc^mett^cln, u. C^renfrauet; 5,1021 Gebern floubcn — (d)mei(ficlii>
m III 1137 Obrcnkrauber; Obrenkrauer, Hl 1129 C^r 137 einem
die Obren krawcn. C^rcnftaubet fc^U quc^ aöa.
Wud^ tfuiljer brou(?§t, fütJtet [c^e, mx bie gürm Irauen,
3. 39. 691 25, ;i37 eiaub€ und Cicbc ist alt und nu gemein ding,
darumb musz es nichts mehr gellen, sondern neue Ohrenkraucr
(wie St Paulus sagt 2.rini.4,3) müssen wir haben. - 17, 215 f.
Sdilägi denn mil zu» wie zu besorgen ist, dasz Ohren krauer
die Kanzel einnehmen, die da predigen, was man gern hört.
4^/^34 [bie äBett] lässt ihr die Obren damit krauen, und
tbut ihr fein sanft» wie einer Sau, die dazu grunzet, wenn sie
gekrauci wird. 47,35 2. Ifteff- 2.] Eebrer, die ihnen die
Ohren wohl krauen und fügen predigen» die sie gerne boren
und nad) den sie Uerlangen haben. SGJdm. Wu^g. XV 180, :M
= <SM 24, 243 i(b ad}t . . das solch oren krauben den Bapst
fast kutzelt und gerne sold> liedlin boret singen. 3in iTonifd^en
©inne 09L auä) ^p5![ßlV571i ld) wollt dem Esel die Ohren
krauen.
142* Obren bleser.
S;SEBb 7, 1254: „Suhäger uub ginflüflem' üdr fingen, 6e-
fonbetä Joli^en, bie bem ^övcnben [t^meidjeln unb anbere bei i^ni
beTf[Qtf«$en ober Derlaumben".
aCßa III 1130 £§Tl49 Einem etwas ins Ohr blasen. 101137
CT|renHä|cr 1 — 3. 91© 101 Uon obfcn blosen, — 3n ben IRanb^
letc^nungm pm ®e6etbu(^e beö ^atferS TOajimiUan tft ein sSlcttt
bon SHürcT, baä einen dinfiebler barpcllt, bcm Don öorn eine gftau
mf)i, il^nr auf einem Xeller Mexbiflen ober d^ntit^e« borbietenb,
tDÄ^tcnb tjinter i^m eine 3;eufcligcftQU fte^it bte mit einem ^ölafe^
balg il^m in bie D^ren Hüft, bie unt>eiieiiu6Qre ^aifiettung eineä
D^renbldferS.
3u mf)tx^ SBibdüberfe^img bet ?IuSbru(f ©ir. 5, 16j
21,31; 28,15; Mm. 1,29 unb 2, .(Joe. 12,20. ®ie| I 311
fül^rt an: der kuhc ins ohr blasen, ^on ber l^eil. laufe (1535)
eij«*. - ©onft Ui Cutter 3. iö. ^91 25, 2fi haben erlundcn, dasz
dfese Cebre iiid>t so böse sei, als sie dur* ihre gifngcn Prediger
und Ohrenbläser und hässige Fürsten ist fur^ebildet. 22,11
[Sßon bcr ©ünb< tüibct bQÄ 8. @ctn>!] Um alle scbädlidie $d)nieid)-
1er und Ohrenbläser, Zwcizungige. 37/236 Der Psalm ist zu
brdu(i)en wider die Tyrannen und ihre giftigen Räte und Obren*
b läser. 40, lii5 [leinc Getuen] die bisher durd) ihre giftigert
Ohrenbläser so übertäubet gewest sind* ©eSBIl 112 , , habe
idr gedachi, €. k. f. 6. thät soldies aus Unverstand und Un-
erfabrung durch andere falsd)c Ohrenbläser verführet V 676
In e. K. T. a Kammer unter den Obren bläsern est n?. 437
Giftige Tleider werden ihm (bem S^ntä^i] in die Ohren blasen:
UJarum dieneslu bei dem fierrn? aud^ 22,96 in den Obren
liegen. Ü3eS!öl5l4 Deine süssen Öhrensinger, 111464 in die
Ohren tragen. VI 314 Die Ohren wohl und wohl zublewet.
iij. Obren tneldcer*
S)2Sb 7, 1257: „ed&meidiler, gucb^lefimänaeT", — ma III 11S7,
tjgL III 1129 lli3f, 145, 108, 27t>. %notf 15" Die Ohren
meldten. Os sublinere. ^o^piuÄ 47 Domulcere ca|>ut pro blao-
diri; die obren meldten. @3 Die oren lassen mellken.
Cücr myr frindtlid» mclkl eyn or
ünd sagt myr, das td) hab sd>on bor,
Ünd sagt myr alsz, das id) gern here,
Der kan der oren melket lere.
S)üÄ l^iet^u gehörige 33ilb flcCt einen fal^ltöppgen fifeenben
^ann bav, beffen Cijxen em t^inttc ii^rn ftc^ienbex Ärieg^mann
nullen fc^etnt. Qx Ijdlt and) bae $anbfäg(!^cn nad^ ^^rt bet ttiirf>
li(^m Detter jur ?(ufnat)m£ ber IDlild^ bereit, ^abuic^ toirb au*
gebeutet, bag man ^ort^eU buid^ baS £]^renmeICm ertoatttt
— 159 -
Oren melcken fst ein kunst.
Die manchein bringt vor berreit gunst
Der so vil drusz ermolcken bat
Dasz er sieb iniessig gondts begat u, f.
3£uf bem SBilbe melfen jmet ^lomn mit SMri&eimern ben
Jtatfer an Tbetbcn C^ten. üluf biefe ©tette IBlurnei:^ (^idt an
©engenba^ !JlDt)eaü, 290, üö. 1€56
Du hast by allen dinen tagen
Die narren grosz und klein besd>woren
Und sd)e]men gmolcken by den oren.
Hä fielet ait%, tjätte aud^ öutficr baä ^itb getannt, tcenn
er ©cibcmann, ÖantetbQd)« lageb. S. 112 fprid^i 'cum stngullu*:
Der Keiser lest sid) melckcn wie ein Hlemm; qui olim fuit
fortunatiissimus, nunc iDfeHcissimus. Sigt. QiK^ 38,401 Darings
bei 1)ofe: jRä> dasz den Buben die PesHIenz, (Jeits tanz und alle
5iüd)e besteben; sonderlich wenn es der König oder seine Ohren-
melker böreten, 274 wo eitel Gnade da ist, und der Sürst
sich emen jeden melken und auf dem ttlaule trumpein lässt . .
so wird das Cand voll böser Buben. ^(9, 342 wo ein Tursi sid>
sollt wfssentfid) so sd>endlid> lassen melken, da ers wohl
wehren könnte, das war ein böses Spiel . . €s ist obn dem zu
viel, das sicf> ein fürst wohl musz lassen heimlid) melken
und die milch stehlen, das er nicht wehren kann.
144. I)un(l fur dem Idwett scMdhen*
2Bq 11 894 »5unb 1677 lief! für den löwen. — ©gt. SimxU
©, 75
Der bunt wiri zu wilen ges6lan
umb daz der lebe hat getan (moroLf (1 228).
©d^nnt bei Öut^cr fonfl fef]fen. ^IS bem ©inn cntjtjret^enb
bßL cttoa 631 38. 401 dasz die kühnen Beiden den toten Cöwen
raufen, die eines lebendigen Bundes sieb nidit erwehren künnten.
De 20 111 504 Es gehet wie in den Schulen, da die Bacchanten,
wenn sie sich an dem Schulmeister nicht rächen mögen, so raufen
sie einen armen Knaben.
145, U}er$ gluck bat füret die braut hevm.
aßal 176Ö öJIüd 899; ))gL 2. 848. 884. 099 fejt 3Ba bie
&ntftcf|UTi9 beä Spm. für bcrS ^a'fyt 871 an, inbem er mit her
Sntfül^iung bcr lüc^tcr eineö bö^mififfcn ^erjogö in tflertinbung
bringt, hie jut iSraut be§ Sürften üon ?D^af)ren bcftimmt ttior, ober
bux^ iBifc^of %u\D üDit SE&ür^buTg ifjreit ^egleitETU Entriffcn unb
bem bcutfc^en JTBnig Äubtüig jugcfü^rt routbc. @r betuft bafür
auf ben ^^tänfi^l:§fn (Jljromftcn ^ovmj^ ^xith (gefiorbert 1550).
9fiicf|tiget ift |nne Wnntcrfuiig, bo| biefe^ ^pxw. Stec^t^fa^ ben
(Sebaiifeu auöft)rec£ie, ba| bte ^irfungm ber ©^ic mit ber -geimfa^it
beginnen. ^SSb 2,331 gtebt ^Belege ei-ft üon fiut^cr ab.
3n SütT|Ei§ Sc^rifJm fann ic^ ba& S|jrto. nur in ^toci ©teilen
nac^rodfen. Siefe II 140 {m 120) Jlber nu Ist in den €hC'
$ad)en _ . ein sold) weillätiftig uerwirret Spiel mit den Fällen,
so sid) wider solche gewisse Rechte und Jirtfkel begeben, dasz
ein grosx gemein Sprichwort isc wers 0tiid< bat, der führet
die Braut heim. Als sollt er sagen, es stehet nidu bei dem
Recht, sondern bei dem 61üd{, wer die Braut haben soll, und
hilfcl nid}is darumb tanzen, 39, 334 (^cufelet 3:i6) Die Beiden,
die nfd)t haben wissen können, woher der grosse Untersdiied der
Fürsten komme, habens Fortuna, Glüdc, genennet und eine Boitin
draus gemad)t und hod)geehrt. . . Denn sie sehen wohl wie gar
seltsam ein TTlann vor dem andern Stüde hatte, da einer konnte
— 161 —
eine Sache hittausführcn. der nicW balb, ja nicht das siebente
Cbeil 50 geschickt war mit Oemunft, KrafI und Gewalt als viele
andere, die es bätien billig sollen besser machen und dod> nid)t
wussten weder anzufangen no^ Kalh oder Chat zu [reifen mit
all ihrer UJeisheil^ wie es Demoslheni oder Ciceroni geschah. Das
sagt aud) bei den Deiitsd)cn das Sprichwort: CUcrs 0lüd« bat
führl die Braut heim,
jJlaibcr, ^fb^J^ 26,42 finbtt in m 23, 120 bit eigenttic^e (h=
Flärimg: „^ä tcor jc^on ^um ^octijEit^tanj gefommen, unb nun
trat notfi eine bic IBon^tetiung bet @f|e tiinbcrnbe tStnfprat^e auf
Öirunb eine* frii^mn ^cimli^en e^FtjetlöbniReä ober eineä funftigen
fanonif($cn ^tnbermffeä ein", SJlit (cfeeint inbeffcn 5Danbct& 5Be-
nurtung V 1046 Staut 57 ,,Um bie Sßrant tanjen l^ei|t eigenüid^
fif^ um eine tDeiMii$c ^Perfoti tieitjerbeit" ptreffmbeT fein. %l>
bie 91q um ettoaö tanken = ficti um etn>a§ eifrig bemül^en.
Der Sinn ber fiutl^erfd^en ©teKen bemnat^: SSeber Äe^t
not^ eifrige^ SBemüfien l^ilft jum ®cfi| bei; ^Braut, (ober
eined anberen @uteS) fünbetn bog ijlüd.
146. Sl^r ehe kcmot der melet ehe*
SCGfl U 1473 kommen 166. 93gl. Stnm. 191 „S)ag auS
bem ^Qd^fenfptegel (11 60, 4] genommene ©Idd^niä üon ber ÜJiütifc
De erst to der molen kllmpt der melet ersi ift ^ier ba* fpätew.
^le uifpritngltc^e Sebeutung liegt tn bem malen ^ teben, bag
ber (juribifc^c) Sinn ber ift: SSÖer im t^eric^t feinen Slnfprud^
juerp geltenb motfit, foll aud) perfi ge'^M tncrben (©adEjfe, 3^*^«^^-
f, b, IRedöt, Sb. 16)V 3)aBb 6, 1455 gicbt anger attbern ^iachtDctfen
audf) einen für freiere ^nmenbung, bte für SJutffcr bie Sbeenoerbin«
bung biefcfi ©prto. mit 9h, 146 ^ergeftettt Italien !önnie: SJlat^ef.
©arepta 20'' haben all ein weib, wer vor zu yhr kumpt, der
malet vor. %i% ^rllärung ^acEffe'ä, bie nQ(| ££0a, Stnm. 166
ton $illetiranb aU %t]n^t abfleletfnt wirb, wirb ®Bb ntd^t
ttJcitet cmäfint. — S?tc ^eirfitnbima mit lit. 145 unb bic ©teüe
aus ^Hütt^eftu^ legen nal^c, an tin Söortfpiel mit mahlen = &er=
to6en (®äöb 6, 1455) ju beaten,
Sd^eint iti SutljetS ^c^nfteti 3U festen.
147. Wer es reucH 9\i% dem es kreucht
Sfll SEÖa III 1680 Siechen M oicr's zuerst gcroAen, aus dem
151$ gckrodicn. Slntn. ,,3n ©d^Ieficn in Se^üft auf merfbar ge-
tüorbtne ©lä^ungcn; fluc^: UJer's zuersl rcucJjl, aus dcni['s) NrcuAl.
3ti bct menbt(d6iCH ßaup^ jagt man in äTjnltc^ifir SödSe: tilcr da
riedjt, der Wäsi aud>/ W- 22. 24, — 3^ feunc baä ^pm.
mit einet ^ncciterutig won 2 SÖEräaeilen üon ber Mttenbetger ^oltS-
m. Trawen soI man loben, es sev war odder selogeti.
aöa l 1125 gtau 442; 443 mit bem ^itfafe und ^ungfrawen,
mä fintier €51 23, 134, pe^c oben 5lr. 11.
119* Klef die tiasen ynn alle wlnckel steckt,
der klemmet sieb gerne.
aaSa 111951 ^alc 95. %L @t€iigeuba(^, aombigt, ©.298,
SS. 211 Jld) ja, das wir sie nil ersdjredtcn.
THüst jr die nasz in all dreck Stedten.
HS 7, 23 Der fründ zertrag und binderlieg
und finger zwüsd)en angel dieg [t^ue],
die werden oft geklemt darvon.
^a|>|^iud 573 unb 656 Ijfat ä^nüt^e ©(Jito. bom gfinsec.
— 163 -
^ux '^Utju finbe tc^ einen Söetcg bei ßutljeT Sie SDä 1 314 fill
Millich mein^inder nid)i stecken zwischen die Kontranetaiem
der Dctertninatiori und irrigen Bändel der ßonciliorum, ^am
Q%2S,264 Darumb lasz gehen, wie es gebet; menge dith nicht
2Wisd)en Cbür und JfngeL
150. €uter rat Um nie zu
ma III 1473 9fat5 146. Söfll, UlSB 87, 41 Kein gütter
fundt kam nie 2U spot
Söei ßüt!?ex pTtbe baS Sprm. nur ^9132,16 (©eufeter 374)
Ulievüobl id> m viel zu langsam komme, nachdem Bans Sthenitz
so lang zuvor erwürge* ist* dod> käme ich dem noch zeii gnug,
wie man spricht: Ein guier Rath kam nie zu spat.
15L €r bmtt ikh r;;7
ntnt
3]9f. ma I 461 brenmu 30, V 147 weife 19. 28. 29 Sid)
weisz brennen wollen. 3lnm. „SEÖo^il uon bet geuerptok entlehnt,
bann üieneid^t aitd& üon ^lafecfHeiittoanb, hit man Be^uf^ Stetntgung
in^ gcucr toitft". ^gort^atbt 169 leitet bie SRa Dorn Sfletnigm
beä €x3eS bwri^^ Sfeuer. %L S3Bb 2, 245 u. 366: exculpare se.
Dkd^njeife onä ^ut^er giebt S)ie^ I 329 wcyl sid) der gcyst
so hell vnd weys bomef (691 29, 162), Daher aud) das spridiwort
komptr so man von solchen ent5d)üldfgern sprid)t; ey wie weis
bornet er sid); ey borne dich nid)t zu belle (69131,6). Bis id)
sehe, wie jhr eud) bessern odder eud> putzen vnd weis börnen
wölkt auff diesem reid)stage 24, 350j — lugetbem ügt,
aSeim. ^uSg. It 121, 6 Szo kummen sie dan aber und malen yn
den teulfel über die thur, brennen sid) weisz und sagen: €y es
ist dod) war, warumb solt id)5 nit sagen, wan es also ist?
11*
m so, 149 sid) hell« bmtn und da^ maul wisdien. 32, 36 der
Sd>a1k will sid) helle bomen. Oer l^enker weil er sid> wollt
reiri mad>en. . . 44,275 Sic verstchens aber audi, dasz ßbri-
sm si« damit meine, wie sie denn am Ende dieses Kapiiels sid)
fein weisz brennen. 45, 17 Denn er bat Raik [aum Sünc^cn],
kann sich weisz brennen^ dasz ers ntd)t geihan hab, 47,216
[bif Samariter] haben sidi allezeit mil €xeTnpc] der Uätcr bchoifcn
und weisz gebrannt. 48,221 dasz sie aber uns itzt verdamnen
und sid) dagegen weisz brennen und mit ihren öesctzcn, 6edid)icn,
BriideTsd)aftcn und guten Ulerkcn rcditfertigen, da sagen wir Hein
lu. 48, 2tjl wollen sid) weisz brennen, dasz sie keine $d)älke
sind. 64,293 £s isi umsonst, dasz er hoFfei, er m\k sid) da-
mit reinigen oder weiszbrennen, wenn ei einem oder zween Pre«
digern das niaul stopfet.
152, er bat sich oerbrant*
SaJa IV 15iJ3 5?et6iennen 9. 3)ie '3ta entlprit^t in bcr Se=
beutimg bem lotcinift^ien Expertus metuit (Otto 127). UJgt.
12, 171 mit 4 giac^toeifen qu^ ilni^n. m ^ 18, 266 [bn
Teufel] hai sldi an ßhristo verbrannt, das er nid)t mehr wider
ihn vermag. ^18,268 zeiget den Fjcrrn ßhrisium, den er ge*
creutzigt, aber an ihm angelaufen und sid) verbrannt hat, dasz er
ihm seinen Hopf zutritt, iJcSÖ v 177 $agt den guten Sreunden von
meinetwegen (der id)s gut meine), dasz sie sid) nid)i verbrennen
in der Sad^en mit der Pfarrherrin von Hida und lassen den Rath
und die grossen Ceute die soldis treiben wohl anlaufen. 2^,112
Da haben sie sid) einmal gebrannt, sie kommen nidjt wieder,
51,166 dad)ten, id) bab ihr so uicl gefressen, id) will diesen aud)
fressen, da liefen sie an und verbrannten sid), 65,25 Casst
den Brei wohl kodien. 3ott wirds geben, wer ihn solt annd)ten
und wer das maul dran verbrennen musz. 65, 60 Oler
nid)t so viel mal verbrannt, witzig werden» der fahre
immer zum Ceufel hin.
(^inc ©rftäicuna für ben Urfprurtg bcr IHa (boc^ tiid^t bic
eiit^tge) gifbt !Qut^n 4d, 2G0 t^i$ ^ie das Cod> getroffen und
zur tbür sid) Mnaustroltcn, wie ein f)und sich aus der Kudjen
(rollet, wenn er das maul verbrannt haL
151. eben hti% borntt nicR
5el^llt aOÖa unb low fc^eint and^ \o\\\i bei Sut^er. S)cm
©tnnc bürfle etma Xa|)tJiui 221 entfjjrcc^en: Aetjuaiitas haud parit
beUum Gleiche bürd brid}t mcmam den rudten. Item: 01eid>e
bürd bell die beste freündts^afft. 3u btc(cm ©pm. tigt, Wflrtcola
75 (l^Qen0tf 38«) metin ^kid?messige leuTte an siandt, an ebren,
an wolfart g1eid)e bürde tragen» so behelt es friede, wirt aber
einer vber die andern bcsd)wcrei, so madit es sd)elbe äugen,
Widderwillen, vnfriede und brid)t ybm den rudten.
154. Er hit ilcli l>($cl»i$$eii.
Mixh mn 3manb ^efagt, bei in ^olge eitCcr €e[b^fl&«t^ebuiig
^d^ in m^ertic^er Seife blülfteHt. — ^t^li SBa; tigL aber V 964
S9efc^ei|en 13ff. ©Söb 1, 1560. -
W& 49, 31 Dann sy nit haben wItz no* kunst
Und ist all sorg vnd angst mh sunsi
Das er so hart hat durd) bin bissen!
Und hat sid) warlid) wol besd)issen.
aSct Öut^cr nütftgetoiefen 1 266 lieber Gsel, ledce nidKl . ,
wo dir denn im fallen ein 5orz endübre, so würde dod) alle
(Ueh dein ljid}en und sagen: €i pfu Ceufel, wie hat sid) der
Papstesel besd)issen! (6^ 26,127). SluSetbem DgL Mtim.
Slit^g. IV 681, 27 Detractor itaque cij'cumfert, molit et habitat
in stercoribus sicut upapa seraper olfatieus, ut si quis videret
aliquem se etercore foedai]tein> diceret: Sebet, wie halt sid) der
bcsd)isszen. Cm optime respoudetur: Das ifhi. Quia [vere]
comedit talb. . , 0:% 29, 27ö wk be(tiut sid) dod) der 6cjsi irt
all«n seinen tUorten, 64, 337 Hlfriiianus . . bat die $ad)en un-
gkid) angeseben und sid) also besd>issen in seiner Kunstr dasz
wir alle von seinem Dred{ bespritzt, obn unser S6uld mit ihm
müssen die Sd)ande tragen. ^cSÖV 753 ist tedts Bad)scJ)ci5se^
unser ander Rosina und Deceptor, nod) nidit eingesetzt, so hilf,,
was du Icannsir dasz der Boseujid)t sid> besd)eissen müsse. — 3n
bct ^Kegcl brandet Snttiei bie 9Jq mÜ 3nfQfeen tok IHx. 391. 3u
'ftd^ beft^ifftn nra^en* ligl. ^x. 189.
Sßgl, auc^ PI 24, :145 Und war das nidit ein scndcrlicb
meisierliAcr Besdjisz mit unsers Berrn Rode zu trier, wie bcrnad)
dieselbe sd)änd]id>e £üge ist offenbar worden.
155. €t feltt vHx den Dund.
mall 887 ^junb 1559; 1749 eTttätt fS&a hit Uber den
Bund lallen nac^ ^enifiJj 982, 19f. unb eifetcin 329 ^bfletoicfen
Bjetben, tüi. Repulsam ferre*
SSar bei Sut^et fonft nic^t nac^^utoeifm.
156. K^n Widder getzen nocb eyer legen.
©0 factt mün Don ^flenjd^en, bie loebet ttit Dieben noc!^ im
(fehlen) gejc^neben, ift öetnjanbt mit bem fonft bei i^m nac^*
geiüiefencn geten, gcd^en unb totrb Hon fteifd^cnbein ©efd^rei befon»
betS ber S5flel (tftet uom ©ütfcm bet {»u^iner) ^cbrauc^t. 3)ie| II 3 f.
unb 110. SSgl, ouc^ 3)äBb4S1516.
— 167 —
ma 1 1358 ©Q^cn; Dgt. 1 760 266; Ii 520 ^lennc 2+0;
Ii 1369 ttäf^tn 11 er kann weder krähen nod) gackern,
309 Neque natare neque litpras eouiL |)e kati Ibütten noch
blasen. Similliraiiiii ilji: gr kan weder gatzen noch eyer legen.
&genot( 216'' setz die refcbtumb vnd wngcnict jugent an wo und
wie du will, so ist vnnd bleibt sie ein nm\n, die weder reiten,
reden, galzen nod) eyer legen kan.'
Söci Suf^et pgl. SBBeim, WuSg. XV 51, 12 {m 22, 196) ist doch
cyn armer ungelerter mensch seyn leben lang blieben, der widder
zu gludien noch zu ever legen getud>t batL
i$7* (Uer nicht sttigen kan, d«r wl) ym^r.
aÖQ IV 568 fingen 75 lieft üUer nidit singen kann, der rede.
5 Der nicht wol singen kan, facht alle czeil vi! gesanges an.
79 ttler sd))ed)( singt, singt viel. 86 tUer sol singen, dann ders
kan. — Singerle 79 Der lützel kan, bat sd)icr gesungen (^iuti^fa
1 324).
mfyx braucht büS fS&oü toibct ßarlftobt m 2fl, 196 So
gebts zu in der ^Jelt, wie man spricht: CUer nicht singen
kann, der will immer singen; wer nicht predigen noch
schreiben kann, der will predigen und schreiben. (Uers aber kann,
der sdjeuet sich und thuts ungerne.
15$. Der m\ hebt zu DdcD an.
i5<). ßlnaus Silixen*
Jöeibe 9ia ge^iiJrcn bcm Sinne na^ aufammen, fommcn auäj
fifter ^ufaminen Hör. SUJgt* iffia IV 568 fingen 73 (jUer im Singen
zu hod) anfängt* kommt nicht aus. Ugenolf 120* Jflso die new-
lid) in ein Regiment kommen, die meyncn, es soll alles naA jm
— 168 —
kopffen binausz^ebn, fahens, wie der esel seinn gesaiig. bodt an,
aber wann sie es ein weil treiben, so stossen sie die bomer ab.
werden gelinder» vnd bat das lied ein esels final 362** ülann
%o\ alle ding mit ra(b uor wol erwegcn, . . ob manns also binau&z
bringen mag. Dann fabei mann das liedlin zu bodi an unnd
erligt im singen, so müsz mm den spott zum sdtaden baben.
367^ $0 mann aber das liedlin zu bod) anfabel zusingen vnnd
den bogen tiberspannen wIK so sd)nel1et er entzwev vnnd müst
mitten im lied bested(en,
im 86, 101 Dod) bondt die geud) ein soldje art.
Das keiner nit syn singen spart,
Und wil dem andern singen nod>t
Das tm das liedlin würdt zu bod)
Und er das nit ersdiryen kan.
©er GleUgefang mar üon 9lltnä ^er lijrit^wörtüt^ unb teiib
aui^ oft bon Öutljer emä^nt, 39gt. Otto ©. 41 Aeinus ad iTram.
©rintm, Jtinbct= unb Jpauömärc^en. ^Jlt. 144 (S)aä Sfelein),
IReiuefe 3IdS 5iai |je rcp, be rarde unde be sank,
äingctte 30 Die nabtcgal didie müct
swa ein esel od obse liiet f^freiban! 142, 9),
Sfil^: Csel singen sdiledn, weil sie zu bod) anstimmen (®tm*
Todf2173). —
73,21 wissen als vil uon kird) regieren
als müllers esel kan quintieren.
^ei l^utEier Beim. lu^g. VI] 676. 3 ob ybr wol soviel davon
Wissel, als der Gsell von der musica. m 2b, 192 flber der €sel
fing sein Oed zu bod) an und dadit» die Dcutsdicn würden es
nid)t merken- 27,110 Der Esel werstebt das Saitenspiel nit, man
musz ihm Disteln furlegen. 21, 258 stimpst wie der Esel mit
der nad)ligatL 27,280 so soll es einem Uersifexen gebn, wenn
er ein Pbilosopbus und Cbeologus sein will, gleid] als einem Esel
gabt mit der Sackpfeilen. 28. ZU Olas ists, dasz ein €sel vwill
den Psalter lesen, der nur zum SadEtragen geinad)! ist 30, 224
Uerstehens so wenig, als der Esel den Psalter 127 zur
Sad)en gescbidct als der €se] zur l)arpfen. '^3, 2SS Das ist eben,
als wenn der Esel auf der ()arfe spielen und die Sau spinnen
wollt; ibre Pfoten sind subtil und wohl dazu geschickt.
$fieran fdjtiegen fic^ bann bic 9ta QM 17, sie werdens
ja nidyt so bocb binaussingen, wie sie es angefangen baben,
wären sie nod) so kraus. -22, 269 es kost midi nid)t mehr IHube,
denn dasz id) dir zusebe, wie du ein sold) bodi Ciedlin hinauS'
singst- 26, 53 Das Cicd wollt meiner Stimme zu bod) werden,
39, 293f. yiirwabr, David hat das Ciedlin bod) angclangcn , - .
nod> bat ers hinausgesungen. 39,299 ausgenommen, dasz ers
ja nid)t besser mad>e denn David und sold) tied ja nid)t höher
singe, er wird sonst gewisziid) beisd) werden und eine Sau maAen,
ehe er fünf Doten erreid)t, 41, G4 flUo haben die Heben Beiligen
diesen Uers gesungen und müssen ihn vollend bis ans Ende
singen. 43, U»2 wollen zusehen, wie sie es hinausfübren , wie
sie das Eied brnaussfngen, wie es die ^üden hinausgesungen
haben. 48, 231 obgleid) die Pharisäer blieben hernad) wie zuvor,
dennod) können sie es nidji hinausführen, denn es stehet nid)t in
ihren f^änden. Sie bleiben wohl in ihren bedanken, die sie ge-
sdyöpft haben, aber sie singen das £ied nicht hinaus, 48,357
sie gedad)ten, das Cied ist zu bodi angefangen, er wirds nid)t
binaussingen. 49, 34 sie Werdens do(b nid)t binaussingen, ob
sie itzt alle nod) viel böser wären. II 115 Sdiwcigen werde
id) nid)t und ob mirs n]d)t wurde gelingen, holte id) dod)» ibr
6isd)öfe sollt euer Ciedlin nid>t mit Freuden binaussingen. Ii 422
Aber diesem Prediger mangelt, dasz er zu hodi anhebt und wirft
die alten Sdiube weg, ehe er neue bat.
T60. f)a$tu cfngebrockn du mmn ms%t$m.
Sc^tiegt fit^ hm <Äitme an ^t. 159 an. ^ie 9ta ifi
alt, l>fl(. Ctto ©, 175 tute hoc iotHsti, tibi omne exedeadiiiu
est (Ter. Phorm. 318). Xal)piuä 314 Reffeslu e(b in gebfodtet.
so moesiu cth aH «vtb etben. . . fjeffstu wol gekocbei» so iiiad)stu
wd jinrid>tcn. (Ssenctf 87 Den brci bast du dir selber kod>t,
isz in ausz. SEÖa I 457 Srd 6 ff. I 781 ^inbrotfen Iff.
iBet Cutter, ©etbcmonn, iMuterb, %^h. 124 bat crs wöl hinein
gcprocki, so mag ers wol hinaus furenn. SBctm, ?(uäg, V 244, 11
Du riebst eyn ungliitk an. da vuirstu zusdiaffen haben. Et pro-
iierbialiter: Du prodtisl eyn , und vuirsls scbuerlicb ausessen*
S3e9B IV 372 ich merke an den Rerrn von Bayern wobl, dasz sie
gerne einbrocken wollten eine suppen, die ein ander sollt ausessen.
IV 383 Sic können leicbt klug satt seyn, ünglüdt anzuricblen, aber
doch dasz wir nidit drein bewilligen: sie mögens ausessen, brodten
sie zu viel ein. — ^igl. auc^ m St, 368 Kocbt ers gut, so wird
ers gut essen, -6, Bie wolllen sie den Brei einmal anrid>ten»
daran sie so viel Jahre so ängstlid) gekocht haben. 29, 207 bat
den Brei längst in seinem r)erzen gekod}! und nie kunni anrid)ten.
161* Cr tätig rur alle hunü nicht
^ie 9ta luirb iu bct IRiqti iinpcrfönlid» ijchauc^t im Sinne
öon prautUura citniiuim (Ctto 72) unb bient aU eine ^öet*
ftäifuna beä einfacften Das taug nidjt (^^ 25, 227). SDg(. 3öa 11
881 $unb 1405 Das ist dem Runde zu sd)led)l. 1709 Kein Bund
frSsz es, wenn mans ihm vorwürfe.
Sei fiut^cr 48, iri5 aber was sie tbun. unangeseben,
dasz es nfd)t für die Runde taug« ja zum Ceufel zugebäreu das
ist also heilig und köstlid) Ding, das alle ihr Böses zudediL —
©tnnöcrnjanbl tfl (1139,310 zu Hithts gut gewest wäre, denn
dasz man efn W^hr damit bätle gesMtzl oder Graben ausgefülletf
wie wohl aud) sold)c €hrc ibm zum] gewesl wäre, — 5Ür bie
)3erfönlid§e 9inn>enbung ber 9ta ftf^im mit ^lo^meife qu* £utt|cr.
162. Käme dich rüplin, aciti liiut ist «fn holwürtn.
Äof|ltDurm ift eigentlich IRaupt beg ÄofillBEilfmaS^ bann ^ftoiipc
üfcer^auDt (®2Ö6 5, 1599). Siui^tx trauert bie Ota toon ben ©Qaa=
TnentäfcE)lDärmeni , ingfeefonbm toon j^arlftabt 29, 275. S)ie[e
©teHe tiat ^at^efiuä im ©inne (VII. ^prcbigt) 141 Olie er aud)
der Sd)uiermer spottet, die ev'tel rhumcn furgaben, mit dem allen
spridtwort: Rbüme didi Reuplein, dein Uatler war ein Kolwurm. —
SSa III 1508 (^äu^ilein) Icetfi bie nac^ auS (^i^upl^iu^, Sd^rif^
tetiI 850. SöflL Qud^ ^löfer 1291 Rühm did> mä)i. Räuplein,
sagte der rnaikäfer zur Raupe, dein üater war ein Hobltuiirm. —
Cffen&ai tnirb mit hit^tr ?Ra ba§ liBcnifcn auj angeblich be»
rühmte Si^orgänger tjecjpottet, bte in Söirfltc^fcit fo lüenig wert!^
ftnb otä ttjrc QJetpe^finber. ^ne iBe^tcl^ung auf 3!£ufct^finber, Joie
fte ^Mh 6, 1599 in ber 9ta finbet, Id^eint mir p gefuc^t, S)er
ffta liegt eine auf ungenügcnbex ^latuterEenntnt^ berutienbc SSotfä«
anfd^auutig ju ÖJrunbe, bie nod) It^i berfcieitet ift unb j. 33. in
SEBittenbecg unb aud) anbernnärti ticim -^otfe bem ^ol^lluet^ting
(«nb feiner ^Jiaupe) ben ^JJanieii ^taupenfd|ei|er eingetragm ^at
S^ic SJaupen: tuerbcTi nomlid^ tlänfig "oon einet Sc^Iupfroefpe f)eim=
gefuc^t, bie il^rc ßiei: in fic tjineiugEEegt. S)ie auSErieiJjenben fiartoen
Icticn ftf)nmro|enb in bct ütaupe, betlaf(en fte aber, jobalb fie auS*
geiuac^fcn flnb, unb i^rc ftcinen gelben <5ocon^ umgeben nun beren
ßeid^e. S)iefe GüCDn^ fie^t ciber ba^ SöolC mieber für ^}laupEneiei:
an. S3aB fiut^er bicfc ^ÖDlfäanJc^auung t^cilt, ge^it «nä bem ©c^tufe
fotgmber Steffe ber 3;ifc6teben ficrtjot, SJöfc^e, ^fnotecta ^i;. 476;
Püpilio ita generatur; mtlid) ist es emoa, ein raupe, bcndil sid)
an ein wanndt, gewindt ein beusicin — undt kreudit ein papilio
beraus; wen er nun sterben will» setzt er sje(b auf ein bäum oder
[blatt und drud<( ein langen tractura eier vor sieb, daraus werden]
eitiel raupen; also ist es j^neratio reciproca. £s ist eine raupe
ersllid) und wirdt wiederumb eine raupenn. Aber varia genera
erucarum bab Id) in dem garden gefunden, das id) glaub, das
mir sie der Ceufel bab herein gefueret. Ersilid) babens gleid) als
borner in der nassen; aber es sein eigentlich die sd)wermerev;
den die rauppen habens sd)one sylberne, güldene suimen, sd)einen
bilbsd); inwendig seindi sie vol giefft unndt, wen sie sterben,
lassen sie viel eyer hinder sieb unndl wirdt aus einer
viel; sie et S^wermerey. ^ögl. üu^ iJeSIB [V 545 Ideo in
ipsum [beu föraÄmuö] urgeoJus est inipetus, qui ceu papilio in
hortiim Ecclesiae tales cacavit erueanim copiasj es ist nt
Sasones nominant $d)letrupe.
iöetroanbt ift €9148,272 wenn es Cbristus will rübmen. et
sei das Cidit der UJelt, da saget man balde: Rübme didi Kraul*
lin* deines Uat«rs Kobl wäre gerne grosz; und es mus2
allda ein böser Rubm sein.
16^. Uiit du wilt oog«nn, u^iltu tiicDt e$$eit [$« stirb].
Um einen SOogel fixtt jU mactjcn, luitb i^m bcftitnmtcä guttec
unb fein anbereä botgefe^t. ^eigt^: ^rig ^ogel über fttnb
{^mh 4 \ 133). — SBa IV 1675 SBügeletn 35. JV 1647 ^Jogel S7;
519. I 1162 ^reffen 26. gim^liciuä I 10. II 303, 14 Id»
dad)te, jetzt beissisi Vmz Uogel oder sterb.
Sßei J^ut^et in AnnoL in aliquot cap. MaUli. (c, 11,17) Du
wilt md)l bernad), so bleib dabinden. Umb deinen willen wil id)
bic nid)t bleiben. Olle du wilt Uogelin, wiltu nidtt essen, so stirb
(Tom. lat.Viteb. V 28*"),
164. tm es hat nicht,
Se$ Zinck gib nicbt,
Quaurdrey halfen utis frty.
®ur[ft bie 2Iugen be§ SSüifelö toetben bie brei Stänbc (6 -|- 5
=s optimales, 4 -|- 3 = medÜ, 2 + 1 = servi) fcilbUd^ angebcuict,
SSgl. %mh 2, 854
taiis CS wart, daz ir tdit verslast
und weidiel nid)t von kotier drei,
die werden euch daz spil gewinnen
ses zindf die wonen eud> nicht bey.
^ofmpTüt ^ürnbEtger ^ftai^ 24. 108. 284. 403,
DausK esz bat nicbtSf
sesz zink gibt nichts,
qualer drei mu$z berballen.
Das isl, der Hlitlelstand auf €Tden musz sid) am meisten leiden
in allen Auflagen, Unio pauperior Codro est iit binio pgenus:
Benio nihil ooüfert: quinio nihil tribiüt. ^jenifd^ 665. ©tielet 388.
J^ut^ct \^at ben Spnid^ alS 3ionbgloffc gegebm Tie^emia 3,5;
togt. 1 119 631 64, 65. ^)ie le^te 3ei(e '^cigt ^iet:
quater drey die bclffen frey.
^er ©inn ift: S)ie ?(rmen lonnen nic^tä geben; bie ^ftetc^en
tüotten ni^t; fo (t|ut es bct ^ittelflanb. — ein fnflang an
ben ©tnic^ finbct fic^ ^^»[23,314 lüas nid)ts hat, giebl nichts.
165. Mi itn äugen, aus im Mrtzen.
ma l 170 Slüge 26; Dgl. S5. ~ 3mgcrlc 15
Uz den ougen ist uz dem muot (-^einjclin DJittcr 288).
fld), Itcb, ez lit ein gemeincz wort,
verborgen uf mins herzen pori,
daz spricbet also, frowe min:
$id)t uz ougcn, der ist uz muot (ßteberjaal XII 18).
lü^ipiiiä 203 NoD sunt stoiici, amici qiii degunt prociil, , ,
Sern aus den äugen, fern aus dem hertzen. ^aenolf 140^ Ansehen
tbüt frewen. Was das aug md)i sihet, beschweret auch das bertz
nit* Die liebe (tompt von sehen, man spri<ht: Jlusz den äugen,
ausz dem sinti. $o müsz folgen: !n den äugen, in dem sinn.—
33Qä ©prm. entfpric^t bcni bcr Gilten Prop. 21, 10
C^uantLini ocuHb^ animo tarn procul ibit amor (Otto S. 250).
Wnfpielungen auf ha^ &)>rtü. finbcn fic^ hü 2üi1)tx S)te^ 1 154
ich sehe wol, das es wil not sein, das man jmer anhatte euch
zuuermanen, des das id> eud? erstlid) gepredigt habe, das jr euch
nid>i lassei dasselbe aus den äugen setzen nod> aus dem hertzen
ncmen durd) andei predigl vnd lere (^a* 15. Hap. htx I. &p.
'^anli an bie Sor. ©j^). m 15, 205 Bho müssen wir . . , alle
Dinge aus den JTUgen und aus dem Sinne sdilagcn, was nicht
Gottes tüort ist. ^ 18,200 UJenn sie nur den teulen aus den
Jungen sind . , und gar abgesdjeiden und vergessen sind von
aller üUelt, 29, 142 lüo sie aus dem Berzen sind, thun sie für
den flugcn keinen Schaden. '18,4-23 die Coten sind» die
gar aus den Jlugeu und Sinnen kommen sind, öö, 175 aus den
üugen gethan und aus dem CUeg geräumt*
166* Stos dich nicDt
ma. IV 885 ftofeeti 17; tgt. 15 Ei bci si g'stoss'm (gfranfen)
Stnm. : ,,©c^t geirrt". — Sidj =^ fic^i irrm, Mm 3ä^ilen
ober jftet^ncn, auctj: fni cr6red|en (Sc^imeaer, 55306 II 789).
3tt Sttf^erS ©ctitifteu fann id» bie SRq tu biefcm ©inne ntti^t
167. man kennet den fogel bev den feddern.
SBa IV 1660 ajflgel 333; ügt. 57. ©leic^bi'beiitEnb ift btc
ebenfo pufige 9ia 62 Den üogel kennt man am Öesange.
den ßafen am Klange, den TTlensdien am €ange, den £$el an
den Obren und am 6esang den Choren, fi3ff. 834 ff, 33gL
auc^ 456 U}mn man die üögel nid>t an den Sedern erkenn!, so
kennt man sie am 0esange. @geno1f92" rHann bort am gesang
wol, was für ein uogel. 302^ THann sibet ann federn wof, was
für ein vogel, ob er gleid) nii singt.
9Iuc^ bei ßutEjci: toiib ©efang neben ben Jebern im ©pno,
ßc^raii^t- Beim. aTuSg- VII 271, 20 (631 27,206) Id) aber bab
gegenn yhm ein fOTteyllf ^^^^1 niemandl anzeygen, was er für
eynn fogell sey, man kennet yhn bey seinem gesang und feddernn:
wie sein gerüdit reucbl, szo lautten aud) seyne bud>le. aöeim.
^uäg. VII 664, 26 im 27, 278) Hur ein stu* lessit ybn goll nit
zu dedten, da regen dem €sel die oren erfur, das ist, er aditel
das gottis wort nit, predigls aucb nit, batt gnug, das man seyn
lere predige; an dem gesang erkennet man, was er für ein vogel
ist. 15,139 Darum, wenn man eines ITlensAen dloric hört,
so spriibt man: 1d> sebe wohl, was dieser im Sinne bai. Item:
Td} bore am ßesange wobl, was du für ein Uogel bist.
— 176 —
Jumn wincken,
Hauff man schu?«rcn
da sol sich niemand an heren.
^mhs tiüBcn bistoeilm ein öctfteEtfis <£>inlen i^fBh 4^ 1914),
S)üftcT bQBi eprro. Jffia 11 827 §imb 202 Der Bund bfnhet, wenn
er will* II 666 ^linfen 2 fluf das Rinken d«T Fjundf und die
Cbräntn der Trauen ist wenig zu bauen. — H 819 ^unb 33
fln der hund bind<en,
huren (but>hd>wesler) wintken,
fravuen weinen vnd krämer sdjwercn
sol sidi niemand {kein weiser an) kcren.
^ier irerbcji aut^ no^ xoüttxt SBarianten bicier toet&tcitcten :^iamrl
nai^gemiefen.
9luä i?ut^etS gc^rifteu fcl^U mit ber '3lcicfHDciö. Sin bie biitte
Seile iDirb man in einer aubern ^irtamel auS ben lijt^rcbcn
(^lurifßber, 1566, SßL 623^) ctinneri:
61aub keinem moir auf wilder f>cid
Jlud> keinem Juden auf sein eid
0laub keinem ßapsl auf sein gewissen
Du wirst von allen drein beschissen.
164« mtr l»eiu wenn er hat.
Der findet wenn er darff.
SBfll. aSa II 287 galten 63 Olef belt, wenn er hat, der nimbt
(findet) wenn er (be)daTff«
Set S*utl)fc m 2, 180. - ein üEttranbleä St>nü. brauc&t
fiutl^et XeSölV 292 aber es will dünne werden, und stehen nid)!
grasedidte sol<he Prediger, dasz man wohl mag sa^en, wer was
bfll, der behalte es. — S^crtranM ifl ber ©pni^ bcn IDlat^eftuS
aus euttfcrS f faltet mittticilt {XII. ^ptebigt) 6. 295
lUet&tu was %o sd)\ueiä,
Ist dir m\ so bleyb,
ßastu was so halt,
Unglück mit seinem breyten fusz hombi bald. —
S)icfcr ©prui^ mirb aiict» atiflefüfiTt im ^DufiBuc^ (^Rtubr. 8. III), —
iöel. 1. mi 33,9 Bebalt was du bast Cfjbs. 3,ll ßalte was
du hast.
170* Mt dich rur kan nitbt
ifann nid|t = Äannnicfft^, ^Jic^tssipifler, idiola, mit hm
alten Titc{)t ^ nii^tä (23396 5, 168). SBü Jl 948 ^lüten 60 unb
tüirb bie IKa nai^gerutefen auä Sut^etd ^ifd^r. 258»* (194»'),
2)aäu bgL 69131,24 so ist gbristus au* nod) K«nig und Ben
auf €rdeti, ob er si* gleid) sdiwad) stellet Hber büt did) für
ibm, denn es heisst wabriid): ßiit did) für kann nid>tt und stille
Olasser sind tief, die rausd?ende lUasser sind nid)t grausam.
171. I)iit dich mm der Mode hun wird.
SBlöbe = f^roac^ ; unerMtcn, furj^tfam, feige (^Bb 2, 139),
(Sin DlccftiDdä hiefeä bcm ODiigen öeriöQnbten Spito. ip mit fonft
172. Wenn die alten hunde bellen,
sol man hinaus sehen.
%t. latjpiuä 5tr. 423 oiann der alle ßund bellet, so soll
man auff sehen, oder ausz sehen ... hoc est^ Nequaquam
negligendaiii quoties eenes periculum caiieDdiim admouent
— 178 —
Canes emm iietuli non latrant tejiiere, quGmaclmodum luueneulL
Traiialatum a canibus esculiatonbiis. 2Bq 11 867 ^unb 1138;
bgl 1149. 1012. 1056. ll;i7 oienn die illeit Bunde bellen, %o
sollen die jungen billig aufmerken,
©i^cint (onff Ui löut^iet p festen.
17^. lU» die hmit bellen, i$t$ (lorfr nicht m%t
aöa II 876 ^unb 1337 lief« weyL — SBgt. Hl 1737 Uq% 139
IDo weder Rosse wiebcrn nodj Bunde bellen, da ist schlechte
CUobnung, - ®SS&b 1451 ,^man lönnte fagen, in früfiet Söor*
^eit n]t^it hm itol^cnben SüJanbrcx baä ©ebeE ber $auS unb
6etDQ(^etibm Jpunbe bcn au* bet Setne i^nt entgegcnfd^attenben
OSloifctiflang".
9ladf|loeifc a\x% Öut^erS 64ri(tcn fetjtm mit.
174. Bu% lerer tasseben ist bose gellt zelen.
ma IV 1035 Safere 5; bgl. 3. 4. 16, 20, 24. 25. Hl 1816
SadC 188 CUer kan aus£ lehren setkeln geld zehlen? II 1712
Jfunft 71 €$ isi kein Kunst Ziegen in Hlulten baden; aus ledigem
Beutel gelt zahlen ist ein kunst.
Sei Sut^et nad^gcwiejen ®teMI *>0 Cüic? wolt ybr faslnad>t
sptet ausz dem ernst machen? Beyssett mich trindienn unnd ich
klopff an die kann^ das vhr einschenkt; lieben brüdern» irindct
Vhr ausz ledigen kandeln und tzelett gellt ausz leren ta-
i*en? Die Kunst hab fd) nod) nit gelereti [m 27, 299; äödm.
?litsg. VII 6ßl,a3if0. afcmr m 30,299 sie wöllen thun, dazu sie
vf»n Sotl nicht gesd)a!fen sind; wällen springen, da sie nichl
gehen können und aus lediger Caschen Seid zählen und
dergleid)en 0audielwerk treiben. 38,93 flus einem ledigen
Beutel 0cld zählen, aus d«n CUc^lketi Brot badttn, das tst
unsers F>eTrn Gattes Kunst alkin, und er Ihurs dennod) täglidy.
aSflt. 631 2 19^-219 wo wollen UJirs nehmen, das wir tbun sollen?
1* soll flotr fur*ten; aber sage, wo id)s nehmen mag? UJenn
du mir gäbest, was id) im Beutel haben soll? Du spridist, id)
soll trinken, aber was soll id) aus ledigen Handeln trinken?
41, 62 Den teufet spotten mit der leren Casdjen, glcid>uiie jener
arme Rauswirt den Dieb spottet, den er bei nad>t in seinem
pause ergreif und sprad): Jld) du törid)ter Dieb, willt du bei
finstrer nad>i etwas hierin finden und id) kann bei liditem tage
nidyls binnen finden?
5)a^ Bpvto. gff)t offenbar auf ein ÄttnftfiÜÄ bet ©aufter 3nriicf,
m. Reuff mich in der UU.
aOSa V 1671 ^Raufen 9; tjgl. II 293 ^attb 13 (= 256) flus
tladjer Rand kann man kein ßaar rupfen, 658 €inem in der
holen Band raufen. III 1506 trauten 1* 3 Es ist bös reuffen,
wo kein Ijaar ist 3, 4 tfian musz raufen, wo Baar sind. —
©3 10,1. — S)aau ögi bie StuSfüI^rungEn bon Älaibet unb
Sic Söerroanbtfc^aft mit her irnTtgen ^Rq ^^eiat 6^ 41, 62 ©as
£ud)st du Ceufel? Sud>st du gute Slerk und meine eigen ßeilig'
keit zu tadeln für dott? Ja, id) habe dod) keine; meine tDad)t
ist nid)t meine madjt, Eieber reuf mid) in der Band oder
zähle Geld aus ledigem Beutel! 2:3,314 soll ein Ebrist
geben, so musz er zuuor haben; was nid)ts hat, das giebt nidjts. . .
Darum da der Bcrr ßbristus gebeut zu geben, so gebeut ers Irei-
Jid) denen, so da haben und 2u geben (Jerm^gens sind. Sonst
hcissts: Räuf mi* in der Band. ~?iuf bieje fc^eint 2nf[)tx
£iiMuf)>ieten ^eBll 207 Die Reid^en soll man im Beutel räufen.
12*
180 —
C9t 64.256 Sie halten an dem Papsl und schützen ibn, aber sfc
räufcn ihn wubL dasz er musz blosz werden und die Güter
verlieren.
176* Ulenn man das ferhtl beut,
$01 man den sack zu tialten.
%I.aBaV1692 ©ad 347 Hlan mu52 den Sa* aufhalten, wenn
das Jerkel geboten wird. I 982 Serfd 11 ff, — tS^xtü mu% man
heim ÄQUf ft^inell in ben auf- ober Cfietj^uße^aUfncn SacC peden^
fonft taufen fie fort unb pnb fditoer miebft hieflen, So mufe
man eine gtite ©elEgen^eit cntfc^lofjeii ctgteifen.
©ci Öiil^ei' einmal nac^getuiffcn I 655 vuenn man einem
das fcrdtlein beut, so soll er den sack auffbalten (2:ifd)r. 436"^). —
SiQflu öflt, II 679 Dictii sunt : Nocuit differre paratis* Et
pericnlum in niora. Hacbtfrtst, Jahrfrist. Qui non est hodie
cras minus aptus erit. Ubi conßulueris, mattirato fncto opii»
est. . . Et Germanice: UJcnn 6ott grüsset, soll man danken,
ftem: wenn man das Merket beut, soll man den Sad! herhatten. —
Söertoanbtc 3ta m = 17, 374 Du sollst . . warten was dir ebrisius
hie anbieten will Cauf dod? mtb\ davon, balt den Sadc auf
und nimm nur viel von ihm. ^18, 16 So sehet n\ä)U was eud»
zustehet euers Uerdienst halben; haltet nur den Sadc auf und
nebmelf das er eud> giebet und gern geben will.
T77. I)ut diel) Im den hatzen,
fornen lecken, hinden kratzen.
SEOa II 1171» ^fö^e 2fX»; bgL 240. 802. II 16 Q^oti 229 goH
bewahre mich vor den Katzen f- !Eai)pi«^ 317 B seind
böse kaizen, die für ledten unnd hinden kratzen. ^aenDlf 209^.
296 Dann disz seind die sd)ädlid)sleii feind, die eins frolidven
ansebens vnnd traurigen bertzens seind, 3^ htm, die vor äugen
susz, zurück bitter seind, Uornen ledten vnd binden kratzen.
3inserl£ ©. 80 (tgl. ©. 185):
Sy tuet ^leid) als die chaiz,
Die voren ledJt und binden cbratzt (Wntler 8662).
^© 39, 16 £s wil letzt rätsd>en iederman
und triben soicbe koulman scbatz
Die vornen ledt und binden kratz.
ßut'^er ^flt baS Bpxm. bur^ 3ufa^ bcr erften ateintadte in her
^)anbf*rift erft nai^ttfigUc^ ergänat. äJgt. 52, 165 Denn ]edef-
mann klagt Über die fal$d)en Heute, deren die UJelt allzeit voll
ist, die sieb wobl frcundlid) stellen mit Korten und ßeberden und
meinen es docb mit dem Ijerzen nid)t^ wie das Spridjworl lautet:
6ute tüort und nid>ts dabintei. Item: Hütt did> uot den Katzen,
die voren led(en und hinten kratzen, ^njpielungen finben firf)
est 32, 69 [^^gncola] küsset und herzet mid) also vorn zu aufs
JlllerJeIncst, hinterwärts aber ist er unser Jeind, ^üom 'M^tet"
adulatio' tebet fiut^er au$fUf]rti($ 39,339 Xlu i(h will und kann
nidit mehr dauon wissen, denn dasz der rnel(>sd)ni (so lauts im
ßebräisdien) Zungendresdjer oder (auf deutsch) Üläscher Söll und
und musz ein fein Kätzlein sein, das vorne lecken und hinten
kratzen kann, 21, 215 Siebe da^ wie weid) Ijaar hat das Kätzlin;
wer däd)ts, dasz also sd^arpf Klauen und Zungen in der glatten
ßaut stedteten? 32, lt> denn id) kenne das Kätzlein wohl
biixaC lCbvec£)t], pavidum et saevtim ingeniura. £% hat einen
Oberaus glatten Balde und weiche Cappen, aber versu(hs und er-
zürne es, so sollst du das Kratzen erfabren.
17$. ßut dich für dem vml
Der den scbtiabel auf! dem rucken tregt*
3)üä ^prtv. tramt öor tiintetliftigen fieuten. SEßa H 947
4»üten 28 lieft für den üogel. SBgL IV 1670 SBoßct 603 €s sind
UogcK die den Sd)nabel auf dem RiiAcn tragen- ^^ilanbcr
(7, @eR(^t) €. 651 fi^iilbert biefe m tjon „^Öösetn": Die Diffaman-
ten, Castmr und Scbmäbvogelt dtc redite ebren diebe, Raub-
vogel eines guten Hamens, wcl<he ibrcm llädfsten bindeiwers
eines anmachen, dod) gute CUori ins maul geben, ihn einbauen^
werllegen und betriegen- 3iud& 3)S93b9, 1143 ciuS i^fitt^^of, SBenbunm.
(ßftcrietj) 1 230 T)ör aber du Sdimähwogelt der du singst, wie
dir der Sdinabcl gcwac!>scn ist. — 3)a§ natürliche SBorbtlb bic^e^
„SBogelS" fc^eint ber SIorpiDn p fein, togl. Stngetle ©, 138
Si tumi also der scorpio,
der iedcct vor, und ist oucb vro,
so er $id> bald« rid)et,
und mit dem sweife slidiet (Sonet 91, 67),
Der laranl smaicht mit den äugen ser,
vnd mit dem swancz so bekt er (5)intlfx 2400).
35fli. fliedji pocser wcibe glanlz!
bedencht inwendig ir gestalt,
vergifftig ist ir swantz (SBolfenflem 110,3,14),
QJtan iagte fanft Man bnt Sdjtangen, ba| fit bad @tft im
6ctjtDQnac tragen, ügL ^Jil^itanber (4. ©cft^t) ©.187. Sctncv ifl
€(i^nabtt htx am Mrfcn einer Möndjetutte Ijerafepngcnk %t^n\,
S)a^er Sßauti, ^c^impf unb ^rifl (ö^edei)) 49 ein münd) in einer
kutten hat den schnabel auf dem rudcen (ügt. Si£EQb 9, 1146).
£Bei Sutl^er finbet ft^ Qudfe getegentli^ ber 3gcl erträtint, ber
mit ben ©tackeln, bie er auf bem fftilcfen f^ai, ben Junten blutige
@(^naujen einträgt, aU ein Sinnbtlb uon ^enfc^en, l>or benen
man fiift ffütcn ^aht. 'tdgl b<iÄ 6iiat ©306 4^2044
tiüt^i %i\^x. 224 ^ — S)ie ofitge iRa fann id^ fonft bei il^m nid^t
179. Tewr bey mir Doicti.
^gl. aSJa V 1262 gfeuer 433 Hrme ehristcn müssen der tticlt
sd>abab und kehricbt seyn und jedermann m\ bey jhtt levüer
holen (^atl^epuÄ, ^iftorta 3elu XLIX'), I 1007 Seuer 385 lewer
an emem bolen (^atf^ermä, Stroit 381
Die Mq finbe id^i bei Sut^cr nur 691 64, 92 [@Iopc
82, 7 »Dm ^^nf] dasz Jedermann zu uns UTsad)e sud)t, uns
zwa<kt und 5euer bei uns holel.
m. f)unde aht untn, die beUstn nicht«
SPqL a3)aJ[ 832 ^lunb '303. 2)Qö Spi;tD. finbet pdf) bort uo^
oft in aütxXti SBatianteti. DSS3b l 1451 toeift e^J me^rfai^ au*
@nter »on JTeijeräberg nai^. 6(^on bfi ben Otiten galt al3 |pm.
canem timidum veLenientiua lairare quam mordere (Ctto ©. 70).
^ad^Wtijt auä Sut^erS ©d^iifi&n festen mit.
iti. Du wirst den wirt dort aucb da heym finden.
SQSa V 284 mixt 15:J; üsl. 12. 42. 95. 104. III 1466 lom-
men 20, 105, 214, III 1857 €atan 5 Der Salan ist Olirl in der
tUclt^ den ündi man immer dabeim- loplJiuä 240 Du lauffest
wa du wilt. du wirst alle zeil den wiirdt dabeime finden, ^Q,xi=
CDla 715 (ögl. ^genol^ 290*) giebt eine längere drflätunfl, beten
Anfang unb ^c^Iug mit brm mannigfaltigen Sebtau^ bet 'Ma Bei
Suttiev jiemlic^ übercinitimmt: fln allen oTitcn wirsui leQt finden,
die es machen, wie sie es gelüstet, vnnd nidit wie du vüilt, es
mri dir dod> nirgcnt allweg nad) deinem willen gehen. Und also
sagen wir zu denen, die nyrgent bleiben, die niemant leiden, die
nidjts ucrtragen wollen nod) können, die yhn sacb verbessern
wollen an andern orten: Zeü* byn, Heber geselle, wo du byn
kommest, da wirdt der wirti da heymen sein, du wirst an allen
enden finden, das dir nid>( gefellei. . . €tllicbe deutten disz wori
dabyn, dasz es sey eyn kundsctiafft von der reidjcn gnad gotles,
als: Uüo du byn kumpst, da ist 6o}, unnd du wirst von 6otl an
allen ortten gescbützet vnnd gebandthabi, der wirtt ist all weg
4aheym, der dem ad>t nimpt, aber icb halt es sey zuweit ge$ud>t.
Sonnst braueben wirs auch also, dasz sidr eyner selbs erinnert,
wie er sich eingezogen balle vnd leide an eynem orte so mere
als an eym andern, er musz dod> leiden, denn wo er byn komme,
da Ht der wirtt dabeymen.
33cr Bim, hm ßut^er in baä ntQuntgfad^ a^ünberte Bpxtv.
l^inetnlegt, ergtebt ftc^ üBeraö au^ bem 3ufammcnl^ang leid)t tjon
fetbft. 69148,119 jfber lasz flnnam und Raipbam und ihres
Gleichen immerhin passieren, sie werden ihren [Uirt bald finden,
39, 153 Denn der UJirtb, der dabeimen ist (wie gering das Baus
ist), der bezablets alles. — Oft toirb (^oit ot^ bct SEBirt gefegt,
iS, 39, 297 mag ßeduld baben und gedenken ^ dasz 8ott nicht
dabeime sei und seine Bnade demselbigen Cande entzogen habe«
die Sünde zu slrafen. 3^,371 B gebe mir, wie es wolle, so
ist dod) Sott dabeime, 36, 71 tütnn aber ein böse Jahr kommt . ,
so ist kein 6oit mehr dabeime, 42, 74 tüaren sie [btc Sd^lbJ^er
im SBauernfriege] nicht feste genug? Ireilid), aber es teihlct an
dem rcd>ten Baiibcrrn und Scbutzherin, der war nidjt daheim. —
"Mn Qucfj hn Xf ufel ift -^en unb aSirtb her SBelt, m 33, 268
ÜUo man binkömpt ist der Ceulel daheim. 42, 322 Oer Teufel
ist ein IHörder, Cügncr oder üertübrer, das bat er im Papstlum
an uns Hdlid) beweiset, wie er denn itzt wiederumb anfähet durch
die neuen ßeister und Rotten, U)^ Öoti nidjt daheim ist, da
gehets also, — ^tmw 433 er Ü>n ZtuW ist der mn in der
(Ueit und die UJelt ist sein fyms; darumb, wo man Mnkömmel,
da findet man den s*eusz!id>cn UJfrt dabcimc. —
(5^1 ao, 159 Sollen wir zu ihn treten, so müssen sie wabrii*
soldjc flrgcrnisz der Uneinigkeit weglhun . . sonst sd}cuen wir
uns ganz billig und sagen: Der Teufel ist in der ßecken. '^itk
1 S87 itr teufel lies sid) audi warlid) dabcimen linden [njar nid^t
fäumig] mit morden durdi die tyrannen, mit £ugen durd) die
Retzern 3ä, läG), — y^£Igemc^ner, mcifi ocTiicinenb ge6rauct)t:
m 39, 280 [^on 9icgenten] Darumb sprid)* man aud) auf deursd):
6r ist der mann nid^t. Item: der ÜUirt ist nid)t dabcim, — ^^terju
bsL ^eS[ÖIM.J02 er wird nid)l lang hte bleiben, adil ich wohl,
denn er seines ßleicbcn oder rOeister wobl finden wird. III 548
Darumb der IHeisJer nid)( dabcimen gewesl ist» der dir soldien
Uertiag gcstellet, 30, 159 tUenn will aber auch Antwort ge-
fallen, wie die Uneinigkeit in so1d)er rnand)fältigkeit aus dem
beiligcn Seist homme? Bte isl niemand dabcime. ß'^t ^20 l 63
Die falsd)e Ciebe saget einen guten fHorgen und wenn sie dem
näbesten belfen sollen, so isl niemands dobeim. 36,279 JTuf
einen tag lernen sie Gesetz und Evangelium gar aus . , aber im
treffen, in der Cbat und Beweis ist flicmand daheime- 43.213
Jlber wenns zur tlot kommt, da man andern belfen soll, da ist
niemand daheim. ^4, 71 Oliederumb wer unförmlid) von etwas
redet, do sd>feusst man balde, es sei der Hlerster nid>l dabeime.
44, 174 finde* alibier den mann nicbl, den er suc})ei. 48, 77
Bald leget sid) das ßanlate und isl niemand daheime. 43, 79
Sid) niemand dabeim finden lassen. De SB V 506 ld> will, ob
6ott will micb dabeimen lassen finden.
©inin>ettoQnbt tft 621 22,270 Es ist nie einer so böse gewesl,
er fand nod) einen bösern. 303 £r fand den Redeten,
U2. Oler nicht brot essen maa der wandere.
9Ba V 1063 ^xot 539 lieft wander — ^ttö fBpx^. ift bem
ijürigeti üemanbt, benn man (agt S^apptuS 347 In andern landen
issl man audi bfo4t. i5a3 lann ein Xroft Jein für ben, b«r bie
«getmat t3etlaf|cn mu^. 'iQ^t 2Ba I 469 5ötot 10. 11 Jfnnemegen
ward ok Brod backt, 114 £s isl anders wo aud) gut Bröl essen,
127 Jremd Brot scftmedil mhl ^iet aber foü ber mit ber ^)etmat
Unjufriebene gmarnt lüerben, tion bem f^eifil Söa I 482 IBcot 373
es ist ihm kein Brot gut genug. 3?enn tjgl SSBa I 470 Jöcot 39
Brot mit (remdem IHesser gesdjnilten, scbmed<( nid>( gut,
äÖQT fonft bei Suttier ni(^t nadjjutDeiten.
193* Httff ttadleti gehen.
ma m 858 3tabEl 35. - iBst. ^aBb 7, 250 ^uf 5iabeln ober
nie ou{ ?£ab£[n ge^en, fi|en; nüt ^ac^meifen auS ^auli, ©c^irnpf
132"^; ^xx\d} 25»». — t^)nlic6: Stuf Äo^ilcn ge^en, fifeen. Siüä (Segen*
t£|£it ift *Jlr. 49 SCuf tRjjfen ge^ien.
"ü^ad^iDetfe auä fiutl^er fel^Ien mir.
« "« s.
SBgr. SBalll 1618 80*238 Die faulen Sed<e {^aim I 76,7):
„mn ttagcn ^mägbcn gcfagt." 242 Ein Sadt bleiben (^Hutnet,
12): „^ün Stauen ^hjetbeuligcn a^araftnÄ," Sögt, aU(4
6, 65 Die andern henken an sidi sadt. BaV 892 SBalg 18
€men Balg für eine Jungfrau finden,
Seibe Slußbtlirfe braucht S^ut^et 1. für bie tl^tenfd^e unb
incnfrf)(tct)e $>aut, bann für Öeib überhaupt. 2. für unjüd^tige,
— 187 —
Wtä^H müU^ (au4 lUtannS-) ^exfonen. 3u 3?alfl flieBt S)ie|
I 203 fünf -Ütad^tocife, iSieI)E untec 2.
1' wir miissen vns also mit dem a1t«n Balge schleppen und
manern, bis wir an jenem tage gar gcistlid) flcisd) werden (^e Sä)
IV 687). 3n bemfelben Sinne brautet fintl^ er betanntü^l ^abcn=
fad ober ©adE fe^r t)äufig neben *33Qtg\ ^, (5ät 41,53 niüsscn
ihren Gottesdienst einem tlladensaA und Stankbal^ erzeigen. 43.
2@S unser eigen fleist^ ist der alte, faule Sadc. 46, 121 Der
Sade den id) am ßalse trage, fleisch und Blut, zeuhet mfd)
herunter* 49/6'6 Uerlieren wir aber» so verlieren wir den Sadt,
so wir am fjals tragen, das ist nid)l meb als die pulsen uer-
loren. 49, 320 diesen Sadt am Bals tragen* 30, B den armen
Tnadensa(J{, meinen Eeib, 40, 269 fürd)ten, der ITladensadt und
der Brotkorb müsse Sd)aden leiden. 15, 124 er [<5f)iiftuö] hat sid)
niedergelassen in diesen Sadt, unser 51eisd> und Blut. 44,226
wir armen Sdylammsädte.
2. mancher sid) Icsset so blenden, der ein rcdjt sdjon frum
weib bat, das er jr gram wird vnd sid) henget an einen sdieuslfdyen
sdiendlidjen Balg (C^W 43, 109). vnd bat sidt tunden, das sie
eine besdimissene Braut, ja eine verzweiuelte bure vnd böser bald(
gewcst ist (32, 130). er nimpts, wo ers findet, offt einen garstigen
baidi für sein sd)<)nes weib (*>4, 178). wenns eine beydin, als
die Jlenea Syluia oder sonst ein bäser bald{ gewesen (^tf^r. 25^),
eine erzhure verzweifelter balg vnd lügensadt (Sc 3(0 V 625),
Taju tjgl. iä^l 4a, 51 sdiid^et er einen alten Balk zu dem Weib«
^ 17,456 50 sind aud) die huren sd)ändlid)e, unreine, sdiädlid)e
Bälge. IS^, 100 mie man wol so]d)e Darren gefunden hat vnd nod)
jmerdar findet, Die jre sdtone CUeiber verlassen vnd si<h etwa an
vnfletige, garstige Sedte gebengt haben-
^Jiod) aEgemeiner gebraucht, aud^ in fdjerj^aft fDjertber aBeiie,
t9l 46, 142 Also sprid)t die mutter aud> zu ihrem CÖd)tcriein:
du Uürlln, du Sadt, du IDäbre! Das ist eitel kösilidyer Zudter
und süsser l)OTiig. Spräche sonst Jemand diese CUüii, so wären
sre eitel 6ift, diel Cod vnd Hlord, S)«SÖ IV 132 Griisse unsern
lieben Sad?, 3Betm. yiiiäg. VI 218, 20 bengen dem Drecksack
{=Jfmbe] 6olt an den hals, er kan kaum geben, ©tl 17, 456
ÜJill sie [fate ^eigb] aber gut tbun, so musz sie 2U ihr selbst
spredyen: Du fauler Sac)«, heraus und tbu, was deine Jrau gebeut.
32,361 solchen Iheuern mann [^ai^x fftiebvid) SBorbaroHQ] soll
so1d>er unflätiger Ulanst, lauler ßaud). garstiger Balg und schnöder
Sadf, der kein Bischof nod> einiges flml in der Kirdicn hat (denr^
Papsttum ist vom Ccufel, vwie wir wissen)* mit Süssen treten, dem
er tiid)t wertb wäre die 5d)ub anzuziehen.
ytbgelettft bßtoon ip balgen unb födten = einen SÖalg unb
i&atf }^t\im I 203 die kunsl kan aud) ein angst ertzbure
auEf der gassen, wo sie eine ebTlTd)e jungfraw bälget, sedeet,
huret vnd bubel m 26. 6).
flespdtintii tuen anscbicgcn''
®er Sinn i^: ?3lit unfcren ©ebanfen, ^Injc^lägen unb pänen
ge^t lüie mit gefpanntem Üuc!^«, bo? toor bet syerütbuttimg ge*
ne^t tuitb unb hahn einläuft. Erfolg unb 'inu^fülfruug bleiben in
bet Vüzgsl ^intcr unfern (^rmarturigcn unb Slbfidjten ^UTÜd. 9,^1.
2öa I 13Ö3 O^ebanfc 1 (2. 3.) fln ßcdanken ^ebet viel ein (abe)
wie am rohen (genectcn, gespannten) Cud)e. l 97 ^Infcfilag 1
JIn Anschlägen geht oft viel ein wie an rohem Cudie. IV 1352
^uc^ r> JTn gespanntem (grauem« rohem, ungenetzten) Tud) und
Jlnsdjlägen gebt im Jahre uiel ab. ö fln Cud) und Uiorten gehl
viel ein. 44 Uon drei €llen tud) läuft immer eine ein, sagte
der Sdjneider. —
Iflam, "Jtamt ift nod) ©exilier- J^tibben 3, 417 mnb. ba* ge-
ftedtf 3ift ; 54t[efeung, «cfiimmung, ä^rfd^lufe, %h^^t 33gl. aut^
ficjer 2, 336 räm itil^b. = ^id, boS Sielen, Ita^tm, <&treben,
S)oöDn aBgeldtet rAmen. ©SSÖti 8, 67 ireift n^b. nur no(^ ba^
SDerbum raljtnc» auf. SÖet ßut^et ift baö äöort iDnft nic^t natfi-
geiDicftti; ^ier ift eä toDljt fubft. ^tifinttit.
5)ai SlsrJD, ftnbEt ftc^ a. )ö- g9I 21, 30 €s geh«! an dünken
und bespannen tud> vi€l ab. 35. 15 Es miisz dem Pbarao nicbt
also hinausgehen wie ers im Sinne haL Jin eigenen Jinschlägen
und geredcelem tud)e da gehel viel ein. Den Cyrannen khlen
oft ihre J^nschlä9e. 36.44 heiner sprechen kann, dasz er sein
Ceben hinausgeführt nad) seinen flnscl)lägen und ßcdankcn; es
gebet alleweg anders denn wir meinen* 48, 176 wird auf
deutsch ein $prid)wort gesagt: JIn eigenen Gedanken und ge-
spannetem Cudie gehet viel ab. Item: Gid>ene oder eigene An-
schläge geraten seilen wohl. Es ist mir mein Cebtag nie gegangen
nad) meinen Jfnschlägen, 1d) hab mir woM viel hirgenomnten
also zu tbun; aber wenn es nicht ist gewesen unsers Tjerrn Softes
CUort und Ulerk, das midi dazu gedrungen, so ist das mebrer
Chell wobl nadigcblieben. 48,178 Hör einem ]abre war das der
Rathsdilag zu Jlugsburg, dasz es itzt mif den Cutherischen sollte
alles im Bluie liegen, aber das Stündlein siebet nod? da und Ist
nid)t umgeslossen, die Gedanken sind zurüdie gegangen und an
dem gespanneten Cudie sind wohl zwei oder drei Ellen eingegangen
und ihr sind Diel darüber zu Boden geslürzt. 48, 182 Denn ihr
Ulerk ist zu hod) gekommen; es isf hart gcspannct tud) gewesen,
davon wobl die Bälfle isl eingegangen, ^leufcler 181 Uon Ge-
danken gebt gar viel abc.
it6. 6ot gebe faulen henden das faliibeH
(Sin 5lucE), me fol^e in ^Igiicotas Sammlung (472ff. 519ff.
528; 532; 626; 64:3f.) tiönfg tiotfommen unb i'uJtietö Wi%*
biUtginia (Söic^ie 31} crfutjren. 3n Ä/utl|er3 Sammlung finb
5lü(^c unb *^emünWiingEn öerfin^elt, öfll. etloa ^r. 54; 332; 367;
in feinen ©c&riftcn unb 2;ifd&Teben fmb [ie häufiger. - gallübel
ift (£l)itei)rte, gaüfud^t {^mh 3, 1291); man fagtc bafüi aud^ St,
Sßellen, tODfüi iiui^tx eine ßrFlärung bietet SEBeim. ^luäg. I 412, 20
Valeutinua» morbi eaduei praefectusj quem cum nihil Itgimus
egisse cum hoc morbo, propt» iurai-em ex allusione germaDic^
eum in IiuIub auxilii sortem veuisse. Naiu cadere valkn sigui-
ficat, quod ad Yalentinum quam proxime allusit. $gt. S3elE8
IV 628 Gr batst üelten am fialsc. @126,135 €s mödit Jemand
wohl gern flud)en, dasz sie der Blitz und Donner ersd)lüge,
bollisd) Icucr vert>rennie, Pestilenz, Jranzosen, St. Ü eilen, St
flntöni Aussatz, ßarbunkel und alle Plage hätten. 39, 299 Denn
aud) die Oeutsct>en sagen: Das Jallübel gehe den an, ders
besser madit^ denn er kann. . . €s gehet aud) also, dasz sie gar
scheuszlid) laMen, wenn sie es überniad)en, und kriegen das
rechte yallübcl, dasz sie lieber sollten zwo treppen überhupfen,
denn einen sold)en 5all Ibun. 39,342 die andern sind Blattern,
Sd) wären f Iranzosen» Sant üaKin, JInton (gleich wie sie sid>
selbst mit soldjen Jlüdjcn itzl malen) die den Ceib ungesund
madjcn. ßßfd&e 471 Ideo oravit [Elias] contra eos, das sie [bte
5©aaI*s^>fQffcn] S- Ocllten ankemc. — ßut^cr fetbft braucht biefcn
5luc^ ^E)cSÖIV6ö8 Das Paternoster wider das Papsttbum, dasz
es St, üelten hriege! — 3n SUetiDÜufc^iunöen übet faule ^>dnbe
umfd&rcibt ßutlicr SaßüH 3- 3^ ®5t 7, 27 0oti gebe faulen fjän*
den die Drüsz* 22, 176 laule Bände müssen ein böses 3abr
haben, 26,155 Qott gebe bie faulen Bänden kein fllüdi. 52, ?i36
0oti gebe faulen Randen kein 6lüdc, die hie nid^t zugreifen. —
Slnbere 5lüd)c njctbcn toon Sut^et gelegentlich auc^ roiebfrgcgfben,
bod^ \ü, bag er bet ben ro^mn feine ^tgbtEtgung ouBbrü^t, j.
JL*öfc^e 42 Ggoi^ub princeps: „„Das in die sud)( derstosse
Erat enim rustico ingenio. iS:% 23, 222 [Die jener Pfaff bcicte
auf die Uleis': . . lauf Bube, dasz did) der Ritt sd)ütte ic. 25, 15d
dass: eud> 6&tl straf«, ihr uerbeUten Buben, 36,175 dasz eud>
der Ooniitr crsAläbe. "102 da&2 did» alte Plage bestehe.
^'2,76 nid^t ein guter Tludi: dasz did) eine alte Ulatid ersd^lahe*
198 Da sdjlahe der Uük\ zu, Intlingenb 65, 99 Uielleidjt
wird sie der Cr^pf [6d)kgp[u|] und Sterbedrüsz bald rühren. —
Cft tüirb aud& ein «Slütounfc^i ober OJtuS (Ijg!. 61 64, 198 ttlir
grussen auf deutsch: Buten Abend! ßlück zu!) einer SBei^
ttJünfifiung, ^. m. 40, 164 Da sd)labe ßlüdt zu! SBefonbetS l^dufig
ift bic am ©d^Iuffe öon ßiebem tnieberfe^cenbe Söimcl: ßott gcb
ihm ein gut {verdorben) ]abr! nii£^ M öut^et, ^, SB, 23,195
Satan, $o habe dir ein gut Jahr, 31, 17 So bab ers ihm und
ein gut jabr dazu, «^2, 57 dasz sie ihn mit seinen Cbalern und
ßülden lassen ein gut ]äbr haben. 36, 174 Id) liesse sie ein
gut Jabr haben, ^ IV 261 Easst die Buben ein gut Jabi
haben*
m Söa ögl. II 300 ^anb 148 ; 153 II 20 mti 420 ; 2532 ;
2547. 1 924 Sallübel If,
i»7. üncket dich die bawt?
Dtcje Staae enthält eine berftecfte !£tDl^ung mit ©(plagen.
Sögt, S5BaI1 440 $)Qut 65. 66 ]udit did) die ßaui, so labe mit
den Bawrn ein Zank an. 122 die 1)aut judtt ihm, man musz sie
ihm gerben. Ul^tanb 5JoIM. 249, tj. 4 Ipxic^t ber tauftußigc S&mzx:
tut did) der budtel judien,
so lain did) ber an mfdtf
Plaut. miU glor 397 dorsus totus prurit (Ctto 121).
a9ei ßutVr ögl- 31, 186 üersehe mid> aud) ganz irosilid),
dasz id> hie mit den Sophisten selbst werde einen sonderlidjen
Dienst ibun, weil ihnen so aus derTDassen itzt wohl ist und die
Raut so sehr judcel. 41,165 es i$t unsäglich ujfe geil und
kutzcl die Bituern itzl worden sind durch diese friedeTcid>c Zeit
eflicbe j^hre daber. juchet sie die Ijaut so fast wie einer
Sau zur Sd)lad}tunci gemästet, als wollten und konnten sie die
guten Cage nid)t langer leiden noch tragen, lassen and) nicht ab,
bis der Ileisd^bauer über sie kommt und mad}e ÜUorste daraus.
44,174 Derßudtel judtet ihn auf dem Rüdcen, er sud)ie einen,
der ihnen sollte krauen. 39,249 Jfber es wird einer kommen, der
uns $old)en mutwilligen Hützel \7ertreiben und den lieben jiiäiel
krauen wird, gar redlidi. 1 511 judiet ihn der Kulzel zeit-
lidjen Ruhms. — ^*9l. auc% SRr. 323 unb 324,
m. Ein mma bebellt das ander ytin der scheiden.
SEÖQ lU 640 5Jlc|fct 23; üfll. IV 467 ©^toett 32, 100 Zwei
gleid) gute Schwerter halten sidi zu €hren in der Sdieide. ©genolf
20Ö' €iTi schwerdl helt das ander in der scheyd. . . Ersdiredtter
feind ist auch 3csd)lagcn, tllann hat die sieg für ehrlich ^^nd
herrli(ft, die on blut erobert, dero Gxerapel vil in Israel. * , Dann
S0 die stat wchrlosz und blosz were, so geh mann dem leind ein
vrsad) zukommen, Jlber disz s[J)wcTdt bebelt jhenes in der sd>eyd.
Dahin magstii deuten der ßertzogen von Sadisen wapen, da ein
blutig sd>werdl das ander auffbelt, vnd ins ander feilte dasz keins
sein streych vollbringt.
löei S^ut^cc ^91 22, 274 dcnselbigen [fe^bcluftiflcn garften]
wehret nu Boti damit, dasz andere aud) läuste haben und jensft
des Berges aud) Tente sind und behält also ein Sd>wert das ander
in der Stfteidcn. Si^gl. au^ 2'\ 168 an weldier Gxempel zuletzt
die rauhen, rohen, losen Christen aud) stossen wurden und viel-
leicbi anders werden, wie ein besser das andere wetzet, 22,271
Ihr IDesser stidit fest, aber müssen sie es zudten, so kommis nidit
ohne Blut wieder in die Scheiden. 39* 398 Denn wo falsche
Zungen zu ijofe und im Regimen! cnrhäten [= nif^t toätert], so
würde das Sdtwert gar oft in der Sd)eiden bleiben, da es sonst
ahn Del grosz Ungliidt, Blut und Blord anrjd?L
199. BU ljitt$ i$i ynn grind komen.
Site £aii^ im ©rinb ift ein SBilb läcIerUc^en ^ürfjmuttjcö, be*
fonbciä bei 3Jlenfc^En, hk aus niebexen SÖerpIhtiffen in bic $ö§c
gclontmen [inb (ügE. *Rr. aCöa 11 1822 Söuö 9 Die tans, die in
den 6nnd kommt, ist s{htimmeT (stolzer)« denn die drin geheckt ist.
53 (67; 68; 69) Ufenn die Caus in den ßrind kommt, so redtet
sie den ßiniern und wird sioiz (ist sie nid)t leid)i wieder raus*
zubringen; so madit sie sid) bcsdjissen; so brüstet und mestet
sie sich)-
©91 46, 141 Denn also pflegcts sonst zu gehen, dasz man
stolzirei auf die Gaben 6ottes, wie man im $pTid)wort saget;
Ulenn die Ilaus in 0rind kommt» so wird sie boffäMg. ßabcl 10
üom hund vnd der bundin. (*rteubr, ^.76 ©.13) Diese Jabel
zeigt: GUenn die laus ynn grind komet, so macht sie sid> be-
sd)issem Srcitn^jelmet^cc 409 Olcnn die laus im grind sitzt, da
kan niemand mit auskörnen. Sßtegei: 330 Die leusz sind gern im
grind , nid)t umbs grinds willen , sondern umb irent willen,
eai 39,310 indesz müssen wir leiden, dasz die Caus im ßrinde
sid) didce weide und im allen Pelz auf Stelzen gehe. — $gl^ quc^
^% 3t>, 304 mlszbraucht der guten tage und stid)t ihn das iutler
zu sehr pli:. 323] und mad)t std> bcsd)issen genug. 40, 267f,
Das haben aud) die Bauern gelernt; wenn einer zwei £ier hat
oder zwei bölzer, macht er sieb so besd)issen damit» dasz niemand
mit ihm kann auskommen.
bie ba^iEc lommt, ba^ 6ci ^una^mc bet ©tiibte ünb ^Burgen ber
Unfreie auf baä Sonb unb bell gelbbau bejc^räuft lourbe, unb iti
gfotge beffcii ber 33QUcr für einen ßieflenfafe bcÄ ^£>eTTn unb Slittexd
(unb für td^ unb ungf6ilbct) QotL Sßal. ©Timm, Jtcd^tÄoH. 316.
Utfpcünatti^ lautete bflS 6pciü. aber nic^t auf iöauet, fonbetit,
rote SQJa II 1688 ^U^ 84; ^342; 590; I 856 €fd 38; III 1094
C(^§ 33 ^eißt, auf baä liebe ^ie^, ^a^u tjgt. SEÖa I 255 ®auec
6; 69; 235; 287. ^nd^ am m^tx njcifl S)teS II 200 nad^: was
sol der kube muscatcn, sie [sset wol baberstro (lif^r, 4»).
Simtjliduö I 151,2 dem Od)scn gehöret fiaberstrob. Si^nltd^ Bei
Sut^er göIc^E 324 In eine sau gehören trcber. mi 24, 321 es
geboren Hrtikcl von trestern und RItien. von Knochen und Beinen
für soldic Beiligen* ttla$ soll der Sau IHuscaten? 44,311 Der
Sauen geboren aud) Crcber und der Kube 6ra$. 50, 108 Psalter
hinscbnurren und schnattern, wie die ßänse ibr ßaberslrob fressen.
3)ie[c äÖenbungcit cntrt)rec^en bem SprtD. bet ^Iten Sitnilem
habent labra lactucam (Dtto S. 182) unb hxMm ganj aU^iemetit
ben @ebanlen auä, ba| bie ^ert^fc^ä^ung natneitUid) bon grifligen
®enüffen jli^ nadf ber ^tlbutigäftufe richtet, mee^I>arb man fot^e
ni(^|t an Ungebilbete roegtucrfen foHe. ®ie bejonbere Slnrotnbun^
auf bcn SBouer bleibt nld^t Dfy\t SEÖibfrfptuti^. ^^i, ^genolf 14
unb 321* Daher singen vnd sagen sie [,Mt ^ot^trabenben gcterten
^txitxttn"]: Bacche bibat doctus tua miineni rufiticus undoLm,
Tnn bauren gebort baberstro, die gelerten sollen wein trinken.
9^33 28, 59 1d) hab nod) ein lochten die ist bh'ndt,
Tst rolzig gar vnd hat den grindt,
Die gib fib einem puren do;
€$ bort in die puren baber stro.
- 1^5 —
9158 33,38 id> babs docb on das gebori also.
Gs bor in die puren baber $tTO.
3m gDVii ^at aud^ £ut:^er biefeäi unb ä^nlid^e l^arte 9|}orte
übet bie Sauent geängett, ugL ^eäB II 669 Der weise mann
saget: Cibue, onus etvii^a aainn, in einen BauTcn geboret
liaberstrob. Sie bSren nicht da$ Ulort, und sind unsinnig: so
müssen sie die üirgam« die BÜd>sen, böten, und gesdyiebt ibnen
red)t ü 1^9)- ^re^ct 116 Deiiade ludeDs ciim infaati suo
dixit: Ahe, optima e»t de! benedictio, qua rustici non sunt
digni, sie sollen stro baben. ^J^gt. ^rampetmetjer 1397 Deus
qid misericors est* gebort nicht für die pauern, üle qui
peates immittit, bella etc. Der ist recht für sie. — S)ie Umte^rung
bitfcS S^jtffi. ifl 52, 280 mie man sprid)!: tüas gut ist gebort
in die Pfatfen.
191. Uletin man den baurn mxtt die baitck steckt,
$d ragen ddcb die bein erfur.
SBgl, aSa I 269 SBauer 340 mU bet ©anantc „©tiefetn" flatt
^.SBeine" unb ber lat. ÜSetfe^itng: Eustica turba suos uescit
deponere mores. 389 Der Bauer siebt ibm (noch) überall heraus. —
Maoeot adhuc vestigia ruria {^ora^). — 'Äfjirtic^ ipric^t fintier,
tpieger 476 Die baiirn bleiben paurn, man tbu in wie man ujölL
sie sein Hloses uoldtb, «on [nam?] wie man sich undersiundt
menschen zu schaffen, da ward das maul da, die nase da, die
äugen unred)ti unnd wie man es machet, so war es m6t recht
unnd bett feil: also bleiben die bauren alweg tlloses voldtb.
o6lge S^itlP- fana ic^ fonft tueber Bei t'utfiev uoc^ anbeten
tiac^loeifen , boc^ gtetit eine ätinti($e Söenbung, btc njQM^eiu=
urf>tilnsli^er ifl, togl. Söq IV 1078 ieufet 441 Der Ccuf^
fei stell sich wie er wolle, so bledten ibm die Pfoten (^etberger,
-^crapoftiltc 1 675). 442 Der teuffel stelle sid) wie er wolle, so
18*
— 196 —
ragen jbm doch die füsse berfuT i;iap;)iuÄ !Rt. 691; aigticota 383^
^gtxiDlj 194 eimplUiuÄ IV 292,9 sintemal sich der Ceuffe?
nie so wol Welbergen mag» dasz ihmc nicht die Jusse hervor
ragen, ^"c^ ^ei Siut^et 631 43, 323 sie habens recht troffen» wena
sie den teufel malen in einer Itlöndiskappen und seine Ceufels-
klauen unten herfür.
5Jlerfn>iitbifl ift aud^ bie SScrtouic^ung Don Icufct unb Sauer
SEÖfll27l 39Quer890 Der Bauer soll ihn holen (W ) f^^^- ^ot
i^n bcr Xeufcl! — I5inc ^nfpietnng auf baä S^tto, in htx fform
mit hm Teufel bietet m 32, 48 Der Kardinal zu Hlänz nimpt
viel Cuchs zum Rocke, aber er nehme, wie viel er will, so raget
dod> ein Schalk unten und oben aus [^ti.
Sgl. au(^ 7, 33 bürg man ein narren hinder tilr
er siredit die oren dod) harfür«
®ie (e^te JSJenbung Ireip ^in auf bte ÜQffiJi^e gorm biefeä unb*
ü^nlic^Et Spm., bcn QUi in ber ßötuenljaut.
Der tndn ist 4n das schwerd gebunden.
*ögL fS&a IV 470 ^(^ttert 103 fln das Schwert gcbundca
sein. ^ €etnc ßiflärung : „Mo\ im ©e^ug auf ben Solbatrnftünb"
ifi fülic^. Sic richtige S^cutung ergiebt ftc^ qu^ 63 Schwer! » wo
willst du mit dem UJeibc hin? 74. 75 mas nützt ein langes
Sdiweri, wenn der flrm fehlt, der sich wehri. 108 i\n Schwert
in Kindesbänden. —
«ei fiul^er tdtt ber einn fCar 5emr (19t 27, 232 fliso geht
es den Blindenleitern, die gottlich Sdirill handeln wollen und das
Schwert des öeistis fuhren, das ihn zu schwer ist; und geschiebt,
wie man sagt: Uler hat hie den THann ans Schwert bunden?
36, 192 CUo md)t weise Ceuie sind, da rieht man mit Sesetzea
Tiid}1s aus. D«nn man musz ml den TDann haben, darnadi mus^
man ihm das SdJWCTt an die Seiten gürten, man musz erst den
ßausvater haben, ehe man das ßaus anrichte.
191^ 1{U\n \mm llflt der dreck nahe*
III 81 Öeute 844 mit bem fonft üblichen S^H ' beim
bertzen. I t>84 S)xcdC 12 mit bcr iat tjrflömng: parvi
homines cita irascuntur. V 1189 ^ced 203 mit bem ßitot: Der
Dredi musz euch wohl so nahe am l}erzen liegen, da ihr so bald
wollt aus der Raul fahren (üon mrUn, Sijlütan, 54). Söa III 80
eeutc 827 Kleine Ceul sind bald im Barnis*. @genoIf65^ Gr ist
bald in harniscb. . . Der leidet seudf vnnd zubewegen ist in zorn.
Gr girret, er schäumet, er schnaufet vor zorn. Der dreck ligt
jhm nahend bei dem bertzen. '^ifiilanber (*Uombe jum 0. i^t[i^t)
337 wie dann die teilte, die einem übel wollen, alles zum
ärgcsten auszlegen: und die gerne zömen, lcid>f im harnisd) sind,
nad) dem ßaleAutiscben spridjworl Parvicorpi Merdicordl. —
^mb 2, 1356 gicbt einen 5^^a^t^le^$ auä ©eb. fixarxd, Bpm. 272*
unb ben erftdvcnben S^Iafe aui ^eniW 746: dem Jähzornigen,
^adtföeifc üu« Sutl^etä ^t^riftea feilten miv.
194. Du macDsts so i9nec$$e.
^ie 9ta fann nid^t nac^toetfen. S)üS SSÖort üneeffe ent-
fpric^t tootft bem SK^b. unaejic — ungenießbar (Öefet 2, 1751).
^aöb 1,590 fü^rt an: ässifls und unässigs, guts, rcins, böses
und wüstes (^Paiarelfuä I 792*) unb bcmerft: ä^e = vescus,
e|bat, im l^eutigen Sc^Iefien gebräu^Iid^, ge^^c in bie ^ebeutung
tfov. fc^ön, angene^iin über, Sßgl. quc& B^mtUn I 157 anAgt^
= lüffetn.
3)cr Binn her f&nnte l^itmnc^ fein: 33u mad^fl fo un*
195. ein äm man $ol nicht reich sein.
ma\]\ 383 Mann 507; ügL III 56 Äcute 162. S)en gebräu^*
li$pn ©inn beä i£pm. gkbt 175 JIrme Ceule dürfen sid) den
Grossen nfcbl gleid) stellen; 218 Jlrme Ceutb sollen nichts haben^
sonst wären sie nidjt arm. Sögt. 3tctne!e 554 en arm man
en is jo nen greve. U^tanb, ^o\m. ?tr,279 ^ü, 11
Hidjts ujirs [ärger] verdreusst mid) in der weit,
das merkenl aigenleid)!
wann dasz die armen bond kain gelt
und seind audi selten reid).
Bxmpl n 172, 14 ld> nahm kein Gelt zum Jfimosen an, weil id>
wüste, was mir sold)e Gewohnheit in meiner eremitage genutzt;
und wann mid) jemand dessen etwas zu nemen trtngen woltc,
sagte id): Die Bettler sollen kein Gell haben.
a9ei eutl^ET bflt. müm. Süiäg. XX 110, 32 Neque tuarum
virium est hunc atit illum haeredem locupletare. £s hctsst^
arme kut sollen nidjt rcid) sein. Fecerie, qnicqtiid voles; non
locupletabiSj quem Dens vult esse paiiperera. @9J 21, 336 ÜÜer
arm will sein, sollt nit reid} sein; will er aber reid) sein^
greif er mit der 1)and an den Pflug und sud)s ibm selbs aus
der €rde,
SBermanbte 3ta: ^91 32,47 Dr. Pommer sagt: wai, Blinde
mötcn nid) sehen, sie wollens so haben, 37, 26 Denn wer blind
ist. der soll nid)ts sehen V 1014 iölmb 32.), 64, III
narren sollen nid)t klug sein, und wollen dod> immer klügeln.
— 199 —
30, 229 £m Sau soll kein« taube sein und der Kukuk keine
Radjtigall — aitenei^t ouc% 30, 284 eine Irau soll nfd>r Berr
sein im ßause. —
möchte miriefinten, bafe baS ©pttü, exp tu fpfitctcx ^tit
in bem ©innc gebtaud^t tourbe: „Seber luoltto fd&cinm VüüS er ift
unb fein luaä ex I{^emt*% unb bafe fein urf|jTüngtii^et ©inn cm
□nbrei tüciv> 9^atfi ©rimm, ajftJjtSfttt, -312 fann otm ju(ammcn^
gefegt mit ^ann über Seide aluai im TOgmeincn bie unreifen,
getinflen tebculen, unlciigBat aber luecben unter Sltminann,
^rmeleutc bie untcrtDÜtfigEn SStenftleiite, bic Unfreien bcrftanbm,
S3en ©inn beö Sptto. qÄBc bann bie ^Rec^tSregcI toicbEt: Gin Un^
freiet batj nid^t unfcefcf)TÖn!ter %m unb S^efl^er bon ©runb unb
SBöben ff in.
aSalll 850 gjarfitfiift; mit ber 6r£[äcung: ,,aöer eine
berjtel^t, tfetjie^t aud^ mofil ein ^a%t', — ^Qi^tfttft ent^ätt voo^
eine Erinnerung baran, bn| wtifcrc 53ürfnt)rcn tf)xt Termine
Zaditen beftimmten ; ügl. ©rtmm, IKedit^alt. 221. Annus tuor
ben Ilten üölfätüniUc^ic igj^peT^^el für tange 3eit; tjgt. €tto, ©.27,
3n biefem <&innc ift ^ier Sfl^tfrift .^u berfte^cn,
33c 3GÖ II 679 Pericula cansae protractao arbitror satis
colligi ex dictifi* usii et exemplis. Dicta sunt: Naciiit diff'erre
paratis et periculum est in mora; Dacbtlrist, Qui nou
est hodie, cras minus aptus eriC; ubi consuluens, maturato
facto opus est III 320 indesz wird viel tUasscrs verlaufen und
wird aus nad)tfrist jabrfrist werdeut ob Sott will SPftl. ftnn^
temanbtc 3)cilBlll 527 indesz verläuft viel Uiassers, und
wird Sott wot>I Katt) finden, dasz nidjt so gehen wird, wie sie
gedenken, ©eSIß V 460 So kommet Cag, komm« aud) Kaih.
est 40, 318 €5 ist aber damit notb nicht aller Cage Äbcnd.
41, 147 aott bescbeert über DaAu spridit man.
197. Ein willig pferd nicbt xu $eer reiten.
%t.aäiallI1294 ^pferbSSSff. 789f. III 1734 ?Ro6 61. 111104
Scutc 1432 mnm Ceute soll man nid)t überladen. Otto, ^, 102
aus ßiceto, De oral. 2,44, 186 Curreotem incitarej iinb Otjib,
rem. aiu. 788 Noe opus est celeri subdere ealcar equo Wdh
m 75, 23f. Olas tvol wil, das straK du nit,
€s tbuts doch selber on dyn bil.
Casz ein willigen esel bivben»
Den niemans sol nit übcrtryben.
^euffter 265 (ba^ 5. Söudj ^opä a. b. 66^ öctteffert mit %nm,)
Ein willig Kosz soll man nic)>l zu sehr treiben. Der
freunde und nächsten soll man also brauchen^ dasz ihnen etwas
übrig bleibe, dasz wir auf eine andere Zeit ihrer aud) braudsert
mögen. 61*124,333 Denn id) furchte mir übel, dasz ihr eures
flmpts und der Demut gegen 6on uergessen und die Saiten zu
hart spannen und das willig Pferd zu sehr reiten werdet,
damit wiederumb etwa sidj ein Aufruhr erbebe. — 'Ögt. qu(%
^eBIlll7 Zuviel zureissi den Sack auf beiden Seiten. tTlasz
dber isi zu allen Dingen gut.
191. (Uenig mit liebe teilen.
9Ba V 188 3BEntg 93 mit bem ^ufo^: Minius exigüuia aed
oppt>rtuiumi OWtippi 1 285). 37 [Uenig aber herzliA,
38. 39 UJmq, aber mit [iebe* sagte der Strotner zum Uogt und
gab ibm eine Ohrfeige. 47 UJenig mit Cicb« ist besser als viel
mil Zank oder Unlust. -^3 UJenig mit lieb*, vil mit kalben, %t
au* Db^flee 6, 208 unb 14, 58
f&ti Sutfier fünft ntc^t nadEiauiucifen, 5ÜeTh?anbt etlua m 23,215
id) gebs so gut, als id) habe.
Blind man, arm man.
SBa III 365 mann 109; 110 unb III mit ben 3ufä^en: ha(
er aud) Pelzwerk an; hält er aud) Seid' und Sammet an, *3lsri=
coIa 748 (= %nolf 293^):
Cyn blind man, eyn arm man«
nod) ist das viel eyn armer man^
der sein weib nid)l zwingen kan.
äfintid^ Ui Sutffcr <S?r 32. 35 wie man spridX: Öefangen
mann, arm niann.
200. 1$t besser uidingen ausser denn ym stock.
^eibiiigen, teibigen: cjeric^ilid) üerffanbeln, bann überlEjaupt
berl^Qnbeln, ^mh 11,234. Süßl. W&a III 213 Sotf) o Ausser dem
£öd) ist gut tedigen, — Extra carcorem causam agere tutb-
simum. 8i potcs fijgerej ne quaere Htem. tll 1642 ÄetS 5; 11.
IV 1647 SOoflcl 28, IV 868 Stotf 4. - %app\M 12 Besser inn
den rysern, dann in den ysern. Besser in der ad)f, dann in der
Bad)t* 24 Inn den ryscren oder buthen dem stodt ist gut feidingen,
es ist besser mit sd)anden geflohen, dann mit ehren geblieben,
^^ntirte Bpm. ^genolf 14*^ Rod) gniig, oder weit daruort, ist gut
für dsd)üs2 unb 313 flgsa der standen ist gnt ibedingen*
SBfi Cut^ier SB V Sl Dasz aber €. 5. 0. zulctzl im Briefe
an meinen gnädfgen ßerrn dringet, dasz er aus dem Gelübd und
Zusage gewichen ist, sollt 6. J. 0. wohl gnädiglid) bedenken, da&z
man Ihm neuli<f> ingetieim angezeigt (haben sie es bäslid) ge-
meint, so sind sie destc ärger Bosewid)t) wie der f)enkeT, von
Dresden gefordert, hinter ihm her hätte sollen scyn. ]a, gnädiger
Bcrr. ausser demSiodi ist besser bandeln! iBgl. ews2,35
wie man spridit: Gelangen n^ann, arm TTlann.
20K M$ Stund m\ ym briem?
qggt. ma 1 465 mk^ 28 Brief über etwas haben. 3ut ^r*
(Idnjng togL %rifD[a 48 gy, tbuts jbm nidil, er hat brief, dasz
man sein ni<*)t spotten soll 5ur spotten batt niemand keyn br>cffc,
darumb soll und kan es keyner vbcrbaben sein* Die aber so)d>s
nfdit wollen leiden und besser sein den ander lernte, die mht
man zum zeugnus, dasz sie brieff auflegen, dasz sie davor ge-
freyet sein, aber das wirt langsam gcsdiehen. 3c>9 gin briefJin
were gult darbey. üüenn wir ein heimlidy lugen sIraffen, sagen
wir^ wo er etwas saget, das wir nid)t glauben, ein brieflin were
gut darbey, da mit man solchs beweysen und warmadien mod)ie.
Denn brieff vnd sigel glaubt man gern, dann es seind vieler leutte
zeugnisz vnd kund(sd)afft darinnen.
®te in bcr ^anbf^rift borliegei^bc aSJenbung imn id£| fonfi
unb and) bei ßiit^er nicjt nac^ioci[fn. ©agcgen ttüucfet S^ut^er
oft üeüüanbte tfia, imb sroav in bcr SRcgcl itoniit^, ^. ©eibe«
münn, Saiitctbadj^ 2üflc6. 176 Sic haben Briefe über alles Recbl
und Gewohnheit. 43, 9 Siegel und Briefe zeigen, dasz ers
Befehl habe. 44,56 ]a, wenn du Siegel und Briefe dafür haftest.
44,57 ]a, wer Brief und Siegel drüber hätte, der stunde nid)t
ubel. 4d, 245 Sie haben im Sinn Cllittcnberg tn Raufen zu
— 20S —
werfen . , . J1b€r 6oU spridit: Ja lieben Bcrrn, denkt nur also;
aber es stünde wohl dabei im Briefe, wenn \hr saget: Ob Gotf
will. 52,304 Darüber haben wir Briefe und Siegel t>&,34 Briefe
und Siegel haben. — 91id§t ironifd) ift m 47, 149 ünter den
Ceuten ist nid>ts gewisser ^ denn Siegel und Briefe, tüenn id)
etwas habe in Brief und Siegeln, so ists aud> gewisz. ünd itzl
gehets also zu, dasz die Eeule ihres ßelds willen gewisser sein
mit Siegeln und Briefen, denn wenn sie das Geld im Kasten
hätten, do es ein Dieb stehlen konnte, Drumb so ist unter Hlen-
sd>en Siegel und Brief gar ein gewisz Ding. 47, 240 Da hat
Sott sein Siegel aufgedruckt und seine Briefe über gegeben, dasz
er der sei, 47,244 Kommt eine andere Cehrc und hat das Siegel
und diese Briefe mchl so £hristus Ist, so hüte dich dafür. 48,165
ob du gleich das Jfngesid^t des gesandten nicht kennest, so nimm
dod) das Siegel und die Briefe uon Ihme» die kennet man.
m^ü ügL sm 89 mit Drcd« versiegeln,
91© 76, 70 Derselb Brief wist als das er kan,
vnd das er gut si uf der pfif.
202* Das laut
|)inter biefer betbirgt ftd) ein 8<^mDnf, mt 24, 348
ünbeutet. Sie ©egncr 2iitf)n^ ]a^zn bn: 3a dein neu Gvangelion
ist wohl red)tr aber es hat eine sonderlidie Heuigkeil an sid), die
nicht kidlich isL (Deld^e ist die? 6i, es Ihul Sd>aden im Beulel
und in der Küchen, sagen die Cbumberm zu lHagdcburg. Das
laut! sprad) jener Kned^i, das wäre dod) einmal gut deuisd),
das hünni man verstehen; bätt id) das uor gewüssL biefe
^efd()id^te fd^cint Sutl^er atii^ benfcn, mnn et ben ^etxn ^um
i?ned)t fagcn lÄ|t mi 47, 333 Siehe, das wollt id) damit gemeint
babeni ^etmut^lic^ ^at ber^ert feintm ^artfji^rEgen: ^ned^t jeinen
SEQitten enbli^i „lieBer im ®efü|I als im @el^0r ju Derfte^ert ge=^
geben" (@implicm5 II 96, 15). ^arouf bejtel^en fic^ out^ 3Ja lote
SGÖQ II 1831 tauten iff. unb $bfcT '«ßr. 808 Dal lud leidüiweld.
sied de ßaufnagel 179^ Das Um sid) hören, sagte der Caube,
da kriegte er ein Ohrfeige. S)ie fRa fütnmt aud^ bor in emem
umiuit Stanff. 1663, 210, «Rr. 192 mitt^eiU, ein SSirt*
^at einem fa^renben kmd)t ßr[o| her 3^*^^ üerf|>roc^icn , loenn er
ein £ieb finge, baä i^m c^efallt. ^Jkc^bem jloei Sieber abgcUI^nt
finb, ^gt bcT ßnct^t in bie iofc^c grcifenb:
Drumb beute] auf^ gell mad> den kauf!
berr wirt! das bört ir gcren?
„]a, das laut! sagt der sd)äfer*', antwortet der wirt. 3)cr @ap
über (hiermit feinet SÖc^atjIung ftc^ erlebigt glaubenb f^ringt bai?on.
201. B gkng yhtn bey dem köpf Mti*
aöall 1529 .<?Dpf 712. OJal. 749 ßmder dem KopH hinweg,
geben* BS3 Unterm Kopff hinweggehen = ©nt^auptet tocrben,
2)iefe @rCIärung ^anberd mag luobt aud^ bcn Sinn ber obigen
Ofa treffen. Belege fehlen mir.
204. miitlin kiielen.
OigL a93alII802 5JlütbUin2; III 801 ^Dtut^ 131; 141; 142. —
9leinecfe 6141 al i$ syn mol noch nid)l gekölet, ©ine bet
ßut:§ct fetjt beliebte 3ta; für *JRüttileiu roirb in ber ^ibd mit
?iu§na^me bon 6irai 10,6 mut ge(E|t: 2Mol 15, 9; ^ef, 5, 13;
16,42; ^iobl6, 10. So aurf) 6^3151,443 Ulenn dein Wmd
seinen IHut küblet. (15122,57 Du t>ast deinen Hlutwiller?
geküMet 'i^nlirf^ 31, 304 ßasz am Cotcn kühlen. -10,80 an uns
Ihren IHutwillen üben.
— 205 —
SöcfonbcTS be^eic^iieTibe Steßcit fcfieinen inir <l1>t32, 230 Damit
sie an der Ebristen Btut ihr ttlutlin heimlid) ktiblelen. 34, 171
Satan erhilzt und im Sinne bat, er wolle ihn angreifen und das
niütblin an ihm kühlen, 3tn(^ 40, 68 brennen für grossem Basz
und Zorn uiider ßbrislum der nidit zu löschen nocb zu stillen ist,
lassen ihnen niAi genügen, dasz sie ihr IDutlin kühlen an den
gbristen mit ftlorden und Uerfolgen. 42, 78 also mit fllutwillen
sündigen, dasz einer gleid) sein böses tHütlin küblet an den Ceuien
und thut ihm so wohl und sanft, solchen (ibermul zu üben, als
wäre seiner Seele, das ist seines Eebens Seligkeit darinnen. 42,333
Sie meinen, dasz sie ein frisch Crünhlin ihun wollen und ihren
Blutdurst lösd^en und das THutlin an den armen Ketzern kühlen. —
3«famnicn mit uemjünbten SRa: S)e SÜD II 482 wie fbr euch an
demselben rächen müßt und euer tHüiblin kühlen. <5'3(27,4io
Da bat der Satan seinen grossen Zorn gebüsset und sein FHuthlin
an uns gekübtet 38, 401 lassen sich dünken das Stündlein sei
kommen ibr Hlütblin zu kühlen und Ritter zu werden. Sonfl
(1^2 20,1138; 21,217; 24, 285 im b 316; 31,228; 35,354;
38,132; 50, 165 unb 323; 51, 206; 64,78; B IV 357
unb öfter.
2ö5. er ist «In S«vc^<r ^^^^^^^^ Schelm.
Me biet ^tuSbtittfe bqeitä^nen ^titfcfier unb ©tilmper, befon*
bcTfit in ben igtanbJoccfen, bann faule, unnü|ie Menfc^en über^aupt.
a) Scyd)er.
2)ie(en Slu^biurf fann ii^ lonft Bei Sut^iet nid^i nai^hjeifen.
Vlad^ StfimellEt, Sö^Bb II 212 ift Sa'ct>*r Deräc^tttc^er ^ilu^bcuÄ für
eine ^ünneSpeijon, tote Sa'd)-Ca5d)'n für aCBeiM^Jcrton. SBgL
1. ©am. 25, 22 unb 34. ä|iiUc^ Cutter, aBTampetme^Er 1531 Ulen
die sei gl och er [Stauen] wollen regiren, szo gehets vbel aus^
Kesc sollen sie machen, KHu meldten, kod)en, hoc est eamm
officium.
Hin SJott ät^nlid^cii i^laiigiä brautfit Sut^er in d^nlid^er ©er*
tiinbun^ 691 39, 303 Olenn Jaulwilz drinnen [am $>Dfe] erfunden
wird, so hat sie der TDehltbau oder (wie es 3&Aias nennet) der
laulregen verderbet und werden eitel Sudeler» ftumpeler, Södttr
draus» die viel veTsäumen und niemand ntdits zu Ciebe oder Dank
mad)en nod) thun können, — ßinc etfläruns bc3 SßortfÄ Södscr
bertuifit Jfloitet Sfb^l) 26,52: ^oht lunb, = Sucher, 3täu.
bet (lua^ abci an biefctStcUe nii^t Va^t), unb ^o^n SJleier 3fb^|»
27,61 (tJgL auc«j 29,373), ber bagSBort mit eutfc, foden ^ laufen;
füdCetn — (jinterbreintunimctn in ©ejitfjwng bringt unb bcmettt,
bfl& ouc6 .^ümljtcr piiäc^ft ücm ©ange gebraust tüitb. — VIxt
fc^cint, baS biete ©vitürung kftcittgt ttJtrb burc^ eine BitUt her
Xifdjteben (ßdi^atg, 1577 *ÖI. 31*) üom ßud) ^alomonis, dem
PredigeTt €cclcsiastes genannt, da es Docior TTlariinus gelesen vnd
durd) den Drude hatte lassen ausgehen, saget er: Dis Bud) sölt
völliger sein, jm ist zu viel abgebrodien, er reit nur auf
Soden, gleid) wie id), da id) nod) im Kloster war. ^Jur müitt
man bie Deutung ettooi anbrr^ menben aU X ^eier t^ut, unb
ben, ber fümmedtc^ auf 6ocfcn reitet, b. ^. 3U 5ti6 getit. im ©cgen*
frttj \itUm ju bcm Leiter ^u $fcrb, ober, lücnn man ben lu#bvud^
reiten nii^t Steffen mU, ben unfic^ernt, borftc^ligeu @ang auf
©DdEen ßegenüberftellen bem fe^en ©ang in ©c^ul^en unb ©ttefetti.
©0 ipürbe ein ©örfer ober S odriirctter baäfelbe (ein, ipie ein
©tUmper, ber n\ä)th Drbentlti^e^ unb ^oUfDutmcneg Uiftet.
b) runtros.
2üi^ti @^ 23, 305 (tig[. III und haben die
groben, vnadlid>en luntrossen, die siadtsd)lüngel und die dorffilze
nod) nid)t soviel gelernt» das %k vnier dem gottes wort, das ge-
predigt wird, vnd der person des predigers kündten vntersdieid
mad>en l^ac6 33tett I 448J. SeSÖ V 422 ünd mir sehr herzlich
— 207 —
gefallen bat» da$z die zu Zwickau von sid> selbs solcher Sachen
sich so ernstlidi und tapferlich annehmen und treiben, da sonst
m andern Städten und Oberketten solche Cundlrosse oder gott-
lose deizbälse regieren, die wohl soviel weltHcher Ifndacht haben,
dasz Sic wolfien, Ebristus mit Hird>eii und Schulen wären, da der
Cewiatban regiert.
tJunttoä, fiunteiuä ifl cm jw hintern (Junten) fc^er^^
]^ft mit tatcinifd^er ßnbung gEbÜbeteä. in 9liebecbeuticf)tanb (nodfi
münMic^et TOttl^etlunö SB, auc^ in ^Kanentuerber) gefjbi'le§ SDort,
glcic^&ebeulenb mit ßobbcrbubc, nac^Iülfigct gcIteibEter "iDtcnfd^,
Sagebic^, gaulenaer, ^JgL i)aBb 6, 1309, — fiunteit = Sum-
jjcn bei fiut^et 153132,29 lauic, zerrissen und stinkende Cunten
furbringen, sieb zu sdimud^en, daran beide, der teufet und Tllen^
sehen billig ihren Riniern wischen,
o) RümpICT.
S)iffib 4^ 1909: eigenilid^ Ic^njerfällig, fc^Iec^t ge^enb; bonn
in übntragencT ^ebeiitung, (angfam uiib fc^tt'd|t ettuaS mac^enb;
ein "ipfutc^er unb ©tümper tn feinem ^ad^e. Wgncola 386 cillärt:
6r isl eyn Biimpeler, eyn bümpclman. Gyn rechter künsHer macbei
sein werde der massen, dasz es eyncn bcstandt hat. Gyn bümpeler
aber hümpell vnd madit nidits recblsd)affens oder bestendigs.
3n htx ^Bibd ift bet ^lu^biucf jetst burc^ ©tümvet erfe|t.
Sgt. SpT. 26, 10 mer einen fiumpier dinget, dem wirds ver*
derbet. 'Bit dgentlit^e ^tbeututig tritt flai ^erbor ^tamp€l=
me^er 1353 Imitatio est res diaboHca et humana. Ideo sim-
pliciter est noxia, aut ad minus vana. Ita imitantur verbutn
Dei haeretici, Opera fidei bypcxiritaej Caeremonias itlolatrae,
Bellum Tyranni et teraerarij, StiiJti regnum, Ärtificia inertem,
die humpicr, Artes asioi, SturifabeTf, {1566) 188» gleich-
wie die guten und kunstreichen CUcrdtmeister sehen und merdcen
allzeit, dasz an jrcni ÜJerck elwas, ja viel mangelt und feilci, Die
Ijürnpler aber lassen sid) dundcen es mangel jnen an nichts.
sendertt es sey alks red?* voilkonmien. (5^39,308 pe^ie unter
9lr. 205». 23,216 Die Ungläubigen und Unrrcucn, das bleiben
auch endlich Bettler und l^umpler, 51, lOB Des gleichen gebcts
in allen andern Künsten^ ja in allen ßandwerken, dasz die red)ten
meister müssen solche ßütnpler und Sudler leiden, die sid)
immer mit einmengen, und ob sie wohl Didiis können, dod) alles
nadjthun und besser mad>en wollen. Söetni. Sliieg. XX 11, 25 ff.
Sicut qüi male docent aut discunt stulti et lodocti concionatores^
Sic et ioter artifices Fuci illi, <]uofi vooamus Rümpel er^ H^i
laDtum alios impediunt, cum ipsi uihil recte faeiariL XX 78,24
Rubigo et vermifi tit hojno talis id republica sibi et aliis nosdus^
Darumb bleiben es aud> humpclcr* XX 198,4 Si bonus aitifex
est, veuiunt rnulti bumpler und werderben die sad), Sic cum
verbo: Volunt docere verbuiu et non liabeiit. Et multitudo
illoe asinos sequitur» die bumpler haben die weit ynnen. XX
199, 32 der bumpeler wort sind wie der sd>aum auf dem
Wasser, XX 202, 8 die humpler et j^ordida ingeala quaeruDt
tantum — ^IbgEleitet finb Wuäbtütfe roie IV 658,33 (>timpleT*
Prediger. €31 36, 131 £m ander [99auer] kommt mit ander
Sümpelei und kann sid) nfd>t edtel genug damit mad)en.
38,195 Unser ßoftcsdienst ist ein reiner ßottesdiensn 6s ist nicht
ein falsd) F>umpelwerk und verstümpelte JTrbeit wie im besetz,
49,193 Denn der andern bümpelwerk als der tllonche und
Pfaffen, sold»e Kappen und Platten tragen, so oder so bekleidet
sein, so essen, so beten, so singen, das will er nid>t.
3m Sinne ilut^ei*^ biaudjt ben ^tu^brutf öJengeubäi ßaien-
fptegct ©. 186,5 ettlidje bümpler vnd alt hosen pietzer,
die da weder des nüwen nod) alten testamentz büd)er verstond
wn gelesen haben. Sünder nur der alten wyber fablen, nunnen-
troum vnd eltlidier nüwer doctoren gut dund{en.
SSfil. aud) *Ji© 95,42 Der müsz ein sd}mürtÄlcT, hümpler sin
wer nit wil sitzen bi dem win. . .
^en SluSbiud Sudeler, M 51, 103 neben ^lüm^Ier unb
in bcmfelbtn ©inne gebtauiiit, menbet Sut^er ^% 65, 105 auf
Smjer an tnegen fcinex flüm^jErtiflften unb unfdbftftcinbiflen übet»
fefeuitg beä 9^. teftamentä. ©onjl auc^ m 40, 286 Saldier heil-
loser Ceute bat der teufel itzt sonderlich unter den Rotten, da
kein Sudeler nicht ist, so er eine Predigt höret oder ein deutsd)
HapiJel lesen kann, so mad>t er sid} selbst zum Doctor und krönet
seinen €seK — 3)aö iöerbmn fubeln = im ©i^mu^, [t^mu^ig
QTbetten f. 691 25,228; 36,233, £ögl aucE] aöeim. lugg, XX
202,8 die bumpler et aordida iDgeoia.
d) Sd>elni.
Sluä hn ^cbeutuug ^d§elm = toi er ßöxt>et ent=
toitfelt pc^ im ^l|b. unb me^r nod^i im äUeten *?ll|b. ber Söegriff
bermotfenct Menf d^, betrüget, 33tcb, SBetfüfjier, ^zn&tf^n. SBei
^anbiDeiteTTL mirb ein ©enoHCr bet feine St^ulbiflteit nici^t
tf(ut, für einen ©d^etm unb ^punb^fott crnärt. 93gt. ®Bb 8, 2509.
16, 33 $d)e1men sindt, die sict) erneren
niii sd)e1menv?erd{ by fiJrsten, herren. * .
SBeiSut^er Se» V 600 Es ist um den faulen $d}elmen
[ben ßeib] zu thun. 15,218 den halsstarrigen Sdjelm _ . -
der aMe Sthelm, der stinkende JRdam. Söeim. 3Iuög. XX 229, 22
Aber wir kalte, faule, undankbare Stbelmen. 40, 210
verzagte Schelmen. 64, 182 die faulen Sd)elmen, die nid)ls
tbun wollen-
Hn untren h^fim wi$$cDt d«r mu\ den ar$.
aigl. äßa 1 132 ^ärnif (ber) 'S flu der Jfrmen Crub wischt
jedermann die Scftub. I ^-^^ Slrmnt^i i jfTn die jRrmmb will
jedermann die Sd)uhc wissen, ü 712 ^rnfjort 2 fln anne
wisd)t der leifel den ars. ni 53 fieute 83ff, 228 ff. 2
Jlrmer Ceute Ijoffart ist des Ceufels Sdjubbörste (köstlidjster Ars-
wisd)). IV 107'^ Xtn^tl U9 Der Ceufef u)isd)t seinen Schwanz an
des armen mannes ßoffart.
äinflerle 70 flrmiu bod>vart dcist ein spot Spetüogel.
Jlrtniu hod)varl ist ein spat
riebe demuot minnet got. iJreibanf 29,(6.
5!at)piuä 6 Mendico ue patentes quidem amici sunt. J\n das
antlut wil yederman die sd)üd] wistben. ©gcnolf 11*, 2l5v 323*,
%ricDta 112 crfiart: Dasz scbu*wis(J)cn also uil sey, als etwas
das aller sdietitlicbst 2uuerad)ten*
iJicfc ffta traud^t 3£ut^cr 3. mi G5, 41 Da wisdie id)
meine Sdfub an. 40,243 ülso gesd)iet)t es oft, dasz einer zu
grossen €bren kömptr bod> empor fäbrel, dasz er bernad) bernieder
gcsd)lagen wird und so vcrad)t wird, dasz man kaum die Sd>ub
an ihn wisd)et. — §öuftgeT bte gldc^bebeutenbc a% ^ 16, 16
CUenn wir aber unser Uierk erfür zieben, so soll der Ceufel den
Urs dran wisd)en, als er tbut. ^ 20, 1 77 an solrf)em Tasten, da
wusd)i der Ceulel den Bmtern. 31, 167 dürft seinen $d)red{lid>en
Bann beissen nehmen und enhiniern fübren und die Hasen dran
wisd)en, da Hdamskinder aufsitzen. 32, 2^> laufe . . Cunten
furbringcrt, daran beide ^ Ceutel und niensd>cn, ihren ßintern
\uisd)en. ^-i» 272 Der Ceufel wisd>c den fjiniern an diese Dcmm.
Söeim. StitSg. II 57fl, 5 Der Ceufcl wisd)l den ars dran et deridet.
£B V 622 sie baben wob! ander Ort, da sie ibres Papsts
IJintern dran wisd)en kennen.
S)aS 'Bptm, fü^tt S^ut^r an 39, 344 i$t wobl zuweilen
ein Bettler aud) stolz und bod)mütig, aber dafür lürd)tet sid) nie«
mand, sondern jedermann ladjet sein und sprid)t: Jirm fioffabrt,
da wisd)et der Ceufel seinen Bindern an. SinntoencanM ifl
23,202 ctler betlein will, musz sid> nidjt sd)ämen Sd)am ist
ein unniltz f)ausgesind in eines armen Bettlers Bause.
— 211 -
207. TcD muste $u$$e singen*
%I. fßa IV 567 finsen 57 Süsz gesungen hat Sd)langen
bezwungen.
TO 63,3 50 siesz kan fd) in nymtner singen,
das )d> sy müg her zu her bringen.
DÜD ©. 136 Fistula dulce canit, voluerem dura decipit auceps
(Dion. Cato 1, 27).
©üge fingt n btaui^t ßut^et für „eine üpcrfon ober Sad^e
in günfti^em actgen", tigl. 39, 313 Denn es werden ohn
Zweifel dem David aud> ellidje seiner grossen TilrsteOt Berrn und
freunde gar süsse gesungen, diesen und jenen gelobt, hie
unsern Ucttern dort unsern Sd)wagern gerubmet haben, damit sie
zu Bofe hämen. ^(yu togl. 42, 224 £r sungc susz oder saur so
balfs nid)t, ©oebefe, Sutt^er* Sichtungen ©. 109 ein neu £ied von
den zween tnärtyrern Christi p zu Brüssel von den Sophisten zu
töwen verbrannt 1523-
4 Sie sungen süsz. sie sungen saur,
UeTsud)ten niand)e Osten.
(£2129,219 CicbcT Papst Klemens, Du wirst so süsse uns nidjt
für clemenzen* dasz wir mehr Jlblasz Icaufen. 37, 9 Denn er
meinet nid)t allein die Cieblfcbheit und Süssigkeit der Psalmen
nad) der ^rammatika und musika, da die Qüort zierlidt und künst-
1id> gesiellel sind, und der 8esang oder Con süsse und heblidi
lautet, das da heisse sd)öner text und sd)öne Doten, sondern vieU
mehr nad) der Cheologia» nach dem 9ejsllid)en üerstand, da sind
die Psalmen re*t lieblid) und süsse. ^6 301514 Darumb, mein
b. Uater, wollist ja nit hören deine sUssen Ohrensinger, die
do sagen, du seiest nit ein lauter tHensd).
14*
S9gl. Sffia II Marren 2 (4. 9) Du musst lange harren (T>arrc),
bis in eine gebratene Caube (ein gebratenes ßubn) ins Hlaul
fliest. €s ist zu lange gebarrt, wenn einem das Dach über
dem Kopfe zusammenbrennt.
S3ei ßutffet 691 48,269 Denn wenn id) mi* nid)t lobe,
musz idi lange harren, dasz midi ein ander lobe; sie Ihuns
nidit. <&äuFtgct ift eine ü^ntii^e^a: es ist zu lange geharrt,
(£31 34,254; 34,365 Denn es gar zu hart ist, so lang zu bamn.
36,297; 40,213; 42,139 Summa, 6oti gläubt man nid)i bis
mans erfahre; so ists denn zu lange geharrt- 48,351; 51,204
aber alsdenn wird es au* zu lang gebartet sein. 51,301;
52,225 üUenn du es dabin wilt sparen und solchen Glauben
unmsehens und sMnd uberkommen, so wirst du zu lange
geharrt haben. Sthoiia in Esaiam, c XIX (Tom. lal* Vileb.
IV 186'') Nt>n credunt hoc impii, doneo experiaDtur. Sc ist
denn zu lang gchanet, das jnen alle jr ansd)leg zu kuMz werden,
c. XXXV (218*) Non subito Jiberamini; expM3ctanda est salus,
es gilt harrens, - '^^^ 259.
209. €in ander her, ders besser kan.
äßa II 1495 tönnen 75 lüer basz kann, der Ibue
(ihut) basz,
%k 3ta jc^einl öom Spiel entle]|nt ju fein. SehenfoHS ijl
ftc baraue leicht erftären. ^gl. bei Sut^cr 47, 290 es gebet
eben zu wie auf dem Spiel; wer da spielt, der kanns nicht, aber
wer zusiehct, der kanns allgebol besser Jllso sind ihr viel, die
es besser mad>en wollen und können denn ich. ]e mehr man
dazu thut, dasz man denselbigen möd)te helfen, je storriger und
Iinornger sie werden denn vorhin. JTber ms soU id) thiin? 1d)
musK sagen: Critt her an meine Stätte und mad)s als gut, als
du es hannsl, und lasz ihn denn immer binfÄbren. 29, 25& £in
ander her, ders bas;; kann.
^jtettoonbte Dta ^pteget 102 (WraTuY^lmt^^fix 546) Der
leutl für den wegk, ders besser macht, den ers kan. ^raTHfiel«
mc^ct 963 Et licet miiltiim olei insampsenmus iu hoc labore,
tarnen erunt, die es besser wollen machen. 1463 Ksns ymand
hesser, der mags besser. 22, 264 Andern mag leidet ge*
sdicben, bessern ist misslid). 22,268 UJer es kann, der machs
besser. 25,283 id) will mein dünken hierzu sagen, ein Jlnder
machs besser. 37, 76 £% ist genug Andern, die gelehrter sind
denn iä), ein €xempel oder meinen guten CUillen erzeiget, dasz
sie es mehr und besser mad)en. 37, 86 {jjcrs nicht besser bat,
der nehme dies an. 37, 94 Jfndere konnens und Werdens (hoff
icf>) besser machen, 39, 314 [ironifd^] Das ttlort [SJotteS] kehren
sie umb und mad>ens hesser* 39,355 Cücrs besser maAcn kann,
zu dem setze ich mein arm Paternaster uon Rerzcn gern, wenn ich
nur das Amen künnt audi hinansetzen. * . Das Jindern und Bessern
sind zweierlei Ding, 41, 321 Ob wir den tag nW ebenso
wissen können, liegt nid)t dran; ein Andrer mache es besser.
63,3 Besser zu madyen ist niemand verboten. 64, 108. DeSSÖ
IV 53 Wer da will, der mad)s anders, äöeim, tugg. XX ns, 2
Die da zusehen, können am besten sptlen. , 0ot geh dem den
riten* der besser mad)t, den er khan. €W 39, 299 Das fallübel
gehe den an, ders hesser mad)t als er kann.
210. Kttckuc ritm sein eigen namen aus.
%L SBall 1G97 Äulu! 9 ; 22; 2b; 125 ld> wfll nid)t der
Kukuk sein, der immer seinen Hamen ruft. SaiJpiu^ 575 Der
gudtgudi musz jm selbst sein obrgydlt aussruffen. Gouueait in
— 214 —
3Io6 qm scmedpsos kwfam. €|ca»lf 266* Der gMfaK fMt pn
scftst itm moMM aasz. Der skl te^ sitaiie rtiart, der ist
■t cbict «crdt 98 86 Das gtiA f csArey.
JIDe gcwfe boadt cn fcsArcf .
So ist das gwfcm ■aMfecrtcf ;
3edcr gowk «n sfi $• frf
Das CT des aadcni Wba stbiy.
€4ni ta 10.3a|^nbcxt ^ it«f«f ober So««^ bu Kben'
jffcnrtwj IWH XaiT, fpfttec ow^ fem XcafeL 1m( fssfl fkä/t
er ta ibda Sbrfe. Wkmm er «Qo fein Saan «Kxß, fo nft
er ei {a feiae €(4ai^ oai. #rian. £. n^^tfogie
€.645f. (*567). 901^. mf. 3^5,^25. lloa Ufft
«adi M fbulfij^cnca feiacft Hoani alft £iaM aal.
«ei Satter a^ fl 25.91 iQissca si* gar arit der Oat
s«bcllea aad stbäadca aad wie der Raltafc ikca eigca Daaica
aasiafea. 27,280 dasz «ir danb soM scbnfdos IDcas«Maadd
§ate Cbrislea aas selb, «ie der Kakak aa ss< kcie a aad aH aadcr
drob Ketzer sMtea. 28, 865 Da Heft deai Dobcr aa deai
Diakel des Koaigs toa Cageflaad ebca so fiel ah aa deai Dtakd
des Kainks. 29, 177 aber 4kn bats «öllea so habea, dasz der
Rdodt arassie seiaea eigca Daami aasrafca. 31. 327 Daza rafea
sie wie der Kakak tbrca eigea Daami aas. 31. 398 Daak bab
lieber Kakak» dasz da so frisd» dciaca cigeaea Daaiea aasstbrcicst
aad ndnaest, da «olhest dtr GKdertbnst sein. 36. 131 tobe diA
Kakak arit deiaeai ßesaag; aua b$ret aai 6es(brci «oM, «as
da far eia Dogel bist 48. 9 Da b$rt i<b die rabie IDaticr, die
Rebe KirdK ai<bt, ao<b dea lOeister Cbiistaai, soadera dea Kakak*
aäaiKd) den Ceafel, der seinen eigenen IkaKa aasnrfet aad die
lebe Dadytigall aid»t singen llsset. Diesen Uogel kennet aian
as $d>nabel aad 6esange; man bdtt baUI. «ekbes der Kakak
•der die QadMigan» der Ceafel oder der Ren Christas sei. 48.269
^ 215 —
ßlimtus mu$z t& sagen, er set das Üichl der Ulelt. Es ist aud)
die UJahrbcil da an ihr selbs, dasz auszer 0bristo alles Finsternis
ist, und darumb musz ers von ihm selbs singen und ein Kukuk
werden, der seinen eigen Damen selbs ausrufe. 1d) mus2 es aud>
thun und ein iglidier Prediger Denn wenn ict) mjd> nicbt lobe,
so musz id) lange barren, dasz mid> ein ander lobete; sie thuns
md)t
5ögi. üud) m 32, 20 Die nad)barn sind Ibm übel gerathcn,
musz dieweil sich selbs loben. 48, {,268j 270) 280 Du rühmest
von dir selber, die nad)barn sind dir ubel geratben; singest ein
Ciedlin von dir selber, das hlinget nid)t wohl; es isi beide, Ruhm
und ehre erstunken und erlogen. 29,177 |>örei sid) so gerne
reden, wie der Stord) sein Klappern, 30,172 Jfber idj musz hie
seines filzichten feindseligen Deuisd)es gebraudjen, weldis ihm dod>
viel basz gelällct, denn dem Storke sein Klappern, SKSeim- 9tu^g.
XIX 409, 2 eigen lob stinctei.
211. ein locNrlcM SDcben.
Saf. aöalll2l7 2d^U2: unb 5D5©6 6, 1097 €m Cod) in
etwas sted)cn: toon einer ©ac^e, bie mon ftören ober jerftörca toiü,
%m 6, 1099 IBc^eric^t.
SBfii Sutficr m 25, 54 haben mit sold)er Sd)minke sid) wollen
putzen und uns verunglimpfen, weil sie wohl gefüblel, dasz ihr
Sad)en Töd)erid)t, aussätzig und unflätig war. 30, 8S (Das
will Zwingli Me sagen zu sold^er lod)erid)ten Sad)en? I^Qju ^gt-
%tM I 319 Die Blase ist läd>erjd)t geworden und zurissen.
mL 27, 229 Sie aber, der grosz Ijauf, hat den Uorteil mit eilel
ritzigen, lodjeteten, losen Siüdtcn bestehen. 28,372 Die löd)crid)ten
Bossen. 30, 158 ihren lädierten Peiz damit zu flidten. 42, 274
lödjcrichte Sädte. — S)eaaj H 55 |d) hab ein grosz Tod) in der
Papisten CasAen gebissen- Ii 58 bat ein Coth in Thren Baud>
gcstossen. U 334 Der Betlclsack bat ein Co<b, das ist grosi,
(1^ 27,331 wie baben sie ein Cacb gemad)t in diesen Sprud) mtt
einer Blossen. 44, 346 ein Cocb in die Bank geschlagen.
212. €$ wll vbm nicht umn.
SSgf. ßept: III 1161 f. jouttien, jotoen, jamen: bon flattcn
gelten, gelingen, ^^eü tuctben; mit IRati^toetfen d^nü^er
aöenbungeti.
SSei ßutl&et ift mit (onft (auftcx 9h, 427) ber ^Iwäbrucf tüc^t
bcgeatict, ber bocft ic||t m SShttenberg unb anbemärt^, j.
QU(^ in !I^üringert alterbingS nur refieftti ,Jid^ jauen" — „fid^
beeilen" int ^olIMunb fe^t gebrdud^tid^ ift.
211* Unrecbt gut druhet mm.
33ru]^en (trugen) = gcbet^En, .june^mcn. !öfll. % 1456
unb Stnm. ju SEÖa II 197 @ut 253. S)ie gebrditd^Udifle {fann
beä ©pm. gicbt aöa ebenbfl 255 Unre*t gut gedeihet nidjt.
Eutfpnc^t bem bet ^tten Male parta male dikbuDtur (Otto
206), unb brm tDel|(^en (tigt. ^Keinefe ÜöoS 261) male queaite
male perdite; SlBatbig, ffabcln (Jturj) 4,15 58;
80, 97 nod> würi den trütlen oJtt der Ion,
Das sy brot bellen tniessent gon«
Uff das sold^ güi, das mal quesii.
Ou(b widerumb weid mal perdüt;
tUie gewunnen, so vertbon,
(Uie es kempt, so wider gon.
— 217 —
Stu(5 Ui 2ui^tx m 36, 291 dasz Rdcbtum ßcld und gut
auf den andern oder dritten €rbcn nidjt kömmet. Denn male
quesit male perdit, sagt der Cüal*. — 5S)ie 39«nbberaerfiiiig
3U Stgncota 126 „MiJe parU, male dilabuntur. Male queeit,
male perdit, sagr der [üalbe" tt^fint üon ßut^er entlel^nit ju fein.
Sie ^cnbldEjr. Sorm toeift DSEöfe nac^ (lU^iv. gttft. 1508, 62*)
tUenn sie gleid) reid) werden, so drühets nid)t; entweder sie
öder ihre Kinder verarmen. ®onft €91 23,233 vuie man spricbc
üücr jung gern sliehlet, der gebt im BWx bettlen. Kern: unrecht
0ul drühel nid)t Und ubel gewonnen, boslic!) zerronnen.
23, 322 Und geben die SprüAe in allen Spra(J)en: Male partum,
male digperit Male quaesitum^ male perdit. De male quae*
eitis noD gaudet tertiua herea. Omnis dives aut ioiquus (sagt
St. Bieronymus) aut haeros iniqui. Daneben a«cJ) taglicb für
JTugen sidfilicbe . . ^xempel: Das unredit 6ut drüT>ei nod)
erbet nicbl [^iefe l 459], und isl noch nie kein unTed>t 0ut auf
den dritten Crben kommen. — S)aau bcnpanbtt ©pm. ujie
CjEufelet 423 (^ie^ 1 459); ünredjt 8ut wudelt nid)t. .ficujeler 450
Unrecht Gut faselt md)L @^ 21, 76 Hein gestohlen und fälsd)lid}
6ut gedeihet, 36, 132f. Daher auch ein gemein $pTid>u'ort aus
solcher täglicher Grfahrung kommen ist; De nuüe quaesitis nou
gaudet tertias heres. Böse gewunnen 0ut kommt an den dritten
Erben nid)t. Und: male partum male di?perit; Übel tiewunncn,
übel tfersd)lungen. 36, 134 dasz öott sold) böse gewunnen 0ut
nid}! lässt gedeihen noch den nad)k0nimen zu gut kommen.
36, 240 es musz dodi wahr werden das gemeine Sprid)wort: Übel
gewonnen, sdjändlich zerronnen. De male quaesitis non gaudet
tertius haerea, S3e S!B V 68 RcidXum übel gewonnen noch übler
umgebratht. ©pt, ©a!. 10, 2 Unred)i 6ut hilft nicht.
214. Hompst w\z der hagel ynn die Stoppel.
Qigf. ma 11 1476 kommen 270 6t djund wie der hagel i
d üabcr (ii!u3cm), 288 gr kommt wie der ßagel in die ßalme. —
Sntlprit^it hm Sinuc na^ Dtto SO unb 83 cena comeeea venire;
ciueri nunc raedicina datur. Später faßt man aÜgemem bafiir
tDic 2ü|)|>mö 517 post fe^tum venira Du kompst, WCn der
ablasz geben isi. 3Sgl. 3)2öb 4 143 mit einem ^Jin^treiS an%
&mpüdu%. 3)(yu Ogt. fenieT ©impIiciuS IV 328, 20 ßeb« nUT
bin, du ufirsl willkommen seyn wk ein Sau in eines 3^4«n
Rausz vnd so wenig riditen [oufttid^tcn] als der f)agel in den
Sluptlen. — Sinbcrc ^ladjmetfe fefilen mir.
215. Im minter bat ein arm man so wol ein frisscheti
trunck odder kalten keller als der rekbe.
m- aoäa V 271 Söinter 72 Im OlrnteT ist der Sd)nee billig.—
^u^: Im {Dimer hat man nicht nöthig €is 2U kaufen. 73 [m
(Dinier kann der JTrme sobald einen fTtsd)en Crunk haben als der
Reictje. — ^fi3u ügL gifcfjart, ^pToftiE (jum Sanuat): OJann
es in discm TTlonat gefroren ist^ so wird es hui, trodcen vnd frtsd):
vnd wird der flrm gleid) so wol ein külcn trunh haben als der
Rei*. wiewol die tränk sind vngleicb. ^Inä birfct SleÜE ge^t
l^enjor, ba| bog ^pxw. eine ftarfe Sronie enthält, dine (Sebanlen*
Dctbinbung mit dir. 214 tft teilet tierpflGdcn.
ßut^cr bdlrft lein ^HJo^tgcfaßm an bem ©prto. auS butt^ ben
Sufa^: Mystice et polUIce pnlohriiin, ben idEj bü^in »er-
fte^e: S)aä Spttc. pa^t füc ha% innen (tctigiöfe) Seben beä ^en-
fi^en 1d gut aU für bos augtre (5ffentlic^tj.
— 219 —
216. H()n nicht dKv zelen,
. 2, 1871: nic^t brei ^ü^Un fattn, homo simplicissiraus
{grifct^. 1, 205*); er i^ui alä otf «t nic&t brei s^^fen fann = jteHt
fif^ einfältig an. — ^üt brci [agt man aud) „ittc^t btä fünf
äät)len f&nncn". jDa brei uTtb fünf an ben Singetn einer §ünb
jä^lcn ftnb, fo gehört cbeti nii^t üiet SSerflanb baau mit i^inen
rcdöntn. JiJut^Et jpidt oÖEr aui^ mit ber onf bie ^^^^»fle
ßöttlic^e ©ret^^G^l an unb gttt ifir bamit eine anberc SJBenbung,
mcL V 483 jäl^Ien 13 er kann ni*t (bis auf) drei zählen. I 693
brei 69 fl ban knop uf dreyc zehleit. IV 1185 t^un 480 €r tbut,
als könnlc er nid)t bis drei zäMen. IV 1058 13 jF|ud>
der Ccufel kann bis drei zählen. ^aeTiolf64'' da steht sie [bie
grau üor ber ^iod)^eit] wie ein €ngcl öottes, han nit drei
zclcn, vnnd crsd>cinen eitel mgent. Da feUt dann der man blindt-
lid> über den voTthcyl. — 114 ßi scis tute, quot hodie
habeas digitos in manu (Plaut, Pers. 187),
mti Sut^et m 2 19, 9 Das will ich ihm [©ott] zu Ehren
und Dienst ihun, denn schuldig bin zu gläuben und mfd) so
urteilen zu lassen» dasz ich ein Harr sei. der nid)! könne
drei zählen, wiewohl ich dod) 6oit tob, wohl kann drei zählen
bienieden auf Crden, und mich niemand darf die Kunst Ichren
noch richten, dasz id) nid>t konnte drei zählen. 10 tüie
hlug sie sind, so können sie bie nod) nid)t drei zählen in
den Sad)en, wirds aud) nid)t lernen bis an jünc^sten tag; denn
wir Christen haben (äglid) dran zu lernen, dasz wir lernen drei
zählen und sagen: Drei ist nid)t drei, sondern eins, und dod>
drei — ^ernjonbt ift 36, 16f, Hlan findel einen; der fromm
is«, kann dod) kaum fünfe zählen. 47, 229 ein iglidyer
Bauer, der nur fünfwcisz zuzählen, der reisset fld?er, ÜUiesen
und F>Ö1zer zu sid) von den Klöstern und treibt alle seinen
tnutwillen.
217* Viän nicht ein band m$ dem Ofen locken.
S)^EDB4^1912; S)eti&unb fiic^it leinen ^ta| in ber gu6:^b]^tunQ
be^ toarmcn Dfenä, Don n?o i^n fortjufcringcn e* bcr ßadCmittet
tebütf; ba^er fprttJ. für einen, kt nid^t einmal getp&^uilt^eä t>tx=
ftel^t: @T tann nic^it einen .&unb aui bem Dfcn loden.
ma II 881 ^unb 1399; 1451; 1558; 1571 ; 1592 kann kciücn
Bund aus dem Ofen lodien: mei^ fic^i in leiner Söcrlegen^ieit
^Roi^ unb ttcrftel^t [eine ^enntnif^e nid^t anjuttjenbeti*'. Dber: „Qx
tft fo mitteUoS, bog it|m ein ©türf 33rot jogat fcl^lt, einen ^unb
bamit 3U lo^en/'
SSei fiut^er ^21 39, 309 CUiderumb »sts auch zumal ein sdjänd-
Ud) Ding, so rn der ^elt zu l>ofe aud? gehett dasz gar oft man^
dter feiner mann treulid) und wobl dient und dodi jämmerlid?
verlassen oder aud) wobl Verstössen wird, und ein andrer Sd)alk
an seine Statt kommt, der danad) alles nimmt, was jener verdient
bat, so dcrsclb doch nid>l künntc einen Rund aus dem Ofen fodtcn.
45,56 e$ sind auct) elzlidie Klugling itzi, welchen alles beides
mlszflllet, und wenn sie im Predigtamt luären, so konnten sie
dod) nid5t einen F>und aus dem Ofen lodten* — ^itx^M ügl.
39, 352 hindcr dem Ofen sitzen wie ein faulfressiger sd^lüleriger
l^üde. — ^em Sinne nad^ natjc üenranbt mit 216.
21$. er beissr dei Tnchses nicbt.
®95SM\ 332 ben Sucfiö bcifien mitb getagt, föenn einer,
bcT gcbifTen tuirb, »leber beißt; cigcnttii^ ahtx l&ebcutet ber lÄuS«
btu^: topfet angt^eifen, auf ttica^ er}}id^t fein. S?en Sfut^ä nic^t
beigen: nid^t baiauf toä ge^n, nic^it ]u tl^un mögen, feig fein pm
Eingriffe (Äinber* imb ^auämütdjen ^h. 174). 93gl. 2Ba II 844
^>unb 613, 837 filan find wenig Bund, die ein 5ud)s beissen:
„1)anu fie beiften njieber.'* I 1257 guc^S 405 £r will den fud)S
ni(ht beissen: „Sßcnn jemanb nidEjt baran gt^m tüiß. ^atoon
mcit wenig .^unbc gegen ben gud^Ä öorge(|cn, iciÜ feiner
ben 5uc|# kifecn." SBgt, qu<| V S79 Botf 617 er wil den
OJolff nit beissen. H 891 ^nnh 16U er will den f>und nid)!
beissen. ögenolf 71* Es ist bosz ausz berren knecht zumachen,
ausz freyen gefangne. Sie beissen den fud)s nimmer. — U^tanb
^oHÄliebei 141
93- 2. Sani Jöxq du edler lilter . . ,
lu um dein hilfe sd>einj . .
dasz u^ir die paurn bezi^ingen,
die uns da wellen verdringen,
* der sid) des adels fleisst,
und dodi den fud)s nit beisst
au&a. VII 687, 33 (@3t 27, 307)
Den fud>sz er grawsamlid) anh'dX
ünd dod) keinsz wegcs beyset nicht
SJQtQuf fpiett too^t an ©engenbadf), '7to\)tlLa 283, 821
JTber eüd) was nit also gach,
Do er zu wurmsz was an dem Rin,
Do zogen ir die schnupHen in,
2t wollen do den fud)s nit bissen. * .
©onp bgl. s^bjd^e 33 1rannd«en beissen den 5ud)s aud) nit,
wen man Hasen ^^%^n Hasen redthen soll; et domi apud rustico&,
in quofe imperiiim iuibeDt, sunt ft?roeej^j et im|)eriosi. 29, 312
Ein teil hängt den fHantel nadi dem lllinde, lässets entweder
gehen, sd)weiget still, zcudit die Pfeife ein und will den yud>s
nid}t beissen oder beiid)elt. 43, 10 U}& denn da einem Prediger
der Band> und zeiilid) Ccbcn lieber ist, der thuts nid>i; stehet
wohl und wäsdiel auf der Kanzel, aber er prediget nrd)i die UJabr=
bdt; ihut das THaul itimmtr auf; wo es wtll Obel gehen, da
hält «r inne und beissel den ludjs nidjl. *>^, 109 (Stoffe
Spdtd)e €ar 22, la Oa$ $ind Prediger und Regenten, ßeslndet
die den Iud)s nid)t beissen, gehen nicht durch dicke uiib dünne.
219. Die saw bat ein pantzer an.
Sier ©inn bei 9ia im aUgcmciiicn ift: ^Sujerer Sd^mud
änbett ntc^|t fcEimn^igen, gemeinen (Binn. ®aju tagt, 6prW,
n?ie Otgncota 621 Und wenn man eyner sa\u eyn güldin studt an-
zuge, so legt sie sid) doch mi( in dreck. 3Ba IV 7 ©au 85 Ein
Saw bleibt ein Saw* wenn sie gleich ein güldenen ring an der
Hasen uub ebenba üiek ä^nltc^e. 6prt». ge^t too^I
aurüif auf baä btblifc^e 2. ^etr. 2, 22 Die Sau walzet si* na*
der Sdjwemme wieder m Rot. 5e^Ti«t ngL 21 Die sauw
krönen.
®a^in gehören bei Cutter JSÖenbungcn mie (äU 22, 196 Die
muniche und der hohen $6ulen Sespenst, die wir . . wie die
Sau mii einer gülden Kelten und Perlen erhalten, ^uS bcn
refcen %uul 1566 SBt, 553« (bei ®öbefe, Cuttjcrä Dichtungen 153)
6l)m, glam, älorianit
die sau, die hat ein d}orrock an.
m 40, 251 Hegen im ünflat wie das Schwein auf der Robe»
?luc^ an ber einzigen Stelle, tuo td^ bie ^Jta ftnbe, braucht iäut^er
fte in bie[em aUgemEmEieii ©inne tonn JParlfiQbt; 29, 212 wie
mad>t sid) der Seist so unnütz über dem Uiort und Hamen
'Sacrament'; da bat die Sau ein Panzer an.
^uÄ bei in ber ^bfcl^r, zugefügten Stflärung (Ämphibolon in
mores DobiHum uel ingultaDdo ineptis ut ru^ticis seditiosis.
Saw sol ym stall wnd kol sein; msticus in agro et siib lege
pressus,) gel^t abec l^eil^or, bog fte in bcfonberem iSinne
öon ben Sauem emeTfeitS iinb fecn ^bligcn unbrcrfetts öetftanbm
tüiffeti ttJoHe, S)ftju ftimmt3®Tatnt)e(me^tr594 Rustici hodie plane
sunt sues, et nobiles, qui olitu capri fuerunt, imitantur eos.
69t 40, 283 ob uiclicicht ctlidie oom ungezogen, wüsten fldel
sieb wollten lassen solch Hxempel bewegen und aud) darnadi
trad>ten, dasz sie adelig und nicht so bäurisch undsäuisd)
sich hielten. SludEj ß3l 22,255 iprid^t Er nom 5lbet: tüir Dcutsd)cn
sind Deutschen und bleiben Deutschen, das ist Sau und unver-
nünfti^e Bestien. — ßntfietS ^J]lcinuna t3on bem üfemüt^iflen, to^en
©auer, toie fie an^ fiter in feiner ^Itimetfung ju ^age tritt, ift [a
befannt; lonft ögL nüd& bie BttUtn au DU. 190; 191; 366, - ^et
aSoucr im ^flaujct ift ji^pn ©egenftanb bc& <S<)otteS im ßieb ^on
^.^eienol^er (flcft. U70); üflL U^Ianb, SüotM. 249
Sö. 1 Der baur het an ain panzer [beim 3:anaen]
dei mit if [ber ^agb] umbber trat.
210. CDU dich zun leuten, so geschicM dir guts*
9flac^n)eife festen mir, fEJem ©tnne büifte ettoa na^e lommen
SEBo III 106 ßeutc 1483 ßleib bei den teuren = Über^ebE bic^
nic^t 938 lHan soll den Teuten folgen, so trindit man tUein;
folgt man den Gänsen, so trindtt man masser.
3, Sonaä öiebt in ber Überfeiutig üon l^uf^ctS Sßorlcfung übcx
bcn Sprebigcr Bai. IV 11 (äBSeim. 9luäs, XX SO, 15Jf.) baä <Bpm,:
mo viel Ceutc sein, isl uiel m<k%, äBeim, luäg. U 114, 29
(S^ 21, 208) Sing mit dem FJaufen, so singest du wohl ^Teget
97 quod non debemus nos segregare sed associai'e. . , Valeaüt
qui dicunt: Bleib gern allein, so wtrt dein hm rein. ^gl.
(S^ 43, 43; 44, III Bleibet gern allein, so sein eure Beizen rein.
11h Uletin ich ia$ nkbt kundte* were ich ein
©c%u^fne# = <SeIji(fc eine* ©i^u^mai^iet^, fommt in
SCerflleit^cn toor, ^patacelfnä 7, 129 er soll gclcrnet haben mit dem
kranken wissen zu handeln imd erkennen so nngferttg ah so ein
sd)U(hkned)t ein s^udj umkebrl, 234 fü^rt niS ^ambutget
3{a an : Rc is so uerwagen as een sc}>ooknecht, SSgt ^fS^h 9, 1858.
3dj fann nur formelte Slnflänae an bie Sfta auä ßut^Et Bringen,
3. 58. !pr£ger 155 tüenn id> das nicht glaubt , so the» i<h al$ ein
$d)aldi. 30, 36 üUenn er das nicht Ihul, so isr sem Ding ein
Dredc. ^1, 288 CUenn id> das thäl, so wäre ich ein fromm Tnünch.
222* llliin kundt yDm das bcubt ytn niorser
nict»t treffen, $o klug ist er.
eut^ier braui^t hu 3ia ®b3BV251 imangcschen, dasz s»c
sid) selbst so klug dünken, dasz sie alle Splitler wohl nditen
können und ihres Balkens vergessen, gerade als konnte der heilige
Öeist ihr kluges ßaupi aud) im Itlörsel nicht treffen. — 3^
^Klörfer ben Sd^tägen unb Stögen entac^en ift unmögtic^, er*
forbctt übctmenfc^ftic^e Älugfieit unb ©ef ^idf[ic£)feit. ^^criüanbte
ironili^c BcitbungcJi ücM 2ut1^n auc^ fonft; ogt. ^. üa. <f9t38, 271
Oarnad) [Eommt] ein grosser l)ans, dem das 1)eubt viel zu
klein ist für grosser üernunft und CUeishcit. SBiebertiolt
tebet er ^on beu fl^i^jigeu Äöpfen bet .(flügtingt, 8. (5^30,
292 Jiho haben sjd) diese spitze Köpfe an einander gewetzt, dasz
die Sophisten haben müssen ein (Dundcrzcidien erdid)icn, wie das
Bröl vergehe und lasse sein tüesen zunid)te werden; 46, 40;
49,38; 64,218.
— 225 ^
11%. 6ehc$tu duff dem b^utt?
SIBq II 1520 JTopf 496f, etflärt Jfuf dem Kopf« gthen {st«l)en.
ianzen) tJO^i ^ödf^Per tOerft^rt^cit ober aulerorbentücJjet Jhinfl.
Sei ßutfiEr 40, 195 Oliedcnitnb auf unser Seiien üt der
Bdel so fred) und stolz, als wüsst er nid)t, ob tt auf dem
i)äupt geben wollte.
124. 6eh$tu duff den oren?
getilt SBa; fntfjitii^t in bei SBebfututis 51t. 223. Bf im.
muäg. VII 361, n (©m 24, 88) Du wa*sen ynn unswnn landen
die fruchf auff unnd ausz den bawmen unnd sund betrad)1en
ausz der rew; aber v^sz Bapsts unnd BepstUdier heyUgen landen
wad>s<n vyllelAt die Bewm auff den frud)tenn, die xm ausi den
sundenn, gkyd) wie sie aud) auff den oren geben und all
dindt vorkcren. S^iefe ifl atfo nic^t ^Ui^pfe^en bei 6e=
tannteren SE&a III 1128 C^^r 91 jRuf den Obren sitzen = nic^t
|önn tooUen; obet Bei fintier 35,349 so didte 0?)ren baben,
dasz uJiTS nicht vemebmen können; 65, 100 u. SJeSB IV 457 S*ult-
beissenobren haben.
225. er sehet auff eyern*
SöqI. ©a t 750 ei 8 Jluf €icm musz man behuisam gebn,
CS ist bald um ein Küd^lein gesd)ebn. 9 J^uf €iern langen und
mit UJeibem umgeben musz gelernt werden sieben ^abr und
einen Cag. 204 fluf eiern gebn und Iteins zeibredien. ^33 Jluf
eiern (anzen. 338 m\t auf Eiern gehen. I 1429 ge^en 230j
248; 419.
SBei Sut^er Die^ I 490 ei siije Heber, wie geht der geyst hie
auff eyem (69? 29, 280). — m 30, 31 dasz sie selten zur Sad)e
e, Sut6rT$ €pEi4l?VrtnfaiRinliina. 15
kommen . . und vwcnn sie drauf komincn müssen, so liefen ste
so leise, als gingen sie auf eitel Eiern; wisdien darnad)
Hierhin, als jaget sie der Ceufel
22^. (Uie der krebs gang.
SBgl. ma I 1430 geilen 251 6r geb( vorwärts wie der Krebs,
298, II 1601 tobägang 1—5. ^»bfet M121 Uorwärts wie i*,
sagte der Krebs, Ü^knb, Söolföl. 172
Si. 6 wenn mcn meinr, Ii s(f)al vorwerts gan,
so geil it den gank des hrevets.
91© 57 Cüer on verdienst wil ban den Ion
und uf eim sd)U)a(ben vor mW sion.
des an$d)lag wurt uf krebsen gon.
W& 5, 185 Der alt krebs terni syn kindt den stricb,
das nod) büt gon dt bindersidv.
®ie Mten jagten : transvorsus [feittodrl^], non provarsas oedi^
qnaai Cancer seiet. %L Otto @, öd.
^ei Sut^et ^äupacä mih; a. 33. ®e Hl 557 Das gehet denn
scbr fein für sid), wie der Krebsgang. IV 76 gehen so fein für
sid)» als betten sie von Krebsen geben gelernt, oder wollten
die Krebs geben iebrcn* V 675 Cs ist dod> mit dem ßofe nidjts.
Ihr Regiment ist eitel Krebs oder Sdjncdien, €s kann ni d)t fort
von Stälen oder will immer zurüdj. 25, 87 gebet ihr 5ur-
nehmen tur sid)» wie der Krebs gebet. 25,232 Ht ihm geraten
wie der Krebs gebet. 26,92 mügen ihn selber die Sd)uld geben,
wo es den Krebsgang gewinnet. 30, 6 gehet mir aber war-
lieb rcdjf und wäre unred>t, wo mirs anders ginge . . denn dem
Krebsgang nad). 38,420 Das gehet denn den Krebsgang, dasz
sie seibs drüber zu scheitern geben* 39, 299 gebet der sd)öne
CUeg dem Krebsgang nad) und am dem feinen Ralbstblag wird
eine sd)ändlid)e nairheit und sdjädliAer üctderb. 40, 279 o web,
drüdtl hart lieben fimn und dämpft getrost; was ibr wolU, das
wird gesdjeben. Ja, binier sid)^ wie der Krebs gebcL ^8, 179
was ausser Rottes Cljort und Ulerk ist und aus unsern bedanken
hergebet, das gebet den Krebsgang und fället zu Crümmem.
64,181 eigene Bnscbläge, die den Krebsgang geben. Üifc^r,
WutifaBet 1566 foL 47fi*' So gebeis denn flugs an, ja den
Krebsgang, ^gl- au[^ aU ftnntiertoanbt 44, 2S1 So gebets
fortp fa hinter sid), wie die Bauern die Spiesse nagen.
227, (Uer Um Urft, $ucm$ ynn der asschett.
3Ba l 1003 gfeuer 276. 124. löl man musz das 5euer
holen, wo maus findet. V 1262 5eua433. U 1457 Äol^ten 9.
29- Braud)sl du Hohlen, so musst du sie in der Jfsd>e sud)en.
SBgL 11 1669 llL 131 Gne gute Ruh sud)t man im StalL
IV 1821 ma^tx 509 Oler des Ulassers bedarf, der sud)t es im
Brunnen, egenolfas" man müsz es docb zuletzt da suAen, da
es ist. 345* Oler feur bedarff, der wins wol in der asdjen süd)en.
^et Sui^et !onnte id^ bicfe ober eine entfpirec^enbe 91a ni^t
nad^iDeifen.
22$. €s ist ein guter Zunder
SEBa V 629 Sunber 5 mit her ^rriarungi i|l fel^T em^iflnb-
tid^, ifl gleit^ geltet bei i^m im S)ad6. SBgl. 2 £s musz ein
guter Zunder sein, der dort fangen soll B^iütx^mbUn 4,630
tunber: de jöget [^u^^nb] is alze ein tunder, de auer de mathe
Jid)tli(k entfenget, wat hose vnde ergerlid{ is. $u€po[t. Wiä^. 2.
16*
SBei Sutfter €9t 47, 302 Diese Zehn findet einen guien Zunder
in mir, dasz wir uon Ratur also gedenken, d&st wir dennod)
au(f> müssen etwas öuls thun. Sigt. quc^ ^ 19, 8S Denn es [bie
^ei;§nad)1^&üif[^aft] i$i soldyer Feuerzeug und Zunder, so allezeit
unser kalte ßerzen aufs neu anzünden und erwärmen kann.
219. Uler nicDt zu reiten UU der mag geben.
ma III 1652 reiten 68 €r will reilen, ebe er ein Pferd
bat. Hl 1312 qjferb 744 (U«t kein Pferd hat, der gebe zu Inn
oder teite auf Stedten. 745; 746.
SESat bei fiut^CT fonft nid&t nadtiflumeifcn.
210. Dir ist gut aram sein, ßast nithts*
%I. 2Da III 1015 rndqti, 8. (68) Den ßerrn von nid)t5 kann
niemand (Dps Cullian nicht) bestchlen. 66 ÜUer niAts bat, dem
entfeli aud> ni*is. 71 yju md)ts ba(, gebt sid>er,
S3if 9ta |a6e jonft bei Sut^et nid)t gefunben.
23K €s ist nicht not die schaffe sengen;
die wolle gilt wol gellt
MalV 63 Ed^af 176 fHan braud)! die Stbafe nid)t zu sengen;
die Ololle gilt ihr 6eld. 177 man darf (soll) das SAaf
wobt scheren, aber man soll es nicbt sdiindcn (rupfen). 7^ Die
Stbafi soll man scheren» die $ew brüben oder senden: »^on
aEtttigcTi nmm, Unnjtfligen zwingen". IV 1557 Serfc^rt 3
€s ist verkehrt, wenn man die 5d>afe sengt, und die Sau sd>eerr*
33 Die scbafe sd)inden.
^gl. auE^ hn Otto 267 beul paatoris esee tondere peous,
non de^hibere.
S)aS 6^110. fc^eint (onfl Bei IBul^er ntd^t boTjufommen,
232. Hützel dich nicht seihs, du lache»! dich zu tod.
Bgl ma II 1359 Äifeeln 10 OJer si^ selbst kitzelt, der la*,
wenn er will (ISsenolf 227»*), 13 sid> kitzeln um liid)en zu
können. H 1746 2a^tn 83 (Uer gern Ud)el, der kitzelt sid) selbst,
141 £t la<l>t sidj zu Code, —
«ß© 19, 49 sd)wälzer ist nüt zu reden wH
er kilzt sid) vnd lad>t, wen er wiL
3« ber ^anbfc^riftlic^en gflrm ^o^e baß ©pmi. nic^t nac^-
tocifen fönnen, bagcgcu tft bie tßa f ic& mit ctmaÄ füfeeln M
SJut^et puftg. 3u ©itac^i 27, 14 «ftärt er bö^in (G^ 17S)
[eS] tbut ihnen woM. dasz sie andere betrüben und
Sd)aden thun. 36, UO flber die bösen ITläuler Ihun das
^Jiderst>iel, reden nid)l von ihres nähist ?eihl und flebredien,
dasz er dadurd) gebessert soll werden, sondern dasz sie sid) da«
mit kitzeln, tust und 5reud daran haben, ©onft ugL
15, 471 Darum heissr arm sein im Seist, den Hlut nid>t auf das
6ui nod) €aben legen, sid) nfd)! preisen nod) Mtzlen und ilber
den näd)sten erheben. * 18, 369 etlicb hielten es heimlid) und
külzelten sid) selbs damit, wollten die Freude niemand mitteilen.
28,316 sid) so1d)er tUohlthat kützelt. 31,240 thät den Seel*
mMern und Uerrätern fast wohl und kutzelel sid) über die Hla?
dasz sie solch QJilpHt und niedlid}« BhzWn in ihr Hetze kriegten.
32,39 Kardinal sind Sd>älke, wie sie sidr selbs uniernander
kützcln» aber mir grossem ]ammer vieler Firmen Ceule. 38, 102
Der Oeizige segnet std). Das ist, er jückct und kUtzell sich selbs.
3S, 358 Ceute die das Ihre rühmen und sid) mit ihren ßaben
selbs kützeln, 3Jrcger 333 Den wenn uns unser Rerr gott ein
starchhen unmandtelbaren glauben gebe» so wurden wir stottz, ver-
acbtefen ihn wohl zuletzt unnd kutzleten uns selbs damit.
S)en *RQC§fa^ be^ ohi^m ©ptfö. bietet 6^137,117 Derselbe
saufet das Eob und l^ust pr in sid) und tad>et sid) zu Code,
wenn man ihn rühmet und preiset.
Söertoanbt ifi 3)6 355 V ^6 Denn er musz sehr gerne lad)ejir
weil er sid) selbs so feützett, e?[26,3 es musz sein, wie
man $prid)t: der gern tadlet, der hutzelt sid> selbs; also
aud): wer gern teuget, der musz aud) lugen, wenn er die GUabr'
beit sagt, wie €brysippus sagt. Sögt, i^icrju m 25,163 ]jui
Bruder, leug diib nichl zu tod, du kannst did) nod) wobl
ernähren.
III. €i Ut nicht rat E$ Ut mut
Wäh 8, 168 %uU unlet 9i at 26 bie 'i^itx^^tx poffenbe SBtbeutunfl:
Ku^en, ©cminn, im (^egmfa^ Unrat, Schaben. ^gK fSia Hl
1467 Sftatli 11 Aus grossem Rath wird oft grosser Qnralb.
So bei £utl)et 2Ö HI 329 Danim spridit die tüeishcit
Spridjw, 14 mein ist das Ratben und ßerathcn. üiel haben guten
Rath, aber das ßeratben folgt nid)t, sondern wird ein grosser
Unratb aus grossem Rath, wie das viel €xempel und !)istori<n
beweisen. eiiI39,282 einsmats hat ihn [Äurfütft Srichri^ ben
SQ3eiten] Doctor })enning Bäde lernen wollen haushalten und ge*
sagt: ßnädigster Rerr, warumb lassen CH^Ö mit grünem ßolz
leuer halten und nid)t mit dünem? €s ist ja (Inrath. Deber
— 231 —
Doclor, sprach er, Glas in euretn ßause Rat!) ist, das ist
in meinem Bause ünralb, S^iefelk ©el^ic^tc mirb et^äfiü
©eibemanti, fiaittn&at^^ Stgfe. 36, Sgl Qitdfj m ^5,111 lUas
soll dod» sold)er ünrath? oder was soll do<i) sold)er Sd?ade?
Das war Judas ülcinung, denn er gcdadit, bessern Rath damit
zu sdjaffen. 50, 287 Denn wenn c$ so weit mit einem fTlensdjen
hommt. so ist da kein Ralb mehr. ^eSEölllve Sollte man
denn Spott umb Geld kaufen und OeradXung? CUäre nid)t
Ratbt «ist sonst gnug.
Klan bovam so lange, bU t% bricht
Sögt. SBa I 132 9lrm6nip 2 CUann man das armbrust zw hohe
spent, so zerspringt es. 1 424 ^ogen 16 CUenn man den Bogen
zu straff spannt» zerspringt er.
Singerle 21 Debcin böge so guot ist
man müge m spannen, daz er brist. Sfteib. 108>1.
aigl. SEBa II 1642 ^ug 20 Ein krug gebet so lang gben
Wasser, bisz er zuletzt zerbrid)t
SBci ßutlier finbe ic^ boä ©pttü. fon^ nii^l, borf^ togL 39
iinb umüanbte ^pxto. lüie «1123,10 £s kann so nidit stehen, es
musz brechen. 28.295 €ngc R«d)(, weit tInredjL Item: flflzu
sdiarf mad)t sdiartig. 23, 307 Hol bridyt €isen, kann auch wohl
Red>( brc*en. ^eSB IV 103 zu scharf wird gern srfjärtig.
255. er hüt einen iparren verloren.
3u bet %inm Epnnen (jU Uiel ober p tDentg) im ^o^fe
tiaben^ Dgl. SBa IV 660 ©porrm 1; 5ff. 6implkiu3 1 159, 7
unb öftcr,^
$n iQut^er fann bie 3ta fonft ni^t naä^föeifen.
m. nut hunde $ind nicM gut bendig zu machen.
Colla Canum veterum nolunt admittere lora.
ma II Sld ^mb 8ff. III 51 Omü 52 J\\U Ceute $md
sdiwer zu bekehren. XaVpiuS 10 Seals mutare ÜDguaiii. S^t^S^^t^
©. 73 Swtf altem hmi ein bant anleit,
der ucTliust sin arcbeit. greibaitf 109, 26.
Est annosa ounis vix astiuefiLGta catenig, Lib. sent, 13,
©. 197 Tarduia est annosos diacere vincla canes. 9tein^. 3, 728.
%tioIf47b JlKe beut dorlfen vil gerbcns. Jfite bund seind bösz
zu bannen. 340^ Jllt (üadyleln sind bosz zu laben. J\\i bund
bbs£ zu bannen. Jllt bäum bosz zu pflantzen.
SBeißut^cr noc^geroielen ®ic^ I 253 es ist scbufeer alle hunde
bendig vnd alte sd)e1dte frum zu machen, [daran dod) das Predigp
ampl erbeit und viel umbsonsl erbelten musz; aber die jungen
Bäumlin kann man besser biegen und ziehen, obgleich aucb ethdie
druber zubredjen] (E^Jiny, 417), Sonp üßl. 69138,414 was
all ist, das ist angenommen und hält hart und feste; desz ist
man gewohnt und bleibt gerne dabei. Jllte l>unde sind nil gut
bändig zu machen, so kann niemand d]le$d)älke fromm madien,
so, 432 (Dir Alten bleiben Johannes in eodem, und gehet mit
uns nad) dem Spridiwort: JfIte f)unde sind nid)t bändig zu mad)en,
alte Sdiälke mag man nid)! fromm mad}en.
^^ict^u ijflt. au^ 39, 114 Darumb so musz öotljdcm fiunde
einen Knültel an den ßals henken und ihn bändig madjea
25,344 €ln ^oncilium . , musz alte, grosse $d)ä1ke fromm
madien oder t$ten. Du bist zu jung dazu, dasz du soll*
lest alte Schälke frumm madien, SBetm, Sluäft, XX 32, 4 (22)
Du bist vil zu geel am sdtnabel, das du alt sdjeldc from mad>sL
aü(^ XX 76, 23. 3)en lateinifd^en ©efamcter fanb fonft M
ßut^et nit^t. S)dc^ fu^e 3Ba II 818 ^lunb U, too cv auS
SBinber U 525 unb Sc^atndiuä V 190 na^gemiefeu miib.
237- Schucb drucken.
58efonbet3 tjgl. IV 351 ©i^ut) 67 €s weysz niemand, wo einen
der sdiuch drucket, denn der yhn an bat.
78, 19 Hier lidet, das in drudt sin schüd),
und in %'m frou im winbus süd),
der ghärt wol in d^s narrenbud).
5Bci ßut:^ex nad&seraie(en Dieg 1 459 ld> wcysz, wo did) der
5d)ud) druckt (^^24,31). ;]a, das ist das alle gemein Ciedlin,
dasz keiner siebet , wo den andern der $d}uct) drudti; jdermann
fukt allein sein vngemad) und gaffet auf des andern gut Gemad)
{m ' 17, 413). Da drudtl mid) hart der sd)ut> (S)e SB V 708),
SluBerbem 33 11 87 = (5139,137 Sic fuMcn wobl wo sie
der Sd)uch drudtt.
23$* E$ mus (in mager brate sein,
da nichts von abtropfen
Sögt. aBal447 SBratcn 5 Dat iss'n sd)led)ten Broten, wo nisdit
afgeibt. 13 €s fst ein magerer ßralen, da nidtls davon tropfet:
Tain probus baud quisquam toto reperitur orbe, ofBciuxn qui
expers atilitatis habet (SBinbex I 1716), V 186 SBenig 16; 79f,
Ulo wenig ist, da treuft wenig ab. Wgtkola 290 ist heyn
ampl so geringe, es ist bendtens werdt. SSQju roirb btc T *'ote
fton bem ft&feöemalter eincä Älo^eTö erjftl^it, bet efi Wrf
^u§C0dien bcB gfitf^ qu@ hm .f^äfen \o^itl erül&tigcn, bo| er
fic^ tonnte eine neue ^aplßt faufcn.
^ci Stutzer fonn i4 nur tfü% ftnntoenuanbtc Spnu. na^tpeiffti:
€91 39, 349 €s ist kein Amt so klein» es ist ßangens wertb-
2^. €lii flute gmit auTT meitien Kol
^öl. ma II 1456 Mo^ 67 Das machet den Kohl nid)t tett.
SBalbt^, t)crf. 6o(in 501 Clcriken» Papen ym düsser sake
plegcn vnsz den kocl recht vetb tbo makcnn, 3tu^ ©impUciua
Iii 35, 15 es gab mir Sd)maltz auf meine Suppen, — S)er ©inn ifl:
nüfet 3U HiEincm ^Jor^iaben.
SBet S^ut^et Söeim. ?luäg. XIX 274, 14 mi 65, 38) alszo
das auch die Ihursien und bern, die autf vbrer seilen Sündt, ni<ht5
von yhn Mlten, wo szle nld)i eine guihe griben auff yhren kol
dowon betten. 25, 188 Olarlid), die 6ricbc [ber $eter^pfennig]
möcbt ßonstanfinus €rben zu Rom den Kohl fdi mad>en. — SÖfll.
auc^i tpteaei: 129 £s ist ein guter zudiber in diesem essig.
240. Das kam recht ynti die kuche.
Sfll, SBSa II 1655 Mc^e 88{. Das bringt was (wenig) in die
Hüd>e. 90 Das ist recbl in mein Kuchen. — Ggenolf 46^ es tregt
nid)t in die kud^en. Braud)s, so du wilt ein ding unnütz beyssen,
dasz nid)t in die kucben trage vnd nit volle kästen mad)e.
^le <yta ift öctmanbt mit ber öDrigen. 39ei fut^er bflC,
S)e Jffi V 459 es wäre zu viel^ sprach er, an einem Itlann, so dod)
Erfurt viel ein andrer Brate in die Hü^^n wäre denn tDurztru
(S^ 44, 84 wenn einer dem Jlndern schuldig war und künnte nid)t
VOR ihm bezahlet werden, so citieret man den Schuldner für den
Otficialn umh der Sdyuld willen, so thäi man den Sdiuldner in
Bann, welches fhnen einen gufen Braten in ihre KUcben
gebrad)* bat.
241. OJes die kue Isr, der neme sie bey dem schwditrz.
aaianber l^ot mehrere üemanbtc ©pm. II 1687 .ffu^ 505
Die Kiib beim Schwanz fassen mii ber fatWen @tf(ftnuig: „^ie
©ac^e mh^xt anfangen". 11 1666 .ftu!) 36 De de Ko hört, fät
se bi n Stert: ,r3eber fm^t baä Bt'im be^i^Pt^ti"- ^fll- ^>ut^
304; 336; 360; 862; 364 (ücn seine Klih bcissl labl«. der zieh
sie bei dem Zahle (©dE^toanj), mtrb ai% ein altes D2c{^täfptn). nac^-
getuicfETt, aber ougentc^cinltc^ fnlfd^ gebeutet. ^SOff, 464. I 868
€lcl391 OJcm der €sel gehört, der hält ihn beim Schwanz. HI 1104
0(^^ 259 (üem der Ochs gehört, der stelle sich neben ihn (balle
ihn). IV 419 Sc^roanj 26 tüer noch den Schwanz seiner Kuh in
der T)and hält, hat sie noch nicht ganz verloren.
Sei Sut^er finbe id^ nur eine ^fnfpidung 631 26, ^-i CLIenns
zu thun wäre um die Kuhe, wer die sollte beim Schwanz nehmen,
das ist* wenns zeitlid) und weltlich 6ut beträfe, da gufte Gewähr
und was dergleichen isL
^Qd^ ^Söb 9, 2260 IJetSt „<&mtm ben ©(^toanj in bic ^anb
geben" ein ^^ier üeriaufen, o^ne für ettüQige nJlftngcl einfic^ifn»
3)arauf fi^eint bte Stcttc bei ÄJut^ier SBe^ug 311 ^aben. $!oä Spritf)*
morl toiirbe bann bebeuten: in feinen eigenen Ütttgetegen^eiten mn^
man füt aUeä felbft ettiftet^Eii. 3)aä 3)aöb a.a.O. fü^rt beni
Spm eine ©teile an auä ©to|>pE bei Stcinbad^ 2, 534
zwar wer heud den luchs ni*t nad) den Baaren streikt,
und dennoch seine Kub nicht bey dem Sd^wanlze zeucht .
mit ber ^(äicung Qui hodie aüos non mulcet, res vero proprias
levi brachio tacigiL . .
242. iUo tauben sind, da fltegen tauben lu*
äBa IV 1044 Sflube (bie) 74; 76 mit bcr ©tnärung: „Dem
9tei(^EU fäHt el^et ettooS als htm binnen",
Scheint Wi £utl|er fonft ntc^t tjot^ulommen. SSgL etlüa 5lr. 74.
2». Olem das wenige verscbmaht, wird tt.
©ie'^e oben ^r.
244. mer einen pfenntg nicht acht,
wird keines gniden herr.
ma m 1276 5PfEttnie 216. 4 ff.; 197 Xo|)piu3 X73
M^ora perdes, partia ni seruaueris. . Ufer eyntti Pfenning nit
dd)let, der wirt nimmer eyns gülden hem. Tiem: CUer cynen
Pfenning nii $a lieb hal als eynen gülden, der wirt selten reid)
oder gutden wedjszlen* Slgricota 70. (Sgenolfa?»
Söetege auä Sut^ex fie^e oben untci: 33.
245. mer den schaden bat, darfl für sDOttnicb [sorgen].
äBa IV 48 ©[^abe 164; DgL 163; 156ff.
äingetle 128 Ut ein alles spriAwort
als ir didie bant gehört;
sdiade der bei gerne spot. Martina 63, 89.
Der sd)ddehafte erwarb ie spol:
saelden pflibtacr dem hall got. ^atj. 289, 11.
©ei m^tx m 50, 399 €s is( dem lieben fienn Christo in
seinem Ceiden gangen, wie das gemein Sprichwort lautet: CUer
den Sd)aden bat, der darf für das 8esp$tie nicht sorgen,
IV 591 Olird ihm [hm teufet] darüber der Kopf zutreten uon dem-
selben Sdjeblimini (^ebr.: „fe|e btc^ meiner ^Rcdjteti". Spf, 110, 1),
so darf er zu setnem St^adeti widderumb lur Spott nid)t sorgen.
%t. DeSro III aeo oicr nldjt will das Gewisse für das Ungewisse
nebmen, der gehe zuletzt mit leeren bänden davon und bab ihm
den Spott dazu. iV 273 eine arme Dirne sollt die Sd)ande zum
Schaden haben. V 177 und obs nid)t würde geratben^ so dürfen
sie für Spott und Schaden nid)t sorgen. V 528 Das Scbmäb-
gedid)tc ist viel zu gering, dasz man um seinetwillen dem Ceufel
sollte hofieren mit fliehen und Crauer, sondern man soll sein
zum Sdiaden spotten und ladien. 25, 219 dasz die armen
!)unde nicht allein den Schaden, sondern auch den Sdimerzcn dazu
haben rtiussten und ist ein fein 0eläd>ter. 25, 220 aber mil wie
grossem Sd)aden der Seelen und Spott der görtfid)en Majestät.
34, 223 3edermann seines Unfalls lachet und musz den Spott zum
Sdjaden haben. 41, 109 welcher musz Sd)aden und ünred)! dazu
haben- 43,217 Cässt sie das Tladisehen und dazu Spott zum
Sdraden haben, 51,266 mussi nu selbs da liegen mit allen
Sd)anden und den Spott dazu haben.
246. mir Wttit, iu leydet mir nim<inl
SBfil m V 1560 lieben 173 üUas mir Hebt, das lait mir
nymant. 1^^^"^" ^3 ^as einem liebet, das leydet
dem andern. B2; 84 Ulas man liebt, das gefällt (das ist sd)on,
ist das allerschSnste). — ©genolf 360^ Casz dir nidjts zuuil
lieben, so kan did) nid)fs betrüben, ^pi^ilanbcc (3.®cfic§t) ©.123
Cervam putat esse Mincrvam.
Ranam putat Bs&e Dianam.
mas einer liebt, das dundct ihm fein,
Ob es offt wüster als ein Sd)wein.
Ein mand)er meynt, er hab ein Sd)aiz»
So ist es nur ein faule Zatz,
3)296 6,932 fü^xt auS ^Pauü, ©(^imtjföft an: wann man uns
ein ding v^trbeut, so liebt es uns ml
©ti ßut^cr brütft ben Sinn beä fBpm. ouä Q% 37, 65
fdllts niemand, so tsts genug, dasz dod) mir allein gefällt. ^ei>
toQnbt ift 43, 218 wie man aud) sonst pfleget zu sagen: ma$
dem rnensdjen liebet, das ist sem Sott- 4$, 235 Daher au*
Jlugu$tin sagt: Dens meus, iimor meus, was miT Hebet, das
ist mein 8olt, %n^hxnä ,,cS liebet mir" bgl. awc^ 24, 249
so liebet mirs, 241 mm das ßeld liebet.
247. Ein freundlich ange$icbt deckts alles.
ma V 768 ^Ingefid^t ai lieft dedcet. S^at. äÖa I 88 Enuefid^t
15 Sreundlid) flngesidit ist halb Zugemüse.
Scheint bei flutl^et fonft nic^t ttoTjufommen, — ®gt. 91t, 198.
24». Treundlicb wirtt« das beste serichn
aSgl. 30aß 1 1567 (^erid^t 3 £in hlein 6erid)t. aber ein freund-
lid) 0esid)t, 1 1573 etemgefel^en 24 's gamesabn is's beste 6e-
rid)(e. i 1619 ©eftt^t 33 €in freundlid) ßesidtt, das beste 6erid)t.
eine mntpielung tJÜUei^t 6et ^fttl^cfiuö, XII. «Ptcbigf, 298.
Doctor sprict>(: Oltr baben ein vnfreundlid>en dJirt, de? gibt das
beste gendjt zur letzt.
249. Cangsam siut vbel,
S)m ©ititi gtcbt S8&tx II 524 ^etberge 18 COer spät zur
Verberge Itommt* findet magern CisA und sd^ledilcs BroL ^fit.
IV 580 p^en 38 Übel gesessen ist halb gefastet, baju aw^ bic
folflenbe 9tr. 250.
— 239 —
S)a8 <Bpm. faitb id^ fonft bei föut^ct titelt. 3n forgcttbcn
©hUeu tDtrb ^tuot bct luSbruif „^u tangjam" offcnbat fprit^
roörtlic^ gebtflud^t, aber fd^etnt eine üemaubtc 9ia nid^t boI)intet
pccfcn- 651 32, 64 [|>anö ©c^iöttiSj] bais jämmerlicb gereuet , . .
aber leider zu langsam gelernt. 27,280 Oder wollttst
du sagen: €i zu langsam, wir selb haben sd}on das erfunden,
48,36 zu langsam Qfeselle, das wird nicbl angeben; pot£
mores zu langsam,
5iadj ®timm, atec^tialt. 308 entfprtc^t ba§ S^ort litias, lassua
bcm tateiniti^en segnis, ignavus uub bqetc^itet ben Änetf^t im
©cflEnfal^ iu bem nobilisj mgenuus, ber forlis, celer ift. Sex
©iHJetlatiti öön laj, ber Ic(|tc, bejcic^net nid^t nuic ben tangfamftcn,
ItJäte^en, fonbern auc^ ben ((fjlec^teften, gennöften^ toiebEEUm dfo
ben Jfned^t.
^oUte üteÜeid^t baS S^nc^n^ort urf)>rüngli(^ ^abert fagen
tooUen, bag bet ^nec^t, ber !Gangfame, mit einem Übeln, minber*
tccrt^igen 3ÖD^nfi| aufrieben fEtn luiilfe?
250. ?rue im mi ynn dk berberge*
SDfll. SSa II 524 Verberge 19 Zeilig zur Ijcrberg und zeitig
hinaus. 1 1237 frii:^e 15 man musz sid) früh auf den (iüeg
machen, wenn man früh ankommen will. IV 1848 Mh auf den
CDeg und spät in die fjerberge.
©t^cint bei JGut^er ^ii fehlen; bü£| bgl. 16, 536
Jrühe aufstehen und frühe freien
Das scM niemand gereuen.
251. üät fri$$€t»^ beine, aber iUhm ym maul.
Sügl m III 503 ^aul 35 Das maul trägt die lüsse (Beine),
26 Das THau! trägt den Jim hinweg. 82 Jnscbes maul und
lähme 7üsse. ^04 £r thut mit seinem tllaule grosse Cbaten.
entfpnd^t hm MamUn Moxi a\i^ ber ftfü^iifc^en gaM (203 unb
203'): Hic Rhodus, hic salta (Südörnann, ®cfl, SQä, 6. 261).
gfel^tt fonfl, hfl« CS j^ctnt, Bei ßut^cr; bgl. ettoa 691 30, U
sie sieben wobl auf gar scbvwatben Beinen. ^ 20, 1 52 tassei
uns nicht allein mii dem n}aul Christen sein, die da meinen,
sie konnens alles.
252. mem synit der beste.
5BgL ma IV 572 ©inn 10 ein Jeder bat sein Sinn. 13
Gins Jzdtn Sinn ist der besie, IH 904 ^arr 592 Jedem Harren
gefällt seine Kappe (Keule, Kolben, Hlütze, U*cise). loppiuä 268
Suum cuique pulchruoi: €ynem ycdem narren gefeit sein weise
wol, Darumb ist das land der narren vol.
S9ci ßut^ei; (5St 34, 33 HJenn man ein wenig über die Sd)nur
fäbref, so sc!}nurren und gurren sie, sagt Jedermann, dasz sein
Sinn der beste sei, das Ander taug alles nitbls. So ist ein
jeglicher, der in seiner eigenen tüeise gebet, lasset sich immer
dünken, der Andere sei nid)t so reine als seine, gefällef ihm nie-
mand wohl und will glei^wobl. dasz seine tüeise Jedermann
gefalle. ^18,321 Item was darüber gesdytdit, wenn man kompt
in geisilicbe Sad)en, da ein iglidier sich lässl der belehrtest und
Kiflgste dünken und sein Dünkel mus2 der beste sein. —
aöenoanbt finb m ö2, 291 So gcbets nad) dem Sprid)Wört:
€im jeden gfällt sein (Ueise wobl.
Darumb die CUelt ist Danen voll.
®cS©Vl53 e\mm iciltd)«n gefSlIet s<ine GUeisc wobl» und
hoffen alle, dasz der Ceufei sey jenseil dem Uleer und 6ott sey
in unsrer Casdycn. 33, 395 sonst gefälli jcglid)cm seine
OJefse. fBtim, ^u^g. XX 1S2, 6 Cim iizlichen nane gefeit sem
geigen wol.
Su biedern ©ptio. iinb btn Reiben fotgcnbcn 'Jh. fiat ßut^er
am !ßanbe bemerft Ironla pro^opein, )a>cL^ fa^eti foG, ba| fie
eine Selfepbcrtpottung ent^ialten.
25J* leb tbet dfis beste.
JSBa IV 1168 Xl^un 43 €in jeder hell sein thun bo*.
^ingeile 19 mir ttumt nieman so tumbcr zuo
ern waene. daz erz besie tuo. 8;>emeel,
3)ap ein ä^nlic^ed <Iitat aitS ^eibant 82, 24.
Sei 2u%r 18, 300 0egcn den teuten magstu solches
rühmen: leb bab das Bcsi gethan jderntann. und wo etwas mangelt,
das will icb noch gerne ihm 3ö, 392 Sie aber wollen das beste
tbun, dasz die Sd)uld und Orsadje des UJerkes nid)l ßones^ sondern
jbres ücrdiensts sei. 40, 107 Aber der Paps( bat erst das B€s(e
dazu gelban und den rechten ßiiff troffen, 41, 222 Sa(^)sen tbe*
das Bes(e, oud& 43, 262 ein j9lid>er sid) lässt gut
dfinhen und meinet sein Ding soll allein gelten und das best
lein, — -O^ne Seaftitontc ns, 822 Id> habe als ein ßbnst jdcr-
mann geholfen und das beste gethan mit allen Kräften.
254. lUa$ ml mthu m ich.
%L ma III ^fitet^en 1 fl|| wat gSd rakt, kämmt van
mi» sId de Aptbeker, dor härr he in de Böx sd)äten ^^5fer'37).
11 J^dm ried)en seine eigenen CUinde wohl 12; 19; V 249
Minb 35; 1 1293 gut^ 5; IV 1060 Iciifcl 180 Der Ceufel bollTt
gern an reine örter, denn er hllt seinen Unflat für Balsam.
m Süi^tt UgL Beim. %u^. VII 674, 7 {m 27, 290) ruhmisl
[©mfet] deV" uncrhorelc und unworwcyssetc keuscJyeyt bod>lid),
unnd devn bock stincki ynn deyner nassen cyttell balsam. 36,
141 Soldjc Ccute (^Itteciebner] sind allein sAon und rein, die
andern all sein unrein. Tbr Ding musz rt^x sein, lauter Balsam,
aber ander teulen ding ist bei ibn lauter Ceufelsdredi. 84 musz
alles Stank und Unflat sein, obn was sie seibst tbun. \\ 540
helfen^ dasz er [ber Teufel] nicbt müsse seinen Stank bie zum
Balsam mad)cn. — SBemanbt iß aud^ 36, 139 niemand
bflbsd)er denn sie; sie sind allein rein und Jederniann stinkt für
ihn, 37, 65 Befällts niemand, so ists genügt dasz dod> mir
allein gefällt.
ISS. Das waul scDmiereit*
3)306 6, 1788: etgentlid^ 'einem dma^ fcttt^ .^u toflen geben*,
bejogen auf bfl§ geben ft^bner aber unöctlä^lidber 3öork. — Siögl.
ma lU 512 maul 279 Das Itlaul mit Ronig beschmieren, 319
Dem ist das Fßaul gcs<J)miert. 367 €inem das tllaul schmieren
ohne ihm etwas zu geben (Sut^er Ti^x. 2npi. 1577. foL 362-
unb 461«}. III 267 ^ügcn 73 mancher leugt, als were jbm das
maul gesdjmierl. ütoppiitS 30 Os sublinlre, pro eo quod est
dare verba et arte quadam illudere. Qas belmlin durd} das
maul streichen. Du streid?est mir das bonig vmb das maul vnd
gibst mir eyn dredt darein. %rico[a 692 €r sdjmirbt yhm das
mauK vnd gibt yhm eyn dredc drein. Das ist, er betreügi ybn,
er sagt es ybm gut für vnd meynt es nid)L Das sd)myrcn, das
seind gütte wort, bodi vnd vil zusagen. Das ander ist, das nad)
disen boben zusagen nidits folget.
9tiö28, n £ob dyn obern, schmier in wol
Sprfd), er sy der hünsten vol.
— 243 -
q5. ©engeuba* (©er gioßl^art) 109 5B. 1196
Das sd)afft alkin das kimlid) schmiren,
Dar durd) sy vnsz taglid) verfurcn.
S3ei fiütljer ift bie 3iQ fcljr ticliebt, ^. löeim. SIu%VI 592, 7
24, 26) er [örf] geh für, den Icutten das maul zuschmieren,
sie sollen gfewben, es sey des Bapsts mr^, so es sein lugen
spiel ist. ^91 25, 80 u)as hilft döcb sold) Gaukeln und Jllfenaeii
mit so schendlidjen Cügen? Sie stornieren uns das Hlaul, als
wollten sie die Evangelia nach der Sd)nft Jluslegung lebren.
25, 99 sdtmieret uns nu das lHaul mil solchen ÜÜorten. 25, 166
So soll man den Barbaris das Hlaul scJ>niicT€n: Ilu strafe eutb
0ott wiederumb, ihr lasterliAen Cugner. 26, 81 Doch damit die
Papisten nicht denken, wir brüsten uns also mit einem oder zween
Sprüchen, den Leuten das maul zu schmieren, so wollen wir nod)
etliche einfuhren, asjcim.^tu^g.vil 6:37, 10 {m 27, 242) mx kan
sold}s grob narrn spiel yn solchen ernsten Sachen dulden^ damit
sie dod) die leutt furnehmen t»ey der nassen zufuren [^v. 394]
und das maul schmieren? ©31 340 Darnach der Ziba schmiert
ihm das FHaul aud) so fein und kützclt ihm die Öhren zu red)t«r
Zeit, 44, 3G7 sie stellen sich als wären sie fromm; aber es sind
welsd)e Schllke, die einem das Ißaul sd)mieren und die Ohren
hraucn V^t, 141]. 51, 18 Eitel verhehrete IDiszbTäud)e der Cüörter
haben sie in die ^efl gebrad»! und Jdermann das ITlauf damit
gesdimieret und verführet. 52, 243 sie handien nid)ls Anders
damit, denn dasz sie den Ceuien das fTlau] sAmieren und 0eld
von ihnen sd>inden.
tjeriüQTibt t»gl. £)e m 1 ai4 j\ho gibt man uns ins
TPaul, dasz wir, wollen oder md)l wollen, sagen müssen, das
£oncilium hat geirret. €51 1&, 145 die jungen TTlägdlein . . die
Sd)rift konnten führen und Jedermann das IDaul stopfen. ^^2, 15
u. 39, 340 Jemandem auf dem TTlaul trumpcin. 48, 311
niaul dir mit Dredt vollsdjmieren, bflt. yic _|
$*ertDQnbte bct %itt\i ftnb Otto 182: non mihi labra
ÜDis (Uarl 42, 2); 6. 259 : Sublitiit 09 illi lenae (Plaut Mil.
glor, HO),
256. Die Ijende scbmicrcti.
Sffläb 4^ 342 ©er SBefledtilid^c Ic^t [i^ hk ^»änbc falten,
fd^mimii; bie Jponbe mit ©olbc ftffmimn, Spottet 1116
mti II 305 ^anb 271. 332 Schmiert man die ßändc, so bat der
Bändel bald ein £nde. 715 €r lässt sid) die fiände stornieren
(salben). V 1403 jpQub OM Die Bände mit ßelde schmieren,
(SftfUDtf 46* flho flcbts, wer basz scbmiert, der fcrel basz, öelt
regiert die well. Schmieren mac*)i linde beul. 228^; 334^; 884»*
Bha musz mann der weit nit alleyn die band, sondern auch die
kelen schmieren, so gebls dann, sprid) id>, so mann bede rader
sdsmieret.
©ei ffut^cr: Söcim. ^u^g. XVI 570, 9 'Non accipies mHnerii*
[Exod. 23,8] est adn^nuiii et pulchrum, wir beissens die band
sdimiren und mit silbern bud)slin schissen pir. 406] . . , Rjer
SCbmert, der lert [äöa IV 277 fdjmieren 24].
257. Sind wir docl> duch mit vm scbiff*
'SBgt. ma IV 167 SdEjiff 31 Die in einem Schiff, seind all in
gleicher gefabf, wann das Stbitf ein Risz bekombt. 133. 140 ttier
\m Schiff \%K miisz mit fort. 187 Sie geben nicht alle in €in
Sd>i(f: ,,Sinb nidjt aUe unter ©inen au bringen/ 189. —
B^an Bei ben ^^(ten fieigt in rädern Davt esse in berfelben
Sage, 9lot unb @effl^t fein. %I. Otto ©.239.
^öei 8ut^cr ^e 30 V 755 Darumb wirs nicht besser haben
können« denn unser Uorfabren und alle tnitbriider in der ganzen
— 245 —
tUelt alle mit uns in dem Scbiffe fahren und den teulel mft
seinem Sturmwinden leiden müssen. — <I3[ 3G, 45 V[\an spricht:
6ott ist mit im Schilf, ht^W W »fo^t auf aKarc. 4, 38.
25$. leb wil dir den mu\ braten.
SößL ma IV 1085 Icufel ölö Hod) öder bra(e den Dübel, so
sdjmedit er allezeit ubeL 1079; 1402 Du hasf den Ceuffel in
braten: ,,äOßenn jenmnb [e^r ttiti be|oigen ^in ttnb ^et^U'
lanfcn l^at" 1449j 1585, SSJc 1 449 ©raten 8 1* werde dir was
braien, aber nid)t in der Pfanne: ,,llm in mötttWet mn\t
cttoas abiuJc^lögen'V entf^Jtii^t in ber gotm unb roa^itf^^ctnlid^ aii^
bem Binnt na^ ber obigen ^a, bie id) fonft nii^t nad)mei[en fonnU.
Teufel = 'gar ni^f übet 'ö^t nii^t^' mxh ^mbn,2U fi^on
im aJl^b. nadjgeroicfen; id) bringe iu den tiuvelJ (^Itbel, lt>82, 1) •
Du hast den tiewel gcfan (1^30,4). Ciifels brätcr (116 81,55)
tuirb tooiT einem nit^tänueiftcn ^enfdieii flcfaflt. ieufetibraten
bebeutet einen tec^t fc^le^ten, bdicn aKenf-^ien (S)Bb 11, 281).
259. mm crbarren künde. €$ wurd alles gut
aJal. Sö)a 11 1467 ifommcn 29 €s kommt alles, wer nur
warten kann. IV 1788 SÜSarten 22 mit ÜUarten erreicht man viel.
36 [Uer lange genug warten kann, dem wird endlich alles wobl-
getban, V 532 gcit 174 Die Zeit kommt, wer nur warten kann-
.ginßerle ©.57: Dicht verzag
geluck kompt alle tag, gaftnat^tfp. 1457, 53.
S^wejg, leyd, meyd und vertrag,
dein not niemand klag,
En 6ott nfcbt verzag,
dein bülff kombf alle tag. ^
tgcnolf 345» yjer bisz ann 3ö"3Sttn 'ag vwarten kan, d<r mri
leicht ein hm der gantzen weU,
^et ßut^er finbe \ä) baS @))ttD. in ber f|bfdfi\ Sfoinit nur in
Scholia in Esaiam c. 30, 18 (Tom. Jal. Vileb. IV 210 Sicut vulgo
etiani bono provorbio dicitiir: Es wird nod> alles gut weiden,
wer e$ nur crbanen kund. — ^Infpielungtn tci 3)ie^ I 569 Das
mW er uns einbilden, wenn wirs nur kundten erharren vnd gedult
haben 34, 34). m 15, 362 tücr allein hönule harren; denn
wenn 0ot( kommt, so komm) er rcidilid). 15, 410 wir uiürdeiu
mit leiblid)en flugcn sehen, wenn wirs erharren könnten. 38,417
Denn er wcisz, dasz sie eiiel sind, das ist, sie sind nichts und
wird Hidits draus; wer es nur erharren künntc. ^2, 88 ^a, wer
nur soldis erharren kündte, 52, 294 üUers erharren künnte.
Daiumb sei still, beliehl dem ßerrn deine ÜJege. i^öfiliu, 5*ut()ern
226: ?luf htt Seflc ßobnrg Id^rieb ßut^cr fic^ Dox bie klugen; Der
gottlosen ttleg vcrgebel; es währet aber lang, harre dod). ^at-
aix^ 9tv. 460 unb fil 44, 268 Olcnn wir des erwarten konnten,
so hätten wir Ehre genug. 38, 376 Gs isi nur umbs ÖJarten zu
thun. SBeim. ^u^g. VlU 217, 29 ^er nur so lang harren kund,
VlU 352, ö Barre, das wirt gut werden.
f)a§ müßige ^)amn uetJpDttet ^utljet fon^ in Sßa, toie in ben
unter *lic. 208 iiatfjgeroiefenen, %I. bap Uerlasz did> drauf und
backe nicht! (Darte (liarre) bis dir ein gebraten 1)uhn ins FHaul
fliege (lifdjr. Sranfl. 1671f. 77^ 37, 269; 41, 150). Cber:
Dir wird keine gebratene taube (0ans, Eule, ßuhn) in den THund
fliegen (69t :)5, 252; 36,62; 38,32; 43,261; aßeim. ^luög. XII
635,27; XiV 577, 8).
2^0. Uler ym rohr $ittu schneit die beife pfeiffe*
Ti^h 1, 1642 etflärt pfeifen [d^neiben: Sie günftige @e-
legentreit benu^en, bm Vorteil ausbeuten. SlJa III 1257 Ipfeife
— 247 —
unb III 1708 ^ö^t toeift baS Sptto. rdc^lid^ nactj. ^Bgl, Qud^
S)a[öb 8, 1122. S9*i Sut^er ^abe ic^ fon^ nif^t finbcn f&nncn.
261. Dreck \mm mh Um,
Be$cbel$$t (Iber die brende.
9Ba I 460 SBretinen 7 Oleitn CS brennt, so lösdjt man
mi( tnisi, hat man kein CDasser: „SJoä Ifeebeutet, bat SBeifeer
ünftöte, (StaÖfnedjte f. tu. julaffen, tueuji^ bie gern tiättcn,
i^nen nid^t mögen tDeiben" {(^ühi). 3u bemfetben Smn Braucht
auc^i Äüt^iEi biefe Sfta, SBeim. !X 215,15 (gSt 52)
Ovidius de remedio amorjs dinet aud) wol darzu, aber dysz r«yut
eynen mer an, dan wen die anfe^tung kompt und das fleysd)
Wirt entzundt, $o bisiu bereyl blint, ob g1eid> das weyb nid)i
sdion ist: £^/nt\ neme wo) misl unnd teschet mit, bet er kein
Wasser. 3n bcT ^ibjcftt. Sonn finbe bei il^m bie 3Ja nidit. —
mnt ^Injal^I ratjtiTfd&enber gibt SGÖa I 685 ©reif 24. IV 1800
Uaffer 23; 163; 183; 223; 294; 347; 481; 518. - Sin büä
©tutü. ti>irb man erinnert, toenn in Sutliber^ SÄeilen er,)ä^lt iDub,
ba^ er im £anbc Siliput ben brenncnbcn ^alaft ber ilöntgin unb
her ^ofbamen mit SDaffer a}i^ ber floate QfEöfc^t fiabc, ober roeil
er fie felbft bamit bcfnbcUe, in Ungnabe gefoßen fei. — 5ögl. auc^
unten 0h. 363,
262. nun etil dffenschwanrz,
aaSo i 39 (V 723) einen auf den flffenschwanz führen, setzen.
%mh 1, 184 ^ öerftJßtten. S)«^ I 46 etflärt: täuf t^e n, betrügen
unb gibt 2 ^Jiad^tocife. Das beysf, meyn ich» rcdjt auff eynen
affen&d)wantz gefurt» wie fraw putze, die natur pflegt tzu tbun
(^u^Ieg. ber ©p. unb (Sb. Dom (Sffrifltag 1522; l^^ti iij^J. vttd l>4be
seine bnut, die chrfstenheit, auH einen affensd)want£ gehiret als
ein ieusd>er odder blastüdter 1(^51 31, H&). Stu^crbem ogt. (S^
25, 72 Also lehret uns hie dies Cdikt, dasz wir unser Cehrc sollen
meiden und dafür uns von ihm lassen auff einen Jlffensd^wanz
führen. -^Q, 203 bütet eud> vor den fiolzwegen und für Beiwegen,
dasz ihr nicht auf einen flffen$d)wanz gcfübret werdet. 36, 228 Sic
scbliessen uns den Schatz zu, den sie uns sollten für die Häsen
stellen und fuhren mid) auf einen Mensd>wanz. 49,291f, Jragsi
du aber weiter: ^as ists denn mehr, öder was nützet dirs?
spred)en sie: wenn Satt will und ihm $o]d>s gefallen \U%U so
ist er dir gnädig. Das ist eben auf den J1ffensd)wanz gesetzt.
Denn wenn du lang solä>er Cehre folgest, so bist du eben so
ungewisz wie zuvor, ^^5, 184 Da führen sie mich wieder ins
Kap. Johannis oder sunst auf einen J1ffensd>wanz, dasz man
jndesz durd) viel 0esd)Wätz von der Sadyen kompi und dod) nid)ts
ausTid>t. — ^Ibgeteitet fc^icint m 24, 322 drum bitte id> aber*
mals die Drudier, dasz sie nidyt so zufahren und mit ihren un^
zeitigen Druchen mir Unlust und den andern einen Hffensdiwanz
mad)en. — ©innoemanbte finb ®e 333 IV 6.^7 das könnet ihr
selbst wohl aditen, es sei unfreundlid> (wo nicht ärger), dasz ein
Geselle, so fleissig seines Uaters QJfllen anzeiget, und darzu $d)rift
mitbringet, einem guten Hlann sein Kind also versud>E und auf
das Harr enseilführet, ^%dl,9 dasz id) den Ceufel aufs Tlarren-
seil führe, dasz er sich selbs in seiner Klugheit betungen musz.
SlÖTümpelmE^er 509 Itn ainiitoreK illi miBerrinn snut inartyreß,
die der Ceulel am narrenseyl füret, 6^1 29, 159 den Ceufel
im narrenseil führen. 15, 467 armen Seelen ins narren-
spiel gebunden werden.
SBenuanbt unb T)UT5er ge^wrig erfc^cincn autf) bic mit bem
WuÄbtucf ^^tffcnfpiel jutammerigefegtFn Ma, für welche ^ie^ I 46
fcc^S 9lac§lDEiic gibt; ügL ^ierp auc^ m 15, 348; 24, 46; 31, 46;
39, 286; 49, 226 unb SSSfl I 39; V 723 mffenft^ieL
— 249 —
^linier ©332 ^at bic ^Hci Dem deuffel vff dem sd)wantz
mit einem SSitbc, bae bcn Teufel mit 91f f enfc^mati^ ^eigt.
1 Ich bab wol manchen sdieimcn fundcn
Dem dcitffcl vft den sd)wantz gebunden
Der in wider weriigkeyi
Dem deüflel puntnisz zu halt ^seyi . . ,
!ß. ©cngenbac^ (i)eT ^ioIC^avt, 9lnm.) 468 ^. 216 ff.
So gewinnen wir gar kein sd)antz
vnd seint vols vff desz leufels scbwantz
ßebunden, vnd verstridjet hart,
idi hoff zii dir einr bessern fart.
Söa IV 1118 XEufet 1399; 1461. Xa^in gehört auc^, Wem in
bet^i^tie Dom gauft (5lGubr. 7 u. 8 ©. 50) ^celie^)ub ^fluften
auf fetnem 9tücfen biird^ bic ßuft batJon fil^tt. ßul^er brauiijt bcn
Slusbrud (13144,316 Das ist des teufcis Sdiwanz voller 6ift;
er Jpielt bomit aHerbingS auf bm giftigen" fSi^tangmfc^iloauj Qn
(bgl. unter 9lr, 178). ©onft ip i^)m Irofirfc^einti^ 3:euf et^ft^mn^
nnb ^ff en [d^toanj gCeid^b^betitenb, bettn bei teufet gttt il^m als unfetä
^letraottÄ ?tfftf, bgLa.©. 63134,187; 34,286; 36,195, fietttbe
tok im 5au|l6uc^ 112. ^ler etft^eint auc^ bet Xeufel alS
fi|cu|ltd5ier, alter Slffe, 3n ben %mt. {^Turtfato 1566, Sl. 288-)
Qugert fi^ ßut^cr: Desgleichen glaube i*, dasx die JIHen lanrer
Ceufel sind, ßöfd^e 75 Ego credo Diabohim csee in papa-
giilig . . simiie, quod sie possunt Imitari homlDea.
3u ber SDlfStJorftelluitg üom ^t^lüanj bed Xeufetä )}%[. ^rimrn,
3). ^t^.* 830; 834; 'llaä^ix. 294; üüm Xeufel alä ©nUeä ?lff«n
823 f.; gta^tr. 294; öom SBanb, ©trtdf be* leufelS 845 f.
263. leb sehe dir$ an dein mgtn in.
SJciL SBa I 181 Stuge 345 Gnem etwas an den Jlugcn ab*
und ansehen, i lOO onfEl^cn 67 (IV 573 ©inn 44) man siehts
einem (ibm) an den Bugen (an der Hase) an, was er im Sinne
hat IV 79 Sc£)Qlf 4 Den Schalk kan niemand bergen, den man
einem in den äugen ansihct. ia^>piu§ 70 (Ctto ©. 147,) Ex
(rODta perspicere. , . Sumptum a Physiognomicis, qui se pro-
fitenhir ex oris lioiameiitis et reliqua corporis spocie ingenium
homiois poH^e deprehendere. (Sgenolf 24" Das au9 ist des hertzens
zeug. Ociilus animi iudex. 25'' Das angesid)* venatb die (bat.
Batio in fucie. ^ad^tvetfe au^ It^tanb, ti^otfäC. f. unter ^t. 14.
^^eiM£ier üqI. S}if|Il53f. ^luße 7: was einer im sinn bat,
das sibct man jm an den äugen an (©ir. 13, 31). 6pnft €31
2ö, 163 !(}> sehe dirs an deinen Jlugen an, wie grosz €rnst da sei*
2öeim. Sluäg. XX 151,30 man sihct an den augcn wol, wo ein
fTolid) bertz ist, ^dt. oucft m 48,259 ]hr fim isi ihnen offen
gestanden wie ein Register, haben dieses Leibes gar vergessen
und haben gedadit, es stehe ihnen ihre Sünde an der Stirn
gesd)rieben und dasz man ihnen an der Hasen habe an-
gesehen, was sie je und je gelban haben. 48,287 sie sehen
einem die Caufe ni*t an der Stirn. 49,{10u;)40 Das sehe
ich nid)l ihm an der Hasen nod) an der Stirn ge3d)rieben.
39,337 weils ihm an der Stirn gemalct wäre, was er im
ßerzen hätte.
2M. €r Ut nie ktin mmt htttm.
Sögt, ma IV 1835 aüä(ferUin 6 Ex kann kein OJasserlein be-
trüben. IV 1824 SEBafler (5G3) 655 Cr beirübet kein ÜUasscr.
sd)*issct nur gar darein: .^öon (iintm, bet toictoot)! [t^ulbig,
unfcftulbtg ftfüt" 566 flr mechl ke tüasscr trüab: nie=
monb ettüaä ju l^cibc," 608 (644> Das lüasser trübe machen,
698 6r stell! sich (thut), als ob er kein CDasser betrieben könnte.
91S 5, 10 minr boszheit wil idj sin geert
und giar mich rümen miner schand
— 251 —
das tdi besd)i£$en bab vi] fand
und bab gemad)t vil CUasser trieb.
:Öet ii?iit^Er tijirb öfter bic ucfpnlngltd)E !öejic(|ung auf bte
arobcl öDiii a33olf unb 2amm {%mbx. 76 7) tjerUDtgetjoben, 26,
54 idi musst« das Schaf %m, das d«ni UJolfe das blasser getrübt
hatte; teUel ging frei aus; id) musst mich fressen lassen. 27,296
Eicbcn gesellen, die mabrbeit thut eud> wehe; drumb sucht ihr
Ursad) wider mich; das Sd)af hat dem Ulolf das [Uasser trub ge«
macht 30,25 Es gehet uns w!e dem Schaf, das mit dem ^o11
zur Cranke ins blasser kam , , . Kurz, das Sd)af mtissi herhalten;
es musste dem ^olfe das tUassei trübe gemacht haben. 30,376
sie sind heilig und haben noch nie kein Ulasser betrübt, 36,405
£s wird ein solch Hleusch daraus, der dabin gebet* als der starr*
blind wird und mit offenen Jlugen nid)ts mehr siebet nod> acht
nod) fühlet; wird sicher und vermessen, als hätt er nie kein
üiasscr betrübt und hönne nichi mehr irren. ^39, 362 Easst uns
doch hie den hoffärtigen ruhmredigen König zur Rede setacn,
warumb er dod) von seinem Kegiment mag rühmen, als were nie
kein UJasser zu seiner Zeit betrübt worden.
265. Wie der buiid on floAe umb s. Job.
^g[. aOöa II 843 $unb 584 (784) ist kein f)und, der nicht
SlÖhe hat. ^306 4» 1916. ©engenba^ (®er ^JioÜ^QTb, Stnm.)
493
so seint wir vnser feinden queit. —
Ja wie Im Jlugst ein hundt der flew.
Sei ßut^icr: ©1 - 19, 75 UJie viel mcinstu sind wohl Ceufei
gewest im vergangen Jahr auf dem Reid)stagc zu Augsburg?
Ein jeder Bisdiof hat so viel Ceufei mit sidi dabin gebracht, so
viel ein ljund Jlöh bat umb St, Johannistag. 264 Die
dielt war so voll mandierlei Abgötterei, als kein Rund voll J]6he
ist umb St. Johannis Tage. 29,^01 Dijrd>s Jiblasz wird man von
Sünden reinT wie der 5und der Höbe umb St. Johannis tage.
266. metin min aen b4um flehet,
mthtt ^hm der hänch.
SG&a I 256 i&amx 4(> Bittet man den Bauer, so sdiwillt ihm
der Baud). 242 ]e mehr man den Bauern bittet, je trotziger wiid
er, ^äftnitcfte 328f. 331^336. 338. 341. 351. 357, SmgerU 17
58aücr: (Uenn man die buren anfadil bitten, so grossct in der
fcopf und grind (Onftnae^tfp. 878). iögL: tüann man den bawren
bit, so grolt im der baud). ^Jiai- (Schöpf) 71.
^ei iJut^cv: ®icfe l 213 üJenn man cim bawrn flcbct. so
wccbst ybm der baud) [twith n ftota] {m 31, 24). ?lu6etbcm
tjgl. S)e aBill 75 So stebis drauf, wie man sagt: CUenn man dem
Bauren liebet, so wird ibm der Baud^ grosz. B mod)te diesem
Bauren G. K. 5. 0. aud) den ßaudj aufblasen. 3ö, 29rj Darumb
tsls also, wenn man ein Bauer flebei, so j!usd)U)iüet ibm der
Baud) davon. Also ist es mit jedem rnensd)en, ÜUenn er gute
tage bat, ist nid)t wohl mit ihm auszukommen, bis er ein ün*
glüd! anrid)t€t und 6ott ihnic die grossen ledern ausrupft. —
^infpietiingen m 15, 228 (but ni(bt Wie wir, ßcselfcn, wenn wir
nur ein ^örtlein lesen, so wird uns der Baud) grosz. können
uns nid)t enthalten, müssen heraus mit dem Stüdilein; es tnusz
alle lUeM bören, nur Obren ber, wo kriegen wir sie, die es hören?
23, 140 wie ein grober Baur bläbet er den Band). 25, 107 1d)
hab . . mid) oft gedemiltigt und die allerbesien Ulort gegeben^
damit id) sie je länger je ärger gemad^t habe und die Baum
nur sid) vom flehen desie mehr geblähet haben. 26, IS^i $o1d)e
Cügen und Kuizlen haben die Päpste gern, wäd)st ihnen der
— 253 —
Bauch davon. 27, 206 (= ©eüSS I 547) wiewohl m\ mir wider-
raten ihm als eitlem offentlidien Cugener und £ä$ierer zu unU
werten, bab ich dod) nii wollen unterlassen, dasz der Sau der
Bauch nit zu grosz wurd, ihm sein Cugen zu zeigen. 32, 200 da
Schwall ihnen das ßerZi ^irn und Baud).
267* todttn scDeisscn trägem
3BaalV 1258 Xobte (her) 110 üUer wird den Codten auf den
tlachtstuhl setzen? Zitate: £% ist vcrlorniu arheii, swer
den toten sdilssen treit, auf den naditstuhl setzt {^^Vi^r Srimin«
tutig 37,280). dJe vil den Doden sd)yten dragcn? Exoessum
vita portabit nemo cacatiim. (Xunniciü^ 721.) — Sinn hn
ift: bcrtfltne 9lrtieit ttjun. ©ie ]dfexnt fonft bei ßuttjer ju feilten.
Cieff ein ret$$eit.
ge:&tt aO&a. \\hn hm ©ebcaudfe her iKa üfil. 3)9Gßb 3, 249 unb
I 514. ßut!|ev biQUcfit quc^ lucit Eiurdfefn ober fügt fein
abüerb ^inju. — ®c3ölV589 mi aber diese Sad)c vom flniang
daher weit und tief eingerissen ist* V 244 ftfie leicht ein Ding
einrcisst. ^Eitn. 9ius5.ll 651,2 £s ist eingerissen und wird je
länger, je ärger. Seibemann, Souterbac^^i XgK 177 €s isl aber
zutieff eingerfssenn, quod permutatio nou posset fieri eine magti^
confjsioDe. 15,423 Denn er [bei 3rrtum] fast tief eingerissen isl.
15, 464 Aller fjeiligcn ?est, weldyes denn in der ganzen Ulclt ein*
gerissen hat, dasz mans überall begangen hat- l£W MS, 243
Denn wenn wir sold?s annehmen und werden der Sad)e eines,
so hat er sd)ün Raum gewonnen und bald eine ganze €llen ge«
nommen, da ihm ein [Ringer breit gewid)en wäre, und so bald
gar eingerissen. 27,217 klagest, dasz meine Cebre so eingerissen
sei, 27,237 6s war sd)on eingerissen, dasz man die Eaien und
Regenten dcnttaisen sonderte. 33, 379 denn es zu tief eingerissen
und den Ceuten fur^ebläuet ist. -i^r so weit eingerissen.
38, 414 Denn so gehets, wo Rotten und Ketzerei aufkommen, da
reissen sie ein und nehmen zu. ^38, 430 Das ist, ihr 6ih reissl
wcM ein und frisst um sich wie ein Hrebs, 39; 306 Irrsal und
ITli5zbräud)e . . so bis daher eingerissen un(er Saul und btieben
waren. Bl^ u>ie man leider im Papstihum geiban und alles
bat la$$en einreissen, was der Ceufel gewollt bat, 39, 322 Sold)e
€picurei und ßortesveracbter reissen itzt offcnilitb herein aud) in
deutsdie Cand, wie es zuvor in wehcbe £and eingerissen Ist.
39, 361 CUo man Untugend lässr einreissen und zur 6ewohnbei1
kommen. 48, 50 aber dort wirds aller erst weit einreissen. ^1. 127
gleichwie die Sadducäer und ihre jünger zu Christi Zeiten solchen
Gift unter Goltes Uolk gesäet und bereit weit eingerissen hatten.
Sßon tiemanbten tagt. 27, 234 hat sich mit der Zeit
so tief eingesetzt, dasz man meint, solch gefsi1id)er Stand sei
m der Scbrift gegründet. 15, 131 [e%r[uc§t| ist in allen ITlensAcn
so tiel eingewurzelt. 15,136 das war JIrii Ketzerei, die so
weit einbrach und um $id> frasz,
ib^, Stuck mh Stuck.
Stielt bei aBo. 'S%t m 60, tiO
Uler do ist ein leuffig man.
der so! das gut vnd bösz uerstan,
üertryben stM mit wider stück,
Buben thandt mit scbelmen dück.
iöci ßut^er, Seibemann, ^iaxtttthadß %^h. 187 stud« vmb stud(
könnet ir mich verlassen. S)e3Ö]Vri90 Du es beisst, Stüd umb
Stüde und gilt, wer des andern zuletzt am besten spotten wird.
691 44, 26it Der Ijerr antwortet ihnen kurz und trifft sie aud) lein
wted«r, wie si« ihm tüon geben, also gibt er sie ibnen wieder:
Stüdt umb Stück, nid>ts umbsonsL
ai^nlid^e 9Ja: m 30, 284 Tjund umb f>und, öaul umb ßorren.
45, 25 Aber wenn man im ßierbaus uneins wird, do einer den
andern entleibet, do heissls Kopf umb Kopf.
270« €in$ vtnbs änizt, sctUeet ketns Umbson$t.
m&] 794 18; V 1225 Hin^ 51 Ins oiin'd ander,
tiäst ämsonst
giB24, 93 Sy kartcns also wunderlich
€ins umbs ander, stieb vmb stich.
©inndenufinM ift bei ggenolf 227* Scftendtcn beyssi anglen. . ,
mann sdiidt* keinem kein würst, mann verholte dann, er werde audi
ein saw sdiladxen und des spricbworis gedendcen: (jUttrsl wider
würsl, Rom wmb saKz,
m S*at5er: 031 40,264 i$i no* ein weUlidjcr Braucb als
mit häufen und Verkäufen, eins um das ander geben, das gehört
den Juristen zu. 52,373 Und ist fürwahr ein sd>öncr ÜUed>stl:
borest du mid), so höre ich did); hörest du mid) aber mcbt, so
bore id) did) wieder nidit. €ins umbs Ander, wie du wfit. 44,26:1
f. unter 9lt. 269. Xif^r. Sranff. 1571, 234»- Der ßof ist wie ein
Bure, Wirt eins bald satt» gibt einen wmb den andern. SgL bcyu
^anä ijoii @c^tDnnic^cn (tjg. U. ^ol^Dciiiu) ^. 42 leb bin VOn
Jlandre, id) gebe eine um die andre.
27t. Jluff dem brett bezalett.
272. Bariib«r bizalen.
^eibe fctilen SSJa; p f?lr. 271 W ex hit abgeleitete 1 463
a3cett28 etwas auf Einem Brett [auf etnmüt] bezahlen.
58ct Sut^er Tonn tc^ fotift nur 9lr, 272 nai^weiffn. S^iel I 208:
Darumb dis der nehisie rad nu das, wer da verkeufft, titt^ts
borge nod) bürgen anneme, sondern la&z ybm bar über beizalen
(SBdm. WuSg. 23; 63122,213); vnd man gab das gelt
bar Uber denen, die da arbeiten (2. JT&n. 12, 11). Jtu^erbcin:
aSeim. ^2lüsig. XV 302, 5 und wird hie alles bar über beizalet.
efeenba, 3eitt 7 gibt barubcr umbsonsr. Surf^arbt, 28r. 3S7 die
bezale v^'^^ ü''"- ®^ was ich sonst im fjause baben
soll, das musz icti auf grjed>tsche Creu und Glauben kaufen, das
ist, id) musz es bar über bezahlen. 39, 356 es bat auch so!d)s
untreu, falsd) Uolk itzt lange her ihre Strafe gelilien uom Curken
der sie aud) bar über bezahlet, (äimnal fe^U au6) über: 9luru
füber, Üifdit. 623'^ uias du borgst, bezalc bar, — amij
ßmlet, giuflii^t. Q. Sef. IX, ©.216 Damil er aber die arbeil
vmbsust nit getban bab, wil id) im seyn Ion bar vber betzalen.
Seibe 9la be^eiiiinEn ben ®cgenIo| urnfonfl, auf ©org
nehmen ober geben; in Übettragener öebcutung: cima* Der«
gelten, nic^t auf ficf) ft|cn (aUe«- ''-Muf bem 33rett' ("Jir 271)
bebeutet auf bem Sa^fttfi^ ; 'bat* 0lx, 272) offen ba Itegenb. 'SBber"*
^li ^ietftS, aßeim. ^u^g. XV 814 Ota^ti. ©, 302, 5 für
nic^it ju 'bat', lonhern in nnfeftex SwfaTnnrenfe^iing ju be^Q^Ifn
ober geben gehörig.
273. masser vbu itn korb geben.
3u bieiet ^Ra üßl. 3fb$!>. 26, 36. aöetm. 3lu§g, VII 276 ^nm.
unb ^iocfitTäge btyu 891. 3)ie bort ticrfuc^ten ©rftdtungen loerbcn
ertebtgt burc^ ^IBb 5,2322 JTri^^^ielilad, m nac^trAglit^
S^)a^te 1804 bcmerft tüitb; „^)cr SJeleg, bag Jol^^eä ©c^ed^t (pm
Sc^ujt üon Stammen] tDÜftidl auc^ .ffötbe IfieS: alle körbt und
wer, d) man dem mülgraben zu bulfe gibt und wirft, die sol
^ 357 -
mati under dem uver also Hf senk«n, daz kein b&ge davon wa^se
über das red^t wer. inwendic ensdtol man and) keinerleig«
veslenunge tun mit korben nodi mit weren, damit man dem
uver icnsit , . . icftt sdyaden möd)te zuziben. Oxtloff, 3ted^tsqu.
1, 287." — SBcrmut:^iing Don ^Mlbe&tattbt, WSSh 5, 1803f. ju
Äorb, tnar alfo richtig unb bnmtt ber ©inn her Üta öon ^öd^flcr
(Sefa^T, bei toeldjct büä aSoffet bie ^ämme unb ba^ au i^em
©d^ule ober i^rcr Gt^öl^ung angebmdtte 5I«iltwjerf überput^et,
Ttt^tig erffärt. 3fb5p| 27, 56.
®ie gteKen bei Ä^nt^er finb folgenbe: mi 12, 335 (Uenn
£bristus gar verloren gefübH wird, dasz man dod) das GUorl
£biisli balle, als an einem Stedten oder Bret, dasz man nidit
versinke in den Röthen, so die J\ui über Korbe, Pferd und (Uagen
geben ivill, bis wir wieder eraus kommen. 3öetm. ^}lu§g. Vii
27ti, 15 {Q^ 27, 212) die wcyll das wasscr will über die korbe
geben und untugent mit untüchtigen untergehen, gibstu für, den
stant zuretten, 50,289 flu! der andern Seiten, so wider uns ist,
sind so viel ßisd)offe, Fürsten und der Ceufel selbs, dasz sid)s
nidtt anders ansehen lasset, denn das CUasser werde über die
Körbe geben, ^re^jer 471 Fides, crux, das Ibuls, quia fides non
potest cöDsietere sine enice, sondern wenn einem das wasser
wbcr die korbe gebt, so sieht man, quid possit fides et quid
3it. - Stetten auä anbern Sd^riftfteUem: ^Tlctanc^t^iDn, 3cn. Stusg.
3, 129»* (*g>tfbria Z^mm aJlünaetS) Da Cbomas ausgeredl halte,
war der mebrer teil entsetzt, weren gern dauon gewesen und sahen
wol, das das wasser vber die Körbe gehen wolt* Setbemann,
%^oma% 5Jlünaet 153 TDitglieder des bauemstandes haben sid)
den ßart absd)eren lassen, wevl das wasser über die Korbe wolt
geen, 5lad) ^mhi mn^htxq, *poft 52"^ (Hann ein Rad über
ein Bein gat oder das wasser über die k^^rb, so wird man witzig.
©i^Qbe, Sal. u. ^fläqu. III 110 sie wissen au* nit, wenn in
li^inen] das lüasser über die kürb steigt, ^omelmann, Otbenb.
S|ton. 7a er merkte ufol, dasz es ausreisscn und 4a$ wasier
aber die körbe gehen wolte. — gtof<^meufe(er LI 8*^
Ja, da CT kein land kont mehr sehen,
unds \»asseT ubr die körb mW qthzn.
Ulenn unser necbster in nöten steht»
das Wasser über dkörble gebt.
8fu^€, müttenh. 372
Den bewsdiredten und erbeiswurm
giengs was&er gar über die kurm.
9lotbbeutfc^ mirb bie 3ta üeTattgcmeinert ber SBcbeutung — ba«
tfl tüll, gc^t über baä Boftmnlieb, bie ^utidSnui. X^ütingif<^
faflt man in gleichem ©inne: baS m^li ober mi^W ntk über bie
mxlc. Sögt, aajctm. Stuäg, VII 891 ^3(ntn, ©. 276,
®ic ^Ra ^tem, Bbd& 2, 853 bei geil em auer de korwe =
er leibet npt, ^at ahtx einen anbern Iti-fprung, toenn cm^ fe^t
dl^n(tc| ftttigt unb bon S)^b ^iec^et ge^t^^ea tuirb. SBa IV
1799 SBaffer 6 flis t [üater over de Korven gaet, so sali men 'f
Schipp osen [ii&pfen]. iSbcnba, ?lnm. 468 (Dans wasser vbtf
die körbe qiih, Ists dasz man auizsdiöpff mit rathe, ^oQ. :
Alst waler over die corven gaer, sal metil schip oscn. — 4>i«QU«
iP etfic^nid^v bafe JTotticn, Äötbe ^^etle beS ©c^iffe« ietn müffen,
^en genauen Stac^loeiö hierfür üerbanle i4 meitiem iniloiiiften öer=
florbentn ^ceunbe Di\ SJubccftabt, weilaub 9l(fif4cnten an bet
beutfd^en Sectuaitc in Hamburg, 3ladj bem ^^Ugcin. SBörtetbui^
ber aUladne in aßen beutjc^en ©eeftJtad^en, öon 3, Stbbinj,
|jamburg unb ^aHe [o. J,, etwa 1793] ©, 904 unb bcm "Ättflcm.
giüuttfc^en aSöttetbu* üon Dr, Sobrit, ßdpatg 1850 ©.423
ftnb ^Droen bte ^3auc^ftüde Dber gefrummten %%ciU ber ©panten
ober mipptn aeinetci ga^rjeuße, auf Ivetten ba* '©obenftantiet
— 259 —
aufCtcßt. Sßenn Ü5er{(ffc^tag«iied ohti burc^ bie Stilen eingebiungcne^
hälfet ülBer bie ^oitett, alfo biä na^E an ben ^pbenbelag M
^a^rjeugeg fttigt, mug gefi^&pft ober geüft )Detben, |onft ift @efa^T
beS ifentettiä liotl^anbcn, — SBort ffuitj«! [!itellri{|t ton ftj.
courbe?) ift tiiiiit mt^x im feemönnifi^tn fSebrau*^. @ä ift aud^
offöibar öfter »Ott Sprid^roottfammlem ni^t uerflanbeu tuorbcn
urtb batQUÄ finb folgenbc unfinnige ©ptlD. l^erbotgesangEE: SS&o IV
1815 aiöalter 364 CUann das tüass«r vber desz Schiffs bort gebt,
so is(s Zeil, dasz man auszsd)öpte( (£ct)mann II 826, 19). 467
[Ucnn das GJasser über die Körbe gebt, soll man das Sd)iff lösen
(©iniTod 11234), 468 OJentt das GUasser wbcr desz Sd)iHs Bord
gebt, 50 Ists Zeit, das man amzsdyöpffet (4teni[d^ 454, iL ^ctn
II 632), 606 Das masser steigt fhm über die Kerbe (ßutScr*
Xifc^t, Setpa- 1577 ibl. 157»; Sromann VI 74), 3n biefrm 6ttot
ift naäi ^unfaber, lifcfet. 1566 fol. 189 unb *ptefleif 9tr, 47t
berfle^en JEerbe = Äbtbe.
le^e nod^ einige flnmjenoanbte obcx anftingenbe Stetten
aus Sutl^er l^ter^et. ^eufeler 293 (ber ^lebiger &alomo aufgelegt,
Jtap. 7) Gebet dtr das CUasser ins maul, so lernst du
sdjwimmen, SSeStD V 28 Dann er weisz seiner Kirdyen verordneten
Eauf, nämlicht dasz derselbigen UJage und aud> die Pferde im
Schlamm grosser CUasser geben, und doch behält der Lüag den
Sieg, wie dann tjabakuk der Profei [3,8] anzeigt. ©51 35, 268^
£s mu5Z zuuor alles zu trümmern geben . . . und das Ulasser
musz über Berge und Chal geben, ehe denn sie von den
Ägyptern erlöset werden. 36, 355 [Uenn wir in llöten sind . »
da mad)en m denn die Red^nung, dasz das lltasser gar zu
grosz sei und unsere Kräfte zu gering und messen das alles
gegen unsern Kräften. 44, 257 die Cbränen der ülitwen und
maisen, das sind die recbten CUassev, die über die Bergt
geben« wie im Sprid)wort ist.
17
— '260 —
r 274. fmU merckt werden die besten.
Sgl. SEßa Hl 464 3)krtt 16 Der mardc wird gemeiniglicf) gut.
der siA langsam anlesi, -31 Die tregen Hlardtt werden offt die
testen. 32 (58) Die spaten merckte werden gern gut. 45 Je später
der TTlarht, je sdioner die Ceu(. 70 CUenn sieb der tHarkl spät
anlässl, wird er gern gut, ^lajUjiuiS 39 Quae sen> coütingimt
sunt magnifica. Die langsam tboTnci werden gern gut. Iiem:
Die tragen mardtt werden gern gui. ^äCgricoIa 693 erftärt bie ^Ra:
fHan soll an keynen ding verzagen, denn es lest sich offt edwas
an, als wolt nichls darausz werden, und wirl hernacf) besser, denn
yemani gemeynel hetie. . , Sllr brauchen dises worts zur frolig'
Iteit als wenn leutte zusamen kommen, vnd sind alle betrübt,
^0 spricht der wirt: Ulie sind wir alle so traurig? wie kumpt
das? Eyn ander anlwcn. Gy seyt zufriden; die tregen merchte
werden gern gut, es wirt nod> wol angeen. — IS^fBh 6, 1647.
!^ci fintier ift mir bic Dia fonft ntc^t begegnet.
mm / \ 6r«se > '^^«^^
aSa tl 1299 JHtib 654 unb öfter. 95fll. gu<^ 646 Kleine
Kinder drüdiel den $d>ät» grcte Kinder drädcel dat ßarte.
Kleine Kinder, grosse Sorgen; grosse Kinder grössere Sorgen.
^ei SJutt)cr: MvM. ?lu% XX 109, 10 Si nascitui- filius,
altem cura. Teutoiiice: klein kinder, klein sorg 30:
Quia ut viilgo dicitur» 'Parvi filii parva cura, magui filü
inagDa cura\ Slbgeleitet erfc^etnt SBrampcEme^er 669: Prinoeps
Fridericus dixit; In grossen beusern sind grosse sorg«; In kleinen
kleine sorge.
276. (477*) Ceffcl auffhebcn, Schüssel xu fretteti
ituhmhtn).
aBoI11 224 saffel 73; ügL 10 ein EÖffel erhalten wnd das
bausz vertbun, ist nanenwcrk. 3*; 5ß tUer ein Eoflel aufbebt
vnnd ein sd)üsscl zertritt» der gewitinl ni^ts ; 56; G4; lü6; lll
1271 ^Pfennig 150 mand>fir sud)t einen Pfennig und verbrennt
dabei ein Dreierlid)t.
fiutl^ct «ftart felbft ^Iv. 477; Cüer ein ding nicht bessern
han, der las das bose stehen, aSgt. 3)ic^ I 131 dodi das sollet
sdiufz geschehe nicht mit viell grosserm unradir wnd ein loUel
aufgebaben werd, da man ein scbussel tÄUtritt (^45,264 unb
aOSctra. Huäfl. VII 583 ^nm. 1). ©onfl €91 22, 100 Jflso muit
aud) ein ^urst die Bösen strafen, dasz er nicht ein C<!flel aufbeb
und zutret ein Sd)ussel und bringe umb eins Schedels willen Cand.
und Eeut in UoL 27, 6t So gesdiid>t es, dasz heul zu Cag in
dem grausamen» verkehrten (Uesen die Banner den Cöffel aufbeben
und zertreten die Sdjüssel: bannen ander Cent äusserlich und ver-
dammen sidt innerlid), 39,281 wo ers bätre aus den fänden
gegeben . . sollt wob! sein Ölüdi und UJcisheit sidj umbgekehrct
haben und er durd) seine kluge Rätbe dabin gekommen sein, das
er hätte einen Eöffel müssen aufbeben und eine Scbussel zertreten,
39, 302 ßie hören her, von denen man sagt: Sie heben ein Eäflel
auf und zertreten eine Schussel. Oder, m grosse ßuter sind all
zu Königen und furstenhMen, da man ein Cöffel versdiäffell,
madjt grosse Rechnung; da sie dem Honige einen 6ulden er^
frommcl haben, der musz alle Obren und flugen füllen, wie grosz
Rat da gestiff sei. Jfber da viel tausend Gülden dafür sind uer-
faulwitzt, da krehel kein f)abn nad).
ll^nttd) (5^1 39/295 JTIso gesd)id)ts denn» was er bauet mit
den BKnden, das Zutrift und zubridu er mit den Jüssen. — ^o^V
audi 478.
277* Oler xurtief wird ttHmnx
facie.
fauore,
%L ma V 803 aicrflcTn 26 Sieb äTö«Tn, dasz man schwarz
werden mÖAte, V 60 1 gorn 30 Der Zorn entstellet das 0esid)t
und bätl kein redji 0eri(i)t. iV 423 (B^taax^ 11 man tnus nicht
a\\m\ sd>wan2 aussebn, wenn einem gleich ein ding misfcll.
i)a^ Spxxo. fann id^ fonft nidjt nac^tDeifen. ^drxDatj im
€inne boa ^il^lidi, böfe mit ^ejie^ung auf baS lUudle^en ober
bic föefinnung braud^t ^utf^tx M 17, l:i3 Ist der [Seib]
sd)wartz, so verstössJ er den nidu derbalben. ^20, I 61 m den
T€d)(en grossen Anfechtungen stellet unser Ijerr Gott sich sc grlu-
lidy und schwarz. ^20, 1178 i)ab id) eud) gelehrt gemad>t. id>
kann euch wieder schwarz madten. ^7, 102 Hirn ist die Braut
aud} sd)ön, wctiit sie bei dem ßräuligam isl. Jlber wenn man
sie findet im ßurhause oder einem andern THanne nad)läuft, so
ist sie 5d)warz und gebäret das Zeter9esd)rei über sie*
27t* Das ist Dk (In gemdn essen.
ifDr bicfc 3ia fe?|Ien mix ^Belege, ^ic njiH tuo^l fagen:
^itx bötf jcba jutangen, ba^ ifi ein gefunbeu &tef(en für i^n.
Gemein iß in hm Sinne be^ alten äiedjt^gebraut^S nel^men:
attgemeinem ^ebraucfie jugänglicij, gemeinfam; ugL DSEBb 4 3,3159,
279. m« hencken recht ist da ist steupen kiritiesse.
^Belege für ba^ fe^^len mir. Dec Sinn ift tlax: @eg«u
bte ^obtä^afe pnb anbere J^&i^^eEftxafen noc^ fittc ^reube, ^Jlat^
5, 831 Jtitc^loei^ bex MusbrudE für Seft, gefifreubc übet--
— 263 —
I^QU^t. %t. eknbQ Sftatie 636 ts ist tiid»! alle ta^e Kirmes. Non
6<?mper erunt Sahmialia (Steinöüiife).
©0 M ßut^cr 3)e3ö IV 618 Oder wird clwa Kirmes in der
1)€11e $ein, dasz der Ccufel so lüstern ist mit larven?
2«o. Umbkerett dd$ btm am mm.
BfllV 1028 Manien 3. 5Bfll. 84 er kann wohl flur Unz«n,
ab<r mit dem umdreben bapcm; baju ben oon mir in ^crfcburg
ge^)ftrtm oolfötJtümlt^en Sc^eii: Idi ranze S(f)<>n [itißrtfpietenb füt:
hmlt fc^ön], aber umdrehen kann id) midi nid)t.
^Jt© €1 Das best am danken ist das man
nit iemerdar dut für sid) gan
und oud) bi zli umheren kan.
SBd JSui:^er SEDein?. ^In^g. Vll 361, 18 Dymmer Ibun ist die
boAste pusz, und ein new leben ist die peste pusz, odder umb-
kercn ist das beste. ^0^- IV 612,31.
%)a fangen oljne llmbte^en ober llmfelitEn lein %an\ ift, fo
ift tool^l onaunetjmcn, ba§ b<iS S3o(f bir bon SBiilJjrebigem oft ge«^
l^itte ^Dla^inung, w>ie fie ficb in ber au% Cutter angf füllten €UUt
flnbft, iljteä (hrtftcS ^ftt enlfleiben unb inS CÄt^ertit^c jie^cn njoHeji
butdi ben ^^f^t^' ^dn^en. ^^benfaUäi &ef^e!^t bft ft&t^ au^
ht'x SSrant tn bmi SDoppelfinn öon ismUV^ii'
ttu €in saur, schärft wind ist das.
%I. 3Bü V 251 Binb 100 €s stiebet einem mand) sawer
Ufind in der GUell vnter das angesid>l (Watl^cf. ^oftilla). 256
Jl wird ibm nod) mand)en sauern CUind mössen lussen unter die
364 —
noase qihn {(^omoXdt 266). 281 Dem stosset kein sawrer \^\nd
mitJ die flugen (C^ertogcr I 100) — ^,Qx ^ai gute tage".
ä^^nli^ M 2ui1^tx m 48, 90 Sie sind dabin. Das ist ein
saurer lUtnd und böse Jlnzeigung. 369 Das gescbicM seilen,
dasz man bleibet bei seiner Tebre, sonderlid), wenn ein saurer
mind weh*. %1- a«c% 40,313 Das sind wohl sauer,
finstere (Do)ken, aber Qoties 0nade waltet und bensd)et
über uns,
£)B6 8. 1861 'mett)m SinbrnüHer tion fflurem (ftatt
forem) ^inbe, 1). boti fold^eni, bet bei bebecftem Gimmel o^ne
9tiebetfc^Idge ti>e^t. 3n alter ©^mc^e tDirb fauer ^äuf^g tvon
fcftarfetn, fc^ncibenben SBinb, njibrigem fBüUx unb fc^limmer Sc^rcä^
|ett gebiauc^t. — ©otcu SBinb bcjc^reibl J^uiljcr oftm bcu Süuä»
btucf hxau^tn e3l 42, 32 Der Ostwind, weld)cn die laleinisd)e
Bibel ventum urentem nennet, das ist, der da dorret und trocknet
und sd)ldlid)er ist denn die Sonnenhitze, ^ögl. fonft ^ir. 282
unb 283. _
iti. fik hätti scharff geweK
SBfll. SBfltbi^, 3^erl ©ol^n SB. 984
(Dor kumpsiu nakede boue ber?
Dar du dy bessi her wth gedreibt
Dar befft eyn scbarper wyndt geweydt.
SEQeitere Belege feilten mit. ^gL aber 3er. ^1, 1 ich will einen
sd)arlen dlind erwedten wider Babel
lu. e$ gebt vbm säur ynn die naien.
a)3öb 8, 1863: ba^ fommt i^m Übel an, ifl t^m fc^t un*
angenehm. 33^1. ®ü III 962 ^afe 140 Das febret ibm jn die
ßasen. IV 25 'Sauer 30 Das gebet jbm sawer vnter Hugen.
V 1683 ried^en 93 Gs roch itn sauer in dk nasen. liXugfc^riftm
b. 9ief. IX 1J36 Das bcyst nu den mond» so hart in die
naseti« das er tzeter vber mid^ scbreyet,
m ßut^ET m 15, 219 mir trinken in der Caul« aud) einen
btttern trank, nämlid) die tHiu.nq des allen Hdams, m\^% uns
gar sauer und bitler in die Oasen geiiei. 15, 3^J6 Das thul dem
fleisdie wehe und gehet ihm sauer in die Hasen. 29,271 Das
gehet dem Teufel säur in die Hasen.
©leid^ticbeutenh: (SM'^ 18,322 Da Webet es erst sauer unter
Jlugen. 43, 6B wo man den Sinnen und Sühlen nachhänget,
gehet es ja sauer sauer unter JTugen und ihut wehe.
ä*gL Qut^i 17, t^-ift Denn es stehet ihm so uniei die
Hasen, dasz ers nid>t kann leiden. 28,214 id) will dem Ceufel
woM ein Sprütze vor die ßasen halten, dasz ihm aud) die weite
DUelt sollt zu enge werden. 29, lf>4 dies 0eboi für die Hase
halten. 30,341 für die Hasen stellen, 44, 173 unier die Hasen
stossen. 45, 72 Und stunke ihnen diese Rede ubel in die Hasen.
48, 157 [SMtuä] der reibet ihnen nur die t Sd)rilt und d«
9öl*lid) mori redlid) in die Hase. 52, 300 Denn so er leben soll,
wird ihm der Ccufel so manchen Stridc Ic^en und so viel bösen
tüinds unter flugen blasen, dasz er 6ortes Bilfe und Crost haben
musz. 65/209 wiewohl mir der Stank stark in die Hasen gebel.
2$4. Der nästn f/rntt nach.
gär ben Detfcftiebenen ®ebtau4 bcr Ua ogl. äöa Iii 947
9?aFe 10 Die der Hase nad>gehen, werden von den JTugen geführt,
ausgenommen die Blinden. 165f, Der Hase nad>: „Antwort auf
btc Stacie äöo^in? äöoau? Söo^m be^ megz^i" 192 (405) D>
Hoase nad> ^ „Gerate qii#". 231 Gr gebt eben aud) der Hase
nad> = «SnS 33(aue f^umn, meiB bcti SBeg nic^t". 3n bie(em ©inne
fagten bie Uten Ipsi nie pedes diicuiit, £)tio ^. 276. ^aSb 7, 405,
Sut^erä Schriften ift mir bie iiid^t begegiut.
2$5. €r wil ymer den boltz weg.
bct gefällten ^BÖume imb enben in ber Süegd mitten im Söalbe,
finb alfo nid^t bie ber 3)crbiiibung ^iueicr Orte bicnen unb
einem beflimmten Siek füllten. 3)SBti 4 1784 giebt jut 9ta
niedrer« SBelegc, aud) ous iiut!)ci'. ^ie 9Ja roirb d^nlit^ toic
3lr, 286 tion ^rtittigcn be?* iÜciflanbcS unb äStHcnä gebraucht,
a^gl. auc^ Otto ©. 369 ToU ems via, giugfc^ciften b. Äcf.
IX 16 ich _ m] . . an den Orlen, da er den böttzweg binausz-
gangen, euti) wider auff die rechten ^hristenlidien ban weysen.
:Die 9io ift bei i'ut^cr ^äufig j. iö, fö^lMÖ, 334 Die OJelt
will do<t) der m«ge keinen recht, sondern immerdar den l^olziued
gehen, entweder gar nichts tbun und wirken, oder nidjl glauben;
tährei immer zur Seiten aus, dasz sie entweder den Glauben oder
die Ciebe lässt fahren, die Ulfttelstrasse wil( und katin sie nid)i
treffen, - 18,353 Dazu [ip 6c^utb] au* unscrs alten fldams,
der immer den ßolzweg aus will ^ IB, 856 obgleich jemand ge«
straudilel oder zu weit zur Seiten ausgegangen isi, dasz er dod)
wieder auftslebe und sid) zur Strassen halte und nur nicht den
bolzweg fahre, 2^, 60 Dasz aber ihr lürsten zum Cheil den
Rolzweg gebet , . 26, 104 da ein Kapitel den ßolzweg will.
35,26 Südwest du und grübelst sonst etwas Andres draus, das
ist nid)t guK denn du bist damit auf der unrechten Bahn und
gehest damit auf dem f)olzwege und hast sd)on dem Teufel vorn
und hinten die ChÜre aufgelhan, 44, 34 Dasz er abtreic von
dem riditigen Ulege der Seligkeit und auf Abewege oder f)olz-
wcgc gebe. 44, 30S Ist dod) unser ^i\mx, er bat natürlid) lieb
— 267 —
ein gemeinen rid)tigen tUeg, den viel wissen, und m Eandsrrasse
für einen Rolzweg. 47,175 üJcr nu ujill ein ßl)ris( sein» der
musz keinen andern 8otl suchen nod? l)ol£we^ gehen, nod) Irr-
wtsd) folgen. 47, 394 Christum aus den Bugen tbun und eine
andere Strasse get>n zum Uater, we1d)$ eine f)o1z5tTa$sc war.
48, 64 (52, 22t)) fleisch und Blut wüt irtimcrdar den Rolzwcg.
49, 58 Das, meine id), Nisse allbie . , die tUahrbeil, dasz Chri-
stus sei nid)t allein anfänglidi der QJeg, sondern der red)tet ge-
wisse UJeg und allein endltd) der ^eg bleibe, daran man sid)
immer halten mnsz und nidit verfuhren lassen die ßolzweg so
uns abweisen. 50, 163 sehen nidu, wie sie ohn tUort des fjolz-
vücgs fahren, und lassen sid) eitel lrrwisd)c verführen.
aSou übaeletteten 9tQ unb ©prtö. tjgK bei Jt?ut^cr ^. ®. 691 15,
390 einen Bolzwcg neben der rid)tigcn Strasse mad}cn. 35, 25
aber man uerleuret darüber den redxen @Tund und Uerstand der
Sdirift und führet die Ceute auf eitel ßolzwegc, 36, 195 [©er
^eitfel] hat neben dem gebahnten (Oege und der Candstrasse des
gättlichen GUorfs allezeit seine f)ö1zwege und ^uszsteige, dadurd)
er die Tente verführet 43,350 dasz falsd)e Profeien kommen
werden und grosse Zefd>en thun, aber alle des l>olzwegs abführen
von Christo au! ander Ding. 64,104 Candstrasse ist sidier, Rolz*
weg ist gefährlid).
3u ber äf)ntic% flingfiibeit ^ 16,331 £r [Subae] ging
immer den ßundesweg fgl- H Gen de f)undestrate wisn.
Bleibt nicbt aun der Dan.
SBflt, aSa I 221 ita^n 11 Bahn halten = «Sn bemfclbtn Bege
bleiben, ben anbete ge^en". I 398 SPIeiben 10 Bliw up'm red>ten
OJcg, so sd)lon di kein Büsd) in dei O^en, Rectara
ingredi viam: €t Ist vff dem rcdylen wcge. Gr ist vff gutem
wcge. Vei: 6r will den rediten weg ausz.
918 60, 51 Die man $indt offt setb sd)u]dig dran
Das sid> die wybcr sdiindtn lan
Und vsz dem weg zu zytten gan. —
au(^i biefc bei Suttjcr fe^r ^löuftge 31q tottb Don il^nt tote
9lr, 285 fon^o^l für ba$ ^erjl an bekleben als befonberä ouc^ für bad
ftttlic^c angetocnbet, £'tefe i 201 gte6t jit 8a ^n metfme abgeleitete
Sia mit belegen, Don bencn befonbers bie unter 4: auf der Bahn
bleiben ^ier^er biencn. 33gl. baju ettca noi^ S)eSn75; 78;
V 725, ©9127, 296; 28,191; 38,385; 388; 389; 46,348,
3^: Jfuf die Bahn kömmen unb aus der Bahn kommen tjflt.
a- 93. S)ea[öliö!3; e?£31,15T; 39,113; 46,343; 49, 72; aBcim.
2luäg. VHI 212, 29.
©innbemftnbt \\\ ^1 45,325 U, 326; 49, 89 jtnmer auf (in)
der Schnur bleiben. <^9I 24, 17; 29,191; 36,397; 49,57;
agjeim. Sfugg.vi 233, 33 Jluf der Strasse (mittel Strasse) bleiben,
gehen, sein, njoffl mit ^nlel^nung an bie bct ^tten oon bei
aiirea mediocritas (Otto 216), SBeim. 91uä9. XX 89, 37 Quin
in strata et regia via maueamus.
217. Ich Adb meine Kleider 4lle an.
^gL V im ^n^aben 2 6r bal an. was er hal. Ia^43iu« 533
Omnem faciiltatem indutus est: de paupere, rjLii praeter vesti'
tum nihil prueterea renmi possideU . CUann ich vHspringc, SO
re^t sieb all mein gut, DUann idi auffspringe, so springt all mein
baab mit mir auff. Dat is myn vp vnd henn. ^noEf %%h^
etjä^It i^on einem ^cttUt, bei p !aUer SG^interS^eit bem ^if(^of
öon %'dtx auf bem Selbe begegnet, 9tuf bie {frage, ob er in feinen
Sum^»en nid^t friere, antwortet ber Bettler, e* fomme il^m nit^t
tült bor. biegen einen ©ulben tooße er es bem ^ifd^iöf leisten,
ba^ if^n aud^ fp lueuig friere at@ i^n, S)iefer f^ienbet ben Bulben;
borauf fagt jener: ßnidiger hm, es treun ein jeden damad) er
kleyder hat. 1d) bab all mein kkyder an, darumb freurt
mich nidit; eud) freurt nady den fticydem. $o jr dheim babi, sonst
IruT eudi ml, legis ein mal all an. Der Bischof lad)t vnd sagt:
Qüann id) ein Esel uiere, id) kondle sie nid)t alle ertragen. ?ar
hm, du hasi den gülden gewunnen.
3t^ erinnere mic^, ha% bie ,<Tinber in SBittenbetg auf ben
SJor^alt: Schäme bic^ ^ antmodrten: Sdj brauche mic^ ni^t
fc^ämcn. ^labf meine .(fleiber alle on,
Sei l^ut^ier ^obe ic^ bie 9fa fonft nic^t gefunben.
2»$. Ott wilt micD l\ih haben.
gür biefe finbc tc^ bei 2niJ^tr fonft feine Sßelege. aJtög-
li^ertoeife ift fte nüt bet fotgenben bcm (Sinne nac^ pforntnen-
get^örig, tute fie ja aud& mit iftr baäfclbe Subjett 'bu* ^lat, 3)aB
ironiji^ geisommen lucrben batf, Uf^xtn folgenbe Üta: SBa III
178 liebhaben 14 (31) JT bod'n lieb wi der Krämer a Dib. 16
einen liebhaben^ dasz er die ßälte für einen Canzsaal ansiehi.
17 ff. €r hat ihn so lieb, wie der Bund den Dieb; — wie ein
altes Pferd seine mutter; — wie ein ßund den Knüppel. B $k
bat yhn lieb» ia auf! der seyte. da die tasd)e bengt CJlgricola 675),
I8ei ^üit^tx 50, 125 Sd)alksliebe, wie eim Dieb, so sid) fürm
galgcn fürdjl, den Richter und Bcnker liebet. 5üt baö njeitcn
^orfommen beä Motk^ bei ßut^er ugL i)^b 6, 906 Sieb Hi 1.
299. Olilt mich geheveti.
Sögt, aöa I 1419 ©cfieien 1 Oler sid) nid« wlW lassen geheyen
[„öerfpDtten, illudere, ludificare"] ^ der muit die IDelt meiden.
Untn a mas g'bdt's e? bemeift füt ben bielfeitigen ©ebtauf^
be§ SBorteS auf ©talbct, 3.'errüd& eincä fc^weijftifi^en Sbiotibn
U 31, Sme inlereffantc ^fbl^onbtung üter ha^ SS&ort flnbet maH
au4 tn ben Sim^sticianiidfeen Si^riften (^tutj) IV ©.398ff, (Xettt-
ft§ex gjlidjct ÄQt^. X). ©, 39t^. 20 Iftel&t e*: „2:aä Söort 0e|elj
ift be^ imä ^eiitfc^en \o bcrl^affet, bafe ein e^ttid^n ^mn
{(^dmbt au^^uf^rec^nu unb wann jemanb ungefähr tm
ober Fonfl cntmifc^t, fü lüirhä BÜiem bar eine [i^finblic^e ^eb ge«
rn^net, bal^cro ettit^e tocr^toitfeii, tcann fic e3 jemanb al(o naä^-
jagen: *S03aö gE((^ncib§ inii^?* 3f* ^»t'Er gefallet, metl bic[eä f(^0Tie
Stöott je^igeT 3cit unter uüen toufcnb ^eutfdfjen fem einiger mi'^r
ztä^i berfte^et." ©. 400, 15 „S)ciTQuff antroortet iSeflagtet, bag Sffiott
GJetic^en Jetie nit garftig, auc^ nid^t fo uni)6fti(^, ba^ pcEi boii beffent-
luegen ein ^Bibcrmait jt^amen muffe foli^eS ju gebraudjcu, fonbct
gleid) ujie qu^ bem ©runb ber ©|>rad^ erfdjcine, ba^ gee^en ober
get^c^cn kuiber el^iU(^en SQBo[ftanb unb bie ^upigfEit nit lauffe
unb uic§tö Anberg pfiffe, at^ pd^ mit Wtc^^cn unb ©romtn ^er^*
iidi) bcfummeren ober inniglic^ ^ictruben" u. f. TO. Sel^t ein*
gclEjcnb Bc^anbclt S)SEBb 4 S 2340 bic(cg ^oxi, beflcn uirfpcünglitl
abfci^euUd^et ©tnn immer mt^x abfc^TOäi^t, bis cd jum blogeit
^Dl^n- unb SJifenioxt toirb.
Sluä ijutlferi lifd^ieben mei^ ,^meimnl na^ 5)tcj II 41
[ein guter tprebiger] sol sich v^n jedermann lassen ucxiren und
gehcien (Srampdmeycr 721), Das gelelt mir wol» wenn ein
icufel den andern vexirl und gchciet (9lutifabev, lijdir. 308").
^itx ipirb bei' ^£inn burc^ bie ^Bertinbung mit ^^Uejicen* ^lin»
längtic^ ^eftimmt. ^uf eine anbete SteUe mac^l "ißietfcti mufmerf*
[am in ber anm. ju Söetm. WuSg. XX 201J3ff. Su ^icb. Sal.
12, 12 'Et meditatio multa molet^tat cai-nem" bemerft iSuf^er:
auft teusd), das man die Icut gebeyt . . . muhomm meditatio
gebeye die Ceut. baä ^ort biälger bei Sutl^et nur iit ben
rebeti nQ%etuieIen tciar unb ^ier mit bem S^U^ „an^ teufd^" (ettoa
in bem €inite uon 'auf grob Deutid^^ gebrandet mitb. V^üi ee ^tDf.
— 271 —
^iel|ii§ für rnüfllic^, ba^ Cutter bcn Wuebtutf aI5 bei niebtigen
3SoIfS[i>rQc^c aiiaetjÖriö cmijfunbe« l^atc, gicbt aber tto<^
Qitbm ©tefteti, auä benen l^cttjotflc^t, hQ.% Sitttjcr fii^ Tii<^t jc^euU,
bas in [einet ^-Bebeutung htxtlH fe^r a%f^toäc^te Sßort aud^
Jonfl in ^rebigten unb ©dlriften jn tecttucnben, 5. iS. ' 20,
1 109 So ba( uns der Ceufel gehciel. 38, 184 wie itzund böse
Buben unsern Fürsten plagen; denn der JTdcl und was em wenig
ivas ist, das gebauet den frommen IQrsfen, wo sie kennen.
®e 333 IV 416 CUohlan, Ceufcl, lasz midi ungebeiet. IV 615
C, €. ß. wollten tnir meinen tis<)>' und Bausgenossen ungemeisiert
und ungebeyei lassen. V 506 wiewohl idi leiden modii, sie
Hessen mitb alten IDann ungebeyi, V 614 aiill er [©t^rocncf-
felbl aber nid>t aufhören, so lasse er midi mil seinen Buthlin,
die der Ceufel aus ihm $peiet und sd)meissei, ungebeicL aäJcim,
IKuÄfl. XX 90, 13 CUcn einer bic meisler sein, einer dort, öetiuuutur
multa somnia et post vantBBUai HeriDonee, at vulgo tit, quiindo
avarns multia curis se gebeyl, 25, 159 dasz Gott eud)
strafe, ihr verheilen Buhen. 3ii jd^criWtei ^eifc W 5^«t^et
ben 5Bcr& beS 6üto (SJiftit^). II 26), bcn er €9148,327 cinfüH
t»aTobtert m 46, 19S:
Noll me doctorem sed te geheieriö [Patt deceperis] Ipsum.
3u bem €ufcf(antiö ^c^ti fliebt II 41 ^rod Belege, ajgt.
m 44,318 unb 48, 192.
3ur ^fto, joie bie Sammlung fte bietet; %abc ic§ feine ^acö=
tDei(e gefunben. Safe pe mit 9lr. 290 üemanbi i% ^eigt bte StcÜe
IV 416 im ^ufammen^ang; benn baä batau^ unter 9lr, 290
gegebene 6itat etfi^eint nur üU eine n^eitm ^u^ffl^tung beä t|ier
angeführten ^u^bru^ä.
290. fiä$i mir ynn gcseben, sihe Widder.
mJa V 742 hU mtn J06 Die Alten müssen darumb sö
lange leben, dasz sie dem Cenffel rn Ars sebcn (Öut^ers Xifd^t,
X 122^). V 822 Itjd» 181 In arss sehen lan.
Site^ 1 117 Sibc da du tetia, kudre mir in den sra
(^91 32, 343). — S)ieff 3^a unb öencQnbte toerben tei £üt^€t ge=
htaxi^i jur fpötttfcften ^ibtuetlung bö^roiniget unb l^&^nijd}et 9ln«
griffe, SB. ^cSGß IV 155 iit Am^^dorfice respondeaa: dasz lins
der Papsl und Eegat im Ars wollten ledien. IV 416 lieber Ceufel,
kannst du mir nidit näher, so led<e mid> : id> kann dein Uzi
nicht warten. <59i45, 153 Denn also sagt er in dem Dekret:
Districte praeoeptante mandaraiiB. ]a, mi( Ürlaubt tn Ars?
47, 187 Olo wilt du bin? Dem Ceufel in den üintem. - i)üju
UßL (S5t 25, 83 kudien uns hinten und wornen ein, finden dod>
immer 2U viel Suis an uns, 43,51 dlas ist diesz denn, dasz
man das Sute aus den Augen setzet, und allein in die Augen
bildet und ansiebet, wo er unrein ist, als hätte man Cust, einen
Andern, mit Urlaub, nur m Binicrn zu sehen. 48, 180 Ulelweniger
sdjonet er [bn 3;eufc(] unser, die wir ibmc den Ijintern auldedten;
item, ibmc unter die Hasen fahren und predigen was wir sollen.
48,407 sie folgen ihrem tiater, dem Ceufel, nad), der kann das
(Dort Gottes nid)t hören und dedjet dagegen den l)intein auf.
flutifabcT, Xifc^t. 29B^ €ndli(h betrog ihn der Ceufel redlid) und
liesz in in Bindern sehen, ßöfc^e 117 wen der I^opf] nid>i mehr
dägen will, will idi sie in den ars weissen; da gehören sie aud)
hm* SJöfi^e 125 darum sehen sie nun dem Ijessenn in den Ars . . .
feompts an mid), wie will ich inn die pesien wort gebenn unndi
sie heissen dem Hlarcolfo in den Arsdj sehen, weil sie ihm nidjt
wollen unter die Augen sehen, ©leid^c SBebcutung ^at bie 9ta:
einem die Zeigen weisen 63141,30; 42,67 unb öfter Sfcmet
bfll. @9I65,25 must dem Ceufe! den Bindern aufdedten. ^^2,211
— 273 —
Rüsse miT die Sau aufs Pacem und aufs Pirrel 32, 244 tsfs
nid)t gnug, so lasse er ihm aud? ins maul ihun «der kriedie ihm
in d«n ßtntem,
3)ct €tnn ber obigen, ton ßutl^cr, foDieC id^i fe^e, fptift ntc^t
§etiTaud)ten ^la j^eint fitft beden mit %Ticüla 153 : fieb arsz,
ncm arsz- Disz worf ist brcudilid) undtcr den kindcrn, weldic
awsz unbeslenciigkevt vnd wandtelmüt eynander cHwas geben vnd
bald wider nemcn. Darumb wen eyn kindt des andern spottet
solchs wand^elmuis halben, so sagt es 6eb arsct), nem arsch. Du
hast mir es yetz( gegeben vnd nimlist mjrs bald wtdder, wie
vnslel bist du. — Slnfpielung fluf bie^c Üia ifi oud^ Dtc^
flehen @1 23, 317 tüo wollen nun die Junkerlin und die Öuiden-
bruderlfti bleiben, die jetzt eitel tlehmers sind und wollen doch
ßebcTS heissen. 31,401 Die mügen heissen ßebers^DehnieF;
geben sie es^ so nehmen sie es. 40, 200 Das Evangelium lehn
nur geben » so lehret der Ceufel nur nehmen. 43,167 das
beisset man Gebers, ßehmers, wie die Kinder unler einander
spotten. - %l auc6 XSEBbl, 565f.
29K Gegen dem him sol man sich neygen,
Uun man $chatten hat
Sögt. Söa I 274 SBaum 24 Den Baum, darunter man sdiauern
will, soll man ehren. 25 Den Baum» der dir Schalten gibt, lasz
nicht niederhauen (dg^titO. 29; 16fl man ehrt den Baum um
des Schattens willen. 182 man ncigi (sidi) dem Baum, der
Dützen bringt. 206 Uor dem Baume, von dem man Sd)alten bat,
soll man sid) neigen: ,Sanl\>axUii" . 278 Sidi nach dem Baume
neigen, der den meisten Statten gibt. V 930 SBount 294; 310;
340; B47; B55 Uor dem Baum, den id) braud)e, musz id) mid)
beugen. SBgL auc% ÜJiottt)eftuä (Vli ':ßith\qi) 142, 24 snW aud)
itt Son 6ott«s den ßabllonisdien Keyser in einein s[})oncn Baume
furbildel, drunter die thierlein im sdtatten sitzen, darfur man sid)
billid) neygerip vnd nicbt mi( prügeln drauff wcrffen oder wie «in
Saw $id) dran reiben solle (ogl. XqiüeI 4, 7ff.)^ 1^6, 11 Denn
von frommen Regenlen, da sie 6on gibei, bat ein gantz Cand
sdjatten,
(Ss ift möftlit^, ha^ in btefeni ©prJD., bo# ici) [onft Bei Sut^cr
ntd^t ntni^njeifen !ann, ein "iltariEifiatt ift Oon bet bei unfetn Sllten
ftebräuc^lidjen SöeieEiriing Zeitiger Zäunte, ^gl. ÖJnmm, "OJii^tl^otogtc
*539ff. SJiefe ^ürftellungeu mif^en fic^ nüt tiljltf^en, ^ügl. I^ieqii
aud^ U^Ianb, ^öotfsUeber 91r. 319
®. 1 Und unser lieben frauen
der naumel ir ein Iraum:
wie unter irem herzen
gewachsen war ein bäum,
kyrie eleison!
^. 2 Und mz der bäum ein sd)anen gab
m\ über alle land:
herr Jesus Christ der bei land
also ist er genant.
192. Huff im kropchen sitzen lassen.
5, 2398 todft bic 'Sta ÖftcT nac^. ^-ö. ^imm. tS^ron. H 66
Des gebub sid> der COilhalm ganz übet; wolf grawc Jrldericben
nur vor der künigclitbcn regierung verklagen. Also do man in
lang liesz uf dem kröpf sitzen, do ward ihm zuietzt der
brief wiedergegeben; m 13 flis nun ßerr Johannes Ulernbcr so
lang ohne ein Jintwort uf dem kropl wäre gesessen, do
sArieb er dem von Sdjellenberg den kauf ab. ÄaifctSfe. spofl. 2, 15'
Jesus ging auf den abend von den Pharisäern und tiesz sie
also verhtitit uf dem Icropf sWztn. — ^ugeibem )}gt.
^grictfla 456 der man vertrautet dm m\h weder heller nodi
pfenningr vnnd le&st sie eyn weil auff yhrem kropffe sitzen,
tisz sie muts wjri.
S£!&B a. a, O, erftäit bie 9ta loon einem ©efoppten, beti man
triumpl^ircnb feiticm 3rrt^iim ober ärger übetlölt, unb toE-rttJEtft auf
trepp tjc^ = ärgerlti^ unb ftbpfen = tietmüd^ Äraetn. ber
(hflärnng »ön 'auf i:^i:c!ti ^intern' fi^tn laffen, mit
S8e3i*5uiig auf ftanj. croupe, ^tniert^eil, bemertt ©333^, c§ mtiffc
bie JRq einen S©i|j entfialten, ber finben Hetbe. JRa
2öa l U7 ^Irft^ G8 €ineii aufm JJrs sitzen lassen icirb Ssaßb
1 565 exfläct: 3^ in ber SSerlegenl^eit ot^ne 39eiftanb laflen* 3)iefe
^dläning njftibc ju ber obigen 9ia üud^ tJaflen. S)en tton
tcmut^ctcn SESi^ 'auf bem Ärojic^cn (= bem ^inlern) [t^en
lQffen\ terftefjt man ttietleidjt quä SSa II 1639 .^opf 28 S^in Kropf
weisz wohl» warum sein flrscb so dich (schwer) ist.
m% JBwt^er [d^cint l^icT^v flc^btcn 9öeim. WuSg. XÜ 660, 17
Der eszcl stel uff dein kröpf f, quod diu irupleverit legem hano,
sed dotninus dicit gehel bin und thuts, ^ietju togl, S5t 15,184
Bho musz er mir das HrSpflein würgen und die Uernunlt
schänden und sie zur Härrin mad>en. 43,188 kropfisch und
halsstarrig bleiben. SBmn man baju i?crglei^t II 1638 l^ropf 11
{S; 9} Udler kropff» dollei kopff; 17 Das stidjt jn hart in Kropff,
toürbe bie ?Ra 'auf beut ihropfc flehen* bcbcuten: eigenftunifl, bumm-
291* Scbitnpfcben lege dich.
SBa IV 186 ec^impf 30 tüanti der schimpft {Sd)erz) am
besten ist, soll man auffbörcn, IV 150 S^cra 29; 49 Sd)crz
beiseite. IV 663 ©pag 19 f.; 48; 51; 53; 58 Der Spasz hat ein
ende. — 'S^impjdöen' fcp ©SSb; bot^ Dgl. 9,174,
18*
m 2ut%n m 26, 148 «Dobian Schnz lege did). S*aB IV 76
Jlb«r S(f*impf legt dt*. l 208 [es mtrb] aus dm
Sd)impf ein Ernst werden. aeBtami)elmctfeT 797 Hui scfjimpfl hatt
ernst werden. 43, 268 Hützel wird sid) le^en.
194* ScDimpTf wil sich machen*
fjc^tt asaa. — ©st. 5p. ejengcntiaifi (Xob, Teufel iinb ©nflcl)
©. 34, 5Ö. 77 Der stJjimpff der woll sieb beben, ^afemxiö Slmm an,
^lEQ, S^lütt fluf btc Sc^Iüc^it öon ißa&ia (1525), in ßt. 2iebc, ©er
©otbat (ßcitJiia 1839), »6. 23 der sd)crU ujardi sid) da nia*en.
3« bentcn ift an tittCTlii^cö ^ampfjpicl ober tuirflicfecn flampf; tJ^l,
®S©b. 9, 167, m and) antm ^lad)mi^t gegeben wtthen.
SBei fiutl^et fc^eint bie fonft 311 fe'^ten. 3u bem ^^nöbnidt
bgl. etraa 15, 163 flul das erste musz man hier de? UeTniinft
die JTugen aussted)en, dasz wir nid)t einen Sd)inipf machen^
da 0on grosz €rnst daraus madit. S^al. aut^ ^Jh. 127.
295. Du Schimpftest wie n. mit seiner mutteri
sties vhr schelt yn» ars.
SßgL SÖJa IV 663 ©pafi 30-46; 31 Spasz mot sin, se' de
Oüwel, un renne sincr ßiöszmutter de ßrepe [DJltflgabel] in't Ciw.
IV 152 €(^er3cn 20 Er sdierlzt wie Biimpff mit seiner mutter; er
kitzelte sie mit einer ^ewgabel zu todt. IV 151 ©«^er^en 1 Beim
Scherzen ist keine 6brerbictung. — locus aafert reverentianx.
4 rtlan mag s<berzen, aber ohne Sd)aden, Stank und S^inerzen.
m. Scbertxett wU t\n hw.
S3al- I 233 »är 86 €r ist m ungckdctCT Bär. V 898
SBdt 108 niit jungen Bären ist bös spielen. 3in9«l« ©
SwcT sidl kratzet mit dem bern,
dem mmz sin f>ant vil dicke swcrn. 3tMfafliiI 139, 7.
^EÖQT bei Sut^cr fonP nic^t nadö^uttieifm. — ffier 3Bär ift ©inn-
bilb i3TigEl^ltffen«n SBetragm*, Dgl. 1, 1122.
297. %mz hunde müssen tdlmen.
3n biefet gotm tann id^ bas* ^prm. fonft nic^t nQ<|n?Hfcn. <5ä
Irat ben Sinn ehoa »on SSia U 1043 3ugenb 47 Die 3u9^nd mus2
sieb austoben. tiet ^ut^et bie|cm @ebanlen 22, 191
Das junge tJolk musz ledten und springen; 40, 25S Die Jugend,
wenn sie gl<id> fromm Ist, so will sie dod) Enst und Hlut haben.
3u bem lEßorte ta(men, baä nodE) je^t in ^Pttngeu im
©innc ton (pielcn, Jd^cracn gebtdud^lid^ \% ü^L fiejet II 1398^
©d^iüet'Hbben IV 509; ^Söb 2, 696 unb 11, lOL ^cinc 5Be-
beutung iSuttier ergtcbt ftc^ auS ^ 20, 1 357 wenn das Ge-
treide didie steht und die Jtf)ren voll und schwer sein^ so dann
ein lüind drein webet, do lalmen, rammeln und spielen
die flbren mit einander. . . Und wo sid) dann das Uolk z\xt
Kird)en häufet, so lalmen und spiel en sie dann mit
einander.
291* mt iii gemein gebet verloren*
Sögt, ma I 1382 mit 82 Gr hat das gemeine Gebet wer.
loren: «.^an f^dlt nidft^ me^t auf ilfn". 53 [54) Bemein Gebet
vnd gemeiner Jtud) vermögen viel (sind nid>t vergebens).
^ 278 —
^21,122 sie mögen sieb fursehen, dass sie nid>t das ge-
mein öebct verlieren. 28, 190 Cadet auf euch, lieben Earven,
ladel auf eu^h! ihr habt sd)on das gemein Gebet verloren. €in
bubfsch, hurisd) Ceben führet ihr* 42, 69 wer das gemein Öebct
und Sonst ucrleurct, der ist ohn allen CrosI s(f)le^ts verloren.
S)eäö U 114 Ulisset nithU ihr armen Ceutc, dasz frevel, Cvranncy,
dieweil sie nimmer Schein bat, das gemein Gebet verleurl^ nicht
mag lange bestehen.
gemeine ©ebet luirb fonft bei ^ut^iet emö^nt 3. ©.
m 22, 240 dasz man auf der Kanzel gemein Gebet (hui, 22,264
das gemeine Gebet für die tyrannen pflegt nid)t so zu lauten.
23,117 Oer Bann ist nur ein eusserlidv Straf, beraubt den THen^
sehen nit des gemeinen Gebets der Christenheit. 23, 210 [Braut-
leute) haben den Segen Gottes und das gemeine Gebet holen
wollen , * , wie hoch er des gät(lid>en Segens und gemeinen
Gebets bedarf zu diesem Stand. 44,16 Diese Üermahnung hat
DML in gemeinem Gebet in der ersten Predigt geiban. 44,144
es ist wohl geordnet . . in der kirchen, dasz man das gemeine
Gebet tbut für die neuen Eheleute.
^flt, mid) Wi (?mler, 8flus[(%vtften a. b. Sief. ^It, VIII unb IX.
©.99 Darumb die armen, die nith sonder iarstag tzu stiiften
vermögen, sich selber vnbekommert lassen sollen, dann öot boret
das gemein gebelh der kirchen vor sie nith weniger» dann ob
man vor ein yeden in sonder bete.
199. Tel) Will ybm hm briefe nach $cnrelbeR.
3)icfe lann ic^i fonft nt^t uac^iiveiten. güt fern Slu^btucf
%l aSü V 1054 ©rief 55 £1 führt bSse Brief, ^lan benfe eth?a
an ben UtiaSbrief beg .ffbnigS SSatib, 2. ©am. 11, 14 f.
m. fiät das gemein gescbrey mloren.
Sit bem SIti&bvucE bgl. Ba 1 1599 ©eit^^rci 1; 4 Das gemein
ßesdjrey gebet selten leer. I 1578 ©crü^t 19 gemein gerüdjt
ist selten erlogen. SEap(jtuS 73 Furee dBmoreui , . timent aiit
ßenejGriiDt. Qimdrabit in eos, qui sibi eoi]s?cii metuunt oe
deprehendantiir, aut qiü peracto maleficio fugitant pavitant-
que, . . Der wbelthater bat das sdielten auff der gassen uerloren»
39ei 2uiiitx fcf)eint fonft bic 3ia iinb bet ^JluSbrucf m^i tJor=
aubmmen; ögt, ahn ettoa 82, 56 hat nicht viel guts 6esd)reis.
40, aS2 Olenn sie [bie ^Migeti] wollten in 6bren gehalten und
gefuTd)! sein, mussten sie wahrlich zuvor Gott aud> in €hren
halten und furchten, damit sie ein gut, tugendtich 6es(hrei im
UQlh uberkämen. 31^- 298.
S9h Stehet mit allen scDanden.
^ie ^tta fc^lt 3Bq. ^ie bebeutet am ^Jß^anger ober ^<xl fte^cn
wu ein ÜbtU^äter, bem bie SctiQubtafe(, b. ^i. ein ilkt^eid|iii| feiner
©(^iaubt!)aten «m ben |>al^ ä^^iöngt föurbc. S)ataui 0cf(en 3lu^-
brüde loie 61 30, 69 stehen als ein Bube am Pranger oder Raiseisen
gesAmledet. 30, 156 den Ceufel nadit an den Pranger sd)laben*
30, 261 unb 422 0ad< obtr hag [fo narf) ber ^>bjc^r.] stehen.
47,61 für der ÜUclr an Pranger stellen. 41,37 Die Augustiner
mussten nu aud> brennen und Sd^andträger sein. 31, 236 den
Sdjandmanfe! dem Euangelio umhängen, ©leicftfeebcutenb ftel|t
duct» m 30, 156 unb 282; 44, 272 halt sieben. 3)06 (UcgEUt^eil
ift m 34, 153 id> [atebEffa] stehe mit grossen €bren. 34, 278
sie aber r>tip^aT& ääSeib] bestehet mit Gbrcn. 42,279 Der
Cempel stehet da in allen Cbren. — Sffiic fefir bic urftirüngltd^e
aSebcutung ber ^Ma |c^n?tnbet, feerocift bet Umftatjb, baja fic ntd^t
nur ton ^erfonen, fonbern au^ ucin Sachen gebtaudf^t tütrb* 33gf,
m 21,55 (118) . . wenn sie für ßolt und aller Olelt sd^amrott)
und mit allen Standen stehen werden für einem jungen Kind»
50 m diesem gebot gelebt bat. 30, 262 fjfc siebet der arme
Bcdier Fleins so blos tn allen Scbanden. 33, 220 50 bangt er
[S^riftuä] da mit allen Stbanden. 34,3l0f. Jibcr wenn einer
unschuldig mit allen Sd)anden stehet, das is( erst bitten 30, 155
Da werden sie einmal müssen rot werden und mit allen Sdj^n-
den stehen und sieb selbs verachten. 40, 216 Dod> ist nu das
Evangelium hommen . * und dcdft jener niensd^en Stitt, ihren
Unflat auf, dasz sie da blos mit S(i)anden stehen müssen. 42, 77
Also bestund dieser Anschlag der Bahytonier mit allen Sdranden.
50, 144 Bätte er eine gute Sad)e und redjt gelehrt, so würden
sie jetzt wobl bei ihm stehen. Hu stehen sk mit ihm m allen
Schanden und ist niemand, der sidi wolle bei ihm sehen und
hören lassen, sPgl. quc^ Q'^ 22, 220 «r moAl sonst mit Sd)anden
bestehen, dasz ihm niemand borgete. 24,244 JTber die solche
Untugend rühmen, stehen warlid) mit grossen Sd>anden über dem
Benno- 44, 311 mit Unehren bestanden. 48, 128 1> flott hat ihnen
ihren Crotz gelegen dasz sie mit Sd)anden bestehen.
31a^e bemanbte IRa finb 631 29, 272 der verloren hat mit
allen Schanden. 1^^15,135 mussten sie dennod) mit Sd)andcn
abiiehen, 5i, 188 mit allen Sd)anden wieder geben, ^luf einem
©tammbud^blaÜ tion fiut^ctä Jf^anb, melc^eä bic öuttie^^allc in
lEBUtentiErg aufbema^irt, tieigt eö: Si deiis pro nobis, Qiiis contm
nofi? Cüenn wir das Pronomen Nos und Nobis wol künden
decliniren und verstehen, So wurden wir das Homen ein Uerbum
mad)en, das hies, Dens dixit, Et dictns^ est Da wurde die Pre*
positio CoDi^ Zu allen schänden werden vnd endlid) ein
infra noe draus werden. Oüie es dod> gesdieben wird vnd mus
JImen MLD
l^on ä^nlid^en ober anftingenben bgL (&% 25, 56 Das ist
5d)änd]ich mit CÜgen gestanden, 26,281; 30,34; 36,27 Stehet
wie Butter an der Sonnen. 15, 164 da werden wir stehen wie
die narren und ah wären wtr aufs maul geschlagen. 35, 397
tüenn der Diu» hinweg ist, dann stehet man wie ein Ilarr. SÖeim.
Äuög. IX 132, 1 SZ& tzyhcn syc tzu nidie und siehen wye die
narren* 26, 290 sind sie gesiandeit als die besdioren ülännlein
[b. t hcfctiämt.. Sögl. Sfb^:pt). 26, 50; 27, 67; 30, 429.]. %t SB II 87
(ugl. Q% 36, 1S5) stehen wie die Pleifer die den Canz verderbt!
haben, öät 30, U stehen auf sdiwadien Beinen, HO, 265 (ügL
24,209; 44,93) stehen wie der Pelz auf seinen €rnieln.
m. €r d«irff der miM nichL
S)ie[E StebeiDcnbung mirb unperlbulidti gehraucfit 6^ 47, 83
Aber es darf der THühe nicht, dasz du weit danad) laulesl.
£r ©c^teibfe^let ift ftatt £$ Eanit htim 5e!)ku mettexer 5iac^=
ma 11 1746 fiadden 101 Da ist Cadjen zu verbeissem
£ier Sinn entfpric^t imfenn: Biä^ baä öüdjcn tetge^ien taffeit.
i&%2'S,42 Gottes Zorn lehret wohl, Cachen uerbeissen und
Freude an Sünden haben. ^i6, 24 Da [um Sinai] ist Cad)en zu
verbeissen gewesen, SBeim. ^^uäg. XX 128, 29 Melius est te
iudignari sive e^rio triHtem, Das du das lad)en verbcissen must,
ut gravitatem in viiUti ot gestu habeas ac ostendere eogaris
(prae molestÜB Bcilicet) quam ridere.
9391. m 31, 99 ghrisius Wird ihm [bem ZMtTi^ das Cadjen
bald uertreiben. 51, 62 Denn er musz sid> ^ar tref Stedden und
oft still halten und verbeissen böse Cuck umb des willen, dasz er
ans meibe gebunden ist, ^ögL au<5 91r. 310.
$91. €in lieb $HCbt das ander* dlxit lapus ouile
ruinpens.
Sögi. aSa III 169 Sieben 69 Hlancber liebet einen, wie der
Ololff das Sdjaaf. <5tti al)iilic^ie^ Bpm. t|af ^^ftx ' 1976 gkjd)
und gleid) gesellt sid» gern, sagl der tüolf zum Sthafc. 3n ber
^bfc^T.JiJorm fonnte ic^ nid^t nact)tüci(fin. 2)er ^^fa^: dixit
lupiiB oviiefrumpens »flPtad^ ber S&otf unb brac^ in ben
jlaU", tüid bie miftbtÜudjlidie ^^n^Denbnirg beS ^iJrtD. aci&etn, in
ber 9lrt, tute butift bie bon Tobtet gefammelten ©prtD. f^eft^ic^t
unb tn S^wt^er^ ©ommtunfl in 3h. 44; 5ä; 79; aO; 122; 369; 370.
3u beic iirfpTÜnglic^m gönn be*s ©pm. tifll S©a III 138 ICicb* 200
BnefCieb sucht die ander, II 609 $»€1^200 ijerz sud)i Ijerz.
^ingcrle ©. 102 minnc dandcrn suodict,
ein fluofh dem andern fluod>ei, 3mbanf 124, 5.
91© 38, 63 aber es spn'd)t ie!z mandicr goud>
was sid) gelibl, das gsSIt sid» oud).
eine ä^nlidje SBenbung bvaiidjt eut^er ^91 47, 261 Sie haben
0ott lieb, md)t anders denn wie die Eäuse den Beltler lieb haben.
^cnSßötf im ©d&afltaü erföä^nt et5De^lI258 Denn es isl nrd)t
Unredit, ja das höd^ste Redit» das^ man den UloW aus dem Sdiaf-
stall jage und nid)t ansehe, ob sefitem Baudye damit Jlbbnidi
geschehe, (^5105,211 Lupus in ovili. %I. aiid^ 'ith. 288.
J^s. Uiel ist ehrlich,
Ulenlg ist fiomicb.
g^did^ = anIfWi*. botnel^m 69). — ffiera
Sinne tn^pxid^t baS mir fonft ntc^t nac^iuetSbarc ©ptto, tjieU
leitet 3Da IV 1634 *öiel 46 üiel musz man haben, mit Olemgem
bthm man sich aud). IV 1638 SDietcä 3 mu vklcm UM man
RauSt mit wenigem kommt man aus, V 186 aCÖenig 26 IHag ei
wenig $ein, wenn es nur gcredjl ist. erinnert au(^ an ben
©tiru^ beS ai^ic^iWen SBeifeu: [üenig bedürfen kommt der 8ott-
bctt am nä<ti5ten.
3ier ?(ugbnt(J fepSBa; DgL etwa n 1505 Jfopf 162 wiU
kopff vnd scbwantz ungestraffet sein (^tot^efiu^l ; 515 Das hat
weder Kopf nod) Sd)wanz; 7S4 Kopf und Sd)wanz: unb ätjnlicftc,
©ei Öutfjev iSSt 24, 3U üJenn ich cirti ?)errn Kncdit wäre
und sähe, dasz sein 5eind auf Ihn liefe mit blossem Sdiwert und
id) künni das wehren, stünde aber stillt und licsz meinen Ijerrn
sö scJ)ändlich erwürgen: sage mfr, was würd mx\ mir sagen beide,
6oit und UIcK? wurden sie nit billig sagen, ich wäre ein ver-
zweifelter Boswidit und üerrälher und müsstc gewisslid) Kopf
und thcil mit dem Heinde haben, ^at^i 2)littVi^nnQ mn *4JtDf.
^ictfc^ ^at ber Ihbrutf kopp vnd leyL — ^. ^ilbefcranb, SJ5tßb
5, 1757 fü^iTt biefe ©teüe an unb fonft nur itod) ?Dtat^cfluÄ, ^ßofl.
11218'^ hiezu bedarf id) eines belers, der kop und theil mit mir
habe, ^ ücrtoeift auf 5, U77 tao ba'^ Sott Cuopf in bet
beulnng *Söunb, ^nbrnfe' auS 5RßtWwä (6QTe()tn 84*^; SS") üon
Belegt ift unb meint, bnS ba'^intcr liegenbe Silb fei in ber
SBtTbinbung mit ffteil (t^cit^aten) xootil [d)on bamniÄ öeitoifc^t
gciücfen unb beutet: „mit beni Sfeinbt uerf cf)n3orcn (ein''.
3)dc^ tiat biejcB 'fnopf^ too^l nid^tä mit unfcrtr Ma ^ii t^uii; tjicl-
meht njerben toir baüon auöge'^en müfjen, bü^ bie ^o. hnx^ bie in
oKen brci ^^clegflcKeu erfcticinenbe ^oxm ^opp iidj al* eine mitieU
nieberbcutfd)e funbgicbt unb nnä beterfitigt aiic^ in teil ein nb.
aSSort ,^vt Indien. Unb jioax mevben totr im ^inbticf auf bie tjodj-
beutfc^e SRa *ßi>pf unb Sd^toan^* in bcT ^öcbrutunß 'Slnfong
unb (5nbe\ '%ai ©oTtac' fbflt S)3ö5 5, 1770; 9, 2264 unb bte D6<n
augefÜ^iUen Stetten cuä SP)a) an nb. tagel, tait ^ l^b. ^aqti,
hü% '©djtoanj^ bebeutet ^ benlen l^abeit. 5Damü erffärt fi(^ bit
Sul^cr* tüte bie ^at^cfiuöfteUc. 'Kopp und teil mit Jemand haben'
fyiii : *esi tooEftdubia mit 3emanb ^alten'^ 'gan^ auf jeiiter Seite
fdn\ 5ögl. übdfletig au[^ ßut^et 3ef. 9, 14 beide Kopf und Schwanz;
(S?( 48, 386 ihi sollt das liaupl und m{ht der Schwanz sein,
48, 387 ibT seid ... der Beiden Knechte und der Sdiwanz worden;
ihr habt das fjäupt verloren; ferner ^Jh. 307. ^iclleic^t batf
man aud^ an englifc^ head or tail = ^Detä unb SicDet^ bei
^Rlln^en erinnetn.
$97. Schopff »na Scbwdntx.
3)iele nD£^ je^t ^äufigc aUitericienbe, öom i^iier hergenommene
?Rq fe^tt 2öa; auc^ bei ßut^er Cann ic^ pe fonft nid^t nac^njcifen.
Bit bebeutet: Sion oben bis unten, gan^ unb gar. 3n gleichem
©inne braud^t fiut^er mit her iÖEitc^uitg auf ben ^Dtcnfi^en
est 16, 378; 27, 352; 50, 405; SEß V 736 üom Sdjeitel
($d)ädel) bis auf die Wersen; ^tl 6 von der ^uszsohle bis
aufs Raupt. Ober '{tregetlTö id) wags dran, frag nicht, wo
strumpf oder schwantz bleibe; @3i5i,iH7f. sie ringen danad)
und übermachens so gar« dasz weder Strumpf noch Kopf dran
bleibt. 57, dl Die Cheologen sind der Kopf oder Kiel an der
leder, die Juristen aber der Strumpf. 3^ biefer ©tette
3[Örarai?elmct)er 4^2 unb 1. ©am. 5,4 sein F>aup[ und seine beiden
Bände abgehauen auf der Schwelle, dasz der Strumpf [fpdter:
Kump!] allein da lag. - S)ie Dlömer fagten: Usque ab uuguiculo
ad capillum Htimmuin ; a capilliä usqtie ad uugues ; ab imis
unguiculis usque ad verticem summum (^Dtto, 355).
Tnn einen saurapffel beU$en.
spgt. ma I 107 3l^fcl 55. 106 In emch sauem Hpfel beisseii
messen. ^SEÖb 1 533 wnb 8, 1862: ftd& ju einer unangenel^mcn
Sa<t}€ entfdjtte^ni, pd) in etma§ SEÖibrigeS füflcn müffciL
^ei 2iii\)ix: Siicl I 110 Das müssen wir lassen geben vnd
als jnn einen sawern apfel beissen und das bitler Crünklein
kosten, auf dasz uns das süsse bernadi deste bas7 sdiinccke
(iM^ 18,374). e. k. f, g, ein wenig bat müssen UJermul essen
und in einen sauren Jfpfe! beissen ißt SB IV 347). lufeerbem
Sffl = 20, 1 345 So wird emmal der CÜrke kommen und dicfj lernen
in ein kalt UJasser greifen und m einen saurn J^pfel beissen.
m. Bimn ^htr tnacDt «$$en*
Ter ©inn ift: Übet leine ffräfte i^inau^, toiberSöiUen
ctma^i tl&un. Sögt. ^JBfeö, 1:398. S}iefe ^fta fanb ic^i in bietet gorm
nut in liU (Sulenfpieget VII (tobtutie 55. 56 ©. 10). Die VII
bistori sagt, wie Ulenspiegel das wedtbrot oder das semelbrot mit
einem andern imigen as2 vnd wie er das vber macht essen must.
©.11 so kam derselb huszwürl vnd hei ein gute sd)midien und
5d>lug sie vmb die knden, das ein iedh'd)er vber mad>t essen milst.
Sei £iitl)cr finbet ftc^ bet ?lu§btu(f über madjt 3. 93. i?ö(c^e 68
aber 20 unndt 40 \vom fiunbeit ^infen] ist ubermacbt unndt ist
zuviel, ©eibemonn, l'auterb. Igti. 26 6$ ist alles zu vnnsern
Zeittenn vber mad)L Es mus bred)cn oder annders werdenn.
40, 196 Unser Sünde und Undankbarkeil ist zu reif und gar über«
macht. 9Ja^- ^^^^ gteic^Inutcnbe ^pavtic> ^ptät. tan Mibermat^ien*.
G^a39, 344 wicwobl unter den Fürsten . . sold)s auch ubermacfcet
Kt. 50, 263 Denn es ist zu bod) versudiet und über machet, dasi
er nid)t kann nod) soll durd) die linger sehen. -'"'O, 347 Das ist
so grosse und überm ad)te Bosheit,
^10. Uerbeyssen.
S)er ©inn tft; fidj Unangme^imeÄ gefatten laffm. Sögt. ^SDSB
12, 100. 2öa IV 1529 SBcrfedfeen 2 man musz sd)On oft etwas
verb^issen. ^Inm. ,,[£JeT nit verbeissen etwas kann, nebm $id> des
Regimenfs nicht an, sonst sd?ad( er jlini und jedermatin; denn
wer m\i Ruhe berrsdjen will, der musz nadjsebeti ziemlid) wil,
sonst überschreiet er oflt das Ziel i^ao'^ 975),
58ei S^utfiet: ^^reger 31 da crschrad? i(J) allererst scbr, musts
dennod) die nad)t mit sdiuiercm bertzcn verbeissen, ^^9, 360
JTber David fähret heraus und nimmt kein Blatt für dasITHaul.
mad)t$ grob und unvernunftig gentig und will nid)t$ verbeissen.
35, 347 über man musz diesen Clndank verbeissen und mit
fieduld uberwinden und ausharren. — Sigl. ^Rr. 303.
6on M der narren fumninde.
aBa II 32 &Dtt 700 belegt c© aus bem ^äniji^en, ü^gl, 655
(663) 0oti hflfl dem Sdiwacben (Kindern, ßarren und trunkenen),
^Qir bebeutet I)ier bcn ©infattigen, Unmünbigen* ßwt^er ^at
fein Söol^lgefatten an biefcm ©v^to. butc^ Unter^Tcic^cn unb eine
baju an bm Uanh gezeichnete ^anb tuttbgegeben, bod^ fd^etnt t%
)onft hti i^m p fehlen.
ji2. Burch den Korb fallen.
Den Sinn giebt II 153S ^oib 22: £»(c '^Prüfung nid^t
hefteten obcT itberl^aupl abfi^Idgig bef(^ieben tpetben. Bei
^anä Sac^ö ift bie 3ta ^äitpg, 5Jgt. aud^ I 1669 fliegen 8
^teuge nicht zu hody» dasz du md)t durch den Kerb fallest
{^tni\^ 1150) üTib ma. l[ 1538 Stoxh 26 unb 27 einen Korb geben,
bekommen, durd) den Korb fallen lassen.
Sutler: m 47, 225 mz man Uzt viel Prediger wählet
und fallen ihr viel durd) den Korb, werden verjagt und vertrieben.
3u ben '•M Vitien ^oih geben", 'bur(^ bcn Äorb faEen laffen*
tjftt. bie einQe^eube Unterfuc^ung ^ipit bebtonbö S)Mb 5, ISOOff.
unb, tpotauf mi^ *$raf, tpietfc^ fcefonbers aufmcTf^am raod^te,
aSutbad) , ^einmar b. unb Balt^er ö. b. Sö. 1880, ©. 268 Stnm.
Siaficfleii SBilmann^ Äj. f- b. SlUert. 7, 268. Semcr ^tfc^ir. f. b,
Untetric^i 6, 225. ^nt yiimal)me bec ^JJlögtic^fEit einer anberen
©rflämng njcnigfteitö für bie bei Sut^cr öoTtiegenbe ^foffung bei:
Ua bringt mit^ SHJa V 1731 ©icb U Sie is( duTchs Sieb ge-
fallen. 'Jlnm. : „^uf bei muJ)en Süp fagt man 'da seid ihr aucf)
nebens Sieb gefallen', b. i. t^r t^ahi ba^ 3iet ücxfefilt; ddh roeib^
licficn ^erjonen, mcnTi fte untieT^eiratct ft^en Heiben", 9tlÄ Sieb
btentc ein S^oxh. ^gl. äöa IV 552 ©iebeii (aJetbum) €t siebt so
Jangc, bis er das Haw im Korbe bat: b. i. biä nic^tö iSJuteö me^r
übrig tfl. liJcranld^auHc^t toirb bas 3)urd^JatIen in eiaentliciiet
unb übcrtrageneT SBebeutung burc^ einen .Jiol^fc^nitt ^, ^SuTgfmaiT^
in Ofticia M. T. G[iceronis], 1531 gebntrft in ^[ugSt)Utg oon ^»etnrit^
«Sta^ner, !öt III': ©in Mann rüttelt in einem ©iebe ütele ^^p^t;
J^icxtÖ^jfe fatten burc^i, ^Henfc^enföpfe bleiben im ©icbe.
€in pfl9cklln dafür $tecken.
%t. 2Bq m 1330 ipftotf 5 €fnen Pllod< dabei Stedten. S)aä
lÖtIb ift tiielletd^t ^etgenommen Uon ber ^Armbnift, beten ©el^ne
buTC^ bcn baUor geftecften ^^ßflotf am !ÜDSfc^neQen Ijerl^inbeTt tuitb,
ober don ^ungcad^nlit^en Siiegelti unb lärettern. bie burd) einen
5)flocf am S^'fü^^fl^Pitcii gc^inbett roetben. ^ejonber^ an biefeä
JBitb erinTiert ber ©cbrandEi ber 3Ja bei ßut^er, — ^mh 7, 1771.
«Bgl. m 25, 92 Td) bab mein ßucblin in dem Stud» woW
verwahret und allen Cästermäukrn einen ?i\^ik dafür gesiedet.
31, 136 Das [ß^riftu^] isr der Hlann, dei dem Papste ein Pflög*
)m dahir gesiedd hal, dasz er nichi soll k<>nmn aufbeben ncd»
aullösen einigen ßudistaben nod^ titel in der Sd>rift. 32, 29 es
ist craus» sie haben ibn selbs ein PflÖdtlin für dem TDaul dur{])s
Zünglin gcstedtt, Cs ist im Drud«, sie können das Xünglin nidjt
zuruckzieben. <i9, 2:M Damit nu denselbigen stolzen ßötiem der
Ruhm und Croiz gen&mmen werde . . wird ibn hie ein Pflödtlin
dafür gesiedtt, und der Kniitcl bei den Bund gelegt, dasz man
sie soll weidlid) strafen. 4^4, 133 Da stedit ffioses ein Pfiodt
dafür, verbeut ♦ dasz ein sold)er das erste tüeib ni*t wieder zu
sich nehmen sollte. 1^* siebet wohl, dasz ihm ein barier
Pflock dafür gestedtt ist und dasz er nicht dazu kommen kann»
dasz er dies 0ebol halten konnte. 47. 286 Christus hat ein Pflodt
dafür gesteckt und spricht ^ ^ . 48, 131 6on kanns bald um«
kehren trotz Kaiser, Papst, dasz sie es hinausführen p was sie im
f>erzen haben. €s isi ein Pflock dafür gesiedii. 48,314 wenn
aber die Siuitde nicht da ist, so sei ihnen da ein Pflodi gestecht
und trotz gesetzi, dasz sie ihm kein Ceid thateru
i)e3BV54 So ist auch hie nid)t not eilens, und sollen
6oties Weise lernen, der nid)l eilet, sondern mit Geduld heraus*
locket, bis er ein Pflödilin für die Zunge stediei, dasz sie die nid)t
können wieder ins fTlaul ziehen.
^ktftuütbig tft folgetibe anicf^etnenb unnf^tig citirte stelle
nai^ förimm 3). ^^tl^. 978. ouö Sut^ctS SiWteben (1571 SBt. 53^)
ts wird ein lod) in einen bäum gebohrt, die seete darein gesetzt
und ein pftodi dafür gesdilagen^ dasz sie darinne bleibe, ^hn«^
licbcfi tx^^ii '-pröble, '&orAfciö«n 1886, ^h. 272 toom Xeüfel,
114. Ein ri«g<l dafiir ziheti, schteben*
53^1 SBa Ol 1682 Wtt^tl 5 ff. ©et (Sinn ift: ben eintritt
ober ben gortgang eine^ Untentefttnenö IftinbcTii, 8,923,
Söci Sut^icT 2)e 35} IH 860 OJir haben etn Riegel, den sebieben
wir allbie für, der beisst: gläubcf an Gortcs CüotL Sögt, 48,
292 Christus will also sagen: Td> will den Riegel für die
Cbür stcdeen, dasz ihr rtidit dabin kommen sollt, tllbgekitet:
48, 179 ßemacher sagt der Berr Cbristus, als er im ßarten
gefangen ward, da die Stunde kam, und ßott den Riegel bat
abgezogen: Dies isl eure Stunde. — ©9124,44 (ugL ©.59
unb 91) es ist Ketzerei, wenn man bKIt, dasz die Sakrament
6nad geben allen, die nit einen Riegel fuistecken, ^iex
bünbelt e§ fic(i um einen t^EDlogiJcfien ©c^nlau^biutf in bet SBe^
beutung: fic^ mit ^ßorja^ SPgen bip im ©aframcnt gebotene ©nabe
üerft^Iie^en.
9In bic ülta erinnett anrf) ber abetglaubifcbe Stauc^ be3
©(fifofefcfjlielcnä, moburcb ^fien unfruc^itbat gcmai^t rocrben
foUten. ?Sgt. C^rimm, 3). 3R^t^, * 983,
m. mischt Aä$ maul mi gebt dauon.
ma m 513 aftaul 295 erflört bic 'M: „Söon benen, bie etoa
get^an ^aben, ahn leugnen imb fid^ pleiten, alä Ratten fie
niifit %ztt}an. Wnci^ (noctj Hampe III 232''): etloaS oon 3emQnb
geniegcn unb of)ne bafür au banfen fodgefjen." 332 gtebt in bcr
^nm. bie &Mi4$c ^ffärung mü Slgricola 42. ^&gi. atid^
1786. — 33aä bcr .^i ©runbe liegcnbe IBilb frfjcint mir
bae ber jfa^c ju fein, bie an bex nafd^t, barauf baS ^au£
Ie(!t ober tntt ber ^^fote n^ifc^t, fic^ ganj ^annloS (teilt unb
baoon ge^t.
iöeim ®el6mud§ ber ftta toitb Uictfacfi SBejug genommen auf
Spmi. ©al. 30, 20 Also rs( aud) der lüeg der ebcbrecheriii; die
verscbiinget, und wisd)et ihr ITlaul, und spridjt: leb habe kein
dbles gelhaiu
©D*R©64,75 des glid) der weg emr Irouen ist,
die sich zum ebmd) hat gerüst:
die sd)leckt und wüscht den munt gar schon
und spricht: ich hab nüt b5sz geton.
Unb bei Sut^ei m 2t>, 141 da es ihnen mtszrieib, wisd)et
er [$apft (Stemenä VII] das ITlaul wie die Bure, Sprüchw, 30» und
spra*, er hatte es dem Kaiser zu gut getban. 27, 82 Dudi bai
er ihm vorbehalten JTusflud)t, dasz er mag sagen, er habs nit $0
gemeinf, gleid) wie die Rur (Sprüc^ro. SO, 20), da sie ihr viel
hätte umbrad}t, wist^et sie den niund und sprach: Ich hab nid)ts
Übels gelhon. Also (bui mein Zettler. ^i2, 340; 34, 255f. JTho
tnusz ßottes ÜJorl und Ulahrheit geschmähet werden, darnad) sie
lassen hingeben und das ITQaul wi5d>en wie die ljure, dauon
Salomoii sagt in den Sprüchen, — Sonft ögt. m 22. 269 fldel
und Fürsten gehen fein davon, wisd)en das FTlaul, sind sdion und
haben nie nichts Böses getban. 23, 288 Baum und Bürger . -
machen iheure Zeit . . wisd)en darnach das maul und sprechen:
ja, was man haben musz, das inusz tnan haben. 23, 322 daher
treten in mardern Schauben» gülden Kotten, Ringen, Kleider, das
maul wischen, sich für einen theuren, frommen mann lassen an*
sehen und rühmen. 26, Ol Dasz du aber das maul wolltest
wisd>en, es seien Bosewicbter und Sd>älke. ■ä0,26 [3^ct leufel
(prid^t] id} Will mit der Chat alle üng(ücJ( und Üncini6tei( anrichten
und darnach das IDaul wischen. ^2, 31 wisdiet das maul, als
hat! er nichts gethan. 40, 100 die Christen plagen und morden
und darnach das maut wischen, sdiön und heilig sein und ein
freund der Christenheit heissen. 41, nimpt also das Seid
und Schätze und wische! das mauL als hätte er wohf gethan.
47, 80 Die Baum und €d«1leu(e $ct)älzen und steigern Wzi alles»
was nur auf den Ftlarkl kompl, uiie $k nur selbst wollen, und
geben dabin, wisdien das Ulaul. Amioi. in Xiii Matüi. (Tom.
lat. Viteb. V43^) Heiti, ts hai niemand so wenig schaden gethan,
3a so viel pts ^esiifft als sie. €r vorseht das maul gar fein,
hat nichis gefressen, und geher dauon mit ehren. Das ist vcr-
drieslich, schaden tbun und gleid) wo! redit und wol gethan
haben wollen.
3n anbetet iWcrbinbung unb iöebeiituufi *Äutifaber, Xijc^t. 156G
304*^ Daran wisd)e dein maul und bcisse dich wol damit. %i\d^t.
gfranffiirt, 1571 415* so luolte er die 0ersten thcuwer machen,
che sie das IDaul wÜsAten.
116. mie komt^r das zu tnarckt?
ma Hl 467 üiaift 92 Da kam ieh sd>on zu ülarkt:
TOaibe !cf| übel Qnfommciu V 1589 ^]Jt«rft 120 Jluf den ITlarkt
gebort gute {jUare und Gewinn mit luq, aber kein Betrug.
©ci !öut!)ct erinnert an biefe flh etma ^91 39, 283] so bringt
der Ceufcl seine flffen und Seuche auch zu markt. 39, 344 üJas
hat diese Tugend zu ßofe zu schicken? oder, wo kommt solcbs
unleidlich Taster gen Bofe? Stctleid^t aucfe 22, 320 dasz er sid)
nidjt auf den Hlarkt gab in die Jahr, weil es nid)t notb war.
117. €r kans nicM zu tn<irckt bringen.
SL*Ql. SBa 1(1 465 9Jlarft 48 TTlan bringt nid)i alles zu markte,
was man verkaufen will: ,Man fagt nidjt aüp^ man tagen
fflnn, man mürbe fonft nid)tS für Rc£| &ct|a(tEn/' 101 Cr bringt
auä) etwas zu IDarkte. UO Etwas zu markte bringen.
19-
— 292 —
^cr Sinn b«r SÄü in her gaflung ber ^Jbft^T. lufltb« lein: ©r
fQnn nid^t öortnnflEn, tcaä cc fagen liot. ißgl, ^SBb 6, 1646,
m eut^r: ß9l 30. 346 Da sieh« m% für mühe, Jahr und
Unglück sei, u)«r Cügen will zur UJabrbeii mad^en und sie u)ider
die mabrheit zu lHarkt führet. äO, 387 bätlen . . soviel woW
gefunden, das£ sie süldie Ginreden nid^t wurden zu markt
bringen. — 3n eigentlicfier ^ebeutung AmioL in Maith. c. XlJll
(Tom, lat, Viteb. V 51^) €s war aud) u?arlid) zeit, Sonst iwere Petrus
fiscf)en gangen unter das meer, und bette nid>1 metir fisd> au ff
den niftrdjt bracht zu Bett)saida,
m. Es ist nitht mm schuld»
sondern der grossen trunck.
5ür bieje 'tHo. Je^ilen mir »eitere ^J^Qc^tudfe. 9en Sinn ctdärt
£!ut^r: das ist, er hat njd)t einen bdsen Bissen gegessen (fTgän^i^:
jagen \mi w\\ i^emanb), so oft wir den falschen 0rund mit dem
rid}(i9cn widerlegen. — 3)em Sinne lüilrbe ai\o ttma entlpredtfen
SBülV 362 ec^ülb 16 Idj bekomme die Sdjüld. sagte der Käse,
und der Zud<er hatte die Zähne verdorben. Ober »idme^i, menn
bei ^Jlfaxrei: @f erfc^l bom ,^tun (är^bifdjof, bei eiutge SBeintropjeu
auf feinem ©eroanbe fcemertt ^ot, megcn fetnfg 5:rtnten^ am frühen
^Rorgen auf förunb biefer iöcobat^tunfl gefttüft iritb uub feinet
©nttdmlbigung anfUlfirt :
Uerdobt Öm Roddes Olell Oed) nit,
On glövt dat nimmermehr,
Dat Yledie mer vom Drenke kritt,
Dat kömnu vom Sd)labbre her.
6cer(d>tiabeTi, erjaljü bon It). Oiroll. S)üffeIbotf 1885. 4..
I
Die ittm narren die besten*
ma III 888 ^an 241; Oßl. I 57 (V 741) mten (bie) 27 (102)
Die flltcn — die Besten: ,.2Ba)f ^^er^pg gtiebrid^ö (tjon ©adjfcu)
©emelbe önb teini auff ber OJofibecfen." III 878 ^RorT 13 Jllt narren,
so sie geratben, sind besser narren dann andere narren.
©ei Öut^er: Comm. in Ps, 90 10 (Tom, lal. Viteb. HI 565%
EA op> ex. 18, 264ff,) Sicut Prouerbio geruianico Jicitur: Sene»
gtulto@ »tultiBgimos esse. S)aju am Di:anbe: Die atten Harren die
besten, äl^nli^: 63127,410 sie lehren, die alte Hase sei die beste.
39, 294 Sie haben ihre alten Hasen für die besten gerühmbt.
64, 47 die Ceuie sa{|en: die alle (Heise die beste. 64, 112 flu«
freunde die besten; t»gU ^kt^n Ctlo 23 veternmms horaini
Optimum est amicus.
320. Jrider Mim nicht für torDeit.
SEÖa I 59 ^Iter 7; ügL 20; 21 (V743); 90; 96. V 744 aller
125; 160; 171; 182, Xlgricota 674 flltcr sd)ade( lUJ torbeyl nid>L
Jlllei hülffet nit für (orbeyt, denn wenn alte menner in die bülerey
vnd weiberlieb geratten, so werden sie gar zunarren, ia sie fressen
die narren gar. 'M- %"olf 262^ 355*.
^eifiutfjer: g^t 41, 106 flltcr hilft für keine CboTbeit, wo es
nit in Rottes Geboten gabt, £EÖ 11 218 Sine iit proverbiuin
roboret, quo dicitun flltcr hilft für keine Thorbeit* ©eibcmann,
üautcrb. I^h. 133 Hie Epieurus D Pistor . . £r ist ein alter Harr,
wird nu sdjwerlid) annders, juxta proverbhim: wer im 20 lar
nid)t schone, Im 30 Tar mtht starck, Tn 40 laren nid>t clüg. Im
50 iar nid>t reid) wirdt« Darff darnach nicht hoffenn, JTIter hiffft
fuf tborheit nid)t.
58st, aucft CT 20, 83 €s musz einmal genarret sein. Ulers
ni(i>l Ibut in der Jugend, der thuls im HIter. . . Junge Engeld
alte Ceufel. ^
nu zejC (iion lai>or) macht Uw,
sie auni faciunt eaiiuni.
?Ö9l. aSa V532 3eit 183ff. Die 2ei1 madit (das Rom leif,
pflügt abernidil; die Ulitse grün) ernJe, nid)t das Jcld. 9B; 97;
104 Die Zeit bringr Jrucbr, nicht der fldicT. 106 Die Zeit bringt
Kosen. 767; 805.
mi ^lnt1)&x est 48, 177 jfiso haben auch die graci gesagt:
Ager nOD producitj sed anous. Und wenn CS der fldicr thät,
würd er alle Cage Frucht bringen , denn der JTdier ist täglid) da.
Jlber wenn nid)l seine Zeit kömmet, so uJird nid)ts draus, e$ musz
seine Zeil haben. Item man saget: Zeit bringt Rosen und: die
Zeit macht ^eu. Die Uliesen oder der J^dcer mad)en nid)t ^zu,
denn die UJresen ist im UJintcr tmd Im Eenzen auch, aber da macht
man kein r>eu. Jllso hats 6ott gemad>t, dasz alle Ding in der
UJeli soll seine Zeit und Stunde haben. 3» «tiefer ©teile ^ibt
ßutficr butd^ ben OJcgenfa^: *non ager"* bem ©ptro. eine aubcre
SBenbung alä in htx ^bfi^t. burdE» baä zugefügte: *non labor\
SCDtnn er ^tx ^linjufcjt: aic anni facttiiii cauum (tsgl. JEÖq V 556
^eit 769 Zit inad>t die ßaare wil.). fo lie^i bet 3Md6brucf auf bem
legten äöottc unb tft ju Oerfte^^en tn bem ©inne )jon 6S[ 52, 297
Zeit mad)( Reu aus dem dras, es grun oder blüh, wie schön es
W&lle, so musz es verdorren. Sic omnes impit. Sögt au^ (SM
S7, 266 :Fb€r die Zeit wirds bringen, IV 562 jactant
noatrum verbiim, dasz die Zeit selbst wird Rath linden. 38,
S77 = S)c n 68 Das reif ßras mu%z Reu werden und sollt es
in ihm selbs auf dem Stamm uerdorren.
— 2ör> —
322. Zeit hat ehre.
llßaV 556 ^üi 768, S^ut^er erftärt: ideet res suo tempore
gesta laudabilis. ^gticolft 393 (©genol? 194*') Zeil bati ehre. üUas
ausserhalb der zeit vnd vber die ^eit ges6id)t ist vnehrlict) vnd
strällid), es sey in csseti, trincken, geben, sieben und im gantzen
Wandel des menseben. . , UJcnn leutte von gutten fründcn gehalten
werden, vnd e$ dundtt sie vber die zeit sem vnd wollen sid>
darüber nit ballen lassen, die sagen; Casst un$ geben, zeit bai
ehre, zeit hatt vnebre. Rechte zcii halten ist ebrlid), recbie zeit
nicbl zu halten ist vnchrlicb. M"'(426) 1270 Zeit bat Ghre,
sagte die tTlagd, da sie zur ftletienzefl vom Canz nad) f)ause ging*
©c^cint (onft hü 3Cutf)ct ju fcl&leit; bocti ögt, '^xth, ©a!. 3, 1
6in jeglid)es hat seine Zeil; H Er aber thut alles fein zu seiner Zeit.
nh D<)$ fumr sticht dich.
1068 „S>aä Butter fliegt, treibt ober letjt, loenn ed
gut ober rcirf|Iic^ i% 31t ^iitroiüen, Übermut, ilVttocgEnl^eit."
aOal laio guttcr 2B; tagt, 16 üUen da$ Juitcr stidii, der wird
mutwillig, H 256 ^«fcr 45 Der Bafer sticht ihn. 3?ilb ift
Ijoni ipferb ober ©fei ^lergenomnten. %t. nad\ S3a[öb a, o. 0. wenn
das futter das pferdt slid)t unnd stehet miissig auff der strewe,
so wird es böse und muthig und utirft seinen eigenen herrn abe
tUenn den esel das futler s!i*t,
tanz! bin auffs eisz, ein bcin zerbrid)t
(SQJalbifi, &fop 3, 93, 253).
^it 3?C5[ef|uiig au? ben @fel toirb öon Sut^iei anäbtüdfEic^
:^etüorgef)oben IS?I 85, 344 Den Eeuien fst do* wie dem Esel; der
ledcl hinter sieb, das lutter siid}t ihn, wird geil, gebt aufs €is
tanzen und bri*» ein Bein. Sonft &3t 36, 295 Das Jüttcrlcin
*tid>t ihn, 3f>, W2 Da sHcftt ms [bie g^latm] Juncr. 304
mfs^brauchl also der guten Cage und stid)t ihn das Jutter zu sehr
und mad)< sich bes^issen genug (tjgl. ?lr. 189), 64, 245 (%)te
1, Stm. 5, 11; DgL liittit. t)q. tJon f?Övficinann unb ^^tnMeil
III 73) als die [jungen aiöitnjen] das Juitcr stiebt, weil sie von dem
gemeinen Jllmoscn leben, müssig geben und faul werden. —
%^nU(S) m 22, 270 de? Kntzel sticht uns. ^mi^zx geijört au*
S)ic^ I 609 {m. 33, 370) ein mensdj kan allerley leiden on flute
tage» wenn er zu viel fuiter ha(, so gebe! er eben wie der esel
auffs eys und bricbr ein beyn. Unb Q% 36, 306 jf|$o uermabnei
uns Salome, dasz wir nicht von Sicherheit betrogen werden, auf
das2 der €sd nicht aufs €is [anzen gebe. Darumb mu&z man
dem Esel das Butler höher legen, dasz er nährlid) die Fjaut tragen
kann, dasz man ihm die Rippen zählen möge.
Uitcmpanbt mit ^x. 187 unb 324.
124* Es ist vhm zu woL
3!öaV<i33 aBo^l 63 Ihm war zu wohl, wie dem Csel
der aufs Eis ging. Sigricola 81 !iat aucff bie iSe^ie^ung auf ben
<^}d imb hm föcbanfen, bcr bei \iut^n öfttr mifbcrfebi^t: woltage
sind fcbrlidier und sd^wercr zu tragen, denn bösziagc, — 3u
SimVCiciuä IV 161, 23 man wisse, wann der öaisz zu wol sey.
so gehe sie auf! das Eysz und breche ein Bein, bcnicrfl .ftura
©.437 unttr ^yenudfung auf ®i|ciein, ©pdcbtDÖrtei: S. 202 : „SÖci
ifuf^et pitbct ftd) Ulann der ßaisz zu wol ist, so sd)arret sie."
Wir ift biefe ©tenc nic^t begfßnet. 4 2800 betegt bie
in biefer t^oxm au% ^zxm. (^ott^elf,
iBftonberÄ bemerfensiucrt fc^etnt hti 2n\\)cx 36. 294 So ist
aud) ein deuisdi Sprid)wort '€s müssen siarke Beine sein, die gute
tage tragen konnen\ Item 'Oer n)ensd> kann alles erleiden, allein
297
gute tag« nid)t\ FTIan saget aud> '(ll«nn dem €sel zu wohl ist
so gehet er aufs Eis tanzen brich! ein Bein\ *Sonft ugi, e3(
22, 270 fld> uns ist nur zu wohl, der Kutzel stiehl uns, 27.225
Dem €scl judtt die Baut C*Jtr. 187) und isl ihm zu wohl, 31, 186
well ihnen aus der Hlaszen itzt wohl ist, und die ßaut so sehr
jucket- 295 Das Jötterlein sticht ihn, es Ist ihm zu wohl-
36, 302 menn der Hatitr zu wohl ist, und sie ohne 0o(tes ^ort
dabin lebt, so gehet sie aufs €is tanzen und läuft ins Cerchenfcld,
da sticht sics Tuttcr, 42, 86 wenn einem zu wohl ist, hat 6uts
und ehre, Cust und Gewalt gcnungT der ist ein rediier trunkener
mann, der wcisz nidit, was er für muthwillen Ihun soll ^eSffi
III 483 Dem Esel ist zu wohl
?l^ntic^: est 36, 307 Olenns einem zu wohl gehet, so fürchtet
man Bott nicht, 42, 47 6i wie kützelt sie solch Sieg und Glück
und ist ihn so wohl, wissen aber nicht, dasz sie 0ott damit zur
Sd>lachtban9 mästet, 51, 356 Casse ihn [beu Ceib] crbciten und
machen, dasz der alt Esel md>t zu mutwillig werde und aufs €is
tanzen gehe und brech ein Bein. %ud^ ©91 34, 333 €t Omnes . .
ging aufs Eis tanzen. 3)eBII442 U)ie man spricht: Der mens*
kann alles wohl erleiden on gute Cag, und müssen starke Bein
seyn, die gute Cag erlragen sollen.
$2$. Ölen der C(eufel) $cf»eiiden wil^
hetiget er den manfel mb.
^ögL 3Bo IV 1093 Xnifel 803 oiem der teufel schaden wil dem
hengl er ein langen Hlantel an (Ä. .&ofnianu, a^eutjc^e Sprirfjiüörtei-
fammlung a, b. 14.3a^tl^., ©t|uitgSbeT. S), (. bait. %ta\>. b. SBiffcnfch.
SBb. 2 1870. 36, 127), V 1763 Seufel 1744 (Hen der leufel schen^
den wil, dem hengt er ein langes chlaid an (Serapeum, XXIX 116).
i'ut^er ^at ha^ fonft bei tt^m roo^l nic^t iiact^n^eiebate Spttu.
buri^ eine beigefügte ^eigenbe ^anb tiemotge^oben. ^ii^ bermut^e,
ba6 mkx bcnt Plantet obev tätigen Jflleibe, womit bcv Xeiifel fci^äiibet
ohn fc^iabct, Dor allem ^önc^^futtc unb '^tilcietmanteL 411 üerfte^fii
lei. SfeiiEC legte bie JJitc^ie folc^c ^"»e^Eiöfeit bei, ba^ tjonie^rne üleute
jicf^ in it|t begrabeu liefen, um feiig ju merbcn. ^fBh 5, 189.
^as aiotf freiließ urt^ciUe anberä, 3)er Xeiifcl \tlb]t Etit^eitit im
grauen ^tiint^^fletb, um Di\ *?auft «ju uerfütjren, Q.^ tuutbe auc^ bon
iBettlem unb iöctvügctn getragen, ©cb. iSuont (garntfe ©. 120) facit:
Tum procul obiectis muntelliä atque ciiciillis
Lolharili in tiirpi vpste brevlc|iie pateot.
^mumer, 25, 64 HolbaTrcn und blolzbrieder
UJollen kutten tragen yeder.
(£ä Tonnte fid» W%i in hm ©pcto. bie SÖotfimeimmg auä=
fprec^eit, ha% mancher, ber um fcUg ^it Serben in# ^Tlaftct gegangen
twar, baö ^iönifiSfteib toom Xeufel \üm ^i^crberben feiner £ecle ev*
fjolten l^abc. SIiic^ ba^ ent(t>Tai:^ ja aUgemeiner yinft^aiiung, ha%
bcr Üjjilgermantel manchen iöchüger nnb ^ööfejüicftt betfe,
ilixi^ex ^üt pei 3u[Ä^e gemad^t, wevmutt)licf) boc^, um biefcm
bcEaiuücrt Spm. ciue befonbm ^Jlnmenbung ju geben. <Jr etflÖrl:
Sic religioso*? (Iiereticoi?) fallit specie pietatis. 3d) tjetfte^e: So
betrügt et bic Sdjtnärmer mit bem Sdieinc bcr Srömmigfctt.
iiutfjern tag jebcnfallä in hm Sagten, betien bic Sömmlung an-
gt^bvt, ber JtampJ mit \1)mn nätier aU baä menigflmö in feiner
Untgebung bereits übermunbene ^J};5nd)^t^um. ^a^er beutete et
baS ^pxm. unt. bie 8[^tDärmer nii^t hxtxd) bt:fttuimie Xiac^t
fic^ aus.icic^neten, bürfte htx Hantel nii^t ine^r im eigentltt^cn
(Sinuc üetftanben lucrbcn, lonbcrn nur im übertragenen aU Sinn»
bilb ber Sri^nimtgEett, ^a^ev auc^ bet 3^1)^$' i^^^^ fürs
Caput SBie burdti einen t^or ben ^Ropf get}ängten ^JQlantet bletibet
bei' Xeufel beu Sc^loännern ©tun uub ^crfianb, bufe pe gtnubcn
aSunbec rote fronitn ^u fein, lüd^ireiib ber Xeufd i^neu Schaben
«nb Si^anbe antl^ut. (5in ^Blantel bient auc^ bcnt ©auflcr für
ieine Mnfte, ügl. 5)JEÖ6 6, 1610.
UPar mh $cMug der tcuki seine mumr?
5ögL £[Üa V 1764 imfet 1790 mit bei ^Jlnmetfung: Die Dculscbcn
baben ein Spnd>woTt, wenn einem mit Ulorten nid)t abziibiedjen»
das sie sagen: lUarumb schlug der Ceuffcl seine ITlutter? Darumb,
das sie keine widencdc wusle, i^^^^, Serp, 5iiUiq. 164"]. %L
IV 1071 Teufet 301 Der Ceufcl schlägt seine niuiter, dasz sie öl
giebl; „SScnn bonnert iitib bie ^oniie ba^u ji^eint." ^Ä^nlic^
ift V 1764 Ztu^ni 1775 (1357) D«i CeuU! raufl m\i seiner Örosz*
mutier: ,,2öenn bei «Sonntiijc^ein regnet." oiicf) 12^6 Den
Ceufel gegen seine Hluitcr hetzen. 1*335 Der Ceufel schlägt seine
Irau, Siem Sinne unb bct ^oxm beä Spriu. entfpvid)t and) Jß3n l
1326 öiane 24^ üüomm geben die 0äns' barfusz? '}lnttooxi
aitf bie Stage, Jciaxum ctwaö fo unb jo fei."
Über bcn Xcufel unb leine 'üOluttet ober t^ro|mutlcr in bei:
SBorfteaung m a^Dlfcö X. ^IJiqtt)Dli>3ie * 841 3tflct|tTäge 68; 297;
'^m 11. 267. sSet öutf^cT ^. SB. 23, 196 (üiiit du harren, bis
es did) selber ankomme ^ oder der Ceufel dir Raum dazu gebe,
oder seine mutier dich dahin halte? 42,325 UJeil ibr denn mid)
nidyl boren wollt so buct eur der tcufel und seine ftlutter. 43,320
€s komme K^rthäusef, CUidertäuler, der Ceufel selbs oder seine
fHutter ber. 3n bcr Überfe^ung her etelle S^e m IV 52 Sed fucrit
iiaec Ate vel Satan ali^jiiis fjeifet eä 3cn. 3lusg. V (1557) 55^
es mag aber der Ceufel und seine tnutter sold) Hindernis angerid)t
haben. 2>ie felbft fann ic^ bei S^ut^er fonft nic^t nadEjnjEifcn.
327. 6utc meister feylen aucb.
^ügt, aßa III, 57r* ^Dldflet 11 De beste tllester Jelt nod).
34 Ein nieister kann nicbl alle Künste. 7Q Kein so guler Deisler
der nidit einmal fehlt. IH 82 ;eeute 855 Kluge Eoithe fablen cd).
€($einl Bei £utfier fon^ fetjteii, bocft togl. ^t. 4- unb 5 unb
e^Ji 46, 239 so können beilige Eeutc uiobl feiblen, es sei der Papst
od« die ßoncilia, Stoffe a" lO ßrossc Eeutc fehlen auch.
m. fellci doch ein ros mit vier fti$$en.
fflgt. ©a tu 1295 gIferb 359 En Piäri met vcr JaUtcn verlriet
sik wuol, geswigc dann en fDenske met twecn. 362 (618; 619)
es fällt (slTauchelt; stolperr) wol ein Plerd und hat Wer fusse.
II 1667 Äuf) 72 Die Kul) hal vier Beine und stolpert dod), 1 1299
5u6 106 Uiel Süsse tbun*s nicht, das Pferd bat vier und siolpert
do(b, ^Q^jpiuS 681 Qiiatidotjue bonus dormitat Homerus , . »
€s ueriritt sid) auA wol eyn pferdt, das vier fiisse bai, oder eyn
pferdt mit vier füsscn. ^^genoll 26:5^ £s feilt wol ein pferdt, hat
vier füsz, ich geschweige ein mensdy, das nur zwen ba(. 341^
^elK doch offl ein pferdt auff vier füssen in ebnem feld,
tfc^lt, mit eS ft^cint fonft bn fiut^cT. ^um Sinn wgl. Ulr. 4;
&; 327.
€1n (Uort tst an kein kercn gebunden.
ein entflohenes CDort kebri nie in den fHund zurück, flebön
andern; man kann CUorie nidit an eine Schnur reihen.
V 402 aÖDrtll3; 117; 119; 120; 121; 175 ff. Cba: Ein Olori
ist ein lUind» 624 ff. 732,
ISuS ßuthci' Jann id) "Slai^njeifc fonft ni^t seßeti; had^ ügl. ^tr. 6.
— 301 —
3^0. Bit ttlon ist kein prell
SiäOb 7, 1656 !pfet(2 mit bcr^paraUete verba non Bunt verbera.
Süfll. SEBetin, Stugg, XVI 539, 31 non redde verbera pro verbis.
^Igricota 336 ist doch eyn wort kcyn pfeil nit. Drobtn ist gesagt:
mcr alle dmq werfechten will, der musz nymmer keyn sdiwerdl
insted<en. Und soK sieb evn yder des, das von ybm gcred wirt,
annemen, der miist lenger leben, dann so lang, solt ers enden.
Darumb soT man vil für oren und äugen lassen gehen, denn ein
wort ist keyn pfcil . . , Uicnit es aber eyn pfcil were, so brecble
es deinem leibe schaden, vnd alsdenn were es zeyt dich zur were
zusetzen: sonst ist eyn u^ort ein wort, es sd)adel nid)l grosz»
verachte du es nm. 9Ba V 406 Bort 184 H, 379; 469 (470)
IDIt UJort schlägt man die Ccut nicht (einem kein Eocb in den
Kopf), sie bawcn und stechen nicht. 776 Ulörter selnd auch Schwerter.
777 mörter sind keine Schwerter.
5Öci SutEiet <5^^t47,382 ist eine gemeine Jigura, Ulefaphora
und tüeisc zu reden, als wenn wir Deutschen sagen: Das ist ein
Stich, der blut nicht; item: Ist doth ein liUort kein Pfeil oder
Sd)wert; item: Der Pfeil kömmt nicht aus deinem Köd)er. Da
versiebet man des Renschen ^ort und Rede für einen Pfeil.
5E)aju tigl. Q'Ä S9, 338 mir Deutschen sagen von einem bösen
(Dort, es sei ein Pfeil, Iiem: Das ist ein Stich der nicht blutet.
30, 191 Jlber gleichwohl gefällt ihm das tHaulklappern woht und
will wähnen, es sei ein Pfeil gewest und habe den Dagel im
Blatt zu $d)ossen. J?ber wir sind solcher Harren Schüsse qt*
wohnet.
Su aöeim, 9IuSg. XX 147, 10 ff. ^at bie Ü6erfefeung 3. Sonast
Uliitu regieren, so wisse, UJort sind nicht alle Pfeile, und denke,
Ldasz du aud) wider andere geredel hast. — ^Iuö tiefem ©ebanfen
txüäxi r4 ßut^erS ^tonbfc^inft au ^r. 330 i^atieatia', ^tc ße^art
Tutlatur* tüäre na^ ber tJorm beä ^Jtbfürjunsäjeidfjenä ^ipar bie
— 302 —
nfi^erliegetibe, ba fie aber feinen Sitin geben fc^eint, nt^mt id^
an, ba|i iJiittjEv nur beim flüchtigen ©c^ipiben bie Utageret^len
parallelen Strii^e, lüeldje lÖcSatt patientia fil^^^cn mürben, biit^
einen britteit biagonalcn Strich mbunben f^ot
nh 6r Mm verhören, w)1 weUe werden.
51ictf|öi"cn = üierfi&ren, nirfjt Ijöteit; üer ^at üetneincnbc
aötrfung. S)aBb 12, 58^. iBgL Ba IV 1553 SPerli&rcti 1 Cüct etwas
verhören Itan. der bicibl lang ungcbissen. 2 tücr nicht kan uct-
höreti, der kan aud) nidx regieren, Slgrtcota 306 ((igenolf 174*')
Uler regieren will, der ntusz hören vnd nicht hören, sehen wnd
nidil sehen , . . Keyser Biderith, Keyser Tnaximilianus vattcr, hatt
ein Sprichwort gehabt, das einem Fürsten wol gezimpt: Qtü ue^cit
dißfiiirulare noscit iniperare, [Uer ni( kan lassen für orcn »nd
äugen gecn vnd durch die finget sehen, der kann and) nit regiern;
das Wirt ybn freylidi die erfarung geiernet haben,
3ii bem SluSbrudC 'ntxiyöxttC ögl. auficr ben Im D$ßb an=
^cfül^rtcn ©teilen auc^ SEÖntn. 3(uög. XX 170, 1 Ucrhorcn ist eine
grosse kiinsC 43, 28 wollen Htemand kein EJLIort verhören
noch zu gut halten; 64, 116 Uerboren und lassen gehen ♦ dasz
5id>s sclbs stillet, ist grosse Kunst und Cugend, ®a?^ ©priu. finbet
fif^ bei i'üt^er SBeim. ^JluSg. XX 91, 6 Audi et taee. Qni bene
poteHt atidire, wi1 weise werdeUt nostnmi adagiimi. XX 169, 13
(34) Sic proverbio dicitur^ wer wol verhören kan, der wil weyse
werden. Sic dieitur de dir: hoc est optiimun uhi tu ransultieris
et Ule prnevalet et male iui^uper audi^, sey still« <|nia stil hallen
säiniit mngnn pecenta, quiescei-e, wei wol horen kan, der kan
der sad) am besten helffen. ß^I 64, 107 Cüer wol verhören kann
will weise werden. ?lnftingenb ift m 40, 238 Siehe das Berz
fähet an und will weise werden, denn es will 0oties OJon mit
€mst hören. ^Bimmermanble Wuäf|>riic^c: ©139, 277 (ma^rfc^dnHrfj
bte CutEc für %riCDta *iOG) Also hörei id) in \welsd)*Tn Cande
zu Seiiis von Kaiser '^riedrid) sagen: UJir haben von eurem Kaiser
gdcrnt viel Sprüdic. sonderlid) diesen *Qiii nesoit dissimulare
nescit impernre', wer iiid)t übersehen oder uberboren hann, der
kann nicht regieren; i^. 3^^5 von JHexander dem Brossen an:
Regiiim est benefacei'e et male audire. '^ierjH ügl. 36, 182
ülexander TDagnus habe mit einem Ohr allein den Kläger gehört
und das ander Ohr zugeballen, des ßehlagien Entsdiuldigung
auch anzuhören, flucti 65, 100 flhcr das evangelium (rei zu
geben, da werden sie Sd)uliheissenohren haben und tbun, als
hoTlen sie nid)t — ^)ier^ei au ^k^tn ift oud) bie ÜJa durd) die
Singer sehen; bal. S. XeB V 5r.2: mi29, 23; 31, 340; 36, 215
n. 237; 3 ÜJiof. 20,4; aBeim. ^luSg. Vll 583,25; 1X215,29; 240,33.
m. Mi an galgen.
SSSq 1 1;310 (ISaIgpn 51; ogl. 49 2itm Galgen hin wnd Raben-
s(€in, was nid)i will fromm und redlid) sein. 31grifola 56 flusz
an galgen. Ulenn wir hören, dasz v^>YTand vnehrlid> handelt vnd
gebaret, so feilen wyr eyn sold)cs vrteyl vber yhn: flusz an
galgen! Das isi also uiK als soK man eynen sold)en straffen
ünd nit leben lassen. 3)3Bfc 4'. 1169 öJalgen 2f. SJSÖb l
818 auä): ,,^a$ ^auä^ meint: ^tnau^ laox^ 2^orl auc^: auf an
hcTt ©atgen \ " 3)iefe 11 4 '©atgen' meift biefc SKa ntdit nac^. ^orfj
tJfll bei i'ittf)Pt m 3ü, 130 Denn SO ein JIrmer kaum fiinl Öroschen
gestohlen hat. so musz er hangen. Hur hiit an Galgen mit
Ihm! Da hilft kein ßebel; da isi das Red>l streng. 40,297
Zum Yeuer zu, zum flalgen zu. zum TjcnkcT zu mit den Buben!
47, flu den 0algen mit dem Hlaul, das 6otl fraget:
liJorumb hast du das gelban? — ©c^mibl, Suttievsi iBefauntfrfjQft
m. b. alten 6(afnferu (£. 52 tüdft M entl^ev nuä EA Op, ex. II 316
auc^ esi 15, 162 ]a, sie sprechen wohl dazu: JTus mit dem Hclüer
(immer we^), «r ist ein ßoitesläMererf . , . ßmmg mit dem
Buben i Jeuer her und verbrannt, sonst wird nid)ts 6uies aus ihm.
$}h M% m ham nach stutztti.
SBo^rji^einlid» eine ütettuünfi^iuiis^ mie *Är. 332. fonb
feine Belege bajüt unb bin für jEeutung nur oüf ^ilermut^ungen
anflctoiejeji, 3)afi üon J^ut^er erflärenb tiinjugefügte 'lauacris
vasis* besiegt pd^ auf baü SBott 'fiu^en'. Stü^e ift ^fciinpnduÄ
(ffutj) Hl 883, 15 für eilt Irinfge feig gebraucht ^em ©inne bet
l'utficrfiijcri ©rfläntng Eommt notier ba§ boit ^ledd, Ifiüringer Spradj.
(<^Q^ (SSßcim, 1895) ongefiificte ©tungfen) ^ flemer ^öt^erner
äödffereiniCT unb iSiu| ^ Srf)i>|)f9efä| ; in aötttenberg [agt mon
fÜT festeres *®e(te\ SJtefe 'Jlu^brücfc Jommeit ijov Xif^T. ^lutifa&ft,
1566, 307 B ward von zweien Zenberin bcy D. fllart. geredt,
welche in einem ÜJirtshause zwo Selten mit ÜUasser beiseitz
auffn abend gesalzt hatten an einem ort und bereden $i(J) mtt
einander: Ob es dem Korne oder lUeinc gelten solte. Da das
der CLIirt, so auffi eim beimücbcn winckcl stund, börete, nam er
die Gelten oder Stunizen alle beide, und da sie $id> zu Bette
gelegt halten, gosz er die vber sie. Da ward das wasser zu Gsz,
das sie beide von stund an dauon gestorben waren. Spradi
Q. TPart. Der Ceufel ist sehr gewaltig in den Zeuberin. ^unfaber
bcmerft am 9ianbe: 6iu Ted)t Bad für sold)e Beste,
3ii bcr 5orm erinnert bte fe^r an aBaV230 SBicn 13
Schidt jn gben (Dien nad> beutcltudi! 9Inm.: ,,5ranrf II 80^ SBitb
gefaxt üdti einem nic^t^imürbigen 'JJienfc^en; Sin ben (AJalgcn mit
if^m!" toürbe etttjo üerfte^icu, ba| man einer ^eje unb ^o^^&etiti
ober einer t^rau, bie man im U^evbadft E)at foldje |u fern, ironifc^
prüft: |)tnau^ mit bit in ben .giarg (njo^in bic |«|en p fahren
pftcßFn) unb ^otf hh Oon bort ©tu^cn (qU ©cfäg bcr 3aüBerei).
9(U SBftterföcfeinnen finb ja bie *^QU■bc^nnen ftinft lierütiint unb
J?ef(et urtb JfÜ6e( gehören ju t^irem SBerf^eug. Söfll. i). ^Jltjt^ol.
*lta*tr. 307 ff.
Dd wll ebre aus werdtn.
3fÜr bte ^Ra fe^ttn mir mcitm SBelfgc. ©meint ift ftf jtc^ier
itonif^. 5Dgt. SSJa I 743 (Sl^re 814 lüo cbr im heilz«a ist, da
brid)! od«r gebet ebr herausz. 316 dJo keine €hr in ist^ Hompl
aud> keine aüsz.
(Ime Qnftingenbc JaJenbims fctancftt Sut^er 6^ 25,207 ^ie
wHIs werden, da gebet die Eügen ufeidlicb daben ^gl. auc^
43,301 hartes Cebcn, wie jene gute Dirne sagt, es geböil viel
zur ehre, 3)e3ölM42 es steht wohl mit euch und will gut
werden.
HS. Oem sack i$t Mt beden m.
(?in ^ffflfe, ein ©aif, njetc^em ber Soben fe^lt, ift nnSrauc^.
büTj bte iHa 'dem Yasz ist der Boden aus' beaei^net heftig, mit
^eioatt <tu*bTerf)enbeö ober (5nbe gegongene*, ^3öb 2, 210. —
ma III 1817 ©acf 221 ; bgl. 246 Bncm Sack den Boden ausreisscn;
I 933 5<it 114 Dem Tasse gar den Boden einstossen; aut^ 109;
122; 129. Zappiu^ 129 Der bettel sadt ist bodenlosz, bat kei.
nen boden,
91© 25,51 Der dünder schlad) in bette! sack !
T<b sich wol, was der sack oermag,
Crag ber! ^ib vns ymmer ptus!
Dem sadE, dem ist der boden vsz.
20
5iir Scftilberienfl hex ^ofigicr fagt l'ut^er 33tc^ I 326 Hur rips,
raps ynn mein sack, da ist kein boden (69140,240). 3m €inne
bet ^rflärung auö 2,210 ugl, ©ic^ ftenba: aber du feind-
seliger Cutber reissest mir hie dem geuchelsack den boden aus
(e?E 30, 227). ^eaöVlc>3 Die Pfaffen matbens vere zu viel
der Sack wird zuktz müssen rcissen. ^urf^arbt 193 denn frume
Icutc leiden, aber zu viel zureysst den sack, 25, 65 denn es
ist zu hart und zu viel, es wird den Sack ciewisslid) zureissen.
häufiger tuirb in bEm[el6eu ©inire tion l'ütE)er bic 3!Benbung
gcbrauif)t: dem 5asz den Boden ausstossen; 3*^- ^Eie^ -526
dort aber wird er auff ein mal dem den boden ausstossen
vnd es alles ein ende machen (691 51, 165). ^i^ I 638 s. Paulus
selbs rtidit sag! 'allein der glaube', sondern sd>üttets wot gröber
eraus vnd stässet dem fas den boden aus vnd spridit 'on des
gesetzes werk' (^^i 116); denn stosse nur vollend dem fasz
den boden aus (€^51,122); er wird so lange anlden reiffen
klopften, das eins mah dem fas der beiden ausspringen wird
(6^131,231). ©Duft üQl. nod) ttwa 6*1 45, 100 es helsst unsern
ßerrn 0ott versucht und wird einmal geschehen, dasz er dem 5asse
den Boden wird ausstossen, 47,384 Gr schütteis gar grob aus
und stössi dem U%z den Boden aus. 23.262; 25, 27s; 32/98;
40, m>; 64, 134. SSBeim. 'äu^, VII 634,32 Doch id> spur wol,
das der most des heiligen uorprantfen rechls, des d« ein unwirdicier
Cicenciat bist, darynn viel von der gewonheit gesetzt ist, bab sein
gercn nil mugen lassen und dem fasz den poden ausz gestossen
((Sa 27,239). ^jjreger 119 £bristus iint<?iii sicst dem uasz denn
boden aus; 164 sois sein, so will id) dem las den boden aus-
stossen, — StbgElettcte SSenbunflen : m 24, 290 es ist das letzte,
darumb sollt es das Ärgste sein und will die 0rundsuppen rühren
und den Boden gar ausstossen. 27, Sil Zuletzt stösst er dem
Schimpf den Boden aus und bauet nach mir ein 61le tief in den
harten lels.
m. Da$ gehr uon Denzen yei nicM.
ilon öer^en ge^t, toaä au* ÜEfeT ffitnpfiTibüng tonimt, DSÖb 4 '-^^
1215. $ier fctilen efcen[o tpie SJte^ U 42ff. ^Bdege für Mcfe 3ta
aü% Sut^ec. - Sgl. SEBa II 620 ^ler^ 490 es gebt ihm iiicbl vom
Berzcn; 175 gehet mdji uon Bertzcn, wenn ein trawriger
lachen und ein frölicber weinen sol; 493 Es gebi uon Rcrzen,
wie wenn die Bauern mit Siublbeinen scherzen.
5ici ßut^cr ©91 34, 50 Denn des IDensdien Seele kann nie*
mand regieren, . . wird es aber regieret, %o wird ßeuchelei draus
und gehet nicht von ßerzen. 50, 163 Summa, wenn es von 1)erzen
gehet, mit Cust und Ernst zu bitten, da ists alles loblid? und gut.
lifc^rcbcn, ^ranffuit 1571, 176^ Das ist Cor; denn das gebel
müsse uon Berzen gehen, ^cimanble aßcnbungen: &i 27, 216
Denn es kann nit aus einem rechten, wahren Gerzen gehen,
Öder alle Schrift musz falsdi sein, 38, 284 Ulenn ich das höre,
so heb id> allererst recht ernst an zu beten» so bricht das Fjerz
heraus. 39,121 id> meine es von Tierzen, wie der IDund
lautet*
137* €$ äntt mir«
tiefer ^^uäbtud, htn ü^utljct nod^ in jeine Sammlung iprid^^i
tPbrUid^fr aufnahm, ift ^eute gan| tn beu gcm&^nlid^en &pra(i^^
gebrain^ übn'gegangen. (£v fel^lt ba^er autfi bei SSBa; bod) ügl.
hai gteit^ibebcutenbe IV 417 Sd^tuaneti 1 (2) £% scbwanct mir
(nichts Gutes); IV 418 Schwanfeder: Gr hat (bekommt, tragt)
Scbwanfedern. ^et 9lu§brud finbct pd^ ouc^ trlfäri ^tgricoln 389
Ein gemeyn gertid)! ist selten erlogen. Droben ist gesagt worden,
wie in der natur praediciiones sein, naturliche Verkündigung
cttlicher ding, also dasz evm mensd)ei] etwas ahnet vnder
80*
weilen, das nodi geschehen soll . , tllati hat gesagt bey menschen
gezeitien her, vnd niemand u?eysz, von wem es auszhcmtnen
ist: Et $o1 der Sdiwanberg noch niilten in der Schweilz Ugen,
das ist, das ganz Deutsch landt wirdt Scbweitz werden. xoiU
mir fd§einen, a(g ob in bem '©ctiipanbcrö* ftc^ in äJjnlidjer SSJeife
hft ?Iuäbnicf 'fc^wianen* berpecfe mic in 'JU. IHl bie 3Ja 'bcn
Sc^^'f beigen.'
5)iejj I 49 loeifl: ,,bieÄ merftDÜTbige, in feiner ^ttjmologie no^
ni^t ganj aufgehellte SSort" toicrmal bei fiuttjet nac^, €5 ist war,
er hat yhn nicht erkennet vor der lauff, es wird ybm aber geahnt
haben ^'y. es hai yhm geahnet, odder willcid)t so viel
gesehen und gebort bcy seinen in euchelni ordern ^ das er milsle
herhalten (^^1 22, 300); denn es mir selbs ant, g^l werde mir
etnmali zu seiner gnade beiffen (Tl'5B (11 1); denn man saget
dod> vielmals: hat midi das nicht geahnt? hat es mir nid)t das
bertZ gesagt? (6^145,303). ^ie ^erbinbung mit bem ^Uccufotito
in bkfer Stelle fc^reibt 3}tcfe bem ^Jlitf.ieidjner Dbrr ^leraufigebtr
(9lunfaber) her betreffenbcii ftrebigt 311. Sic bpiben IRa %c, SS7
unb ftefjen n?tc in bicfer ^^Jvebigt aU gleid^bebeutenb nfbtn«
einanber au^ 6ei %ricota 240 (f. Ülr. 338)» ^it bem ^ccufotm
ftnbct fic^ 'a^nen' auä^ in ben )}on Sc^Iagin^aiifcn aiifgqcic^ncteii
lifcljrebcn ^xvgn f^24 es antct mich wol, es wer nicht redit; aber
gott hatt das erkentnis dar zu geben zuletzt, ©onft Dgl. noc^
(£31 26,313 leb weiszsage nid>t gerne; und abnet mir dod) nid)ts
8uis in meinem Berzen von den frechen Geistern.
13t. mein hem aqt min.
ma lü^rt biejf 3Ja nic^t an; üürfi S)aSb 4 1220 ^tt^ 9\
xoo Don ben auf >^tt^ bcjogcnen Ua gefprocbm toirb, bie hü% <^
jüt|l sieben (unb t^un, finbe ic^ fte ni^t belegt. Übet l^ren
fammentfang mit ^t. 337 Bgi. bort Vit ©teöe m 45,303, (55anj
ä^inüdj fteüt 5{gTicola ktbe 3fusibrü(fc .jufammen 240 GUcm cyn
vngludc miderfareti soll, dem sagets sem bertz^ es anel ybm, «s
ist ym schwer li. mStle und weysz dod) nid)t, was es ist, bisz
so lang er das vngludt erferet, al&detin sagt er; \Xitm htUz sagt
mirs w«L
^ci iJut^cr Ugl. fonft äBtampctnie^et 998 Hoc noiueu Berlz
apud Germanos usum habet coinmüniääimum i Cr batt kein hcrt2,
das he rix sagt mirs. Sein hertz bient ybm, ideet ino^citur,
184 ja, $prid)$tiit soll id) mein eigen Bcrz darumb
fragen, so bin id) verloren, denn es sagt mir nid)t anders, weder
dasz 6olt mir ungnädig sei. 39, 285 Sie füblens aber wobl und
ibr ßerz sagts ibnen gar gewisz, wenn das 61tid( sid) verkehren
will. 45,18 CS ist nidit Predigers ÜJorl, sondern öotles, 0ott
witls v&n mir haben, dasz id) dirs sagen soll Das saget mir
mein Berz. %L aut^ 31,287 so spridit dod> hie sein Berz, er
müge und wtitle nid>t aut seine mynd)erei, sondern allein auf
Christus Uerdienst und Redjt selig werden.
m. Es ligt myr auff dem hcruen.
S)ie ^Rq tuirh gebraucht üon Äummer, 2nb, ^ejotflnife, ^^ngft
(S)a5J&4^ 1210 ^tft^lld); om -^cr^en liegt ettüaä, baÄ bem
^ctjcn angenclim, bcrttaut tft, ober ba£ man gern burcftfc^cn müc^te
(Spalte 1213. ^tx^ 4e), ^iJgt. Ma U 620 ^erj 503 €s liegt mir
auf dem ßerzen wie ein Stein. bringt fcmc Belege üuä bet
älteren iSittemtur. ^tc ift bie 3ia bei £ut^er fonft luc^t brfiegnet.
äigt. ettDü bie Stette (£91 46, 196 €s musz ihm etwas anifegen,
es ist ihm nidit wohl zu ttluth; au^fül^rU^ unter 340.
— 310 ^
m. er frt$m sicn iimb.
freffen = (ic^ ueräe^ren, bann: pd) quälen, plagen, Il2Bb
4 ^ 137. $ier toirb nur eine ©tcCe für beti ®e&raud| beg Söott&
mit her '^^räpofttion um angefü^tt quB ^obmerS Sluigafe^ )>on
SBomt^ &belftein 243 Das du did) nit uasf fressist umb ein ding das
gesd)then ist. *^ei Zauber fe^lt ble 3iQ, bocfi I 1161 Sreffeit 2^;
II 60fl ^et3 184; 385; 446 f.: (si*) sdn Ijerz (ab)fresseii.
SEÖD ßut^er fonft ben läluöbrurf in bei angegebenen S?ebeutiing
mit einet *^JtäpD|ttiDn untucnbet, fefet er 'mit'. ^Sfflb a, a. D.
fü^rt bafür an: denn das du . . dich lange mit dem irübsal wilt
bcvssen und fressen, . . Jonas hat sid> auch lange mit der angst
gefressen (äöeim. XIX 222, 17); das wir uns immer vorhin zu-
martern und zufressen mit unsern eigen sorgen und gedanken . . .
das man sich sclbs damit Iresse irä43,288f,); (Jon sollten reden
wir, die sid) also füleit, das sie gerne wolteit beten und dod) un-
9esd)id<l und beschweret ircr sünde halben gehen und fressen sid)
damit und ihüren nidit beten, che sie ir los werden (©3130, 149), —
3Sn anbcrer S^ebeutung: aöeim. 1. XIX 262, 18 Saw russel, welcher
szo er unter eim zäun seine ßallrede findet, mit allen freuden
drinnc merct und sid> damit frissct Olfine ^rä^^ofttiDu in über»
tragen cm ^innc: '^teger 135 wie Wirt er [^5f^äog (^eorg] er*
s(hred<en und sidi fressen, das sid) dfc sadien (ridlich anlassen. 9lu^.
füliitidi erflürt £ut|er ben 9luäbtud ju 3p^i. 2, 17 'Der eiler um dein
Raus hat midi gefressen' 46,106: {Das heissct aber fressen?
Das ist nu der deutschen Sprache etwas näher; denn wir pflegen
aud) also zu reden von einem, der sidi selber beisset und grämet*
der sid> selber frissel, dasz man sagl: es musz ihm etwas anliegen*
CS ist ihm nid}i wohl zu TTlut. Das heisst wohl gefressen, aber
niäjt wie man Brod und ^Icisd) Irisset, sondern es ist der traurige
rHut, dafür einem das fierz versd)mad)t, wersdiwindet und gleid)
verzehret wird, wie die ITlottcn ein Kleid verzehren* ^^t^nlic^ ifl
— 311 —
45> 86 sid) druber zcneissen unh ytr. 415. i^gl. aud^ ä&fd^e,
InaUEta 589 Philippus lessi sich fressen; id) fresz alles und scbon
niemandts. — äOQicbEr^ült ^at Sut^Et mä^ hk antUngen^e iKa
jemanden (ctxuas) für Ciebe fressen h ^- ^^eSB III 465; CT 34,
278; 43, 112; 44, 145.
341. Sie bcissen $icb mit einander.
sügt. 3Ba 1 304 i^ä^m 2 Die sieb wniereinandcr beisscn,
mögen wol zusehen, dasz sie nfcht vntcreinandeT verzehrt werden,
Söci i^utfier ugJ. G^l 15,366 bcisscn sid) miteinander
tod und Ceben, l)&lle und Unsdiuld. ^hrislus und der Teufel,
iögl. QUä) :J0, 41ö beissen und fressen sich wie die wilden
Cbier unternande;; 43,265 Dadurch wird denn die Cicbe gar
unterdrückt und bleibt ein lauter beissen und fressen untere
nander, bis sie sieb gar verzehren und zu ünd)risten werden;
45, 130 Die vierte Straf . . . wilde Cbter, dasz sie unter»
einander selbes! uneins werden und sid) fressen; t^4, schellen
ihr eigen liaupi und lierrn, beissen und fressen sid) also setbs
unternander. Srnut G^Jt 15,377 ghns(us und Paulus müssen
herhallen, da musz man sid) mir zerreisscn und beissen; 4;j, 159
Cüie könnt er sonst unter den Eeulen leben, wenn er sfd) mit
allen Ccutcn sollt beissen und fressen; 64, ::toe lasz ]emand mit
dir reden von ßhrisio oder etwas lesen, dasz du did) nid)t allein
mit dem Ceutel beissesl, '*'tui^i Mon ©tntjen ^ehxaü6)t 42,42 Da
beisst sid) der Kampfglaube mit der gottlosen Glüdte; 45,18
Beisz did) dann damit. - Söeiteve iöfiipidt für Mdjen ©ebraucb
giebt %i4 I 245 unb tmb 1, 1401.
m. \ih hibt ytn synti, bett kh$ ytn html.
aigL Söfi IV 572 ©inn 14 £s fehlet niemandt am sinn, soh-
dm allem am gwin. ich habs im sinn, 6ott bat den gewalt.
^p^ÜQtiber [S. ßSeftcEjtj 6, lö2 6incr lieble heimlich und im Sinn,
wie die arme Juden wucheren.
5e^U, tuie fc^cint fonft bei ßutEjer; ba# »gl ö^I 40, 25*5
Es %iU den frommen gteid). sie babens im Beutel oder nid)t.
€s gebet mir ytts bertz.
st(9t. SäJQ II 620 ^iei:,i 492 B gebl ihm (nicht) zu Berzcn;
500 B ist ihm durchs f>m gegangen.
üBei iiut^er ^43. (£^it 15, 118 jetzt aber, weil wir die Sünde
mdii fühlen . . lassen wirs kali ins f)erz gehen. ]a wir boren
es wabK kcmmi aber füTUjahr nicht mit einem 6rnst ins f>erz
hinein, 15, 274 sehen die CUunderzeicben aber es hilft sie mcbt,
denn es kommt ihnen nicht ins Rerz. 35, 299 ich ^ehc mit dem
tUort durd> deine Obren in das Berz. 50. 152 Das liebe ÜUort
Christi gibt ihr Solchs. UJo das ins ßerz gebet, da mAd)ets eben
solchen tllut, als dieser heiligen Junkfrauen. — daneben aud^
ba^ fteute mct^r geljrductjUiie 15, 227 aber sie Hessens vorüber
gehen, ging ihnen ntd)ts zu ßerzen. 34,200 Oas will nie-
mand zu Berzen gehen. 4S, 357 Qas ist stark gepredigt und
es ist den reuten gar seher zu Rerzen gegangen, öüir sebens
itzt nicht, wie es damals gestanden ist; es diinhei uns itzt ein
kalt Ding sein. Darumb so geben uns die (Uorte nld)l also zu
ficrzcn. 3n ber ©ibel öfttr 'es gehet durchs Rerz', 3.*.
1. ^Dlocc, 2/24; 5lpg. 2, 37; 5, 33; 7, 54. «ögL anä^ m 15, 28S
er l]oiä)n staube] gehet zu Grunde des ßerzens.
m. Das sdtmecKt.
3u fd^metfcn in übertragener 3?L'beutunQ OgT. ^SSb 9, 1)70
(d^nieriPen 2c. SEÖfl IV 257 fi^niftfcii 3 ff. ^^3. ©ejtgnt&orf) (©oud).
mat) 124
Sß. 289 Bschüt mä miä) schon mit seid) vn kot
CUenig rnir das zu härlzen godt
leb bab dannodx ein gülen mul
€s scbmcckl mir wol vnd duckt mid} gut.
Sutftft in bn* [Rc^ft^ es scbmedci wol ober nicht.
(531 S4, 190 wenn er [^Jott] uns lässf sagen, dasz wir der Sünde
sollen los sein und der Cod soll uns nichts sdiadcn, das isi das
€ssen, das sd)medci uns wohl . . . denn da gibt das UJort
erst einen re(i)ten ^dimadi» wie man sagt: Jluf einen guten Bissen
gehöri ein guter Crunk» da kötnpi £eib und Seele zusammen,
34, 204 tUenn wir in Enfed>tun9 versndit halten, wie ßottes tüort
stärkt und FDul macht, so könnten wirs uerstehent weil es aber
nid>l versuch! ist, so ist es kalt und schmedtl nitht. H5, 113
Ich habe kein fynz, Cusl nodi Begierde zum Gesetz, es sd?meckt
mir nid)t. 3ti,404 Daraus so folget, dasz das Evangelium nimmer
sdimecket. 43/220 so wird ihnen das evangelium nicht sdimcdien.
44, 198 gcf)«t traurig davon, mag der Suppen nid)t, es sd)med<ct
Ihme nicht. 48,118 Das sdimedct ihnen nidjt, darumb so wollen
sie mich töten. 48,283 eine Braut spridjt, sie sei gcscbmüdtt,
es ried>e und schmedie alles wobl umb sie. 46, 3@1 Das hören
sie und sd>medct ihnen, dasz man solle J^ndern geben und dienen.
aBetnu yiuäg. XVI 624, 3 er spinnest L= Ipinnets] ex »no t'a[>ite,
tum her (Linnes approbat, das sdjmedct, XX 127, 2 in inecliis
ietis mali^ discit homo, iit maln s\h\ wol sd^mccken. *£)bb 20, 12
mcnn ihm die Bosheit in seinem lHunde wohl sd)medtt; ©itac^
40, 32 Bettelei sd)meckl wc»hl dem unversd)ämten IDauK
^ 314 -
m. Das bcrfx empfeliet ybm.
ma II 617 jpet^ :i90 (400; 412; 422) Das bertz ist
im in die bmd) (^a&en) gefallen,
SS« iiutt)Et in bei- ^i^ibctüMe^ung 1. '^ol 42,28; L £am.
17, ;12; .pH. 10. 5Biet 1 528 es isi aber ein grosse schände,
das dyr das bertz so cnifcllcl, nu du es beweisen sollt (^tl 29,
219). - 35, 297 öJie soll er aber tbun? nimm ihnen das
f^er^! Denn diese Kunst hat Sott; er hätiet einem nicbt eine 5aust
oder Bein ab, sondern er nimmct die IDatinheit nnd den Hluth^
dasa einem das F>erz entfallet, dasz kein IHittb i>der manrtheit da
ist. 36, 25 Uienn dott wieder sollt also reden, so wäre kein
Kaiser T König ^ 5ürst oder fierr so gewaltig; es wurde ihm das
Berz zappeln und entfallen, dörfte nidit mucfeen. 36,244 ]e
grösser lümb, je verzagter, wenn das Rerz cnisinket, 49,7
Jlls er binweg war, . . da entfiel ihnen bald das ^erz, dasz sie
sich vor 5urcbl versd>lossen und versteckten, 51, 20;^ Denn die
Kunsi kann er. dasz er die JlllerstolzesJen und Jrcudigstcn ver-
zag! und feig macht, wenn er sie nur ein wenig griisset nni einer
PesiilenZp dasz ihn lierz und TTlut entfällt. 52,422 wird ihnen
Berz und ITlut entfallen, 'i^^l tiu4 «J'H 25, 193 doch dasz sie es
ja Hid)t glauben, ob sie es gleich so hart fühleien, dasz ihnen
das Bcrz in die Sd)ud) und noch (icfer fället; 29, 300 der mul
ist ihm entfallen.
m er bat J^jJ^ benz.
^gl, ai3ü II 619 ^cvj 451 t464) Cr hat ein (kein) bertz im
leib. — im 4 ^ 1218.
T'ii stelle SBrampelnietjer 998 ficl^e unter ^r. 338. Sonft
Sgl. 41, 17 Die Kitlermässigkeit hatte leider dazumat weder
Tierz nod) TDutb; 42, 90 er wird kein Fierz noch IHuth haben,
sondern vtizagt sein; 126 €r musz ein Bcrz babcu gehabt,
da$z er ihnen lur die Hasen tntt. — (^3t 40, 25t» es ist
bein TDann so ktän, der sid) nicht fürchtet in der Jinsiemis,
sonderlidy so er allein ist; es ist kein Rerz da; er ist verzagt;
49,8 als £hrisiU5 hinweg WA^, da war es gar aus und kein
f)crz und ITJuih mehr bei ihnen; I. ^Jlocc. lü, 7 (Jon diesem
Crost kriegte das Uolh wieder ein f>erz und fasste einen TTlmb* —
3in Sinne üon ^SStttmutti, 2iehc \\i 3enianb IjattMi" brnuttit ^utSer
bie aüenbuns 3er. 15,1 so hab id) doch kcinßerz zu diesem
Uolk; 36,65 $old)e haben kein Rerz zu flott, darmnb alle
tage furchten sie sich für dem Code.
H7* lUii Witt dreck, wenn er nicht stüncke.
üBgl. 23iIBb 2, 135t> XrccE S nnb SBo V 1189 S^vcrt 1H:1 CiebcT
Dreck wie dünkest. was wärest du, wenn du nicht siitikest; 190
Ulenn man den Dreck aud) vergoldet, er stinkt doch*
51© 67, 75 usz rfcbtum Übermut entspringt,
richlum gar selten demül bringt,
was soll ein dreck, wan er nit stinkt?
3n ber Liegt affo eine ^etj))ottiing bc4 au0 itbifd)em befliß
entf^jniigenben .&odjinut^ä. ^gi^ t^tidj %n[»(f29B'i, Et ist so
hoffertig , dasz er stindet. Kudi hoffart wol, so wer diser eitel
Bisein.
5)ie 3ia fann l'uti)« tJorgefchn>et)t fiabru SSJeim. 'Jluäg. XIX
43, 11 29, a7S) So sie denn sid) nicht keren an die sdilappen,
die yhn begegnet \%u und Widder anfahen und nodi mehr $d>lappen
ringen und lust haben zu hören, wie yhr tcuflisd) wcsen zu
preysen sey, wollen und sollen wyr yhn getrost helffen, und den
dredCr der so gerne stincken wollt, weydiid) rüren, bis sie das
maul und nascn vol kriegen; IX 216,18 mi -16. Dan iv«n
der elicbe standt nicht also gedeckt were, so stunde der dreck all
211 $er, man must weyradi antzunden, das er niä)t so sere stunck;
SÖJvftniptlmettet 703 Uxtvr mea dicit: €s warend szo vol [üiel?|
in der kirch, das es gleidi slanck. ResfjoiKÜ: Gs isl aud) mancher
guter baufkn dreck drinnen gewesen, wiewol verborgen, vnd ist
das beste, das sie yhn widerumb aus haben getragen.
3n bet ©teile SBetni. Slitsg. XIX 43 lüirb and) auf bie fWa
Den dredi TUtlcn, das er stindit QnQt^fpicU, bie Tlutnet ©3 11 be-
Ijonbelt. ^in^u bgl. ncd) bei L'utticr 25, 150 Sollte uu solcher
aller Dreck in eiJiem freien ßoncilio gerüttelt werden, wcld) ein
Stank sollt sich da erbeben! 30,282 Und was Isis nutz, dasz
id> allen Dreck des Ceufels rühre? 5:^33 IV (jlt; wiewohl es
€. C. 6. nicht zu ratben ist, den Dred{ weiter zu rütteln und den
unsoten ITlann Vox et Fama zu erregen; VI 296 Den Dredt vor
aller üJelt lassen rühren.
€r kugen das $iinckt.
ma [\[ 272 [iiflen 173 €r Icuget, dasz es stindit. III 260
ßügc 187 menn die Cüge erkaltet, so stinkt sie; i-SS lücnn die
Cüge warm wird, so ried)t sie.
^Jl^ 6, t>2 €yner batt küng salomons ringkt
Und lügt, das vor den leüten stindit.
©ei Äut^« jc^dnt bie iHa fonft fic^ ntc^t ju finbeu; bagfgcn
ift häufig bu mit i^r aufammm^ängcnbe aUenbung crslunl<en und
erlogen. %L föia 45, 22 nnb 33; 23,133 musste alles
gewisz sein, obs wobl zweimal erstunken und dreimal erlogen
war. äüeini. l^Eu^g. XX döl^ltj (J,ni difiimis Clinsluiu i*atui*alein
dei filiuni, mus stindien und liegen Hlgen] sein. — Q'im
^tnfpidung fiecft wo^l in 25, 5H UJohlan, da haben wir den
— 317 —
obersten Dichter dieses €dicls^ den Seist des Papsls, den Ualer
aller tilgen, der so musz an Voltes Ulort seine dlelsheit beweisen,
dasz es sHnke nach seinem allen mist.
€r stincken
Sßirb tooni ^offä^rtigcn unb ^ßra^ter fltlofl* SGSq IV S64
©tinrenll; 15; 26; 28; 31; 64 (gflniotf 20S»'); nbcr au^ Dorn
Raulen 8; 32; unb roenir mit 3ema(ibS SJctfiältniffen unb ^Jlnfe^en
Wledit ftc^t 52; 57.
SutE)cr braucfjt ben ^luöbritdf nidjt nur ton *|VrIoncn, fonbem
aud) ttm Xtnc^ctu giftrgcnttid} aud) imßerföntic^, mit unb o^ine
n^m üöfftimmunQ. — fflon ©elbftflcf äüiaffit unb Habgier:
tjgl. ^)lr, 254; mt 25, 232 tüje die 3unstcn selbs sa^cn, es siinkc
noch Tiadj] 6br und Qeiz; 45, 5 es stinkt nach eitel 6eiz und
Prad)t; 48, 269 es sfinkr für der tUeli, wenn si* einer selbst lobi
oder Schill; Harren pflegen solcfts zu ihun. t^nlttfi 4r>, 240 jflbcr
der Ruhm wird nicbl lange währen und wird ein Stank am €nde
hinter sid) lassen. — ^on UnTdnfieil unb ©tfianbe. bei
^etfDncn; SB II 223 wer stinke der stinke weiter; Seim,
^uög. XII 655, 10 (jui hop o^iiifitetiir, ctitit ad t'nitiriii 'stindiStu^
szo rid) id> nft mU bistu bosz, szo bin idj nil from' ir.; itp,
453 sie hätten vor ihm stinken müssen und er hätte die Hase
gcrümpit; 15,491 flus dem Guangelio erscheinet klar, dasz er
[.'^ac^äuS] vor ihm selbs gestunken und ganz Hidits in seinen
flugen gedäudx habe; 22,341 ]d) sehe dodi^ dasz sie nur ärger
davon werden, und sind wie eine Uüanzke, wildie von ihr selbs
ubel stinkt, aber je mehr man sie zureibet ^ ie ärger sie stinkt;
25,334 Dieser ist ein rcdjter alter Rcilige und Christ; aber er
musz stinken und nid)ts sein gegen den neuen fieiligen; 25,367
Diese alle stinken nnd riedten ubel Im getstlidien Ked>t; B5, 28&
das2 der 6ottp der zuvor stank, nu heilig gepredigl und gehalten
wird; =16, si (139) bei den rcchfen Christen nichts iJcrad>tcrs ist,
denn der Papst mii alle seinen ftlünchen und Pfaffen, Gr stinket
wie ein tUiedebopfnest bei ihnen und wird au(h je länger je mehr
stinken auch bei denen, die ihii itzi noch hoch achten; -^8, 176
widerumb aber ist bei den Uerderbteii nichts so arg und verderbet
als du und stinket nichts übler denn du; 27ti Die Gottlosen
werden drob zu Schanden und stinken für der ganzen UJdt. —
b) toon S^ingen unb unperfönl ict) : 15, lf31 da sehet ihr
nun, was der Unglaube für ein Kraut und beschämt und zu Sd>an'
den gemacht, dasz er stinken modiie; 15, oie UJcrke der
Beiligen sitid nid>t wegzuwerfen, gleich ob sie stinken; 15,378
fiejiigkeit, welche doch stinket und ein Unflat ist vorßott: 26,153
ßie werden dem Papst die Rosen stinken; niusz ihmc
alles stinken, das in seinem Rause ist; y8,:^54 ausser ihnen nicbi
reine für ihnen ist, sondern rnusz stinken und unflätig sein alles,
was andere ihun und sagen; 41, 17 Hzi vergessen sie ßottes,
der sie dazumal errettet, da sie doch so sdiändlicb in die ßoscn
geschmissen, dasE es stinket, wo ein Scharrbans gehet oder stehet;
42, 231 wie trotzig sind itzt unser Cästergeistcr; wie fahren sie
einher; wie stinkts alles, was mau wider sie sagt; 48,377 es
stinkt bie zu sehet; es kostet viel und gebort und gehet viel zum
Bleiben, dasz man soll alles in die Schanze schlagen; 50,169
ihr Harne stinkend und «erachtet ist; aöeim. lueg. Vit 7, 10 fldeh,
liebs Rom, stincfc furt an, was da strnckt und bleyb unreyn für
und für, was unrein ist; unb öfter. - giti Sinne bou ÖJeftanf,
üble UiQc^rebe emgen: 15, 426 Darum was gesd)ichet, das
nicht öffentlich ist, das decke, und nicht, als etlidte thun* die da
wollen erzeigen wie fromm sie sind und wenn sie nur recht
kennen stinken über die Sünder und derselbigen Sünde umher
spielen tragen uon einem ßause zu dein andern, wie die Kinder
mit den Cocken \= "ipup^^en] umher spielen geben. --- 3m ©inne
- 511
tion 'eS ift mir jutotber': €^39, aoi Olas ihm [bcm 3uufct
Saulmi^] befohlen ist, das stinkt und ekelt ihm, kanns sd>]ed)1
ni*t warten.
350. Da$ Ut das end« vom liede.
%n Sinn ifi: 'Xabct btetbt ei, bemenhft c§' ober *^a4 ift
biü ^Pointt\ barauf Tommt nn\ 2Öü I 818 Qnht 101; Dgl. lOÖ
Das Gnde vom Ciede singen.
''3n Siutfier mi^i ®iej 1 531 ^3öb 453 ilnbe 2) bte
3id nad): Das id> nicht* wisse zu predigen noch zu rbümen denn
dich verworffen stein vnd gecreutzi^ten got(, da soi mirs bey bkU
bcn» das sol das ende vom liede sein fS^Jt 41, 89f.); vnd ist
dieses das ende vom liede, wenn sie es iheien oder erlcublen,
so were es red)l, aber weil wirs (hun vnd erleuben, so ists unrechi.
3en, aiuäg. (1606) 4, dSS\ - ^InfeEibcm \}a.l @?l 44, :i81 Das
ist der Schlangen Schwanz imd Ende vom Ciedlin gewesen, dasz
sie [bie tBImfdKntffircJ Ehre fjerrschafl und Gewalt sud)t; 51,274
Darauf gehorei uu das €nd vom Cied das S. Paulus singet; Itfc^t.
Siuiifabei-, 15ö6, 470^ Und das Ende vom Ciede heisl: Gs ist
alles gamz eitel
151. Hopff auff itmn.
^mh 5, 1763. ma II 1533 .«üpf ai4 Seinen Kopf aufsetzen:
„5eft auf cttEQ^ befteljen, cigcnfinnia fetn'^; tjßl. 504 flu! seinem
Kopf bestehen; 800 tHli dem Ropl hindurch.
5öet fiutljer oiermat nac^gewic|en öon ^tc^ I IJö weil henzog
ßeorg seinen köpf auffselzt* ^eÄÖIII27;J; Da wir solten den
kopff auffsetzen und nicht hören nod) folgen. $rebigt t>om
wetlornuit Sdjaf. (15^3) tjiiij"; nod) setzet s. Chomas seinen köpf!
auff vnd Wils nidjl gleubcn. ^tuo ^^Irebigt auff bei Äinbettauffc.
(1540) Ciij*; und setzten jrfn kopff vnd hörner auff, wollen jren
eigen messia haben, b. jftben tnb jwn Uigtji. (154^) .^tj^ —
Ödi^fcbem ügl. mi = 17, 244 [ileHd>e es nun geböri haben , . .
und sid) da Widerselzen, müssen vvir auch den KopF aufsetzen und
die fjörner aufrichten; 48,328 Die WtW . . hat aufgesetzt einen
adamantischen Kopf: 40, 310 setzen gleidiwohl ihren Kopf auf,
dass: sie darüber auch verhärtet und verstodct, rHulwillens nid)t
wollen zu ßbrislo kommen; 65, 125 njir haben Gottes 0ebo[ von
der 5^reihelt, darumb, welcher uns die selbe wehren oder nehmen
will, wider den nulsscn wir den Kopf aufsetzen; 2faäJiV4i6
die Zähne zusammen gebissen wider die Sedanken und in ßoties
DUillen solchen harten Kopf aufgesetzt und halsstarriger und eigen-
sinniger sich gemad>t denn kein bose ßaur oder Uieib, ja härter,
denn kein Jimbos noch Gisen ist,
Ü^on tjemaubten JHq ügl. bie ^läufige: 'ITiit dem Kopf hindurch
wollen, reissen\ ^ 93. DeaBlllö; 67; V 60; sBurffjOTbt 193;
m 27,321; 37,297; 39, 352f.; 40,70; 40,110. 35) III 266
mit dem Kopf hinaus wollen. ®^ 15,324 ihr sollt aber euren
Ropf bred>en. 23, 78 gehet mit dem Kopf hinan, 40, 108 mit
dem Kopf dawider laufen. 46, 205 laufen die Kopf an uns ent-
zwei. 47,292 es sind uislerliche und verdrieszliche teute« die
auf ihrem Hopf bleiben und 6oil meislern wollen. 40, 153 Ul
jemand klug und weise, der trotzet auf seinem Kopf* 49,162
den Kopf an ihm abgelaufen und zubrodien haben* 49, 167 gehen
hindurch mit eisernen Köpfen. Sßciin. ^luSg. IX 406, 17 JJjm
sy myi dem kopff durch den l^ymel born. ^tbgeteitet: (Jifll. fi 268«»
Ob dichs gleid) verdreussl, so wollen wir doch in Christo stoUz
seyn, und uns lassen grobe €sel und köpfisd) nennen. (£9125,
30:^ Der Kaiser Theodosius nichi mehr wollt lassen einen Bischoff
zu Consiantinopel wählen aus den Priestern oder geistlichen in
der Siadt £onstanlinopel, aus der Ursachen, dasz sie gemeinighct»
stolz, ehrsilchtig und köppisch wären.
— 321 —
Börner mft umn.
^an feftt bie ^öcner auf: tüftet fic^ Söiberfprue^ iinb
Streit; in ber SÖcbeutuiiß üßin "älnt^un e^iElid^er Unbiil fd^cint
Sut^er bie nitfit gebraust ^abcii, 4^ 1816f. SBa II 783
.^om 40 (44) Die ßörncr zeigen (weisen); 51 £t stedti di« ßörncT
auf; 54 6r zieht die Römer ein. Ctfo S, 93 Obvortat eornua.
5)tc Sfbeulung biefer SHa tittfpri^t ganj *Rr, 351. «ßgl. bort
bie Stellen au* ^ie^ I 145 unb m ^ 17. 244. Wnbere 3BdIpicle
finb; ^20 1 179 Das sei zur ÜJarnung gesag», denn, werdet
ihr euer Ijorner aufsetzen, so sehet zu, wie ihr anlaufen sollet;
30,388 daher kömpts» dasz wir auf unser Beine treten und setzen
die prner auf; 39,281 Und wiewohl etliche Grossen und viel
Phcrmiones ihm na(h dem Zü^el griffen und heiten Ihn gern
regiert, so setzt er dod> seine ßörner auf und liesz keinen gut
noch redit sein, der ihm raten woHt. 24, 139 mit aufgesetzten
Römern der Roffabrt gegen ßott laufen; ®c B V 204 so sind
do^ nod> uher 500 Pfarrer giftige Papisten, . . die allzumal sind
ungeexaminiret blieben, und getrost die l)<Srner aufsetzen und
trotzen, weil sie so sind gelassen; ^tWr- StanEf* 1571 3iii
iii^ Ulerdet jrs aber nicfH thun vnd euwcr horner auffsctzen, wo!
an so fahret fort, so wil id) meine homer auch auffsetzen vnd
eud) siossen. dasz es kradyen sol.
l'entjanbte 3io Q% 15,363 ßbristus beisst ein Born, dasz er
damit stösst, wie ihr an den unvernünftigen Thieren seht, die vorn
am Kopfe Ijörner haben, wenig sind ihrer, die sie an der Oase
haben. 35, 345 Ich wollte, dasz alle seltsame, wunderlidje und
aufrührerische Köpfe nur zwei 3a br regieren sollten» sie wurden
die fjörner balde abstossen, 46, 245 flber ftzl bieten sie uns die
Börner* 48,218 (349) Da stehen sie auf und verlassen sich drauf
als der Bock auf seine Bornen Wurifaber 1566, 272'^ man
musz mosen mit den BÖmern zu Bofe setzen, nid>t Christum der
freutidlidi und gütt^ hl '^x^m Aber sie [bic Sunfct] haben
hernerne stirn; nun er wirds einmal zcrstossen ewiglid). SStamtjeU
me^er 1280 Unser jungen Regenten werden aud) die Römer ab-
stossen. fS^tim. ^u^g. IX 388, 15 bomer, domil er stutzt
m. 1{mt das be$te v\hz.
Öut^ctö erfidtettbcn Sufa^ tefe Meiecta omnia' unb ücr-
fie'^e i^n ba^iti: ,,eä ift aUeä tjetac^tet oerfornmcn, Toenn mait üon
einem ^au(c faftcti mu^, bafi in il^m bie Üa^t ha^ defk fei".
9lüf cinf ä^nlic^ie Deutung mürbe man audj fDinmm, toenn man
mit Sieöciö üefi: deieeta aiitem. — 9)gt. 533356 5,284.
S)eii Url^jrung ber 9ia giebt an Sffla II 847 Jpunb 701 Rund
und Katze, öulin und ßabn ist des üngenossen Uieb- ^nm.:
„SEBer nic^t ttoUtered^tigteä, b. i. mit .f^aus unb angelesenem
njlüglteb ber ©emeinbe (*Diarf) mat, burfte nur jolc^eä 3Jie5 Wten,
baS fein ®raä fti^t. Sin fott^er ^ann mar uiinimg, ein llngenoffe;
er gcno6 baä (>Senidnbeaut nicfjt mit." ,,^^!b. £in hont wndt katz
vnd ein hain das soll sin vibe sein (©rimm, ^Zöcistfi. II '308)". —
^ac^ bem IJl&le&en eine^ ^anneä geborte ba^ Bcfte ^anpt ^^ie^
feinem ^enn; ©(^toetne, 4"^unbe, »gJä^ne, Sia^tn wuxhai nid^i ba^u
gcjä^ti, ©Timm, ^fied^t^alt. 364 f. 3Iuc^ ^ierauä etgiebt fid;, bafi
ila^e baä befie ^iel^ nui im Spoti genannt tuirb^ 'meixn tiämlic^
Tit^tS anbereä ba ifl. ^^nlidfe SpTicbmOcter giebt 36a II 879
|>unb 1389 Da ist Bund und Ratz das beste üicb; n 1684
Äu^ 436 (Der keine Kuh hat, musz die Katze melken; IV 1629
^iel^ 1 Das beste Uieh im Pfarrhaus ist die Kaize; II 1198 JCfa^e 655
(ögl. 721) Citiert au^ Sll^rcr III 1980,31 (V 3328, 7): Dann soll
id) ihm [meinem ^ann] nid»( reden ein, die Hätz war bald das
beste Oieb sein; erfläd abet falfi^: „%a^ ^auSmefcn tuitb \o
^urüdfommen, ba| ^dufe bort l^aufen tuecben". 3)er ©poU roitb
auf bie ©ptfee getrieben Utjlanb, mUl (279), 8. 723
^ 323 —
10 vSim fraw die hat gut leben,
si darf nh frü auf stoit
den huen zessen geben,
si lats wof umbMn gon;
die Med) dte seind ir bestes vich
den wartet si ^ar aigerilid)
si gend ü mengen berten stid)
wend si nit sd)lafen Ion.
SBet 2ni%tx finbe id) in biejem ©inne nur bte ©teile S)c 3S FV
611 sollt wobl ein Cand-Stcrben draus werden, bis man weder
Prediger no* Pfarrbcrr oder Sd^ulmcisier haben kunntc, zuletzt
eitel Säti und ßunde das beste Uieb mussten seyn lassen,
dabin doch gar fleisslg die Papisten erbeiten.
m. %pm 2Uttglin.
SStefen ^uäbruct fanii nidft belegen; er (c^eint gleii^bebeutenb
au fein mit 'fi^atfc 3un9€\ ©3 22 ölaite woncr s*leiffen
jcigt ber ^Dt^fc^nitt einen ^lann, ber leine !^EtauägefhedCte Sunge
auf bem ©c^tetfftein fd&leift HJlnmct tottt bamit aBer bte 8(^meic^^
:er ücrfpotten. SSgl, aud& ©prüd^e 6al. 2, 16 ötottc Sffiorte. —
^gticola 187 rebct tjon einer bünnen S^iii^Qt bei einem, ber
,,BQtb ((^nudCt tüaä gut ift", alfo einem Scinf d&mctfcr. S^utl^er
beult jebenfaHä l^ier an bie 3unge als eine ^affe, Qon ber ]pt^i^t
unb trerUgenbe lEDorte fommen; bgL bte ©teilen unter 91t. 3;}0;
@W48, 326 konnten ihm ein spitzig Hntworl geben und die Zungen
berausredten: ich meine, die Spitze sei stumpf cieworden und zu-
brod)en. SOadm. ^luäg. XVI 57,29 €s sind Sti*erling; 297, 33 €$
ist wol sri<t)erli^ {^gl ^Jtad^tt. ®. 650); XIX 421, 28 das sind
eitel stichtinge und gantz böse stid>wort (€^ 42,92); XX 272, 4
Satan furt gifftf^e, spitzige CUort.
^ 324 —
SFel^tt 5Eöa mh fdfieint auc^ lonft Bei ßuttiet nid&t üotjulommen.
^Et 9(uSbnt(f 'enge Ipannen' fotjtel ioie etncngcn, bcfc^ränfen
bagegcn lommt fiftex tooi unb bilrfte üietleic^t hm ©cgeiiHfe
'ft^iWQc^ [l>anneif bitbcn. ^gt. ^eSölS 542 Cicbcr sage mir, wer
ist der mutige und »rotzige heiliger Seist* der sid> selbst so enge
spännet, und will nid)t denn vor einer ungefäbrlidieit gemeinde
stehen? mn,i7S 00« gebet nicht so mit seiner Cebre um,
dasz sie so enge gespannel sei, das2 sie sich nur auf einen
Chcil Ceute zielien lasse und nicht auf alle. - 17, 66 Do bat man
die fiewissen so enge gespannet, dasz man die Kircften umb
eines geringen Dinges willen entweihet. — SBgL au^ sa?eim.
?[uS9.XX712;3 €s ist bod> gespannet; b. ^. Diel üctlangt.
an dk wand
356. Den t[tm\] mr die thm
iS7. zu gefatter bitten.
©iefcn brei fl(eic&6ebcüti;nben ^fta gefrüt ]\d^ fonft htl ßut^ct at^i
öierte 'Den Ccufel zu ßast ladcn\ äöa IV 1086 Icufct 633; 64G;
647; 650; 988; 1227; 1245; 1251 unb üftcr, S>er 6inn ber
ÜiaergicM fi^ qu^ <5genöfn00* Tllann darif den Teufel md)l über
die tbuT malen, er kompt wol selbs ins hausz. In pfodiiii mala.
Das bosz len steh selbs, das ist bert wie ein felsz, lasst sid)
nicht gewinnen, mann darff dem vnglndt keinn holten schicken,
es kompt von jbm selbs nur zu fru ins bausz. (Dann darff nit
leusK an beltz setzen, sie wachsen selbs drtnn, oder kriechen selbs
wol drein. . . Das vnnüt2 vnkraut wechssl ungesäbwet vnnd vn-
gepflantzt wol selbs im garten, — ©tnnbe liegt biß «orfteUunfl,
— 325 —
ba{i her 3:eufel immer ba f«i anb feereit/ {ihm böfen 3C3un[(^, bcii
toir äußern, ^o\oxt ju crfütfen unb jcbeö @(üd, bcffen lüit UTiä
unfcebac^t rühmen, .^ctftbvcn, ^tx leufel ift hierin bte ffe'^rfeüe
©ottcä, ber aIIg€Qcnn)ärtig ift unb (lebete tx^xt SJarau^ niaj
fid^ bann meiteic bte ^orytellung euttutctelt ^ü&en, man f5nne i^n
auc^ au bte I&anb ober über bk Zf^üx ma£en, ti^o^tn man fonfl
bie |) etil gen ©ptteä malt, um jebet^eit fid^ i^te^ Sc^iifeeä gc=
tcartig galten Cönnen. ^gL ba^u baS fpöttiFdfe äBoii £ut^er^
691 44,330 (291) Das sind Bisd)off<, die man in Stein bluet
und an 4ie Ol and m alet, Sin alter mijtt)Dto9ifcf)er
bfl6 man i1)n ju Öafte laben unb p ©etatter bitten fönne; bartn
i(i er bem 3:obe ober bem ^iiejcn, ben ein armer ÜJlonn au
(geuattcr bittet (Dat. ©rimm, ^l?t^olx>gic * 711 f. unb 850f,
ßinber' unb ^Duämäic^en 42; 44; ©olfäbud^ tom Dr. Sfaufl; *Reu-
brutfe VH unb VIII, ^. 0; 24). ^ci Sut^er ift bie ^lebeneinanber-
ftcHung tion Xoh unb I^pufet fe^r ^äufig. Sinmal n^eibcn fie aud^
gteic^tDcrtt)ig atä Böfi^ @äftc nebcneinanbet genannt; tgl. €31 52,338
verfluchter Unglaube! o elende U}t\U dasz du $ol<}>e 6äsie ver*
ad}test, [a verfolgest und dafür den Ceufel und Cod lu 6ast
bittest, ja zu ßerrn haben wllHj
3m Übrigen ößl. bei ßul^er SBetm. STuäfl. H 121, 6 Szo
kummen sie dan aber und malen yn den teuffei über die thur,
est ^ 18> 64 J!bei ein ßhrisf soll das wissen, dasz er mitlen
unter den teufctn sitze und dasz ihm der Ceufel näher sei, denn
sein Rode oder f)embd, ja näher denn dein eigene T)au(, dasz er
rings umb uns her seit und wir also stels mit ihm zu ßaar liegen»
und uns mit ihm schlagen müssen, also musz er uns nahend
sein, wie das Sprichwort audi bezeuget: H^an dürfe den Teufel
uicbt Uber die thür malen. 3n feinem -^anberemptar l^at
fiuffier baau am SRanbc bcmcrft: Gr Itömmt sonst wohl In das
ßaus. Hoc est dictum contra blasphemoa, qiii omnia in nomine
omuium diabolorum faciuut, sive surgant, sive Strato com-
mittantj edant vel bibant. Nemo autena unquani dicit: flcft,
Heber heiliger Cngel, heiliger trostf Contra ita adsueti mala
illa deteBtari «on voluut. 23, 137 £s darf tiod) grosser Btiade
wider den Ceulel, llefsd) und CUelt, dasz wobigerathe, . . dasz
mans nid)t dorfte wider Rottes Redit und mit Unwillen unfreund«
lid) anfahen» und also den teufcl über die Thür malen,
er hompt wol selbs. 29, 148 n^an darf den CeuM nid)t über
die Chür malen; 29,164 Denn da er [ifaxlftabt] den Teufel
also weit zu 0eva1tern gebeten hatte, dasz der Pofel ohn
ordenlrdte 3ewa1l die Bilder sollt stürmen, als durd) Gottes Ulort
geheissen, da mu&ste er fort, und das Debengebot, das dran hing,
aud> treiben und heissen die Eeule morden; 35,346 will er denn
sein Regiment mit gutem Gewissen führen und seine Seele ver*
wahren, denn mag man nid)l den Ceufel über die Thür
malen nocf) zu Gevattern bitten, sondern der gemeine Pofel
wirds wohl ausrid>ten; B6, 1S4 man soll den Ceufel nid>t an
die tUand malen oder zu Gevattern bitten, er Itompt von
sid) selber; 44,33 dardurd) man ßhristum austreibet und den
Ceufel zu Öast bittet: ^01 Darumb mache es mit der
Pestilenz nit s« böse oder arg als es an ihm selber ist, als die
Bauern wollen lieber theuer Zeit und Krieg, dann die Pestilenz
haben, über male den Ceufel nidil über die thür, er
hompt dir sonst wohl; 05,120 man darf den Ceufel nid)t über
die Cbür malen er findet sid? wobl selbs. ^eSB LH 322 Denn
es wird ohn das Unfriedes genug seyn und Krieges allzuviel sid)
finden, n^an darf den Ceufel nicht über die Chür malen nod)
ihn zu Sevaitern bitten. III ^81 U^jr sind mit ihm [^aclftabt]
wohl beladen, und mir 9esd>id)t redjt, dasz id) den Ceufel so
habe zu Sast geladen und ins £and erbeten. IV ^6S TTlalet
ihr ja nid>t den Ceufel über die Chür und bittet ihn
nid)t zu 3evattern, er kömet dennod) wohl; denn sold^e Ge-
sellen sind des Ceufels Oesindlin, nehmen aud) gemeiniglid) ihr
€nde itaA ihren ttlerkcti. Sfleubrucfc 76, 3foBeI 10 Uom liund und
der btindin. Diest ^abel zetgt: UJenti die laus ytin grind komtl,
$0 Tnad)t sie sid) besdiissen. UJenn man den teuffei zu qAU
ladet. Sihe wie du de& betten los werdest, wenns überhand krieg,
©eibemann, Sauterbacft» Xgb. 6.64 Sathan contemnentlü est
vincendus, sed io fide, nou praestiratione. Hlan soll in gleidj
wol nid)t zu gast laden. Denn er ist ein stardter felndt, den
er sid)t unnd boret alles was für vnns ist, was wir ielzund reden,
et permbsione dei omnia höüQ. coTrumpit 142 tßan sqI
Den teuffei nidjt Zu gast laden. Nos oratione et vlgiliia
satis negotii contra ipeum habemn,«. ^iele ^lügerung t^at Öut^er,
qI% man eine ®dii()id^te erjä^tf l^atte "oon €beücuten, bie i^re $ferbe
angetneben unb batici gefc^iiien ^QÜm: '©et le^te beg XtufeU!"*
S)atauf ^aSe ein 5?nat)tie Ucn Jein^n ^tüei ^pfaben ba^ eine loS-
gelaflen, unb biefcS tjak bcr Xeufel fortgeführt in bie Öitft. 156
teuibc bon Semanb erjäl^It, ber einen $att mit bein ^eufeE
gemadEjt ^aik, <Sr bnciite baS unb beidötete^ feine Uj^it
©tunbe fom, ]pxa^ n: '3)er leib ift bee teuffet^, Sfber bct
feel wirbt gerat^en locTbeitn,' (Snblid^ rourbe er öom Xeufel in
^eifein üielcr ©tobctc^ter bur^ä Sender entführ!. Respondit;
Ttlan Darff Den teuffei nid)l lodien, er kumbt wol sunst,
vnnd wolte vnns gern bev als vnnser abgesagter fetndt ^lurtfaber,
iifd|r. 1566 SBI. 616"= erjäp fintier eine ©efd^ic^fte Uon einem
Mrt^, ber int streite mit einem ßanbäfncd^t bor @eri(£)t leugnete,
boTT biefem <^dh bcfomnten ju t^aBen unb fprac^: '^ah ic^ ba§
©clb emijfQngen, [o flirre mii^ ber ^Eeufet §tnmeg/ ®a
breite i^m ber Teufel ben Stop\ um unb führte il^n in ber läuft
baöon. S)q füflte ^oct ßiit^cr: Das er vngernc boretc, das man
also bey dem Ceufel sdiwure vnd sid) verf]ud)te, denn der 6ese1l
were njd)t weit von vns. IHan durffte jnen nld>t zu gelattern
bitten nod) über die tbur malen lassen, er were sonst nabe
gnung bey vns. Spreger, 9lr, S06 es beist nitfyl: abstinere a
cibisj a cariiibiis, a raulierihuH., n pocimiis, Das heist den teufl
tu gast pftten mit aller seiner gastscbafft
^ter^er gcfiören oud^ BitUtn, in bciien auf biclc 9ta angefpicU
loirb, 93. @9128, 231 B ist gewisslid) der Ceufel furhanden,
aber wir setiens nidit. £% mus2 einer gar eine gute Kohle haben»
wenn man den Ceufet will sdiwarz machen: Denn er will «tud»
gerne $d)one sein» wenn er auf die Kirmesse geladen wird.
39,363 Denn wer wohl regieren will oder soll, der wird den
teufe] zu Sevattcrn haben müssen, ©cibEinann, fiQutct&. Z^K
186 Die papisten furd>ten si*. sehe id) wol Plus timent
Duoem Geoi'glum quam Lutberam, Sie hahen huzog Seorg
tu geuatternn gepeltenn^ wollen nun sein gernn losz werdenn.
35$. mas die tauben erle$en Keneti.
%l. aöa I 1545 ©emcmbe 10 One grosse ßemein kan nid)i
durd)ausz rein sein, als hetten sie die Cauben gelesen. SBa IH 1639
tEin46 So rein, als hätlens die tauben zusammen gelesen. IV 1047
Slaubenreln. ^Inm,: ,,Die mögen ein gutes 3ahr haben und immer-
hin fahren, die da wollen eine Hirthc haben, die gar laubentein
sei (Sut^et, lifc^r, 316^)." -- ^Mgcleitet üon bei ?Irt, Wie bie
Stauben i^t gruttei aufpitfen. — 91u(^ ironifc^; tagt, ^SBb 11,167.
Söei Sut'^er m 15, 367 es sei mit dem Reich Christi also
gethan, dasz gar keine Sünde da sei, mmi alles rein und sauber
sein, als hättens die tauben erlesen. -13,112 £s kann nicht
alles so rein sein^ als häliens die tauben erlesen. 33. 193 [^on^ä
Xaube] das ist ein rein thier, isst kein Has nod) Unreines, daher
ein SpridiwoTl ist: 6s Ist so rein, als hettens die tauben erlesen.
Sifd^reben. gianfft. 1571 SBL üUcnn man nur in der red)ten
reinen Cehrc einig ist, da musz aud> nid)t etn rHeiilin vnrelns
vnd falsd) seyn. sondern musz alles rein vnd erlesen seyn, wie
von einer tauben, — ©bcn ho^in ge^rt ouc^ 3>e 3ß V 69 $ie
— 329 —
wollens all«s erlesen haben, aber selbs nicbi erlesen sein. ®^ 43,35
urollens aufs allerstrengest gehalten und aufs reinest erlesen haben.
43, 119 ujeil sie alles aufs reinest erlesen haben, — 9if(nUd)eii
©inne^ mit tronifi^em ^^cigcfc^matf ift ^De3ö III 379 katzcnrem.
Dkl) wird nach 4<r sonnen frieren«
Sa>ü IV 617 Sonne 154 (354) Q wie wird did) nach der
Sonne frieren f 307 mit ber ^rFfärung : „Xu mivft btt^ nai^ biefen
angenehmen SöeT^fältnilfen jurütffe^nen." II 1222 faufen 43 Kauff,
weil der marcki vor der tbür ist^ auff das did) nid)t friere nad)
dem Sonnensebein, ^«tri 11 419. %mh i \ 200 citicrt ^jonä ©ad^S
III 1, 115^^ midi will gleid) nad) der sonnen (Untergang) frieren.
SDenn '^itx ber S^W^ 'untergatig' eine Urflärung [ein foH, ift fie
ftd^er falfd^ unb bie aBen ton !EQa gege&ene bie rid^iige.
S^utf^et !ann id§ bie fonft nid^t nai^toeifen.
360. €s ist aus, das man speck auff kcien bret
2Ba IV 673 Bptd 11 Es ist ausz, da$Ä man speck auf kolen
brate, mU ber (hffämng: ,.3)ic Sac^e tft 311 fnbe" unb folgen-
ben 2 ßiiaten: „id* bin aud> hin und wieder gewesen» da man
Spedt hat auf Kohlen gebraten" fSs^uppiuS, Sc^r. I HS). „€sz
ist ausz, das man sped« auff kolen prett" (Ctofmann 31. 53), —
SBanber^i Grnätintg ift füljc^. S)et Sinn ift nac^ bem 3ufammen-
lang ber folgenben ©teile ani 2ui^tx etma; ,,Q% ift fein ©e^eim*
me^r, man Brauttjt eg nidjt metir ber!|eim[iif6En, baß man
©perf auf .STo^len l&rät, beR» baä ift oHgemeiu befanut.
^gL m 25, 150 üJeil aber sold)e Zeil aus ist und sie im-
versd)ämpte Eügener für aller UJett erkannt werden, ists fast lädier^
lid) und «in fein Jastnadjtsspiel, dasz sie noch immer fort in der-
selben Carwen daher fahren und meinen, man kenne sie nid)(,
sondern man werde (wie vor) immerhin glauben, was sie lugen.
Rein es isi aus, dasz man Speele auf K^blen brat, fiilft nicht
Bruder, dasz du gemalet bist, man kennei dich gleid^wohl-
161. ist nicht not streck auff kol«n braten,
das fett treuff in aie a$$che.
aöalV673 Specfl5 ö ösz atgekäme (afgegele, ver-
gangen Spedt op KaWe (o bradc, '3(nm.: ,,3u ^ön^offtäbt no<^
mit bem S^h^' UJenn m man Önner Pann bewwe". 5)a« Spric^x
mxi ]^tmt aur ??ctf;>Dttung berjcnlgeit Weiten . welche fefi>^-
öetftänUidfee unb attpmdn gcbräurfjlicfic ^inge nic^t t^un, entmebei
tpett fte ficfj liü^n bilnten ai^ Giibcu ^uk^ ober au^ ^igenftnn.
%nhm ^iQc^ttjeifc fefilcn mit.
m. mer mit euUn hüni febet mmt.
getiU 3Ba; bodj bgl. I 901 SuteS Beysz betjc] mit Eulen,
hast kevne kautzen; n 1189 ^a|e45l) OJär mit katzen jagt^ der
fa*t gärn meusz; 586; 593; 594. ^mh 1193.
Qinßcrtc 30 Swer iulen uür den valhcn zamt,
Des sin ist !az, des lop erlamt. Urml^eimet.
Ul^Ianb, ^MU. 51 !D. 6 Der mit katzen gen acker fert,
Der egl mit meusen zu.
gifd^art, ^taftif (gcbiuar) Uler dan mit gecken zu acker gebt, der
mus mit gäud>en egen.
©tun ift ttloa; 2)ct (Srfolfl eine^ UntemefimenS J|änßt 0&
üon bcn QuSfü^teiibeTt aKctf^eugm, SBal. ^t, 261 nnh 363,
©c^eint lönft bei Sut^ev fe£|Ien; üst. aber ©ie^ I 617 wenn
man wil viel rotke1d)cn vnd vogel fangen, mus man das hülzlin
oder eine eule auff den htoben oder leimruten setzen, so gebets
von stallen 25, 337).
365* lUer Hiebt Kaick Mi mmut mit dreck.
SS&a II 1115 ÄalE 14 HJer nit kald( hal, der mmz mil leymen
(Cebm, Dredt) mauren; »gr. m 2S4 ßbffel 57 Olcr keinen Eöffel
bat, musz mit den 5ingein essen; IV 1730 aüagcn 103 (= 144)
CUem dei lüagen fehlt, der nimmt die Karre, egcnotf 100"
(2:a|}pius 391): Streck didi nadi der dedt, Si bouem ma habea,
asinum agas, Cbü wie dM kanst. ÜJer nit kaldt bat, der mßsz
mit leymen mauren. Tüan musz mit den pferden pflügen, die
mann hat. Ctto 226 mola tantum äaUa litaut qui nou
faabent tum. DSOQb 5, 65.
m ßut^er ^iel I 452 ^terf 2 oier nid>t Sd)iiN bat. der
musz seine bedanken haben; wer nid)t Kalk hat, der mauret mit
Dredt 30, 74). ?lu§nb£ju mi 39, 286 Es bcisst, ein iglid)cr
soll sid) selber prilfen, was er vermag, wenn er will einem andern
nad) folgen, denn wir sind nid)t alle gletd), . . fTlan spridit, wer
nid>i Kalk bat, der musz mil Kol mauren und beisst dcnnod) aud>
gemauret und den Kalkmäurern nad)gefo]9t, aber nld)t gleid> gut
gemacht SÖeinu SluSg. XX 174, 18 Utere igitur ea secun, quam
habesj qiiando alia Don potes uti iuxta provcrbiiim : ^er nid)t
kaldi bat, der mus mit dredt odder leym mauren.
ätfnlic^ Söeini. Slu^g. XX 97, 9f. Proverbium : qiii non habet
equos, das[bct"^] musz mit odisen pflügen; cbenba 24 tHan mus
— 332 —
(aiebat Stupitiiis) mit den pfcrdcn pilugcn, die man hat, Qu!
nf>n habet equos, arat bobus, iuxta proverbiuiu.
364. Ti$$cheti 4uff tmgm lande.
ma l 1041 fifc^en 31 Er fischt auf dem Crodtncn; 03t. 2 D«r
eine lisd)t auf dem Sande und der andere fängt im blasser nidUs. —
2)cn Sinn öerrät^ U^Icinb, mimkUi (^r 141) S. 367, m her
[Raubrittn- fingt :
9J. 7 nad) uoflien well wir visd>en
aud) auf dem trudinen land.
last uns dort einher wisd)enE
stost uns der red)t an dband
so sing wir nimmer: 'adi iaider!
wa nimm wir winterklaider?'
das soll uns m] besd)aiden
der mit seinen guldin rot
der in das reis ein gat.
Dteinfife ^Öoä 2925
Dit syn a1 visd)e van mynen dingeni
dar derf ik nid)t depe int water na springen.
SJßl. QU(5 UEitanb, y^olföl. CJir, 283, SB.) ©. 732
93, 3 Od) vissdjer seit si, vissdier!
Dat visdi hebt ghi 9bevaen
so verre aen gbeen ^roen beide,
daer is goet vissdien gaen.
«Bfll QU(% S)Söb 3, 1683 in bcn (Stauben ^]^tn = im SBalbe
fttetfen, rauben. Otto S. 6 piscinari la aere, — ®ic 9ia fdfeeint
bei £ut^er fonft nicEft DDr^utcmmen. (Eiunbertoanbi ift ^r. 365.
$6s. Em dem stcgreifl sieb nmeti,
58flL BalV 793 Stegteiff 1; 6; 12; 14; 15. S)et Sinn ift
urfpxüngtidfe : ,,ftd^ ödhi Sttafeenraute nä^mi trie bie 3iou^ntter",
bann o6gcfc^toäctft „ofine beftimmtcn SScruf t)on bem letett, TOaä
einem in bi« ^üuh läuft". 93gl. %enotf98»j 9ioIIiDagenMtf|teiii
XXXllJ; ealenf^jiesel, X. ^fiftorie; Urlaub, 5!olJSl. (91t. 236) ©. 617
33. 5 mcr sein gut fast auf Tüsmng kit
vil gcul aud) bat am baixen,
km dienstgclt bat und mmq bsd)dt,
tut selten gut in dbarren;
wann er verzert sid> Stegreifs nert,
greift an auf all personen,
der denkt billid): ersdinapt man micb
so musz id) ausz den bonen.
79, 16 und durct) sie würt das red>( uersert,
man usz dem siagenreif sid) nert.
©3 23, 12 , , . von dem slegreiJf sieb erncren,
*3U8 24 Die satlel narung
JTIIer adel weisst im landt,
UJann wir sd>on kein erbteil handt
llJir kynnendt vns der armüt weren,
}\\Wm von disem sattel nereu.
©et 2i\i%n pnbe lefi bic ^Ka nur ^liirifakr, %\\^x. 15Ö6
idt 297* B war aber der Cdelman ein ßoltloser THenscb, der sieb
ausm Siegereiff nebrete. 33ie \>on l'uttjev in bei tat. t^luslegung
beS SprotJ^ctcn HJlirfja (1542) au 7, 5 citirte Stelle bes D^ih Vivitur
ex rapto' übcrfc^t Stcpljan Dtcitf) (1555) Denn wie der Poet Ovidius
schreibet: da nerel man sieb vom Raube und des Stegerelffs (l^^fc"!''
aiuSg. VIU 147).
mer m\ Uni inu$ mi wagen haben.
m%L aäJa 1 917 fa^iTen 30 Oler wkl febrtr der musz uid Kedci
haben; HI 1314 *pfcrb 776 lüer wil wil Pferde reiten, der musz
vil fjabern haben,
Sßti Äut^et ögl. ehoa 102, ^ftanbgbffe Bpx, ©al 6, 26:
[ücr sid) mit Ruren nähret
und mit Karren fähret,
dem ist Unglück besdjeeret.
SüaS Sa^mx mit Söngm erfdjeint groftei" Üppigfeit unb
367. Tdr Dtn, wirfft nicht vmb.
SEÖa I 917 Sauren 17 Casz fahren, wer nicht hören will
lasK fahren» was nicht bleiben will; 49 Casz fahren dabin.
?{gticota 570 5are wol damit. Das ist ein DcutsAe Hleiaphora
vom faren. Zum wolfaren geboren viel: €rsi1tch eyn gülter fester
wagen t darnach ^utEe starcke reder^ §utle stardte äun, evn gutte
deyssel, gütte pferde. vnd eyn gutter führman, der die wege weysz,
aud) eyn gult gesesz, des der srdi füren lest, darumb ist es als^
vfl; fare wol damit, vnd 6Mt gebe, dasz du wol damit farest,
als 6of1 gebe, dasz dirs wol geradte. mir braud)en es aud? zum
spott also. Gs hat mid) der vmb eyn pferdt, vmb gelt betrogen,
idt will es gehen lassen, er mag wol mit faren^ er darff sonst
nidlt wider kommen. — ©engcnbad] 482 Ülnru. (bcr ^loU^ibj
Bruder Ihu gema*, wirff m( vmb. - Sögl. 3)306 3, 1253.
Sut^er fliebt burc^ bcn 3ufo|[: in rebelleö dicitur au er^
ftnnen, bafe auc^ er bie 9ia ©pott brouc^ic. 3n ber l^onb«
fc^riftüd&en ^oxm fann ic^ fic [onft Ui t^m nid^t nactjiüeifcit; aber
ba^ fp5tti(d'je, einem tSrlucfte ä^nltc^e: 5a^T ^in! fcl^r ^läufig.
3. m, mtim, 9tuäg. XV 413, 38 Quare farhel hin vos Herodiani
m tnalam cnicem! 117 ]a fahr bin, meine schöne traute!
25, 170 Jahr sdiön, beitiacr Bapst. 25, 201 So fahre hin . . es
gilt, wen das Spiel gereuu 26,127 ?ahr schon, liebs Pau!id)en!
28,353 5ahrt sd)ön. gnad Junker, 29,180 5ahn schön, lahn
schön, lieber Rottengeist. 36, 18 fahret sdrön, lieben Sesellen, es
jsi zu hod) und zu viel vermessen. 39,260 Ulohlan» so lasz
man sie audt fahren, immer zum Ceufel zu, weil sie ja nicht
anders wollen. 40, 112 dasz hiermit der Synagoga Urlaub ge-
geben wird und das Scheidcliedlin gesungen^ das da lieisst: Casz
fahren, was ni<ht bleiben will und: Cüie du \wilt, so will ich auch.
40,205 labr hin mein gutes ehreben, 42,59 man musz lassen
geben, was nicht bleiben will UTid das Dräuen zur Cetze geben,
wie man spricht zu den Ungehorsamen: (Uoblan fahr hin, du
wirsts wobl finden. 42, 2^^^^ tjSm aber ein anderes gelälU, der
fahre immer bin. 46,108 ]a fahre hin zum Ceufel, wenn du
diesen morieti nid)t willt gläuben. 47, 229 fahret hin in des
Ceufels Hamen mit eurem Tressen und Saufen. 51,109 wer nicht
folgen wifl, der fahre bin auf sein Abenteuer. 64, 149 Das ist,
du tbust recht und wohl fahre immer fort, 0lück zu! 64,264
So fahre aud) hin» du edles zartes Fräulein [SBelt], und finde was
du suchst, 65,43 Sahn, fahrt, ihr seid auf rcdjter Bahn; so
ttiusz man laufen, wenn man den fials will bred)eiu ß^v 60
Wir nid>{ wilU so viel mal gebrannt, witzig werden, der fahre
immer zum Ceufel hin. — 3m Siebe '€in fcfte ©urg': Easz fahren
dabittt sie habens kcin'n öcwinn. — 3ur ^ftbeutüc^nng bient
Btto no^ 39, 274 So Itann ein Jürst keinem ins f)crz sehen
und musz sein Regiment also bleiben in Finsternis . . und gebet
eben wie ein CUagen, so in der nad)t fäbiet und na* öedunkcn
geben musz, oft nid)t weisz wohin, und wenn er meinet er wolle
hol bin fahren, so ist er sd)wot bin gefahren* wirft zu weilen
umb, zubrid5t Stridt, Rad und alles, ^gl auc^ m 49, 242 den
Ulagen vollend umbwerfen.
— 336 —
tMtt igticber auff seinen fu$$en,
%m%t er $icD« witAs ml fnlen.
egeiiptf844^ £i binkt keiner an eins andern fusz.
Set ßuttier bürftc bcm ©inne nad^ etttia etitii)re($en 631 30, 94
mic du wilU! fahre bin und mach dir ein Bgens, du wirsts
mhi gewahr.
369* mechsel ist Hein raub, dlxit far pedtculo
po8lto Iq loeuiii equi furto ablatt.
Sßt. IV 1840 SEßedifelS UJecbsel fsl kein Raub nicht;
IV 1050 %an\^ 1 Beim Causd> kommt immer einer zu kurz» sagte
EipSf als er eine Kub aus dem Stalle sUbl und em Rarnidtel
hineinwarf; ^ Causd) ist kein Raub.
ginlpieliingen bei fiutfjet m 26, 187 O^er solchen Kauf (das
ist kein Raub) beisser Simonei. der sündigt todtlid> und ver-
dammlich; 36,221 Der Bettler kommt hie zum gewaltigen RÖnige
und bettelt also, dasz er nid>t will das JTImosen umsonst von
ihm nehmen, sondern ihm irgend vier T)eller oder Cause dafür
geben.
370* tret keiner den andern, rtixit Gallus sab equo.
Söa [V V^OS Iretcn l; 3 mit bcm 3ufa^; idi will ihn auct»
nidit treten, l 129£> Sufe 99 nimm die 5üsz in fldn, oder id)
trete did), sagte der ßabn zum ßcngsi; Hl auä) 218; 1301
©ein 61; V 948 ©ein 143; $öfcr ^ 720f.; 1448.
SflSB 37, 63 €in han kam eins mals vnder rosz
Und dundil sich selber audi so grosz
ünd sprad) mit bbficlidjcm trit:
Reiner tret den andern nit.
öine entfprc^cnbe Jabel meifi @5bc(e in b*t 9(nm«:fun0 ^icqu
bei <IameranuÄ 396 nad).
TO 60,44 das keiner nii den andern trcf.
^J^atWt»ä, ^iftoricn, VIL ?hebigt, ©. 143 Gn grosser Biscbol
redet mit einem €uangdi$(hen, man solle de$ Bapsts vnd der
Bisd)ofe nid)( so feindselig gedencken: trette keiner den andern^
$agt der ßan zum Pferd. (Dir sind eud) zun hatipien gewachsen,
vnd vnser fusse sind mit eysen besd>la9en.
171. nimt dreck ma pfeffer.
SBqI. aÖQ III 546 >lfläulebrc(f ; III 549 «Dläufcmtft ; III 550 ^Rftufe^
Pfeffer, ^appiuä 137 Etiam coi^horus inler olera. IiäOab 6, 1822.
5i© 102, 67 für golt man kupfer ictz zurüst^
müsdredi man under pfcffer mist.
^latt)eriuä, ^lift. VII. ^;ktbi9t, S. 151 Zum besdilusz horel aud)
meine Sperling > denn der meusemist vmnd gcrbelur wil sid) do(b
jmmer vnler den pfcffer mengen, ^tjilanber (2. öeptfjt) 100
böses für pl, lHäuszdred* für Pfeffer ansehen und ballen; (4. @c-
ftc^t) 181 Dann daher haben soldje mcdicini&dje £omposiia
ihren reAien Hamen: wan die Doctores den mäusztredc vnder dem
Pfeffer durd) gelriebcn, wohl bezahlen lassen. < ; (5- ©eMt)
©. -^20 Der ohnseelige Jfpoihed(er hätte . . den armen leuicn
Quid pro Quo, Opium pro Äpio, Itlänsztredi für Pfeffer geben»
dessen er, der Doctor kurtzum kein sdiuld haben wolle, ©eutft^ct
Bpta^t gtitenftanj, 1898, S, 39
Dasz IHauszkoht wil im Pfeffer seyn:
wem dieser Pfeffer fuget,
Der reisz sid} drumb, redt g'rad und krumb
der Krämer jhn belrügei.
Sut^ier menbct biefe 3la cinig^mäl auf fi^ an; 3.33. 1,71
1d> selber (dasz td) THäusedredi aud) mit unier den Pfeffer menge)
habe sehr viel meinen Papisten zu danken; ßinc neue 33mcbe ^um
@e[anflBu4: Summa es musz ja der meusemisi unier dem pfeffer
sem; @^32, 26 id> babs aud) etiabren (damit id) mid) Hläusedr^dc
unter den Pfeffer menge) dasz id) $o1d)e Briefe . . bab für mir
gebabt. — ©pnft tgl. 25, 265 €s waren aber aud) unter ihnen,
wie niäusemisi unter dem Pfeffer, ctlid> Bisdioffe Jlrianer; 27,335
Kürzlid), wie wir mit dem üoik zu Hlarkl kommen [eä ift bon
ßoncilicn bie UtU], so müssen wir Pfeffer bezahlen und Mus-
mist fressen; 44,48 Denn Unkraut will unter dem guten Samen
sein. So menget sid) aud> üläusedredi unter den Pfeffer und neben
den Cempel ßottes bauet allezeit der Ceufel eine Kapell (^gl. Beim.
9luSg,XVl596, 618 unb ^a^tr. baju ©,653)j 48,222 €r ist unter
der d)ristlid)en Kird>ent gleid>wie TTIäusedredc unter dem Pfeffer und
Raden unter dem Korn lieg! und hilft den $d)äffcl füllen. —
©innljeitoQnbt tfi 64, 327 Did)! anders denn als der
Pferdedredc unter den Äpfeln . . und singest unter den 5d)önen
flpfeln in Ceipzig: Nos poma natamus; SEÖeim. 3Iuäg. XX 167, 17
Nobiäcum: Muacae wollen ^ cerere sein.
172. JUtf $Hh mut die trebern menget«
den rrcssen die $ew.
ma iV 1300 Zxthtx 2; 6; 7; S, 11 1384 fiUieil 11;
12; 15; 16. ©c^iCct-^übben 1, 135 fü^rt^an:
GJe sik menget mank dem ale,
Dei wert den sogen gerne to mte {%%top1^, 1 428)«
33ei 2utfyt üftl. m 32, 37 und weil wir müssen unter den
Crebem wohnen» müssen wir wogen, ob uns die Säu fressen; wnb
ethja auc^ 51, 1S6 JQr soldie Sau gehören sold)e Crebcn
J7i* Culex de Camelo.
Musea In Curm.
©eibeS finb ÜBetfcfinften ton Jatetn. 3^ tüefd^em ©inne ß«t|et
fid^ i^re 3lntombun^ badjtc, adflen bic ^tfc^rebtit; ügl. SShami^et*
me^er 3^t.S08 In Sciolos [gegen bie ®e|fettüiffet] : Optimum meu-
daciuni est in arrogantes Sciolos. Mu^^caiD sedisse auff eint
fudder 1)ty, vnd szo man cinfurit» stöbe es s«er. Imo dixit:
€v der teuffei, wild) ein staub Man ein fbliege anncblen. Et
Culex [bie latein. Xtfd^reben Ijaben piilexl] decideus de Canielo
dLxit: 1dl meine, du babst gefulet, was did) für ein last ^edrudtt
halt. Talis est Cocleus advergus Luthenim. Süa certe seii-
tentia talis est.
aßaä Dir, 373 onlanat, (d fllaubc id^, ba| fiufl^er Culex,
TOiJe, mit Pülex, gio^, tiertüed&felt nnb bic tfa^et Romulus IV 18
<^g, ö. -öfterfe^ 86) ober ©teintjDnjet IV 16 (^g. n. öftcrtcij in
ber ^etbUot^ef b. litt, äl^ereinä Stuttgart ®b, 117 ©. 18S) im
©inne Tiatte; ber Bearbeiter ber tat. Xi(c^tebfn l^üt bcn Snl^um
benuTtt unb i^n betici^tiflen toollen; md^ njÜTbc baÄ Mecidens* für
eine '^Mt nic^t gut paffen. 9[nbierfett§ ifl e§ Tn5glid^, ba| Sut^et
für [eine Saflung eine mit je^t nicöl tiefannte lÖDtlage ^atte. —
Romulus App. 13 (ßftede^ 92) pnbrt fid; eine gabcl Culex el
taiirus, ber eS au(^ eine int)aUlid) Pulex et camelus mel^t
paffenbe ^ariant« unter ben t)crf!ficierten 3abeln be§ ^^dbru^ giebt,
toelt^e ßutl&em ber ^Uerioerfifelung ^Inlafe geboten 5aben f&nntc,
gilt 9lr. 374 Müsca in curru bietet Romulus II 17 [Öflerlel^
©. 60) = ©ieinliöhJel LI 16 (S, 129) baä SÖDtbtlb, 2\ii\}tx mu§
aber eine anbere CueUe gehabt ^oben, bie ouii^ Sif^art Ijortög,
3n Sfiter ^Prafti! @ro|muttcr Reifet eä jum 3uü (Sengenbocö
©,423): CUann man heu ablad* wird man m grosem gestätib
22-
die muk nidit sehen, die darauf sas, und sid) so gm uermas. —
©tetn^&tücj, bct fünft für fiutf^er^; gaBeln Outüt %tm]m au feilt
Hurtz angebunden.
aöa I 75 ainbinbeii 5j ^nm.: „®emt leidet in Soxw". %mb
l,296 ernäit ben Ucfprung bcä ^uSbrurfS: ,,^a$ utibänbige, toithe
%'i)m futa anbinben, i^m feinen <&VietTQum fieiet ^emegung
Iaffen'\ Sei «ul^er ügl. 691 ^ 20 II 87 (Däre der BaucT ungeduldifl
und kurz angebunden.
376. Kunz oerhawen.
gfe^rt Sffifl. m i*ut£)er mi 30, Jiber das ander, das laute!
kurz verbauen, das; man den Buchstabe a kaum höret öder nicht
wei&z, Obs a, e oder i laute, und stehe! kein linger dabei, der
da zeige» dasz es lautet; gleidiwie die Böliemen ihre Budistaben
kurz verhauen und sagen Przikasani; ^ 20 11441 malet nu den
Kriegsmann iti aller Rüstung und OUehr, fasi auf die römische
IHanier zu kriegen, die kurz verhauen Kleider angehabt und ge-
schützt gewesen, ^il^nfidj 63142,181 fst kurz abgebrochen.
52,368 (3u 3o^, 14,6) Das ist ja kurz abgeschnitten und srradcs
verdaiupt alle Ulege, Cchre und Cebcn, die nid)t Christus heissen.
Da$ maul damit vv^asscben.
|[Balll5l3 'JPlau[29a Das maul vmsonsi waschen.
^^SBb (i, 1784i bnÄ SJIquI fc^toeirfi'n mit einem ober ciiüoÄ: immct
im ^Jlunbe fütirm, t)äuftg baüon rebcn. 3ebermann tDflfc^t baÄ
3nau( mit i^m, er i[t aller SBelt im •£ialä: in orc est omni populo^
iBei Sut^er ^9125.84 So lasz id) mir das wohl gclallcn,
dasz sie mii diesem Dreck ihr Hlaul $püclen und wasdjen; sie
müssen doch rtiil uns ihr ITlaul wasdien; 36, 1401 ÜUcld>c nu
tust haben an andrer Eeute Sund, die sein wie die Säu, warten
auf den Dredt, lassen also das Kalb durdi die Zäbn und IHaul
laufen. Denn sie fassen hm und ber der andern Sunde auf, dasz
sie ihr THaut damil spülen, wie die Säu auf der fassen Dredc
aufraffeln . . 6s wäi ihn auch leid, dasz ihr Däbister frumm
blieb, denn sie konnten ihren Eust nid)t büssen und das Hlaul
nicbl waschen; 43, 53 Sonst, wenn du es unlet ander Eeule trägst,
so bleibt die Person ungebessert, und das Böse ungestraft und
wird gleichwohl durch did) eine andere ausgetragen, dasz ]eder^
mann sein tHaul damit wäsdiet; 48,155 Der Splilter in unserm
Jluge musz herfur, danrit müssen sie ihr IHaul zuwa$d?en, aber
ihr Balk musz nid)ts sein: 48, 161 Damit soll die Ulelt das IDaul
be$d>meis$en, sie hat mil ihren Sünden zu sd>aifen gnug, darf
nicht ihr IHaul mit uns wasd)en.
n))nUd) flingenb aUi anberen <&inne& ift (S9t 47, 278 Du
darfst nichl weit darnad) laufen, so du will zu Christo kommen^
darfst nid)t zu Sl, jacob nod) gen Rom geben, nod) das IHesser
wetzen, die Zähene waschen, sondern das ist zu Christo
kommen« wenn man an ihn glaubet.
Die karten mengen.
Sgl- ma !l 1151 ^üxit 31 (32) Oler die Karten misdjt, dem
fallen die Blätter na* UJunsdie (der giebt sie nid)0; 49 die
Harten anders misdjen; S3 dk Karten misd)t er gut, aber er spicH
sd5led)t; 5^ (72) Tdj will ihm die Karten besser mengen; 81 Sie
haben die Karten mit einander gemisd>t: S4. ^luttcn brauet biele
aDenbung, Ul&laitb SJoÜÄltebn (g, 919) 350
— 342 —
6 wil mengen basz die karten,
bin unvmägt,
id) habs gewagt
und m] des ends erwarten.
Sei ^?ut§er 6Sl 65, 182 Der siebcnt wird m]UW nod)
kommen und die Harten mengen. Gin igtid)er will bie üleiMcr
werden. 65, 184 Den Cext mengen lule ein Harten. SSa^ auc§
<£^31,146 Spielen mit den Seelen al& wärens alte Kartenblätler.
34, 196 Darumb musz ers (@ott] so kar(en und mengen, das2 sie
wissen, das2 er 0ott sei.
379. Das ipM oerderben*
33gl. saja IV 703 ©ptel 220 Einem das Spiel verderben;
231; 236 Er verdirbt Nein Spiel; 256; IV 1634 ütet 62 Blas zu
viel verdirbt das ganze Spiel
Setege auB ßut^ct fc^Un mir fonft. ^gl etwa ^Jt 24, 54
Dun, so ihnen das Spiel miszlingt« bin id) für ihnen der Ehr-
geizidteft sd)uldig; 35,65 Des Spiels ein 6nde ni4d)en. bcn
Srtn mit 'Spicr tjgt. ^r, 380 unb ^ir. 127.
Ins spiel komen*
ma IV 704 ©piet 252. ^^L 180 lüer ins Spiel kommi
mus2 spielen; 234,
fflci Cutter: ml 21, 295 Die weil wir dann hie ins redyte
Spiel kommen, wollen wir ein wenig still ballen und uns sehen
lassen, wie die Oeuisd^en nil so ganz grobe Darren sein, dasz
sie romisd) Politik gar nid)ts wissen oder vorstehen; 48, 239
nicodemus wird aud) in das Spiel kommen; 48,244 UJenn man
meinet, es soll nu zu sdieitern geben, so kämmt etwa ein nico«
demus oder ßf)usai in das Spiel der wendels. — 3"
©piel jein' Ofll 9lr. 127.
3ih Tch sunge dir nicM vom babber $ack.
33gf. 9Ba II 258 ^>afeTfn(i 2 einem nicht den l)abcTsadi zeigen,
^Q^u roitb in ber 5Inmerlung Qnacfüt)Tt eine ©teile auä ^at^epuS,
©ijrQd&, I ©l. 77'^ lUenn ein grosser eines geringem darff,
so gibt er gut wort, klopfflt ihm auf die Jidissel, lädet jbn zu
0aste . . . bisz er jbm ein tausend Gülden leibet; wenn er
dann das 6eld hinweg [eTganjc: W]^ zeiget er jbme md?l den
Babersad«, spottet sein dazu. V 1395 ^oMadf 4 Den Babersade
singen; mit ber 9Inm.: ./itiiä gift^arig ©oigantua (1592, ©.45)
gebt ^lerüor, ba^ 'bet ^bevjocf' ein obycure^ [gcmdnt ifl tuo^l
'o&fcönc^'] 2icb mr', 3u bicfer SEnmcifiing togt. and) I)SQ3b 4 3, 87.
EfÜcbftrt fiil^rt nur einen löcrö an, ber aber jur ßrflörung bei JRa
nii^t au^relc^it.
3fb*p^26, 216 gicbt ©panier htd ©teKen aus IDtitmer, in
bcnen bie ^fta gcbTand^t ober barauf angetpidt tüixh.
3^39 19, 18 Zu gutiem tütscf) heisst es: ein vertragk,
Oder gesungen: der babersade.
fiut^et. 9lürr577 (Üil es dan ye beschworen syn
Und hillft aud> weder gudc noch gad<
So sing id) nit den habersack
Id) sag bei gol als, das id) weisz.
Dan solt es sein ein heinilid)keit,
Sie betten es dem narren nit gesell.
®cn(^tnalt, ^tt 4 a SEÖfnn bie <Sctifbte hm @aud& bie Speifen
bereitet, fo ifi er ftct* ^uc^erbaut baüon:
$0 hat die selbig spysz ein gsd)niadt
Und ist wyi über den habrensadt.
Öinc befricbigenbc SrflöTUUß p biefea Stellen gtebt ©panier itic^t,
iDie et QUdj (cinetfeits mit bcr mxi ©öbEfe 19,5 (S, 70
^nm.) gegeteitcti fic^ lüc^t befiiebigt erftärt.
f&ti ßutfu't fommt bte ?Ra in bvei Stellen ^oi, fütiiet
fe^e; bie Reiben erft^n TOcrbcu ^jon Älaiber Sfb^JO 52 angcfäfirt,
<B[ 6. 5 CUcnn sie [bie lUtöni^c unb iPfnffen] Hlessc gehalten und
gesungen haben, denken sie* sie haben es alles verrichtet, singen
nnserm Tjerrn Sott damad) nicht vom ßabersad«; 6, 208 Bauer,
Bürger, Knechte, Hlägde hören wohl, dasz m dem Kaiser geben
sollen, was des Kaisers isr; aber sie silngen ihm nid)t uom Baber-
sa<k daran; sie sehen den Kaiser nicht an, gerad als wären sie
dem Kaiser nichts sd)üldig; 36,272 Darumb gchets also, wenn
sie einen gnädigen S^üistcn haben, sind sie stolz und kann Qie*
mand mit ihnen übereinkommen. Ja, unserm f)errn Cfoti selbs
singen sie nicht vom Rabersack. - 3ur iöcrgleit^iung jie^t filaiber
a. a. S. 54 nodj Ijaaw ß3( 38, 30 Die 0otHosen haben die
Freude des CUorts md)t, sondern sie freuen sich desz. dasz m
Korn und üüein, das ist Reicblhum und den fDammon dieser CUeli
haben, wie die Päpste und n)önd)e; die singen unserm f). 6.
von einem Strobsadt; wenn sie nur ihre Stifte und Kloster
haben» das ist ihre Jreude.
Söon feinen ^rflaruiigötaetfuc^cn fi^eint Stlütbn JelbfE ntd^t be«
fnebigt fein, unb Qufeet ©gantet flnben toir nocft anbere in
3fb?pi& mit bteluT m kft^iäftigt: ^. ©prenger ©b. 26, 281; 3o^tt
27, G2; @. iöoffcrt 30, 430.
bin ber ^Jieinung, bog her Sluäbrurf 'fingen' bei Sutl^er
unb ^utnei: auf cm jener 3*^** geläufigeä Sl}o(l«lieb binroeift; mit
3ot)n ^cier gebe id& jit, bafe baS au^ tfif<i)QT^t cilierte Sieb ttom
@beCntann, bei: ftc^ in einem ^aferfacf in bte blühte tragen tä^t,
nid^t genau genug ftimml, nnb ebenfo tpentg (bet ton @öbe!c %txa\u
gqügenc) gw^c <&adC be§ $faffcn toom Italenberg. @in ^Sotf^Iieb
übet, auä bem ft^ meiner ^öletnung qHc (Steffen erftäten laffen.
— 345 ^
giefct cS. €S finbet auf einem dtcit fliegenbcn 53(att d. 3. 1500
«nb jlel^t in ^Inaiien SEöunbn^orn* (f)g. U. Stttmger, ^aÜe
1891) ©. 563 wntec ber nktfc^nf*: On l)ab«Tsad<.
33. 1 Und wollt ihr hörtn singen,
Id) sing ein neues Eied
Uon einem feinen Fräulein
Und wie es dem erging.
Sie war genannt der f>abersadc. . .
S5en ^taberiodf, alfo ft^ \iVb% trägt fie aur «Dlü^Ie, mit ber ©itt«,.
ber Ütnürter müge ifjn tnal^len, aber „e^ fott Uerfc^^üiegen ]m\"
iEÖaä unter 'matjlen* ,iu Detfte!^cn Tet, exgiebt bie int 3)3CB6 6, lJr55
angefül^rte Stelle auä ffitdj'^ot, aSenbunmntfi (1602) 1, 1^2, m^n
man bergleic^en !ann ©cnflenfioi^^ ©. 413, Sy. 97 jf,, t»o cS tion
ben SÖÄtgcm, bic auf ^u'^tji^aft aefien, l^eigt
sie tragen jre kernen
auff frembdc mülen gerben,
die sprewen bringt er heim.
SOom ^üKet <An toixh in jenem !^iebe li^eiter gefaxt:
€r konnr ihn nie gemahlen.
Et war sein UngefälL
4 Der müller nahm die Stiefel,
Streift sie an seine Bein,
€t ging die Sassen auf und ab
Und sang ein Eiedlein klein
£r sang ein Ticd vom ßabersadc. , ,
5 Das hört des tHüllers Kned)te
\n seinem Kämmerlein,
6r dad)t in seinem Sinne,
€$ war ein Iraulein fein,
€s war ein Fräulein minniglid).
— 346 —
lüolll 0otl, solU iäi sie schauen
Ulobl durd) den UJillen mein, ^
Dein und mein und aber dein —
Es sollt vcrscfiwiegen sein.
33ic Ie|te geile aeiflt, jüqb l^tigt: 'nidjt üom ^abeilacf fingen*,
nämti^^: eine ^eimEti^feit nicf)t t^öric^t aiiSplaubctn. 3n
bcn Sut^ierftcHen ift biejcr eisentddje Sinn burd^ bm na^elicgcnben
5lebcnflebanfcn keinftu^t, baß man fein <Sc^ctmni6 am bcpcn 6e=
tpa^Tt, njenn man fid^ geßefcenen galt^ bumm ^cIU unb
t£)ut, n)ü^te man üDn nid)t$. I?iele Deutung pa^t au^
au 5)la%fiuä. ?t5ß 13, 18 i}i an baä tiftige, ge^ieijne ^in^jerflonb^
ni^ amifi^en ^ertn unb Stntd^i p benfeii; im £ut!^. Marren tDtll
ber ^art nid^t ben ^aberfatf fmgpii, fonbern aKeä fQQcn; bnä l^cigt
l^ter, et roill mit ©eaug auf [ein (tü^erei Söcifpiccfien p fc^tocigcn
fii^ unmtffeiib fteEen unb i'f)un, alss Glätte er nicEjtä öerfprod^cn.
3ii b£t ®eu(|matt ifi unter '^»afeerfadC' ei» narf) bcm ongcfü^rten
ßiebe tei<fit erratl^'^nber (JJenufe Dcrfte^ien, bcm bei: l^auc^ eine
gute ttRa^l,^eii im fccfonbmn Satte Dor^ie^t,
aeöag ©31 38, 30 basf 'Singen ^on einem ©txo^fad' an-
Enngt, fü Eöntitc eä eine üon Cuttjer gebilbcte ^Rq fein, Me baäfclbc
befagcii folltc XDit 'ni^i Toom ^aberfarf fingen*, luobei Stio^facf
alä ©egenfa^ ^im §abcr(a(f ben!cu njnrc, ®ocE) eine öiet
natürltc^ete unb pttcffenbete S)eutunfl finbet man in ber 2öq IV 920
©tto^ffitf Iff. tn mand^criet 3C&enbungcn fdjon aug Sut^etS ^tit
nac^flejpiefenen Sta: €inem den Strobsack vor die Chür wcffen, at*
^^^^lu^btucf ber Snttüftnng mit bem ^ktenbegriff bct ^urücfineifung
einer @^uuft unb ©iiabe; l]aup([äd)Eic^ mit bem ^bbnic!^ eineä SlicnfU
üer^ältniffe^ bro^en. SJet bor bie Ifjür gcmotfene ©tio^fad beutet
auf ba^ Sd^cibcn anä bem ^^Qi\\t, ^3Jnd) bie Verberge filnbigen."
Söenit Qucfi Sffianber bie Dia "Dom Stro^fadf fingen^ nicfjt Ecnnt,
fo fDunte fie bodö Ji^ut^cv mttfil anttjcnben, benn eä giebt ein ent-
fprec^cnbcÄ Solf&Üeb, l>fll. U^lanb, SLbIföl. B, 703 0lx. 269)
— 347 —
8 Im vrintcr wann die weiszen mudtcn fliegen
so mflssen sid) die webersknaben sAmicgcn,
man «ürft in den strosadt für ir tflr:
kumt der belle summer
man gibt in das bett berfflr, berfOr.
lie|en m l^teran einige 93emerfungen fd^Iirgen über Sutl^rö
9efamttMaft mit bem beutfc^ SoUSItebe, toofflr mir eine fttif^
ttott Seiegen jut ^eifägung fU^t, bod^ ^offe id^ boju eine anbete
Cklegen^it gfinftiger au ftnbcn.
i$2. K«cbe ober dei tam, Iracbe berviMer
hMt fltfÄttttscbafft.
aSa II 1656 ftüd^tn 5 €in Kud) vber den Zaun vnd einen
wieder herüber; tigt. 15 Kud)en gegen Kud)en. V 508 3(>un 36
Kudt vber den Zaun vnd wieder herüber; bilff mir, so helf id)
dir wieder; t»gt 14 Ein kried) vber den zavn, die ander herwider,
das ist gute gevatter$d)afft. IH 830 ^tod^bot 114 = «gricola 242
nad)bawer vber den zäun, nad)bawer wider herüben 1 1641
iSetPatter 5 Gevatter vber den zäun, Gevatter wider herüber.
91$ 19 6uatter über den zun.
flriesz id) myn guatter über den zun,
$0 grieszt er mid) berwider $d)on;
€r lediet mid), so küsz id) in,
Das yeder weiszt des andern sin.
95,165 Dod) wann ein guter gsell mid) bat,
Syn lugen id) bestatet hab
Und bin dod) nie erworget drab.
— 348 -
Suatter über zun den hin über,
Do antwurt er mir ßeuatler wider.
Ön gsell bilfft rcd)t dem andern tiagen.
S)ie Qngefül^rtcn, unter einanbex tjcnoanbten ©pric^mörter ftnl>
bDjipelpnnig. empfehlen auf bet einen Seite ^Jlac^bam unb
©cüattex-n ftdj nic^t aü^u nal)t 3U taimen unb ben ^öette^r nur
übet ben 3aun gelten lüHen (üat. S©a III 828 Sila^hax 84 Ciebe
deinen Dadibar, reisz aber den Zaun nicht ein!); anbmfettä UUn
ftc luenn ''iadtbarn freuitblid^ mit eiiianber üEtle^ren unb fic^
ticlfen, fD ba| bex Qmix feine unübecnjiiiblidic ©tcn^e bttbet.
S)a^ Spriö. Eünn ic^ in bex Sorm, lücld^c i2u%T§ ^ünbfc^rift
bietet f fonft nid^i noc^rotijenj offenbar lobt e8 l^ilfreic^en iüerfe^r,
SSci ber ?Intoenbung üetnjanbtet Sprio. benft £utt)cv fünft an ben
^igennul, an^ bcm biefet ^erfelir ^letDDvgc^t Sügl. €91 23, 313 l^u
gnatt^i. 5,47] CUic denn der ttleK tücise ist, wie man spridJt:
gud( Uber den Zaun und wieder beruber; aber uienn mein
nad)bar allein will sagen zu mir: lieber, gudc über d«n Zaun,
das ist» siebe wie mirs gebet, bilf und raib mir, sei guter Dad>bar.
€r aber will nid)l boren, dasz id) wieder sage: Oeber, gudt du
au* wieder beruber und sei guter Dacbbar; da isi der öüeli
5reundsd)aft aus. Denn sie gudct nid)! über den Zaun, wo man
nld)i wifl wieder beruber gucken. JIlso sagen die griecben: ßand
wäsd)t Band, (fielen ©pru(^ weift ßraSmu^, Adagia 1559,
35 unb 263 nQ<^ aU einen ®etl^ beö ^pic^annu^, njel^en ber
©opbifl ^^tobifu^ not^i einem ^tusftjvu^ bcä ©oftateä im ^Ifio^uä
be^ tptato im 'ilJlunbc führen )>fEcgte.) I^erner bgl. ilBdm. Sludg.
V 182, 28 Placens autem sibi in sua prosperitate quid aliud
faoiat, nisi quod ut proverbuira est 'Mutiuim scabunt muH'
ita ipse suoe benedictoi-es benedicat et laudatores landet, ilÜ-
que viciaeim beiiediceutem benedicant, laudautem laudent iu%ta
pa. IX. ^Laudetur peccator in desvderiis suis et impius bene-
dlcetur\ QefatUr ubir den zun und berwidder (3^ bem
^{pT ongejogeiien [ateinifdjen ©pm. ttQt. Otto, 292 unb
28, 387 Danimb judcet «iner den andern u)ie die TTlaiilesel
sid) lintereinander jucken).
SDaä öemanbie, fe^r ücrbreitete ©^jrffi. SäJa III 826 9lü^bar 54
(Slgricola 243) Em nachbaut ist dem andern ein brand schuldig,
b, ^, n mu6 fic& tjefaUen laflen, menn i^m baä eigene §aiiä
beim Traube bee ':lb(i)bar^au!eä befc^abigt iDirb; be^ ?£a(^&ar€
iDcgcn mu^ man etn?fl^ tciben, Eommt 6ci ßutl^er bor 691 32,37
unb 81; 33,293; 36,362; 46,159. ^^l ülld} SSa I 1207
Stiebe 42 £% han heiner lenger friede haben, denn sein nadipaufer
Wil; M Sut^er m 15,87; 39, 101.
nj. triebe nicht eine gän$ v?ber den weg*
©0 fagt man üon einem Xxäqm abtx Semonb, bet beftcter
9Irbcü imtauglid] ifi; l?gl. ^506 4', 1261 (II 2 b/?), S)iefe 9ia
fe^tt SäjQ; boc^ ögl. bte ^Ra I 1335 @anS 196f.; 218; 223, in
beneu ©önfe^üten a[sJ geidien ber SaTiHieit gilt. 5E)ie fautc
@TetE [agt 311 itjiem faulen ^anjel U^tanb ^^m, (?flv. 246) 650
Sö. 4 pro* uns ein, treib ausz die gense!
aigricola bietet bie SRa in ßut^er^ ^liietEgung bcö ^ÜfltcnmferS
1518, aBeim. l>Juäg. IX 127, 7 Ueiti die Pfaffen und Hlonchen, die
Vt>rc gctzcätc betrben sollen und slappern uberbyn an alles auff*
mercken, geben eins teils bin und an alle sd}ani sagen: 'Cv
bin icb frolicb, id? babe unsern goth betzatet\ spred)en dartzu;
'Hun trieb id) gotbe nid)t eyn gans über den wegk' und
werden bofferiigh und meynen, sye baben gnungk gclban* 2ui^n
5nt in feinet dgcnen älu^gobe biefei: Sdjnft bic ?Ra untetbrürft;
»gl. äOeim. ^iugg. II 84, IV,
— 350 —
114. Jluff einen trunck treten*
®iE ^Ra fe^tt Söa unb 2\tt^n, fobiel je^e, SieHei^t ift
fic gleid^BcbEutenb mit Sgcnolf 190* Der l]asd>cn auff den riemen
ITCtUn = faufen. Sl^L mä) 18
Uff der Ikscb^n riemen Iretten.
Kumpt, lieben guattren, sindt gebetten
Der flestJien uff den riemcn zu fretten.
trotten stardf sindl gutler ding,
Das sy vns nii ins antlitE spring.
SBü I 1048 ?pa1($c 25 nmxi: „^on ber 'Gilten auf ben Ätcmcn
her 6(ffitl^^ bc§ Slcibgurtä trctm' ^erflcnomnien nnb auf foltje an*
^emanbt, lüclc^c bie gtajc^e nicEit bau jic^ Iaf|cii". ^Bgl. etroa bei
Süt^er IV 553 Gestern batl i* einen bösen Crunch gefasset,
da muszi id> singen.
its. Diel zu lange gescitlaffen.
%ai biefe ^Ra itit^t; bo* bgl S)SÖb9, 280, tuo für ben
büblii^en iinb flnomifcöen ©efcraiic^ bie(er 3la Söeifpicte qu3 bem
JEDTrejpoitbenjblatt be^ ^eicinä für nbb. S^ta^forfc^ung gegeben
toerben
nu waket up, §y Christen alle!
by is geslapen uele lo tange:
de vyande sint in dem lande.
äber baS ju lange ©c^tofen unb (eine ^arf)tfieilc ügt. (onft SÖa IV
198 Schlafen 37 f.; 40; 65; 116; V 1705 S^tafen 183f.
Sei Su%t: (S?t 39, 361 Darnacb wenn wirs nidit mehr leiden
wollen und gern gesleiiert bätten^ so werden die Raupen in allen
Blättern sitzen und wird bdszcn: zu lange gesdvialen!
Eigentli:^icn Sinne aU SScifpiel geiingcr ©ünben: 41, 61 dasz
— 351 —
du einen Cruttk etwa zuviel getban hast oder zu lange gesd)1afen. —
Sie 9ta mt(pTic^t bem Sluäfpruc^ ©eneca'ä {Epist.VI 1) Ubi qiiae
fueraat vitia, mores euot, desiuit esse i'emedii locus (Bei Sülzet
a. m"" 20 1 102; 23, 283 u. 39,361) iinb htn CüibiMcn
aJei^CTl (Rem. am. 91)
Priucipüä ubsta^ sero mediciaa paratiii*
Cum mala per longaa convaluere moras.
^ictau fö^a 39,361 unb ^ift^reben, % toon garftemann
unb S8tnb(eil III 170, m^t and) ^r. 208 unb 249,
€s ut so bin.
3}gL ma II 659 $m 1 es is( *o bald bin als her; 20 ^
Wgnc0la 509 €r ist also hyn. ?ls^icola jetgt bic 5tnft»cnbung auf
iflenfd^eii, SäSaoren unb Itjtcre. ^]Jian tutU bamit lagen, bag ctlDftÄ
toeber fe^r jix loben noi^ gerabe^u ^u tabdn iß.
^ei £'utl^er fann id^ bicfe älSenbnng fonft nfd^t nac£imei[en;
'DSB16 4^ 1375 giebt SBetege aus 3nttttni 354 unb Sfflbcru^ u 4^.
1)in i$t f»tn.
©gt. TSBB 4^ 1S76 mit Sßelcgcn qu^ Oiarg. 94* unb ^leattberä
©pdti^tu. 39a II 659 ^in 5; in bcn folgciiben ^tt. mit 3n?äfecn
toie ©genotf 107^ Bin ist hin, leibet kein ]ud mehr drauH* Quod
factum eet, lofectuin üeri nequit;
gingerle 51 fjin, hin was ist beschaffen
Daz kan doci> nieman wenden. Saberä 70, 1.
®gl, audfj Otto ©. 273 Quod periit iieriit
5Bct Äiutber: Sffleim- luög. XV 32, 7 [m 22, 176) ßottis wort
und gnade ist ein larender platz regen, der nid>t wider komptp
WO et eyn mal gewesen ist. €t ist bey den Juden gewest, aber
byn Ist hyrif sie babcn nu nid)ts. Paulus bracftl ybn ynn lene(}>en
land. Bvn ^sl awd) byn, nu haben sie den Curcken. Rom und
latiniscb land bat ybn audi gebabf, byn ist byn, sie babcn nu
den Bapst; ßSl 35, 139 Rin ist bin, lasz laufen, was läuft; 6ott
treibet sein $pie1. ßocb bleibet, was bleiben soll , . und was
nicht geben will bleibe dahinten, aitc^ e^49, 45 doch spricht
man: Cr fähret davon; er ist dabin.
Sonn yn den ar$ scheinen*
ajgL ma IV t>25 Sonne 352 mtm ihm mcbl die Sonn« in
den Bals sdjcint, bekommt er nidits Ularmes in den Ceib;
€r lässt sid) die Sonne in den TTlagen sd)einen: .^JlämUc^, um fic^
ju fättigen; olfo üon 3emanb bet ^Ulangel leibet". 3n bemfelben
Sinne bürfte auc^ bie obtgt, mir fonft ntc^t nac^tceiSbüte
berftc^en fein.
€r i$i nm weise.
äßalil 965 giofetceiä 3, )>%l mä^ l; 2 unb V 1633 Ülafe-
toeiÄ 4. — ^Een urfprünglid^en ©inn 'mit fdnm ©erut^i begabt'
bat baS äBort beim Spür^unbe. citiett ^äißb auä ßontab tion
aBÜVjburg, Steher 32, 251
tilgende spürt er, sam das wilt
ein nasewiser bracke.
Söom Menfd^eu mixh ber ?tuSbru(f nur tTDni(d§ unb in tabcin-
bem Sinne gebraust toon einem, ber aUeS roiffen unb oer[ie]|en
mU. 'i^^l %)mh 7, 417!. So ftctä bei fiut^er, 53. m 32. 18
Solchs mitsz ich obngeübr also reden, denn mir aud) von klugen
3uTi5ten und sonst von mehr Qaseuieisen furgehalten ist, was
isls denn mehr? 36,279 flber die Klugen und HaseuJcisen, wenn
sie nur tm Sertnonicben können, so meinen sie, %k 1i6nnen$
alles . . aber den Ceulel aut ihien Kopf wtssen sie; 37,17 itD
weisz wohl wie sie bie und derglelcben Öner mehr glossieren»
die naseweisen, so den heiligen Geist meisiem; 30,298 sotd)e
Sprüd)e sind grosse, treffliche und red)( königliche Sprüdie wider
die naseweisen und Dünkelfeiner; 39,328 die hoben Belehrten
oder naseweisen* üfdjr. ^lurifaber 1566. 267^ Stolze, fjoffertige^
Kiüdlinge, naseweise» die sid) dünken lassen, sie sind sebr gelehrt,
sind glcidir sprad) Ülarl.» dem Ocaro, 2:ifd&r. gfrotiffurt 1571,
233" Es sind unzeitige vnd vnreiffe I)ei1igen, sot^e sloltze Hasz-
weise und Hlüglinge- 6a =20 11 565 Jfiso thun alle sold)c nase-
weisen. < .
SJem ©tnne nad^ »crtoünbt f^^eint Seim. ^uSg. XV 129,37
die sad) ist nu gnug angriffen worden von andern kuten denn
wyr sind, die mebr senffs ynn der nasen baben.
Boret das wachs««.
9Ba II 125 @rQS 73 mit ber ^Inmerfung : .^ifje 'Rtht ifl fe^r
<xit ^ai^ hn dbba ^ött •^etmbaHet baS &x<i% toac^fen unb bie
ilÖotte auf bcm 93Iieä ber 2Ämmir"j unb bem .giintoetä auf 1 1076
«llafi 62 Et härl die fitibe husten (vnd miidten feisten). $ier
tneiben auc^i auä iSe6* t^xand nod] me^r Sßeifpietc Don 91a jur
SJtrjpottunfl ber Stfiettoet^tticit unb ©it^jcrflug^eit angefü^ct.
SBßl, 49 Das grasz hören wadjsen.
Die weit ist also wol meiert,
Das sy das gTas£ yeiz wad)sen bort»
Und feiet dennocbt offt damit,
Ja» wol vmb einen puren sd^rit.
©intplictufi (jhita) IV 356, 24 flu^ bilden sieb ibeils Spra*-
kündige ein, wollen aud> andere teutb bereden, sie allein hören
das ßiasz wadjsen* $ftiknbet (2. iSefid^t) B. 67 du bist zu hod>
und weit u&n der €rden, dieser aber [Dr. Söttet] ist nahe beym
Boden, darum höret er aud) das Bras wadjsen und ba^ so grosze
einbildungcn von sid) selbstcn.
Sei Cutter BgL bie t>emonbte 31a, SBeim. 9tuSg. rV 555, 17
Du borest die schalt feysten.
m Bescheint sieb yntt der welsfteit.
475. Er hat tief» ynn der weUheit beschissen.
gep ma; ügl. II 1417 5?tuöfc^et6er. ßutl)cr fogt in bet Stegtt
's!d> in der Klugheit besdieissen'. 3)en Sinn flkbt 69t 36, 1S3
betreust sicf) in der OJcisbctt %l S)te^ I 266 (tä^ 25,53)
Ijeissl sid) das nid)t (ein in die Backen gehauen und sitb in der
Oleisbeit bestbissen? Sonjl ugL M 29, 263 Reisst sid) das nid>l
fein in der. Klugheit bcsd>isscn? 51,311 sie stehen in ihrem
Crotz und bcsdyeissen sid) in ihrer Klugheit. ®c5lö JV 59 evadere
non possunt, quin iiupmgaut in äapicDtiam Dei und be«
sd)«issen sid> in ihrer Klugheit. — ^^äuftget flnb Umfc^Tcibitngen
toie m 25,106; 26, 194; 65,207; Sc ffl IV 592 std) in der Klug»
beit besd)meisscn, ®eS V 154 tin Kopf, der seine Ehre sud>l
und sid) in seiner Cüeisbeit bcthut. SOaeim.^. VI 617,28 sid) selber
bubisd) in der klugbeil helleren (bsJ- 33ieö I 286). m 29,237
wie fein sid) dieser Geist in seiner Rlugheii betbut; 30, 201 £r
hatte Sorg, der Baudv werde ihm bersten für grosser Kunst;
30,202 Siehe so stehet denn der Seist und bat sid> die ßände
bcthan mit all seiner Kunst; 31, 9 f. Den Ceufel aufs Darren*
seil führen» dasz er sid) in seiner Klugheit betungen mmz;
34,212 dasz wir mit unsrer Klugheit zu Harren werden; 40,71
in ihrer Klugheil und Uleisheit zu Darren werden und sid)
— 355 —
selbs verführen; 4d, 250 gott zeiget an, dasz sie in ihrer
(UeTsbeil selbs baden sollen und sid) selbs abrennen und zu
Standen maAen. — Söfll, 9tt 154.
Eine Rappe sebneitett*
Sögr Bali 1138 ßat>pe32 einem eine Rappe iusdjneiden:
„IHne Unannel^ntHd^Eeit , ein UngtÜd beretten"; ba^u tottb an%
SBofff, ^Jiflor. 350tfSHebcT anaefü^rl; Dan es ist imc durd) sein
verbengnus also eine kappe gesAnitten, die er nimmermehr
mit seinem pod)en wirdet vernitten, S)3S3b 1^1 ctticrt auä
Slmhi:, 70, 52 (ein ^Übii^cn milt tote ^lorrmfo^pe anlegen avi%
SJcratociftung; il^r SücBfter t)Qt f« öetlöffen):
$0 wil id> mir ein kappen sdineiden
und beugen zwo sd>e)lcn dran,
und will umb deinet willen
wol auf der gassen gan.
SBflI. aud^ U^lanb SBolM. ©. 549 (5tr. 201)
2 liesz im ein kepkin sd)neiden
wte er ein kaufman uiär
gen TUbik tel er reiten
zu crfaren newc mär,
5n bif(en beibcn U^tcn ©leiten leitet bet eigentUd^c Sinn ber
f(^on l^inüber gu bem übertragenen. SimtoÄ, ©prto, 12 378 ^at
bie Benbung: Bist du ein Harr, so lasz dir eine Kappe madjen.
3n bet Sieget ahtx mac^t ober fdfineibet man nid^t [i^, [onbcnt
anbem eine Äap^ie, nämltd^ eine ^arrentatJpe, b. ^. man jleltt il^n
flU einen harten öffentü(^ ^in. 3n biefem ©imif fagt SStant,
SBorrebe x^m 91©
^- 61 id) sd)rot ein kapp bie tnand)em man,
der sid) des dodi nit nimel an.
23*
h99 hctt <ttT lang ein happ gtsAroltfi,
wenn wir dtd) au! dtx gasz erdappen.
SögL and) U^fliibp SöolM. 479 (IRi, 178)
14 |)eme isl iH« sd)anl£ nnszraien»
musz den spot idm sd)aden han.
in ward ain kapp ge$ct)rotcn,
in günnets wo! jedermann.
907 Dir wird sunst venus efn kappen Saroten.
€ticnbDVt, X-^VI 410ff. Reifet im ßiebe tton ber
^iQrrenfappe, in ber uexfc^iiebenen StÖiiben in ber %ii bes Dlarren»
fc^iffö eine ^flarvenlaspe baTflefcoten luivb;
163 Der die kapp«n hat gemad^t,
er hat sie wol gcncit,
den Schneider bait er wol betracht
kein kosien daran geleit,
sie ist zu Pforzheim geschnitten,
wo) on ein sd^neider scher,
ich wil sie noch manchem sd)ickenp
mus jm sein kopff zerfidien,
bis jm sein lasd) wird leer.
«ei ßut^ev fanb ic^ mir eine ©teile Q'ä 28, 346 Hlifh dunkt
wohir König ?>eimi(h habe ein €lk grobes Cud)s oder zwo da^u
geben und der giftige Bube Ceus, der wider €rasmum gesd^rieben
hat, oder seines gleichen, habe die Kappe geschnitten und
mit liitier .unterzogen. Jtber ich will sie ihnen aussireid)en und
Sdjellen daran schürzen, ob 6oti will %i. ba^u 18,96
Bett [^at] gedadit; id) musz dem Harren so ein Kippen anziehen.
26,60 [§einj bon SDi^lfcnbfittcl] machet *in fjelckäpplm » ja eine
narrenkappe aus 0ort und (km {t>Ti$tli<l)en QlAubcti.
Im mmU mthm lassen.
3IBüin 520 DDiauUSl 6r lässl sich md)t lange im maitk
berummären. 3« 'mft^iten' = burc^ctnanbec mieten, mit htm
^leknbegitffe ttt Hnoibnung bgl. 6, 146S mit bem ^itat:
bin id) freilid) sehr kützlid) und lasse mir nidit gern im maule
mäljren, viel weniger ins Amt greifen, Sellenb. 2, 43».
Sei gu%r ogt, ®3l 26, 217 dJenn wir nu sold) Urteil wissen,
so thun wir warlid) nid)t fein, sonderlid) Kaiser und K^ni^e,
Ttirsien und Berrn . dasz sie död) gar so sd>ändlid9 ihnen
lassen im niaul mähren» irumpeln und äffen, ©et Bim bct ffta
ift bünac^: einem bie SBovte im ^unbe fo buti^etnanbcr rü^frcn,
bfl| ein oibrer Sinn l^erangfommt aU bcr tiom ©predfier geipoEtc.
©tcicfibcbeuteitb ill ehwa Q% 15,340 jHlso haben sie uns den Cext
aus dem maul genommen und ihm eine andere larbe angestridten;
ober 25, 79 flber das Jtrgcst is(, dasz sie btemit 0ott ins tHaul
greifen und die Ehe verbieten.
m Bey der nasen füren*
ma III 952 Dlüfe 133; bgl. 276 €r lasst sid> bey der nasen
förcn wie Büffel; mit ber ©eutunfl auÄ ©efenerS ^^^ietbud^ XXXII":
'm einer sidi vnbillid>er sdjädlidjer sadyen bereden vnd leychflid) in
seinem fürnemmen abwenden lasst'; sidj bei der Dase herum-
führen lassen: ,,$i>n einem ft^mat^en 37^en[c^en o!ine g^orafter unb
o^nc SSSillettöhoft, hergenommen üon bem ®eBtaud|, einen 3liug
büTd^ bte Hcfentöc^CT hn S&üffel jie^en, um fie 3U i^^imcn unb
au fügten ". SSgL Erasmus, Adagia 1559, @. 363 naribns trahi,
T^ff ^tvog ^yieff^<tff nad^getoiefen an* einem Dialog Sudan*.
%I. auc^ ^ 54 By der na&en fiercn.
ttlann du will t>on, was id? verdten
Und bader machen, wa ich sien,
€ssen usz» so t* mfisz riercn.
Das bcissei: l>v der nasen fiercn.
S)iet; I 727 erllärt hm ©inn bei 3la ^et ßut^et: „mcn nad&
S3ctie&en führen, im en t'^m p feetuftigcn, it)n gum ht\im
galten ^ i^n mit leerer Hoffnung tdufc^en" unb cittert eine SteUe,
Qu@ bei au($ äut^etä ^nfi^t ül&et ben Urfprung ber !Ra angebeutet
ifl, iifd^rcbcn (1568) 414^ der mli boszbeil ist so grosz; wenn
ein fürst die lateinisAe sprad)« lebrnel vnd studiret, so fürdtten
die uom adel und recble, er werde jncn zu gelebrt wnd zu klug
vnd sagen: box marter u. s. w. was? wil e* f, g. ein $d)reiber
werden? c. g. müssen ein regierender fürst werden, nnlssen weit-
lid)e bende) lebrnen vnd was zur reuterev vnd zum krieg gebort. . .
Das ist, ein narr bleiben^ den wir mögen mit der nasen um-
berfüj-en wie einen bebr» — ^ie Sla ifl M ßiit^ct {et|r ^ftufig
unb ttfec^fdt in bet Sonn, Sögl. SB. 6?I42,85f.; 43,360;
XeSGÖ II 369 an der Hase führen. 691 27, 409; 35, 244 imb 399
bei der Hasen umbeHübren. 24,36; 30,403; SBeim. mu&g.
VI 260, 7 mit der Hasen führen. «SC 21,355; 35,244; 44,319;
45, 164 mit der Hasen umführen. ©eSTD Ii 78 m 38, 390) wo
man sie btnfübrt mit der Hasen, wie ein Blinder den andern.
631 47, 57 dasz man dich bei der Rasen näbme.
Su bet xcflesiöen SRa 'sfd> bei der Hasen nebmen, ziehen'
togl. ßSl 25, 242 Medice cura te ipßum. Ijans nimm did> selbs
bei der Hasen; 25, 320 damit id) mid) selbs bei der Hasen nehm«
und meiner Harrbelt nid)t vergesse; 36,406; 41,21 unb öfter.
aöicUeic^t ift aur erftötung il^reg llrj^iningä l^eranjuaic^cn Stimm,
Steutfc^ie fRc^ÄaU. ©. 143: *ftac^ einer uormftnni|(^en ^emoljn^eit
muftie beim SSiberruf ton ©tfimä^ungen bet SBenirteiltc fi(§ Jelbp
Mm Slofenäi^jfet faflen, iiat^^ me^rem beutft^en @cfe|teii pc^ \tlb^
aufs ^aul {erlagen.
^ein ©itin nicEft aEgu fem liegen au[^ fnigenbe ^a, beren
Ikfptung unb iBebeutuiig Uutfyi jum l^dl felbft anhiebt, tok
a. SB. Beim. SiuSg. V 4 das man einem ein nascn maAt;
ubi causa exteraa praetexitur et iütiis in occulto uulla causa
est; mi 21, 210 der Sd>nfl ein wächsin Hasen machen; 24, 74 f.
wie die Saukeler den Dingen ein ander Hasen und Jlnseben geben;
24, Sä Hit» dasz id) Reu, Bcicbt und Slrafe leugne, sondern das
flblasz üorniditigc, das uns ein Hasen matf)t; 26,250 ip%l 41,44)
Obn da$z der Papst . . den Königen und ßcnn gern wollt ein
nase drehen und strohern Bart f1ed)ien; 2S, 179 warumb sollt
nicht aud) 3^mand dem Sprud) $. Pauli ein solche Hasen stellen
können; '<^Q, 310 wie du Ciigcnmau) wider didi selbs hie bekennen
muszt, damit du den Jllbern eine Hase drehest und sie äffest,
ist aber dein €mst nid)t; 30, 31 f. dasz man greift, wie sie nid)t
wissen, was sie sagen, oder wie sie sollen den Ceuten eine Hasen
machen; 30,418 Denn weil sie sonst wider Clünder nod> etwas
6uts thun, werden sie ^aud^ler, den Ceuten sold?e Hasen zu
mathen mit Mugen Cüortcn; unb ^iciton übgeleitd iS3t24, 28 €s
musz nod> allfs viel ein andere Hasen gewinnen, soll es red)t
hinaus gaben; 27, 811 Und mussie auf £ni&er 61ossirn St. Paulus
Sprud) ein sold> Hasen gewinnen.
^mt vnd gut
SEBo II 1731 Äura40: b. i. o^ne UmfdEjtücifc. SÖfll. 17 Kurz
und gut gefällt Jedermann; 4& Rurz und rund, ögcnolf 104^
Sacra celerius absoluenda. Hurtze predig vnd lang bratwüfst. , ,
THit grossen henn sol man nil lang spraad) hallen, sondern kurtz
und emsilid). . *
f&ii fiut^et: 2;i(d^reben, gtatiff. 1571 9I(HJenbiE iiij» Casset
den alten ßund sdil äffen, das bitte icb eud), oder jbr werdet tü-
schaffen kriegen; widerfehret eud) was, habts eud), 1d) will
die Kird>e wider eud) Juristen m\ erhalten mit Rottes huUf. dar-
nad) wisset eud> zu rid)ien, kurtz und gui. ®iefe ^ttäc (d^etnt
in bem tjoüftaiibigcu SJrud betfclbeii ^Jrcfai^t, @9l ^ 20 l ISOff..
unterbtüät ju fein; bod^ ftnbet ftc^ bie Sia in t^x {onft S. 1S7
der Papst und seine ßanonisten madjens, dasz ein Jurist mmz
Christum lästern. Der Ceufel will zu uns, das ist hurz und gut.
39, 75 Dieser aber rühmt sidi der kcinSt denn es ist alles
ungewisz und vergänglid), spridrt kurz und gut: Der ßerr isl
mein ßirte,
^^on d^nltc^en SS&enbungen ugL e«t 23, 283 Uni das« id)s
kurz mad)e; 32, 80f, €s i|>ut nid>ts (das isl kurz) böse sein
und ungestäupt sem wollen; es musz beide eins mit dem andern
da sein oder beides zugleid) aufhören; 40,92 da ist kurz und
ganz alles auf diesen Christum gestellct; 63, 353|. Und obs nrdtl
ailes konnte aulgelesen werden, dasz nod) die widittgsten Studie
aufs kürzeste behalten würden, wie denn soldyes etliche gemeint
haben, die von dem Dietrid) von Bern und andern Riesen Cieder
gemad)t und damit viel grosser Sadjcn kurz und sd>lcd>t dar-
gegeben haben.
I9s^ Suchet! trunck, Gerne mt.
SD3a IV 956 belegt 'Sudjentrunk' auä ^Jcrbergcr, ^eräpotlille 1 378
unb müiW\^^. 6grad6 215'; ju 'eernegasf ogl. i)aB& 4 \ 3728.
turnet €3 16 ^eietd^net bie ©c^maro^et ai% Sd>madc«n breKly;
Ggenolf 96* qU: Dcller ledtcr, Ollares amicl; Cied>tbuuer ; ßafen
freund. Die ein guts bisslin über drei gassen sd^medcen vnd sid»
selbsz züsd)lagen und laden, die nennet man sunst sdjmedten*
btatliti, Ci5dm«tum, voller topff, voller kropff. SJie b«iitf(Se
^tttnel ©.329 rodfl ou^ Äirc^^of, SBenbuntnut VU (1603) mäf
9h. 117 RcTT Sud)enhrunk und ßcrnegast
Und wcF sieb gern erbitten la$t,
TDand) grobe saw aucb drutnb auff last,
m Sut^er: m 64, 182 [@Me p ©ir. 40, 29ff.] CellerUdiCr.
Sud)entrüTike, Gernedast«, die faulen Sd)elnien, die nid)ts tbun
wöllen. äfinliJ) gebitbet ift Sucbenpfennin^e, äöeim, 91ueg, XIX
575, 20.
m. Schinden vnd schaben bU Jjj Jen'grit
aDa IV 187 g(i^mbm9; 12 = 3:(q}piuü 583 Radit lisqiie
ad ciiteni. Gr sdjindcts bisz wff den giad, Otto ©. 45 au^ paut.
Bacch. 242 toridebo * . uaque ad vivatn ciiteni, ^ie bEUt(i^e
brüdCt bic ^^abgier not^ ftätfer ouä nl^ bic iQtcinifrfje. fiutl^er
braudfet fte mtt unb oT^nc bie 3"fö^c ber ;E>anbfc(^Tift, 3. 5Ö.
42, 2(>2 schinden die Ceutc bis auf die Beine; ^ 20 II 22 Das
ist das Seid, die ^rommheit des Papsts, der die Cbrislenbeil bis aufn
ßral gesd>unden wider den Cürken: €.537 arme Ceute sdiinden,
schaben, scbalzen und plagen; 21, 77 sd)inde$l und schabsl bis auf
den 0rat; 22, 181 dazu uns sdjinden bis auf den 0rai; 3i\2yi wie
uns denn die Erfahrung solches lehret mit den UJucherern und @eiz-
hälsen, welche die Eeute aussaugen und sd)inden bis auf den 0rat
mit ihrem Stebien und Rauben; 49,350 liessen sich plagen und schin=
den bis auf den 6rau ^Jlcubrurfe 76, 6. 10 Rur dich für schmeicheln,
so schinden und schaben ic. @3I 22,86 sie kunnten nicht mehr denn
sd)tnden und schaben ein Zoll auf den andern, ein Zinse über die
andern setzen; 23,4 der greif sie denn an nad> seinem Schinder«
ampt, sd)indet und schabt 6eld^ auch von unschuldigen Ceuten;
40,243 HIso gehet es gewöhnlich zu, wenn man also aus fleiz zu
ßauf hratzl, schindet und sd)abet und grosse Klumpen 6eld zu l^aufe
biitig^l; 40,251 wider Boll geizen, kratzen, sdtinden und schaben;
15,499 [3a(^iäu^] nahm es von den JIrmen, sd)indete und sd?a*
bete, wo er nur wusste zu schinden und zu schaben; 36,144 dasz
$ol(h Sd)inden und Schaben abgestellt würde . . , $d)inden und
$d>aben obn alle Sdieu; 44, 235 also bat aud) der Papst ge-
sdyunden und geschabt die Ceute und alle Hilter an $»d) brad}U
47,80 sd)inncn und sd)aben, q\t\^ als waren sie Öoit selbs;
aaScim. 31. XiX 280, 21 ymmer fort gedrudit, gcsd)indt, gesdjabt.
Das keyner seins weybs . . . sidjer wan — ä^ulid} Surt^arbt :J75
denn der mardtt sleugel [bielteic^t ift ju lefen sieupet; m 'aufi*
fieuben' »gl 23tc^ 1 185 'au^fdiUtteln' unb 188 'au^ftcubeiniT die
pfarrer, so von der sdynur leben müssen, bis auf den grad aus yn
dieser sd)windcn zeit. %l. auä} m22,7Q; 24,51 sAmden und
ständen; 24,260 sd)inden und schätzen; 24, Sd)inder und
Schlinder; 29, 7ti gcsd>unden und ^eschrepell; 45,7 reissen das
mark aus den Beinen; ferner ^Ir. 80.
397. l)orcD$t wie ein uw, die wa$$er nHhU
pfercht*
%t. maW 17 8ttu276 Dat is mit em, as wenn de oll
Säg sichten hürt; mit bcr ^rfltong: „©ofort tfi er ba, in bet
Hoffnung, bng auc^ für U^n zt)va% abfaUen föniie"; unb einem
*Ji(i(fitpciä QU* m)U {^md, sBfl. S)bb3) Bald darna teidt un
borket de flltarpapc alse ene Söge, de sichlen hörel. n 775
|)Brd(ien 10 £j |)ord)t wie ein Barch (Sd}wein), der ins Stroh pisst;
V 1449 ^DTc^en 14 fl hurdjt wi de Sau, wenn sei ei's CUoasser
pullt. — ©impliciuä (^ura) 1 115, 15 id) lausterte wie eine Sau,
die ins UJasser harnl.
SBct Sut^r fann ii^ bic 9ia fonft nic^t nat^weifen.
39<. Dtf solfest nicht ehr redefn], die kie nste deiNt
dein sdltestu sprechen: Hebe gros ninrten
^iefe 9ta toenbct fid6 gegen £euti. bic imberufen ttben, »ic
bic borige gegen folc^e, bie unberufen p^6ren, SBa ftnc
äln^a^t ^tianten, bie an fomiff^er Mifung dnanbet übcTtrrlfni
\mb oSLt in bemfelBen beiben %on ^ifyHim finb. SgL lU
Äcben21; 22; 68; 444; 454; 455; 479; JU 521 lÄoul 535;
U 1063 3unfle, bet 44 £s soll kern jungtr red<n. tnin nim
denn; so soUt er lagen: 0ctt helfe! (Qfobl bekomms!)*
gul^er brauet jltKt ä^nlic^c 3ta: ^if| 1 632 (Saf£it 564)
(Den ein Jurist davon disputim will« so sagn im: l}5r&tu gesell,
ein Jurist soll hie nid)t eher reden, es fanze dennt eine saue;
so soll er sagen: dank bab, liebe gros mutier; id> hab lang kein
predig gehörti; ^1126, 69 Du [^»eini öon aBclfeabilttef] solltest
nidfi ehe ein Bud) sdireiben, du battesi denn ein ^arz von einer
allen Sau gehört. Da solllest du dein Tßaul gegen aufsperren
und sagen: Dank habe, du sd)6ne Hachrigall: da höre id) einen
Cexi der isr tur mid).
lif ein dreck mIH mwli
ctUKL Cr fdfmirbl ybm das maul, 1^1
91t. 255] vnd iibi yfm evn dftdt drein. Das ist, er betreQgl
ybm er sagl e« ytrni gul lüfr fnä meynt es nlihL ^rngenba^,
«^ou^mott, ^, l'ril fa^t h9f Mtupiu i^^thxte^n SD. üenus
sd»iS£ mir ein drr<| vFit nann. ^at, ]oM tt^e, tdne
twiipU^tMJbt Ma. Ai mil t«|M/ Ifttaerrrnnb ^aü br* moaiieten
Sc^fer^en« oWr tlitir ffnfHM»4ni KNtl»0Ti linni Xtrrf, b.^. eine
grobe »bfertlgttfl« HtkUm, 1bit\m «iHtif tvtirbr tri l'tit^er rnt-
(Pretzen 26, 12ft (Uif hil #ud) hmivi alio ZU setzen?
'Sdiweig du Ketzer, was zu unserm rHund au&geber, das soll man
halten/ Tdi hör es; welchen FDund meinst du? Da die lörze
ausfahren? (Das magst du selbst halten) oder da der ^ute Korso
cinfleusst? (Da sdjeisz ein fiund ein!) — ^onp H^-
20 I 19 dasz sie sieb unferslunden der ganzen Ulell zu
helfen . . und baben uns ein Pferdedredt dafür ins Hlaul ge^
woffcn; 26,111 Denn gleid) wie ein Öäukler den albern Üeuten
ins maul Gülden gaukelt, aber wenn sie es auftbun, so haben
sie Pfcrdsdred« drinnen, so tbut auch dieser sd)lindli(}>er Cedcer,
Paulus Certius, sd)reibi nu sd)icr zum fünften mal aus ein Con*
cilium, dasz wer die Ulort b^ret» musz denken, es sei sein €rnst;
aber ehe wir uns umbseben, so hat er uns Pferdsdreck ins maul
gegäuhelt; man musz die tlusz aufbeissen und aulbrecben«
da findet man den Kern. Uler das md)t It^ul, der kriegel ein
ein Drcdt ins maul; 35, 27 Diese lassen sid) mit ibrer Eehre an-
sehen, dasz alles gut sei, was sie furgeben, und streidicn dod)
ein Dredc aufs maul; 44,321 Drumb sollen die, so im Predigt-
amt sind, dem Papst und Bischöfen ihren Dredc für die Hasen
halten.
406. 3a, CS m\ ein dreck.
Sögt. V 1190 3)Tecf 225 Ja, Dredt; „®to6e ^toeijunfl";
I 687 %xt^ S8 Da haben wir den Dredt, Sieincfc Söo« 3378 unb
3841 Sdiil. sprad) Reineke, — 3)Sffib 2, \%h\ iSred 6. ^ Ctto
202 pro liitü erat.
»ei Sütlier 63144,257 Es tsl gar ein grcillidicr Jn-
tumb, dasx id) sen Fom laufen sollte und die üergcbung ckr
Sönden holen (ja einen Dred<!), da id) dod) zuvorn allWer all«
bätt, als Christi tUohlthai und seine Sakrament ; 44,296 :Rber
der romfsdy ßof, der Papst, so Bisd)of ist in dem Ijofe, der ist
des Ceufels Btsd)of und der Ceufet selbst, ja der Dredt» den der
Ccülel selbst in die Kirche geschissen bat; 44,316 Das isl dei
Dredi, den sie dran bäncien, dasz man dtird) so1d)e UJerke selig
werden sollte; 47, 148 MH itzl hält man das goltiicb tüort boA»
aber der Papst, der jenes Itlai ah die Sonne leuchtete, ist itzt
Drecfc; 47,267 Denn was sind diese ^erk alle gegen THosi?
Dredt isls, ja lauter Drcek gegen tHosi Gesetze; 4ä, 222 sie sind
junker Unflat und R&tz aufm jlrmel; ja der Dreck sind sie;
48, 365 mas isi ein Hrst und Kaiser, ja die ganze liUefi, Bimmel
und €rden und alle Krealurn gegen dem ^ort? £in Dred« sind
sie; -20 Ii 189 üUas bin id) nu, wenn icb ßotl das Sein gebe?
ein Dredi bin id). «gl, auc^ S)« SÖS V 299 €s ist mit dem Reiths-
tage zu ßagcnow ein Die*; 90, 202 denn dasz er saget, es
sei fliloosis, da gibt man ein Drcdi auf.
40K Tsr doch m\ «l»e $o krtim ti«nz zur hev^n
worden.
Sögt. SlBan751 ^0^ 73 (143) Es ist wol (sd)on) ein so
krumm boltz zu löfJcln worden. 3)ie Ua ip gleic^bEbcutenb mit
SIBq II 123 @xQ^ 21 - %rtoff 144*' Gs ist wol also gruns (gras)
zu bew worden als das. £$ war nie kein berg so hoch, das tbal
war so nider. €$ bat wol mehr ein König bettelt. Das glück isl
sinvel, den es ietz bisz in bimel hebt, wirfft es offt btsz in die
bell in einem augenblidt. '
3n bei" fjb\d^i, Sorm fnnn icf| bie ^)^a nur 6ci Cutter nad^=
rocilen: fö'^t 30, 32f. Oder wenn id) leugete, dasz Öotles Sohn
IDensd) wäre worden ^ und jemand Melle mir lur Johann. 1: Das
CUort ist ?1ersd> worden; wollt id) sagen: Ulort beisse ein Krumm*
holz; Iteisd» heissc eine fieyen; und müssl der Text nu so lauten:
Das Krummholz ist zur ßcyen worden- — 5)Qä SäJßTt *.&eie' be=»
beutet Schlägel, ^ötjetnet ^»ütnmer (%W&b 4 812), beffen
fetttptig man «Benfo mie jw ßöffetn ober DlipgatictftipteTi (JBa V
1448 ^oii 363) fnimmea traud^t. ^^l cmc^ äDalbt^, ^crl,
SB. U50 3o krummef holt, yo b«tcr krDAe,
30 arger Schaidt, ya groter gludie.
402* €$ KrüniDt $icb bald, wai ein hacken werden wiL
Sali 274 ^atm 1; 4ff.; n 1648 trümmen Iff. Singerle
©. 62 $waz zeime baggcn werden sol; Oaz krümbet &id) vil vrüeje,
%xo\, ^h. 6400; merket wöl, ez krumbej umo, swaz zeimcn baggen
weiden wil, ^aniet; THan gibt, suiaz werden wolle ze bage,
kriimbe sieb bi zitc, Stauentob.
m Sutliei aöeim. ?lu3g. XVI 28, 11 febet ITloses derhalben
sein Jlmpt zeitlich an, das er m\ ein ßeerfurer de$ ]udi$d)en
Uoldis sein, unierfenget sid) balde seines ampts und gewalts.
Denn wie man saget: $0 krümmet sfcbs baMe, was da wil m
l)adie werden. Item: urit laaüuce, quod vult urtica manere*
3n ^eit S)tetrtc|ä Ü&erfe|ung ber ^odcjungen über bie @encji*
(1541) au Äab. 25, 26 f. (m op. ex, 18): Da sie aber crwacbsen
und grosz worden sind, daselbsl bebt dieser üntersd)eid an, dasz
sie sid) von einander tbeilen und da wird ein jeder erkannt an
den [Uerdten, deren er sid) fürnebmlid) geflissen bat, wie das
alt Spritbwort lautet; Curvum se praebet qnod in «nciim crescere
debet, das ist, es krümmet sTd) bald, was ein guter ßaadt wer«
den sol.
403. Er i$t Detiisch.
Xiefcr aiu^brtnf fel»U Wa, 35Jffib 2. 903. fintier etftart t^n
but(^ 'pertinax* b. hm f^iper 6etiu(ommen ifl, S)ie<jÄ 6t-
fldning *be^nbar* trifft bcn ®tnn in ben tton il^m angeführten
— 367 —
3 &etLtn wtn\%; D%t l 420 es ist vnser alltc, didie, zebe vnd
dcnissd)C haut 390i; es ist ein aller denescher balA und
Schaidt, der alle Jldam 40, 22i^) ; m diesem zehcndcn capitel
sehen wir wie dertisd) der teufel sey (SBcinua. XV! 150,1G). ^xnn
(Ea 48, 148 Aber die unbandiscfte und dehnisdie Hatur kann es
nid>t lassen, sie will mit unscrm Scrr eoti reAlcn; SQJeim, ^lufcg.
IX 246, 6 (VI 220, 25) Darumb OJenn der mcnse> aber nil mehr
zcu il)un bell. Dann dis£ andere werdt disses gepotiis heu «r
dennöd) seyn leben lang vbir beübt zcu sdiaffenn mit dissem
tassler zcu fediten. das szo gemeyn, szo listig szo behend vnnd
tbenisd) ist ausz zcütreybenn. — ^tei-ju tjgl. aöehn. 3(. XX 435, 3S
Dilectio est poiidus, die last, nad) dem ihenel sich der inensd) hin.
m. €r hat ein ttht hmu
Diefe Uta beulet ßgenolf 312* öon flUen Stüeuhn, bte ni^i
ftciben toollen; ügl. 2Ö0 III 51 iSeute 27 flUe Ccul ban ZÄbe BÄUl;
II 44$ ^»aut 155, " 3Btr Btouc^cn jc^t ben ^fu^bturf oft tn btm*
fclben ©inne toie SBa V 480 gä^f 3 €t isl sehr zäh: 5äÜ tii<i&t
biet öom ©eben". %L ^engenbacCf ©. 408; ber StrbeUer (tagt
über fciucn SBrot^etm:
^. 209 ßod) ist er gen im also zäd),
€e das er ain mal zu \m spräd):
Bedarffest id) wil dtrs senden.
Sod^ audf XDk ^x. 403. SSgl. bort bie Stelle 691 36, 390. Ma II
447 JgjQUt 241 cititTt auS SSBatbi« IV 64
Das sie fürwar geschnitten sey
aus einer zaben» bäsen baut.
405. Er ks$i die Hnger gern ankleben.
ma 1 1022 gtnfl«tl41 crflfirt bie ,.SSon SJiebif^ca" ;
DflI. 132 £t hat klebrige Singei; laippiu* 62 Visco manus
tiDgere. . . Du bds( die bend mil vcgel leytne 3e&d>mlert, Du
bast sd)Olten geessen, die hende kleben dir; '^gricobSi natur
vnd vernunfft i$i kind( denen, die gern auffheben» vnd die bende
an ander leude guter vnd gelt kleben vnd anbangen lassen.
iöci Sut^a fi^fint bic jonft fehlen. SL^cttOQnbk ttßen-
bungeit fiub: DeSÜ} V 781 der Sauer bat sebr diebische Hagel an
den lingern und ist md)l bäunscb^ sondern dociorisd) gnug, das
Seine zu sud)en, wo man md)l fleissig darauf siebet; ^ramtjeU
ute^er 012 Irapij autem thcHaimzalDres , . habent coutractaK et
mercataä mauuS) quae omnia ad trahunt et sibi atque apud
ge retiuent.
496. €r fst mit der $ytbern tucDien gescbosieti.
1 501 a3üc^|e 25; 28j Slgncola 2Ö8 gr scbciisst, CT ist
gesd)ossen mit der sylber bud)sen. THit der sylbem bliesen
stbicssen isi gescbcnck geben, damit cyn bosc sad> gut win vnnd
ein gutte sad) bose. €s lassen sieb aucb die scbiessen mit der
sylbern bucbsen, die gesdienck nemen vnd vberbelffen. SOgL
%mDlf 22-2'^ CUc man mit der güldin büthsen sd>enssi, da bat
das Red)t das sd>1osz verloren.
Sei 2ut^)^x ^ahi icb eine entlf^rei^enbe Sdenbung nic^t gcfunben.
407« £r neme gellt vnd Hesse boltz üuff ybm hawen.
So fag* man üon 3cmanb, bcr für @clb aUtm fatjig tfl;
*^ol3 auf ji(f) fjaum taffcn' tft Seii^^n dü|erftet ^lo^siebigfett itnb
<^efü!)ltorigJdt. ma I 1522 i^elb 1326 er nähme Seid und
hielt CS mit türten und Catem; V 1326 ®elb 1565 D« nimmt
ezld vnd dienet dem Ceufel; il 760 ^^Dl^aia er iässt fiob auf
sid) backen (hauen, scheiten); 399; 347 [Held id) doch lieber
lussen üuUz uf mer hadcen ; I 1403 @ebutb 58 Qeduld lässt ßolz
auf sidi bauen, ©innentfpred^enb ip
31© 67, 65 inand)er der liesz sieb halber stbinden
und Im all viere mit seilen binden,
das Im allein ging ^elt darusz
und er vil golds bett in sim busz . , .
9153 82 €in esel vmb gell sdjinden.
^luch bei Sut^et pnbe id§ fonft nur uetitJanbte JKmbungm;
togt. aSJeim. 9luefl. XVI 546, 14 unb 30; ba^u bie Stnm. \}on
^. ^itt\^ ©. 652; XIXS81,5 field machl Diebe; eiuck mad>t
sd)eld(e; 2b^^t 469 ßeld macht Scheidt. Nulla civitas adeo
niuDita eat iit tion pas&it expugüari. €s ist nfd)ls so fest* so
nur ein €seT mit geldl darzu kommen kan, so ists Zugewinnen;
€31 43,224 0€id mad)t Sd)älk; $eaöV413 [Sutiflen] nehmen
das 6e1d und dresd)en mit der Zung den Jlrmen beide, Sad< und
Beutel; 4.9, 103 (üas ist . , eine Person, der da Candesfürst
ist unter so vielen bösen Buben und $d)ä1ken, . . die da 6e]d
von ihm nähmen und ihn gerne hülfen venatben; 50,300 die
Römer nahmen 6e!d und Hessens zu» dasz dies jähr f>annas und
ein ander jähr Kaipbas fjof>erpriester war. 36, 365 Das
Ijerz . . will verzagen und wird so furd)tsani, dasz es ])Olz liesz
auf sid) entzwei hauen und sd)eitem.
40$. €r durfft (In latid verraten*
35Qä i(i ein Sdc^cn nicbnflJiEC ©ef^nnuug; tjgl. SBa IV 1345
Intnf 61 OUer einen im Crundt vnd Spiel darff betrugen, darf!
aud) ein Statt verraten vnd seine Altern belügen (Stuart); ©engen-
ba4, bie X Unter, ©. 67
— 370 —
505 Dann aigcn nutz vnferrig gut . . .
Dar zu oud> ander heimlidt gelt
Das man jelz nimpl inn aller weit
Dar durd) uerraten wirt land lüt.
^ 7 man find! yetzundl uiol nasse knaben.
Die weder müntz noch gülden haben
Und dannod)t kmdenl ein verraten,
Dar uon sv nie kern halter baten. . .
Söei ßut^et ft^eint bic 3ia jonfi nid^t tjorauEomm&n ; ^nt ©e*
aeit^nung ber ^jartföp^gfeit Brauet et eine dftnltc^e Söcnbung
esi 15,233 was uns vorkommt, das musz fort und so)li es ein
land kosten.
409. Uler bev den wolfTen sein wü,
mus mit ybn beiilen.
m V 364 eolf B13; 432; 444; 471; 47S; 500; 508;
511; 609 hitttn Uerldjiebene t!fcirmen h€% au(^ une geläufigen
€pm: inft den CUdIfcn musz man heulen.
91© 68, 7 [Uer wil mit Jägern gon, der heiz;
lüer kciglcn m], der selb ufsctz;
Der bPlp der bi den u^olfen ist,
Sut^cr legt auä m 36, 240 Uler unter den Ololfen ist,
spiidjt die (UeH, der musz mit ihnen beulen, fiem: SI fueris
Romae, Romano vivito mom ttlan musz lemporisicren und
sid) nad> den Ceuten rieten. Uem man saget im Papsttum: fdr
bleibe bei der Religion meiner Uorfahren. Sind die nid)i zum
teufel gegangen» so komme id) aud) nidjf in die BSIle; 50,349
$0 dir nun Gewalt und UnredX gesä)ieht. sprfd): das ist der Ctlelt
Hegimenl. GUilItu in der Güett leben, so musst du das gewarten.
Dasz du es dahin bringen wirst t dasz es anders gehe^ denn e$
€bristo gegangen isl, das wirst du nicht erlangen. (Uillt du bei
den Olfen sein, so musst du mit ihnen beulen, '^gl. aui^
4S, 236 nidil mit ihnen heulen und in ein f>orn hlasem
419. Gelt ist sein herr*
411. PFentilfl so! metn berr tiicM sein.
^em Sinne na(fi ^e^&ren betbe 9ta ^ufatnmen, ^ec jlveiten
l^at Sutfier eine ^rflaiung anfügen looHen; fie ifl al6et am ^anbe
übgebtüd^en unb nut tliaa 311 fefen: ynn dena. te^te fS&oxi
tocift auf denarius, ^Pfennig, ^in; ic^ mütbe ettoa tterftelien : „Gegen
Pfcnnigküsser und s*ändH*€ ßcizwänsie". 3)refe 9(uäbrü(f€
^at 3- 3ona& in bei beutfi^en ÜbeT[Ejjung Von 2ui^m Sorlefwng
mn hm ^teb. ©atom. (4, 7 f.); ügL SSetra. Sluög. XX 79, boc^
ftnbet ftc^ ^iet fein entlptcc^enbet latetnift^et SInäbruif.
©ei SEÖQ ügl. etma V 1323 @elb 1481 Bclt gewinn! vnd vber-
windl; lU 1270 Pfennig 181 ^err Pfennig ü,t1fi bötan; ^817,9.
Otto ©. 270: Imperat aut servit collecta pecunia cuique.
fingerte 66 flleman der ze berren zimf
Der sin guot ze henen nimt. 3ftetb. 56, 15,
Swer sinem guol nidjt herrsdten han
der Ist der phenning diensiman. Söätfi^. Öiaft 2819.
lEÖQtbi*, htt üetl. ©ol|n, läßt ben S^er^rnnbet [agen
557 Und sdroldc dat geldi myn bere syn,
Idt lege my leucr ynn den Rbyn.
ßgcnolf 318* Seneca aber [fagt] inn sprid)wortern: IHan mus£
dem gell gebieten» nit dienen. Kanstus brauchen so ists dein hnedjr,
wo nid)t» so ists dein berr,
3n ber "Qoxm bet ^anbfci^ttft tann id^ £1» Zui^tt ferne brr
bcibcTt Ka nac^ihjtifen , bod^ ügl. äffieim. ^uSg. Xfl 665, 15 ür
S4*
dicit iüe 'aunim in quoB oonfiduDt homines^, qt\i ist der 1Hen-
s*en aptgot(, ^31 23, 137 (322) mammon und Bauch \%i ein
mäd)ilöei 0ott; 41, 18i 0eld ist sein Sott, da bleibt er bei;
43, 218 'mo dein Sdjatz ist da wird aud) dein ßen sein'. Das
ist gleich geredt, als wir Deutsd^en von einem Seizwanst sagen:
Seid ist sein Ijerz. Das ist, wenn er nur Geld bat, das ist sein
5reud und Crost, Summa: sein ßott; 43/220 denn es [baä öafter
beä ^ei^e^] madiet den TDammon und otinmäd>tigen Pfennig zu
seinem öott und ficrirt, was der will, tbul er; 44,200 der sein
Datum auf Beld und 0u( setzet, einen gotttosen niensd>en, der
do ihm den Pfennig lässt lieber sein und bält ihn für seinen
Jlbgotf und l>erm, ehret und feiert Ihn^ wie alle geizwänste tbun;
44, 202 De: Pfennig ist sein Jfbgott.
412. Dai ut $eiR hera
Xem Sinne iiad^ cntfpni^t tttoa Ma II 616 ^erj 332 Daran
hängt sein Berz,
gutl^et öflt. m ^19, 185 Das ist meine Meinung und
Ijerz; 32, 328 Das wäre sein Berz und ITust; 43, 218 als wir
Deutschen von einem Beizwanst sagen: 6eld ist sein ßers;
!pf. 49, 12 Das ist ihr ^ztz, das2 ihre Däuser währen immerdar.
m. man mu%u dir$ rurkmtti.
414. man muste dirs cin$rreicD<n.
Söeibc 3la %t^6xti\ aufammen entlpre^ftcnb bem Sateittifc^n,
Ctto 247 (|Lii ouiDGH teuuisäima» purticulas atquü oniniA
minima aimosa^ ut nutrices iofantibuä pueris, iu m inserat (Gic.
de oral. 2, 39, 162), SGBa iV 1692 agorlautn: Jüan musz es ybm
füTkewen wie eynem jungen kindlin, %appin^ 9h. 399 Pme-
mactBimi iu os inserere. ©im^IiciuS ü 232, 7 UJanw sie speiseten,
SO gaben sie mir meinen Cheil aud), dodi auf die mattier, wie
man den Kindern bey uns den Brey einstreidtet.
©ei Butler na^gettiefcn S)ie^ I 348 wie die mutter jrem
kindlin brey für kewet; I 519 wie eine mutter jrem kinde den
brey einstmdjet 36,406). Sonft bflL ®S[ 36, 219 m\r zwar
zu dieser Zeil lassens Gottlob an unseren fleisz nid)t mangeln.
€$ bi]fl dennücbp was es belfen mag, seid) stetiges einkluen, ein^
blauen und einstreid)en; 41,155 man musz uns anfangen und
anblasen, dasz wir den ßerm sollen preisen und dazu aud) die
lUorl fürkäuen und in den fHund stTeid)en, wie dieser Psalm Ibul;
42, ai Dem groben, barten Pofel . . dem musz man es furmaien,
blauen und kauen und auf alle CUeise versud^en, ob man sie kann
erweichen; 44, 70 der Papst . . streiÄt und bläuet den Ceuten
seinen Drcdc ein; 65,245 Item, ein Artikel ist vergessen, dasz
ein ehrbar Rat nid)ts tbue, keine Hladit babe, ihm nid>ts vertrauet
werde, sondern sitze da wie ein 6ätze und Zyfra und iasz ihm
furkauen von der Gemeinde wie eim Kinde und regiere also mit
gebundenen F)änden und Iltissen, und der dlage die Pferde führe»
und die Pferde den Fuhrmann zäumen und treiben. ^gX. auifi
€^ 4S, 92 Das wollt er gerne uns eintreiben und einbläuen auf
diese letzte Predigt.
415« mirdt Sief) Tur leide bescheiisen.
5»9l. etwa SEÖa IV 122 Cr hat Sdjeiszangtt; V 769 ^ngfl 39
€r weisz sid) vor Hngst im ßintern keinen Rath.
Sut^et btaut^t fonft eine anbcie flleic^Bebeuteiibe 9Ia (£91 31,235
Id) wollt nfd)t der ODelt 8u1 nehmen, dasz mein Brief so auf^
rfihrisd) lautet, als ßerzog Seorgen aufgelegter £id; id) mässte
des Hugenblidts für Ecide slerben; 41, 61 dasz du für grossem
Gewissen und Craungkeii krank wirst und für Ceide sterben
€in schwerer t^dgel*
SBgL ma V 1794 ©oget 648 Sid) einen sd)weren üogel auf-
geladen baben (SiWet, sp[dht, 109*). — ^er luÄbrurf wirb
©d^incr*£il6&en 5, 295 citictt utib crKärt: 5clcMa vüas en swar
wogbel Parises [Wtoer absufd^ie&tn, ju ftcnjinncn]. |>e u?as lange
in der snoiden begberingbe legben sc etc. Eccles, f, 49»,
417» Ochsen am berge stehen.
aSa III 1097 Dc^*343 mit ber Mdrung: .S&j>n bcnen bte
fid& burtJ^ dn ^tnbcmiä aufgel^aUen fe^feii, fid6 in irgenb «incr
©Qt^e ntd)t 5U ^dfeu tiiiffeit. ^ur C^fen laffen pd^ pm
©tel^eablciben üctblüffen".
®rf^ I 258 und wirs fillen müssen im werdt, wenn die od>sen
am berge sieben, das wir vns selber nicbf betffen können (@'^ ^5,
160), ©otifi mnm, muSg. XVI 19, 34 (m SS, 37) Denn da in
dieser Verfolgung der kinder von Israel die od^sen (wie man pfleget
zu sagen) am berge sieben und eitet (od und Untergang dieses
Üoldtes für äugen ist, da wird Hloses geboren; 35, 2ö8 £s musz
2UV0r alles zu Crümmern gehen und die Odjsen am Berge stehen . .
ebe denn sie erlöset werden; ©eibemann, Sautetb. 2^ß6,, ©,36
es [OJom] hat sid) warlicb grosz geweret. praecipuo in bello
Pnuico cum Carthagiue Da stundenn die ocbssen am berg.
4i<* 6mstt oogel mu ein gr«s »est babem
%t. IV 1657 ajoget 258 grosser vogcl. grosz nest
(ggenolf 91-). 391 (Jogeli als nesl; 491 (Die der Uogel, also das
Tlcsi. egcnotf 207^ Klcitie gogcHn» kleine nästliti, €m grosser
uogcl müsz ein grosz nast haben, örosse berren miissen vil wer-
zercn. (Iii einnemcns» uil auszgcbens.
ßutl^fitn fd^eint bnä ©ptlr. borgefd^tüebt p ^abcn (SSI 42, 76
also redet die bebräisdve $prad)et dasz sie QUohnunge oder ßäuser
fteisst (lester, welcbe die Uögel, sonderlicJ) m% grosse Uögel sind
als Qabid)t, Keiger, JIdler pflegen t>od9 zu madjeitt dasz sie sid)er
seien ^ ihre jungen zu hecken, nähren und behalten» Also tbun
die Reidjen und gtossen fimtn aud).
419. Lä$ die Sporen oertrierfen.
ma IV 731 ©pom 31. iögl. Stgricota 449 Easz ybm die
Spören uertricffen, Gyn Reülter, der im scbnee vnd regen geritten
ist den gantzen tag, eylet gen abend in die berberge, wenn er
sidi aber vef spaltet unnd klopftet fcindtlid) an, so sagt man, thu
gcffiad) gesellt lasz die sporcn uertrieffcn, das ist^ vcrzeüd) eyn
weil . . Oie etiwas hegcren vnd es vuirt yhnen nicbt alsobald,
vnnd werden zornig darüber» zu denen sagt man, doch in yhretn ab*
Wesen: lasz ybm die sporcn veilrieffen, lasz ybn eyn weil warten,
S8ci ^atie ic^ fonfi bie ?Ra nidjt gcfunben.
Uö. Ein Drecks Scheie -hethe.
§S ^nbelt fic^ ^ftcr offenbar, toie ic^i butdi bie 3ntetpun!Kon
OTTjubeuten \ud^U, um 2 jufammengefe^te 5tuäbrürfe. 3l|t ©inn ift
tDotji ein Q^nlic^et tnic in 'Intens homo' (Otto, ©. 202). Sßgl. autfr
»Ba 1 690 Dreckbartcl; V 1190 Diedtapollonia. 5^en gtamen m^e
bod^ trauert *lßurnct i^in öon lübetlic^en unb nai^Uijftflcii grauen,
a- SB. 9tSÖ 65, 66 rasz voglv sorgen keturlyn; ijgt^ 73, 48; 81, 132.
^JlegUtffetlücife ^pkli mit l^tticiit ber ^eutc nod^ gcbräui^Itt^e SluS*
brud „ft^nette Hat^anna'^ = ©utt^faE, ©impf. I 144, 19.
Um ^perloncn ober ©adjen als tieröc^ttic^ bcietc^nen, brandet
64, 324 ScbctSZbisdjof; SJeS© V 373 unb ßöfd^e 579 m 64, 324
$d>eiszpf3ff€.
42L ?cur vtti dr$e.
aöal 1006 Seucr362 8t bat ^eucr im Jlfscbe: „^on einem
@ttenben"; 350 Dem will id) ^euer unter den Sdiwanz madten:
,S^x feile antreiben; bom aUetttennen entlehnt " ; 1 1428 ©el^cn 203
De) gcit, als uienn emm der flrsd) brenne „©d&neU". l 762
61 308 IHan kann €ier in seinem Jfrsdje braten (mieden): »3n
fotc^BT ^ngft, Aufregung ift er".
Sei ßutl^er ögL bm ä^ntii^cn 9tu*bn«f %c. 110.
422* Speck ytn nachen.
„(&x ^ai ©pect im tllacEen" fagt man l^eute ^. iB. in 3;](iüringen
üon einem biilen, ^arfnatfigen SJtenft^en; hergenommen ifl bei %u%^
brucC tiom fetten ©E^toein.
^etege !ann id^ aud 9Ba unb Sut^er niti^t beibringen.
Hu mt der recbrer kluseltn, unmttt
Ai% Pferd ym arse.
SögL aSall 1415 ÄlüscIS; VlSOrÄlüfteU; III 1318 ^Pferb
893; IV 1556 Süerte^tt 1- -
^ür biefe 9ia {(^eint ü^ut^er eine ^oiliebe ^aben, Bit ift
i^m SBe^eiifjnung für ^ienfci^cn, bie aUei beffer tQi^m tnoEen unb
bod^ aKeä tierFe^tt anfangen, Seine Gegner müflen fic^ oft ben
itottifd^en ei^rentitet '9Jkificr MU^tV gcfaßeu taffen. ^mh 5. 1281
(ö^l. 1287) Rnbet in bief«m ^itel einen *JiadffJong auä ^eibnifd&er
3eit^ tDevbe get^an, qIS gebe e$ nur einen DJhiftei Flügel, bei:
gleic^fam balb Ijiet balb ba in bcn ^Iflenld^cn fle!a!)ren ju fein
Weine. 3>Bt. 3- ^ ©31 28, 371 W läss* Sief» König ßcinre
dünken, er sei Ißeister Klügel selbs; 37,90 ein selb^tgewachsener
meister Klügel; 39,27^ Hleisler Klügelp der sd)änd1td)e, sd^ädlicbe
mann, der alles besser kann und ist doi3t> nid)i der mann. —
gax bie ma fclbft m ^20 II 562 Dasselbig sind die ledJte
meister KIPglinge, . . die das Pferd im ßintern zäumen;
26, 805 Das beisst der red>ie meister Klügle
Oer das Rosz im FJintern zäumen kann
Und reit rüdtflngs seine Bahn
Seiner Sadtpfeffen ßall
Ist der allerbeste Sd^alL
36, 193 Uernunf* . . wills alles besser wissen und madien denn
flott . - und tn'ffts dod) niAt, sondern zäumet das Pferd am un-
tedjten Ort; 39,2G8 Das sind die meister Klüglingc, die das
Rosz (für grosser EUeissheit) im ßintern zäumen kennen, und
nid)ts mebr hinnen denn andere Ceute urieilen und meistern, und
wenn sie es in die l^and kriegen, so gehets alles zu Grunde mit
ibnen. 6leid)wie man spricht: tüer dem Spie) zusiehet, der kanns
am besten. Denn sie meinen, wo sie die Kugel in die ßand
brieglen, wellten sie woM zwölf Kegel (reffen, da doch nur neune
auf der Ccidi sieben, bis sie erfahren, dasz neben der Ceidic aud)
ein lüeg bei bin gebet; 40,286 Solcher beilloser Ccutc bat der
Ceufel itzl sonderlid) umer den Rotten, da tiein Sudeler nicht ist,
so er eine Predig« boret oder ein deutsd) Kapitel lesen kann, so
ma*t er sid> selbs zm Doctor und krönet seinen Esel, beredt
sid) selbs fein, er künme es nu alles besser denn alle, die ibn
lebren. tlleister Klügel beisst man dieselbigen, die das Rosz am
Sd)wanz können zäumen; 43,26a nod> ist allenthalben derselbe
rpeister Klugel, der sid) so klug uieisz, dasz er kann das Pferd
im Sd)wanz zäumen, so es dod? alle Ulelt musz vorne im THaul
zäumen; 65, 105 die ÜJelt will Hlcistcr Rlüglin bleiben, und musz
immer das Kosz unter dem Sd)wanz zäumen, alles meistern und
selbs nid)ts können; SäJvam^elnieijcc ß45 Es gebt mir wie dem
allen vnd seinem son mit dem esel. [üie id)$ mad)e, szo taugts
nid)ls. . . Es kumbt ymer fTleister klugling, ders pferd beim ars
zeympl. — „
424* H^n$t$ an der wigen $zUn,
wenn sich das kind bescMssen hiU
ai5aV 228 Mege 30 (111411 iflug 109) Bei kan et
der Uleige anseien, wann dat Kind kadten will; 35 Se ki^nnt
et an de tüege seen, wenn dat Kind pissen will un Jla doen*
^uö Suttier fetjlen mir SBdege; bgl, aber %x. 390,
425* Du bist SO klug als polter,
mit den ars wisschen vnd brach den daumen xwev*
'Holter' fdjetnt ein Eigenname fein, gc6Ubet Don poltetn,
(bgL l)otter bi pi>litx) unb einen tä^Jtjitc^^eilfcTtiQen ^Dlenfctieit ju
bejeicffTien. «gf. SSÖa Iii 1373 ^DücTEt: €in Poliere? thul keine
grossen Clyaten. Itnfa ebenba: Ein Bullcr (Boller) hans. Cbet
l^änQt jufammen mit mtib. ^jültc {poik}^ fiumpen <i?gL SßoltetEram,
^oltcrEammei:) unb i\i -= i^olicuere, aBaflfa^rcr, £anbftmc!&eT (fSd^^^'
let^S. 3^295). 3ti JSSittcitfieig ^örtc für einen UJiorb entließen
HJienf^en, ber in ber (iilc feine ©üc^en ntd^it pnben lanu : Du t)ast
deine Sachen beisammtn, wie Pu) Ister (Polster) seine Bauern*
^itx rönittc ^IJulfter auä ^^SoEtcr entftanbm fein mit Inflang an
einen Wannten dtgennomcn. Üfengenä ögt. ^Igricoto 93 Uon eylen
käme nie kein gut. Denn Jun^kfraw Porte eylele vnd nam yh?
nid)! der weite, da sie slulcn ^ieng, das sie eynen wisch gemadil
bette, und ynn der eyle wil sie den byndern mit dem linger
wüschen vnd zurbrfd)t den daumen^ und sprid)! zu yh^ selbs:
Uon eylen kompt dod) kein gut
426* ES umi dir wie das pHm Widder den wind.
3)Qg ^et^t: <SS gc^t bir nicftt gut öDn ftattcn. 3u 'üauea' üflL
oben ^T, 212, 3um ©inn ögt. SEÖa V 251 Mnb 104 gegen den
Ulind kann man nid)t pusten (blasen); 132 nian musz nicb( gegen
den iXlind pissen; 231 mer wider den Ulind brunrt, der macht
nasse Bosen. SJaCöb 7, 1869 die gegen den mon [Mcnb| gepisst
hätten (Sfifd&att, SBienenfoit 193»-); f^i[anbcx (6. ©ep^t) ©.451
£r s(i)ifft in dem Glind.
^j3ci :eut^Et ugl. ettoa (5^22,262 das wird uns gelingen wie dem
Bunde, der in die Stadjel [cin^Sgelg] beissl; 3)eeil 674 tüider
den Sirom fcd^tem
427. Scftiefbst, wie der weg gen Kom gehet.
SSailt raoP fagm: Du fc^rcibft ftnmtn. ^ögl Bingnle 122
Offt eins gewissen ist so !am
vnd krumbt sid) wie der ÜUeg nad) Rom, aGBalEenftcin XXVI 390.
%t. Gs tsl so eben wie der Cücq nadi Ronip SimrodE
IV 1856 mcq 36ä Ulenn der Oleg nad) Rom gepnasterl wäre,
könnte Ihn jeder f)und finden.
©onftige 3iad|tDei(e (iir bie 3ia felflen mii:.
42$. HliM^t wie ein Tort2 ym bade.
Sutl^et ^al bic ffla l^wt burt^fldi^en, 3^r ©mn ip bcrfcC&c
tote berDon Sftr 430 unb SSa II 1395 JJItrtaEti 17 Oal klingt as*n
Dottc Ijcdc (eine Sottc SE&crs); 19 da( hlingt a$'n Per-Kötel in
de Kaputzniütze; V 1505 Ätingen 34 6s klinget wie wenn 0rosz-
Vaters TTliltze von der Ofenbank fälli.
lann bie Sfta fonfl nic^t nQ<^tt)etfen.
429. €$ wil Nnd os$ tnAlen*
i)ct (Qttinifdtje 3iif*i^ Sutf^etS: 'molere quod eaiiis edit' et«
mxt ben 9l«Sbru(f 'bund oss' (^unba|); %t S)aBb 4^,1919;
e^mcKcr, haix. SSöttcrBud^ 1 1128; ©ttntm, Meci^itäaÜ, ©.352.
£)a^ ^unbefuttet befknb Uictfad) auä J^leie ober grobem ^e^l.
2)ie triU a(fp jagen: ^ie ^ü^le giebt \o fc^tei^teä, gtobeS
^e^I, ba^ gerabe jum ^unbefuttet taugt.
S)a mit icber tscttere ^deg für bie 9£a felfli, fann id^ ittd^t
feigen, ob f\t aut^ in übertragenem ©tnne gebraucht ttitb. S)en
^uäbrud o|, aß ftnbc it^ fonfi j. in bct bcut|dE|en Über»
fejung bet lat. iJJrebigten über bie 10 ©ebote, bic Don Ibam ^etti
in aSüfcl teranflaüet ifl, ^ÖI. IX- wie etlids 'iit^htf mit beimliAem
ding, das von inen kumpt ein c$t machen, das offt ein mensd)
daruon sterben musz von vnsmniger lieb. Gemeint pnb l^ier Sicbeä-
tränie ober Speifen^ philtra amoris, bgl. 3Betm> ^uSg, I 407, 12.
4M. miHttf als mn dreck mii pt^ahtn
htmu
3SgL ^ U 1S96 ^Hingen SO 's kliiigi als wenn man a Hn
(a Dredt) mi« P«iisd)cti hiebt; U 1832 flauten 4 dann e* sithci
»htien offt an» uiie dem Zaunstedten n!en5<!))iche Kleyder, und
laulel, als wenn man einen s, v. KQhedrecfc mit Ruihen hjuci
(Simpt, [V 385/22).
£n Sittn tfl fein anbm, oli n>enn ^nt^v fonß dnfadi fagl :
eai5, 375 Das klinget und klappt niAis; 30,165 6$ ktappei
und klinget nid>t.
4)L 6eivt$ wie ein fortx vnn der re«$eit«
<ÖgI. 23q I 1665 @en)i6 17 Das ist so gewisz wie der Tun
im Sd)nupftud); IV 550 6i^er 12 Das ist so sicher wie ein Dred«
(l^öüdub. een scheet) im 5i5d)neti; V 1260 Seft 20 €t hat es so
fest wie einen Drerfi im 5isd)nctz,
Ofe^lt, foöiel ic^ fe^, (onft bei tiiit^rv.
An. f encht wie ein Bade ym 4r$e.
BgL etma ÜBa III 9ße ^ai 23 $o nait as Hlisl. — ^itt l^ot
Sut^er, tPie [i^ei^tt Sötbenfcn gettafleit, bm bi-i ßcmctnflen ^olfö-
fptac^c entntunmencn 'ÜlngbTiicf hm ^|lapttr nn^iitjritrniien. 34 ^"^tic
il^n and^ fonft nitflenbä ancctroffen, ®tc (J^tffcnt b s t f (pt'tfc
22) finb ^ier aufgclöp. Di« bucc!^ In bet .&(inb|4rift
angebeutete ^lu^Iaffimg crgän^^t mein nto^t am pinfad^ften burcf) fortü
auB bet bQTü6cr ftctjcribcn SHo; für bte harou^ firfj crgcbcnbe ^u-
fammenfe^ung !^at 3)^b aQerbingi^ feinen 3e[eg.
413. meis iiitM, wo er dabeym ist
gJöt. a©a I 548 ^ü^dtn 33 6r isi nicht daheim, er mm
aber s«in Baus tiid)t; H 423 $auä 617 6r kann sein Baus nid)t
wiederfinden, Untcv Dielen ä^nli<^en ^ur Sejeic^nuna iibcrrafi^cnber
3)umm1)eit bienenben fel^lt afcer faicfc bei SEtta. — 3lüE»Dagenb,
LXVII cr^äl^It öDR einem guten, bummen ^ifaffen^ bet fidj ^lac^t^
im SEÖalbc bcriitt, am !Dlorgen ^gienfl CT SD lang, bisz er ausz
dem wald kam. Do sabe er €rsi, wo er dabeimcn wasz\
iöei ßuf^et einmal nad^genjiefen : 3)ie^ I 387 die rabinen $elbs
vniernander offt hierin nitbt wissen, wo sie dabeimcn sind. —
iSonft tgL €5144,215 Cüie ein Uater seinen Hindern thut, den
man als Harren viel nius2 2U gut ballen, so tbut er allhier mit
diesen armen Choren, den zweien Jungern, die daber narren und
allfänzen und wissen nit, wo sie daheim sind. — 93gt, aud^
65, 196 so wfrds ^ot\ alles lassen gut sein, der ihnen Indesz soviel
glebt, so hilft, so segenet, so bebt, dasz sie für grossem fflüek
trunken werden und drinnen ersoffen nid>t achten, wo sie dahelmen
sind; 48^238 Da weisz ith denn, wo id) dabeim bin und gehe
im Eid)l daher und weisz, wo id) meines Glaubens gewarten $ol1.
411. mie dn katze mh den brey.
SBq 1 1490 ge'^en 239 Et gebt wie eine Ratze um den heissen
Brei; m 1802 ©at^c 364 Gr geh* um die Sadjc herum, wie eine
Katze um den heissen Brei. 2at: Caute rem tractat. II 1208
Sta^t 930. — (Sgenolf 221* Olenn der zimmcrman vmb das hoUz
vmbbergebet, wie ein katz vmb den heissen Brey, so fallen wenig
Spän darvon.
Xie^ I 343 tncift bei Sut^er bie 9tß einmal nac^; Sold)5
fulel der sd)wermergcisi wol, drumb geht er vmbbcr wie die
kalz umb den beissen brey (&^ 30,160>. SEBTam;)Erme^er 1665
Multi multa loquuQtiu' de splritualibus, vnd ist dod) nod) keiner
^mest, qui pure Christimi praedicasset. 0eh«n ä\k Mnibher,
wie ein katz vmb ein heisscn brey. — SSctm. SfitSg. V!I 687, 31
Debcnn dem brey ber umher sd)Hd)t,
Darlzu er doch will greiffen nid)L
435. Dd$ kurtze mit vbtn spkkti.
Sre^ fBa. S)en Sinn gie&t S)![B& 5,2832 feine Umflänbc
tn ac§en.
®ei ßut:^ei: ügl. ©126,72 Denn da er sähe, dasz kein
Richter da war, nahm er sid) selbs des flmpts an und ridstet
auf viel Kammergeridjt . . jFlls nu kein Kläger, Juristen, nod)
Zeugen da wmn, spietef er des kurzen und liesz ein sd>kunig
Red>t geben» die Tnordbrenner mussten über sidi selbs Kläger,
Juristen und Zeug sein und ihr eigen ^ori selbs reden; 31,318
6r [bet S^eufel] ist fast kurzu^eillg, wenn er disputiert, denn er
spielet des Kurzen und niad)t nid)t Cangeweile. wo er den Hlann
allein daheim findet; 25.290 Denn 50ld)s trieben sie bald nadi
dem Hicäno 0oncilio (welcbs mit ihnen des kurzen gcspielel batte
und den Glauben gesjellet, wie er nod) vorhanden); 65,171 Dar-
umb spielen des Kurzen, nämlldi mit Jeucr» Schwert» IHorden und
Blul Irommcr Ceule; ^E)e3ö V 164 ich bab cuern Rath mir Wohl-
gefallen lassen, dasz mein lieber Schwager soll des Kurzen
spielen und (damit weiter Clnkosl verkommen) zu Slolpen lassen
das Urteil spred)en*
SBon ä^tilidjen mii spielen' jufammengejejjten bgl. S9l
36, 222 beteten der ßeiden 0ötter an« bis au<h endlid) 6ott binier
ihnen her war und spielet das Garaus mit ihnen; 52,427 bis
das Stundlin km, an w)ld)«tn die Römer das Garaus mil ibrtm
spielten. 36,297 der Utzw mit dir spielen. 34,4 Gott bat Ihn
aud} lieb, und ah er siebet, dasz er fbn so lieb bat und red)t
daran thut, dcnltet er: Barr, id) musz mit ibm spielen. 26, 291
des Ungewissen spielen; 27,165 des Gewissen spielen und das
Ungewisse fahren lassen; 31,59 das Ungewisse fahren lassen
und des Gewissen spielen; S)e 5Ö IV 533 das Gewisse spielen.
■'^itx^u ijgt, aöeim. 9luäg. XI 380, 14 Id) will nur des gewissesten
geraden.
3u bcr 9ia mi 32, 337 dasz sie [bic ^lo^arfiner] nu sollten
diesen Jesumi mit dem sie der Koten (wie man sprfd)t> ge-
spielet batten, nid)i allein für den red>ten ITlessiam hjtlien, ifl
in mdnnn (Sjeniplar ber 3enacr luSgnbi; (1562) Söb. Vlli 129'
ton aikx ^anh am Iftanbc Umtxti: von diesem Koten spielen batt
mir mein vater seliger midiael 1)un viel gesaget, das es in seiner
3ugentr ettwan 1500, das beste spiel mit den Katen gewesen.
^mi 5, 1885 mc = ©clenEfnoc^en, Bürfel; bie 3tQ bebeutet
.Itinbeilpiete jpielen.
416* Der pt\tt Ht wol verkeum*
5ür bie Sa \t))hn mit alle toeiteren ^Belege, toenn ni^t fttua
^icr^er flcbbrt ^mh 12, 620
Die mag man wol für narren tanifen
die im winier den beiiz werltauffen fSiWQrt, @to|m. 9leubr. 7);
ober SSBüIbiö, tnl ©o!^n, 680 De brade ist all reydc v&rkotfl,
b. ^. SJu fßmmft mit bctncm SicbESantrage ^n fpät.
437* Er schiebt yhn Vi^n d«n nacketi*
7,239 citicrt im nfletttlic^m ©innei
id) sAtueg ITH mit der kunhel mein
auf seinen na* (Saftna^^tlp. 485, 31);
in ütcrhagcttEm (Sp. 242): Der alte Curberaner wurde mirf) nod>
zu oft in den Radien sAlagen (ßefpng 10, 201) = micber inm
Söorftfjein fonimcn, SBielleic^t ift btc 9ia ^icr UftPc^en l>on
^cimtütfiit^et, üHcu 3tüc^)Tcbc; ügf. SOUa III 854 ^fladen^läse 2
€incrti nadtensd)läge geben; ober ift t% hn Sificlm, SdjatE, bcr
jum ^üTfi^cin fomint^ 5ßgl. 9ir. 438. ^cint {Jt^Ien tuettercr
lege auä £ut:^cr uitb feinen ^dtgeuDtfen eä fd^toer p cntfc^eibcn.
i$t. Er bar ybn hinder den obren.
5ÖSl. SSnimiSl O^r 172 6r l>at es mitf den Obren:
„SSün cinEm ^enldjEii, hn fliü unb einfältig mififftc^it, att feinet
Seit nbev fxd} gana anberä aeifti", IV 79 ©d^a« 9 Der Schaidt
sd)lälfl olft bintcr den obren; wenn er crwadit lässi er sid) crsi
seben, 153 (154; 155; 156J €r hat den Sdjalk (daumesdick)
bintcT den Obren {im Berzen; im nadten). lappinä 31t. 447 Er
bat viel fiobe binder den obren.
BS ^üttebe: leb reib mich eyns ans sAelmcu beyn,
Do Ith dennod)! was nod) kleyn
Und kurtzelidjen erst cTboren,
1)att id) den sd)alk binder meyn oren.
^ 68, 15 Das hat er hiindt in iungen ioren,
UJie eim sdjaldi sy bindern oren.
5SfiT Qüi^n 0^1. 22, 62 Sie sd)reiben . . ; gerad als wäre
es ibr €rnst und man den $d>a1k hinter ihren Ohren nid)t merkt.
25
— 386 —
439* h»t ein schein ym rucken*
SÖa IV 126 Streit 6 hat ein $d)cit im Rücken, kann sid>
drum nid)t bücken, %nm.: „Cregt ainer den leib vfif^estreckt,
man sagt im steck ain &d)eytt Im rudi, woa er goat oder reit{,
^älletin II 13. 850." S S. ßrcgorius Sd)eit stediet jbm im Rücken.
^itx^n DgL %ricpla 169 man sagt inn stbcrtzweise von dem
vnnurzen, mussigen volcke, als von scbreibern, pfaffen und mün«
d>cn, dasz Sanct öregorius komme mit einem sdieyte, als bald man
sie inn die $d)iile tregt, und sdviage ybnen den rudten enrzwey,
daher es aud) kompt, dasz dassclbigc vold? nid)t arbeytcn noäi
Sid> budccn kan. — ^lan fagt and), e5 ^ßbc einer ein ^ret im
mdm ma V 1052 SSret 36; einen eokfiorf Uerfditutft. Sa 1 1429
gelten 226; V 1562 Sincol 3; ein ©d^elmenMn unb faul gleiftf),
äÖQ IV 135 Sdfielmenbein 2 unb Slnmeifung. — ^IS 25f. fagl
Dom SÖEttlet:
man das er sich mr wol mag budten,
im stäckt ein sd)flmenbein im rudten.
SS 4 der eysenbeyser:
Den sd)elmen ist der pflüg zu sd>werc
(Jnd wellend sid? nit dornad) budten
€yn sdielmenbeyn handt sy im rudcen.
9t© 25 Sd)elmen bein im rudien
Kumm bieber, narr* vnd lasz mid) gud(enl
Du basl ein sd)e]men bein im rudeen,
Und weisz nit, wie idis mii dir thu,
$0 du hast ful flefsd? aud) darzü.
^^ti 2wt^tx finbc id^ fonjl nid&t bie in ber i&anbl^rift ge*
gebene ÜIq, jonbem nut bie ^jertoanbten ^31 32, 23S Denn es taug
nid)lr dasz sie [bie Suben] uns verfluchten 3oim wollten lassen
im $d)weisz umm Hngcsid)ts erbciien. und sie, die heiligen
Teute, wolltens hinler dem Ofen mit faulen tagen, feisten und
Pompen vermehren und drauf rühmen lästerlid), dasz sie der Chri-
sten ßcrren wären von unserm Sd)wcisz. sondern man müssle
ihnen das faule Sd>elmenbein aus dem Rüdtcn verrreiben; 39,301
Der Papst, Bisdiofe und das ganze Papstthum sollten mh) des
Evangeliums und der Seelen warten, so haben sie den faulen
Sdjelmen im Rüchen» müssten dafür die UIclt regieren, Krieg
führen . , ; 3)eSQä V 19 toütbe ic^ aud^ mit 5iurifabei; lefen tan
einem enttaufenen Möni^i, bet nidjt arbeiten loüllte: 'mihi nirsus
aufugit propter Sd)elni cnbcin im Rudien' ftatt 'Sd)clmereyen
im nadten, 33on Zto^i^m fagt Sut^er m. 15, 205 eiserne Rucken
haben; 36,402 fassen ihnen nicbi sagen . , als hätten sie Gisen
und Stahl im ßalse, das niemand bred)en kann.
m* €iii wiUtt matt tbut kein kleine urMU
ma III 97 ßcütc 1267; V 127 SBctfe 30ff. V 131 SBcid (bei)
16; 83j 95; 106; 131; 146.
Sut^cT liebt ba§ Sprto. augeiifd§eintt<S eben fo fe^t %c. 7.
Beim. Slugg. I 696. 24 Oic wcysen tünd nit klain torhail;
XX 85, 3 ff. (= 21 ff.) Sapiens noii facit ein klein lorrhevt, obs^
cums et privatiis non est in propatulo, quando facit aliquid,
gbets wo! bin; bi princeps, totuoi re^um videt. Sie SD V 413
€s mügen weise uernünftige Ceute sein, die also harren und ihre
Seligkeit setzen auf mensd?lid)e Satzung, aber sie erfüllen das
Sprid>wort: Gin weiser fllann (hut keine kleine Cborheit; vi 26S
wie man spricht: ein weiser IHann thul keine kleine thorheit.
^91 30, 6 Doch ein weiser mann soll keine kleine Cborl
39,248 Bic gehets warlich, dasz man sagt: ßross''
kleine Diebe benkenr und grosse mörder lassen
I5len. Denn wie man spricht: ein weiser ftlann tbul keine kleine
Cborlieil, also kann aud) ein grosser IHann keine kleine Untugend
Ngeben, gleicbwie widerumb können sie aud) kein kleine Uleis-
heit und tugent begehen, weil sie gesetzt sind m den Sfandl, da
sie eitel grosse Ding ihun müssen, es sei gut oder böse; 39,289
Darumb ists sehr wobl geredt: Die gelehrten die Üerkebrlen,
ftcm: ein weiser mann ibut keine kleine Cborbeit* Und zeugen
alle Historien, au^ die beiden, dasz die UJeisen und gut meinende
Ceute haben tand und Ceule verderbet. . , ; 44, 35 wie man
spridjl: Kein geringer mann rid)tet Ketzerei an, sondern grosse
Ceute* Item: grosse, höbe Ceute begehen grosse thorbeit und
narren grobe ^Jerkstüd{e; 47, 98 über man pfleget zu sagen:
6s sind gleid) wohl weise Teute gewesen, Hntworte dem du; Ja,
weise Ceute thun denn aud) keine kleine thorbeit; 48,237 Der
ßen Christus aber zeiget damit an, dasz wenn die weisen Ceute
anfahen zu narren, so begehet ein weiser IDann keine kleine
thorheil, sondern sie werden mit ihrem toben und lUütcn je länger
je sebrer unsinniger. SÜgt. mid) 119144,54 Sprid)wort: ist ein
einfältiger guter mann, der do keine Ketzerei anrid)tet.
441. €$ ligt <in eym guten atiskger.
ma 1 193 StuÄtegcr 1 Es liegt viel an einem guten Ausleger;
l^gt 1 193 ^[ustegen 6 Olenn man etwas wobl auslegt, so ist
alles gut.
®ei euttjer t>gL Tiit^ 1 175 es ligt an einem guten auslcger,
sprj*t man («51 26, 195). ®onfl 6^ 41, 6S f>ic liegts denn
wahrltd) an einem guten JTusleger, der den Ceufel mit diesem
üers übersdireien und überwinden möge; so, 306 Sold)s wärt
fein und red)t geredt. Jlber es liegt alles an einem redeten Deuter
und Jlusleger. Jllso aud> Kaiphas Ratsd)lag ist an ihm selbs ein
giftiger b€ser Ratschlag^ aber S. johartnes gi'ebt ihm eine gute
Deutung und Auslegung. SSgl. au^ S)eaBII 237 Cs hal mid)
^olfgangus gebeten . > , dasz id) € $d)reiben und ver-
tuabnen wollt, guter Fllittler und Huskger zu sein für meinen
gnädigsten ßerrn.
442. C«rheii macht erbeit
aQQalV1162 ^|orl^eit 45 toeift bte bie m aitä ^at^eftttg,
©itQi^i 36* noc^. S^cEege au^ Sut^et feilten mit.
torUcb wort bringen torlieh wtttU.
gep SBü; bjL etita V 421 SBort 556 treulose ÜJorte, un-
treue thaten; 557 Übrige Ulorl bringen übrige CUerk.
33ei ßütl)er SßJiani^jelme^a 692 Corid}te rede bringt torid)te
werdt. Quod cootigit Barbitoaeori Ducis Haseiae, qiii dixit;
Ttzl ist ein gnediger in meiner Ijand, et non bonuna lüde reUilit
praetniam. — SSgl. üu(3^ fil 39, 315 €in ucrkcbrct Rerz wird
freilid) aucb vcrkcbrct tUort und üUerk haben.
444. Geduld bebellt vnschull
Söst. SBa I 1401 ©ebnlb IS 6eduld behält das Jeld; 23 0e.
duld erhält Gottes fyuld; 24 eeduld frisst den Ceufcl; S9 gedull
bringt buld, vergibt alle schuld; 131 @edull, vnschuld vnd ein
gut gewissen kan alles ausstehen, unb ä^nlic^e.
3in9erlc47 Swcr hat gcdullige Site
dem volget cre und saelde mite. @ato 227.
ßut^cr ^Qt in ber ^anbfc^rift erftürenb ffin,^uaefÜ9t : quia tuta
est [idj Ocrfte^c: patientta] coascientiam uoa laeaiase. Iiixta
illud 'Melius est inimiam ferre quam inferre*. Tatientia sine
coii8cientia\
eine ^nfpitlutig üuf baä 8^ttt, ftnbct UieUeiiSit 27, 138
niemand warte warie von mir nod) ^uld tiod) ßeduld, mx meinen
ßmn ßbri^tum * , imd den heiligen 0eist zu Cugncrn madjen
will. 3in Sinne bed Bpxto. fü^tt Sut^et ^um ^prctfe ber @ebulb
an SEBeim, Sttu^g. XX 127, 3 llt in proverbio: Sota mala, optima
mala. Ovidius: quod male fers, assuesöe et feres; ©, 170,17
8ic gloriantur Homani de siio Fabio, quod cunctando fregerit
Hannibalem. Sic noster Fridericus Saxo Erfordiaiios tumul-
tuantes silendo eompe^euit et iiltus est, Sic quoque Vei^ius
[Aen. V 710]; Superanda oumis fortuna ferendo est.
3u bcm @ptu(f| Melius eet iniuriam ferre quam inferre
ügt. Sa I 3S3 Reffet 275; CueKe tjat man anaunel^men
Cic. Tusc. quaest.V Accipere praestat quam facere iniuriam.
m. trcwtne $tnd lugen.
mt vtt( t'^ttc scheiist, das ist die wäthtiu
SBgl. mcL 1293 Xraum 7j 18; 19; 85; 47.
^ 74, 67 es mant mid). wer vaU* freüden macht,
Jlh ob im trotnpte in der nad)!^
Ulie er ein $d)atz gefunden hett,
Und er gesd)isscn hat ins bctt;
So wiirdl im vsz der grossen freidt,
(Uann er wad)U ein stindeenls leidt.
£)ietex SteQe unb bem ^ptm, @runbe liegt ein (efannter
6d|tDant, fe^r fomifd^ «^äl^It IßDEttjagcn&üc^Iein XXXVI f; in Facet.
Poßgii (im 9ln^ang au SeBelS Jaceticn 1555) fol, 120 unb 3relj,
föattenacfenfdfeaft 77. SigL ©panier, %nm. au 74, 68.
Sui^icr ^iett ddu ^raumcii nit^iB; Dgl. fiöfr^c 5 Ego oec
soinma nec ßigoa curo. Stuf baS ©pm. öbec bie ©ninbc
ricQcnbc ©efd^ic^tc fpUtt er an (531 30, 3 f. w?eld)eir König oder JÜTSt
meinet, disz sid) der Cuttier für ibn demütige . . der betreuet
sich selbs wetdlid) und mad)t ibm sclbs einen gülden Craum, da
er eitel Drech finden wird, so bald er aufwadji; 35,22 es ist
gleich, als wenn einer im Schlaf 6eld findet oder eine Stadt ge«
winnt; da deud)i einem im träum, dasz es €rnst sei. aber wenn
er aufwad)!, ist nichts dahinter; 52, 27^ Denn gkid), als wenn ein
mensch im träum liegt, so gehet er mit Bilden umb und meinet,
er habe etwas; wenn er aber auf wachet, so ist nid)ts da. 3^
SBcim. ^}iui%. XX 90, 15 Quid habet inde? sorania. Quid sunt?
nihil, psaknus. Hinc natum proverbium (bgL 3ei(e 33 nihil
nisi somnm sequentur, quae expergefactum irustrastur) t^at bie
Seattidtung beö 3. 3DTia3 (Slltenti, ?füäg. V 1229) so wird dod>
nid)t mehr draus denn ein Craum; als wenn einem träumet, er
finde einen $d)atz, und wenn er auffwad^et, so ist md>ts da.
9u XX III, 10 Si qiiis potest persuaderi aurum et lutum idem
ügt, mtenb. ^tuSg.V 1238 Also sind mammon und des teuffels
Uolcfa, reich, wie der teuffei Schätze offenbaret; nach Duncken und
im ßesichte ists ßoldt, an ihm selbst nichts denn Kohlen oder
Roth K.
446. €r MH m griff wH ein fiddeler*
SSgl. 9Ba II 136 ©tiff 7 Das ist der redjte griff auf der
Eaulcn; 10 Gr hat den firiff weg; 13 £r hat es am 6ritf wie
der Sihuster das Ulort 6ottes mit der Kneifzanflc; 14 Er hals im
griff: .3ft pübt boTin"; 16 ße hett et im Öriff, a& de Prad)cr
de Lus; V 1379 ®riff 20 Dw bats im Öriffe, wi« die Zigeuner
das Stehlen; 21 | f)abs im 6rjff wie der tDetzgeT den Stidi.
^ic^ II 167 crtldtt ©riff: „beiSutl^er getuö^IicEj in ünetgciTt«
li^tt SSebeutujig für gefd^icttE SBel^anblung einer ©Qc^e, Äunftgriff"
unb ötebt baftit DieCe Belege; für bie 9tc nut: nid)t gewissers haben
$ie jr lebtag gehabt, denn sold)e jre eigen Weissagung; sie balten$
am griffe wie die fiddeler im 41, 34). — ^u^nbem »gt, 48, 125
sie gaben für: kommet nur der Kaiser ins Deulschlande, $o
wird ei die Euthensd>en Hores lehren; des waren sie aud)
vtHz; wie es der Jiedeler am öriffe bat, — aud^ m ^ 17,33
unb 22,91 den ßriff ircifen. unb 43,331 SolUs dod) ein Blinder
wohl greifen am Straud).
447. €in hcnne %tumt mehr weg,
denn 4 Danen tm scharren*
Sut^cr fast S^ü(ri&c 585 Der man soll erwerben, sed mulier
soll ersparen. Drumb kann das weib den man woll reid> madien,
den der ersparte Pfenning ist besser denn der erworbene. S^ag
e§ oft genug anberä gefit, fagt baä obige oon ßut^cx fonfl, fo Diel
mqL iitbeffen Söa II SOI ^>u^n 71 €in fjuhn kann mehr aus*
einandersdjarren als zehn zusammenbringen. 72 €in ßuhn kratzt
mehr vom Rauf als zehn drauf; II 509 ^enneS J\\k Rennen scharren
aus einander, keine zusammen; 60 Cin f>änn kan mehr zersAarren
als ein Ban zusammentragen; 61 Cin Renn sd)arrt alle mal mehr
(von) dannen, dann zubin tragen sibcn Bauen; 104 es kan die
(jennc mehr vom Bauffen sdjarrcn, denn zehen Banen hinzutragen.
— m —
44t. Blu JjJJJj^ lecke« gerne $altx.
ma II 1665 Äu^ 11; 56. ^ bcften aet^t beit ©inn beä
Spitü. ^öfer^l939 flitc Küb' schkdic au gern Salz, sagte das
alte lüeib» als sie einen jungen Burschen beiratete* S^gL aud&
loV^Jiüä 536 Anus bacchatur. In cos dtci solitum, qui praeter
aetatem indecore lascjiviunt; 357 Anus hircissat: de anu adhtic
mteoipestiva libidine pnirienti et, ut ait Plautus, cütuUieate.
449. Ritter on muhe
Kalbfleisch on geel hrune*
^riantet o^ne ^räbifat; ju ergdn^en eima noc^ tBa II 1693
Köhcfleisd) in gelber ßröbe»
Ein Ritler ohne Hlübe^
Bn diesen beiden ist verl&bien
Der Salferan vnd die gülden Sporn.
?Inm,: „9Htter ofyit OTl^e nannte man biejenigen Sftitter, tütidjt
tntfU^en, tt?enn ein ^6nig getrd^It iDtrb ober £e^cit berlei^t {(^vaf 40)."
%I. ba^u aBa III 1697 fllitter 25 Uicrerley Ritter scind ... Die
fünften seind, wenn ein römisd)er König eriuahit wird, die nennt
man Riltcr ohne tllühe; Iii 1699 Stitterfc^aft 6 Ritterschaft will
Jlrbeil haben,
Sag Sprro. lt]a%t alfo, ba| Semanb, ber o^ine ^IDlü^e Dtttter
njetben, 3;itel unb tS^tcn ^aben will, fo toenig p Qi^ten fei, atS
^itefU ^öetcge für bass Sprcfjm, pnbc tc!^ nirgenbä; bocft fprid^t
fic^ £ut^er öfter in bem angebeutetcn €tnne au^, 3, ^. 15^ 87
[dJldftuS] ist durch Kreuz und Ecidcn der oberste und teuerste
Ritter geworden; 35,101 [üolkn sie Ritter werden an der ünscrn
Blut, so sollen sie es mit Jabi und Sorgen werden, wie si*s
rcdli{t)en Ritlern aebübrl; 29, 286 So sollt nun dieser toller 6cis«
also wider uns gefocbtcn haben . . und sollt beweiset haben, das2
wirs nid)! drinnen bätteur so wäre «r ein teurer Ritter worden;
36, 364 Buf diese lUeise würden wir zu red)ten Rittern geschlagen
und alle leindc vcrad)tcn können; SSetm. atuSg. il 124, 6 also
bleiben sie faule, leltflud}tige arme ritter, die nit angefod)len nodt
streiten wollen. — SDie 9ia '^um Hilter tuerben lüDÜen an Semanb,
ber pc^ uid^t tuc^ren fan^^ brnucfjt Cutter im l^)5ttifc6en Sinn
3, SB. @91S7, 299; 38,439. 'MbfleifcE)' bient im €prtt). fonp
jur SSejeid^rtung ber unerfß^tncn unb übfrmüttgeu Suflrnb ögt.
aSall n09 MbfleifcEi. bei i^utb^t: Söfc^e 277 Tbr habt uiel
Kalbfleisd); unb biemic^t aud^ mtim. lusg. XI 380, 25 Jllso batt
er aucb bie ym TTlundykalb über die prophetische deuttung an zeygl,
was die IHundie für leutt sind. Unnd vieileidit aucb, das solch
Unfall über die wellt kommen werde umb der gevstlid^enn misse^
(hati willen, die durd? ybr flevs^lid^e lere den glauben vertilget
und die wellt zu kalbfleisd) gemacht haben.
S)em Sinne nac^ tüärc bann auc^ ein ^'ieimtptur^ l^ierfier^u-
jic^ien, bcnöut^icr ühtx %i\ä) fagtc (%\]ä^x. Üturtfaber 1566, ^t. 613^)
I)errs^afl ohne Sdiutz,
Rid)teT ohne Recht,
Bewme ohne Srncbl,
^del ohne Cugend,
])od)mütige Pfaffen,
Böse eigensinnige Kind,
neidische Itlönche,
Reid>tbumb ohne nutz,
Cotther vnd SpitzkneAt,
Trawen ohne zudit,
Unuersdieinpte jt^^^tid,
Buben, die unnütz klaffen,
Ceute die niemands nütze sind,
6eitzige Plattbcm
TTlag man auff €rden wohl gerathen.
450. nyitier einem stall stehen.
aBalV 769 Btaü 39 Sk Stehen tiid)t in eitlem Stall; 09I
38; 34 Die passen nicht in €incn Stall. - %nDtf 313** nid)t
in einem Stall stehen: Hit in gleichem [)o^ ziehen; ^^1^ Sdjän
vnd fromb seyn steht selten in einem Stall, dann man lässl das
schön, spricht man, nft Iromb sein*
DliB 95, 127 myn niütter, herr, die müsz it}) schlagen.
Ich gloub, das sy sey langest lodt,
Der tiüel in ir hut umbgodl.
Sie flucht uns oflt schentlichen all,
mir stondt nit glyd) mii ir im stafl.
a}gl!fl33 95,94 [der pfaff] Strafft vnseT wescn
als ob er vns hett vffgelesen
in dem dredc vnd bett der scbwyn
mit vns gebietlet by dem ryn-
®Ei 2uif)tx &5tl5, 364 Denn die zwei kommen sonst nicht
miteinander überein, stehen nid)t beieinander in einem Stall, ßoltes
Önade oder Beschenke geben und abverdienen; 38, 230 Denn
Rottes Chre und unser €hre können nid)t beisammen in einem
Bette liegen* Also aud) können ßottes Dame und unser Harne
nitht in Einem Stall stehen miteinander* ^I^gl. 76»
45h Ufas die kinder sehen» das wollen sie Dan.
ctroa ma II 1313 Äinb 935 Olenn die Kinder essen
sehen, so mollen sie aud> essen; IV 513 ScJien 315 mias ersieht
will er haben.
iSBntere S&eUge fel^hn mix.
Kl. Btiser die inngeti weintn denn die 4lten*
SZBaI 328 äicffet 7G; tjgt. 106; II 1271 Ätnb 29; 292ff.;
682. — «gricola 636 (tjgl, 651; %nölf 249»; 336») €$ ist
besser das kindt weyne dann id). — Darumb wenn das kindt
seinen willen will haben, so stralft es der weise vatUTt ob es
sdion darumb weynet, so ists besser das kind wevne in der
jugent, denn der uatler im aNer. 3:Qppiuö 12 Praestat um malo
obnoxium esse quam duobus . , Es ist besser, das kind weine
dann der uatter,
Jtomnit, fobiel ic^ fe^e, in Sutl^erä Schriften fonfi ni^t tot.
453. Arn bebten der be$re Kauff.
ma II 1216 Äauf 2; DaL 15 Der teuerste Kauf, der beste
Kauf; IS Ein wohlfeiler Kauf ist nid)t immer gut, und ein teurer
nlAt Immer sd)led)t; n 185 &ut 22 Das beste Gut ist der beste
Kauf, ©uter Jlauf ift bittiger ilauf, 5, 320. Sprit^^
WMliä). mamm^XUl: ^ßrebigt, ©.321 Gu* meine Pfarrkinder , ,
vermane id> wollet diesen sdiatz erkennen, 6ott vnnd seinem
auszerlesnen werdczeug, für die Deutsd>e Bibel dancken vnnd
darneben mit . . warbafftigem ernst die auszleger boren, die eud)
6on durd) riditige wabi vnd beruff zugesdiidct: Jim besten ist der
beste kauff. — 5tm flekdud^indfjftEU ift l^tntt bic &[^tm SLÖa V 972
Scfte (bcrä) 63 Uom Besten ist der beste Kauf,
Söd S!ut^ct pnbe tdj fonft nur ba§ tt'Troanbte £pm, e^5,23
6esd)enkt 6u1 kommt am teuersten an; 33, a05 wie man spridjt:
es wird nicbts teurer gekauft^ denn das man gesdienkt nimmt.
451. f)«is ftir im kopff*
SBsL etaiQ äöa 11 1524 Äopj 591 Einem dtn Kopl wättii
mad)cn; H 483 ^ej^ 14 Cmetn heisz ma^en; 15 €$ gebt bcisz
her ©cngenbaci. (Jfombifet) ©. 307
33. 561 Sd)ud), Wie ist der kopff so h«vsz!
51)8 85, 7 Und sd)ied)t mir dann die flam in hopf! . . .
Moaipogenb. 89 (Jhjrj, 15S) jr müst ein wenig aemach
iraben; wie kenl jr so ein heissen kopff bab^n?
Sn her fibfd^ir. 5orm pnbe ic^ bie nur ?U(enb. ^luiSg. V 1275
in bcS 3. ^ona% ScatbcUung bcä 5ptcb. (galomo (11, 9): junge Ccut«
sind hcisz vorm Kopff, und sind nod> vieler Din^e unerfarn, dar«
umb können m nicbl weisen oder die grosse Bossheil und ttn'
dandibarkeit der Olclt tragen, ^^l ba^u SEOcim. SIuäq. XX 190
Fervet euim iuveutiis aüfectibiis et est imjierita; tiimo im-
peritia obstat, ne jiossit postea ferre vel cedere ninlicijK" nnuuU
vel iügratitudmi. ©onft ugL ettoa 15, 474 Da fSlICt man
bin und laufen 211, als brennten uns die Köpfe; 24,177 manne,
wanne, da wilfs heisz herausgehen; 30, 30S rausd)en fürfiber als
brennet ibn der Hopf, dasz ifin der Schweis? ausbricht.
B4t eilt mm stirti.
Mi]n cnttpric^t ^lir, 454 bem einne mdj. m * 20 II H7
CUäre der Bauer ungeduldig und hur?, angebunden, wie man sol-
d)er viel findet, die da heisz sein für der Stirn und itid^ts leiden
können, so sollt er wohl auffahren und meinen fjans Pfriemen
gröblicf) abweisen* aut^ (ftü 27, 2:t wer so harte Stirn hat»
dasz rr von solchem grausamen und unerlräglid}en Dräuen Rottes
mt ersd)rickt selber; 41, 3;j Das beste ist, daiz sie harte Stirn
haben; 50, S59 Die 3ödcn haben eine harte unversthampie Sfim.
wie em Demartl. ^o,l auc^ 3ef, 48,4 deine Stirn ist ehern;
Q% 28, 169 eiserne Stirn und eherne Dadscn.
Asi. Er ilt nut den btinem ge$c$$etL
S&a II 808 |)u^n 245 fliefct bie Dta mit einem ntd^t genauei
fccftimmten Sitat qu^ 5Ratfiefiu§, ^Btrud); £r ist ein Jantast und
hat eigen drauff gemardtt, wie und was die fiüner essen, vnnd
wenn sie pissen vnd nid>l pfcrd)en; eljenba 216 cttiert iKöa auä
Äettex, baä tm Stinc^tDort rebenbe Sd^fefien u. f. Id. 1722, (^.H^jt,):
De, ne, der hol wul e^en hoire unter a hinern gesd)loffen, dosz
a SU klug h. Oder hot a vjeleiä)t die Klugheit gor gefrassen?
ßutf)cr (pieÜ auf bie 9ta an, um Ü6erflu{tt|eit unb Übet^Ebung
ju öetfpottcn 691 25, 69 das mügen mir warlid) sd>arfe Doctores
heissen, die etwas höher, denn unter den l?tihiiern gesessen haben;
50, 327 darnach darf maus den lieben Junkern nictjt sagen, dasz
sie aller Buberei vollsteckcn, die man nur sud)en und erdenken
kann; sie sind viel zu rein dazu, dasz mans ihnen nicht sagen
daff. Sie sind mit ihrer Retligkeit uns viel zu hod> gesessen.
457* €y Ist kluger denn die henne.
m\ 751 gl 33; 41; 37 Das €i lehret das fiun und
die Kad)e1 den Cöpfcr unb biele ü^nüdje. — ?tnbreaä Üfioad), Söier
Sprebigten \>i>n bcr Xobten ^Tuferpc^ung (oon Suitier gehalten 1544;
I)g. 1563) [agt in ber (Einleitung (TOeiib. ^lu^g. VIII 379 Und
Ist hierin das argeste, das solche unzeitige Klugheit ntd)t unred)t,
sondern rcdit haben wiK In andern Regimenten hat sie die Uer*
nunfft wider sid), wird audi von der Uernunfft als unred)t gestrafft
— 399 —
und verworff*n, wie dk Sprid)wor(«r bty den 0ric(}>en und Römern
zmqin: 'Sus docet Minervani* und bcy den Deutsd)en 'das Kalb
lehret die Kube kalben^ und 'das Gy lehret das f)m\
m fiutl^Et m 2 20 l[ 563 ei. es stehet fein, wenn das €i
will kluger $cin denn die Renne; ein schone nielsterschaft mu$z
das sein, wo die Kinder ihren Uaier und ITlutler, die narren und
Choren weise Teute regieren wollen, — 3)gt. ba§ na^etjenuanble
iBpxU), 31, 335 Das mag beissen; Sus Minervani, f>ie lehret
ei das ßuhn und Kad)el den Cöpfer; 35,279 Sonst gehets wie
man sa^t, das €i lehret das ljuhn, und die Sau meistert 0ott
und Phormio rüstet Rannibal; 4*), 320 Sie [Die aBett] soll von
mir hören und lernen, so will sie klüger sein und mir fursagen,
wie ichs madjen soll. Da lehret das 61 das Buhn; SDUtenb. 3tuäg.
Tom, lal. V 29 Sus docet Miiiervam . . et in re domestica
dicitur de filns eapienticulis: Das €y lerel das fjun. — 3u '^Sus
Mlnervam' (Cic. Acad. posl. 1, 6, 18) ö^L Dtto 224 unb
©c§mibt, i'nttierS ^efanntf^aft mit ben alten Älaffifem B. 15.
^itx. wirb biefc !Ra in i^utfiec«! SSriefen noc^ [ed^äjnol nad^ctelütefen.
Sonft bgt, nocE) 27, 84 Öleicbwie der Hod) gelehrter ist
denn die Kohle, die er uerbrennt . . ; aiöetni. 91. 16, 359 15 (Slnni.
©.651) Junge Ceute meinen immerdar, sie sind klüger denn andere
lerne , . , wollen eilff Regel treffen und umbsd>iessen auff einen
worfl, da irer nur neune auff dem Bosseleifh stehen.
6ut ding wil weil hdi»en*
aöa I 638 SDing 86Ö; ^tsvicota 656. ^qL ^JJ. ©engenbac^,
3uüQlbe 5or(lcr, @in auS^ug guter aün bnb netüCT ieufitjer
Iieblein. Smtnberg 1539. ^Ix. 115) 384
0ut dfng mmi haben weil^ nit eil,
der eben spürt, was sich gebürt;
m yeder merdt wasz bring
so find er das,
CÜa$ sunst sein so),
doci) seiner zeyt,
ob sdjon dran leyi
all ding,
isl zevt vtid masz.
das sd)idc sid) u?o},
ist not er beil,
nit eil
gut ding musz haben weil.
SBci öut^er tigt. ettoa m 65, 186 Gi)« bra* den ßals. Cito
Btj cito perit
459. Uerraten vnd verkanm*
ma IV 1575 a]en:at:^en 2; 5; IV 1556 ^etfaufen 45; S)SEBB
12, 621. -Otto 363 O stillte, Btulte ne^cis nunc venire te;
me hab^?ut venalem*
aSei Süt^er: SEQ II 321 ßje werdet ihr abcrmal saacti, das
ist wahrlld) beimlicb gehalten und wobl geborgen, ja^ verrathen
und verkauft, das? aitf mich erheizet uterde das ganze Kloster zu
Himptsdien, weil sie nu boren, dasz id) der Räuber bin; IV 79
ld> kanns ja mcbt lassen, i(b musz auch sorgen für das arm, elend,
verlassen, werad)t, verralbcn und verkauft Deutsdjland; IV 593
Denn wenn sie gleich die frömmsten Kaiser verrathen, verkaufen . .
nodt sind sie nid)t aulrührisd), sondern die allerbeiligsten Ulter;
©eibemann ßautcrb. SEgb. 199 Eo tendit Satban, qui Germaniam
liberaDi pertiirbare fentat. Id) hab sorg, wir seind all verrathcnn
wnnd verkaulft; 65143,231 wenn ein edelmann einem Sürsten
dient und nimpt Sold von ihm und verrälb und uerhäufft ihn bei
einem andern und nimpt dorl aud) Seid und siebet, wo das
OleltcT bin will, wo es bin regne und dort die Sonne sd)eine,
und also beide venatb und werhäuft. — SBs^- 269 Denn
wo id) das nid3t kann von mir rühmen, dasz id) ein sold)er Pre«
diger sei, so bin id) verraiben und es wäre besser dasz id) nie
geboren wäre.
— 401 —
ViSm ende gut i$i $o l$t$ alles gut
ma I 816 @nbe 67; ögt. 53 End gut, alles gut.
3tngerle26 [d)n scbilte nid?t swaz lernen tuol
und mad>ei er daz ende guot. Sreibanf 63. 20.
Ist daz mdz guot, so wirt cz allez qmi
an alle mfssewende. 3lmgb. 33 ^
Swelf) leben ein guot ende bat,
daz muoz von schulden beizen guoi. JPanjfer.
93ci Sut|er m 64, 115 tDenns Ende gut isj, so isls alles
gut flnfaben ist Icitftt, ^ögt- auc^i ßUt M7, 216 denn es hann
hefn gutes €nde nehmen, dasz man sid> nämscb zur Sad}e stellet;
50, 103 [[lo man nod) ein €nd kann hoffen, da ist bereit halb
gewonnen. - 2?gt 9lt. 259.
461. mancher geneusst seiner mutter
mA nkbt seines Uateri*
gfc^tt SOü; für bie ^uättgung üfll, SKJa ü 805 bittet 45 Die
IHuttcr ist allezeit gewisz; 79 eine IHulter trägt keinen Bastard;
223 Die Itlutter sagt, dieser sei sein tlater; 231 £r ist sein«
mutter wohlbekannt, denn er gedenket ihrer oft<
91© 76, 47 £in leil sint edel von den frouen,
Des vater sasz in Kupred)(ouen;
sinr müter sAiit gar mantfccr fprt,
Das er villicbt am vater irri.
S(iTtP. fi^eint &ei J^utlier nic^t bor^uCgmmen; b04$ bgL
oBcn 9lr. 11.
26
462* ma$ SOI nämn Aä% gellt? $H kgetii
ynn die kacheln vnd perborncns.
SDgL <5gcnotf 304^ (318^) CUas sol dem narren gelt, so ers
ni^l braud)«n kan. Die narren brmgr jr ey^en glück s^mb,
Prouer I. [Sö. 32], ©im»)liduS (Jtura) 11 154, 15 „Olas?" sagte
er mit Salomonc Provcrbior. 2t [2^. 8] wegen des 3"'* Pmon,
K^CUas soll dem Darm Ehre, Gelt und gute tage? sie konnens
dod> nid)E braudienl"
löiclle^t W Suf^cr baä ©i?m, im ©inn <S?l 43, 238 dod>
will er damit nicht, dasz man nid^r 6e1d und 6ut haben und
nehmen soll, oder wenn mans hat, wegwerfen solle, wie etiid>e
namn unter den Philosophen und lolle F)ei[igen unter den Christen
gelehrt und gethai haben. - 3!öenn Diairen (Mh in Ut Äad^ieln
pber U^ftn, \d be^anbetn fie in i^ret t^iJric^ten Strt tote
äpfel unb Simen^ bie ßtauS dlaxx in bet ^öUc in ben Äad^elti
braten tooltte; bgL SBvampelmeJjct 801.
Zwm harte $tciit malen nicht.
%L SE0aIV817 Stein 213 (214) Zwcn harte sfcyn muelen
nie (malen selten) klein* 2)3106 6, 1455,
Singerlc 143 Zwene g1id)e herte steine
malent selten kleine, Srcib. 130,24,
nimmer sid) wo) zwen geleid) hart staln
7U einander fügen oder malent dilain:
also zwen geleid) hart sid) alzeit sdielten
und mit einander wol leben seilen. 5itib. ?lam. p. 876.
SBet ßutl^ei; 6^142,267 ßart gegen hart taug nid)t pir.472];
zween harte steine mahlen nlAt wohl; S)e 30111517 Tu vepo
perge eos vincere bonitate. Diiri suntj feteor, sed ei acceaserit
duiitia nostra, fieiifc deteriores. Nosti proverbiiim: Duos diaros
molares nthil boiii tuolere. — Sögt, auc^ ^Utenti. ?I.V, 1267'*, in btä
3, 3i3naS Söearbeitwng be^ '^Jrcb. ©alonio (10, 4) Denn Rad^lassen
stiltei offt grosz Unglückr dasz sonst zwe«n harte Stein übel malen
würden, und es mit trotzen und t)erwider trotzen zeben mal
ärger wurde.
464. Tm sacke keuffeti*
465* Im sacke verkeurfen.
ma III 1821 ©atf S03; ögt. 57; 75; 97; 302; an^ II 1166
mtx20 Den Kater im Sad< kaufen; II 1184 5?afec 368 man
musz die Katze nid)t Im Sacke kaufen; IV 1555 ^öerfaufcn 35 Er
verkauft die Katze im Sadi, — ^inaeclc 125 giebt ouä dltmt
SittEtatur 4 SÖcijliteU; ügl. bation
THan koufel das vil selten
in dem sacke und ungeseben
des man ze gewinne müge jehen. ^tridPer fu ®, XI 3.
*E)ic 3ia hEt^aUen fid^ ju einanber tuic fii^ betrügen lafjcn
UTib betrügen; auf bie ßa^e, bie bei unS im ®cbraud6 ber 9ta
eine grofee StoHc fpielt, finbe id§ bei 2uifyt feinen ^tnn?ei^,
^Xlgl. Beim. VI 56, 15 Dan wo das ni[ gcsd)id)t^ da musz
eyn statt oder arm man ym sad« vorkaulft werden und durd)
den blinden kauft yn grund vorierbcn; ®9I 22,218 item, das
ist aud) ein fernes, wenn €iner eim Andern pcrkäuft mit tüortcn
im Sadt die Ktaar, die er selbst nidit hat; 26,299 fifc soll man
ihm sagen, was Brot und (Uein sei im Sacrament, und ihn nid)t
so im Sadie uerkäufen; 31,326 ein Cait oder ein gemeiner £brist
oder wer die Olinkelmesse hört , , . so kann er dem Pfaffen ins
ßerz nid)t sehen t was da für ein Glaube sei, und musz also im
Sack kaufen; 65, 1^4 denn des wird mid) wobl niemand bereden
26»
ewiglich, da$2 ein Hlensd) sollt mit €mst glauben können einem
Bucf) oder einer Sdjrift, dauon er gewisz wiirc, dasz ein Cbeil er-
logen wäre, dazu ni<J)t wissen müssic, wt]d)$ untcrsdjiedlid) wahr
und nlcbt wahr wäre und also im Sack kaufen niü$ste oder drei
Cot 0tft unter ein Cot Zucker gemischt e$sen oder trinken sollt.
466. €r weis wie eym schick mbs Derne ist.
aöQ IV 80 ©d§alf36 €jn scbalcfe wcysz, wie dem andern
vms hertz ist; 19 Bn Sd)aldf dendit jmmer, andere seien aud)
sd)eldte; 20; 24 €in sdjalcfe kennt den andern; 35; 169 Ist er
kein sd)ald{» so weysz er dod), wie einem sd^aldt vmb das bertz
ist. — egenolf60\* 218^ €s sild)* keiner kcinn tjinderm ofcn.
er sei dann vor dahinder gesessen. Scbatdi musz mann mit
sd)al<hen faben. Dann ein sd^aldt weysz, wo es dem andern
ligl, unnd wie eim andern scbaick vmbs hertz Ist, vnd künnea
sie fein ausz jn vrtcylen, —
©3 Sorrebe Idj wcisz, was allen sdjelmen brist
Und wie in mb ir bertze ist.
^159 63 Scheidt lagen.
(Uann wir yelzund sd)e1dt iagen wellen,
mit sd)e[dien sol man die ludcen stellen,
€in sd)aldi weisst, was dem andern brist
Darumb halt er bald zu gerlst.
iBgL aud^ m 80, 2 ff.
5?£i Sut^er: JüOcim. Wusg XV tiTs, 17 Gin flnedi^er got und
warhafftiger sunder müssen zusamen kbomen» höh est, coyjites
es&e piiini> iugtum; wiltu wissen wie es ettn sd)a)<k umbs
bertz ist, greift in deinen eigen busen. — ainfputungen: mi 39,
362 Darumb musz wahrlich mein DaMidlein nicht ein klein Sd>älklin
(wie man spTid>t) gewesen sein, der grosse Schälk so bald bat
- 405 —
fnQgcn hennen; 43,271 flbcr es beisst: Rans mmm selbst
bei der tlascn, und greif in deinen eigen Bosen, willst du den
SAalk suchen.
467. lUenn da$ kindlin $ein willen bät,
$0 wtinm nkbn
ma IT 1306 mnh 801 Cbne dem Kind sein [Dillen, so greindls
nit; ügl. and^ 842; 854; 898; 902; 928; 978; 979.
©d^Eint bei Sutl^et lonft festen.
m. Hiebt nur die bantR stecken*
aöa 1 228 mm 29 €incn unter die Bank stecken (sdjieben) :
„3^n übemöttigen unb Derfpotlcn'^ ; 40 Efwas unter die Bank
Stedten (u^erfen): ctB etitia@ ^eräd)tlti^e§ tjerbergen",
®icfe üla ift eine ber tcUcMeften Ui Cutter; er btaudit fie
fiefonberS getn in bem SSomurfe geflen bic tömift^e Jtirc^c, hai
"bti i^r Rüttes fS&oxi unter ber Sdmt gelegen I)abe. 2ln !Out^etg
@inn lagt benn audg bo^ ^olMuc^ Don S^r. S^iufl (Sleubt, 7. B]
^S- 12 bat die b. Scbrifft ein weil Mnder die Cbür wnnd wnler die
Ban* gelegt. 3)Bb I 1106 unb ^iefe 1 205 getcn mel^rfad&c 5tad&*
üjeife bieler unb ben ^jermanbten ^Ra.
3>er ©tnn ber obigen 3ia txitt beutttc^ ^ertior in fold^cn
©tcHcn rote 691 40,227 Ob sie wübl die Sdjriflcn mit Jüssen
getreten^ unter die Bank gesteckt, veracbt und verdampt
bdben, nod) ists blieben; 48,72 dasz wirs Jedermann treu*
1id> gesagt baben und nidyts unter die Bank gestedil; 44,345
die Sd)älke baben das unter die Bank gestedct und geschwiegen.
3}a§ Söeräc^Utd^e fd^dnt mef|r betont au fetn in ber öettoanbten
SRa 'unter die Bank sfossen'. ^gf-, ß&fd^e 498 unsere buedjer
werden unter die bandt gestossen werden; 65125,385 (34,80)
— 406 —
dfe beilig« Sd)rift unier die Bank Stessen; 27/247 Drumb fst$
ihn fast noib, die $d)rift zu lästern und zu sditnäben, sie
unter die Bank Stessen und furgeben, sie sei ein finster Hebel;
38,107 vermahnt man sie, so slosscn sie es unter die Bank.
afÖcmger fiarf ift bie 5Ra unter die Bank legen'; t]Ql. 36,378;
50, 180; 1591 15,420 unter die Bank schieben. SBenoanbt
tfi aud& S)easain 272 IDo es also ins Rc*t käme, hoffet id), es
seilte in die lanflc Cruhcn kommen; b. in bie Irwtie, too cS
langt liegt unb ftfjlie^lic^ üErgejjen luiib; gebräuchlicher ift '\t^i
baftir: etUiaS auf bte lange %anf ji^icBen.
469. Hein M^t für d4$ mm\ nem^n.
470. K^in spltinu^eb rur dem m«iul wiicbseii.
©ictiE unter ?^r. S6 unb ^flt. 87,
471. Er kan uim obren nkbt erharren.
©icfc Sftfl ^abp ich nirgcnb^ ftnben föntien. $)at jie Dieltcidtt
eine i8eaic!jung ju ^33 74 too üon ?Flamn bit Stube ift, bte Ijciügen»
bilbet in Ättd^en fliften, auf benen fie (elbft unb iticc oerftorbencn
gfreunbe bargepcHt finb? U ^leigt boxt
39 Elfi ding das ist versumet dran,
Das die bild nlt oren ban»
Die im syn todten fründi bedütenJ . ,
SB. 60 Uliim aber syn ein goucb,
$e lasz did) selber malen oud),
Das byn nanen standst zu ned)st
iJnd keim uiysen glyd) nit sed>st,
Und lasz dir oren setzen an,
So weisz man, das du bist der man^
Der das selb bat malen lan.
©öH tic ?Ra Uielie^t fagen: (Sr fannS nid^t extuattcn, 6iS er
bie t^m gebül^renben ®felSDf)xen, ober nac^ 5^39 93,60 'clingeU
DtaC b. tf. giarreno^rcti mit ©ereilen barün Betommen ^ot, baß er
472. ftm gegen hart.
Sffia II 365 ^arf 7 ; Dgl. aud^ btc folgenbett stummem «nb
^fer'' 307; 1823 [f., »ud toidc tom\\^z ainroenbungcn btcfer ?Ra
geboten merben in bcx 3lrl üoit loppLuä 308 fjart ^cgcn hart, sagte
der Uaklr da sdieysz er gegen eyn donnerwettcr. %I. auc^
9139 85 S)er «petetä Stop^ (^ifeige ifopf) fpric^t
18 Bie bebl sid) erst dur contra dur.
SÖEi gütiger m 34,218 Daher das Sprichwort kömmt: ein
gut (Uort findet eine gute Statt. (Denn aber SI0I2 und hart gegen
hart ist; da wird nichts gutes aus; 40, 77 denn er kann hart
wider hart und böse wider böse sein und gill, wer hie der Stärk*
ste sei und den Jfndern aushebe» weil sie es nid)t anders haben
wollen; 42,267 üarl gegen hart taug nid)t * » . ßones öebot ist
hart, ja es musz ewiglid> hart bleiben, {Der sich dawider setzt
und will hart gegen hart sein, dem wirds freilfd) nid)t wohl
geben; 43,33 einen soldien n]ensd)en, . * der hart gegen hart
sei, dasz er sid) nid>ts abschredcen lasse; 49,240 flber es heisst
sie lernen hart gegen hart; SJcJSlVUö imo sciam, palrem
iUiim familias coelestem . . etiam opus habere udo et altero
servo duro contra duros et aspera contra a^peros veluti malo
cuueo in raalos nodos, — au^ G^l 32, 183 wolle widerumb
gegen der Jüdcn harten Kopf so hart sein; 43, 61f, so harten
Kopf sollen sie nid)i haben, wir wollen noch härtern haben;
unb tflr, 463,
473. Schweren stein kan mm nicht weit werffen.
SBülVßll ©teilt 68; bßL 175 Oier eitlen Siciit nicht kann
beben, der kann \hw nid)t weit werfen; 23S (250) Den (diesen)
Stein kann man nicht weit werfen.
eine ^lnl^J^e^Ul^g ftnbet fi^i m 42, 33 Oenn der Stein ist zu
qmz und sdiwer, dasz die UJerfer darüber zu sAeitern ^eben.
474. Zween hunde Geissen einen.
Ball 878 $unb 1365; Dgl. 985 Uiel Bunde beissen einen.
3inserle 186 Zwene sint eines her, Smin 6636.
475. €r hat sich ynn der Weisheit heschissen.
Bk^^t unter Sit. 391.
476. Ein hübe auffm m,
6in hubin müm schlos
€in laus ym grlnd
Sind drev stoltze ding.
fBa J 495 iöuBe 30 (Oßl V 1073) fü^rt auS SBimp^cUnfl*
Adolescentia (1505. LV) an:
Que sunt superba,
Sextuj>es in scabie resident nebuloque caballo,
Car|ieDto nieretrix, aiiimalia trina superba.
3naßtm^)]^eIm3&Übert.: Gyn bub vff eym stolzen pferd bertrabcn,
cyn hur vff eym hangenden wagen,
cyn lucs in dem ^rynl:
drey hocbfertyger tbyer nit sinl
mal 4:6b mhtZl €in bub auffm Rosz,
ein hur auffin Schlosz,
6in lausz im grtnd,
Ist ein bo(})mtiti9 gesind. — 4>enifdj 544.
©impticiuä {^mi) Iii 65,14: Da hielte i* mid) wie das
alte Spfi^wort lautet:
ein Sdineider au! eim Rosz,
Ein ßur aufm Sdil&sz,
€in Causz auf dem 0rind
Scynd drey s»oJizer ßofgesind.
5e|It bei ßut^et; büiii bgL 'lauS 13m grinb* 91t. 189. —
^aB Söorbilb für hu\t unb öf|nti<^c iprtametn bieten Sprüt^c
^atüm, 30, 21ff, 3" Bube auttm ros fügt bie ^>bfc£|r. exMxcnh
t|tnju *idest tyrannus*. Sgl, tpreb, 8ü(, 10, 7. Die StcICe aotä
ben ©priid&cn fü^rt iBut^ex in ben 5:ifi$«ben an; i>gl. SDärampcU
me^er 409 unb baju 9tnm, 3.
477. C«Rel auffheben, scitussel xubrechen.
©te^e unter ^Rr. 276.
47«. UNI erger macben*
SBü IV 1385 Übel 68; 72; ügl, 57. iüppiu# 172, 638 Mor-
bum worbo addere. Otto ®. 137 de fiimo ad Üaluniam; 207
ne ad malum addas malum; 213 in oiare fundis aqiias- —
HJlat^efiuä, XIU. ^ircbigt, ©.320,6 Der Patron m\ vnd sol id)
traun nidjt sein, die aJles tadlen wnd vemerffen vnd mad)en dod)
md>ts bessers, sondern immer vbcl erjjer, ^^liilanber (3. ©efic^t)
125 Td} zwar nehme mid) an, *b in ihrem betrübten zustand
icJ> ihnen IHittel vnd lindcrung vcrsd)affen wolle; aber im wer*
ist dod) keines, bey deine id> nicht übel ärger macbete; (5. ©efic^it)
S. 303 DU Pestilentz gestuhnde, dasz sie viel manschen uergifftct,
die dod), wann die mcdici das übel nidyt ärger gemacht hätten,
nimmer gestorben wären.
Öitt^er fügt (lalcini(c^) ^mju: „Seifpiet: Tie ^Jebei: bertaufd^en
bte Übclfläubc in ber ^itcfie mit gxöiieren. Dft WoKtn tüir ein
tfeineic^ Übel md^i ertragen mib rufen ein gr&lere* fietUor, ©o*
luie [in bie Srtjtici flt'tätf), tner ba n?it!] üermeibcn bte ß^iar^bbtS.
Unb jener mit bein ^öa^en."
^lefe ift mit ber bortgen na!|e üeitcanbt, baä jetgt an%et
bicfcr ^rftärung 3. 33. mi 31, 70 Sprid)wort: Cauf ans dem Regen
und falt ins Uüasser: nnd: F)eb einen Celler auf und zubrid) eine
Schussel; dasz aus Übel ärger wird. — ©onft ügl. ,5. S8. Bfc^c 439
1d) ujills nit wehren, id) witls aud) ni( rathen, das man die Klö-
ster und ßlausen zerstöret; man macht ubel crger. 3)ea]ö V 174
id) sorge, soldier barigefassctcr ßroll wird sid) nid)t so bald
mugen lindern und würde übel ärger werden; V 204 so ist mit
dieser üisitation nidits bei soldien giftigen Pfarrern angewandt,
denn übel ärger gemadil. fBdm, ?tüSg, II 110, 20ff, Darumb
musszen wir audi ungelert ßisd)off, pfaffen, mutiidi haben, die
uns ntd>ts geben künden, so faren wir dan tzu und mad)en ubel
ärger und hassen, vorspred^en und vorad)ten sie; IV65l,28ff.
6s ist kein buUf nod) radt da. Sic io urbibus etiam bene m-
stituti.s, mit schonen lehren und ge setzen angerid>t, sein besziicher
wordenn^ dan ehr sie gcbaui sein, "t Rhomae viJe ii licet, fliszo
ist uns auch, wir mad)en ubel ärger. 22, 108 Hlündjerei und
Geisterei . . musz mit gutem, festen, d)rtstlid]en Gewissen an'
gegriffen werden. €s wird sonst ubel ärger werden und wird am
Codbett gar ein böser Heuling kommen; 25,232 Da wäre fnübe
und Arbeit verloren [^r, 99] und ubel ärger 9emad)t; 25,349
so behalten wir nid)ts und ist Ubel ärger worden; 119 [Denn
«r lang gewed)sdt bat, so findet a lur ubel ärger. Denn wcd)seln
ist wobl leid)t und ba]d gesd)eb£n, aber bessern ist miszlid) und
seltsam. — aud^ M 65, 239 Denn es das mehrer Cbeil
solcl)c ungcsd^jdtle Artikel sind« das2 ich wenig gutes hätte mugen
$(l>affen oder die Sache vielleicht ganz ärger gemadjt. — SJem
©innc nad;) Dcmaiibt ift bie Ka: Gr entläuft dem Regen und fällt
ins Ulasser, bte bei Ä^ut^ei* nic^t feiten ifi; bgl. SBeim. Öl. XVI
28,82 (mit Slnm,) ; m 24,270; 25,303; 30, 134; 31,70;
35, 49; 42, 137. ^gl. md) 35, 158 Da der Krank genas, er nie
ärgef was* 33eiannt ift faer laleinifd&e bcä (iiualtier ht l'ille,
^le^aubmä 5,301, ben Sut^er angebeutet ^at (tgl. @raämuä, Ädagia
p. 158 unb Ctto, 82 locidi** in Scyllam cupiere vitare
Charvbdin). SÖaä bagcgen Et ille cimi curru fügen lüiH, bütüter
Ijak ic^ nur bie ^ermutffung, Ißut^ct beule an eine @efi^icfjte, tuie
fie a. 5B. bei (^genolf 349« ctp^tt witb, £in furman begegnet
S, THartin nahend vor Paris, Iragi jbn des lands vnwissend, ob
er no(^ disen abend gen Paris mod)t faren? Hlariin sagt:
so du gemad) farest; eilestu aber fast, so kompsi nii dar. Der
Sürman meynt, der pfaff were voll wein, sd)lüg auff die rasz»
vnd zerbrad) ein radl. Dweil er nun in der nebsten stat ein
anders boki, ward er versperrt, '^ud^ fyn micb ja üfcet drger
gemacht.
479* $mtu wort, Dam straffe.
aSgt. aOäa V 413 Bort 343 0ute Ulorte und strenge Strafe
erhalten ein gut Regiment; Ji44 gute Ulorlc und strenge Chat er-
halten die Ordnung im Staat.
9lgrict>lo 217 gicbt biefeS Söort aU Slulf^jrurfi eineÄ fe^r
toetfeu Cannes mit einer nielEeii^t au^ £?utt)er enttctinten ©efc^ic^te.
n^Ql tS3l36, ISOf, Dergestalt hatte auch Berr Antonius Ceucber.
Cosungsherr zu nornberg, Kaiser tnaximiliano hoct>ldb]id)er Be-
däd)tnis geantvuort^t, als er daselbst einmal war eingeritten und
«ine grosse UJell Uolks j;ugclaufen des Kaisers €in2ug zu s«hen,
und der Kaiser gefragt, wie man doch dies grosse Uotk in ßebor-
sam erhallen könne, da bat jRntonius Ceud>er als ein weiser IDann
darauf gesagt: J^llergnädigster ßerr Kaim, durd) gute CUorl und
harte Strafe.
HutiM d(i»«t nach brod.
aOBa n 1715 ftunft 145; bgl. 142; 146; 23S unb 143 Kunst
gehei betteln, 3« bem Slu^brutt 'm^ aSrob %t^trC bgl. ^3Bb 2.
401; $f. 37, 25; Q^l M7. 415 Darumb lasz deinen Sohn getrost
Studiren und solli er auch dicweil na* Bröl geben. — S)aä ^vmj,
(Bunte jcinen Ur|ptung ben alUn, fit^ immerfort njiebfi'^olenben
Jttügen foldfeet Äilnfllet toie Ctganiflen, Äantoren, ©tabtpfeifer \>t>
banfen, ba^ fic um t^ter unjurcii^enbcn SBefolbung toißen genöt^tgt
Ifien nuc^ ^örob geljen; tgL ißenefe, Süpu uue^tUdften Seuten,
.Hamburg 1865. 3L
^Bci 2\ii^tt finbet cS fic^ fn einer GJtofle \u Sira{^51,34;
m 64, 183 Kunst gehet itzt nad) Brod, aber Brod wird ihr wieder
nadilaufen und nidx finden, ^üc^mann, i^efi, SSJortc ^'S. 77
(t^fcint unter SöepgnaTjme auf bicie ©feile baS ©pno. aU ein etfl
toon fiutfier gei>rägteö an^ufc^icn, 3)agegcn Iptid^t aUx nic^i nur
bte 9lufua^imE i\i biefe Sammlung, fonbem aui^i bie ©teile: ^eu*
bni£fe76 (Sutfierä gabeln) ©. 15 (7) Diese fabcl [SBom ^lal^it unb
^ßevten] lerct, das dis budjlin bey Baum vnd groben leuten vn-
werd ist, wie denn alle Kunst vnd Weisheit bey denselbigen
verad)t ist, tUie man sprid)t: kunst gebet nach brod.
— m —
4$i* Strecken nach der decke*
aöa l ^cdt l; 4; 8; 9^ llf.; 14; 19f. - D(tö 221
Metiri se qiiemque suo modulo. - ©gcnolf 100'; 226^ Der
sid) aber nad) der ded< strcdtt, sein ding fein znq einzeud)!, vnnd
alles was er zur not kann entbern, sid> entsd)]«gt, hal In disem
seinem engen gemad) den besten gemad>.
31^69 nad> der dedi sid) s(redicn.
S)te^ 1 419 koeift bei Cutter nur einen OluElanc^ an btefe
nad^, 3ef. 28, 20 Denn das Bette ist so enge, dasz nidjts übrig ist,
und die Dedtc so kurr, dasz man sid) drin sdjmtcgen musz. —
%nhm Witfpielungen: 22. 54 (Uie Isl den Papisten die Ded<e so
kurz und sd)mal worden? 21, 320 (= ^t m tl U) dasj: ihn
alle Ded(e zu korz und sd>mal wird, nod) demütigen sie sid> nit.
34,323 Hu musz entweder der Papst oder ßbrislus aus dem
Berzen. Denn das Bette is( zu enge, die Dedie ist zu kurz, sie
können beide uid>l beieinander liegen.
31® 86, 42
Das nym war wnd ad)t der dcdicn,
Das du did) wiszst darnad) zu stredien^
€s slundt gar kalt in dyncm husz»
Stredisfu die fusz zur dedtcn vsz.
Id) sprddi: lieb elsz, sy baben(s wol,
So bondt wir weder zyns nod) zo].
Darumb so miesscnt wir uns stredcen
Jllso lang isl unser ded<en,
Das wir uns selber nit erstedcen.
61 (bte X tüer 39. 28Ö)
Ittin Iraw lasz idi and kundcel sdimcdten
Die füsz aud) nad> der ded{ in stred<en.
m. K«wkaufr, tktkauff; quod iinckauff.
Ctä biefe ^üfammenfteHutig biefei btet 5S}orle einen fptic^ttibrt'
itd^eiT ©inn t)at, ift beim J^e^leit eineS 33elegcä jTOcifell^aft; tjer*
mutzen möchte man eS, meit Sut^er fie in biele ©ammluTig auf»
genoitimen %n ä^ntic^en ©prto, t)ietct S)aöb 8, 843 Ehrkauf,
Reukauf (S(4ottft 1132) mxh CttD S. 124 jii 'raalo emer« quam
rogare': Bitlkauf, teurer Kaul (S)ünnaefelb).
S)ag JEÖort ^cufauf erfldxt '2)£Eöti a. a. D. alä ben U\ zmm
Äauffonttalt abötfdjtoffenen yubentjertrag, bcr bie Summe be§ äteu*
gctbeä im Stifte cineä Stücfgongcä bcä .ffaufeä feflfe^L bem ^ptm.
'Ebrkauf, Rcukauf nib^T iriitbe man el^er bentcn an einen Äanf,
bclfen einen gereut. a^gL Sßja V 1489 faufen 122 Td) kaufe
nicht so teuer, dasz mich nachher gereuen mutz; V 1682 SReue 58
tUas mit Reue zu bezahlen ist, soll man meiden und thun, was man
ni(t)t zu bereuen braud}t Inbcte Belege fiietfüt gic&t S)3©b 844.
ßictfauf Mit SJiHJb. gfladl SSa Ul 168 fiiebl^al^en 8 OJas
man heb hat, kauft man teuer unb V 1558 Siebe 8ö4 Die Cieb
mocbt' t4» nicht l)abent die id) musz kaufen mit grossen 0aben
u. (. nj. tuürbe ein Jtauf an§ ßiebl|aberei ober ein ^Tfoufeii
ton ^iebe al& .ftauf barfteHen^ bor bcm ba3 SpilD. alS emem
bcTeuenben njarncn miü.
ßtncfauff fe^U ebenfalls ^SSb. ^om Sinnen* (Seinen^
fauf logt baS Sprro, 200 11129 Seiniuaiib 4 (IH 195 Sinnen 3)
T\n [einwand (Cinnen) und ^ruenslüde (jrolOde) mot man nid)t
bi Cid)* köpcn. Sin engltjc^eS Spm, (bei SJÖa in ber ^nm.) 'He
tliut buys lawn before lie can sold it, shall repeut hiin, before
he have sold it' fieCtt in anbcrer ^e^ic^ung ben ßinnenfanf ^in
als einen^ ben man bereuen Cann.
SEßenn ßut'^er aber o!)ne SRücfficf)l auf fpTicf|iribTt!icf)en Sinn
nur gleid^ttingenbc , i^im merCnJÜxbig ccfc^ einen he W&oxtt neben-
einaubet fteEen mVLit, bann mufe utan bie 9Jlögti($feit tnä ?{ufle
faffen, auf bie m\d) ?Ptof. Dr. peUd^ ^injucift, bog nämlid) ßic!b-
!auff unb liiidEauff nut bard) bcn ^ollämünb umgemonbelte ^e^en^*
formen beS aBorte^ ßeifauf (ÄeitfQuf, fieiffauf) (eim. S)k[e^ Idtft
ift entftanben Quä 'litlouf, eiflentlid^ ber ifauf, ju beffen 35«(i;äf»
ticjung geifligeä ©Ettänt (Iii) getrunfeu mirb, bann ber Xrim! Jflbfl.
Sßa[. S)2Bb 6, 693 u, 849 unb ma III 26 Seifauf trinicn. Söa
fiif|rt in ber Slinn, einen ^uffa^ be^ (Subcner SÖod^enblatie toum
25. 3uli 1868 an, ro^nadf man füt Setfauf fet)r aUflcmcin öerne^me
JGetnfauf. ®em fönnte liJut^Ers Ititdauff entfprti^Eit. 91a($
DaSb S, 693 fommt ber 1^^u*bntc^ S^cifauf in Öut^crS ^Üfd^r. 44^
Uoi. 3n leinen ^ctitiften fuibc id^ in berjclben 33ebentunQ nut
©Icid&tauf, baä et aber anbeiS etftären fu^L ©130,46
glcid) wie man UJein trinkt zum 6leid)kauf, dasz da ein billiger
und gkidier Kauf sei, des man gedenke und fe$t hallen $oll —
S)a^ Sutlfer bie SBorte i^cifauf unb (Üleic^fauf nidjt in bie (=amm=
lung flufita^m, fd&eint ntit itibeffen bafür fl>«(^en, ba^ e^ i^m
nic^t auf ein tilo|e8 ^ebctieinanberfteüen auf am.
m, Bistu da 2U rissen?
gepäöa. üBeiSut^Ei ©31 ^20 II 517 Ja bistu an* da zu-
rissen, so läppe dict) der Ceufel; 25,100 Oeber tneud)ler, seid
ihr da zurissen, so läppe eud) der Ceufcl; 26, 207 ja, ja, jungfer
Päpstlin! Bis! du da zurissen, $o flidte did> der Ceufel und seine
muHer; 34,204 Seid ihr da zurissen, liebe Papislen, so flidte
eud) der Ceufel; Seibemann, Ä^autcrb. %%h. 129 Djxit Liithenis
[beheffeitb Sacob SdienE]: Bisiu da zuriesscn. so lepp did) der
tcuffel. — Sögl. au(^ Seibemmin, cbpuba 113 Den die kiTche beng!
zurisner, den irgcms eins betlers mantel; 5)e aB I 319 Die Blase
isl löd>erid)t geu^orden und zurissen.
Söcmanbt ift iSim^jÜduS III 340, 27 jjo, ho, antwortet der
Jurist, ist der Berr da zcTbrod)cn? — S3et "Sinn ift: S)a* fc^eint
beinc fc^toac^e 8te^e, €eite p fein.
m. Der teumi reit dich.
^SL SäJaIV 1116 leufd 1332 Der Ceufel reitet ibn; 1^66 Der
Ceufel wird ibn reiten, «nb oiele ä^nlic^e — S)£t Bim ber tftü ift
nat^ ^aaS6 8, 776: bet lenfel oerbteTtbet, quält mit Slnf^d^tungcn
einen 53]en|c§cn. — förimm, ^Jlqt^Dtpgie, tiseift on bitfcn Stcflcn
bie alten m^tt)o£Dgifd}en ^öorftetlungcn na^. lodt^e biefer 91« unb
hm 3iolfäü6eTQ(aubcu ©runbc liegen. & «iten ben lUlenftiien
%oh unb Xeufd, ^ejen unb ^übolbe, Gliben ntib ^iacfitma^rc, bann
auc^ ^peft, Jiebrt, Unglütf unb Ölrmutl}, 3" einem auägefü^Tt«n
fflilbc üevbit^tct prf) biejc ^orficlhing in ber Saje Don beö
^ÜtterS i^ravi, bie ber I^eufcl m ein ^^ferb uecTDonbett ^at. öor
bcT S^micbc 6efd)Iagcn lö6t, unb bie am onbctn 'IRorgen hanf
mit ^Jufeifen an ben 5üftc^ i"t ^cttc liegt ^t)t^. * S47;
?ia^tt,316). ©ic [^siegdt anc^ njicbet in btlbtic^en S^atfteUungcn,
Unter ben ^lappft^en ber Dornftülfrle ^fagbe^uxg fielet man
*!OiDiicf|£ ober Tonnen, auf bercn OTrfen ber lenfel tn ©eflalt eine*
Slffen Pber anbeten "^cfteufaU reitet. 9(uf eitiem ©cmäLbe, jc|t in
ber O^Eformatton^^ane in äSittenberg, bad bem älteren ^ranuc^ ^u-
geldjiieben roitb unb Erfüllung unb Ubeiiretung ber jcl^n @etiDte
barfieOt, ft^t bem Übertreter ber Xeufel im ^otfen, (^IBgebilbct
in S^abDTO. aBUtenbergä 5E)eit!maIet 1825, Xofel ^lir, 7,) — SBöie
biele syorftenungcu aud] üon bet ilirc^e genährt TOutben, erfährt
man anä Sutt^er, ößL '^20 II 188 In vitis Patrum \m\ man»
dasz einer zum Piediglamt gefordert, begebri von wollt docb
von ihm ei(el Ehr ncbmcn, wenns je nit anders sein konm. Ulurde
ibm gesagt, sollt ciwas auf dem Tladccn berabreisscn. Da ergreif
er ein sd)warz Hlännlein. Uts erdid^t, so ists dod) gut, anzu-
zeigen, dasz dci teufel solchen Ehrgeizigen gar besessen bat,
ba^u QU^ ^. .gierbergEr^ cuaug. .gierjpDfIttle *Pri'bigt junt Sonntag
Kantate: er ist ein ausgejagfer teufe]; von aussen kann er dir in
der UIcll auf dem fJacken sitzen* . .
^ielleif^t enthält eine SInfpielung aud) m 64 Jahren
einbin mit Stolz und Poeben auf ihre n)ad)t, gewinnen aber auä>
zuletzt da$ Grauen im Hadten.
S)ic Dia bei fiuttieT SctfT Ijäuflg, unb flcnüfle jut Sßer*
onWauHdiung ititcä ®cbtaui^§ nur einige Don beti ©teilen i^ier
augjufdjreiben. fi&fdie 562 Davidt, war er nit ein feiner Profct?
Rcitt in dennoch der Ceufcl; item Bileam; 3)eäö H 350 wir
armen ^bristen, die wir uns lassen äffen und nod) des heiligen
ßeisles in ihnen gcwarttn, so wir so offentIid> sehen den Ceufel
sie reiten und meistern; 11 478; VI 256 wird nid)t alkin uom
Ceufel geritten, sondern der Ceufel wohnt selbst in ihm. ®3l * 20
II 188; 5^ 20 n 566; 21,80; 24,244; 24,365; 25,119; 20,30;
Sl, 24; 31,217; 32,93 Der Ceufcl reitet sold>e Eeute, dasz sie
sidi sollen klug und weise dünken lassen und sehen nicht» dasz
es der flpfel ist, dran fldam und €ua sammt allen Iladikommen
den ewigen Cod gefressen haben; 38. 415 j 38,432 Satan stehe
zu ihrer Renten, d.i. der Ccutel durdj seine Apostel reite sie
alsOf dasz ob sie gerne eraus wollten und mcinens fast gut,
und sid) stellen als wollten sie zur Rechten und gerne red)te
Wahrheit wissen, so sei der Ceufel da und «erstelle sid) in
einen Gngel des Cid)ts und hindere sie, halte sie mit sold>eni
Sd)ein und sdiönen bedanken und UJorten auf und verblende sie,
dasz sie nid)t mugen eraus komcn; 33,285 der Ceufel reitet und
führet sie; 43,224 Dasz wir uns den Ceufel nidjt lassen reiten;
46, 209 Also mnsz Öott rid)ten, wenn man nid)l will hören oder
glauben, sondern man lässet sid> oft den Ceufel reiten; 48, 277
Die CUelt . , will des Ccufels IHärtyrcr sein, und wird vom Ceufel
wohl geritten und läuft» als wäre sie toll und thörid)t; 50,25
Oer Ceufel hat sie gar besessen und reitet sie mit verstedtter Blind'
heil, da ihnen nu nid>l mehr zu helfen ist; 50, 102 sid) hüte für
allen CehTcrn, als die der Ceufel reitet und führet*
Statt beä %tn\di fte^en au(^ anbete ©ubjefte, 3, (&% ^20
n 20 Cas&t eud) d«n lünvitz md>t reiten; 27,280 wie did) die
ßundstage reiten; ^8, 31 CjUenn dod) die fHundsucht nur ein Stund
sie nid)t ritle; 36,291 THoses iwamet die Seinen: dasz sie sidj
den fTlammon nid)i lassen reuen und betören nod) ihme dienen
und das zeiiHd) 6ut bober lieben denn 6on; 43, 11 Der Jürwitz
sollt dfd) reiten; 49,409 Darumb so isi die tUeh des leidigen
teufets Üolk, des teufeis Ktnder und Kned)ie, und unter die Siinde
gebunden, gefangen, geriltenp gelaufen, dasz sie tbun müssen m%
er will SBeim, ^uä^. Xil 464, 24 aber inwendig lest si(b das
henz von nymand irei^ben nod> reytien.
4t5. Der teuffd ist dir ynn Daren«
SBo IV 1112 3:cufa 1236 = V 1764 ieufetl773 den teufcl
in den Baaren sitzen baben, mit ^inioeis auf £inn>Iiciuä 1 558
(^g. ban Stuxf^ 1 436, 1). Clmiev ecjä^It ^iti bon bem gtünm
3äger oon Soeft: aber der Ceuffel bätlc mit ihm fed>ien mögen,
den er aud}, wie mir gesagt ward, in fjaaren sitzen hatte; er
würde mir meine üesrigkeit sd)ön auflgeiban haben. 4 » 17
crfldd: „et ^attt ]s> üiel Jhaft roie bet 3:eufe[". Sonft t>g[. U^lanb,
93oasI, (Sit. 155)
4 Das ward der jüngste bruder gewar»
er nam das megdelein bei dem har^
er sd)wang sie zu der erden:
*i5t dir der teufcl in deinem har
zu disem jar
dasz dir liein reuicr kan werden?'
S)en ©inn bietet fRa, beten Stellung in bet ■^bfc^t, auf na^e 53et«
Wanbtfd^aft mit ^Jtt. 484 ftöficfeen Iä§t, Dctfle^t mau cu* (Siiimn.
^Qt^obgie, ^Jlae^tr. 311f. u, S17, Wo barauf aufineiffam gemai^t
toirb, bag man ben uermeintlic^eu C^eren bei ber lottur am ganzen
ßeibe baS ^aat abf(^üt, TOeil in i^m ber Teufel fifte, fte feft mac^c
unb ein ®epänbni6 ^mbete.
33cE ber SÖertoanbtfc^aft öön Teufel unb Ulan, loic tie in imex
Seit allgemein angenommen ipitb, mu| man ^tet'^et aud^ jic^cn
m 96 Da narren Busz.
Das i$t der narnn erste busz
Das er syn bar abstheren musz;
Das bar zeigt mir an wyb vnd man
Itlancben gr&sscn narren an . . .
®- 7 Dann ich das selb bcscbrieben findt,
Das im har uil narren sindt
Und sieb darinnen vff enthalten»
^ug Cutter fann ic^ btefe |Dnft nii^t belegen.
U6* tSolkrstu?
^gl, aüa n 1464 JfoHet 4 €r bat den Koller: .SEÖtTTfmit,
3ä^3örn\ aigricota 6&0 Der uatier ist abermals kellern
worden. Kollern wirl vom 6riechisd)en wort £bolera kommen,
4as da beyst wallend vnd über hitzig geblut, darucn den phrenesis,
iiposlema des gebvrns, vnd andere wansynnigkeyt von kumpt. —
91© SBorrebe ^. 77 und wan man coleram anreigt,
so würt die gall gar oft bewetgl,
tEßteber^att begegnet ung ber ^uäbruc! in ben Stm^^Ucianifd^en
Si^rifteii a. iö. I 202, 31; 225, 28; H 280, 16.
SulJjn btaut^* boä SDerbum S?l 32, 154 Dieser kollert s&
fein, dasz id) nid)t weisz, ob er auf dem ßlupt oder auf den
Ohren geben will. l. Som. 21,13 David verstellet sein geberde
fuT jnen und kollert unter jren henden, roo je^ bte rettibiertc
^Bi&et 'tobte' §ot. SsSBb 5, 1617 eiftätt ben ?lu«;btU(f bort: „tl^ut
fo nftrttfd^^', ftnbet aber 1. ©am. 21 einen ^nftang an lottern =
rollen, ttidläen, ^it ber 33e,jicf|ung üitf bte äöu ber
$ferbe: est 39, 207 £m lüxM und ßerr . . n e
J)engslef die wollen des besten Cutters voll stid« n
sie die Caun und das Kollern ankomptp den ßcrrn aufs Pflaster
legen, dasz Cand und Ceuie an ihm zu laben und zu kühlen
haben; 39, 33G Hu, es gehet wie es ^ehen soll, ohn dasz auf
dem redeten QJege nid^ts bleiben will, es will entweder hotte oder
sd>wode hinaus, wie die kollern und tollern Säule thun«
9tm i^bc bfir (Seite unter biefcr 3la pe^en stuei tatemiic^e
Seiten, bic jeboc^ mit i^x ntdfjt in ^Gcrtiitbung ju fic^ien unb e'^er
3U ^t. 4841- gu getjbren fc^ieinen. Sie lauten: Satan laruam iu-
duit sicut homiueß» Deus abscondit facienip 31^rc iöeäicljiuuä
einanber unb ben bezeichneten Bta i[t aber ntd)t gan^ ftat.
ttJÜtbc fie etoa fo öetf^e'^En : ®ott berbirgt |ein Stntli^,
bgl, 2, 3Jlof, 33, 20. metl fctnm Slnblitf bie ^lenjc^en nic^t erttaaen
fönncn. ©er ^^eufcl bagegen legt eine Sarüe an roie ^Jlenfd^en
tfinn, um anbere ju neden, cr(t^rerfcn ober ju betrügen. 6r
acigt aI[o fo wenig njte tSott Jcin lOQ^reä ^ngefic^t, ßbcv er ^at
bobei (einen anbern Qwtd aU bic ^Dlcnlc^cn ^u betrügen, üittcv
bieder Ä^atDe reitet er bic QKenfdtien ober ift Ü^nen in ben $*Qareii.
Söon ben fiarten ober SßerftcÜungs^tünften ht% meife fiutficr
fünft tiiel au reben. SögL a- U^lanb, SöolfäL (5Hr. 351) ©. 921
SB, 5 sie dankten irem vater gott
dasz sie los solten werden
des teufels larven spiel und spot
darin durd) falsAe berden
die weit er gar betreuget
Jif^cfbcrt, '^urifctber 1566, 294'^ Der Teufel füret zweier-
Icv formen, Gestalten oder Carven» darin er sid) verkleidet oder
perntummet , , eine Sd)lange . , oder ein $d)af, ®t »ericanbelt
Jld| auc§ in einen ictuiicn, weisen (Juge[ (lifd^rcbeu, granff. 1571,
m. 96» j m 38, 432 unter 9Ir. 484) Dber in Id^reienbe ßin*
bcr, ifüfröpfc unb S5Jei^|tlbälge {mdm. mu% I 409 ff.).
— 421 —
®em aUgetnetnen SSoIISglauBen entfprid^t rd aber tnel^r, ba§
bet Seufel in bet getodl^nlid^en ^etifd^engeflatt erfd^etnt, toofür bie
^onsmAtd^en unb Sagen aa^tretd^e iBelege Bieten. Sollte Sutl^er
hierauf l^aben anf))ielen teotCen, mü^te ntan freiüd^ eine Ungenauig-
teit beS latetnifd^en ^udbruds annel^men unb tjerße'^en: ^er Seufel
legt eine Same an, fo ba^ er ausfielet toie bie ^enfc^en.
4$7* €r hät da$ liebe brot lenmel getoeiisen.
ÄBa V 1063 IBrot 569 toeifl bie nad^ ^erberger (^erapofKUe,
1612) I boau I 473 $rot 128 (= II 1297 ihnb
605) Kmdem ist fremdes Brot Semmel; 450 Eigenes Brot sd)med(t
gut, fremdes wie Semmel.
93ei Sut^er: 6^49,350 Und gebet red)t also wie die Olelt
tbun soll. Denn wer wollt dem n]d)t feind sein, der das Brot
Semmel und seine IDutter liebe Ifrau beisset Das ist eine grosse
Sunde! Jlber die ist viel grosser, dasz einer so ein lästertid)er
mann ist und Jt%nm Christ dar unsem Berm beissen. Das ist
nid)t mebr zu leiden, sondern musz mit Sd)wert, Stridc, feuer
und Pulver gestraft und getilget werden.
fiut'^er \pxi^t itontfd^; benn, ba| man einer übrigens guten
tßerfon einen (£l^rennamen giebt, ber tl^r nid^t jutommt, ifi bod^ leine
Sftnbe, fo loenig aI8 menn man ha% liebe 93tot ©emmet nennt.
SJlan {ann fld^ l^d^ßenS bamit in ben 2[ugen anberer t&d^erCid^
mad^en. — ^Ig @otteSgabe l^etgt ba8 9rot 'baft liebe' t)gl.
S)imb 2, 400 unb S)eutfd^e W^t^. «934.
m. mt Hiebt dei« iin An la$ ligeM,
ma I 569 !E)ein 8 Gs stebet gesd)rieben: Olas n]d)t dein ist
das lasz liegen; HI 187 Stegen 26 Casz Itcgen was nid)t dein ist»
— 422 —
sonst stirbst du tht du krank wirst; V 3ö9 SOott 36 Das alte Ulort
kann nil lügen: tüas nidrt dein istt das lasz Hegen. — ^^nUc^
(^m^tnhad) ©. 65 (bie X %ütx Sö. 439). S3er SOjai^rige ä)ieb fprid&t;
[3c^] Cas£ Ilgen was id> nil katt fitiden.
Sie SQSntbung )uirb alfo 'om biebifd^rn Wlm]d)tn gebraud^t.
Sei J^ut^er tonn icf) bie 9ta fonft nic^l nad^toeifen; boc^ bgL
man bic a^nlt^ Elingctibc, ml^t bcm ©inne nad) me^r mit
9lt.489 öemonbt ift «St 31,74 Olas man nicht beben kann, soll
man liegen lassen; 39, 299f. Cüas du nid?t beben kannst, das
lasz liegen. Quod natura negat wemo feliciter audet, . . CUarte
des deinen und was dir befohlen ist, 3Beini. XX 50, 21
Quod facere potet^ faü. Quod uan potes siue. jjJas du nid)t
kanst beben, das las ligen; xx 98, 6 üUct einen schweren stein
nicht heben kan, der lass in ligen.
IU4$ dkl) nicM itmtt, das ks$cbe nicht.
SÖfll, Söal460 brennen 8ff.; V 1051 brennen 35 ff.; ©333b
6,1173; %nci)Ia 254; t^genolf lb9^ erftärt: der filrwttz wird bie
verbotten, der da wil stets alles yerfechten, es gehe jhn oder einen
andern an, alle $ad)en auszzuriditen und niemand fordert ihn dazu.
SinflCTle 95
Swer lesd^en wil und daz in nibt enbrennei,
swer wecket slafendcn bunt, sich selben nibt erkennet
daz so! niemanne wunder ban, ob es im missewellel. ^olm. 148,84.
Ctio ©. 295 Tua quod nihil refert, ne eures.
®et Siutl^et ftnbe ic^i nur eine Slnf^jictung (5^151,35 Denn
diejenigen, die ebe)id) sind, die sind nu los, können lösten, was
sie brennet.
Bericbtigutigeii und nacbtrige.
S. 16, 3. 3 4at Wc $anM(^ttft toixHiä^ töntzc [für fantzc]
a 22, 3. 1 lies wil jlatt wtll
®. 24, 3. 1 0. u. Ite« Satan fiatt Sätan
@. 27, 3. 4 lie« Siapptud 9hc. 5.
©.45, 3. 2 ». u. lic« (1522) ftatt (1532).
®. 102, 3. n ü. u. Ke3 nyrn flatt bym
©. 121, 3. 7 0. u. stemlt(^ ^äuftg fiatt häufiger
®. 240, 3. 6 &. 0. titf Qlefl. 9B. " fiatt ®efl. ^
S. 275, 3. 18 \>. 0. tied dem fiatt dein
9lr. ß. Otto ®. 271 verba sine penu et pecunia (Plaut Capt. 472)
unb au« Snt^ Seim. 9(u«g. XX 90, 17 Ut Aristoteles, Plato et nostris
temporibus, sunt verba, audiatur tandem, dicimua deus.
9lr. 11. e«* 20 1 44 man bat vorzeiten gesagt: Oler Stauen und
Priester sd)Sndet, dem gebets nimmermebr wobl. Item: tDandjer ist» der
von Trauen ubcl redet, und weisz nid)l, was seine IDutter tbät. Und was
du von andern redest, das mag man von deiner IDutter und $d)westem aud)
wobl sagen, man soll (Ueiber in €bren balten, bis dasz sie sid) selbst
sd)Snden.
92r. 14. Sg(. Otto ®. 72: ,,8tene^t f)>ri4»&rt(t(^ ift bcr SergUi^
^Sarrod bei Non. p. 86, 19 Sed ut canis sine coda."
$lv. 16. Stgange auf e. 43 au« Cutl^r <£9 32, 181 kOnnt er mid)
mit Basiliskenaugen anseben, so tbät ersgewisz, und was er mir da
wQn$d)en wQrde, das kfinnten alle C«uffe) nid)t ausrid)ten. — @. 45.
.^ierju vgl. bie anra. oon ^rof. Sßitt\ä) ju SDSetm. 21u5g. XI 456, 21. —
9Zr. 16. 8gL Otto @, 61 caelum ruere, unb quid si nunc caelum
ruat (Ter. Heaut. 719).
Sit, 20. ÖgL ^teb. e&l 4, 9 So \%H ja \>mtr zwei denn eins. —
Tliaa X 224ff. uwV « dv* igj^ofjtyutf itrU « 7?po o toS iyotfttty^
etim. «u«g. XVI 553, 39 Ein tnuer aitaevler bedelt zwifaU.
$lx, 88, sriitifakt^ 5:i^^wbeu 15*6, fol.ßiat (1571 foL ITlt») Dotlof
maTtfnus tuihet gab aud} ein Kttztl auff vnd sprad>. CUas ist da«? €& U1
ctneHi £u enge, zweren geredtt. dreien zu w«i(7 JfntwoM: f)einiligkeil. Denn
mnn wa» heimUd^s drey wissen, s« \yi«ens hundert "^l^nli^ 5'-'*"''»
Spri^ro. ö(. 144*. _ — ^
9it. 48. 93aL ®^ ' 20 II Non patitur luaum fama, fiU**s, ocüü
£in Jusz hanns leiden, dasz er £er$tos$en wird; aber sv&bl ein Sandkornlein
kann dAS Baq verderben. HUo kann dcrQlaub und Uüorl gar nidjis leiden.
9tr. 4D. @ä '2ü II 549 Sand Uincenliu»^ da er auf glühenden Kohlen
lag, und umb d» f)tm Christi wiikn gebraten ward, sacire er, es däuchr
ihn, als ging er auf Rosen. ®, ^71 wenn ihr auch auf feuiigen Kohlen
ginget, $o soll» euch dünken« als ginget ihr aul Hosen,
9Jt. 70- m *2(>II2E>3 Sold>s darf man nil weil suchen; denn ein
jder meint, sein Dreck stindtt Utinckl ni( ift uom ^uw>htc gegen btc
^bfi^r. gelebt, mit Unrei^tJ.
^ir, 7L *20 II 287f, OJie ein ßramodter saget, er wollt »eim
fierrn dienen, und «Hl er zum Ceufel labrcn* Da« Ibät er auch, aber dar*
nadi sähe er, es m«d)t Dredt regen en, fuhr zu. ward ein tnundi.
1ßt.80. «»20UlBf, Zum vierlen, hilf die Sadien andern, gib
dtd> nil aul die Platfcerei und Kauberei. dasz sie die Sachen vorlegen Q. lO^ahr:
tinterdesz wird der arme mann ausgesogen, ehe er des Rediis erwanet , . *
Docior tnagentoff f^)lanufcr. unbeutli*] ein teinei TDann» mm%t boren won
eim Sdvindcr: ßolt ehrs Rand werk! — GUie so? — Ihr sdvindel lebendige
Ceul, icf) sdiinde lole Kuhe!
Wv. 8ti nnta H7. ^ür bett fprn*. (SJcbrnut^ ton ©puinu^eb bciJut^ep
vgl. (£^*äO 11248 so reissen wir hindurd) wie durch ein Spiniiwcb;
'^.^IG OJai ist £and und Ceul gtbcn7 Ist eitel Spinnweb.
^JU.^l, i^t^)x ugU SIE '20II5 ]a» wie sthmedct dir der Br4ten?
9ir, ^gl. XiftEfteben, 1571. Oiij iiii«' Cassel dtn allen Rund
»dildffen, bilU idi tud>. odei jr werttel zu schalfen kriegen, wtdcrferel
euch was, sö babU eud>,
9^r. n5. ^BgL örof p5>iett|ivr, Semfc^f ?Rft^tflfpin3. 0, Das Bi*T
ichmcdit fl€m nach d?tn Jassc = 3n ber Sieget fotgt bic ®Ebuct ttriHutler;
mar bie SPlutter uufvei, fo ftnbä autti bie Jlinbcr,
9{r. t>e. ^gl. ^(^niibt, i?iit^ei« ^eTanntTt^aft mit ben atten j^lafrtrtm,
tDUE} imb bantm {»etfftätlc attei: toerdldteu ßof^fe BOO Dgt. 6aL II 3, 88.
166), ijl Puttjetn niel?t Hnbetatiitt gemfcn {Op, var, arg, VU 121),*'
91r. ft". 9Sg£. ßES 40, 243 6em<in SpTicbvvort: 3« ärgtr $d)alli. je besstr
€IDd(. Und: die frommen mQssen viel lejden^
9ir, 102, Stucifabcr, Xifc^tcbeii I5ti6 fol. 613^ (1571 foL 413») Dat-
aufl saget« Docior THartinus Cuiheri Doch wil jederman flertif an den R6fin
$ein^ sie wolien alle daselbst rtidi, gew^tUig und gros werden, vnd mandrcrn
flIÜCkt e*. Denn la magno magni capiuntur flunnue pisce».
0ro5$e l^erren kennen einen armen fle^eMen wol reid) macben.
9ir, 1dl- ©orrebe auf baö SBui^Int §trm Lie. 5flmgcbeil, SJö« bcc
^riefltre^f [3eti. 3111% IV ^83^) jod) Hrl von flft nicbt lasten,
nod} der U(»ge1 andeis singen, denn jm der Sdinabel gewacbien ht
*Rr. 124. S?[32,l£rö«nd[bie5uten] gositn endlid) die eiod«n,
d^sz sie ihn löten wollten.
9«r, 127. mtivn. Hu^g. XVI 24, 14 Ru gebet die €rl6tun9 an und
wil sid> das spiel niad)en, jed^d) verzcudtl srdys nod) eint welle, bi't
da$ n>oie$ ein grosser TDan witd . . .
IBl* llineii Geniels bafflr, bag Q^ffctibcrg n?odf(>idenb gebvau^l
iTjirb, giebt iükl^truil (XUI. ^ßn'bigt) 320,28 Das mevsle Iheyl biaudie
HffenbeTg, vnd ahme entweder den Fabbincn »der vorigen vcrsion nad>.
lan. (f^ '201 Btso haben sie gesagt, die Heistlicben waren
rein, die Eheleute aber unrein, Doch dertnoth hat der Papst den Ehe&land
zum Samment gemad)t und den Stand genennet: Da* heiäige Sitrameni der
Ehe; hJt aus Efnem munde zugleid> k^H und warm geblasen.
91r. 141. (f^ ^20 [1 ^0 sotisr g«btts an: €i, dds tsl tm fefner
Piedigtr, der bringt doch etwas Heues! predig) nit das, was mariinufi und
Pommer predigt! Bul dtdv lur söldiem OhKnhrAuen.
^Ir. 160. g^«'2<HI2 Ihr wollt mir viel «intiodten . id> solls
auffressen ; fresst tbis selber aus!
iSa * au Ii 567 die Rottetigeister sietien darumb auf, suchen
im ßrunde nid)ls andei$p denn dasz sie bei dem Uolk grosse 6hre traben
m^geti. . . Das lau^ nu (ur alle fiunde nicht Denn rediie Prediger
sollen allein Goltes (Uorl lleissig und Ireulidi lehren und des €hre und Cob
allein sudjen.
«Hr. t70. S^f- '20 11 fi91 Aber fs heissl: biile did) für dtesem
sdvlatenden und s6nard<enden ghrisiö, wenn er sidi stcllel, als sehe und
h^K, oder wisse und kSnnc er gar nichts.
^t, 185. B^l iSlat^tfm (Xlll. ^L-ebigi) 311, So sehen die
Widersacher, das an jren gedand:en vnnd ansd)1c0cn aud) vif abgehet, wie
an gespanntem (uch. — rameif ügL ^ßcim. tÜiiSg. XI HüO, U leb will
nur des flewistesten geiamen und nit anzeigen . . . XVl 549,8 Tria r
sant dei: RÄmen, richten, red>ten. Ifiecji^ *^3i(tfc^'fi Stiim. ^S. tifjä»
recht, das laut wohl, nio jcf^t fielet das fsi recht.
^nSOdd. 1191 'ä'HI 1:^0 Daaeflen atier kommen laule Sd>elmen,
die wohl konnten erbeiten, wollen doch von andern ernähret werden, do
soll ein Regiment uns die Stadt von solchen faulen Buben rein machen. . ,
Denn das wiii unser ßerrgott nft haben, das£ wir unser Qui den Schel-
men sollen anhangen und Ircrmmen Christen enti^iehen.
tftr< iOfl. isn "i^t II 141 veradil einer den andern ml. halt eud> nll
h^bcr, sondern gedenkt, etn ander mit seinen ßaben sei so luditig» als ich;
ich soll nll stolzieren gegen ihm. sondern midi demuthigen und ihn ehren,
als der \a sowohl ein €rb des Himmelreichs ist denn i(h. Dfnn der Stolz
Isl also, (C^: bcrftotj ifi, alfo) daran der Ceulel den F>intern wischt.
5. ITij Die [bie J^offa^rt] ist mancherlei, darnad) die ßuier sind, darauf tid)S
gründet und binslet. Gins ist ein Jraucn' und Kinder- f>ottahrt, als wenn
ein lUeib sd>&n ist, sd)one Rocke hat, Diesz ist auch ein f>o1lahrl, wer sid>
draul brüstet; aber es isl eine arme Rotfahri dc^ der Ceufel den
fiintern jc,
— 427 —
9{r. 208. Sgl. * 20 II 521 mitten in der grossten ^br und not,
da es $d)einet als sei es zu lange gebarrct und bab den Ceufel zu weit
lassen greifet, kann und wcisz [CC^rifhid] das Spiel zu wenden.
9hr.Sia. SgL (SX* 20 II 435 de male quaeidtis vis etc.; ubcl
gewonnen, sd)Sndlid) zcnonncn.
9lt.2ie. Sgl iE« 32,213 gerade als wSrc der €nge1 so gar ein Darr
oder Kind, der nid)t sieben ziblen kQnnte, und sprSd)e sieben, da er
ad)tebalbe spred)en sollt.
92r. 222. Sgl. (£9 >20 II 477f. Sind so klug, dasz sie niemand zu
Danen kann mad)en; wenn sie einer in einem mSrser bitte, und mit dem
Stempel zusd)l{ige, so wid)e dod) die Cborbcit nid)t von ibnen.
9{r. 228 nnb 224. m 32, 154 Zuletzt ist ein Rabbi, der martert das
Ulort *komme*. . . Dieser kollert so fein, dasz id) nid)t weisz. ob er auf dem
l>Supt oder auf den Obren geben will.
9lr. 245. (£3( * 20 1 99 (Uenn in Italia einer den andern betreugt. so
bat derjenige, so den $d)aden cmpfänget. nod) den Spott darzu,
denn es sollte einer fQnid)tig sein.
9lv. 264* Sgl 9% > 20 U 294 nimbs nid)t an zum UnteTSd)eid. dasz
du wolltest sagen: Id) ried)e wobl, andere stinken all. I)$rslu. du
stinkest aud) in der 0cburt und Code. reud)St aud) nid)t so wobl wie du
lebest. , .
9tr. 257. SgL ®caf-!Z)iet^erv, 2>eutf(^e 9te(^tSfprw. md ®.277 Die
auf einem Sd)iffe zur See sind, sind alle gleld) reid).
92t. 238. 2)iefe 9ta fcfyeint Sutl)er Oorgef(^weM )u ^en (£9 30,89;
roo je^t fie^t: den spottisd)en leuffel zu verratbcn. itx%t bic ^anbfi^rtft
butf^ftrtf^en: zu reitzcn. braten, zu frLcffen?] zu malen.
9{r.270. äBeim.aitdg. XVI 586,8 Lex talionis: Eins umbs ander,
qui fecit sd)aden. der sol den sd)aden bezablen.
92r. 288. Sgl. (£9 '20 II 142 Junge sollen sid) zieben lassen, wenn
man sd)on ein wenig saur unter Jlugen bisset.
flu 288* !£)er ^imi ber 9la tfl tronifc^ |u nehmen: 2)n to'iUft mi(^
aufjiel^eit, quälen, mie [xä^ au» (£930,47 etgiebt: Olenn id) sie nu frage.
ob sie au$ der schrifft Min vnd beweisen mu^en^ das diese zwo sd^Tiffl
Widder nander sind. , . Und wo docf) iol*s ^esdifiebtn ilelie, lllerden si«
mir antworten, Du ujiU vm mit der $chrifft liebhaben. Du muit vns
gteuben. wir »iiids on »dirifft gewi^ vnd gewisser, denn wenn es die scbrilfl
nqt [itadj bct |ninb[r^ttf( ?iitl)er«l, — üiidj ffi^'a^)!! 3ä9 flisö haben
die Hnedit dk Herren lieb ihres gewinne halben, die sie aussaugen, wie die
£aus den Bettler. ^^^30,27 wir wollen uns lieb haben. . . wie lieb sollt
*r mich haben! —
IJln 28ft. ©i^mibt, Pm^erS ©e!annfl(^aft mit bcix alten SlaPem,
doctorem, sed te deluseria ipsum.
«Rr.am). S3g(. S?t«S0II367 Den sdiliibe ein Klippid)€n dagegen;
und wenn ihr gleich lausend anl einem sässen. da fiage irf» ntcbi nach; so
ste mid) nichf wollen sehen nod> hören. $0 sehen sie ins Ceufels Damen
dem IQarcoHo in sein Spiegel.
9lr.3ft8. S)er@mn nirb »ielftii^t bcf?er an^brüEft in Shuttle rS orten
<^ 120 II 297 denn er sein Seligkeit verloren hat. kann nil belen, kömpl
aud) in das gebet nit mit gul. ^ie Pdunfl bea .£ieiau8gcb*r* hompt
audi ihm das Gebet nit zu gut if) abplet^nen; 'mit' enl^ätt einen $mn?eid
awf bas gemein (^ebet.
Wr.m- «gl e3t»20II27B flber solths dienet dazu, dasz der Ceutel
sid> dargibt, dasz er wider dte IXfjihrbell ficht und stedtt die Ziing heraus,
und steckt ein Ptlodtlein vor, denn er kann ittl berwider, drumb ueirath
er sid) nur. 'S. 277 f. Das rede idi davon, dasz man sid> nu aus des Ceulels
und Juden losen 6lmen stärket weil sie die jungen so weit tterluT redten,
und ein P1€dt1ein auf die Zung gestossert.
9ir. 317. i£t ^20 U b^l Soldier Exempel haben wir selb viel
erfahren in kurzer Zeit, dasz soldie Klüglinge sid> unlerslanden Einigung
oder Feformation anzurid^len . . und solches mit kosilldiem ?urgeben zu
IDarfel brachten und sagten: so und so soMens die Kaiser, die Könige,
hülsten und Rerrn madien.
^c, 3*ärt^ SSötn Xeuff! unb feiner «Mutter rrtet Putzer «E9I*aO
1136*); öon ^c3 jEeufclfl ©taut (ber 9}emunft) cbrnbö ©.475 unb 481.
92t* n27, Sgt, an^ fim *20 U 167 0fo$se Ceutc fallen aud).
— 429 —
9li:. 8S8. Sßie mir ec)ä^lt xomU, fagt man im SBerrat^at in ber
©cgenb oon jEreffnrt von einem mt^tSmtljigen 3J{enf(^en: €r gebart (er musz)
an*n l^arzgalgen. Sielleic^t jletft ^iertn eine not^ n$l^er feftsu^eQenbe S3e«
jte^ung biefer unb bet üoiange^enben SiebenSart.
9lr. 844. Sum Serflfinbni« bient fe^r gut (£9 *20U5tö 6$ will ntd)t
in$ ßerz, mark und Befn geben, sd)medct und lebt nid)t, trSstet und
freuet uns nid)t, wie es sollte.
9lr.84e. (£335,113 1d) babe kein l$erz, tust und Ciebe zum
Besetz.
92r. 860. (£31 * 20 II 144 Das ist das Argument, Summa und Inbalt,
€ndevomCied.
9tr.851. (£«'2011417 baben den Kopf aufgesetzt, wollens
ntd)t leiden» und mit den f)$mem wider diesen Qerm laufen.
lüörterpcrjeidjnis.
^uffien«mm«n \tnh nur Söttet, bi« bei Eut^ei tioi:Tommen. T/it batti
Menl)( '')lt. \]i bit bcö ©tnic^tautlg. (Sin * 6fi bet 9Ji;. 6cbe>it(t, btiB boä SDoxt
nid^t in GutfteTä ö^^ib^ttft, fonbcTn in einet äu§ feinen ©i^tiften on*
flrfüfjdin ©tetten DoTlduimt ; ein n utirtDcift ouf bit iJioii^tTäöe. S(i rnc6c alä
bifeimal v<otfomtn£iibEn ^6rtettt finb bic nSEjeitn ^tcltitbungcn , in httitn \ic
cufttftfn. atifitbfutcl. *OlQ|flft)iiib füt bie ßinoTbnunfl bei; £U3flrter ift bte
^ciitific Sci^telfiunfl, 3£E>ciet, hk ^eute nic^t nti^t gebräui^£i{i^ finb, finb tn bet
Uai 134.
^Ibfitb »Hl,
Slb^nbtot *81.
abrennen *39h
abfdjntiben *376,
2IbfolMfien »TS.
abtropfen 338.
übcDifdj^n 34,
2ld?fd *114; *13e.
ddjten 244.
2me *262.
2lf|cnfd;a)an5 263.
Jlffetifpiel *127. *262.
ülber 57, 58. 75.
üiftnjen *2fiö.
ijU — (S^ren 19* — ^eiligen 84. —
$imbe 16L becft'« — 247. — gut
259, 460, — Äleibec 287, mit —
©d^Qisbeu 301,
o(t t>om — 3autt 32. — ©t^itlb 63,
— gct^an 6fi. ©a§ bie — t^im
ren 319. 35« — 452, - 9ia^t,
SÖetie, Jitwiibe bit beftttt 319.
amams *4H,
3lmfel 133,
önber beS — ©d^nja^« SEBer ben
— lagt 47, — Ptute FiO. Ärä^t
Ijacft ber — 67. SKeffer taS — 188.
«iin — ^cr 209. t&tnA um* — 270.
8ieb fuc^t bas — 304. ^ret («inec
bttt — S70-
anbcrn *20H.
anbtrsmp *51,
«nbiTib^n 192. 329. 375*
:irifed?tuna *97.
3lnt^d *114. *149.
yrigefidjt 247.
ZJniiaEnin 219. 297.
antjeben 158. •19.
;inl?cb« la
anfleben 405.
anri£t?teH *440.
lUnidilä^e 185.
awfeberi 263.
SItitiryra n 96.
— 431 —
2Ipfel m *371.
aqua
2lrbeit 21. 99. 442,
arq 478. *26S. n97,
arm — ffiaannm;199;2l5, - ^of-
fa^it 20G.
:irTncl *44. *im *400.
2Irmut 123.
^rs glimmet tm — 110. btn —
roifAen 20G ; 425, tti — ]t^m 290.
©t^tit in — ©onn in beti
— ftteinen 3&8. Jeuer im — 42L
^fcrb im — iä«men 423, SBabt-
foxj im — 432. Sei xmä} im —
*Ö9.
3kstjummet *110.
artifex *78.
asinus *190.
21fdie m 361,
3J§ 429.
aiifbtnlicu 117.
aufbcrfcri
auftjdlkn *176.
ouflittcti 276- 477.
auffegen 351. 352. *96.
duffpun&cit *96.
aufficbcii *2öO.
Zluac <Stocftt in — 15, ©(^äne in
bit — 29, — ^abin 34. tn bic
^ 9Ut 4B. — atiA^aden ti7. aud
bett - löf)* an ben — anfe^en 2*>3.
— im ©eutd *34. tßk — *42,
unter — rotten, Qctjtn* bkjcn *283.
aas — unb in bie ^et&ergc 250,
— an ©algtn 332. — an ^nti 333.
atfxt — iroetben 334, ©obtn — 335-
Gfcs in bflg 3ÖÜ.
aits&rel^cii* fidj 139.
üii&fiillen *16l.
jus^ieBfu 'S. *33,
aii&Jiarfen ö7.
ausfragen *67.
;iu&Ic^cr 441.
aii^IÖfdjen 12.
iiiisrnfcrt 910.
awsftoBcn *335.
üit^tilgrn '^12,
dugfc 200.
batfen 72, *^69.
BtiE» 3. 42a *33.
yabeffijr}) 432.
Baiefleiö *Ö9.
ba&en 58. *3. •391.
2^df|n 'Mi,
halb m.
184.
bai^in *1«4,
Sauf ©(^einel auf bit — 116, ^outm
unter bie — ^lerfen 191. unter bie
— ^tdtn (l^oßttt, lea««, fc^teben)
468. SHiljIe auf bu — llfigtn *11Ü.
mt 296.
Sart *394.
boriibfr 272.
^andj 68.
Bauer ttt gtbött ^übetRro^ 19l.>.
bcn — unter bic ©an! fttffen 191.
btn — flebcn (bitten) 2Ü6. tvk —
bie iSpicüc tcagen *'226. — Ifat
bttbiit^e m^ti *405,
'Smm gegen btn — |id; neigen 291.
ben — beugtn *6fi, trit ber — ,
|o bit g-rüi^ie *76. — auf beiben
«d)fctn^U4; *136, jitnac — *23(i.
bc^^^rfeIt 1Ü9. 227, 302.
bcl^altcn 188. 444.
bebeniJc *76.
i^eidjie *76.
Seine bic — ragen beitjor 191. ftat
(ri^^t — 251. [c^tnbcn biÄ oüf bie
— 3Hij. flQt(c - ; ein — brtt^ieti
•324. auf bie Uclcu •352.
bfig^n Efätte mic^ ein —
9-1. bfücn, — nidjt löO. bei'
ni^t — 218. in ein«!
beijvn 3*j2,
beUcH 172. 178. IW»,
tfrcit
bereiten *3,
Serg jenfext bed — 51. Od^fen
am — 417. ber größte — bte
©(^wette *19. SEBaffer über —
ge^cn *39.
bergab 13.
bergan 13.
bergen *1S1.
befleißen ft<^ — 154. bie ©rtobe
— 261. fvSi m ber SBeU^eit (Alug-
l^cit) — 391; 475. fid» bor ?etb —
415. baiS ihnb ^at ^d^ — 425.
bu »trjl üon aßen bcein — •168.
^äi — ma^tn •189.
bcfd?cren *196.
befd^icbe 60.
Befd?i§ *154.
bcffcr — td^«42. — teibingenSOO.
ber*« — lann 209. — bie ;^ungen
»einen 452. — tote Äugen *42.
— furj gefunb *112. — matten
»209.
bcffcrn 477. *209. *478.
bcfi — Oerid^t 248. mein ©inn
ber — 252. id^ t^ät ba« — 253.
bic — "iPfeifc 260. SWärlte bie —
274. bad — om 2:anae 280.
gjarren bie — 319. ba« — Sie^
353. ber — ^anf 453.
beten 23.
Seit 445. *450.
betrüben 264.
beugen 234. *65.
Beutel 342. *34.
bejatjlcn 40. 271. 272.
ötcr 64. *95.
bieten 176.
Biffen 309. *344.
bitten 356.
bl&hen *266.
blafen 136. *142. *m.
Slastücfer *262.
Blatt 86. 469. *330.
bleiben ba^eim — 104. auf ber
Sabn — 286. tooiS nid^t — »iß
*d6. •367. •387. allein — »220.
Bleuel 130.
blinb — aRann 199. ein — jofl
miS)i fc^en «195. — ©riffe *104.
ein — toß'« greifen *446. — «auf
*464.
blSbe 171.
Muten *S30.
BIntfdjmären *2.
Bocf *55. *254.
Boben 335.
Bogen *158.
Belsen 132.
bornen f. brennen.
bSfc — «i| 26. Surt i^ — 52.
e« iil — ®elb jii^tcn 174. —
«riefe 299. ba« — fle^n laffcn
477. Iciner fo — *öl. f^ön —
•75. — finbet ben «öfem *181.
Bofen f. 8ttfen.
Branb 261.
Braten 91. 238. *240.
braten ben Teufel — 258. ©pect
auf ÄD^Icn — 360; 361. — ^xOfn,
%anU, ©and, Qhtte •259.
braud^en ^114.
Braut 145.
brechen Com alten 3^*1" — 32.
©trid — 39. bi« a — 234. ben
2)aumen — 426. ben ßalS —
•13; *458. e« mu| — ; SRot —
(Sifcn •234.
Brei 135. 434. «160.
Breimanl •135.
brennen eS — $om 59. fU^ toeiß,
Ivette — 151. eben ^ei§ — nij^t
153. »ad btd^ niAt — 489. ber
Äotof — *454.
Brett 271.
Brief bod ftanb im — 201. böfe
— nai^fd^eiben 299. @iege{ unb
— •3. folti^ — , ©teael »76.
Brille *96.
bringen 317. 443. *B.
Brot mein — 72. — effen 182.
naä) — geben 480. boA tiebe —
487.
Bmdr 69.
Brubcr *3eo.
Brat^c 449.
Brunnen *117.
Bube 476. •12.
Bübin 476.
Büc^fe 406.
Budcl •187.
Buf* *15.
Bufcn *131. ^466.
Buße •2b0.
Butter •301.
€.
S tn beutf^fit nsitetn fle^ uittn St.
Calendae 128.
caivus *33.
camelus 373.
canis 236. *33,
<£antate nsi,
canus 321.
capillatus *33.
Caput 325.
castor 98.
causa 318.
Charybdis 478.
Cljrcfem »99.
cibus *190.
cito *458.
Compan *20.
Collum 236.
consuetudo *1.
Culex 373.
cuneus *472.
cumis 374. 478.
curvus *402.
St. CYtiacus *96.
D.
Datjcim 104. 181. 433.
batiinier *6.
Datum *411.
Daumen 425.
havon^tiftn 315.
Decfe 481.
betfen 247. *13].
DecflaFen 73.
betfmfc^ 403.
bein 104. 488.
Deuter •441.
Dieb *174. *407. *440.
biebifc^ *405.
Ding 458. 476. 477.
Dirne *334.
dlssimulare *331.
Dod^t 84.
Dorf 173.
DorffiU *205.
Draljt »99.
Drctf — im «autje 68. fein — 70.
— regnen 71. — Hegt na^ 193.
— ti>f(!^t aud^ ^er 261. »oiS
»äre — 347. mauern mit — 363.
— auf» SRaut 399. efl »ar ein
X^iclc, Sut^ etnt^toBttnfanmlimg.
— 400. — mit ^tfc^en bauen
430. — rühren, rütteln •347.
DredMtbe 420.
Drccffarf »184.
brclicn *132. *139.
brei — }u weit 38. Duater — 164.
— Säulen 216. — flolae Srtnge
476.
breingreifen 25.
brtttemal 40.
brfi(fen 237.
brnt^en 213.
Drüfc •186.
duicis *48.
bummfübn *8
bunfel 27. »88.
Dürtfcl •252.
DHnfcIfeincr •389.
bünfen *185.
bücfen (f. au(b bebürfen) 245. 408.
Durn *48.
durus *472.
(Sben 153.
el}e(r) 146. 39a 401.
cljern •455.
«t^re aller 19. ein 3Äat — 40.
3eit ^at — 322. ba mia — • auiB
»erben 334.
eljren 80.
cl^rlic^ 305.
(gi ungelegte — 66. — legen 156.
gelten auf — 225. — tp tlttger
enn bie fienne 457.
eigen 15. 25. 210.
(gigcnlob *210.
(Hifc *13. *458.
ein jujci forgen me^r benn — 20.
— SWann 37. — ju enge 38. —
mal (Sffxt 40. — um« anbce 270.
einander 341.
einbtäuen *414.
einbretbcn *268.
einbrocfen 160.
einfaUen *16.
cinfäuen *414.
einfe^en (fic^) •268.
einfheic^en 414.
eintreiben *414.
einwuneln ^268.
(Eis 128.
28
— 434 —
(Öfen *439.
eifern *456.
€Uenbogen *25.
(Znbt 350. 460.
enge 38. *355.
€nttcl *320.
(Bnit *2ö9.
entfallen 345.
entlaufen *478.
entlifiten *188.
entfc^ulbtgen 139.
equus 369. 370.
<erbe *213.
erben *24.
(grbctt l «rbeit
erarcifen *119.
erwarten 259. 471.
erlaufen 93.
erlefen 358.
erlogen *348.
erfanfen 4.
erfparcn *447.
erftunfen *348.
crtrinfen *4.
erwarten *259.
crroifc^cn *119.
<Hs f.
<£fel auf ben — fefeen 18. bey —
(ebt (u ^of^ an 158. totm htt —
Börner belommt, Icfen lernt *128.
— auf ber fiarfc *IÖS, feinen —
frönen *205. *423. ben — fltd^t
baS gutter; — ge^t anfS l£tfl *323.
— mit (Selb *407. Sater, ®o^n
unb — *423.
«Ifen 278. 318.
effen jautr mai^it — 48. nirgenb«
— 82. rom bu nid^t — 163.
«rot — 182. über SWoi^t — 309.
<Efflg •239.
(Eule 362.
emig 113.
Jabitts €anciatot *444.
falten 100. 102. 362.
fahren »er siel — 366. — §in
367. — immer ^in *54. lag —
*56. »er fd^mert ber — *256.
fallen Alimmer — 5. Gimmel wirb
— 16. ttber ben $unb — 155.
274.
•890.
hüxdt ben Äorb — 312. Stög —
328. in« SWanl — *7.
^aUabcI 186. *209,
fama HS.
färben •398.
fog 9ft. •77.
faffcn *134.
faul 104. 186.
fauji *188.
vfcber 167. •140.
^eberlefer 140.
fetzten •426.
fegen *96.
fcblen 327. *10.
feige *290.
Jeinb *24.
fct^ m) 75.
feifien (^jicn) 398.
f erfel 176.
ferfe *119.
Jerfengclb 118.
Jerfcnritter •119.
festinare *13.
feft 75.
Jett 361.
feud?t 432.
Jcucr 179. 227. 421.
fides *43.
fiebeln 57.
fiebern 132.
Siebter 446.
Jil5
finben 169. 181. ^79.
Ringer 405. •149. •881.
Jiniie 109.
finflcr 27.
jifd?c 100. 102. 104.
^fd^en 101. 364.
Jifdjer 103.
flad^gelctjrt ^7.
fleben 266.
flitfen *483.
fliege »76.
jlieaen ^259.
fliehen 46.
floli 265.
Jon — im ©abe 428. — in ber
9feufe 431. «abe — 482. bc«
^ccpm — für^ten *16.
Jrau 148. 163.
f rauengunfi 24.
Sräulcin *17.
freien »250.
freilialten 164.
freffen Sebet — 31: 107. be?«^ebe
Sünblem — 60. Ictn 3itl — 61.
bie gesä^tten e^afe — 62. flt^
brum — 340. ben — bie @&ue
372. to^ — *51. nmM — ♦268.
,frcnnb *24. *319.
freunbliffc 247. 248.
triebe *382.
^ricbtid? (Äailcr) *12.
rrieren 359.
frtfd; 215. 251.
fromm (fcum) »ST.
frons *33.
frfit»c 250.
gudis 218.
Ju(^fd?n>an3 *140.
futtlett 368.
füJfrcn 394. •12. ♦262.
ffinf •216.
fürdjten 15. *22.
für 369.
für* \. öor-.
fam>ttt f. $onDtb.
ür^engnabe ♦24.
^Brjicniiulbe «24.
^ug 328. 368. •169.
Butter 323.
<5.
<Sad •301.
(galgen 332.
Oallus 370.
<5ans — über ben SSSeg treiben 383.
t)on — ctbai^t ♦12. mi^ büntt atö
eine — gebratene — ^259.
<Sanspfcife ♦28.
<Saraus ♦435.
<garn ♦101.
<5a|i •356.
<gcml *269.
geben Steigt — 64. einen 2)o4t
— 84. gerfengelb — 118. eed
3in( — ni<^t 164.
<geber5 *290.
<Sebet 298. ♦Te.
<SebanFen 185.
gebeiben ♦213.
<0ebttlb 444.
^eel f. gelb.
gefoUen ♦246. ♦252. •254.
gefangen ^199.
gegen 291. 472.
gebeten 289.
geben 2lrt — Über Äunfl 1. SGÖeg
— vor ber 3:bür 10. auf Stofen
— 49. auf Sflabcln — 183. auf
bcm ^awpt — 223. auf ben Obren
— 224. auf (Eiern — 225. nt^t
reiten, — 229. ttber ben Jtorb —
273. in bie 92afc — 283. Don
fersen — 336. ins ^erj — 343.
gen Stom — 42a naät 9vot —
480. oonberSaSanb — *69. bun^
biet unb bönne — »218.
getiörcn 190. •334.
(geige •108.
gelb 449. •236.
(gelb — jablen 174. ailt — 231.
— nehmen 407. — tft fein Äert
410. »0« f Ott «Karren bo» —462.
hH>fem — *76. — nuubt a>iÄe,
©(bätte •407.
gelehrt 7.
gelingen ^4. ♦426.
gelten 89. 231.
gemein 278. 298. 300.
genefen 478.
geniegen 461.
geramcrt ♦435.
geraten 45.
gerecht 38.
(gerillt 248.
gering ♦33.
gern — erfonfen 4. — faden 5.
— freffen 60. — f^eigen 68. —
fläi gefetten 79. — >et(^(n)en 88.
— tanjen 108. fid^ — nenmien 1^.
— anneben laften 405. — Galx
letfen 448.
(gernegaft 395».
(gefang ♦167.
<gef(^r
(gefd^Mt *12.
<gefd?rei 77. 300.
gefegnen ^3.
gefeiten, ft(b 79.
gefnnb ^112.
ge^en 156.
«geoatter 356. ♦882.
(geoatterfcbaft 882.
(gevalt *31.
I gevig 112. 431. ♦435.
28*
<5eiDtffeit *169.
gießen 124. 135. 129.
glauben *lö8.
Sleidj 79.
xSlorfc 124.
^ßlQ(f(En)fpeife 125.
<glüd 146, n97.
gluden *156*
fem* *269.
(Sott — e^re ba* ^otibmcrf 80.
— gc&e faulfrt ^änbcu baS
Übet 186, - ifl bet giarttn Sor-
munb 31L tDcnn — grü|t *176.
— (uid^t) ba^eim — belt^ert
*19G.
qi&tilid} 305.
tSraben ^löl.
gtam 230.
©ras 390. *76.
(Srat 396.
qreifm 25. *131. *44€.
fetiff 446.
(ßrtüe III.
(Srttiti 189. 47G.
grefi baS ®tö§£re 33; 443. —
9iamn, — <5d|cllcn ö6. — ®cs
t*rtt 77, — m^tt, - gifdje
102. — Äinbet, — ©orge 275.
— 3ia — 5iügcl, — 91t|l
418, SBaut!^ rairb au — *266.
— 2>iebc *440.
örogmiitter S98.
grus *33.
u rügen *17G-
9ucfeit *!31. *m
<Sut 213. *m *453,
gut — ©(^Hjintmtc 4. — ittitnmcr
6. — nni^thtt m — Zxiä^ 26.
in bic STitgen — 4^^. - Uai 160.
bir geic^ictit — 22*:». — 3wntcc
22Ö, — gram fein 230. — bfintig
machen 2^5. — roctben 259, —
SHei^cr 327. — ®eDatlctft^ftft,
(Ettbt — , aOeS — 4G0. — Saorlr
*ß, *472. — l^uii *68. — 3Rut
*123.
^'
f^iat 485, *3ö6.
ijabßii S'igf* — 14. roai eigene*.
— 25, klugen — 34. — ^ al0
^ätie^niic^ cm ^unb gebiffeit ü4.
b«n 4:?i^ninjfeu — 96. (finnea —
109. ^ummetiT — 110, mtLtn
III. — luic jener tic SÜtnffln
133. beiT ^at tctm Sd^reaiu —
134, büS ©(ütf — 145. njtr ^ült^
mnn er — 169, reiten — 229.
nit^tä -- 930. ben ©traben —
245. frifc^e ©eine — 2.S1, S^re
— 322, im ©ttm — 342. ein,
tctn ^ecä — 346, nx^t ifalt —
363. ütd ©flgtn - 366. eine
3ü^c $Qut — 4CK. E/intet bcnC^ren
— 488. ein ©c^cit im SHlcfen —
439. i& am ©tiff — 446, baS
motten fie — 451. Ifcifie Stint
455, SBeilc — 458, feinen aSSiffett
" 467. ba0 tr — tann tx ni^t
bramfeen *114.
3abfrfa<f 351.
fjaberjiröf] 190.
haeret *2,
t^afttn *2.
^aael 214.
^ii^n trätjen niic em — 122. — l^er«
auf^iancii 447. lein — Träfet ba*
nac^ *a76. — jum ^^ifctb *370.
£Ja!cn 402.
halb *123.
ijüls 69. *13. *439.
l^aiten om ^ärteiltn — 39. ati gim»
tael — 115. — , toenn er^at 169.
gute ^Jlai^barft^flft, ^cöatttrft^aft —
302.
Iiamen (hamua) 101.
fjanb bicl — 21. iti bei — 175»
faule — 186. bie — ((^mitten.
256. — lüäff^t — *3S2.
lianbcin *200,
i)anbajcrf 80.
l^äiigen (f. auc^ !^enfen> — iitim
^fiii 54. sbni(i an bcn ^lal* —
6y. fceu 3)fan«l um — 326. Stmt
— retct *238,
— 437 —
•Marren 208. *269.
fyivi am ^firteftm (alten 39. —
Steine 463. — gegen — 472.
— ©träfe 479. — @tirn •465.
£?ar3 333.
ßafc 120. *2.
gafcnmänncr *119.
f^afenpamer 119.
i^amn über {t(( — 29. im @((a{l9*
6erge — 131. fiolj auf fh^ —
laffen 407. mit ^eitfd^en — 430.
ft(^ in bie Spaden — *8.
£7aufcn *m
Scampi 222. 223.
^aus *275.
ßansmirt *174.
^ant 187. 404.
heben *488.
^etilefäpplin *392.
^eie 401.
f^eilig bie — seichen gerne 83. er
gebe allen — nic^t einen 2>oi(t 84.
— &nte mflffen tnel (etben 97.
|ol((c — , foli^er $tmmel *76.
t^eimfüttren 145.
tieig 153. 454. 455.
tietgen 487.
liclfen 22. 41. 320.
bene 27. 151. 279.
tiemh *69.
Bengfi *17.
bcnfcn 279. »440.
Benn'e 447. 457.
Ijer 209.
tteransfpeten *8.
beransmideln, ^äf *139.
ßerberge 250.
fjerr xoo — ftnb 73. letned ®ulben
— 244. ®elb ift fein ~ 410.
Pfennig mein — nic^t 411. —
tDoOen Vorteil ^en *73. — snb
«nec^t *76.
gerrenbtenfl *24.
Berrenanabe 24.
Bcrrfc^aft *449.
Iieroorragen 191.
fcermiber 382.
t^ers It((te— 27. au<bcm— 165.
öon — 336. mein — fogt 338.
auf bem — 839. in« — gel^n
343. bo» — entfoat i^m 345.
bo0 tfl fein — 412. um« — 466.
benufdjarren 447.
tjcu 321.
Idealen 409.
beute •24.
qimmel ber — lotrb fallen 16. an
— (olten 115. — »oÄ ®etgen
•108. iCeufet gen — ffi^ *lfe,
Bimmelfaljrtstaa *128.
t}tn 367. 386. ^7.
t}inansfnl}ren •19.
I}tnan9fel)en 172,
^inansfingen 159.
I^tneinfaltren ^22.
tiinget^en 203.
binfcn 168.
Bintere *44. *206. *290.
Bim *96.
tjod? 158. *456.
[oc^gelctirt *7,
►oc^meffc *113.
ot^mnt 123.
offart 206.
)oi}e 29.
ttof)l 187.
bolcn 179.
ßSac *22.
BoU 401. 407.
bdUem *27.
^olsnieg 285.
ttor^en 397.
bdren 390.
Born 59, 852. »409,
4ofen 58. »69. •349.
hospes *40,
tütte *486.
^ulin — ben @4matt} aufbinben
117. unter ben — fiben 456.
bem xc^&i ba« — nui^t •33. ge-
braten — *259.
ßut (fpret^en) •lOL
Bummel 110.
Qunweler (^ümpelet, $fimp(erprebtgerr
$am)>eIiDert) 205.
Ifüten, fiii^ — bor ftammi^t 170.
— wenn ber «Idbe VäSfo. totüt 171.
— t)or Äofeen 177. — »or bem
Sögel 178.
Satlein 88.
^unb er ift ein — 14. — flerben
30. — (at Seber gefreffen 31;
107. fprai^ ber — 63. Ott (ätte
mt^ ein — gcbiffcn 94, — fotogen
— 488
144. über ben — fallen 155. rndfi
taugen für alle — 161. — ^infen
168. alte — 172; 236. — betten
172; 173; 180. — ou3 bem Ofen
loden 217. ~ o^ne ^ö^e 265.
junge — 297. j»ei — 474. —
mit bem glcifc^ hn SKaule *33;
♦114. — ftnüttel an ben
*236. — um — •269. ba f%et|
ein — ein *399. — ber in bte
etad^el beigt *426.
mnbertii *135.
funbesroeg •285. •286.
ffinblein 60.
[unbstage *484.
»unaer •48.
fjure »12. •m.
Zaatn 46. 47. «15.
lafir *186. ♦320.
3al?rfrifi 196.
\di 53.
ic^ts 42.
i(e)9lic^er 368.
immerhin 54.
imperare ♦SSI.
inceptor 19.
^t|annes 265. — in eodem •236.
irren *50.
3arfci *i87.
jndcn 187. »232.
3ubc ♦m
3nnd — getvo^nt 65. lernen bie
— 106. 6afe bei ?etnen — 120.
— $unbe 297. bie — weinen 452.
Saum beugen, weil er — iß
wer — ^e^lt *213. — (Engel
*320.
3ungfrauf(^aft «43.
3iiri^ »80. •398.
KüAcI 462. »457,
Kaifcr, laiferli«^ ♦12.
M (log, gad) ♦SOI.
Kalb
Kalbfleif<^ 449.
Kaff 863.
falt — nnb warm blafen 136. —
AeUcr ^aben 215. — fU^en «SOI.
— SBinter *67.
Kanne (Äanbet) *174.
Kannti^t 170.
Kappe 392. *131.
farg ♦14.
Karre *366.
'Hatie 378.
farten *127.
Kätl}e 420.
Kalte bcr — epiet 35. büte bi<l^
vor — 177. — baS beflc 9te^ 353.
— um ben Orei 434.
fa^enrein ♦358.
Kauf 453. *464.
raufen 464. ♦453.
Kaufmann 168.
Keger ♦423. ♦457.
fcitren, fu!^ 168.
fein — antwort 28. — SÄann 37.
— ?tuge 67. — mnfonfl 270. —
Äette 829. — $feil 330. — fierj
346. — Kanb 369. — ben lin^
bem 870. — ICcine 3%orbeit 440.
Kelt^ «S?.
Keflcr 215.
Kettner ♦48.
fcnncn 167.
Kerbe f. florb.
Kern ^2.
Kette 329.
Ke^erei ♦440.
Kinb flcine — ; große — 275.
wennd — fi(^ befi^iffen ^at 425.
wod bie — fe^en 451. ungeraten
— ♦IS. — mit bem «abe ♦SS.
Kinblein 467.
Kirt^c 27.
Kirmes 279.
Kittel *24.
Ktfeel *187. *293,
fihcln 232. ♦255.
Klappe *m.
Happen ^430.
Klaus Harr ^462.
Klcib 287. ^44.
Hein bait — iott\^mSSittt 33. —
SJifd^e 102. — 8eute 198. —
Äinber, — @orge 275. — *Hot-
]^it 440.
flemmen 149.
Klimmcr 5.
riin^en 428. 430.
nag 222. 426. 457.
Klugheit *3fJl.
KInadcin (J?(ügel) 423.
Kläalin« *3Ö9.
Knotdri *2,
Kod> *4&.
Kot)I m *162.
Kotflett 3S0; 361. *49.
Köhler
foüern (Soaw) 486.
lann, btra — 74. trer c^hc — 146,
nie 1» fpat " 150. in @rint —
189. in Vit Btü\ipü — 2H. in
31B. Spitt — 3öa
fSnncn m^r^s — 74. mcber ö?^en —
156. roernic^E fuigeii — 157. bcr'S
U^tt — W^. nidji bcei aa&len
— 21G. tiidjt cincti ^utib aufl
bem Dffn focfen — *217. itjtnn ttt?
baS nitfet — 221. baS ^taiipt im
aHörfer nidjt tveffeu — 22:d. ttjcr's
cr^amtt — 25^1. tiit^l jii SRatlt
Bnjigm — 317, an bct Sitae
[e^wn 425. feiner O^rcn nid^l
cr^amn — 471,
Kopf (äritlcn im — 111, bei btm
— 203. — UTib 3:eif 306.
— aufjc^tn 351. tfd% bor tem —
454. Stein ouf bfri — füllen *29.
htn — b«rf(^mäEfcn *33. Jtber bie
— TOai^(cn*lHi, fpi(jet — *22a.
— um — *269. — btennt *454,
harter — *472.
Bpfifdj *35I.
Karb 273. 312. *m,
Köten *485.
Kern (-'iJftifc?) 45.
Hrätfc {5fTa^, Äcäu) G7.
Frälicn 122. *27ti.
Uranfe *478.
frahfn 177-
frauen *141. *187. *255.
Krciuilcin *ie2.
Krebs *2äO.
Kreb&giiüi; 226.
fricdjen U7. *2fia.
fronen *423.
Kropdjcn (Äropf, Äröpflein, fropfi|djJ
292.
frumm 40L *132,
friiinmcn 402.
KHd?c (tilt^t) 240. 382.
Kuctieit *7a
fncfcii *2*.*ü.
Knefnf 210. *128. *195.
Knti — M^it M?tc ein ^a^n 122.
tot« bie — 241. bie — fijlc
btnn 3ff8. alte 448, — auf
bem ^^upatttn *76.
füt^leri 204.
Püttn 171.
Kunrab *5l,
Kunp 1. 480.
Fupfcrn *76.
Kurt 52, *51.
fürs — üngfbunbni 375. — Der-
^auen 3715, — iinb gut 395. boS
- fpielen 435.
Ku^f [ f. £i^el.
rÜfTcu *290.
fti^etn f. titeln.
labor 321.
Jabrum *7G,
lactuca *76.
lat^ni 232. 303.
3Ü4. 403.
£an5ftro§c *285.
lang *468.
[anae — nii^t jnm ©üb ncnic^eu 3. —
(letften 112. — ((t mt^t npig 113.
— I^amn (gefjatrt) 20b. beugen
fo — 234. — ((^lafen 385. je — ,
je arger *268.
langfam 24*1. *13-
fdfipcn 107. '33.
iflpplcin '107.
lajfeii Um 6t:innnjeb — 87. mä&rtn
— 393. önfleben — 40G. ^otj
IjOMtn — 407. jlct^en — 477.
Ueqen — 488. — Man Ärt
Tanfen *478.
länftig *76.
£augc *3.
£au$ — im @rinb 18&; 476. —
auf tem rinnet *44. — in htn
^cli ie^tn *117. - l/öt bcn Bettlet
Itcb *3ü4, — bafüc geben *369,
lauten 202,
letfcn toonte — 177. gent @ah
— 448. in %T» — *69; »290.
hinter fi(^ — *m
£eber 31. 107.
leer 174.
(eaen 156. 293. 462.
Ic$ren 13. *446. *467.
£eib »123. ♦344.
£etd} *423.
letd)t 21. 108.
fett» 415.
leiben 97. 246. *43.
teiJauf •482.
lente »13.
leo *33.
£erc^enf elb *324.
lernen 106. 107.
fefec *435.
£eute Starren ftnb auc^ — 50. jenfcit
be« SeraeiS fUib au^ — 51. ^eilige
(fromme) — 97. fleine — 193.
tl^u bi(^ ju ben — 220. ^eilige,
große — fehlen, fatten audb *327.
c« ftnb »eifc — getoefen *440.
lictor 80. 396.
£ieb 304.
Heb 487.
£iebe 198. *340.
lieben 246.
liebtiaben 288.
£iebfauf 482.
£ieb (Siebfein) *159.
liegen e9 — an ben SSÖtfen nit^t
30. na^e — 19S. auf bem ^erjen
— 339. an einem guten Wa»
leaer — 441. — laffen 488. ba
— *2.
£in(nen)Fauf 482.
loben 148. *11. *210.
£o£fa ♦211.
lötbericbt 211.
loien 217.
föffel 276. 477.
lafd^en 12. 261. 489.
lofe 103.
lofen (n^) 138.
£dn»e 144.
£age 28. 445.
Ingen 148. 348. *132.
£untros 205.
lupus 304.
7X1
mad^cn leitet Ärfiett — 21. fauer
— effen 48. 3eug — SWeifler 78.
ba« ®p\ti xm — 127, bu
— fo unfige 194. ®<^tmt)f will
fl(^ — 294. 3eit — ficu 321.
Z^or^eit — Arbeit 442. Übel ärger
— 478. nid^W — Wnnen *S8.
einen 9(ffenf(^uans — ^262.
madit 309.
mabenfacf ♦184.
mogb ♦81.
niagentorf (f. äßogen^ofcr) n 80.
mager 238.
mahlen 146. 429. 463.
malen 356. ♦15. ♦SöO.
mal 40.
malum *444.
mätjren 393.
mand^er 11. 461.
ttTann ein — , lein — 37. tt>a»
einen — «eret 44. — an baS
@<^n>ert geounben 192. atmer —
195; 215. Winb — , arm — 199.
metfer — 440. — »o^I fie^ ♦44.
ber reifte — Im Äorbe *126. er
ip bcr — nid^t gefangen —
*199. fein geringer — *440.
iriännlein ml
mantti *218.
ntorFoIfus n290.
Xnarft 274. 316. 317.
mai ♦W.
mauern 363.
IlTauI in« — f ommen 8. ©latt bor«
— 86; 469. ©frinnmeb Dor« ~
87; 470. ©rci im — 135. jle^en
im — 251. ba« — f(%micren 255.
ba« — oift^en 315; bo«
— »af(^en 377. im — mähren
393. 3)re(I auf« — 399. ba« —
bran n?if(^en *69. — flot>fen »151 ;
*255. — berbrennen *lö2. in«
— geben; auf bem — trumpein
♦255. in« — fliegen ^259.
ZTlanlefel ♦382.
maus 35. 90. 362.
mfiufebrecf 371.
maufen ♦88.
meifler 78. 327. *181.
melfen *m, ♦143.
memor *182.
inendax *ia2.
mengen 372. 378. »WS.
iTTcffer 188.
metuo *22,
mild? *143.
Minerva *4Ö7.
inittdflrafie *285.
mittler *m.
modicus 4L
möacft — fatale 41; 44, id!) —
t§rer ntc^t 98, — leicht p^ti^tn
im, — ge^en 229.
molaris *463.
molere 429. *463.
lllügenl^üfer 80. 396-
morgciirol *ai.
mors *22.
ITTötf^r 125. 22^2.
mos *385, *409. *446.
mü&c 47,
IKüf^e 99. 302. 449.
mulus *m
mammftiT (mummtn) *1S5*
miiK&fu^t *484.
mim fei II *88.
musca 374, *37L
miiifen ^oben — 94, bicl Ittbtn —
97. aiiacfTtn — 160, fingen —
207* ^lamn — 208. ein magtrer
©raten fein — 23^. tatmen —
297, tjiel Sagen fjaben — 366.
uorfaueit — 413. einikeidjcn —
414. gro§ i^ahtn — 418.
mut *I2S.
mütldn 204,
ITIuttcr m^% ntdjt^ wo* feinf ~
tl^ät 11, f^ini{}fe^ w\t N, mit feiner
— 295. 2eufe£ jdjlug feine — 32ti,
aiani^ec flenicßt feinet — 4(51.
n.
Hat^bar *210. *382.
rcadjbarfdjaff 362.
nad?l"t(^ceit>cu 299,
Hadjt *19a
ITadjtfrift 422.
Zlac^tigaU ^39ä,
dürfen 437. *455,
17abd 183.
klaget *2. *330. *405,
nol^eliegcn 193.
iiäbreii, fid» 365,
llameu 210.
Hort — aud^ Ptute 50. gco|e —
&G. bet — Suramnb 311, bie
atten — 319. too.^ \oU — baa
462, — fönen nif^t lim fein
*195. jebfim — aefälfi feine mm
*252. fle^fit mc - *3t)l. äu
" tTJtiben *391.
narren *50.
HarrfnPiippc *392.
Zlarirctifetl *262. *391.
Ilarrenfpid *262.
Zltifc 3}""*" — 109. — in
öHt SSinfel 149. fanet in bie —
283. bcr — na(* 284. bei bcc
— fllljcen, nehmen 394. — auf-
fpuuben *96. — , bü abaniÄTinbtr
cnif fijjcti *206. — gtgcn — reden
*2I8. an ter — önfe^^Uj angE-
l^riebtn fein *2e3, alte - *319.
tiienf in btü — *389, eine —
ma^tu, bre^cn *394.
niifciücife 389,
natare *371.
natura '1.
neljmcn fein 33(att bor» ÜJiaul —
86;4ti9. bei bem ©t^mna — 241,
®clb — 407.
netfmcr» *29ü,
neigen,, fid^ 291.
nescire *331,
iTct't 418,
ni(bts bcfftr 3£^t3 betrn -- 42. -
ift in bie klugen gut 43. ^af) —
2iK). — abttopfeiT 238.
iliebcrfleib, ^Jliebcrmab *69.
nicberfihcn 119.
nicmanb 168, 246. *181.
I]ti*sn'iir3 *96,
nimmer 82. 450. *280.
ninitnennctjr 122.
niri(cn& 82.
IlPt *234.
not fein 231. 361.
notus *444.
lliigbaum *76,
nycn f, nitgenb.
— 442 —
occasio *33.
©d7fe 417. *363.
oculus *43.
©fcn 217. *15.
offenbar 28.
öffcntKÄ ♦2a
®tjr t^m ^»ärt ein — 92. auf
bcn — ■ 0c^en 224. hinter ben —
438. fetner — nicftt erharren 471.
— waff^en *3. bidc — Jaben *224.
— ?ü^eln, frauen *255.
(Dt^renbläfer 142.
(Dtircnflanbcr (O^renfrouer) 141.
©tjrcnfraucn n 141,
Ö)tirenmelfer 143.
©Ijrcniinger »142. *207.
ovile 314.
panier 219.
parsimonia *33.
passer *33.
pediculus 369.
perizoma *76.
persona •76,
peitft^e 430.
pelj bet — ifl Derfouft 436. ben
— »afc^en *3. 8äiife in ben —
fcftctt *117, — \tt%t auf feinen
ärmetn *120; *301. Saud im atten
— *189.
pertinax 403.
pfaff *190.
Pfeffer 371.
pfeife gerat »o^l — 45. bie befle
— ft^neiben 260. — in bie Siaf^e
fietfen *108. — einjic^en •218.
pfeifen 108.
Pfeifer »lOß. »SOI.
Pfeil 330.
Pfennig 244. 411. *447.
pferd^cn 397.
pferb (f. auäf eqaas unb 9log) —
fierben 30. — fc^Iägt bic^ 55.
ttjiütges — 197, — im Ärfc jäumen
423. mit ben — pflügen *368.
fpra<^ ber ^al>n jum — *370.
pfcrbcbretf *37l. *399.
pfingften 128.
pflofficin 313.
pfjügen *363.
Pfriem (fian«) *455.
ptformio *457.
pirus 98.
piscari *101.
piscis ♦40. n 102.
piffen 426.
pla^regcn ♦81.
polter 425.
pomum *371,
Pranger ♦SOI.
pricfter ♦27. nll.
principium *385.
princeps *56.
pn^e (^rau — ) *262.
Q.
^uaterbrei 164.
Häblctn 126.
ramen 185.
Hat 150. 233. ^196.
Haub 369.
Häut^rocrf *76.
raufen 175.
Hänpletn 162.
Hed^t bcm 8ier — geben 64. ido
benten — ifl 279. »or — gel^tt
*31. enge — ; — brk^cn *m
red?t 423. *181.
Hebe ♦37. 443.
reben 11. 137. 39&
Hegen «478.
regnen 71. 81.
regnum *56.
reid? 195. 215.
Heim 12.
rein *254.
reigen *24.
reiten er — 17. wilTigeiS $ferb —
197. niätt \n — ^abcn 229. bet
2:eufe( — bn^ 484.
Henfanf 482.
Henfe 431.
rex *56.
riechen SWäufc — 90. ben ©raten
— 91. »er fiB — 147. tooA »o^t
254,
Htegel 314.
Hing 129.
ringen *4.
Hig 26.
Hin *i8ü,
mtet 44a *äü4.
2S(»cf 36,
^!<»t^^ 260.
Korn 4S8.
Roma *409.
Sofe 49. *321,
a*28. 476. *197,
refften =^m,
HüW 85.
mdcn 178. 439.
riitjmen 162.
rurhpo 304 .
ruftciT 63.
rupig *ti3.
S
sacerdos *56.
5ad3e 32. 211.
fadste 41. 44.
Sacf ben — ju^att«» 176. er i^i
ein — 184. bem — ifl bct ©oben
aus 33&. im — Taufen 4G4. im
— »erEaufen 465. beit — accrciöen
=*^39; *197,
fd(fen *184,
fagen 338.
sagitta 2.
Süite m
Safj 448.
Sal^mcftc 25,
ftsrnmcln 125*
fünft 4i8.
fait Ö2.
Sau hit — ^flt einen ^Panjcr an 219.
bcn frefteu bie — 372. &ürt^ft tPie
eine — 397. — auf bcv ^aife;
|o[d)e — , fdt^c 3JCnflfattn*7ti. eine
— moi^eti: ^fpitttit*15ö. —m
ferne lanbt fdn *I95. — tüffen
*S*90. - facjt *398.
fanbrdi*^ 13.
faucc — mat^t effcn 48. — 3;wMb€n
98. — S5mb 281. — in bie
SnQfen283. — ?Ipf(l308. -^fingen
•207,
fdiabcn 396.
S^ddi *34.
Sftjabcn 245.
5d?af gejä^tte — 6^. bie - fcnflcii
— ttübt bem ©olf ba* Saffec
*264. — Ttiften pren *a9(X
Sf^alf lüic emcm — um« ^erj i(l
46t». ben — bergen "^Vdi. ber — *
tagt oben aiid *1HL alte — *23*5.
— binter b«n O^rfn *4a8. —
fciinfn, fiit^cn *4(>t5. je arger — ,
je bcffct ®lüd 11 97,
SdjjlfsbcJel *I31.
5rf?aiTi *20B,
«djdnbbctfd *13I.
ftfrtiribvit 32&, "11,
SdjatijC *34. *349.
ft^arf 2HK 282. *234.
fctijrren 447.
Sdjüitteii 291. *15.
5d?fi?"e 188. *51.
fc^Hncn 388,
ftl^ciHeTi ber lüutlt genic — 68. in
bie SÖnit^ — 69, loten — fragen
267. n?er iu» ^ctte — 445.
Sdjcigfällie 4vJü.
5d?eit 295. 439.
5rf?cUc 56.
5d?e!m 205. *439.
Sdjchnenheiti *439.
5<i?emfl 116.
fd?cnPni M53.
S<t?crj *43. *293.
fd^erKU *83.
fc^ic§i?n 4^)6.
5dnctrii|.ie *lti2,
Sdiiff 257.
Stfaiinpf 294.
Sc^iiTipfrijMt 293.
f<f^imj>fcn 295.
fd^in^en 396,
fd^laacn (fdjta^en) mein ^fetb — bid^
r»5. .^imb füc ben PiSmen — 144.
ber Teufel — leine aSuttcr 326.
in bcn ^Jiatftn — 437. anf bie
fftafe — *9L
5d7lamnifcirf
5*lappen *94. *347,
ffMcifcn 130.
fc^limm 221.
Sc^fog 476.
Sc^macf »90.
fcbmecfen 95. 344. *90.
f^meigcn *69. *70.
fc^mieren (jc^meren) 255. 256.
Schnabel w\t ber — gemac^fen ijl
121; *1. Un — auf bem Sftücfen
tragen 178. gc(b am — *236.
fcbnetben 260. 392.
fi^ncicn *7I.
Sc^nimfcM 96.
St^nur *286.
fc^ön 81. *75.
Schopf 307.
SAraubcrt *139.
ft^reiben 428. •263.
Sehnde! *114.
Sc^ttll — brücten 237. alte — »efl»
teerfcn *158. bie — barait vn]Am
*206. $er3 fättt in bie — *345.
Sdjutrfnct^t 221.
Sd?ulb 63.
Schüler ♦7. *76.
S<^uItbet6cnoJ(ren «224. ♦331.
SAüffci 276. 477.
ft^ütten *186.
ft^a^en *161,
fc^mac^ 355.
Sd^mager 9.
ScfatDan3 (f. aud^ 3*19c0 ben — auf-
iinben 117. ben tal beim — 134.
Äu^ beim — 241. «ffcn— 262.
©^opf unb — 307.
fd^märcn 92.
\d}wax} 98. 277.
ft^ipeigen *169. *259.
Sc^mctfi *3.
Sdfipeipab *3.
SAmeUe *19.
fc^veUen *266.
fc^ioenfien *3.
fc^iDer 416. 473.
Sd?mert an ba* — gebunben 192.
behält bod anbere m ber ©treibe
*51; *188. SBoct xft lein —
•330.
S<^n)immcr 4.
fd^iDt^en *3.
ft^mobc *486.
f4n)6ren 168.
Seele *344.
Scelmeffe »76.
felicn in «r» — 290. on ber SBieae
— 424. toa» bie Äinber — 451.
«finbe fotten nic^t — *195. buri^
bie ginöer — •331.
fci(^en 397.
Seither 205.
Semmel 487.
Senf *389.
fenaen 231.
fcnfen *16.
Ses 164.
feften 18. *U7. *411.
fieben n 216.
ftecben 112.
Siegel *3. *201.
[übern 406.
fingen JBoget — 121, »er nit^t —
ftiMnl57. fil|e — 207. öom$aber-
fad — 381. mit gutem (£onq)an ifl
gut — *20. mit bcmfionfen — *220.
Sinn 252. 342. *165.
fitjen übel — 249. im So^r —
260. auf bem jho^(^cn — 292.
unter ben $ü§nem — 456. im
SHofengarten — *49. auf ber
^ätxOtt — *114. binter bem
Ofen — *217.
Söder (@ßfer) *20ö.
Solln *12.
fold? 100. *76.
Sonne 359. 388.
Sonnenfd^ein *81.
Sorge 275.
forgen 20. 66. 245.
Span 29.
fpanncn 185. 355. *39.
fparcn *33.
Sparpfennig *33.
Sparren 2^.
fpat 150.
Sped 360. 422.
Spiegel n290.
Spiel — »iQ 9(u0en ^aben 34. ber
fta^en — 35. — »itf fic^ matten
127. — ©erberben 379. in« —
fommen 380. — treiben *126.
bem — jufe^en *423.
fptelen ba« 5hirae — 435. be9 Ok«
»iffcn — *33. mä)aät — *84,
— unter bem fitttlin *88. am
befien — *209. — trooen *349.
bad ®aran« — , ber «^c — ,
hc« ®^tt*iffcn (UiigewifTen) — , bcr
Söien -^435.
SpinntDcb 87. 470.
frl^ 354,
Sporen 419.
Spott 245.
Spiifliiis *15,
fpiilcn *377.
Stadjcl *426.
SiaU 76. 450,
StanP *254.
Star 15.
jtarrblin!) *264,
Statt *472,
ft&üT^en 279.
ftcttjtn 323.
ficrfcii ba — 2. Slfltc ht aUt aSiintel
— 14^*, imtet bie söünT — 191;
468. ein *:pf[ö(l(cm taüor — 313.
jUDtft^cn X^ür unb Utigcl — *114.
§iuqer jroifäifit etroaS — *149.
Sieaccif 3*>5,
fieljen itn ^Briefe — 201, Seine
— im 3Tfaul2öh mit attcn ©(ftoii-
b«n — 30L in einem <StaU —
450. lafjbaSWc — 477. etü^Ie
auf btm 2;i|(& — *116. mie Butter
on bet ©onntit: ttrie 9^amn; als
btc be^c^oreji 3JJäiinImt; toi* bie
fftifer; auf fd^roattjeu ^^tiiten; tüte
ber i'elj auf feinen ©cmdn — *30I.
iiefilen *213.
jtei^cti *116.
Stctger *4.
Stein jroei ^QTte — 463. fdUDcren
— mxUn 473, — gen Siimmel
»erfen *29. Idjiüertn — ^etien
^eikn 116.
Steljeti *189.
gerben 30. *415.
Sit* *330.
^tdjcrltii? *354.
SiidjetHna, Stit^ling *354.
^ill löö. *170.
fünfcTi feilt ®cerf — 70. — i^m
f(^tt?ätt ein C^r 92. ^^red — 347.
er lügt, baß — 348. et — 349.
»cd — ''254.
Stirn 455. *263.
Stocf 200.
ftolj 47Ö.
Stoppet 214.
Stotcff *210.
fiofen — bi(^ tii^t 166. ©c^eit in
arö — 295. " er ftt^, luirb'«
füllen 308. htt «od — hifS^ *55.
Strafe 47y.
ftrcden 481.
Strtd 3^J.
Strot^fjcf *m.
sirpin *426.
Simrnpf *307,
Stürf if69.
Stul^I 114. *116.
Stümper *205.
Stulpen a^,
fitdjen 227, 304, *13l.
Sudicftpfeiirtig *dl&b*,
SnientrmiP 395».
Subeler *205.
Suppe 76. *160. *344,
sus *457*
fuß 207.
c.
(Tag alter — Sfbenb *8l ; *196.
jüngilc — *128. gute — *187;
*B23; *a24. (omuit — , foinmt
»tat *19G.
tolmen 297.
Sana 280. *119.-
taiijen 108, 368.
^a\dfe 174.
(Laube 242. 358. »259.
taugen löl.
taufcnb »ISö.
tetbingen 200.
Qlerl 306.
teilen 198.
(CcUcTiccfer *395a.
testicula
testimontum *37.
(Ecitdjcr (2tntoniu3) *479.
teuer *453,
Ceufct — tr^itt SDJbrfet g«|en
tüifc^C ber — ben Sr« 20ü, ben
— braten 258. icen bcr — fc^iinben
tciU 325. fdjlua ber — Hiite S^iutter
— 446
326. ben — an bie SSSattb, über
bie Viüv malen, ®eoattet {®aft)
bitten 356. bcr — reitet bic^ 484.
ber — ift bir in ben fiaaren 485. —
lägt ®eftant !|tntcr ft(^ *59. be* —
aWutter »TH. n 326. ((^roarjer —
♦79. bc« — Himmelfahrt *J28.
— baljeim finben, in ber fieden
*181. bcr — f^Ia^e bid^I »ISö.
ben — locfen *357. — baut feine
Äopelle *S7X. — aeigt ©(^äfte
•446. be8 — »raut n 326.
Ceufelsbrerf *70. *254.
(Cenfelsflauen *t91.
^cnfelsfd?iüan3 »262.
Ctjortfeit ^Iter ^ilft nit^t bor — 320.
teine Keine — t^un 440; *7. —
macht Arbeit 442.
tlj3ri<i?t mxlii}) 443.
ttjun n>a« fein SWutter — 11. alt
— 65. n>ü8 bie alten — 106.
^rmiit roe^e — 123. ft(h su ben
Seuten — 220. ba8 «ejlc — 253,
feine Heine S^or^eit — 440.
CJjär 10. 356. *U9.
tief 105. 268.
Cifd? •116.
aod^t f. 2)o(ht.
<Cob S^iinn hilft nii^t »or bem —
22. ber SWäufc — 35. ber gemiffe
— 112. bn lathU bi(h — 232.
Copf 137. »le. »76.
Opfer »457.
tot 267.
tragen @<hnabel auf bem 9hl(fen —
178. 2;oten fc^eigen — 267. auf
beiben S^feln — *U4. Saffer
in ben SBrutmen — *in,
Craum 445.
Creber 372.
treffen 222. *2.
treiben ba« ftäblein — 126. ni^t
eine ©an« über ben SSea — 383.
bie @a(he — ; bas ©pief — ; ba«
©iberfpiel — ; ba« Söort — »126.
willig 8io| — *197.
treten 370. 384.
treu 23.
treng f. troden.
triefen 361.
trinfen •174.
troden 364.
Cropf •186.
(Emljc •468.
trumpein •255,
Crunf im Sinter frifchen — 215.
@ihutb ber großen — 818. auf
einen — treten 384. mffUvt ein
guter — ^344.
(End; 26. 185.
Ubel 478.
fibel 11. 249.
tbermadft *309.
Ubermut *123.
Überreben 89.
flbcrfdjroeüe •16.
überfpannen *158.
umgcljen •126.
umljergcljn laffen •126.
umfetjren 280. •m.
umfonfi 270.
ummerfen 367.
uncus
uneeffe (unfi§e) 194.
Unfliot •400.
ungetfciet (laffcn) •289.
ungelegt 66.
ungeraten *12.
Unglutf ^169.
Unrat 233.
unrecht 213.
Unfchutb 444.
unnerfcngt •85.
upupa *154.
Urtica ^402.
uva 98.
St Dalentinus •186.
Pater 162. 461.
St. Dciten ^186.
oerbeigen 303. 310.
oerbrennen 152. 462.
oerbcrben 379.
oerhouen 376.
oerhciet ^289.
oerhoren 331,
oerfaufen 436. 459. 465.
oerfehren •24.
oerfehrt 7.
Verlegung •76.
1
— 447 —
verlieren SRü^e nnb Arbeit — 99.
einen ©parrcn — 235. ba« gemein
®ebet — 298. bad semem Ote«
ft^wt — 300. tierloren 0o^n •12.
verraten 408. 459.
oerfc^mätren 33. 243.
oerfengen 85.
Dertriefen 419.
Derieren *289.
l^iett 76. 353.
oiel — fiänbe 21. — leiben 97.
— abgeben 185. — ifl e^tlüify
805. wer — füljrt 366. — ju
lonscgejt^tafen 385. ea ge^rt —
5ur (£$re *334.
oicr 328.
vilesco *40,
virga *190.
Vitium *385.
Poael — fingt 121. — bei bcn
0ebem, am <^fange lernten 167.
— , ber ben @($nabel auf bem Stttden
trägt 178. ft^werer — 416. grofiet
— 418.
Döglein 163.
rorbläuen *268.
porfauen 413.
Pormunb 311.
Dorn 177.
Dorfc^ieben 314.
Porten »73.
Dormiti *484.
Dorjtetien 314.
W.
wadiUn wie bec ©(^nabel — ifl 121.
i^m — ber f&awS) 266. ®ra« —
]^i)ren 390. Dor bem aRauI — 470.
über bie Äöpfe — »116.
XDagen 366.
watfr 148.
roäljrcn *113.
£t>alirt|cit 445.
rOanb 356. »69.
wanbern 182.
rPansfc »349.
warm 136.
warten ♦259.
n^afd^blenel *130.
wafd?cn ba« SWauI — 377. bie
C^ren — *3. er lann wo^l —
•130. — auf ber «anjel *216.
n?äfd?er *177.
IDaffcr in fotc^cm — 100. in großem
102, fliae — 105; *170. fein -
betrüben 264. — übet ben Äotb
ge^en 273. inä — feieren, pfert^en
397. — über «erge unb S^at
•39. — in ben Sdtunnen tragen
•U7. öiet — öerläuft »196.
löft^en mit — •261. — über bie
Serge, in« 3RauIge^n*273. intalt
— greifen *3ü8. in« — fallen »478.
weben 2e2.
lX)ed?feI 369.
wcf^jeln *478.
IPcg 10. 382. 428.
wegfd?arrcit 447.
weawerfen *158.
weijettiun 123.
lücl^r »161.
IPeib U.
QPeibmann *76.
IPeile 458.
weinen 452. 467.
H?eit|raud? *76.
lüeife *252. *m.
weife 331. 440.
weifen «290.
iX7eist|eit 391. 475.
weig 151.
weit 38. 473.
wenben *130.
wenig — SBoKe 77. — mit Siebe
19«. — oerf(^m%n 243. — ift ■
göttlicb 305.
wenn »128,
werben bem — ba« Mßere ni^t 38 ;
243. weife — 331. jur $eien —
401. ein fiaten — 402.
werfen 473. •135.
Jüerf 443.
rOermut »308.
wert 19. 28.
lOettcr 81. ♦459.
wc^en ♦188.
lüiöcrfpiel ♦126. •127.
OTebeljopfncli ^349.
IPiege 425.
lüilb ♦76.
W'iüen 467.
willig 197.
rninb 281. 426. •218.
IPinfel 149.
oinfeu 168.
VOinUt 215. *67.
W'ivt 181. 248.
»ifAcn ben 3Ir3 — 206; 425. ba«
ba8 SWaul - 315. $ratcni — *44.
Dtffen wer — , »er be« anbeni
©djwaget iil 9. — titelt, wo« leine
^Dtuttet t^ät 11. — ni(bt, tso er ba-
^eim ifl 433. — , tvte emem ®Aalf
umd fierj ifl 466. — bu TOad *169.
mottl 231. 254. 324.
XDoIf cit liegt au ben — ntt^t 3().
freffen bic — gcntc 60. — friffet
fein ßiel 61. — frigt bic gejälitteu
©c^afe 62. — erlaufen 93. teer
bei ben — fein toiU 4(f9. — in
alten 99tif(^en; — l^intcr bcm Ofen
•15. — frißt ben anbem *67. —
auf »über |iaib *XQH. bem — bad
a^affer trüben «264.
IDoUe 77. 231.
iDoUen immer fingen — 157. wie
bu — S5ögelcin 163. immer ben
^otäweg — 285. weife werben
— 331. ^aten werben — 402.
ein ßunbaf mo^Ien — 429. ^afaen
— 451.
Wort c8 fmb — 6. — an leine
Äette gebunben 329. — fein 'ißfeii
am t^örüt^ — 443. fünfte —
479. bo« — melfcn *126. gute
— *177; *472.
TOubfln |V] *213.
IDfirfcl *126. *134.
wüft 173.
gaiKl 14.
3ät>c 404.
jätflen 62.';i74. 216.
%aftn *377.
aaucn 212. 426.
säumen 423.
saun 32. 382. *31.
3eicf7(n)cn 83.
§eit 321. 322.
jerbrcd^cn 477.
3crrci§cn 483. •89.
3crfpringen
Sertreten 276.
§cug 78.
gcugc *37.
Riegen 448.
Siethen »39.
^icl 61.
3ieren 44.
I §tnf 164.
[ ^inspfennig *33.
3ittcrn 22.
^urfcr *239.
3ufltcgen 242.
3UdcI|cn 88.
3uiialtcn 176.
^unbcr 228.
§ungcubrcf£^er •177.
güngicin 354.
3Ürncn 277.
Sufct^cn *2Ü9. *423.
3uwoncn 31.
iwadcn *179.
3n>agcn *3.
'gwctf *2.
jwci — forgen 20. — gereift 38.
— mal 40. swif(^en — ©tü^Ieu
114. — ^arte ©teine 463. —
$unbe 474. — Sengen •S?.
3U)ci3Ünc}ig •ISö.
3wic'fälttg 23.